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"Das Herzblut macht den Unterschied" Fotograf Jens Bösenberg im Interview

 

BF: Herr Bösenberg, was ist für Sie das Tolle am Beruf, warum sind Sie Fotograf geworden?
Jens Bösenberg: Ich habe schon als Jugendlicher gerne fotografiert und war schon während der Schulzeit davon überzeugt, dass Fotograf ein sehr abwechslungsreicher und spannender Beruf ist. Das hat sich später durchaus bestätigt. Jedes Shooting ist eine neue Herausforderung und bringt mich mit tollen Menschen und aufregenden Locations in Berührung. Und manchmal ist es wie "Die Sendung mit der Maus" für Große, weil man immer Neues entdeckt und lernt.

BF: Welche fotografische Ausbildung haben Sie?
Jens Bösenberg: Ich habe eine klassische Fotografen-Ausbildung gemacht und danach noch ein Foto-Studium drangehängt, dass mir neben der Technik noch mehr das konzeptionelle Arbeiten näherbrachte. Nebenbei habe ich jede Menge von vielen erfahrenen Fotografen gelernt, bei denen ich assistierte.

BF: Sie bieten von Produkt- über Architektur- bis Eventfotografie ein breites Spektrum an, wo liegt Ihr Schwerpunkt und wer sind Ihre Auftraggeber?
Jens Bösenberg: Mein Schwerpunkt liegt in der Still-Life- und Architektur-Fotografie. In der Regel werde ich von Agenturen gebucht, aber auch von Unternehmen direkt.

BF: Welche waren Ihre bisher schönsten Aufträge?
Jens Bösenberg: Im Gegensatz zu Modefotografen, hat man als Still-Life-Fotograf eher selten die Möglichkeit auf Reise zu gehen. Daher war es besonders schön, für Siemens nicht nur People-Aufnahmen auf Gran Canaria am Strand zu schießen, sondern auch die Produktaufnahmen mit der Großformatkamera.
In den letzten Jahren hatte ich aber auch sehr schöne Aufträge im Studio, wie z.B. Aufnahmen für die Friedrich-Ebert-Stiftung oder die Humboldt Universität. Besonders schön hierbei ist, dass ich mich nicht nur mit einem Produkt auseinandersetze, sondern mich mit einem Thema beschäftige und eine Kampagne mit intellektuellem Hintergrund dazu entwickle. 

BF: Sehen Sie sich als Künstler und die Fotografie als Berufung oder ist das ein ganz normaler Job?
Jens Bösenberg: In meiner Brust schlagen da sicherlich zwei Herzen - das des Dienstleisters und das des Künstlers. Natürlich bin ich dafür zuständig meinem Kunden die Fotos zu liefern, die er braucht. Am liebsten betone ich dabei meine eigene Sicht der Dinge. Im besten Fall deckt sich beides. In jedem Fall entscheidet das Herzblut, mit dem ein Job erledigt wird. Daher ist mein Beruf sicherlich auch meine Berufung. Mit dem Begriff des Künstlers gehe ich vorsichtig um. Meine Intention ist es nicht meine Bilder in Museen hängen zu sehen, aber meine Kreativität auszuleben ist absolut wichtig.

BF: Wie wird man als Fotograf erfolgreich und wie behauptet man sich möglichst lange?
Jens Bösenberg: Eine gute Mischung aus sich immer neu erfinden und sich dabei treu bleiben. Kreativ sein und ehrliche Arbeit abliefern.

BF: Welchen Weg raten Sie jungen Menschen, die heutzutage Fotograf werden wollen?
Jens Bösenberg: Es gibt heute unzählige Schulen für Fotografie, die eine gute Ausbildung anbieten. Was man dort aber selten lernt, ist wie das wahre Leben aussieht. Deshalb finde ich es sehr wichtig, dass man bei erfahrenen Fotografen assistiert. Da kriegt man mit, wie eine realer Job abläuft und was noch zum Fotografenleben gehört, außer eine Kamera zu bedienen.

BF: Was macht ein Bild für Sie zu einem guten Foto? 
Jens Bösenberg: Ein gutes Bild reduziert und komprimiert seine Aussage auf das Wesentliche. Zusätzlich erweckt es Emotionen beim Betrachter und erzählt eine Geschichte. Wenn es dazu noch gut komponiert ist, ist man auf einem guten Weg zu einem guten Foto.


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