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Fotografin Antje Bakker

„Gerade Portraits und Reportagen liegen mir sehr am Herzen " - Fotografin Antje Bakker

 

BF: Frau Bakker, was ist für Sie das Tolle am Beruf, warum sind Sie Fotografin geworden?
Antje Bakker: Ich bin Fotografin geworden, weil ich dadurch die Möglichkeit habe, mit unterschiedlichsten Menschen in Kontakt zu kommen und mich mit Themen zu beschäftigen, die neu für mich sind. Ausserdem forsche ich gerne. Die Kamera gibt mir die Gelegenheit, die Dinge genau unter die Lupe zu nehmen. Somit schaffe ich mit meinen Fotos ein Stück Zeit-Geschichte.

BF: Welche fotografische Ausbildung haben Sie und seit wann sind Sie als Fotografin selbstständig? Wie schnell kamen die ersten Aufträge? 
Antje Bakker: Ich habe an der Hochschule für Künste Bremen mein Studium zur Diplom Grafik-Designerin mit Schwerpunkt Fotografie absolviert und mit dem Diplom abgeschlossen. Bereits als Kind habe ich sehr viel fotografiert mit der „Ritsch-Ratsch-Klick"-Agfamatic 4000, die mir meiner Mutter Mitte der 70er Jahre schenkte. Als Fotografin selbständig bin ich seit 2003. Es ging dann auch schnell mit den ersten Aufträgen los, hauptsächlich über Beziehungen.

BF: Gibt es einen Bereich in der Fotografie, in dem Sie besonders gerne arbeiten? Was reizt Sie gerade an diesem Bereich und wie kam es dazu?
Antje Bakker: Da ich in Pakistan und Indien aufgewachsen bin, reise ich besonders gerne und viel. Vor allem interessieren mich fremde Kulturen und ihr Lebensraum. So liegt mir die Reportagefotografie neben der Portraitfotografie sehr am Herzen.

BF: Welche waren Ihre zwei schönsten Aufträge und warum?
Antje Bakker: Im Jahr 2011 reiste ich mit einem Schweizer Ehepaar nach Kolkata in Indien, um fotografisch zu dokumentieren, wie sie ihren indischen Adoptivsohn abholen. Es war sehr interessant, die indischen Waisenkinder in ihrem Alltag zu erleben. Es kam auch mehrfach vor, dass mir die Kinder beim Fotografieren auf den Rücken geklettert sind. Obwohl der Alltag in einem Waisenhaus nicht immer einfach ist, hatten wir eine Menge Spaß zusammen.
In 2012 kam das Buch der Autorin Tania Kibermanis „Hamburg-Nicht lang schnacken! Ein Heimatbuch“ heraus. Das Titelbild ist von mir. Dies war ein toller Auftrag, zumal ich schon immer mit meinen Bildern auf einem Buchcover erscheinen wollte.

BF: Sehen Sie sich als Künstler und die Fotografie als Berufung oder ist das ein ganz normaler Job für Sie?
Antje Bakker: Das kommt ganz darauf an von welcher Seite man es betrachtet. Es gibt natürlich im Alltag Jobs, die lediglich dem Broterwerb dienen. Dann gibt es auch Arbeiten und freie Projekte, die man künstlerisch umsetzt und die ohne die Fotografie als Berufung zu sehen, gar nicht zu realisieren wären. So reiste ich in 2012 nach Schweden, um dort auf einem alten Schrottplatz zu fotografieren. Das Projekt heisst „Offroad-Autowracks im Schwedischen Wald“ und kann auf meiner Webseite www.antje-bakker.de in der Rubrik „Sammlung“ gesehen werden.

BF: Wie wird man als Fotografin erfolgreich und wie behauptet man sich möglichst lange? 
Antje Bakker: Am wichtigsten sind gute, persönliche Kontakte. Mittlerweile sollte man als Fotograf oder Fotografin aber auch in den Neuen Medien (z.B. facebook, xing, LinkedIn oder Instagram) vertreten sein. Von großer Bedeutung ist es meiner Meinung nach, am Puls der Zeit zu bleiben und die Augen für Neues offen zu halten.

BF: Was dürfen Kunden von Ihnen erwarten, wenn Sie gebucht werden? Was zeichnet Ihre Fotografie aus? Antje Bakker: Wenn ich fotografiere, dann immer mit Leidenschaft und größter Konzentration. Meine Kunden können von mir erwarten, dass ich stets 100% gebe und auch das Endergebnis, also die Fotos, höchsten Ansprüchen genügen. - Auch was die digitale Nachbearbeitung z.B. bei Portraits anbelangt. Meine Fotos zeichnen Ehrlichkeit aus. Ich fotografiere intuitiv und gebe das wieder, was ist.

BF: Welchen Weg raten Sie jungen Menschen, die heutzutage Fotograf werden wollen?
Antje Bakker: Ich glaube es ist schwierig, sich heutzutage als junger Fotograf auf dem übersättigten Markt behaupten zu können, da einem mittlerweile selbst gute Smartphones Konkurrenz machen. Wer es dennoch versuchen möchte, sollte bei Fotografen assistieren. Nur dadurch bekommt man einen guten Überblick über das, vorauf es in der Fotobranche ankommt.

BF: Was macht ein Bild für Sie zu einem guten Foto? 
Antje Bakker: Ein Foto sollte Emotionen beim Betrachter auslösen und eine Geschichte erzählen. Es sollte ohne Worte oder Text wirken und einem im Gedächtnis bleiben.

 

 

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