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"Die Fotografie ist eine abenteuerliche Reise." - Fotograf Wilfried Pinsdorf im Interview

 

BF: Was ist für Sie das Tolle am Beruf, warum sind Sie Fotograf geworden?
Wilfried Pinsdorf: Ich arbeite als Fotograf, weil ich es liebe mit den Stimmungen von Licht und Landschaften zu arbeiten. Außerdem habe ich in kaum einem anderen Beruf die Möglichkeit, die Freude am Reisen und Entdecken so ideal mit der Arbeit zu verknüpfen.

BF: Welche fotografische Ausbildung haben Sie und seit wann sind Sie als Fotograf selbstständig? Wie schnell kamen die ersten Aufträge?
Wilfried Pinsdorf: Ich bin "Quereinsteiger" und habe autodidaktisch und in Weiterbildungen vor und während meines Kunststudiums die Fotografie für mich erschlossen. Die ersten Aufträge kamen als "Begleitung" meiner bildhauerischen Arbeit und hatten mehr Dokumentationscharakter. Seither sind aber einige Jahre vergangen. Ich habe die Entwicklung von der analogen Fotografie zur Digitalfotografie mitgemacht. Es war bisher eine "abenteuerliche Reise", von der ich hoffe, dass sie noch lange dauert. Nun wird die Fotografie mehr und mehr von der Videografie begleitet und von der Arbeit mit 360°-Videos.

BF: Gibt es einen Bereich in der Fotografie, in dem Sie besonders gerne arbeiten? Was reizt Sie gerade an diesem Bereich und wie kam es dazu?
Wilfried Pinsdorf: Besonders reizt mich die Panoramafotografie, aber auch die Arbeit mit dem Hochstativ und Luftbildfotografie. Die Arbeit mit 360°-Panoramen und virtuellen Touren ist für mich auch nach Jahren immer noch so beeindruckend wie mein erstes Panorama. Anders als in der Arbeit mit Videos, kann ich die Betrachter durch Panoramafotografie und virtuelle Touren einladen, sich mehr Zeit zu nehmen und genauer hinzuschauen. Menschen zu begeistern und meine Entdeckungsreise weiter zu erleben ist immer eine sehr reizvolle Angelegenheit für mich. Und das nicht nur im ausgedruckten Bild, sondern auch im Web und in Projektionen.

BF: Welche waren Ihre zwei schönsten Aufträge und warum?
Wilfried Pinsdorf: Das ist nicht einfach zu sagen. Einmal war es auf jeden Fall mit der Kamera auf den "Spuren der Templer" in Südfrankreich zu wandern. Zum anderen war es mein erster Luftbild-Auftrag, bei dem ich die Fliegerei im UL (Ultraleichtflugzeug) mit offener Tür kennen und lieben gelernt habe.

BF: Sehen Sie sich als Künstler und die Fotografie als Berufung oder ist das ein ganz normaler Job für Sie?
Wilfried Pinsdorf: Mein Geld verdiene ich als "Auftragsfotograf" und dabei zählt vorrangig der Kundenwunsch. Privat bin ich mit der Kamera ein "Suchender" und verstehe meinen Umgang mit der Kamera und Fototechnik als Weg zur "künstlerischen Entdeckung" scheinbarer Alltagsszenerien. Wenn ich Foto an Foto und Panorama an Panorama füge und aus vielen Details ein neues Bild entsteht, ist das jedes Mal wieder ein wunderschönes Erlebnis. Es ist daher für mich persönlich eine Berufung und nicht nur ein Job.

BF: Wie wird man als Fotograf erfolgreich und wie behauptet man sich möglichst lange?
Wilfried Pinsdorf: Das frage ich mich manchmal auch, aber dann siegt die Einsicht, dass die Fotografie mir persönlich und vorrangig etwas bieten und erschließen muss. Dass ich mit meiner Freude am Entdecken und Erkennen der "kleinen Augenblicke" und dem "Malen mit dem Licht" die Triebfeder meiner Arbeit gefunden habe, ist für mich und meine Kunden bis heute ein wesentlicher Moment.

BF: Was dürfen Kunden von Ihnen erwarten, wenn Sie gebucht werden? Was zeichnet Ihre Fotografie aus?
Wilfried Pinsdorf: Das ist eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist. Auf jeden Fall gehört dazu, dass es nie so einfach wird, wie es auf den ersten Blick scheint und dass es immer schöner wird, als man es sich zuerst vorgestellt hat. Es kommt für mich darauf an, meine Kunden davon überzeugen zu können, dass ich sie Neues entdecken lasse und Momente aufzeige, die ihnen im alltäglichen Betrachten noch nicht deutlich und bewusst geworden sind. Mit den Menschen, Situationen und Landschaften neue Momente erleben zu dürfen, ist ein Luxus, den ich erlebe, genieße und meinen Kunden aufzeigen möchte.

BF: Welchen Weg raten Sie jungen Menschen, die heutzutage Fotograf werden wollen?
Wilfried Pinsdorf: Eine gute Basis ist sicherlich eine gestalterische oder handwerkliche Ausbildung. Das Wesentliche ist aber aus meiner Sicht, "der Mut Neues entdecken zu wollen" und dazu muss Mensch sich auf den Weg begeben: reisen, schauen, entdecken. Und dann, wenn die Zeit und die Finanzen es zulassen, die ersten Schritt auf künstlerischem Terrain versuchen. Egal ob im Studium oder in der freischaffenden Tätigkeit, entscheidend ist aus meiner Sicht die Bereitschaft, nicht nur den vermeintlichen Erfolg im Blick zu haben, sondern die Liebe zur Fotografie leben zu wollen.

BF: Was macht ein Bild für Sie zu einem guten Foto?
Wilfried Pinsdorf: Ein gutes Foto hat Tiefe, es nimmt mich mit, zieht mich hinein und lässt mich spüren, was in ihm steckt. Ein gutes Foto beeindruckt mich nachhaltig und auch die beste Technik kann den Blick des Fotografen nicht ersetzen.

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