Fotografen Verzeichnis deutscher Berufsfotografen:

Fotograf Mark Wohlrab

"Für mich zählt Zusammenarbeit auf Augenhöhe." - Fotograf Mark Wohlrab

 

BF: Was ist für Sie das Tolle am Beruf, warum sind Sie Fotograf geworden?
Mark Wohlrab: Als Fotograf tätig zu sein, bedeutet für mich einen sehr abwechslungsreichen Job zu haben, bei dem man viel herumkommt und der einen immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Dadurch bleibt es spannend.

BF: Welche fotografische Ausbildung haben Sie und seit wann sind Sie als Fotograf selbstständig? Wie schnell kamen die ersten Aufträge?
Mark Wohlrab: Nach einem umfangreichen Praktikum habe ich an der Fachhochschule Dortmund bis 1996 Fotodesign studiert und dort mein Diplom gemacht. Auch damals hatte ich schon ein fotografisch breites Spektrum von Sozialreportagen (Dozent Arno Fischer) bis Architekturfotografie (Dozent Dieter Leistner). Die ersten Aufträge und die damit verbundene Arbeit als selbstständiger Fotodesigner hatte ich 1994, noch während des Studiums.

BF: Gibt es einen Bereich in der Fotografie, in dem Sie besonders gerne arbeiten? Was reizt Sie gerade an diesem Bereich und wie kam es dazu?
Mark Wohlrab: Die Architekturfotografie ist sicherlich mein fotografischer Schwerpunkt. Der gestalterische Umgang mit geometrischen Formen ist dabei besonders reizvoll.

BF: Welche waren Ihre zwei schönsten Aufträge und warum?
Mark Wohlrab: Zum einen die Reportage-Serien im Rahmen der "Zimmerwelten", die ich im Auftrag des Westfälischen Freilichtmuseum Detmold gemacht habe. 1999/2000 habe ich Kinder und Jugendliche in ihrem persönlichen Umfeld fotografisch begleitet und diese 10 Jahre später noch einmal für eine weitere Fotoserie aufgesucht. Das waren sehr persönliche und spannende Fotoserien. Zum anderen eine umfangreiche Fotoserie von Schlössern und Burgen in Deutschland im Auftrag der Deutschen Zentrale für Tourismus. Aber darüber hinaus gab es noch viele spannende Aufträge, wie z.B. die Architekturfotoserie von einem bretonischen Manoir oder die Fotos, die entlang der Donaustädte zwischen Ulm und Regensburg entstanden sind. Im Rahmen unzähliger Aufträge im Kulturbereich hatte ich die Gelegenheit einigen interessanten Künstlern, Musikern und Schauspielern zu begegnen. Das Schöne am Beruf ist die Vielfältigkeit der Aufträge mit immer neuen Aspekten.

BF: Sehen Sie sich als Künstler und die Fotografie als Berufung oder ist das ein ganz normaler Job für Sie?
Mark Wohlrab: Als Fotograf hat man einerseits im Sinne des Kunden eine vereinbarte Dienstleistung zu erbringen, aber andererseits versucht man natürlich den kreativen Spielraum im positiven Sinne auszureizen. Das Spannende sind dabei immer Situationen, in denen man als Fotograf spontan improvisieren muss und kreativ sein kann. Oft entsteht dann bei einem Auftrag sowohl Pflicht als auch Kür.

BF: Wie wird man als Fotograf erfolgreich und wie behauptet man sich möglichst lange?
Mark Wohlrab: Wichtig ist, eine eigene Bildsprache zu entwickeln, Kontakte zu pflegen, Verlässlichkeit, sich technisch und als kreativer Gestalter weiterzuentwickeln und Chancen zu nutzen. Durch Nachhaken und Dranbleiben kann man dem Glück etwas nachhelfen. Wer nicht hinaus geht, dem fällt das Glück nicht auf den Kopf.

BF: Was dürfen Kunden von Ihnen erwarten, wenn Sie gebucht werden? Was zeichnet Ihre Fotografie aus?
Mark Wohlrab: Kunden bekommen schon im Vorfeld einen guten Austausch, wo wir gemeinsam seine Wünsche besprechen und ich Möglichkeiten und Konditionen mit konstruktiven Vorschlägen zur optimalen Realisierung anbiete. In der Umsetzung stehe ich für eine klare, schnörkellose Bildsprache in technisch hochwertiger Ausführung. Grundsätzlich zählen bei mir Verlässlichkeit und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

BF: Welchen Weg raten Sie jungen Menschen, die heutzutage Fotograf werden wollen?
Mark Wohlrab: Sicherlich gibt es viele Wege und Möglichkeiten ins fotografische Berufsleben einzusteigen. Praxisorientierte Möglichkeiten wie Praktikum und Assistenz halte ich für sinnvoll. In der Regel fragt kein Kunde, ob man denn auch studiert hätte. Relevanter sind bisher gemachte Fotos, egal ob frei oder im Auftrag. Als Basis war das Studium für mich aber die richtige Wahl. Einen Austausch mit Anderen, denen man seine eigene Arbeit vorlegt (ob im Studium, oder im fotografischen Freundeskreis), ist für eine Weiterentwicklung nicht zu unterschätzen.

BF: Was macht ein Bild für Sie zu einem guten Foto?
Mark Wohlrab: Ein gutes Foto vereint den richtigen Moment mit dem richtigen Standpunkt, um das Wesentliche ohne überflüssigen Schnickschnack auf den Punkt zu bringen.

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