Fotografen Verzeichnis deutscher Berufsfotografen:

4.25 Millionen USD für einen Dienst, der Hochzeitsfotografen arbeitslos macht



Geheiratet wird immer. Und somit ist die Hochzeitsfotografie auch für viele Fotografen auch ein zuverlässiges Einnahmefeld. Gleichzeitig ist es auch das einzige Event im Leben von jedem Menschen, wo ein Fotograf so gut wie immer fest mit eingeplant wird. 

In vielen Ländern wie den USA ist der Hype und sind die Ausmaße einer Hochzeit nicht mit dem zu vergleichen, wie bei uns geheiratet wird. Und so wundert es nicht, dass sich dort ein Startup mit einem Angebot gegründet hat, dass bei Fotografen für leicht unangenehme Gefühle sorgt.

Auf wedpics.com können Hochzeitspaare und Hochzeitsgäste ihre Schnappschüsse von der Hochzeitsfeier hochladen und miteinander teilen. Das Hochzeitspaar versendet Einladungen zur Nutzung der App an die Gäste und eröffnet auf WedPics einen „privaten“ digitalen Raum.

Rund um die Hochzeit werden viele Features geboten, die die Nutzung für Brautpaare attraktiv macht, wie etwa das Aufbereiten der eigenen Liebesgeschichte oder eine Slideshow zum nächsten Hochzeitstag. Die wichtigste Funktion jedoch ist das Verbinden aller Gäste und das Teilen der authentischen persönlichen Erinnerungen in Fotos und Videos. Geld verdient die App durch das Printen von Abzügen oder das Bereitstellen von Fotoaccessoires.
Aus professioneller Fotografensicht hört sich dies nach einer netten Idee an, mehr aber nicht. Denn Hochzeitsfotografie ist Arbeit, oft anstrengend und man braucht Erfahrung, um zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort zu sein und eine gute Geschichte in Bildern zu erzählen. Allerdings scheint die App bei Endkunden extrem gut anzukommen:

Die App hatte schon vor ihrer Existenz 4,25 Millionen Dollar durch Crowdfunding für die Realisation erhalten. Und seit es sie gibt, wird sie sehr gut angenommen. Laut Mitgründer und CEO Justin Miller hat die App letzten Sommer pro Wochenende 6000 Hochzeiten „begleitet“. 175 000 Gäste haben demnach die Bilder mit der App hochgeladen.

Was bedeutet das nun in Zukunft für professionnelle Hochzeitsfotografie und aufwendig produzierte Fotografenalben? Sind die Tage der Hochzeitsfotografen bald gezählt, wenn jede Hochzeitsgemeinschaft ihre Hochzeitsdokumentation selbst vornimmt?

Sicherlich ist die Hochzeitsfotografie ein weiteres Segment, in dem der Vormarsch der Hobbyfotografen zu spüren sein wird. Dennoch werden die Ergebnisse von denen eines professionellen Fotografen abweichen. Und da keine Technik das Können eines echten Fotografen ersetzt, der Bilder zu einer Geschichte formen kann, werden Hochzeitsfotografen auch nicht aus der Mode geraten. Natürlich wird es Hochzeitspaare geben, die auf einen Fotografen verzichten. Wahrscheinlich werden dies dann aber auch die Hochzeiten sein, die im unteren Preissegment angesiedelt sind.
Ob die App sich auch in Europa durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Dennoch wird es in allen Bereichen der Fotografie immer mehr technische Hilfen geben, die es jedem ermöglichen, technisch gute Bilder zu erstellen.





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