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Fotograf Carsten Behler Fotografie

„Ein Foto sollte eine eigene Intensität haben, denn technische Spielereien tun eher selten gut“ – Fotograf Carsten Behler

 


BF: Herr Behler, was ist für Sie das Tolle am Beruf Fotograf?
Carsten Behler: Schön ist es, Bilder zu machen, die dann irgendwo veröffentlicht werden. Man lernt viele unterschiedliche Menschen kennen und kommt zudem an Orte, die man sonst nicht sehen würde.


BF: Welche fotografische Ausbildung haben Sie und seit wann sind Sie als Fotograf selbstständig?
Carsten Behler: Zunächst wurde ich zum Fotografengesellen ausgebildet, anschließend habe ich Fotografie studiert. Nach dem Diplom 2004 begann die Selbstständigkeit.


BF: Sie arbeiten im Bereich der journalistischen Fotografie - wie kam es zu dieser Spezialisierung, was reizt Sie daran und wer sind typischerweise Ihre Auftraggeber?
Carsten Behler: Ich arbeite für Magazine und Agenturen im Bereich Editorial und Corporate Publishing. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf mehr oder weniger inszenierten Portraits, womit ich mich schon während des Studiums beschäftigt habe. Ich lese und blättere für mein Leben gern in Magazinen und Büchern. Diese Vielfalt an Geschichten und Bildern fasziniert mich. Also ist es naheliegend, dass ich auch in diesem Bereich arbeite.


BF: Hatten Sie einen „schönsten“ Auftrag?
Carsten Behler: Die meisten Aufträge sind schön.


BF: Sehen Sie sich als Künstler und die Fotografie als Berufung oder ist das ein ganz normaler Job?
Carsten Behler: Wer die Fotografie nicht mit Leidenschaft verfolgt, also nicht als Berufung sieht, wird wahrscheinlich nicht sonderlich glücklich damit, denn man muss viel von seiner Persönlichkeit einbringen.


BF: Wie wird man als Fotograf erfolgreich und wie behauptet man sich möglichst lange?
Carsten Behler: Man braucht ein gutes Profil, so dass der Kunde einordnen kann, welche Bilder er erwarten kann. Glück schadet nicht. Ansonsten viel, viel, viel Akquise und versuchen, in Erinnerung zu bleiben.


BF: Welchen Weg raten Sie jungen Menschen, die heutzutage Fotograf werden wollen?
Carsten Behler: Eigentlich gibt es schon zu viele Fotografen. Aber ein Studium ist eine tolle Sache, bei der es vor allem um die Entwicklung einer Persönlichkeit und einer Bildsprache geht – und das ohne dabei die Verwertbarkeit im Blick haben zu müssen.
Zu einer Ausbildung würde ich dann raten, wenn man in einem guten (Werbe-)Studio unterkommt. Bei kleinen Passbildstudios tritt das Fotografieren zu oft in den Hintergrund. Auf jeden Fall würde ich zusätzlich zu Ausbildung oder Studium gerade auch zu Fotoassistenzen bei verschiedenen Fotografen raten.


BF: Was macht ein Bild für Sie zu einem guten Foto?
Carsten Behler: Das kommt eigentlich darauf an, in welchem Kontext es gesehen wird. Eine gute Bildidee mit der entsprechenden Umsetzung finde ich wichtig. Ein Bild sollte eine gewisse Intensität haben, um nicht sofort wieder vergessen zu werden. Und zu viel technische Spielerei tut einem Foto auch eher selten gut.



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