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<title>Berufsfotografen - News</title>
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<description>Verzeichnis deutscher Berufsfotografen</description>
<language>de</language>
<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 15:25:02 +0300</pubDate>
<lastBuildDate>Sat, 25 Apr 2026 17:47:17 +0200</lastBuildDate>
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<copyright>Miss Audrey UG (haftungsbeschränkt)</copyright>
  <item>
    <title>Professionelle Fotografie 2022 - Die Auswertung der Jahresumfrage</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/professionelle-fotografie-2022-die-auswertung-der-jahresumfrage</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2022/Umfrage%20BF%20550.jpg" alt="BF Umfrage 2022 Professionelle Fotografie" width="550" height="398" /></p>
<p></p>
<p>Die gro&szlig;e Jahresumfrage unter den professionellen Fotografen in Deutschland ist ausgewertet und die Daten in kommentierter Form aufbereitet.&nbsp;</p>
<p></p>
<p>Unter diesem Link kann das PDF herunter geladen werden:&nbsp;<a href="/data/bf_professionelle_fotografie_2022.pdf" target="_blank">BF professionelle Fotografie 2022 Umfrage Auswertung</a></p>
<p></p>
<p>Sollten Sie ein gedrucktes Exemplar ben&ouml;tigen, schicken Sie gerne eine Email mit der Versandadresse an: <a href="mailto:mail@berufsfotografen.com">mail@berufsfotografen.com</a>&nbsp;mit dem Betreff "Zusendung Umfrage"</p>
<p>Auch freuen wir uns, wenn Sie einen Ort zum Auslegen der Umfrage kennen und daf&uuml;r mehrere Exemplare ben&ouml;tigen. Melden Sie sich in diesem Fall gerne auch einfach per E-Mail.</p>
<p><img src="/data/2022/Umfrage%20BF%20innen%20550.jpg" alt="" width="550" height="394" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/professionelle-fotografie-2022-die-auswertung-der-jahresumfrage</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Jahresumfrage 2021/2022 ist online - machen Sie noch mit!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-jahresumfrage-2021-2022-ist-online-machen-sie-noch-mit</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2022/BF%20facebook%20umfrage%202021_550.jpg" alt="BF Umfrage 2021" width="551" height="411" /></p>
<p></p>
<p><br class="Apple-interchange-newline" /><br /></p>
<p><strong>Direkt</strong><strong>&nbsp;zur Jahresumfrage:&nbsp;</strong><a href="https://survey.alchemer.com/s3/5956200/Jahresumfrage-professionelle-Fotografie-2021" target="_blank"><span><strong>klick hier</strong></span></a></p>
<p></p>
<p>Auch in diesem Jahr erfassen wir wieder die wichtigsten Daten in der professionellen Berufsfotografie. Die gro&szlig;e Jahresumfrage zum Jahr 2021/2022 ist online und noch bis Ende der Woche zur Teilnahme ge&ouml;ffnet.</p>
<p>Nach der Auswertung werden wir die Daten wie gewohnt ver&ouml;ffentlichen.&nbsp; Machen Sie mit bei der Umfrage zur professionellen Fotografie:<strong>&nbsp;<a href="https://survey.alchemer.com/s3/5956200/Jahresumfrage-professionelle-Fotografie-2021" target="_blank">Zur Jahresumfrage Fotografie 2021</a></strong></p>
<p><br />Wie in den Vorjahren auch senden wir Ihnen gerne ein PDF mit den Ergebnissen.&nbsp;Dazu senden Sie uns einfach eine Mail an die Adresse am Ende der Umfrage. So sind&nbsp;alle Ihre Angaben 100% anonym.</p>
<p><br /><br /><br />.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-jahresumfrage-2021-2022-ist-online-machen-sie-noch-mit</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wo bleibt das &quot;Best of 2021&quot; der ganz persönlichen Lieblingsbilder in diesem Jahr?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wo-bleibt-das-best-of-2021-der-ganz-persoenlichen-lieblingsbilder-in-diesem-jahr</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2022/best%20of%2021%20kw%204.jpg" alt="" width="551" height="342" /></p>
<p></p>
<p>In den&nbsp;vergangenen zwei&nbsp;Wochen haben uns&nbsp;viele Nachfragen in Bezug auf das "best of 2021"&nbsp;erreicht. Denn in den letzten Jahren hatten wir den Jahreswechsel immer zum Anlass genommen, einen fotografischen R&uuml;ckblick auf das Jahr 2021 zu initiieren. Auf&nbsp;einer gemeinsamen Seite konnte dann jeder Fotograf sein ganz pers&ouml;nliches Lieblingsbild aus dem letzten Jahr mit einem kurzen Text vorstellen. Auch in diesem Jahr wird es diese Aktion geben, die Einladungen werden nur deutlich sp&auml;ter als gewohnt versendet.</p>
<p>Es hat sich in den letzten zwei Jahren herausgestellt, dass die beste Zeit f&uuml;r die gro&szlig;e Jahresumfrage doch wieder im Dezember / Januar ist. Leider kollidiert dadurch die Befragung mit dem "best of "und wir m&ouml;chten versuchen, die beiden Aktionen zeitlich etwas zu entzerren.&nbsp;</p>
<p>Ob es eine gute Idee ist, das "best of" erst Ende Januar zu starten oder es Anfang / Mitte Dezember nicht besser aufgehoben ist, wird sich zeigen. Je nach dem Feedback handhaben wir das im n&auml;chsten Jahr dann etwas anders.</p>
<p>Also zusammengefasst: Auch in diesem Jahr wird es ein "best of" des letzten Jahres geben, nur halt erst in der KW3/4.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wo-bleibt-das-best-of-2021-der-ganz-persoenlichen-lieblingsbilder-in-diesem-jahr</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Ergebnisse der Jahresumfrage 2020/21 - Teil 8/8 - Zukunftsaussichten in der Fotografie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-8-8-zukunftsaussichten-in-der-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><strong><img src="/data/2021/zukunftsaussichten%20Fotografie_550.jpg" alt="Zukunft Fotograf" width="550" height="309" /></strong></p>
<p dir="ltr"><strong>Was planen Fotografen, um neue Kunden zu akquirieren?&nbsp;</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Wie in den vergangenen Jahren auch möchten Fotografen freie Strecken produzieren und damit werben, gefolgt von Werbung im Internet und E-Mail Marketing.</span></p>
<p dir="ltr"><span>Diese Angaben stehen etwas im Widerspruch, denn für freie Strecken plant nur ein kleiner Teil der Fotografen monatlich Zeit ein &ndash; und wenn &ndash; dann recht wenig. Auch gaben die Fotografen an, recht wenig Aufträge über E-Mail Aussendungen zu erhalten und dennoch möchten 36% diese Form nutzen. Wahrscheinlich, weil sie eine kostengünstige Werbeform dargestellt.</span></p>
<p dir="ltr"><span><img src="/data/2021/sinnvolle%20Kunden%20Akquise%20Fotograf%20.jpg" alt="sinnvolle Kunden Akquise Fotograf" width="551" height="323" /> </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie sehen Fotografen die Zukunft?</strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>2020 war für viele Fotografen ein äu&szlig;erst schwieriges Jahr. So gering war in noch keiner Jahresumfrage der Anteil der Optimisten unter den Fotografen. Immerhin 38% sind optimistisch, 8% sogar sehr. Dahingegen ist die Gruppe derer, die die nahe Zukunft pessimistisch sehen, von 8% auf 23% gestiegen.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span><img src="/data/2021/zukunftsaussichten%20Fotograf_550.jpg" alt="Zukunft Fotograf Entwicklung " width="551" height="323" /></span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Welche Schl&uuml;sse ergeben sich aus der Umfrage in Bezug auf die n&auml;chste Zeit?</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Niemand wei&szlig;, wie lange die Kontaktbeschränkungen noch dauern und wie sich die professionelle Fotografie danach entwickelt. Wird nach Corona alles so sein, wie es in 2019 war? In welchen fotografischen Arbeitsbereichen werden dann die grö&szlig;ten Chancen liegen? Was werden sich Auftraggeber dann wünschen und wie kann ich mich darauf vorbereiten?</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Diese Fragen kann derzeit kaum jemand mit Sicherheit beantworten. Viel wichtiger ist es deshalb im &bdquo;Jetzt&rdquo; zu schauen und sich zu überlegen, ob es vielleicht fotografische Gebiete gibt, die weniger durch Corona betroffen sind und die einem liegen. Oder zu schauen, welche Angebote ich an die Wünsche meiner Bestandskunden anpassen kann. Vielleicht ergeben sich dann völlig neue Ideen für fotografische Arbeitsbereichen.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Gebaut, produziert und konsumiert wird letztlich immer noch, geheiratet natürlich auch. Sicherlich, es gibt gerade keine Firmenevents oder gro&szlig;e Hochzeiten, und doch benötigt die Firma für Ihren Jahresbericht Bilder, eventuell ohne Menschen, genauso wie das Brautpaar vor dem Standesamt ein gutes Foto haben möchten.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Wenn es nicht mehr so läuft wie bisher, liegt es an uns, möglichst positiv zu bleib</span>en und flexibel nach neuen Wegen zu suchen, um die Auswirkungen abzufedern und sich neu positionieren.</p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr">.</p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-8-8-zukunftsaussichten-in-der-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Ergebnisse der Jahresumfrage 2020/21 - Teil 7/8 - Gehalt und Honorar als Fotograf</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-7-8-gehalt-und-honorar-als-fotograf</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2021/Honorare%20Geld%20als%20Fotograf_550.jpg" alt="Verdienst Gehalt Honorar als Fotograf" width="550" height="310" /></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie viel Gehalt bekommt ein festangestellter Fotograf? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Da freiberufliche Fotografen weniger Erfahrung mit Festanstellungen haben, wurde hier gefragt, was festangestellte Fotografenkollegen verdienen. Darüber hinaus flossen Daten von öffentlichen Institutionen mit ein, die nach Tarifvertrag zahlen.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Auch wenn die Spanne recht gro&szlig; war, liegt der Durchschnitt der Jahresbruttoeinkommen zwischen 30.000-35.000&euro;. Ausrei&szlig;er von unter 20 bis weit über 50.000&euro; waren ebenfalls genannt.</span></p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2021/Gehalt%20festanstellung%20Fotograf.jpg" alt="Gehalt Festanstellung Fotograf" width="550" height="327" /></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie lange arbeitet ein Fotograf bei einer Tagesbuchung? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Je nach Arbeitsbereich und Auftraggeber sind die Einstellung der Fotografen, wie lange man für einen Tagessatz arbeitet, recht unterschiedlich. So ist die zeitliche Begrenzung im Privatkundenbereich wie zum Beispiel bei Hochzeiten oder am Filmset fast immer üblich. In anderen Bereichen hingegen wird eher projektbezogen gearbeitet. Hier kann ein Shooting zeitlich schnell aus dem Ruder laufen und gerade wenn der Fotograf dies nicht zu verantworten hat, stellt sich die Frage nach overtime. Im Durchschnitt berechnen zwei Drittel der Fotografen an langen Tagen overtime. Lediglich 29% arbeiten für einen festen Tagessatz immer so lange, wie das Shooting dauert.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie hoch ist der Tagessatz in der professionellen Fotografie? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Interessanterweise hat sich die Höhe der Fotografenhonorare durch Corona nicht verändert. Die Ausfälle durch höhere Honorare zu kompensieren, scheint kaum möglich zu sein. Genauso wie es für die meisten Fotografen keinen Sinn zu machen scheint, durch geringere Honorare mehr Kunden zu erhalten. Die folgenden drei Charts zeigen die Tagessätze bei werblichen Aufträgen, bei redaktionellen und bei Privatkunden. Die Daten fassen alle Arbeitsbereiche der Fotografen zusammen und stellen somit Mittelwerte dar.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie hoch ist der geschätzte Tagessatz von Fotografenkollegen?&nbsp;</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Auch in diesem Jahr ist es spannend zu sehen, dass die Angaben des eigenen Tagessatzes von denen abweichen, wie Fotografen den Tagessatz der Kollegen sehen. So schätzen die Fotografen den Tagessatz der Kollegen deutlich geringer ein, als den eigenen. 38% der Fotografenkollegen hätten demnach einen Tagessatz von unter 1000&euro;.</span></p>
<p dir="ltr"><span><img src="/data/2021/Tagessatz%20Fotografen%20Kollegen.jpg" alt="Tagessatz Gehalt Verdienst Fotografenkollegen" width="550" height="193" /> </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie stark ist der Brutto-Jahresumsatz der Fotografen in 2020 durch Corona gesunken? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Auch wenn es einige Fotografen gibt, die Ihren Jahresumsatz in Coronazeiten stabil halten oder sogar steigern konnten, haben die meisten Fotografen deutliche Einbu&szlig;en zu verzeichnen. Uns hat interessiert, welchen Brutto-Jahresumsatz die Fotografen in 2020 erwartet hatten, bevor Corona auftrat und welchen Brutto-Jahresumsatz sie mit Corona im Jahr 2020 haben.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"><span>Im Vergleich mit den Angaben der letzten Jahre gibt es hier eine Verschiebung vom Bereich unter 30.000&euro; in den mittleren Umsatzbereich. Scheinbar sind die Fotografen davon ausgegangen, dass 2020 ohne Corona ein für Fotografen sehr gutes Jahr geworden wäre.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"><span><img src="/data/2021/Jahresumsatz%20Fotograf%20Corona.jpg" alt="Umsatz Fotograf Corona Einbu&szlig;en Verdienst R&uuml;ckgang" width="550" height="327" /></span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Fotografen über..</strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p><span id="docs-internal-guid-8d69346b-7fff-f661-ada7-704b77030670"><span>Wir haben die persönliche Meinung der Fotografen zu verschiedenen Themen angefragt. Eine Auswahl der Antworten findet sich hier. Wie in den letzten Jahren auch, lieben Fotografen weiterhin ihren Beruf und möchten ihn grö&szlig;tenteils auch das ganze Berufsleben ausüben. Und auch wenn knapp 40% gut davon leben kann, wünschen sich weniger als 20%, dass die eigenen Kinder in die eigenen Fu&szlig;stapfen treten.&nbsp;</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></span></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-7-8-gehalt-und-honorar-als-fotograf</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Ergebnisse der Jahresumfrage 2020/21 - Teil 6/8 - Auftragskalkulation als Fotograf </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-6-8-auftragskalkulation-als-fotograf</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/2021/_auftrag%20kalkulieren%20als%20Fotograf%20550.jpg" alt="Auftrag kalkulieren Fotograf" width="550" height="310" /></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie kalkulieren Fotografen ein Jobangebot?</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Es gibt etliche verschiedene Möglichkeiten, einen Auftrag zu kalkulieren und abzurechnen. Je nach Arbeitsbereich und Auftraggeber können sich völlig andere Optionen anbieten.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Ist eine Werbeagentur der Auftraggeber, ist ein gesonderter Posten mit Nutzungsrechten nicht unüblich. Fotografiert man für eine Privatperson, ist ein Pauschalpreis vielleicht für beide Seiten die beste Option. In den letzten Jahren stieg auch die Beliebtheit für Paketpreise, bei denen eine bestimmte Leistung vorher zu einem bestimmten Betrag definiert ist. Dies kann bei Hochzeiten sinnvoll sein und bietet den Auftraggebern von Anfang an eine Preistransparenz. Gibt der Fotograf diese Preise auf der Webseite an, kann der Kunde sich schon vor dem ersten persönlichen Kontakt informieren, ob der Fotograf ins Budget passt.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span><img src="/data/2021/Kalkulation%20Shooting%20nutzungsrecht%20Fotograf.jpg" alt="Kalkulation Shooting Nutzungsrecht Fotograf" width="550" height="334" /></span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><span>Neben dem <a href="/honorarrechner">BF Honorarrechner</a>, der hilfreich ist um einen generellen Überblick über seine Kosten und den Jahresgewinn zu erhalten, gibt es gerade für Nutzungsrechte die mfm Liste, die gerne genutzt wird. Für die Shootingkalkulation sind weitere Hilfen vom BFF und AGD hilfreich. Mit etwas Erfahrung nutzen viele Fotografen auch häufig einfach ihr eigenes Bauchgefühl. Zudem stellt sich für viele Fotografen die Frage, ob sie bei einem zahlungskräftigen Auftraggeber höhere Preise verlangen, als bei einem zahlungsschwächeren.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Welche Hilfsmittel nutzen Fotografen für die Shootingkalkulation oder der Kalkulation der Nutzungsrechte?</strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Für so gut wie alle Fotografen ist das Bauchgefühl die wichtigste Hilfe bei der Kostenkalkulation. Die mfm Tabelle wird auch gerne zur Hilfe genommen. Etwas verwunderlich ist, dass lediglich 10% der Fotografen eine eigene Liste haben.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie viele Fotografen finden es gut, eine Leistung zu einem festen Paketpreis anzubieten?&nbsp;</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Gerade wenn Fotografen Ihre Angebote mit Paketpreisen schon auf der Internetseite veröffentlichen, freut dies den Auftraggeber. Dies bedeutet aber auch, dass der Fotograf keine Möglichkeit hat, einen Kunden zu beraten und vorzufühlen, was er bereit ist auszugeben. Immerhin 38% der Fotografen halten diese Option für einen guten Weg.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie gut finden es Aufttraggeber, wenn der Fotograf Paketpreise anbietet? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Fast die Hälfte der Fotografen sind der Ansicht, dass vorher definierte, feste Paketpreise bei den Kunden sehr gut ankommen. Das ist deutlich mehr, als die 38% der Fotografen, die Paketpreise für eine sehr gute Option halten. Viele Fotografen agieren demnach in Bezug auf Paketpreise eher verhalten.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Passen Fotografen das eigene Honorar an die Kaufkraft eines Kunden an? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Hier gibt es eine recht gleichmä&szlig;ige Verteilung von Fotografen, die dieses Mittel der Angebotserstellung nutzen und den Fotografen, bei denen die fotografische Leistung bei allen Auftraggebern gleich hoch kalkuliert wird. Sicherlich ist dies auch von jeweiligen Arbeitsbereichen abhängig. </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr">Ein Porträtfotograf dürfte eher eine feste Preisliste haben. Und ein Fotograf, der für kleine und gro&szlig;e Unternehmen arbeitet, dürfte in der Preisgestaltung eher flexibel sein.</p>
<p><span><img src="/data/2021/flexible%20Preise%20als%20Fotograf.jpg" alt="" width="550" height="147" /></span></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"><strong>Berechnen Fotografen oft Pauschalpreise inklusive aller Nutzungsrechte? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Der Trend in den letzten Jahren geht hin zu Pauschalpreisen, in denen die zeitlichen, räumlichen und inhaltlichen Nutzungsrechte inkludiert sind. Zum einen wünschen dies viele Auftraggeber, weil es einfach komplex ist, etwaige Beschränkungen der Bildnutzung in einem Unternehmen über Jahre hinweg zu gewährleisten und zum anderen ist die Nachverfolgung vor allem für die Fotografen, die viele Bilder produzieren, aufwendig. </span></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-6-8-auftragskalkulation-als-fotograf</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Ergebnisse der Jahresumfrage 2020/21 - Teil 5/8 - Geld verdienen in der Fotografie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-5-8-geld-verdienen-in-der-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/2021/geld%20verdienen%20in%20der%20Fotografie%205.jpg" alt="Geld als Fotograf verdienen" width="551" height="309" /></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Welche Bereiche in der Fotografie machen am meisten Spa&szlig;, in welchen gibt es am meisten Jobs und wo verdient man am besten?</strong></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Welche Bereiche haben&nbsp;die meisten Jobs?<span class="Apple-tab-span"></span><span class="Apple-tab-span"></span></strong></p>
<p dir="ltr"><span>Waren 2019 noch der Event- und Hochzeitsbereich weit vorne, wurden diese durch Architektur und Industrie ersetzt.</span></p>
<p dir="ltr"><span>Diese Bereiche sind die eindeutigen Gewinner in der Coronakrise, da sie nur geringen Kontakt mit Menschen erfordern und somit immer noch gut zu bewerkstelligen sind.</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>In welchen Bereichen der Fotografie verdient man am meisten Geld?</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Waren im letzten Jahr die Fotografen davon überzeugt, dass man mit Hochzeiten am besten Geld verdienen kann, liegen Hochzeiten in diesem Jahr nur noch auf Platz 4.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Dieser starke Rückgang ist durch Corona leicht erklärbar. Gro&szlig;e Hochzeiten konnten 2020 kaum stattfinden und somit musste man als Hochzeitsfotograf von der herkömmlichen Arbeitsweise abweichen und stattdessen viele kleine Hochzeitsshootings beim Standesamt fotografieren, oder den Schwerpunkt in andere Arbeitsbereiche verlagern.</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Welche Bereiche machen am meisten Spa&szlig;?</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Sicherlich ist die Frage, welche Bereiche in der Fotografie am meisten Spa&szlig; machen sehr subjektiv. Da es weitaus mehr Porträtfotografen als Fotografen in den Bereichen Luftbild oder Transportation gibt, sind die Ergebnisse nicht richtig zu vergleichen. Sieht man von Architektur einmal ab, haben die beliebtesten Arbeitsbereiche gemein, mit Menschen zu tun zu haben. Dies scheint vielen Fotografen Freude zu bereiten und sinnstiftend zu sein.&nbsp;</span></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"><strong>In welchen Bereichen machen Fotografen den grö&szlig;ten Umsatz? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>In der Fotografie bieten sich etliche Möglichkeiten an, neben Fotoshootings Geld zu verdienen. So ist die Bildbearbeitung bei vielen Fotografen ein fester Bestandteil in der Kalkulation geworden. 42% der Fotografen machen hier signifikante Umsätze. Ebenfalls stellt die Einräumung von Nutzungsrechten für fast ebenso viele Fotografen eine wichtige Einnahmequelle dar.</span></p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2021/Arbeitsbereich%20Fotograf%20gro%CC%88%C3%9Fter%20Umsatz%20Kopie.jpg" alt="" width="550" height="252" /></p>
<p dir="ltr"><span>Etwas verwunderlich ist, dass die Einkünfte aus der Vermarktung von Stockbildern einen </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span>recht kleinen Anteil haben, ebenso wie der Bereich Film. Hier gibt es seit Jahren zwar immer mehr Fotografen, die davon ausgehen, dass die Bereiche Fotografie und Film irgendwann zusammen wachsen. Noch scheint dieser Moment allerdings nicht, bzw. nur in wenigen Arbeitsbereichen, gekommen zu sein. Wie in den letzten Jahren auch bleiben die eigentlichen Shootings die Haupteinnahme der Fotografen. </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Was ist Auftraggebern bei der Buchung eines Fotografen wichtig? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Auch die besten Portfoliobilder nützen nichts, wenn man sich als Fotograf nicht vermarkten kann. Und egal, welchen Weg man für die eigene Präsentation und die Akquise wählt, gibt es seit Jahren einige entscheidende Punkte, die sich kaum verändern. So ist nach der Meinung der Fotografen die Sympathie ein alles entscheidender Faktor bei der Buchung. </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span> </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span> </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span> </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2021/Fotograf%20Was%20wollen%20Kunden%20Kopie.jpg" alt="Fotograf Jobs - was wollen Kunden" width="550" height="310" /></p>
<p dir="ltr"><span>Der zweitwichtigste Punkt sind Weiterempfehlungen und erst danach legt ein Auftraggeber wert auf gute Bilder.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Somit wird klar, worum es im Marketing gehen sollte: Sich in den Auftraggeber hineinzuversetzen und ihm auf freundliche Art und Weise das anzubieten, was er möchte.&nbsp;</span></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-5-8-geld-verdienen-in-der-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Ergebnisse der Jahresumfrage 2020/21 - Teil 4/8 - Ausbildung Fotograf</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-4-8-ausbildung-fotograf</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2021/Ausbildung%20Fotograf%20550.jpg" alt="Ausbildung Fotograf" width="550" height="309" /></p>
<p><strong>Wie steht es um die klassische Ausbildung zum Fotografen?</strong></p>
<p>Schon seit Jahren wächst die Anzahl der eingetragenen Fotografen-Betriebe, ohne dass sich die Höhe der Gesellenprüfungen ebenfalls erhöht. Bei jährlich über 6000 Betriebsbszugängen werden seit 20 Jahren fast durchgängig jedes Jahr weniger Gesellenprüfungen abgenommen. Mittlerweile sind es nur noch ca. 400 im Jahr. In Deutschland fehlt es an Betrieben, die überhaupt noch zum Fotografen ausbilden. So gaben lediglich 4% in der Befragung an, derzeit auszubilden. Immerhin 10% könnten es sich in der Zukunft vorstellen. Insgesamt gab es 2019 noch 654 Ausbildungsstätten in Deutschland, 10 Jahre vorher waren es noch fast doppelt so viele. Für viele der Fotografen ist es wirtschaftlich kaum sinnvoll, noch auszubilden, selbst bei den im Vergleich mit den anderen Handwerksbetrieben mageren Ausbildungsvergütungen von 240-450&euro; im ersten und 350-650&euro; im letzten Lehrjahr.</p>
<p>Den Rückgang im Handwerk sieht man ebenfalls gut an den bestandenen Gesellen- und Meisterprüfungen. Der absolute Tiefstand war hier 2007 mit nur 8 bestandenen Meisterprüfungen im gesamten Jahr erreicht. 2019 gab es 28 Meister- und 366 bestandene Gesellenprüfungen. Diese stehen 6500 Betriebszugängen gegenüber.</p>
<p><img src="/data/2021/Chart%20Anzahl%20Gesellen%20Meisterpru%CC%88fungen%20Fotograf.jpg" alt="CHART Meister - Gesellenpr&uuml;fungen Fotografie " width="550" height="255" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Wie haben sich die Zahlen im Handwerk in den letzten 20 Jahren ver&auml;ndert?</strong></p>
<p>In dem nachfolgenden Chart sieht man im zeitlichen Verlauf der letzten 20 Jahre die Anzahl der Betriebe im Fotografenhandwerk, die Anzahl der neuen Betriebe, wie die der abgemeldeten.</p>
<p><img src="/data/2021/Chart%20Anzahl%20Fotografen%20Betriebe.jpg" alt="Chart Wie viele Fotografenbetriebe" width="550" height="275" /></p>
<p></p>
<p><strong>Macht eine Meisterpflicht in der Fotografie Sinn?</strong></p>
<p>Auch wenn der Versuch vor zwei Jahren, die Meisterpflicht wieder einzuführen nicht erfolgreich war, würden 17% der Fotografen eine Einschränkung befürworten. Ob eine Abgrenzung wie eine Meisterpflicht sinnvoll wäre, hängt natürlich stark von der eigenen Ausbildung ab. Wie nicht anders zu erwarten war, unterstützten diese Idee vor allem Fotografenmeister selber. Selbst die Fotografengesellen sind sich in dieser Frage überwiegend unsicher. Quereinsteiger haben hingegen wenig Interesse an einer Einschränkung fotografischer Arbeitsbereiche. Schaut man sich die Gesamtzahlen aller Fotografen zu dieser Frage an, ohne in Meister, Geselle und Quereinsteiger aufzuteilen, sind immerhin noch 22% für eine Meisterpflicht.</p>
<p></p>
<p><strong>Was waren die gr&ouml;&szlig;ten Fehler auf dem Weg in das Berufsleben als Fotograf?</strong></p>
<p>Jeder Fotograf ist seinen eigenen Weg ins Berufsleben gegangen. Und doch gibt es einige wiederkehrende Punkte, die Fotografen bedauern. Einer davon ist, nicht häufiger und vor allem bei guten, internationalen Fotografen assistiert zu haben. Ein anderer ist, am Anfang zu wenig akquiriert zu haben und zu zaghaft gestartet zu sein. Der Wunsch freier zu fotografieren, sich weniger nach anderen zu richten und eine eigene Bildsprache zu entwickeln, wurde darüber hinaus, ebenfalls mehrfach genannt. Viele Fotografen bedauern, am Anfang der fotografischen Laufbahn nicht deutlich mutiger gewesen zu sein.</p>
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<p>.</p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-4-8-ausbildung-fotograf</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Ergebnisse der Jahresumfrage 2020/21 - Teil 3/8 - Fotografie als Nebenerwerb</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-3-8-fotografie-als-nebenerwerb</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><strong><img src="/data/Bilder%202021/Nebenerwerb%20Fotografen.jpg" alt="" width="550" height="310" /></strong></p>
<p></p>
<p><strong><br />Teil 3/8 der Jahresumfrage 2020/2021 -&nbsp;</strong><strong>Fotografiie im Nebenerwerb</strong></p>
<p>Die Fotografie dauerhaft als Nebenjob auszuf&uuml;hren funktioniert nur f&uuml;r die wenigsten Menschen. Dazu passt, dass &uuml;ber 50% der nebenberuflich als Fotograf arbeitenden mit dem Nebenjob weniger als 30% des Einkommens&nbsp;erwirtschaften.&nbsp;</p>
<p></p>
<p><strong><br />Wie&nbsp;viele Fotografen arbeiten derzeit nebenberuflich?</strong></p>
<p>Der Anteil der nebenberuflich tätigen Fotografen liegt mit 15% auf einem ähnlichen Wert wie in den letzten Jahren. Der überwiegende Teil der Fotografen arbeitet hauptberuflich. Neben einem Fotostudium oder einer fotografischen Ausbildung sind nur wenige als Fotograf tätig.</p>
<p></p>
<p><strong><br />Wie&nbsp;viele Jahre sind Fotografen nebenberuflich t&auml;tig?</strong></p>
<p>Gleich bleibt auch der Umstand, dass die meisten nebenberuflich tätigen Fotografen nach spätestens 3-5 Jahren entweder den Beruf hauptberuflich ausführen, oder die nebenberufliche Fotografie aufgeben.</p>
<p><img src="/data/Bilder%202021/chart%20nebenberuflich.jpg" alt="" width="548" height="271" /></p>
<p></p>
<p><strong><br />Wie hoch sind die Einnahmen aus nebenberuflicher Fotografie?</strong></p>
<p>Interessant ist hier die Aufteilung, nach der ein knappes Drittel weniger als 10% des Einkommens aus der nebenberuflichen Fotografie erwirtschaftet.</p>
<p><img src="/data/Bilder%202021/Eink%C3%BCnfte%20nebenberuflich_5.jpg?1618564486108" alt="Eink&uuml;nfte nebenberuflich_5" /></p>
<p></p>
<p>Interessant w&auml;re es zu erfahren, welche Motivation die nebenberuflich arbeitenden Fotografen haben. Ein Teil wird versuchen den Beruf mittelfristig als Vollerwerb auszu&uuml;ben, ein anderer Teil wird gelegentliche Fotojobs aus der Freude am Fotografieren heraus machen. Wie hoch der Prozentsatz jeweils ist, werden wir im n&auml;chsten Jahr erfragen.</p>
<p></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-3-8-fotografie-als-nebenerwerb</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Ergebnisse der Jahresumfrage 2020/21 - Teil 2/8 - Beruf Fotograf</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-2-8-beruf-fotograf</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2021/beruf%20fotograf%20550.jpg" alt="" width="551" height="309" /></p>
<p dir="ltr"><strong>Teil 2/8 der Jahresumfrage 2020/2021 -&nbsp;</strong><strong>Beruf Fotografie</strong></p>
<p></p>
<p><strong>Wie ist die Auftragslage in der Fotografie?</strong></p>
<p>Wie bei all den Kontaktbeschränkungen und Unsicherheiten zu erwarten war, lag die Auftragsauslastung in 2020 weit unter der von 2019. Der Anteil derer, die die Auftragslage als existenzbedrohend einschätzen, stieg von 6% in 2019 auf über 20% in 2020. Und dennoch gibt es einen kleinen Anteil von 9% der Fotografen, die auch im Jahr 2020 sehr gut ausgelastet waren und teilweise den Umsatz sogar haben steigern können. <br />Spannend ist hier auch der Vergleich mit den Vorjahren. So sahen im Jahr 2019 weniger als 50% die Lage als &bdquo;sehr gut&rdquo; oder &bdquo;gut&rdquo; an.</p>
<p><img src="/data/2021/Auftragslage%20Fotografie%202021.jpg" alt="" width="551" height="297" /></p>
<p>In der diesjährigen Befragung haben wir neben 2020 auch 2019 erneut abgefragt. 74% haben rückblickend das Jahr 2019 als &bdquo;sehr gut&rdquo; oder &bdquo;gut&rdquo; eingeschätzt. Mit den Erfahrungen aus dem Jahr 2020 bewerten viele Fotografen das Jahr 2019 scheinbar deutlich positiver, als sie es damals bewertet haben.&nbsp;</p>
<p><strong>Wie ausgelastet sind Fotografen derzeit?</strong></p>
<p>Hatten wir diese Frage bisher immer auf das ganze Jahr bezogen, macht dies in 2020 natürlich weniger Sinn. Somit ist hier abgebildet, wie ausgelastet sich Fotografen zum Zeitpunkt der Befragung im letzten Quartal 2020 gefühlt haben. Immerhin 25% gaben an, vollständig ausgelastet zu sein. Für den Gro&szlig;teil der Fotografen allerdings ist die Lage unbeständig und besorgnisserregend.&nbsp;</p>
<p><strong>Wie hoch ist der Anteil der Quereinsteiger, handwerklich ausgebildeten und Autodidakten in der professionellen Fotografie?</strong></p>
<p>Die professionelle Fotografie war schon immer ein Traumberuf, den viele ausüben wollten. Lange Jahre waren die Eintrittshürden relativ hoch. So brauchte man neben fundierten Kenntnissen in Bezug auf Kamera- und Lichttechnik auch einiges an Startkapital. Günstige und einfach zu bedienende digitale Technik und vor allem auch die Öffnung des Handwerks haben die Eintrittshürden derart verschoben, dass sich die Anzahl der Fotografen im letzten Jahrzehnt vervielfacht hat. Viele davon haben den Sprung in die Selbständigkeit auch ohne langwierige Ausbildung einfach aus dem Hobby &bdquo;Fotografie&ldquo; heraus gewagt.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/2021/quereinsteiger%20Fotografie%202021.jpg" alt="" width="551" height="117" /></p>
<p>Und so gab es in den letzten Jahren eine starke Verschiebung von handwerklich ausgebildeten Fotografen hin zu autodidaktischen Quereinsteigern. Dieser Trend scheint sich seit dem letzten Jahr nicht weiter zu verstärken. So ging der Anteil der Autodidakten in 2020 sogar etwas zurück. Ein Grund könnte die wirtschaftlich unsichere Lage und natürlich die Corona Auswirkungen und Kontaktbeschränkungen sein. Weit weniger Menschen scheinen derzeit den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen als in den letzten Jahren.&nbsp;</p>
<p><strong>Haben Fotografen feste Arbeitszeiten?</strong></p>
<p>In Bezug auf diese Frage gibt es seit Jahren kaum Veränderung. So arbeitet der Gro&szlig;teil der Fotografen unabhängig von Wochentagen. Hier waren Mehrfachnennungen möglich.&nbsp;</p>
<p><strong>Wie viele Tage im Monat verbringen Fotografen mit Akquise?</strong></p>
<p>Fotografen sehen sich meist als Handwerker oder Künstler und eher nicht als Geschäftsleute oder als Marketingenthusiasten. Dennoch verwundert es, wie wenig Zeit Fotografen wirklich für Akquise einkalkuliueren. Knapp die Hälfte verwenden weniger als einen Tag im Monat darauf, neue Kunden anzusprechen oder alte zu bewerben. Es gibt aber auch einige wenige Fotografen, die über das Jahr 2020 pro Monat 10 Tage und mehr für Akquise aufgewendet haben.&nbsp;</p>
<p><strong>Wie ist das Verhältnis von Jobvorbereitung, Fotoshooting und Nachbereitung?&nbsp;</strong></p>
<p>Bei den meisten Aufträgen ist die Nachbereitung der Aufträge zeitlich am aufwendigsten. Je nach fotografischem Arbeitsbereich gibt es deutliche Unterschiede, was den zeitlichen Aufwand betrifft. Dennoch kann man sagen, dass auf einen Shootingtag durchschnittlich ein Tag Jobnachbereitung entfällt.</p>
<p><strong>Wie viele Tage beschäftigen sich Fotografen mit freien Arbeiten?</strong></p>
<p>Au&szlig;enstehende glauben häufig, dass Fotografen viel Zeit damit verbringen, eigene, kreative Bildideen umzusetzen. In der Realität nehmen freie Arbeiten nur wenig Zeit ein, mehr als 3 Tage im Monat sind nur die wenigsten damit beschäftigt. Knapp ein Drittel beschäftigt sich überhaupt nicht mit freien Arbeiten.&nbsp;</p>
<p><strong>Wie viele Fotografen sichern sich ab?</strong></p>
<p>Für Fotografen gibt es zwei wesentliche Versicherungen. Die obligatorische Berufshaftpflicht und eine Equipment / Technikversicherung, die am besten auch den Datenverlust miteinschlie&szlig;t. Während knapp 80% zumindest die Berufshaftpflicht haben, liegt der Anteil der Fotografen, die Technik versichert haben, nur noch bei rund 50%. Dies mag daran liegen, dass viele Fotografen neben einer Grundausstattung immer weniger ein eigenes Studio-, Licht- und Kameratechnik besitzen und im Bedarfsfall diese dazu mieten. Zum anderen werden Digitalkameras immer besser und viele Aufträge sind schon mit relativ günstigen Kameras in einer für den Auftraggeber zufriedenstellenden Qualität zu bewältigen. Somit ist das Risiko überschaubar und der Bedarf an Technikversicherungen für viele Fotografen nicht gegeben.</p>
<p></p>
<p>N&auml;chste Woche geht es weiter mit Teil 3/8 - Ausbildung in der Fotografie / Wie relevant ist die handwerkliche Ausbildung?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-21-teil-2-8-beruf-fotograf</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Ergebnisse der Jahresumfrage 2020/2021 - Teil 1/8</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-2021-teil-1-8</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2021/2021%20Cover%20Umfrage%20Fotografie.jpg?1614866254380" alt="2021 Cover Umfrage Fotografie" /></p>
<p></p>
<p>Die Jahresumfrage 2020/2021 ist ausgewertet und wir werden in den n&auml;chsten Tagen die Ergebnisse in&nbsp;acht Artikeln vorstellen. Die bei uns eingetragenen Fotografen bekommen ein Exemplar automatisch als PDF geschickt. Dar&uuml;ber hinaus gibt es auch in diesem Jahr eine gedruckte Version, die wir&nbsp;Ihnen gerne schicken. Schicken Sie uns dazu einfach eine Mail mit Ihrer Postadresse.</p>
<p>Schaut man auf 2020 zur&uuml;ck wird deutlich, dass das letzte Jahr alle professionellen Fotografen vor völlig neue Herausforderungen gestellt hat und war wirtschaftlich so gut wie unkalkulierbar war.</p>
<p>Die andauernden Beschränkungen trafen Fotografen im Privatkundengeschäft, wie auch die Fotografen, die im Unternehmenskundenbereich aktiv sind. Events und Messen wurden abgesagt, Hochzeiten verschoben, oder nur noch im engsten Kreis begangen. Die meisten potentiellen Auftraggeber agierten seit dem Beginn von Corona verhalten, wenn es um die Beauftragung von Dienstleistern geht.</p>
<p>Covid-19&nbsp;hatte somit starke Auswirkungen auf die Fotografie im Jahr 2020. Vor allem die Unplanbarkeit führte zu einer gro&szlig;en Unsicherheit unter den Fotografen und Auftraggebern.</p>
<p>Und auch wenn sich die Lage nach einem fast völligen Stillstand im Frühjahr ab Juni wieder etwas entspannt hat, haben fast alle Fotografen deutliche Umsatzeinbu&szlig;en auf das Gesamtjahr 2020 erlitten, die auch in 2021 andauern werden.</p>
<p>Der Fokus dieser Jahresumfrage liegt somit auf den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise. Diese wirkt sich auf all die Fotografen besonders stark aus, die hohe laufende Kosten haben. Wer gewohnt ist im Homeoffice zu arbeiten ist derzeit genauso im Vorteil, wie die Fotografen, die in mehreren Arbeitsbereichen tätig sind und sich der Situation somit flexibler zeitnah anpassen können.</p>
<p dir="ltr"><span>Im Laufe des Jahres haben viele Fotografen versucht, sich möglichst gut an die neuen Herausforderungen durch Covid-19 anzupassen. Auch wurden die Hilfen der Bundesregierung dankbar angenommen.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Inwieweit diese Hilfen einen Umsatzrückgang auffangen konnten, wird in den Grafiken sichtbar.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p></p>
<p dir="ltr"><strong>Teil 1/8 der Jahresumfrage 2020/2021 -&nbsp;</strong><strong>Wie gro&szlig; sind die Auswirkungen von Corona auf die Fotografen?</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Wir haben hier gefragt, wie stark die Coronaauswirkungen auf den eigenen Arbeitsbereich sind, sowie was Fotografen denken, wie stark die Auswirkungen auf Kollegen sind. </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2021/Auswirkung%20Corona%20Fotografen.jpg?1614863961813" alt="Auswirkung Corona Fotografen" /></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><span>Über 60% der Fotografen gaben in der Jahresumfrage an, dass sie stark oder sehr stark von den Auswirkungen durch Corona betroffen sind. Und nur 15% der Fotografen gaben an, wenig oder kaum von den Auswirkungen von Corona betroffen zu sein.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Wir hatten zudem gefragt, wie stark die Auswirkungen auf Fotografenkollegen sind. Hier zeigt sich, dass die meisten Fotografen zwar angaben, sehr stark betroffen zu sein, sie ihre Kollegen hingegen aber eher nur als &bdquo;stark&rdquo; betroffen ansehen. Nimmt man &bdquo;stark&rdquo; und &bdquo;sehr stark&rdquo; zusammen, halten die Fotografen die Kollegen dennoch für deutlich stärker betroffener als sich selber (71% zu 60%). Die allgemeine Stimmung scheint somit etwas dramatischer wahrgenommen zu werden, als die eigene persönliche Lage eingeschätzt wird.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie viele Auftragsstornierungen hatten Fotografen durch Corona? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>In unserer Coronaumfrage im April 2020 hatten 73% der Fotografen angegeben, &bdquo;sehr viele&rdquo; Auftragsstornierungen aufgrund von Corona zu haben. In der Umfrage Ende 2020 ist dieser Wert mit 42% deutlich geringer, was auf eine Entspannung der Lage deuten lässt.</span></p>
<p dir="ltr"><span>Dass im April lediglich 5% der Fotografen keine Stornierungen hatten und dieser Wert jetzt bei 11% liegt, ist ähnlich zu erklären. Die Vergangenheit wird, aus der Gegenwart heraus betrachtet, als weniger dramatisch angesehen.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie viele Zahlungsausfälle hatten Fotografen durch Corona? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Zahlungsausfälle sagen etwas über die wirtschaftliche Gesamtsituation aus, also über Liquiditätsengpässe im beauftragenden Unternehmen oder über knappe Reserven bei Privatpersonen, wie zum Beispiel durch Kurzarbeit verursacht. Hier zeigt sich die Lage derzeit recht entspannt. Sollten sich die wirtschaftlichen Auswirkungen verstärken, wird sich dies mit einem zeitlichen Versatz sicherlich in einigen Monaten ändern.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie viele längerfristige Verträge wurden gekündigt? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Ähnlich wie bei den Zahlungsausfällen gab es beim überwiegenden Teil der Fotografen keine Kündigungen von Rahmenverträgen oder von längerfristig angelegten Aufträgen.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span> </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span>Unternehmen scheinen somit zwar verhalten im Abschluss neuer Verträge zu sein, halten aber überwiegend an den bestehenden Verträgen fest.</span></p>
<p></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie viele Auftraggeber wollten in 2020 die Preise wegen Corona drücken?</strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Auch hier scheint Corona keine grö&szlig;eren Auswirkungen zu haben. So hatten lediglich 8% sehr viele Kunden, die den Preis der fotografischen Leistung mit dem Hinweis auf Corona drücken wollten. Im Gegensatz dazu hatten 78% &bdquo;wenig&rdquo; oder &bdquo;keine&rdquo; Kunden, die Preise drücken wollten. Dies passt auch zu dem Chart mit den Zahlungsausfällen.&nbsp;</span>Derzeit sind die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen somit noch verhalten</p>
<p dir="ltr"><strong>Wie häufig wurden Aufträge verschoben? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Es zeigt sich, dass Aufträge in der derzeitigen Situation eher abgesagt werden (vergl. Chart Seite 6), als verschoben werden (34% &bdquo;sehr oft&rdquo;). Sicherlich hat dies mit der Unplanbarkeit zu tun, wann der jeweilige Auftrag sicher durchgeführt werden kann. Auch können viele dieser Jobs, gerade im Bereich Events oder Feiern, nicht nachgeholt werden und somit sind diese Umsätze für Fotografen verloren.</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie schätzen Fotografen die Lage im Vergleich zum Anfang der Coronakrise ein?</strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Unter den Fotografen scheint es in dieser Frage zwei Lager zu geben. Bei einem Teil der Fotografen hat sich die Situation wieder etwas beruhigt, bei dem anderen Teil ist sie noch deutlich schlechter geworden als zu Anfang der Krise. Dies kann daran liegen, dass einige Arbeitsbereiche in der Fotografie von den Auswirkungen von Corona weniger betroffen sind als andere.</span></p>
<p dir="ltr"><span><img src="/data/2021/Lage%20Corona%20Fotograf%202020-2021.jpg?1614864299475" alt="Lage Corona Fotograf 2020-2021" /></span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><span>Möglich ist auch, dass es einigen Fotografen gelungen ist, die Geschäftsbereiche zu verlagern oder anzupassen. Sei es, dass sie vermehrt in Bereichen tätig sind, in denen es wenig Personenkontakt gibt, oder zum Beispiel anstelle einiger gro&szlig;en Hochzeitsreportagen im Monat viele kurze Standesamttermine fotografieren. Nicht verändert hat sich die Auftragslage seit dem Beginn von Corona lediglich bei 15% der Fotografen.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie haben sich die Umsätze 2020 im Vergleich zu 2019 verändert? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Im Chart sehen wir den durchschnittlichen Umsatz im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr. Bei den meisten Fotografen lag der Tiefpunkt in den Monaten April bis Juni mit einer langsamen Erholung der Situation zum 4. Quartal.</span></p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2021/Umsatz%20Corona%20Fotograf%202020%20Kopie.jpg?1614864878333" alt="Umsatz Corona Fotograf 2020 Kopie" /></p>
<p dir="ltr"><span>Wir hatten die Fotografen im April schon einmal zu den Umsätzen befragt. Im Februar hatten über 50% noch ganz normale Umsätze, im April hatte eine ähnlich gro&szlig;e Anzahl Fotografen so gut wie keine Umsätze.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Welche finanziellen Belastungen haben die Fotografen? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Die grö&szlig;ten Posten bei Fotografen sind meist die Miete des Fotostudios, des Ladengeschäftes oder Büros. Glücklich kann sich somit derzeit schätzen, wer aus dem Homeoffice heraus arbeitet. Dies ist bei über 40% der Berufsfotografen der Fall.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Ein weiterer Posten sind Angestellte. Hier kommt den Fotografen zu gute, dass sie meist Einzelkämpfer sind. Lediglich 13% haben einen oder zwei Teilzeitangestellte.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie hoch sind die betrieblichen finanziellen Belastungen im Monat? </strong><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Rechnet man alle Kosten zusammen, haben die meisten Fotografen eine finanzielle Belastung in Bezug auf betriebliche Aufwendungen von maximal 1500-2000&euro; im Monat. Realistisch dürften die reinen betrieblichen Kosten oft noch darunter liegen.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie lange können Fotografen in der derzeitigen Auftragslage finanziell überleben?</strong><span> </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>In unserer Umfrage im April 2020 war die Anzahl der Fotografen, die mit Geldern vom Privat- oder Firmenkonto länger als 12 Monate überstehen können, deutlich geringer als jetzt Anfang 2021.</span></p>
<p dir="ltr"><span>Dies mag darauf zurückzuführen sein, dass Fotografen die eigenen betrieblichen Kosten reduziert haben und die zukünftige Umsatzentwicklung wieder etwas positiver gesehen wird.</span></p>
<p dir="ltr"><span>Gleichfalls hat sich aber leider auch die Anzahl der Fotografen, die weder beruflich noch privat finanzielle Rücklagen haben, auf nunmehr 24% deutlich erhöht. Diese Fotografen sind auf laufende Umsätze angewiesen und stehen unter starkem finanziellen Druck. Unvorhersehbare weitere Belastungen können bei diesen Fotografen schnell gravierende Auswirkungen haben.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2021/Ru%CC%88cklagen%20Fotograf%20U%CC%88berleben.jpg?1614864400177" alt="Rücklagen Fotograf Überleben" /></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Welche Optionen haben Fotografen genutzt, um betriebliche Ausgaben zu reduzieren?</strong><span> </span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Das Mahnen von offenen Rechnungen, die Reduzierung der Steuervorauszahlungen und der Krankenkassenbeiträge waren häufiger genutzte Ansätze, um Ausgaben in der Coronakrise zu reduzieren.&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Was planen Fotografen, wenn sich die Auftragslage nicht deutlich bessert?&nbsp;</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Freiberufliche Fotografen haben immer schon eine gro&szlig;e Liebe zum Beruf bewiesen, egal, wie es gerade wirtschaftlich läuft. Somit ist nicht verwunderlich, dass über 60% vor allem nach anderen Arbeitsbereichen innerhalb der Fotografie suchen.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p dir="ltr"><span>Eine Festanstellung können sich nur wenige vorstellen. ALG, Ruhestand und Grundsicherung finden sich im Chart unter &bdquo;weiteres&rdquo;. Hier waren Mehrfachnennungen möglich.</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie viele Fotografen haben die staatlichen Corona Hilfen in Anspruch genommen und wie viel Gelder wurden ausgezahlt?</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Knapp die Hälfte der Fotografen hat eine Corona-Unterstützung in Anspruch genommen. Davon mussten 18% die erhaltenen Gelder vollständig oder teilweise wieder zurückzahlen.</span></p>
<p dir="ltr"><span>Je nach Bundesland wurde unterschiedlich stark geprüft, ob die beantragten und ausgezahlten Gelder nur für betriebliche Ausgaben verwendet wurden. Wenn diese Verwendung nicht nachgewiesen werden konnte, mussten Gelder teilweise oder auch vollständig zurückgezahlt werden.</span></p>
<p dir="ltr"><span>Vergleicht man die durchschnittliche monatliche finanzielle Belastung durch betriebliche Ausgaben von 1500-2000&euro; (Chart Seite 10) mit den erhaltenen Hilfen, ist dies nicht verwunderlich. Da viele Prüfungen noch ausstehen, dürfte sich dieser Prozentsatz wahrscheinlich noch etwas erhöhen.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></p>
<p><span id="docs-internal-guid-e66e3c60-7fff-9bde-a8b2-815c0ea55449"><span>Im Chart zu sehen ist die Höhe der Beträge, die an Fotografen ausgezahlt wurden. Mit 45% hat der grö&szlig;te Teil der Fotografen Mitte 2020 rund 9000&euro; aus Bundes- und Landesmitteln als Corona Soforthilfe zur Überbrückung erhalten.</span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span><span><span class="Apple-tab-span"> </span></span></span></p>
<p></p>
<p></p>
<p>N&auml;chste Woche geht es weiter mt Teil 2/8 - Beruf Fotograf / Wie ist die Auftragslage in der Fotografie mit Corona wirklich?</p>
<p>.</p>
<p></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-ergebnisse-der-jahresumfrage-2020-2021-teil-1-8</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Best of 2020 - Die Lieblingsbilder deutscher Fotografen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/best-of-2020-die-lieblingsbilder-deutscher-fotografen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>(Direkt zu den Bildern und zum Mitmachen geht es hier:&nbsp;<a href="/best-of-2020" target="_blank">www.berufsfotografen.com/best-of-2020</a><a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2018"></a>)</p>
<p>Das letzte Jahr war f&uuml;r alle Fotografen anstrengend und extrem. Und dennoch sind auch in 2020 Fotos entstanden, die besonders sind.&nbsp;</p>
<p>Egal, ob diese besonderen Fotos auf einem Job oder nebenbei entstanden sind. Egal, ob sie technisch besonders gut sind, oder eine pers&ouml;nliche Bedeutung haben: Lassen Sie uns diesen Arbeiten den Raum geben, den sie verdienen und einen Feed der Lieblingsfotos aus dem vergangenen Jahr zusammenstellen!</p>
<p><br />Das kann ein lustiger Schnappschuss sein wie der&nbsp;von Tamo Zelle:&nbsp;<a href="https://www.dolphin-systems.de" target="_blank">www.dolphin-systems.de</a></p>
<p><img src="/data/Bilder%202021/Tamo%20Zelle5.png" alt="Tamo Zelle" width="550" height="413" /></p>
<p></p>
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<p>oder ein intensives Portrait sein wie&nbsp;<span>das hier von <span>Jochen van Eden</span>:&nbsp;<a href="https://www.jochenvaneden.com" target="_blank">Jochen van Eden</a></span></p>
<p><img src="/data/Bilder%202021/jochen%20van%20eden.png" alt="Jochen van Eden" width="550" height="368" /></p>
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<p>oder ein&nbsp;pers&ouml;nliches Motiv wie das von H.D.Klein:&nbsp;<a href="https://www.hdklein.de" target="_blank">www.hdklein.de</a></p>
<p><img src="/data/Bilder%202021/hdklein%205.png" alt="HD Klein" width="550" height="440" /></p>
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<p>oder nat&uuml;rlich auch eine k&uuml;nstlereische Arbeit wie die von Cordula Marienberg: <a href="https://codoma.de" target="_blank">www.https://codoma.de</a></p>
<p><img src="/data/Bilder%202021/Cordula%20Marienberg%205.png" alt="Cordula Marienberg" width="550" height="734" /></p>
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<p>.</p>
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<p>Machen Sie mit Ihrem Lieblingsmotiv mit und lassen Sie uns eine Seite zum St&ouml;bern und als R&uuml;ckblick auf das&nbsp;vergangene Jahr f&uuml;llen!</p>
<p>Hier geht es zu den Bildern:&nbsp;<a href="/best-of-2020" target="_blank">www.berufsfotografen.com/best-of-2020</a><a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2018"></a></p>
<p>Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!</p>
<p></p>
<p>Oben auf der verlinkten Seite finden Sie den Link &ldquo;Ich will mitmachen&rdquo;. Sie k&ouml;nnen zu Ihrem Bild gerne ein paar Zeilen schreiben: wie es&nbsp;entstanden ist, warum es Ihnen etwas bedeutet, oder bedanken Sie sich einfach bei Ihrem Kunden oder Ihrem Team!</p>
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<p>.</p>
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<p>Und falls Sie interessiert sind, wie die best of's in den Vorjahren ausgesehen haben, hier die Links auf...</p>
<p>das best of 2019:&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2019">www.berufsfotografen.com/best-of-2019</a></p>
<p><a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2019"></a>das best of 2018:&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2018">www.berufsfotografen.com/best-of-2018</a></p>
<p><a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2018"></a>das best of 2017:&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2017">www.berufsfotografen.com/best-of-2017</a>&nbsp;</p>
<p>und das von 2016:&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">www.berufsfotografen.com/best-of-2016</a></p>
<p></p>
<p>.</p>
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<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/best-of-2020-die-lieblingsbilder-deutscher-fotografen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Jahresumfrage 2020 der professionellen Fotografie - machen Sie mit!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-jahresumfrage-2020-der-professionellen-fotografie-machen-sie-mit</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2020/BF%20facebook%20umfrage%202020_550.jpg" alt="" width="550" height="411" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Direkt</strong><strong>&nbsp;zur Jahresumfrage:</strong><strong><a href="https://www.surveygizmo.com/s3/5175130/Jahresumfrage-zur-professionellen-Fotografie-2020" target="_blank"> </a></strong><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.surveygizmo.com/s3/5175130/Jahresumfrage-zur-professionellen-Fotografie-2020" target="_blank">klick hier</a></strong></span></p>
<p></p>
<p>Dieses Jahr stand die professionelle Fotografie&nbsp;fast vollst&auml;ndig&nbsp;unter dem Einfluss von unvorhersehbaren Einfl&uuml;ssen. Aber wie stark haben Ausgangsbeschr&auml;nkungen, Abstandsregeln und andere Vorsichtsma&szlig;nahmen die professionelle Fotografie wirklich beeinflusst?</p>
<p></p>
<p>Wie sieht die Auftragslage derzeit aus und wie wird das n&auml;chste Jahr eingesch&auml;tzt?</p>
<p></p>
<p>Machen Sie mit bei der diesj&auml;hrigen Jahresumfrage zur professionellen Fotografie:<strong> <a href="https://www.surveygizmo.com/s3/5175130/Jahresumfrage-zur-professionellen-Fotografie-2020" target="_blank">Zur Jahresumfrage Fotografie 2020</a></strong></p>
<p></p>
<p><br />Wie in den Vorjahren auch senden wir Ihnen gerne ein PDF mit den Daten und der Kommentierung zu. Dazu senden Sie uns einfach eine Mail an die Adresse am Ende der Umfrage. So sind&nbsp;alle Ihre Angaben 100% anonym.</p>
<p><br /><br /><br />.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-jahresumfrage-2020-der-professionellen-fotografie-machen-sie-mit</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Ich liebe es, Geschichten zu erzählen - Fotografin Imke Lass</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-liebe-es-geschichten-zu-erzaehlen-fotografin-imke-lass</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2020/Fotografin%20Imke%20Lass%202.jpg" alt="Foto Imke Lass" width="550" height="391" /></p>
<p><span>BF: Hallo Frau Lass, was ist f&uuml;r Sie das Tolle am Beruf, warum sind Sie eigentlich Fotografin geworden?</span></p>
<p>Imke Lass: F&uuml;r mich gab es eigentlich nie eine Alternative: ich liebe es, visuell Geschichten zu erz&auml;hlen, bin unglaublich neugierig und lerne durch Erleben und Erfahrung, und ich m&ouml;chte nie, wirklich nie aufh&ouml;ren zu lernen. Mein Beruf erlaubt mir, Menschen zu treffen, die ich sonst nie kennengelernt h&auml;tte, Einblicke in unterschiedliche Kulturen, Berufe, Lebensweisen, Landschaften zu erhalten, und so mein Verst&auml;ndnis von Leben und Erleben zu erweitern. Dabei k&ouml;nnen <a href="/imke-lass-22303-hamburg/11238/news/ich-liebe-es-geschichten-zu-erzaehlen-fotografin-imke-lass" target="_blank">weiterlesen - zum Artikel</a></p>
<p></p>
<p><img src="/data/2020/Fotografin%20Imke%20Lass%204.jpg" alt="Foto Imke Lass" width="550" height="367" /></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-liebe-es-geschichten-zu-erzaehlen-fotografin-imke-lass</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Corona Auswirkungen auf Fotografen - Die Umfrageauswertung</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/corona-auswirkungen-auf-fotografen-die-umfrageauswertung</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>In der zweiten Aprilh&auml;lfte die Berufsfotografen in Deutschland zu den Auswirkungen von Corona auf ihre Arbeit als Fotograf befragt. <br /><br />Kurz zusammengefasst: Bei fast allen Fotografen gab es massive Einschnitte und fast die H&auml;lfte der Fotografen hatte im April sogar &uuml;berhaupt keinen Umsatz. H&auml;lt dieser Zustand weiter an, reichen die R&uuml;cklagen der meisten Fotografen nur noch wenige Wochen. Mehr als 40% der Fotografen hat staatliche Zusch&uuml;sse beantragt und zu 99% auch bereits erhalten. Somit hat die schnelle Auszahlung der staatlichen Soforthilfen etwas Unterst&uuml;tzung gebracht. <br />F&uuml;r das Jahr 2020 haben die meisten Fotografen Ihre Umsatz- und Gewinnerwartungen stark nach unten korrigiert. Verlorene Ums&auml;tze werden sich nach der Meinung vieler Fotografen nicht mehr aufholen lassen. <br />Wie stark die Auswirkungen letztlich wirklich sein werden, wird davon abh&auml;ngig sein, wie schnell es Lockerungen in Bezug auf die Abstandsregeln und Einschr&auml;nkungen geben wird und wann Fotografen ihrer Arbeit wieder nachgehen k&ouml;nnen. <br /><br />Kommen wir zu den Ergebnissen der Umfrage unter den Berufsfotografen in Deutschland: <br /><br /><strong>In welchen Arbeitsbereichen sind die befragten Fotografen t&auml;tig?</strong> <br /><br /> Auch wenn die Fotografen in ganz unterschiedlichen Bereichen t&auml;tig sind, sind doch fast alle von den Corona Auswirkungen betroffen. Zwar gibt es Bereiche wie die Produkt- und Architekturfotografie, in denen es etwas einfacher ist die Abstandsregeln einzuhalten, doch machen diese nur einen kleinen Teil im Spektrum der Fotografie aus. <br />In vielen der anderen Bereiche hingegen l&auml;sst sich ein enger Kontakt mit Menschen schwer vermeiden. So sind People / Modeaufnahmen, Hochzeitsfotografie, Schulfotografie, Messe- oder Eventfotografie derzeit kaum m&ouml;glich. <br /><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Arbeitsbereich_BF_Corona.jpg?1589371228611" alt="Arbeitsbereich_BF_Corona" /><br /><strong>Wie viele Auftragsstornierungen gab es bis Ende April durch Corona?</strong> <br /><br />Nicht verwunderlich sind angesichts der Ausgangs- und Abstandsbeschr&auml;nkungen die vielen Auftragsstornierungen. Nur ein Teil dieser Auftr&auml;ge wird sp&auml;ter nachgeholt werden und somit sind diese Stornierungen oft mit Ausf&auml;llen gleichzusetzen. <br /><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Auftragsstornos_BF_Corona.jpg?1589371239674" alt="Auftragsstornos_BF_Corona" /><br /><br /><strong>Wie hat sich der Umsatz durch Corona von Februar bis April ver&auml;ndert?</strong> <br /><br />Wir haben gefragt, wie viel Umsatz den Fotografen in den Monaten Februar, M&auml;rz und April hatten. 100% sind hier als der Umsatz gedacht, den ein Fotograf normalerweise in dem jeweiligen Monat hat. <br />Die Entwicklung ist eindeutig: Wo im Februar noch alles in Ordnung war, zeichnete sich im M&auml;rz die Krise schon ab. Im April kannte dann knapp die H&auml;lfte der Fotografen &uuml;berhaupt keinen Umsatz mehr. <br /><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Umsatz%20gesamt_BF_Corona.jpg?1589371259214" alt="Umsatz gesamt_BF_Corona" /></p>
<p><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Umsatz%20Februar_BF_Corona.jpg?1589371275699" alt="Umsatz Februar_BF_Corona" /></p>
<p><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Umsatz%20M%C3%A4rz_BF_Corona.jpg?1589371286174" alt="Umsatz M&auml;rz_BF_Corona" /></p>
<p><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Umsatz%20April_BF_Corona.jpg?1589371305935" alt="Umsatz April_BF_Corona" /></p>
<p><strong>Welche finanzielle Belastungen haben die Fotografen? </strong><br /><br />Die gr&ouml;&szlig;ten Posten sind meist die Miete des Fotostudios, des Ladengesch&auml;ftes oder B&uuml;ros. Gl&uuml;cklich kann sich somit derzeit sch&auml;tzen, wer aus dem Homeoffice heraus arbeitet. Dies ist bei &uuml;ber 40% der Berufsfotografen der Fall. <br /><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Finanzielle%20Belastungen%20home%20office_BF_Corona%20Kopie.jpg?1589372254584" alt="Finanzielle Belastungen home office_BF_Corona Kopie" /><br />Ein weiterer Posten sind Angestellte. Hier kommt den Fotografen zu gute, dass sie meist Einzelk&auml;mpfer sind. Lediglich 13% haben einen oder zwei Teilzeitangestellte. Angestellte in Vollzeit haben lediglich 8% der Berufsfotografen. <br /><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Vollzeit%20Teilzeit_BF_Corona.jpg?1589371366818" alt="Vollzeit Teilzeit_BF_Corona" /><br /><br /><strong>Wie hoch sind die betrieblichen finanziellen Belastungen im Monat?</strong> <br /><br />Rechnet man alle Angaben zusammen, haben die meisten Fotografen eine betriebliche finanzielle Belastung von maximal 1500-2000&euro; im Monat. Realistisch d&uuml;rften die reinen betrieblichen Kosten oft noch darunter liegen. <br /><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Betriebskosten_BF_Corona.jpg?1589371392844" alt="Betriebskosten_BF_Corona" /><br /><br /><strong>Wie lange k&ouml;nnen Fotografen diese Auftragslage finanziell &uuml;berleben?</strong> <br /><br /> &Uuml;ber 60% der Fotografen k&ouml;nnen aus betrieblichen R&uuml;cklagen maximal zwei Monate einen Umsatzeinbruch wie diesen &uuml;berleben. Mit den privaten R&uuml;cklagen sieht der Puffer etwas besser aus. L&auml;nger als ein halbes Jahr k&ouml;nnen aber auch hier nur 23% &uuml;berstehen. <br /><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Betriebsr%C3%BCcklagen_BF_Corona.jpg?1589371408795" alt="Betriebsr&uuml;cklagen_BF_Corona" /></p>
<p><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Privatr%C3%BCcklagen_BF_Corona.jpg?1589371419079" alt="Privatr&uuml;cklagen_BF_Corona" /><br /><br /><strong>Wie sieht die Umsatzerwartung der Fotografen f&uuml;r 2020 aus?</strong> <br /><br />Ohne Corona sch&auml;tzen die H&auml;lfte der Fotografen ihren Jahresumsatz auf 30-40.000&euro;. Mit den derzeitigen Auswirkungen liegt die Prognose der Fotografen nur noch bei der H&auml;lfte. Auch hier spielt die Unsicherheit eine gro&szlig;e Rolle und entscheidend wird sein, wann man zum Tagesgesch&auml;ft zur&uuml;ckkehren kann. <br />Alarmierend ist hier der starke R&uuml;ckgang von 14% auf 1% im Bereich der Fotografen, die einen Umsatz von &uuml;ber 100.000&euro; in 2020 erwartet hatten. <br /><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Umsatzerwartung_BF_Corona.jpg?1589372645095" alt="Umsatzerwartung_BF_Corona" /><br /><br /><strong>Was planen Fotografen wenn die&nbsp;Auftragslage sich nicht bessert?</strong></p>
<p>Falls die Einschr&auml;nkungen l&auml;nger andauern und die R&uuml;cklagen aufgebraucht sind, m&uuml;ssen andere Wege gefunden werden, um den Lebensunterhalt zu verdienen. 29% der Fotografen k&ouml;nnen sich vorstellen, den Beruf zu wechseln. Zuerst allerdings will die Mehrzahl versuchen, innerhalb der Fotografie nach Verdienstm&ouml;glichkeiten zu suchen.<br /><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Anderer%20Job_BF_Corona.jpg?1589373297679" alt="Anderer Job_BF_Corona" /><br /><br /><strong>Wie viele neue Jobanfragen gab es in den letzten Wochen?</strong> <br /><br />Wenn eine gro&szlig;e Unsicherheit herrscht, planen in der Regel weder Unternehmen noch private Kunden l&auml;ngerfristig. Somit ist nicht verwunderlich, dass es bei den meisten Fotografen gerade kaum neue Jobanfragen gibt.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Neue%20Jobanfragen_BF_Corona.jpg?1589374638245" alt="Neue Jobanfragen_BF_Corona" /></p>
<p><strong>Wie viele Fotografen haben die staatlichen Corona Zusch&uuml;sse beantragt?</strong> <br /><br />Eine schnelle und unb&uuml;rokratische Hilfe, um Zahlungsengp&auml;sse bei betrieblichen Kosten zu &uuml;berbr&uuml;cken, sind die staatlichen Corona Zusch&uuml;sse. <br />Hier haben &uuml;berraschend viele Fotografen sowohl die Bundes- als auch die Landesmittel in Anspruch genommen.</p>
<p><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Zusch%C3%BCsse_BF_Corona.jpg?1589371495974" alt="Zusch&uuml;sse_BF_Corona" /><br /><strong></strong></p>
<p>Das Mahnen von offenen Rechnungen, die Reduzierung der Steuervorauszahlungen und der Krankenkassenbeitr&auml;ge waren weitere h&auml;ufiger genutzte Ans&auml;tze, um Ausgaben zu reduzieren.</p>
<p></p>
<p><strong><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Kurzarbeitergeld_BF_Corona.jpg?1589371559760" alt="Kurzarbeitergeld_BF_Corona" /></strong></p>
<p><strong><span id="docs-internal-guid-2303f7c6-7fff-bd79-cbfa-a565798d469c">Wie zufrieden sind Fotografen mit den staatlichen Zusch&uuml;ssen?</span></strong></p>
<p>Mit den staatlichen Zusch&uuml;ssen sind die Fotografen: Derzeit gibt es eine hohe Zufriedenheit mit den staatlichen Zusch&uuml;ssen und der schnellen Auszahlung. Lediglich 1% der Fotografen gab an, dass ihr Antrag abgelehnt wurde.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Zufrieden%20mit%20Zuschuss_BF_Corona.jpg?1589371711028" alt="Zufrieden mit Zuschuss_BF_Corona" /></p>
<p dir="ltr"><strong>Wie finden Fotografen die Einschr&auml;nkungen, Abstandsregeln und Auflagen grunds&auml;tzlich?</strong></p>
<p dir="ltr"><span>Die Zufriedenheit spiegelt sich also auch hier wieder. Trotz der enormen Auswirkungen und finanziellen Einbu&szlig;en herrscht ein gro&szlig;er Konsens dar&uuml;ber, dass die Einschr&auml;nkungen sinnvoll und angemessen sind.</span></p>
<p><img src="/data/2020/Corona%20Umfrage/Sinnvolle%20Einschr%C3%A4nkungen_BF_Corona.jpg?1589371804639" alt="Sinnvolle Einschr&auml;nkungen_BF_Corona" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong><br />Welche Schl&uuml;sse kann man aus den Daten und der jetzigen Situation ziehen?</strong> <br /><br />Die Auswirkungen auf professionelle Fotografen sind derzeit enorm und eine riesige Belastung. Einige Tage werden die meisten Fotografen die Verdienstausf&auml;lle noch mit R&uuml;cklagen auffangen k&ouml;nnen. Dauern die Beschr&auml;nkungen bis in den Sommer, wird es f&uuml;r viele existenzbedrohend. <br />Somit h&auml;ngt alles davon ab, wie schnell die Arbeit als Fotograf wieder m&ouml;glich sein wird und ob jeder Fotograf f&uuml;r sich einen Weg findet, vor&uuml;bergehend auf andere Art und Weise seine Lebensgrundlage zu sichern. Notfalls bietet sich die das vereinfachte Verfahren der ALG II Grundsicherung an, bis die fotografische Arbeit wieder m&ouml;glich sein wird. <br />Bis dahin bleibt nur, die Zeit m&ouml;glichst sinnvoll zu nutzen, offene Rechnungen einzufordern, vielleicht das Archiv zu vermarkten oder sich Gedanken zu machen, wie man sich nach dem Ende der Beschr&auml;nkungen im Markt positionieren m&ouml;chte und wie man neue Kunden akquirieren kann. Denn irgendwann wird es irgendwie weitergehen. Diese Zwangspause m&ouml;glichst sinnvoll zu nutzen und Chancen zu suchen, ist die Herausforderung, vor der alle Fotografen jetzt stehen.</p>
<p><br /><br /><br />.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/corona-auswirkungen-auf-fotografen-die-umfrageauswertung</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Corona in der Fotografie: Die Umfrage unter den Berufsfotografen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/corona-in-der-fotografie-die-umfrage-unter-den-berufsfotografen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2020/Corona%20Fotograf%20Umfrage%20_550.jpg" alt="Corona Umfrage Fotograf" width="550" height="344" /></p>
<p></p>
<div><span>Corona hat deutliche Auswirkungen auf alle Berufssparten. Fotografen, die meist als Freiberufer und Selbstst&auml;ndige t&auml;tig sind,&nbsp;</span>trifft es somit besonders hart.</div>
<div></div>
<p></p>
<div><span>Wir wollen herausfinden, wie stark Sie als Fotograf von Corona betroffen sind, welche Ma&szlig;nahmen Sie als Fotograf ergriffen haben und ob die staatlichen Hilfen ausreichen.</span></div>
<div><span><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></div>
<div><span>Machen Sie mit bei der gro&szlig;en Befragung der Berufsfotografen und beantworten Sie einige kurze Fragen, w</span>ie es Ihnen gerade als Fotograf geht!</div>
<div></div>
<p></p>
<p></p>
<div><strong>Hier geht es zur kurzen Befragung:<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><a href="https://www.surveygizmo.com/s3/5548327/Corona-Auswirkungen-auf-Fotografen" target="_blank">Umfrage: Welche Auswirkungen hat Corona auf Sie als Fotograf</a></strong></div>
<p></p>
<p>Die Umfrage ist anonym, eine Auswertung der Daten schicken wir Ihnen gerne zu.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Einen Artikel zu den staatlichen Corona Hilfe / Zusch&uuml;ssen f&uuml;r Fotgrafen und worauf man bei der BEantragung achten sollte, gibt es hier: <a href="/news/kein-corona-zuschuss-fuer-freiberufliche-fotografen-so-gibt-es-dennoch-geld-und-hilfe" target="_blank">Corona Zuschuss Fotograf - worauf achten</a></p>
<p><span><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/corona-in-der-fotografie-die-umfrage-unter-den-berufsfotografen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Kein Corona Zuschuss für freiberufliche Fotografen - So gibt es dennoch Geld und Hilfe</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/kein-corona-zuschuss-fuer-freiberufliche-fotografen-so-gibt-es-dennoch-geld-und-hilfe</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2020/corona%20Zuschuss%20fotograf%20550.jpg" alt="Corona Geld Fotograf" width="550" height="306" /></p>
<p>Freiberufliche bzw. selbstst&auml;ndige Fotografen geh&ouml;ren zu den Berufsgruppen, die besonders stark von Auftragsr&uuml;ckg&auml;ngen infolge der Corona-Ma&szlig;nahmen getroffen sind.<br />Allerdings stehen ihnen je nach Bundesland nicht alle der nun bereitgestellten Hilfen zur Verf&uuml;gung. Dieser Artikel soll einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Zusch&uuml;sse und die Voraussetzungen ihrer Inanspruchnahme geben. <br /><br /><strong>Zuschuss aus dem Bundeshaushalt</strong><br /><br />Die Bundesregierung hat Mittel bereitgestellt, um Selbstst&auml;ndige kurzfristig zu unterst&uuml;tzen. Vorgesehen sind Zahlungen von EUR 9000,- f&uuml;r Unternehmen mit max. 5 Besch&auml;ftigten und EUR 15.000,- f&uuml;r Unternehmen mit max. 10 Besch&auml;ftigten. Ein selbstst&auml;ndiger Fotograf, der in der Regel keine oder jedenfalls weniger als 10 Besch&auml;ftigte hat, kommt also grunds&auml;tzlich als Anspruchsberechtigter infrage. Allerdings ist der Zuschuss aus dem Bundeshaushalt ausschlie&szlig;lich zur Zahlung von Betriebskosten bei akuten Liquidit&auml;tsengp&auml;ssen im Unternehmen vorgesehen. Zu den Betriebskosten geh&ouml;ren alle betrieblichen Kosten, also beispielsweise die B&uuml;ro- und Studiomiete, Versicherungen, Leasingkosten f&uuml;r Equipment, Personalkosten f&uuml;r die Angestellten und betriebsbezogene Kredite. Nicht umfasst sind folglich der Lebensunterhalt (also etwas die private Miete, Krankenversicherung und Essen) des Fotografen. <br /><br />Soloselbst&auml;ndigen, freiberuflichen Fotografen, die aus dem Homeoffice arbeiten und keine oder kaum Betriebsausgaben haben, ist mit den Zusch&uuml;ssen aus dem Bundeshaushalt also nicht geholfen, um privat weiter liquide zu bleiben. <br /><br />Wer dennoch einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt f&uuml;r nicht betriebliche Ausgaben in Anspruch nimmt, kann am Ende eine b&ouml;se &Uuml;berraschung erleben, denn zu viel oder unberechtigt erlangte Gelder sind zur&uuml;ckzuzahlen. Auch muss dieser Zuschuss in der n&auml;chsten Einkommensteuererkl&auml;rung angegeben und gewinnwirksam ber&uuml;cksichtigt werden. Und zudem versichert man bei Antragstellung an Eides statt, dass die Angaben wahrheitsgem&auml;&szlig; sind. Falschangaben k&ouml;nnen eine Strafverfolgung wegen Subventionsbetrug (&sect; 264 StGB) zur Folge haben k&ouml;nnen. Die private Nutzung der Zuschuss aus dem Bundeshaushalt ist also alles andere als ein Kavaliersdelikt. <br /><br /><strong>Zuschuss aus Landesmitteln</strong><br /><br />Zus&auml;tzlich den den Zusch&uuml;ssen aus dem Bundeshaushalt haben die Bundesl&auml;nder Zusch&uuml;sse aus Landesmitteln bereitgestellt. Hier ist es je nach Bundesland mehr oder weniger klar, wof&uuml;r die Zusch&uuml;sse verwendet werden d&uuml;rfen. Hessen schreibt deutlich: &ldquo;Es geht nicht um Ihren Verdienst- oder Einnahmeausfall, sondern um den Liquidit&auml;tsengpass &ndash; also um laufende Verpflichtungen wie etwa B&uuml;romieten oder Leasingraten, die Sie aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr erf&uuml;llen k&ouml;nnen.&rdquo; Auch Bayern weist darauf hin, dass Zusch&uuml;sse nur f&uuml;r Betriebsausgaben verwendet werden d&uuml;rfen. Berlin hingegen nennt zum Beispiel auch das &ldquo;eigene Gehalt&rdquo; als Grund f&uuml;r die Inanspruchnahme auf den Zuschuss aus den Berliner Landesmitteln, der immerhin EUR 5.000,- betr&auml;gt. Allerdings leben Freiberufler meist von Privatentnahmen vom Gesch&auml;ftskonto und zahlen sich kein Gehalt, sodass hier eine Unklarheit verbleibt.&nbsp;<br /> Eine Anfrage von Berufsfotografen bei den Pressestellen der einzelnen Bundesl&auml;nder hat ergeben, dass man die Problematik sieht, aber in eingen L&auml;ndern noch keine abschlie&szlig;ende Aussage zur Anspruchsberechtigung erteilen kann. <br /><br />Die Beantragung eines Zuschusses aus Berliner Landesmitteln zur Finanzierung des eigenen Gehaltes scheint derzeit nicht per se missbr&auml;uchlich, eine R&uuml;ckforderung sollte aber nach dem jetzigen Stand nicht v&ouml;llig ausgeschlossen werden. In Bayern und Hessen w&auml;re diese h&ouml;chstwahrscheinlich missbr&auml;uchlich. In allen anderen Bundesl&auml;ndern sollte man sich vor Antragstellung um eine Kl&auml;rung bem&uuml;hen. <br /><br /><strong>Grundsicherung</strong> <br /><br />Wer auf der sicheren Seite sein m&ouml;chte und aufgrund von Corona die laufenden Kosten der Grundsicherung wie Miete, Heizung, Krankenversicherung und Nahrung nicht tragen kann, sollte sich an die Arbeitsagentur wenden. In einem neuen, erleichterten Verfahren gibt es weder eine Verm&ouml;genspr&uuml;fung vorab noch muss man die Selbstst&auml;ndigkeit aufgeben. In den ersten 6 Monaten erh&auml;lt man als Erwachsener den Regelsatz f&uuml;r von 432 Euro pro Monat, dazu kommen ggf. Zusch&uuml;sse f&uuml;r im Haushalt lebende Kinder. Zudem werden die Kosten der Unterkunft (Miete und Nebenkosten inklusive Heizkosten) und die Krankenversicherung getragen.<br />Dennoch sollte auch hier bedacht werden, dass R&uuml;ckforderungen drohen, wenn man sich nicht in einer finanziellen Notlage befunden hat, zB weil der Partner gut verdient oder man ein erhebliches liquides Verm&ouml;gen hat. <br /><br /><strong>Fazit</strong><br /><br /><strong>Corona Zusch&uuml;sse f&uuml;r Fotografen aus dem Bundeshaushalt - f&uuml;r Betriebskosten</strong> <br /><br />Nur wenn der Betrieb aufgrund betrieblicher Kosten in seiner Existenz gef&auml;hrdet ist, sollte man als Fotograf die Zusch&uuml;sse aus dem Bundeshaushalt beantragen und mit diesem auch nur die betrieblichen Verbindlichkeiten bedienen. Hier das Eckpunktepapier zu den Zusch&uuml;ssen aus dem Landeshaushalt: <a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-corona-soforthilfe.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4%20" target="_blank">Download</a>https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-corona-soforthilfe.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4 <br /><br /><strong>Corona Geld f&uuml;r Fotografen aus dem Landeshaushalt - je nach Bundesland unterschiedlich</strong> <br /><br />Zusch&uuml;sse aus dem Landeshaushalt hingegen unterliegen je nach Bundesland anderen Anforderungen. Ob ein Zuschuss aus Landesmitteln f&uuml;r die Grundsicherung verwendet werden darf, ist derzeit fraglich. Jedenfalls sollte die Verwendung &ldquo;eigenes Gehalt&rdquo; im Antragsformular offen gelegt werden, falls dort im Angaben zur Verwendung gemacht werden m&uuml;ssen. <br /><br /><strong>Corona Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Fotografen &uuml;ber die Grundsicherung - f&uuml;r die Lebenshaltung</strong> <br /><br />Wer aufgrund fehlender Auftr&auml;ge privat ohne Geld dasteht, sollte sich hingegen an die Arbeitsagentur wenden. Hier die FAQ zur Corona Grundsicherung: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung <br /><br /><strong>Nachfolgend die Liste der Antragsstellen f&uuml;r Landes und Bundesmittel:</strong> <br /><br />Baden-W&uuml;rttemberg: Antragstellung bei und Vorpr&uuml;fung durch IHK und HWK, Bewilligung durch L-Bank:&nbsp;<a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/soforthilfecorona%20" target="_blank">Corona Hilfe Baden-W&uuml;rtemberg</a><br /><br />Bayern: Regierungen und Landeshauptstadt M&uuml;nchen: <a href="https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/" target="_blank">Corona Hilfe Bayern</a><br /><br />Berlin: Investitionsbank Berlin (IBB): <a href="https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/corona-zuschuss.html" target="_blank">Corona Hilfe Berlin</a><br /><br />Bremen: BAB Bremer Aufbau Bank BIS Bremerhavener Gesellschaft f&uuml;r Investitionsf&ouml;rderung und Stadtentwicklung mbH: <a href="https://www.handelskammer-bremen.de/blueprint/servlet/resource/blob/4741416/01d3b0bd3990d512882ba8fb9bab7a5e/corona-soforthilfe-antrag-hb-data.pdf" target="_blank">Corona Hilfe Bremen</a>&nbsp;<br /><br />Hamburg: Hamburgische Investitions- und F&ouml;rderbank (IFB Hamburg): <a href="https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs" target="_blank">Corona Hilfe Hamburg</a><br /><br />Hessen: Regierungspr&auml;sidium Kassel: <a href="https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe" target="_blank">Corona Hilfe Hessen</a></p>
<p>Mecklenburg- Vorpommern: Landesf&ouml;rderinstitut&nbsp; Mecklenburg- Vorpommern:&nbsp;<a href="https://www.lfi-mv.de/meldungen/coronakrise-hilfe-fuer-unternehmen-und-freiberufler/" target="_blank">Corona Hilfe MV&nbsp;</a><br /><br />Niedersachsen: Investitions- und F&ouml;rderbank Niedersachsen - NBank: <a href="https://www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19-%E2%80%93-Beratung-f%C3%BCr-unsere-Kunden.jsp" target="_blank">Corona Hilfe Niedersachsen</a><br /><br />Rheinland-Pfalz: Investitions- und Strukturbank RP (ISB):&nbsp;<a href="https://isb.rlp.de/home.html" target="_blank">Corona Hilfe Rheinland-Pfalz</a></p>
<p>Saarland: Ministerium f&uuml;r Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes: <a href="http://www.corona.wirtschaft.saarland.de" target="_blank">Corona Hilfe Saarland</a>&nbsp;</p>
<p>Sachsen: S&auml;chsische Aufbaubank - F&ouml;rderbank (SAB): <a href="https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-bund.jsp" target="_blank">Corona Hilfe Sachsen</a>&nbsp;<br /><br />Sachsen-Anhalt: Investitionsbank Sachsen-Anhalt: <a href="https://www.ib-sachsen-anhalt.de/temp-coronavirus-informationen-fuer-unternehmen.html" target="_blank">Corona Hilfe Sachsen-Anhalt</a><br /><br />Schleswig-Holstein: Investitionsbank Schleswig- Holstein (IB.SH): <a href="https://www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm/" target="_blank">Corona Hilfe Schleswig-Holstein</a></p>
<p>Th&uuml;ringen: Th&uuml;ringer Aufbaubank Die Antragsannahme sowie Vorpr&uuml;fungen erfolgen auch &uuml;ber die IHKn und HWKn: <a href="https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020" target="_blank">Corona Hilfe Th&uuml;ringen</a></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/kein-corona-zuschuss-fuer-freiberufliche-fotografen-so-gibt-es-dennoch-geld-und-hilfe</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Best of 2019 - Die Lieblingsbilder professioneller Fotografen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/best-of-2019-die-lieblingsbilder-professioneller-fotografen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Unter all den vielen Bildern, die man als professioneller Fotograf jedes Jahr macht, sind immer auch wieder Lieblingsfotos,die emotional ber&uuml;hren und dann oft auch ans Herz wachsen.&nbsp;</p>
<p>Egal, ob diese besonderen Fotos auf einem Job oder nebenbei entstanden sind: Lassen Sie uns diesen Arbeiten den Raum geben, den sie verdienen und einen Feed der Lieblingsfotos aus dem vergangenen Jahr zusammenstellen!</p>
<p></p>
<p>Das kann dann ein ganz ruhiges Portrait sein wie&nbsp;<span>das hier von&nbsp;Joachim Viking:&nbsp;<a href="http://www.joachimviking.com" target="_blank">www.joachimviking.com</a></span></p>
<p><img src="/data/2020/Fotograf%20Joachim%20Schmitt.jpg" alt="Fotograf Joachim Schmitt best of" width="550" height="367" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p><br />oder ein perfekter Schnappschuss wie der von&nbsp;Jens Ahner:&nbsp;<a href="https://www.jensahner.com" target="_blank">www.jensahner.com</a></p>
<p><img src="/data/2020/Fotograf%20Jens%20Ahner..jpg" alt="Fotograf Jens Ahner" width="550" height="367" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><br />oder ein Landschaftsmotiv aus ganz ungew&ouml;hnlicher Perspektive wie das von&nbsp;Oliver Windus:&nbsp;<a href="https://www.windus-fotodesign.de" target="_blank">www.windus-fotodesign.de</a></p>
<p><img src="/data/2020/Fotograf%20Oliver%20Windus.jpg" alt="Oliver Windus" width="550" height="366" /></p>
<p></p>
<p><br />oder nat&uuml;rlich auch eine spannende Street Fotografie Serie wie die von Martin Langer:&nbsp;<a href="https://www.langerphoto.de" target="_blank">www.langerphoto.de</a>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/2020/Fotograf%20Martin%20Langer.jpg" alt="Fotograf Martin Langer best of" width="550" height="295" /></p>
<p></p>
<p>Machen Sie mit und lassen Sie uns eine Seite zum St&ouml;bern, zum Austausch und als R&uuml;ckblick auf das&nbsp;vergangene Jahr als Fotograf f&uuml;llen!</p>
<p>Hier geht es zum best of und zu allen Bildern:&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2019">www.berufsfotografen.com/best-of-2019</a><a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2018"></a></p>
<p>Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!</p>
<p></p>
<p>Oben auf der verlinkten Seite finden Sie dann den Link &ldquo;ich will mitmachen&rdquo;. Sie k&ouml;nnen zu Ihrem Bild gerne ein paar Zeilen schreiben: wie es&nbsp;entstanden ist, warum es Ihnen etwas bedeutet, oder bedanken Sie sich einfach bei Ihrem Kunden oder Ihrem Team!</p>
<p></p>
<p>Und falls Sie interessiert sind, wie die best of's in den Vorjahren ausgesehen haben, hier die Links auf das best of 2018&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2017">www.berufsfotografen.com/best-of-201</a>8, das von&nbsp;2017&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2017">www.berufsfotografen.com/best-of-2017</a>&nbsp;und das von 2016&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">www.berufsfotografen.com/best-of-2016</a></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/best-of-2019-die-lieblingsbilder-professioneller-fotografen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die große Jahresumfrage zur professionellen Fotografie 2019 - als Heft oder Download jetzt kostenlos verfügbar</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-grosse-jahresumfrage-zur-professionellen-fotografie-2019-als-heft-oder-download-jetzt-kostenlos-verfuegbar</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/Fotografen%20umfrage%202019_550.jpg?1572600664584" alt="Fotografen umfrage 2019_550" /></p>
<p>Im sechsten Jahr in Folge haben wir auch dieses Jahr die Berufsfotografen in Deutschland zur aktuellen Lage in der professionellen Fotografie befragt. Lag der Fokus im letzten Jahr auf den Nutzungsrechten, ist eines der gro&szlig;en Themen in 2019 die m&ouml;gliche Wiedereinführung der Meisterpflicht in der Fotografie. In dem Zuge stellt sich die Frage, ob Fotografie überhaupt noch ein Handwerk ist oder eher eine künstlerische T&auml;tigkeit. Selten wurde ein Thema so kontrovers diskutiert und selten waren die Ansichten der Fotografen je nach eigener Ausbildung und Dauer der Berufszugeh&ouml;rigkeit so verschieden.</p>
<p>Wie hat sich die Fotografie in Zahlen in den letzten Jahren ver&auml;ndert? Wie viele neue Betriebe, Gesellen, Quereinsteiger und Meister sind dazu gekommen? Wir haben uns die Zahlen im Handwerk und gerade auch die Ver&auml;nderungen in den letzten 20 Jahren genauer angesehen.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus liegt ein Fokus in der Umfrageauswertung auf der Ausbildung und der Thematik der nebenberuflichen Fotografie. Wie viel Umsatz macht ein Fotograf, der nebenberuflich t&auml;tig ist? Und wie viel Jahresumsatz&nbsp;hat hingegen ein professioneller Fotograf durchschnittlich?</p>
<p>Nat&uuml;rlich&nbsp;gibt es auch&nbsp;in diesem Jahr wieder einen Abschnitt zum Berufsalltag, zu Kalkulationen, Pauschalpreisen, Nutzungsrechten, sowie Beispielkalkulationen zu fiktiven Auftr&auml;gen.</p>
<p></p>
<p>Das PDF kann hier heruntergeladen werden: <a href="/data/2019/Jahresumfrage%202019.pdf" target="_blank">BF Jahresumfrage Fotografie 2019</a></p>
<p>Gerne senden wir Ihnen auch eine gedruckte Version zu (kostenlos). Bei Interese schicken Sie einfach eine Mail mit Betreff "Jahresumfrage" und Ihrer Adresse an: <a href="mailto:mail@berufsfotografen.de">mail@berufsfotografen.de</a><a href="mailto:mail@berufsfotografen.de"></a></p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-grosse-jahresumfrage-zur-professionellen-fotografie-2019-als-heft-oder-download-jetzt-kostenlos-verfuegbar</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Meinungen vom BFF, BPP, AWI, CV und Freelens zur Meisterpflicht in der Fotografie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-meinungen-vom-bff-bpp-awi-cv-und-freelens-zur-meisterpflicht-in-der-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/meisterpflicht-fotografie-meinungen-Verba%CC%88nde_5.jpg?1565284553629" alt="meisterpflicht-fotografie-meinungen-Verbände_5" /></p>
<p></p>
<p>Kaum ein Thema wurde unter den Fotografen so kontrovers diskutiert wie die m&ouml;gliche Wiedereinf&uuml;hrung der Meisterpflicht in der Fotografie.</p>
<p>Nachdem wir die bef&uuml;rwortende Stellungnahme vom CV vor einigen Tagen ver&ouml;ffentlicht haben, stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, wie die anderen Verb&auml;nde dieses Thema sehen. Wir haben um eine Einsch&auml;tzung gebeten und haben von folgenden Verb&auml;nden und Unternehmen Stellungnahmen erhalten:</p>
<p>Lutz Fischmann von&nbsp;<strong>FREELENS</strong> weist darauf hin, dass eine Meisterpflicht &uuml;ber die Qualit&auml;t im fotografischen Bereich gar nichts aussagt und stellt die Frage in den Raum, ob die Fotografie &uuml;berhaupt noch ein Handwerk ist. Denn &ldquo;alle rein handwerklichen F&auml;higkeiten in der Fotografie sind im Zuge der Digitalisierung und Popularisierung entfallen. Die Fotografie sollte daher komplett aus der Handwerksrolle gestrichen werden.&rdquo;</p>
<p><a href="/meisterpflicht-fotografie/freelens-meisterpflicht-fotografie-meinung/279" target="_blank">Die Stellungnahme von FREELENS&nbsp;findet man hier</a></p>
<p><br />J&uuml;rgen Meister vom <strong>BFF</strong> sieht &uuml;ber einen &ldquo;m&ouml;glichen Protektionismus keine sinnvollen Argumente&rdquo;, die eine Meisterpflicht in der Fotografie rechtfertigen. Gerade auch, da die meisten BFF Mitglieder mit Hochschulstudium oder als Quereinsteiger &ldquo;mit au&szlig;erordentlichem Talent sehr erfolgreich&rdquo; sind.</p>
<p><a href="/meisterpflicht-fotografie/bff-meisterpflicht-fotografie-meinung/278" target="_blank">Die Pressemitteilung des BFF kann man hier nachlesen</a></p>
<p></p>
<p><br />Wolfgang Kornfeld vom <strong>bpp</strong> sieht in einer R&uuml;ckkehr zur alten Meisterpflicht beruflich keinen Mehrwert. Vielmehr empfiehlt er ein Umdenken in der Ausbildung und eine Spezialisierung und bessere Positionierung jedes einzelnen Fotografen.</p>
<p><a href="/meisterpflicht-fotografie/bpp-meisterpflicht-fotografie-meinung/280" target="_blank">Die Stellungnahme vom bpp kann man hier nachlesen</a></p>
<p></p>
<p><br />Klaus Lorenz vom <strong>AWI</strong> h&auml;lt ebenfalls eher eine fundierte Ausbildung f&uuml;r w&uuml;nschenswert, als eine Meisterpflicht und sieht nicht, dass eine Wiedereinf&uuml;hrung zu h&ouml;heren Honoraren noch zu einer besseren Qualit&auml;t f&uuml;hrt.</p>
<p><a href="/meisterpflicht-fotografie/awi-meisterpflicht-fotografie-meinung/281" target="_blank">Die Stellungnahme vom AWI kann man hier nachlesen</a></p>
<p></p>
<p><br />Hans Starosta vom <strong>Centralverband der Berufsfotografen</strong> sieht einige Vorteile einer Wiedereinf&uuml;hrung und hat diese auch dargelegt.</p>
<p><a href="/meisterpflicht-fotografie/centralverband-meisterpflicht-fotografie-meinung/282" target="_blank">Die Stellungnahme des CV kann man hier nachlesen</a></p>
<p></p>
<p><br />Weitere Informationen zum Thema gibt es in unserem Artikel zur <a href="/news/die-umfrageauswertung-zur-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-im-handwerk-fotografie" target="_blank">Fotografen Meisterpflicht Umfrageauswertung</a>. Interessant sind auch die Grafiken zu den Ver&auml;nderungen in der handwerklichen Fotografie in Bezug auf die Anzahl der Betriebe, Meisterpr&uuml;fungen und dem Lehrlingsbestand: <a href="/news/20-jahre-handwerk-fotografie-in-zahlen-und-was-sagt-der-cv-zur-fotografen-meisterpflicht" target="_blank">Anzahl der Meister / Gesellen / Betriebe in der Fotografie</a></p>
<p></p>
<p><br /><br /><br />.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-meinungen-vom-bff-bpp-awi-cv-und-freelens-zur-meisterpflicht-in-der-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Umfrageauswertung zur Wiedereinführung der Meisterpflicht im Handwerk Fotografie </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-umfrageauswertung-zur-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-im-handwerk-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><strong>Wie sehen Fotografen eine m&ouml;gliche Wiedereinf&uuml;hrung der Meisterpflicht im Handwerk Fotografie?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Es handelt sich derzeit um ein kontrovers diskutiertes Thema, bei der die Meinung der Fotografen vor allem von der eigenen Ausbildung abh&auml;ngt. Wie nicht anders zu erwarten war, gab es in der Umfrageauswertung deutliche Unterschiede. So m&ouml;chten die meisten Quereinsteiger, dass der Zugang zum Berufsfeld weiter offen bleibt und die handwerklich ausgebildeten Fotografen scheinen sich aus einer Wiedereinf&uuml;hrung finanzielle Vorteile und eine Steigerung des Ansehens des Berufes zu erhoffen und sind&nbsp;somit gr&ouml;&szlig;tenteils f&uuml;r eine Wiedereinf&uuml;hrung.<br /><br />Schauen wir uns die einzelnen Umfrageergebnisse einmal an. Am deutlichsten sieht man die unterschiedlichen Standunkte anhand der Frage, ob es eine grunds&auml;tzliche Meisterpflicht f&uuml;r alle Fotografen geben sollte. 97% der Quereinsteiger sind dagegen, 78% der Fotografenmeister sind daf&uuml;r, immerhin 14% sind unentschieden und 8% sehen das als nicht zielf&uuml;hrend an.</p>
<p><img src="/data/2019/Meisterpflicht-fu%CC%88r-alle-Fotografen_.jpg?1562840713293" alt="Meisterpflicht-für-alle-Fotografen_" /></p>
<p></p>
<p>Erstaunlich differenziert sehen es die Gesellen. Hier ist ein Drittel daf&uuml;r, ein Drittel unentschieden und ein Drittel dagegen. Scheinbar lieb&auml;ugeln nur&nbsp;wenige Gesellen damit, &uuml;berhaupt einen Meister zu machen. Es scheint&nbsp;einfach derzeit kaum einen Anreiz daf&uuml;r zu geben. Im Jahr 2018 lag der Prozentsatz der Gesellen, die einen Meister gemacht haben, bei unter 10% (33 bestandene Meisterpr&uuml;fungen bei 440 Gesellenpr&uuml;fungen) 2007 gab es sogar nur 7 Meisterpr&uuml;fungen. Dass dieser R&uuml;ckgang nicht erst seit 2004 begann, l&auml;sst sich in den Grafiken gut erkennen in&nbsp;diesem&nbsp;Artikel zu den <a href="/news/20-jahre-handwerk-fotografie-in-zahlen-und-was-sagt-der-cv-zur-fotografen-meisterpflicht" target="_blank">Zahlen im Handwerk Fotografie und zu den Ver&auml;nderungen in den letzten 20 Jahren.</a></p>
<p></p>
<p></p>
<p><br /><strong>Wie sehen Fotografen einen Bestandsschutz f&uuml;r alle derzeitigen und eine Meisterpflicht f&uuml;r alle neuen Fotografen?</strong></p>
<p></p>
<p>Etwas ausgeglichener antworteten die Fotografen auf diese Frage. Die Fotografenmeister waren haupts&auml;chlich unentschieden, die Gesellen waren gr&ouml;&szlig;tenteils daf&uuml;r und die derzeit aktiven Quereinsteiger haupts&auml;chlich dagegen. Eine Reglementierung lehnen diese mehrheitlich ab. Auch wenn dadurch weitere Konkurrenz entsteht.</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2019/Bestandschutz-fu%CC%88r-aktive-Fotografen-meisterpflicht-fu%CC%88r-neue_.jpg" alt="Bestandsschutz Fotografen Meisterpflicht" width="550" height="351" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><br /><strong>Wie sehen Fotografen den Vorschlag, dass es weder jetzt noch sp&auml;ter eine Meisterpflicht geben sollte?</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Interessant sind die Antworten bei dieser Fragestellung. Denn wie bei der ersten Frage sind knapp 80% der Fotografenmeister dagegen, dass es weder jetzt noch sp&auml;ter eine Meisterpflicht geben sollte. Die Gesellen hatten auf die Frage ob eine Meisterpflicht f&uuml;r alle aktiven Fotografen geben sollte, nur mit 30% mit nein gestimmt. Jetzt sind 64% daf&uuml;r, dass jetzt oder eventuell sp&auml;ter eine Meisterpflicht eingef&uuml;hrt werden sollte. Scheinbar wollen Sie die M&ouml;glichkeit offen halten, dass es einmal doch sinnvoll sein k&ouml;nnte.</p>
<p>Auch bei den Quereinsteigern ist das Bild &auml;hnlich. Ein h&ouml;herer Prozentsatz k&ouml;nnte sich in Zukunft eine Meisterpflicht vorstellen. Das l&auml;sst darauf zur&uuml;ckschlie&szlig;en, dass&nbsp;eine gro&szlig;e Unsicherheit herrscht, was eine Wiedereinf&uuml;hrung f&uuml;r den Einzelnen bedeuten w&uuml;rde. Gerade in Bezug auf einen Bestandsschutz und welche Auswirkungen / Chancen eine Wiedereinf&uuml;hrung beinhalten k&ouml;nnte.</p>
<p><img src="/data/2019/Weder-jetzt-noch-spa%CC%88ter-eine-meisterpflicht_.jpg" alt="Jetzt oder sp&auml;ter Meisterpflicht fotografie" width="550" height="351" />&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><br /><strong>Wie setzten sich die befragten Fotografen zusammen?</strong></p>
<p></p>
<p>64% der befragten Fotografen war hauptberuflich aktiv, 36% nebenberuflich. 75% der nebenberuflichen Fotografen hatten weniger als 1000&euro; Umsatz im Monat und d&uuml;rften somit keine Konkurrenz f&uuml;r einen hauptberuflichen Fotografen sein. Bei den hauptberuflichen Fotografen gaben 70% an, sehr gut oder gut von der Fotografie leben zu k&ouml;nnen.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/2019/Umfrage-Meisterpflicht-Fotografie-welche-Fotografen_.jpg" alt="Umfrage Meisterpflicht Fotografie Meister Geselle Quereinsteiger" width="550" height="373" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><br /><strong>Welche Ausbildung hatten die befragten Fotografen?</strong></p>
<p></p>
<p>Knapp die H&auml;lfte der Fotografen hatte eine handwerkliche Ausbildung, 32% waren Quereinsteiger und 22% gaben an, eine Ausbildung zu haben, bei der die Fotografie Bestandteil war.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/2019/Umfrage-Meisterpflicht-Fotografie-welche-Fotografen-2_.jpg" alt="Umfrage Meisterpflicht Ausbildung Fotografen" width="550" height="373" /></p>
<p></p>
<p>Zusammenfassend l&auml;sst sich sagen, dass mit einer strikten Einf&uuml;hrung einer Meisterpflicht kein Konsens zwischen Meistern und Quereinsteigern gefunden werden kann. Einer differenzierten Wiedereinf&uuml;hrung stehen deutlich mehr Fotografen offener gegen&uuml;ber.</p>
<p>Mehr zu diesem Thema gibt es unter diesen Links:</p>
<p><a href="/news/die-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-fuer-fotografen-laengst-ueberfaellig-oder-ein-unsinniges-vorhaben" target="_blank">5 Argumente zur Wiedereinf&uuml;hrung der Meisterpflicht und die Kommentare der Fotografen</a></p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-umfrageauswertung-zur-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-im-handwerk-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>20 Jahre Handwerk Fotografie in Zahlen - und was sagt der CV zur Fotografen Meisterpflicht?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/20-jahre-handwerk-fotografie-in-zahlen-und-was-sagt-der-cv-zur-fotografen-meisterpflicht</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><strong>Wie viele Fotografen arbeiten im Handwerk und wie haben sich die Zahlen der Gesellen, Meister und Betriebe in den letzten 20 Jahren ver&auml;ndert?</strong></p>
<p>In Bezug auf die Debatte um die m&ouml;gliche Wiedereinf&uuml;hrung der Meisterpflicht im Fotografen Handwerk ist es sinnvoll, sich die Daten der Handwerkskammer und auch die Argumente des Centralverbandes der deutschen Berufsfotografen etwas genauer anzusehen.<br />Gerade die Zahlen der bestandenen Gesellen- und Meisterpr&uuml;fungen und die der neuen und abgemeldeten Betriebe sind interessant. Der grafische Chart weiter unten zeigt die Entwicklung der letzten 20 Jahre an, diese oberen zwei Grafiken&nbsp;beziehen sich auf den Zeitraum seit der Novellierung der Handwerksordunung im Jahr 2004.<br />Gerade im Verlauf der letzten 14 Jahre hat sich hier einiges&nbsp;ver&auml;ndert&nbsp;und es wird deutlich, dass die Handwerkskammern dringend Handlungsbedarf sehen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><img src="/data/2019/anzahl-meister-geselle-lehrlinge-fotografie-2004-2018_.jpg?1562771732802" alt="anzahl-meister-geselle-lehrlinge-fotografie-2004-2018_" /></p>
<p><br />So hat sich die Anzahl der Lehrlinge seit 1998 (2581) zu 2018 (1248) halbiert, die Anzahl der Gesellenpr&uuml;fungen hat sich ebenfalls deutlich von 665 auf 440 reduziert. Die Anzahl der Betriebe im Handwerk der Fotografie hingegen ist von 4779 (1998) auf&nbsp;29547 (2018)&nbsp;geradezu explodiert.<br />Den dramatischsten R&uuml;ckgang hingegen gab es bei den Meisterpr&uuml;fungen. Kamen 1998 auf 665 bestandene Gesellenpr&uuml;fungen 140 Meisterpr&uuml;fungen, waren es 2018 nur noch 33 bestandene Meisterpr&uuml;fungen bei 440 Gesellenpr&uuml;fungen. Machte also vor 20 Jahren noch knapp jeder f&uuml;nfte Geselle den Meister, sind es jetzt weniger als 10%.<br /><br />Dies ist &uuml;brigens nicht erst seit 2004 der Fall. Denn wie man in der Grafik weiter unten sehen kann,&nbsp;begann die Anzahl der bestandenen Meisterpr&uuml;fungen schon im Jahr 1998 (140) deutlich nachzulassen. Im Jahr 2000 lag&nbsp;die Zahl bei unter 100 und erreichte den bisherigen Tiefstand im Jahr 2007 mit nur noch 8 bestandenen Meisterpr&uuml;fungen. Dem standen im selben Jahr 558 bestandene Gesellenpr&uuml;fungen gegen&uuml;ber und 1722 Betriebszug&auml;nge. Es scheint f&uuml;r Fotografen derzeit kaum einen Anreiz zu geben, die Meisterpr&uuml;fung abzulegen.</p>
<p><img src="/data/2019/anzahl-betriebe-fotografie-2004-2018_.jpg" alt="" width="550" height="258" /></p>
<p><br />Dass die Handwerkskammer hier gegensteuern m&ouml;chte, ist nachvollziehbar. Ob der Weg &uuml;ber staatliche Reglementierung zielf&uuml;hrend ist, um den Meister wieder attraktiver zu machen, bewertet jeder sicherlich anders.<br />Deutlich sind die Ver&auml;nderungen in dieser &Uuml;bersicht zu sehen. Die&nbsp;Einteilung ist hier nicht linear, denn ansonsten w&auml;ren&nbsp;die unteren&nbsp;Daten kaum sichtbar. (Ein linearer Chart, der die Dramatik deutlicher zeigt, ist am Ende des Artikels zu sehen).<span></span></p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2019/Anzahl-betriebe-meister-fotografie-2004-2018_.jpg?1562772416836" alt="Anzahl-betriebe-meister-fotografie-2004-2018_" /></p>
<p></p>
<p><br /><strong><span></span>Worin genau sieht der Centralverband deutscher Berufsfotografen&nbsp;nun begr&uuml;ndet, dass es eine Meisterpflicht f&uuml;r Fotografen geben sollte?</strong></p>
<p>Kurz zusammengefasst die anscheinenden Hauptgr&uuml;nde:<br />- dass es eine gesellschaftliche Verpflichtung zur Ausbildung geben sollte<br />- dass sehr viele Betriebe ohne gro&szlig;e Ahnung und Ausbildung angemeldet werden<br />- die Gefahren im Umgang mit billigen Chinablitzen und die Gefahren im C41 Prozess, nassen Kollodiumverfahren und der Ambrotypie.</p>
<p>Ambrotypie ist laut wikipedia <span>ein nasses Kollodiumverfahren, dass zwischen 1852 und 1890 als preiswerter Ersatz f&uuml;r die Daguerreotypie galt. D</span>en genauen Wortlaut&nbsp;in der nachfolgenden Stellungnahme.</p>
<p></p>
<p><br /><strong></strong></p>
<p>Hier die Stellungnahme des CVfoto:</p>
<p>"Der Centralverband k&uuml;mmert sich um die berufspolitischen Belange aller Fotografen wie Ausbildungsrahmenplan, Gesellenpr&uuml;fungsordnung, Meisterpr&uuml;fungsverordnung oder Urheberrechtsfragen. Ein klares Ziel ist es deshalb auch, sich f&uuml;r Wiedereinf&uuml;hrung der Meisterpr&uuml;fung als Voraussetzung zur Berufsaus&uuml;bung stark zu machen, um besonders die Ausbildung zum Fotografen wieder zu st&auml;rken.<br />Hierf&uuml;r sprechen auch die uns vorliegenden Zahlen: 2003 haben sich 262 Fotografen in die Handwerksrolle eintragen lassen, davon 84 mit Meisterpr&uuml;fung (MP), also 32,1 %. 2006 waren es 5.022 Eintragungen, davon 36 mit Meisterpr&uuml;fung, also 0,7 %. 2003 gab es 4.314 Fotografenbetriebe, 2016 waren es 23.918, davon 13.858 Soloselbst&auml;ndige. 2018 sind es sogar schon 29.547 angemeldete Betriebe. Das heisst, es melden sich sehr viele in unserem Gewerk an, ohne gro&szlig;e Ahnung und Ausbildung und ohne ihre gesellschaftliche Aufgabe zur Ausbildung aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen.<br />2003 boten noch &uuml;ber 35 % aller Fotografen einen Ausbildungsplatz an, 2016 waren es nur noch 3,4 % (Quelle ZDH<br /> F&uuml;r eine ordentliche Ausbildung spricht auch heute noch die Gefahrengeneigtheit in unserem Beruf wie z.B. der Umgang mit Hochspannung in billigen Blitzequipment aus China oder auch jetzt, wo erstaunlich viele wieder analog arbeiten mit zum teil richtig ungesunden Prozessen (C41 Prozess, nasses Kollodiumverfahren, Ambrotypie etc.) <br /><br />Selbstverst&auml;ndlich erkennt der Centralverband auch die anderen Ausbildungsformen wie Fotojournalisten oder studierte Fotodesigner an sowie die Ausnahmen die die HWO vorsieht."<br /><br />Dazu gibt es auch einen Brief vom Bundesinnungsminister des Centralverbandes deutscher Berufsfotografen Hans Starosta an Carsten Linnemann, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, den man <a href="https://www.cvfoto.de/fileadmin/user_upload/CV_an_CDU_Fraktion.pdf" rel="nofollow" target=" _blank=">hier</a>&nbsp;lesen kann.</p>
<p><br />F&uuml;r die Handwerkskammer ist das vielleicht auch&nbsp;eine zwiesp&auml;ltige Angelegenheit. Denn einerseits sind die hohen Mitgliederzahlen in der Fotografie von den Beitr&auml;gen her gesehen wahrscheinlich eine gute Sache, andererseits ist die gro&szlig;e Anzahl der An- und Abmeldungen genauso bedenklich, wie dass&nbsp;etliche nur den geringsten Kammerbeitrag zahlen d&uuml;rften und somit kaum davon leben k&ouml;nnen.&nbsp;Da die Handwerkskammer auf Nachfrage keine Daten zu der Anzahl der Mindestbeitragszahler herausgegeben hat, ist die einzige Quelle der bpp - in <a href="/news/wie-viel-verdient-ein-berufsfotograf-am-tag-und-im-jahr" target="_blank">diesem Artikel</a> nachzulesen.</p>
<p>Mehr zum Thema auch unter diesen Links:</p>
<p><a href="/news/die-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-fuer-fotografen-laengst-ueberfaellig-oder-ein-unsinniges-vorhaben" target="_blank">Die m&ouml;gliche Wiedereinf&uuml;hrung der Fotografen Meisterpflicht im Handwerk Fotografie - die pro und contra Argumente</a></p>
<p><a href="/news/die-umfrageauswertung-zur-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-im-handwerk-fotografie" target="_blank">Die Umfrageauswertung zur Wiedereinf&uuml;hrung der Fotografen Meisterpflicht</a></p>
<p></p>
<p>Und hier noch der Chart zu den Ver&auml;nderungen im Handwerk Fotografie in den letzten 20 Jahren mit linearer Einteilung. Die Dramatik der &Auml;nderungen ist recht eindeutig zu erkennen. Welche M&ouml;glichkeiten der Einflussnahme sinnvoll sind, d&uuml;rfte jeder Fotograf je nach eigener Ausbildung sicherlich anders beurteilen. Dazu kommt in den n&auml;chsten Tagen noch ein Artikel, der die Auswertung der Umfrage zur Meisterpflicht kommentiert.</p>
<p><img src="/data/2019/Anzahl-betriebe-meister-fotografie-2004-2018-linear_.jpg" alt="" width="550" height="387" /></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/20-jahre-handwerk-fotografie-in-zahlen-und-was-sagt-der-cv-zur-fotografen-meisterpflicht</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Wiedereinführung der Meisterpflicht für Fotografen - längst überfällig oder ein unsinniges Vorhaben?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-fuer-fotografen-laengst-ueberfaellig-oder-ein-unsinniges-vorhaben</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/pro-contra-Meisterpflicht-Fotografie-550.jpg" alt="Pro contra Meisterpflicht Fotografen" width="550" height="363" /></p>
<p></p>
<p><br />Im Zuge einer Umfrage, ob die m&ouml;gliche Wiedereinf&uuml;hrung der Meisterpflicht 2020 Im Handwerk Fotografie eine gute Sache w&auml;re, haben die Bef&uuml;rworter und die Gegner recht deutliche Standpunkte. Schauen wir uns die Kommentare und Argumente einmal an, die im Zuge der Umfrage genannt wurden. Es gibt einige Thesen, die gerne genannt werden.</p>
<p></p>
<p><br /><strong>These 1): Eine Meisterpflicht f&uuml;hrt zu einer besseren Qualit&auml;t der Bilder in der Fotografie.</strong></p>
<p>Schon bei dieser Frage zeigt sich ein grundlegendes Dilemma in der Fotografie, denn was eine &ldquo;gute Qualit&auml;t&rdquo; ist, l&auml;sst sich kaum beantworten. Ist damit eine technische Qualit&auml;t gemeint, ein m&ouml;glichst interessantes Foto oder ein Foto, das den Kunden begeistert? Je nach Ausbildung und Arbeitsbereich gab es in der Umfrage zudem v&ouml;llig unterschiedliche Ansichten, ob Fotografie ein Handwerk oder eine Kunstform ist. So steht die Aussage &ldquo;Immer wieder liest man, dass Fotografen ohne Ausbildung besser sind. Das ist Bl&ouml;dsinn, genauso wie den Beruf des Fotografen als k&uuml;nstlerische T&auml;tigkeit zu sehen. In erster Linie ist es eine handwerkliche T&auml;tigkeit&ldquo; der Meinung gegen&uuml;ber: &ldquo;Fotografie ist eine gestalterische / künstlerische T&auml;tigkeit und viele der besten und erfolgreichsten Fotografen sind Autodidakten.&rdquo; Egal ob man nun selber die Fotografie als Kunst oder Handwerk sieht, ist die Ansicht &ldquo;Kein Kunde kann einen Meister anhand der Bilder unter mehreren Fotografen herausfinden.&rdquo; aufgrund der Verschiedenheit der Portfolios kaum belegbar. So stellt sich f&uuml;r Einige die Frage nach der Ausbildung oder einer Meisterpflicht gar nicht mehr: &ldquo;Entweder jemand ist gut in dem, was er tut, oder eben nicht. Alleine das entscheidet. Die Ausbildung oder ein Titel spielt dabei keine Rolle. Ob man nun einen Meistertitel hat oder nicht, hat mit dem eigentlichen K&ouml;nnen nur begrenzt zu tun.&rdquo;</p>
<p></p>
<p><br /><strong>These 2): Eine Meisterpflicht erh&ouml;ht die Innovationsf&auml;higkeit. </strong></p>
<p>Unstreitig ist, dass sich die Fotografie technisch radikal ver&auml;ndert und es immer neue Apps und technische Produkte gibt, die die Aufnahme und Bildberarbeitung signifikant vereinfachen. So ist die Ansicht nachvollziehbar, dass &ldquo;Die Fotografie mit all ihren Zulieferern auf einem Niveau angekommen ist, das selbst mit einem guten Handy technisch bessere Bilder gelingen als mit professionellen Kameras zu Zeiten mit Meisterpflicht&rdquo;. Da gerade junge Menschen offen gegen&uuml;ber technischen Angeboten sind und nicht gelernt haben, wie man handwerklich &ldquo;richtig&rdquo; fotografiert, gehen gerade Quereinsteiger oft einen eigenen Weg. Von vielen wird die handwerkliche Ausbildung zudem als nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; empfunden &ldquo;Gerade die Kreativit&auml;t junger Fotografen ohne handwerkliche Ausbildung macht die Fotobranche heutzutage jedoch aus.&rdquo; Die handwerkliche Ausbildung hinkt &ldquo;deutlich hinterher&rdquo;. Eine gegenteilige Ansicht war der Wunsch, Wissen zu bewahren: &ldquo;Ein klares Ja zu einer fundierten Ausbildung. Denn ohne Meistertitel geht Wissen verloren.&rdquo;</p>
<p></p>
<p><br /><strong>These 3): Die Meisterpflicht&nbsp;sch&uuml;tzt den Verbraucher.</strong></p>
<p>In der Fotografie gibt es keine Risiken f&uuml;r die Gesundheit der Kunden wie bei einem Dachdecker oder Fleischer. Somit l&auml;sst sich die St&auml;rkung des Verbrauchersch&uuml;tzer wohl nur darauf beziehen, dass man den Verbraucher vor schlechten Bildern sch&uuml;tzen m&ouml;chte, denn: &ldquo;Ein gro&szlig;es Problem sehe ich bei den Kunden, die Qualit&auml;t nur schwer erkennen. Hier hilft ein Meistertitel&rdquo;. Man k&ouml;nnte es aber auch als eine Bevormundung des Verbrauchers sehen, denn &ldquo;wenn jemand mit den schlechten Hobby Fotografen Fotos zufrieden ist, dann ist das seine Sache&rdquo;. &ldquo;Letztendlich sollte der Kunde über die Qualit&auml;t entscheiden. Und ein Meisterbrief sagt nichts über die Qualit&auml;t der Bilder aus.&rdquo; Es ist da &auml;hnlich wie bei einem Imbiss - man geht hin, wenn es schmeckt und nett ist, nicht weil der Betreiber einen Meister hat. So fasste es ein Fotograf in Kommentar zusammen, dass &ldquo;eine Wiedereinf&uuml;hrung in erster Linie wohl die Fotografenmeister, aber nicht den Kunden in der Fotografie sch&uuml;tzen&rdquo; w&uuml;rde.</p>
<p></p>
<p><br /><strong>These 4): Eine Meisterpflicht&nbsp;erh&ouml;ht die Leistungsf&auml;higkeit.</strong></p>
<p>F&uuml;r die einen bedeutet Leistungsf&auml;higkeit, sowohl in einem Ladengesch&auml;ft zu stehen als auch fachlich korrekte Passfotos und Hochzeitsbilder zu machen, f&uuml;r den anderen in einem einzelnen Bereich m&ouml;glichst spezialisiert und kreativ erfolgreich zu sein. Genauso verteilen sich dann die Argumente: &ldquo;Der Meister ist in allen Bereichen ausgebildet.&rdquo; und &ldquo;Die Spezialisierung vieler Fotografen ohne Meisterbrief geht meist tiefer, sodass sich die besseren und kreativeren Fotos erkl&auml;ren lassen.&rdquo; Ein Kommentar beschreibt die Situation recht deutlich: &ldquo;Der moderne Fotograf ist Influencer / Social Media Gott / Consultant / Community Builder / Cutter / Drehbuchautor und Filmer / Drohnenflieger&rdquo; und letztlich nur dann erfolgreich, wenn er sich auch vermarkten kann.</p>
<p></p>
<p><br /><strong>These 5): Eine Meisterpflicht verbessert die Wettbewerbssituation der Fotografen.</strong></p>
<p>Je unregulierter ein Markt ist, desto st&auml;rker ist das Gewicht der Auftraggeber. Einzig die Entscheidung, ob die Auftraggeber den jeweiligen Fotografen buchen, entscheidet &uuml;ber das wirtschaftliche &Uuml;berleben: &ldquo;Die Kunst heutzutage liegt halt auch im Marketing und im Verkaufen seiner Leistungen zu einem angemessenen Wert&rdquo;. Denn der &ldquo;technische Fortschritt und ver&auml;nderte soziale Ansprüche an Qualit&auml;t, Quantit&auml;t und Verwendung ist wichtiger, als ein Titel&rdquo;. Nat&uuml;rlich w&uuml;rde eine Wiedereinf&uuml;hrung eines Meistertitels &ldquo; einen gewissen Schutz eben gegen die Masse der Quereinsteiger und M&ouml;chtegernfotografen sein, die mit Ihren Dumpingpreisen den Markt schwer besch&auml;digt haben&rdquo; So vertrat ein Kommentator die Ansicht, dass den Umstand zu ver&auml;ndern, dass es aus Kundensicht &ldquo;einem Kunden herzlich egal ist, wie der Fotograf seine Bilder macht (sowohl von der Ausbildung wie der Ausr&uuml;stung) solange am Ende die Motive / Bilder dabei rauskommen, die er sich w&uuml;nscht.&rdquo; nicht mehr m&ouml;glich sein wird.</p>
<p></p>
<p><br /><strong>Wie kann man die ge&auml;u&szlig;erten Meinungen zur m&ouml;glichen Wiedereinf&uuml;hrung der Meisterpflicht im Handwerk in der Fotografie zusammenfassen?</strong></p>
<p>Die Gegner einer Wiedereinf&uuml;hrung haben recht viele Meinungen und Argumente vorgebracht. Bei den Bef&uuml;rwortern geht es vor allem darum, etwas zu bewahren und die wirtschaftliche Situation zu verbessern, indem es eine Abgrenzung von Amateuren und Quereinsteigern gibt. Ein weiterer Punkt ist, dass der Beruf wieder mehr Wertsch&auml;tzung erhalten soll, dass&nbsp;die eigene Arbeit Bedeutung&nbsp;und einen Wert hat.<br />Um das zu erreichen, scheint eine Wiedereinf&uuml;hrung der Meisterpflicht in der Fotografie f&uuml;r Einige ein probates Mittel, um die Anzahl der Fotografen zu verringern und die Preise konstant zu halten. Gerade in Bezug auf die Honorare erhoffen sich viele Fotografen dringend eine Verbesserung. Genannt wurde au&szlig;erdem der Vorschlag, feste, einheitliche Preise einzuf&uuml;hren. Da jeder Fotograf anders arbeitet, andere Kosten hat und mehr oder weniger Zeit f&uuml;r ein Foto ben&ouml;tigt und es immer schon eine gro&szlig;e Spanne in der Qualit&auml;t der Bilder gab, d&uuml;rfte dieser Vorschlag, so charmant er auf den ersten Blick auch aussehen mag, auch mit der Wiedereinf&uuml;hrung einer Meisterpflicht nicht umsetzbar sein.<br /><br /> Wie die Handwerkskammer dies sieht und wie dramatisch die Zahlen der neu angemeldeten Fotografen Betriebe, Gesellenpr&uuml;fungen und Meisterpr&uuml;fungen sich entwicket haben, dazu gibt es in wenigen Tagen einen weiteren Artikel, genauso wie&nbsp;dann die Auswertung der Umfrage zur Meisterpflicht ver&ouml;ffentlicht wird.</p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-fuer-fotografen-laengst-ueberfaellig-oder-ein-unsinniges-vorhaben</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Was halten Sie von der Wiedereinführung der Meisterpflicht für Fotografen 2020? - Umfrage</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/was-halten-sie-von-der-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-fuer-fotografen-2020-umfrage</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/meisterpflicht-fotograf-550_2.jpg" alt="Meisterpflicht Fotograf 2020" width="550" height="309" /></p>
<p>Im Herbst dieses Jahres k&ouml;nnte ein Gesetz zur Wiedereinf&uuml;hrung der Meisterpflicht verabschiedet werden, von dem&nbsp;alle gewerblich t&auml;tigen Fotografen betroffen w&auml;ren. Einen Betrieb gr&uuml;nden, bzw. ausbilden, d&uuml;rfte dann&nbsp;nur, wer einen Meister gemacht hat.<br /><br />Wie stehen Sie als professioneller Fotograf zu einer Wiedereinf&uuml;hrung? Welche Argumente finden Sie stichhaltig? <br />Wir haben eine kurze Umfrage&nbsp;(4 Fragen) zu dem Thema online gestellt, in der die Argumente aufgelistet sind:</p>
<p><strong><a href="https://www.surveygizmo.com/s3/5075358/Meisterpflicht-f-r-Fotografen" target="_blank">https://www.surveygizmo.com/s3/5075358/Meisterpflicht-f-r-Fotografen</a></strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das Gesetz wird jetzt debattiert und soll im&nbsp;Sommer / Herbst verabschiedet&nbsp;werden. Noch ist etwas Zeit, Stellung zu nehmen!</p>
<p></p>
<p><br /><strong>Wie wurde die Meisterpflicht in der Fotografie in der Vergangenheit gehandhabt?</strong></p>
<p>Wer in Deutschland einen Handwerksbetrieb f&uuml;hren wollte, ben&ouml;tigte seit Anfang des 20. Jahrhunderts einen Meisterbrief. Diese Einschr&auml;nkung in der Berufsaus&uuml;bung wurde Mitte des letzten Jahrhunderts mit dem &ldquo;Schutz wichtiger Gemeinschaftsinteressen&rdquo; begr&uuml;ndet und gesetzlich geregelt.&nbsp;</p>
<p>2004 kam es dann aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit unter der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung zu einer Reduzierung der meisterpflichtigen Handwerksberufe von knapp 100 auf 41. Ziel war es, mehr Wettbewerb und Unternehmensgr&uuml;ndungen zu erm&ouml;glichen. Seitdem ist die Fotografie ein zulassungsfreies Handwerk und die Zahlen der Fotografen haben sich deutlich erh&ouml;ht.</p>
<p></p>
<p><strong>Welche Argumente gibt es f&uuml;r eine Meisterpflicht in der Fotografie und welche dagegen?</strong></p>
<p>Angef&uuml;hrt wird eine Erh&ouml;hung der Qualit&auml;t, der Wettbewerbsf&auml;higkeit, eine Verbesserung der Ausbildung, ein h&ouml;herer Verbraucherschutz, bessere Weiterbildungsm&ouml;glichkeiten und Innovationen. Dagegen spricht vor allem, dass die Fotografie kein regul&auml;res Handwerk ist, sondern eher eine Kunstform, die sich zudem schnell ver&auml;ndert. Zudem ist die Gesundheit der Kunden (wie bei einem Fleischer oder Dachdecker) nicht gef&auml;hrdet.&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/was-halten-sie-von-der-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-fuer-fotografen-2020-umfrage</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Jahresumfrage der professionellen Fotografen 2019 ist online - machen Sie jetzt mit!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-jahresumfrage-der-professionellen-fotografen-2019-ist-online-machen-sie-jetzt-mit</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/fotografen-umfrage-2019.jpg" alt="fotografen umfrage 2019" width="550" height="329" /></p>
<p><br class="Apple-interchange-newline" />Die Jahresumfrage der professionellen Fotografen 2019 ist online - machen Sie jetzt mit!</p>
<p>Tagess&auml;tze, Buchungstage, Nutzungsrechte, overtime - wie ist die Lage und wo sind Zukunftschancen?</p>
<p>Machen Sie mit bei der diesj&auml;hrigen Jahresumfrage und erhalten Sie Einblicke, wie es anderen professionellen Fotografen geht!&nbsp;<br />Das ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Das hier ist <a href="http://www.surveygizmo.com/s3/5034359/Die-Jahresumfrage-der-professionellen-Fotografen-2019" target="_blank">der Link auf die Umfrage der Berufsfotografen 2019</a>&nbsp;</p>
<div class="text_exposed_show">
<p>Ein Pdf mit der Auswertung oder ein gedrucktes Exemplar senden wir Ihnen gerne per E-Mail / Post zu.<br />Dazu schicken Sie uns einfach eine Email an die am Ende der Umfrage angezeigte Emailadresse. So bleiben alle Ihre Angaben 100% anonym. Die Auswertung wird aber nat&uuml;rlich auch auf BF ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>
</div>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-jahresumfrage-der-professionellen-fotografen-2019-ist-online-machen-sie-jetzt-mit</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Auf ins Kino: Der Illegale Film - ein sehenswerter Dokumentarfilm über die allgegenwärtige Bilderflut</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/auf-ins-kino-der-illegale-film-ein-sehenswerter-dokumentarfilm-ueber-die-allgegenwaertige-bilderflut</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/der-illegale-film%20550_.jpg" alt="der illegale Film - Fotografen - Urheberrecht" width="550" height="433" /></p>
<p>Nicht erst seit der DSGVO herrscht bei vielen Fotografen eine Unsicherheit: Was darf man noch fotografieren, was ver&ouml;ffentlichen und wirtschaftlich verwerten, wenn fast alles um uns herum von Urhebern erschaffen wurde und jemand anderem geh&ouml;rt? Wenn Bauwerke, Menschen, sogar einzelne Farben gesch&uuml;tzt sind? Wem geh&ouml;rt dann eigentlich ein Foto? Dem, der es gemacht hat, oder dem, der abgebildet ist? Und wer und wie werden all die Bilder vermarktet, auf denen man selber abgebildet ist?</p>
<p>Wenn Kameras mittlerweile erkennen, was man aufnehmen m&ouml;chte und dann in die Bildgestaltung und Belichtung eingreifen, ist das noch die Wirklichkeit, die dann abgebildet wird? Was passiert mit uns, wenn Bilder automatisch aufgenommen werden, Algorithmen daraus Daten gewinnen und zu Profilen zusammenfassen?</p>
<p></p>
<p>Weltweit werden t&auml;glich rund zwei Milliarden Bilder auf Plattformen hochgeladen, welche Auswirkungen hat dies auf uns, unsere Wahrnehmung und die Fotografie?</p>
<p>Diese und vielen weiteren Fragen gehen Martin Baer &amp; Claus Wischmann in Ihrem absolut sehenswerten Kinofilm &ldquo;DER ILLEGALE FILM&rdquo; nach. Der Dokumentarfilm sucht nach Antworten auf die Fragen beim Umgang mit der Bilderflut: Wer darf was und wen abbilden? Wer darf die Bilder sehen? Wer darf sie zeigen?</p>
<p></p>
<p>DER ILLEGALE FILM zeigt, wie schnell und tief greifend sich unser Umgang mit Bildern ver&auml;ndert, und steuert auf eine entscheidende Frage zu: Wie werden wir uns in einer Welt bewegen, in der &bdquo;Realit&auml;t&ldquo; und &bdquo;Bild&ldquo; nicht mehr zu unterscheiden sind?</p>
<p></p>
<p>Hier der Link auf den Trailer: <a href="https://vimeo.com/278668516">https://vimeo.com/278668516 </a></p>
<p>DER ILLEGALE FILM l&auml;uft in ausgew&auml;hlten Kinos, hier der Link auf die <a href="https://www.the-illegal-film.com/de/auffuehrungen/" target="_blank">aktuellen Kinos</a>. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall!</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/auf-ins-kino-der-illegale-film-ein-sehenswerter-dokumentarfilm-ueber-die-allgegenwaertige-bilderflut</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Ein eigenes Buch über die Landschaftsfotografie - Wie es dazu kam - Im Gespräch mit dem Fotografen David Köster</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ein-eigenes-buch-ueber-die-landschaftsfotografie-wie-es-dazu-kam-im-gespraech-mit-dem-fotografen-david-koester</link>
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    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/david%20koester/david%20ko%CC%88ster%20buch%20landschaftsfotografie_550.jpg?1552310517093" alt="david köster buch landschaftsfotografie_550" /></p>
<p>BF: Hallo Herr K&ouml;ster, Sie haben gerade Ihr erstes Buch ver&ouml;ffentlicht, einen Ratgeber f&uuml;r angehende Landschaftsfotografen. Es richtet sich somit also eher an Einsteiger in diesen Bereich? Was vermitteln Sie in dem Buch?</p>
<p>David K&ouml;ster: Ja, es ist f&uuml;r Menschen geschrieben, die sich f&uuml;r die Landschafts- und Naturfotografie interessieren, und fotografisch noch recht am Anfang stehen oder gerade nicht so richtig wissen, wie sie anfangen sollen. Das f&auml;ngt mit den Unsicherheiten bei der Ausr&uuml;stung an, &uuml;ber Bildsprache und grundlegende fotografische Elemente bis hin zur Bildbearbeitung. An diesem Punkt hole ich sie ab und zeige Ihnen Schritt f&uuml;r Schritt, was hilfreich ist. Diese Vermittlung der Grundlagen findet man im ersten Teil des Buches. Im zweiten Teil erkl&auml;re ich dann anhand von 50 verschiedenen Bildern, wie ich jedes einzelne davon praktisch umgesetzt habe. Das reicht dann vom location scouting &uuml;ber die Kameraeinstellungen bis hin zur Perspektive und dem Licht. Hier geht es dann um eine praxisnahe Erkl&auml;rung, sozusagen um das Miterleben oder Verstehen, wie man es machen kann oder warum ich mich f&uuml;r eine bestimmte Lichtsituation oder Einstellung entschieden habe.</p>
<p></p>
<p>BF: Das klingt nach einer recht offenen Kommunikation Ihrer fotografischen Ideen und Ihrer Vorgehensweise. Habe Sie keine Bedenken, dass andere Sie nachmachen?</p>
<p>David K&ouml;ster: Ich mag es einfach, Wissen weiterzugeben und andere Menschen an meinen Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben zu lassen. Das tue ich ja ohnehin schon seit Jahren in meinem Blog. Wenn andere Fotografen dann meinen Prozess und Konzepte adaptieren, ehrt mich das ja eher, als das ich Angst h&auml;tte, dass mir etwas "weggenommen" w&uuml;rde. Die Gefahr eines Plagiats sehe ich nur bedingt, weil Fotografie ohnehin etwas sehr Pers&ouml;nliches, Subjektives ist und jedes erschaffene Bild unmittelbar immer mit dem Fotografen zu tun hat und daher per se einzigartig ist.</p>
<p><img src="/data/2019/david%20koester/david%20ko%CC%88ster%20buch%20landschaftsfotografie%20innen%201%20550.jpg" alt="" width="550" height="373" /></p>
<p>BF: Ein Buch zu schreiben, ist sicher keine Sache, die man mal einfach an einem Wochenende nebenbei erledigt. Wie hat sich das bei Ihnen ergeben?</p>
<p>David K&ouml;ster: Ich hatte schon l&auml;nger vor, ein ebook zur Landschaftsfotografie zu schreiben. Als dann der Verlag angefragt hat, ob ich Lust h&auml;tte, ein Buch zur Landschaftsfotografie zu schreiben, habe ich nach kurzer &Uuml;berlegung zugesagt. Aufgrund des bereits angedachten ebooks hatte ich mir schon einige Gedanken gemacht und konnte zudem die Struktur und den didaktischen Ansatz im Buch zumindest teilweise aus meinen Workshops &uuml;bernehmen. Dadurch war die Zeit, in der ich von der Kontaktaufnahme durch den Verlag bis zum fertigen Manuskript daran gearbeitet habe, mit 5 Monaten auch relativ kurz. Auch wenn es doch sehr viel Arbeit war, hat es Spa&szlig; gemacht und es ist nat&uuml;rlich sch&ouml;n, es das eigene Werk jetzt als gedruckte Version in den H&auml;nden halten zu k&ouml;nnen.</p>
<p></p>
<p>BF: Sie haben bereits erste Rezensionen zum Buch erhalten, das Feedback scheint sehr positiv auszufallen.</p>
<p>David K&ouml;ster: Ja, in der Tat und das freut mich ganz besonders. Es ist ein wirklich sch&ouml;nes Gef&uuml;hl zu erfahren, dass die eigene Arbeit und der ja recht gro&szlig;e Aufwand von denjenigen gewertsch&auml;tzt wird, f&uuml;r die man das Buch letztlich geschrieben hat: den Lesern. Vor allem auch, dass es nicht nur reine Anf&auml;nger sind, die einen Nutzen aus dem Buch ziehen k&ouml;nnen. Gerade der zweite Teil scheint auch f&uuml;r Fortgeschrittene interessant oder eine Inspirationsquelle zu sein. Und es sind ja auch einige Themen im Buch, die vielleicht auch f&uuml;r alte Fotohasen noch Neuland sind, etwa ein Kapitel &uuml;ber Nachtfotografie.</p>
<p></p>
<p>BF: Jetzt, wo dieses Buchprojekt abgeschlossen ist stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, ob es weitere Projekte dieser Art geben wird?</p>
<p>David K&ouml;ster: Tats&auml;chlich ist schon das n&auml;chste Buchprojekt in der Pipeline. Es wird im Herbst 2019 in einem anderen Verlag erscheinen und ist Gemeinschaftsprojekt zusammen mit anderen Naturfotografen. Aber auch mit dem Humboldt-Verlag bin ich bereits im Gespr&auml;ch zu neuen Titeln. Da wird also sicherlich fr&uuml;her oder sp&auml;ter noch ein Nachschlag serviert.</p>
<p></p>
<p>BF:&nbsp;Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch und viel Erfolg bei Ihren Projekten!</p>
<p>David K&ouml;ster: Herzlichen Dank, dass Ihr Euch Zeit f&uuml;r das Interview mit mir genommen habt.</p>
<p></p>
<p>Mehr zu den Arbeiten von David K&ouml;ster findet man auf seinem&nbsp;<a href="/david-koester-06128-halle-saale/5485" target="_blank">BF Profil</a>, auf seiner<a href="https://www.davidkoester.de/" target="_blank"> Internetseite</a> und einen Einblick in das Buch gibt es auf <a href="https://amzn.to/2Ux8vDF" target="_blank">amazon</a>&nbsp;(affiliate link).&nbsp;</p>
<p>Ein Gespr&auml;ch mit Herrn K&ouml;ster gibt es hier zu lesen&nbsp;<a href="/news/landschaftsfotografie-als-beruf-und-berufung-im-gespraech-mit-fotograf-david-koester" target="_blank">Beruf Landschaftsfotograf</a></p>
<p><img src="/data/2019/david%20koester/david%20ko%CC%88ster%20buch%20landschaftsfotografie%20innen%202%20550.jpg?1552310556317" alt="david köster buch landschaftsfotografie innen 2 550" /></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ein-eigenes-buch-ueber-die-landschaftsfotografie-wie-es-dazu-kam-im-gespraech-mit-dem-fotografen-david-koester</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die mfm Tabelle Bildhonorare - gibt es 2019 mehr Honorar für Nutzungsrechte?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-mfm-tabelle-bildhonorare-gibt-es-2019-mehr-honorar-fuer-nutzungsrechte</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/mfm%20550.jpg?1552316771723" alt="mfm 550" /></p>
<p>Gerade ist das neue mfm Heft&nbsp;erschienen und bietet wieder viele&nbsp;Tabellen der markt&uuml;blichen Bildhonorare f&uuml;r die&nbsp;Berechnung von Nutzungsrechten.</p>
<p>F&uuml;r diejenigen, die schon l&auml;nger in der professionellen Fotografie t&auml;tig sind, ist die mfm mit den Tabellen ein Begriff und oft auch eine gute Unterst&uuml;tzung. Dennoch gibt es immer wieder Unklarheiten, wer die mfm eigentlich ist und woher die Daten kommen.</p>
<p>Im letzten Jahr war berufsfotografen in den Prozess der Erhebung und Auswertung involviert und somit ist es an der Zeit, diese m&ouml;glichen Unklarheiten auszur&auml;umen.</p>
<p></p>
<p><strong>Wer oder was ist eigentlich die mfm?</strong></p>
<p class="p1">Hinter der Abk&uuml;rzung mfm steht die Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing. Das ist ein Arbeitskreis des Bundesverbandes professioneller Bildanbieter e.V. (BVPA). In diesem sind neben den Bildagenturen auch Dienstleister der Bildbranche organisiert. Zur mfm geh&ouml;ren zudem die korporativen Verb&auml;nde wie AGD, bff, BVAF, CV, DGPh, DJV, freeLens, ver.di und weitere sowie Portalanbieter der Bildbranche.</p>
<p></p>
<p><strong>Wie lange gibt es schon den mfm Arbeitskreis und was&nbsp;ist der Sinn dahinter?</strong></p>
<p class="p1">Die mfm wurde 1983 als Arbeitsgruppe des BVPA gegr&uuml;ndet. Die mfm hat die Aufgabe, markt&uuml;bliche Nutzungshonorare zu erheben und zu publizieren. Seit 2017 treffen sich Mitglieder der mfm, die korporativen Partner und Verb&auml;nde mit Vertretern aus der Wirtschaft zum mfm round-table, um &uuml;ber die aktuelle Situation der Nutzungsrechte und Bildhonorare zu diskutieren. Die Informationen dieses Austausches fliessen in die Gestaltung der j&auml;hrlichen Erhebung der Nutzungshonorare ein. Auf Basis dieser Erhebung erscheint dann die Publikation "mfm-BILDHONORARE" als Heft mit den Tabellen.</p>
<p></p>
<p><strong>Woher stammen die Daten Bildhonorare in den&nbsp;mfm Tabellen und welchen Nutzen haben diese Listen?</strong></p>
<p>In der mfm Liste werden die Daten wiedergegeben, die&nbsp;in einer Umfrage&nbsp;von Bildagenturen und einzelnen Fotografen &uuml;bermittelt wurden. Dadurch&nbsp;entsteht eine &Uuml;bersicht der&nbsp;markt&uuml;blichen Honorare, die dann als Durchschnittswerte&nbsp;dargestellt werden. Es handelt sich bei den Daten in den Tabellen somit nicht um Empfehlungen, sondern um eine Wiedergabe der erfassten Daten.&nbsp;</p>
<p>Somit ist die Tabelle f&uuml;r Fotografen interessant, die Bildhonorare kalkulieren oder beim Kunden durchsetzen m&ouml;chten, genauso wie f&uuml;r Bildredaktionen, Agenturen&nbsp;und nat&uuml;rlich auch f&uuml;r Gutachter, Rechtsanw&auml;lte und Gerichte.</p>
<p></p>
<p><strong>Was ist neu in der mfm Tabelle 2019 und wie haben sich die Daten ver&auml;ndert? Sind die Preise der Bildhonorare eher gestiegen oder gefallen?</strong></p>
<p>Das Heft ist&nbsp;schlanker geworden, denn einige Nutzungsarten werden nicht mehr erfasst und sind am Ende des Heftes nur noch im Archiv abgebildet. Das hat einfach den Grund, dass sich M&auml;rkte verschoben haben. Bei "Einblendungen als Bildschirmschoner" oder "Fotos in Lehrfilmen" und "Fotos auf Telefonkarten" ist der Markt mittlerweile einfach&nbsp;zu klein, um ihn abbilden zu k&ouml;nnen.</p>
<p></p>
<p>Wir haben uns deshalb einmal die anderen Werte angeschaut und verglichen, was sich in den letzten Jahren an den Bildhonoraren ver&auml;ndert hat. Das &auml;ltestes Heft, was wir vorliegen hatten, war die Ausgabe 2011.</p>
<p>So gibt es Bereiche,&nbsp;in denen sich die&nbsp;Bildhonoare kaum ver&auml;ndert haben. Im Bereich der Bildnutzung in Reisekatalogen oder im&nbsp;Fernsehen&nbsp;sind&nbsp;die erhobenen Daten fast identisch. Etwas anders sieht es zum Beispiel bei Prospekten aus, wo sich&nbsp;das ermittelte Bildonorar&nbsp;bei einer Auflage von 100.000 St&uuml;ck und einer Abbildungsgr&ouml;&szlig;e von A6 von 2011 zu 2019 um knapp 20%&nbsp;verringert hat.&nbsp;</p>
<p>Es gibt aber auch eine gegenteilige Richtung: Bei online Nutzungen haben sich die Bildhonorare in den letzten 8 Jahren teilweise um bis zu 30% erh&ouml;ht.&nbsp;</p>
<p>Zusammen gefasst l&auml;sst sich sagen, dass die mfm Erhebung nach wie vor ein "Standardwerk" im Bereich der Bildhonorare ist und jedem nahe gelegt werden kann. Dar&uuml;ber hinaus bildet das mfm Heft auch in diesem Jahr wieder weitere Honorarmodelle ab, wie den der VG Bild Kunst oder den der AGD.</p>
<p><img src="/data/2019/mfm%20innen%20550%202.jpg?1552316800649" alt="mfm innen 550 2" /></p>
<p></p>
<p>Wie unterschiedlich Fotografen&nbsp;Nutzungsrechte handhaben, haben wir in einer eigenen Erhebung vor einigen Wochen herausgefunden. Die Zusammenfassung dazu findet man in diesem Artikel <a href="/news/die-realitaet-der-nutzungsrechte-in-der-professionellen-fotografie" target="_blank">Nutzungsrechte als Fotograf berechnen - bringt das was?</a></p>
<p>Und wer&nbsp;dar&uuml;ber hinaus noch ganz am Anfang steht und sich&nbsp;vor allem auch noch&nbsp;unsicher ist, wie hoch der eigene Tagessatz sein sollte, dem ist unser <a href="/honorarrechner" target="_blank">Honorarrechner</a> ans Herz gelegt.&nbsp;Denn&nbsp;es hilft wenig, sich um Bildhonorare und Nutzungsrechte zu k&uuml;mmern, wenn man sich mit dem eigenen Tagessatz wirtschaftlich auf d&uuml;nnem Eis bewegt.</p>
<p></p>
<p>Bezogen werden kann das Heft mfm Bildhonorare 2019 f&uuml;r 28&euro; unter diesem&nbsp;<a href="https://bvpa.org/shop/?v=df404b8bca6a" target="_blank">Link</a>. Dort findet man auch eine M&ouml;glichkeit, das Heft als app auf dem Handy zu nutzen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
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  <item>
    <title>Landschaftsfotografie als Beruf und Berufung - im Gespräch mit Fotograf David Köster</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/landschaftsfotografie-als-beruf-und-berufung-im-gespraech-mit-fotograf-david-koester</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/david%20koester/david%20ko%CC%88ster%20landschaftsfotograf%2001.jpg" alt="david k&ouml;ster landschaftsfotografie foto 1" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Hallo Herr K&ouml;ster, Sie haben sich mit Landschaftsfotografie auf einen Arbeitsbereich in der Fotografie spezialisiert, der bei vielen in der Beliebtheit ganz oben steht. Allerdings haben die Wenigsten einen Weg gefunden, auch wirklich davon zu leben. Wie ist das bei Ihnen?</p>
<p>David K&ouml;ster: In der Tat ist es nicht ganz einfach, mit Landschafts- oder Naturfotografie allein seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Fotografisch gesehen ist es bei mir eine bewusste Entscheidung f&uuml;r&nbsp;diese Nische. Landschaftsfotografie ist der Bereich in der Fotografie, f&uuml;r die mein Herz schl&auml;gt.</p>
<p></p>
<p>BF: Wenn man sich Ihre Webseite ansieht, hat man das Gef&uuml;hl, dass Sie ziemlich alle M&ouml;glichkeiten ausreizen. Sie geben Kurse, arbeiten f&uuml;r Zeitschriften und Unternehmen, verkaufen Bilder und haben ein Buch ver&ouml;ffentlicht. War das alles von Ihnen geplant, oder hat es sich eher nach und nach ergeben?</p>
<p>David K&ouml;ster: Das war tats&auml;chlich ein Prozess, teils geplant, teils unvorhergesehen. Auf jeden Fall mit viel trial&nbsp;and error. Nehmen wir das Beispiel Workshops. Das hat sich dadurch ergeben, dass mich vor einigen Jahren ein Fotoreise-Veranstalter angesprochen hat, ob ich mir vorstellen kann, Workshops zu geben. Bis dato hatte ich das Thema Wissensvermittlung so gar nicht auf dem Schirm. Schlussendlich hat es dann so viel Spa&szlig; gemacht, dass ich dabei geblieben bin. So ist dann ein Bereich nach dem n&auml;chsten dazu gekommen.</p>
<p><img src="/data/2019/david%20koester/david%20ko%CC%88ster%20landschaftsfotografie%2002.jpg" alt="david k&ouml;ster landschaftsfotografie foto 2" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Wie sind Sie eigentlich in die Fotografie gestartet, haben Sie eine handwerkliche oder schulische Fotoausbildung?</p>
<p>David K&ouml;ster: Ich bin der klassische Quereinsteiger, der aus Liebe zur Fotografie&nbsp;zu dem Beruf&nbsp;gekommen ist. Mit allen Vor- und Nachteilen. Beibringen musste ich mir nat&uuml;rlich alles selber, vom Technischen &uuml;ber das Marketing bis hin zu Bildbearbeitung. Daf&uuml;r konnte ich mir gewisserma&szlig;en Zeit und Mu&szlig;e nehmen.&nbsp;Bei jemandem, der eine Fotoausbildung absolviert hat und danach dann ausschlie&szlig;lich mit Fotografie Geld verdienen will, stellt sich das nat&uuml;rlich ganz anders dar.</p>
<p></p>
<p>BF: Wenn aus einem geliebten Hobby ein Beruf wird, f&uuml;hrt dies nicht selten zu einer Frustration. Wie war das bei Ihnen?</p>
<p>David K&ouml;ster: Die Leidenschaft zur Fotografie ist in jedem Fall geblieben, aber auch ich habe gemerkt, wie sich der Fokus schon deutlich verschiebt. Wenn ich anfangs einfach losgefahren bin und mich habe treiben lassen, plane ich jetzt viel st&auml;rker und oft auch unter dem Gesichtspunkt der sp&auml;teren Vermarktung der Bilder. Durch die immer st&auml;rkere Professionalisierung hat sich bei mir vor allem die Struktur und die Arbeitsweise ge&auml;ndert. Ich denke aber, dass das ein ganz normaler Prozess ist, den auch viele andere Fotografen mit zunehmender Ambition durchleben, unabh&auml;ngig davon ob sie mit der Fotografie Geld verdienen oder nicht. Auch ambitionierte Hobbyfotografen haben den Anspruch, m&ouml;glichst gute Bilder zu fotografieren und planen und strukturieren Reisen und Shootings daher mit zunehmender Erfahrung.</p>
<p><img src="/data/2019/david%20koester/david%20ko%CC%88ster%20landschaftsfotografie%2003.jpg" alt="david k&ouml;ster landschaftsfotografie foto 3" width="550" height="366" /></p>
<p>BF: Wo Sie gerade von Planung sprachen. Sie reisen ja relativ viel und oft sind das ja auch keine g&uuml;nstigen Reiseziele. Wie gehen Sie eigentlich mit dem Druck um, Bilder nach Hause bringen zu m&uuml;ssen, auch wenn das Wetter nicht mitspielt?</p>
<p>David K&ouml;ster: Ich hatte das gerade in Thailand, wo ich tagelang v&ouml;llig unerwartet im Regen stand. Nat&uuml;rlich ist dann ein gewisser Druck da, den es fr&uuml;her so nicht gab und der vor allem aus einem pers&ouml;nlichen Anspruch heraus herr&uuml;hrt. Mittlerweile versuche ich m&ouml;glichst vieles im Voraus zu recherchieren und zu planen. Sei es die Auswahl und Pr&auml;visualisierung der Fotospots in Google Maps/Earth oder die Planung der idealen Tageszeit und Lichtbedingungen. Im Grunde genommen ist das ein virtuelles Location Scouting im Vorfeld. Wenn dann doch alles ganz anders kommt als geplant, versuche ich das Beste daraus zu machen und flexibel zu sein. So wie in Thailand: dann wurde eben aus der geplanten Bildstrecke am Sonnenstrand ein Urwald- oder H&ouml;hlenshooting.</p>
<p></p>
<p>BF: Wie lange hat diese Professionalisierung gedauert, wie viele Jahre besch&auml;ftigen Sie sich schon mit der Landschaftsfotografie?</p>
<p>David K&ouml;ster: Ich fotografiere seit ca. 15 Jahren, die ersten Schritte in die Professionalisierung waren ungef&auml;hr vor 6 Jahren. Landschaften begeistern mich aber bereits wesentlich l&auml;nger. Ich erinnere mich noch gut, wie ich als Kind stundenlang an der Ostsee stehen und fasziniert in die Weite schauen konnte. Oder mit Vorliebe B&uuml;cher&nbsp;mit alten Landschaftsmalereien (Caspar David Friedrich, William Turner &amp; Co.) verschlungen habe.</p>
<p><img src="/data/2019/david%20koester/david%20ko%CC%88ster%20landschaftsfotografie%2004.jpg" alt="david k&ouml;ster landschaftsfotografie foto 4" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Und wie sieht es eigentlich fotografisch bei Ihnen aus, reizen Sie auch andere Bereiche oder bleiben Sie der Landschaftsfotografie treu?</p>
<p>David K&ouml;ster: Langfristig will ich der Landschaftsfotografie treu bleiben und mich dort weiter entwickeln. Zum einen gibt es noch so viele Orte, die mich interessieren und Ideen, die ich umsetzen m&ouml;chte. Aber auch technisch und k&uuml;nstlerisch sehe ich noch viele Entwicklungsm&ouml;glichkeiten und neue Ans&auml;tze. F&uuml;r die nahe Zukunft m&ouml;chte ich mein Workshopprogramm ausbauen, ein zweites Buch ist in Planung&nbsp;und es<span>&nbsp;gibt noch einige Zeitschriftenartikel zu schreiben.&nbsp;</span>Als n&auml;chstes gro&szlig;es Fotoprojekt steht zudem Kamtschatka und einige andere osteurop&auml;ische Spots auf dem Programm f&uuml;r dieses Jahr. Somit bin ich mehr als ausgelastet.</p>
<p></p>
<p>BF: Wenn Sie neue Ideen wie das Buch oder Workshops haben, gehen Sie das eher spielerisch oder mit bestimmten Erwartungen an?</p>
<p>David K&ouml;ster: Teils, teils. Nat&uuml;rlich kann ich vorher nicht sagen, ob etwas funktioniert oder nicht. Awards und Ausstellungen sind ein gutes Beispiel. Meine Bilder haben durchaus auch bei mehreren gr&ouml;&szlig;eren Awards wie den ipa International Photography Awards gewonnen. Das ist einerseits schon hilfreich f&uuml;r die Vita und das Selbstmarketing, kostet aber auch Zeit und Geld. Und einen direkt ableitbaren Nutzen, zum Beispiel, dass eine Zeitschrift darauf Bezug genommen h&auml;tte, habe ich fast nicht gesehen. &Auml;hnliche Erfahrungen habe ich mit Ausstellungen gemacht. Daf&uuml;r laufen wiederum andere Bereiche wie meine Workshops oder Ver&ouml;ffentlichungen ganz gut. Somit teste ich einfach Sachen aus und sehe das als Lernprozess.</p>
<p></p>
<p>BF: Sie sind auch bei Freelens, was auf den ersten Blick eher weniger zu einem Landschaftsfotografen zu passen scheint. Wie kam das und wie sehen Sie das?</p>
<p>David K&ouml;ster: Zum einen finde ich gut, dass Freelens sich f&uuml;r Belange von Fotografen einsetzt und auch Lobbyarbeit macht. Und auch wenn mein Portfolio sicherlich deutlich von einem typischen Freelens Fotografen abweicht, f&uuml;hle ich mich dort repr&auml;sentiert. Zum anderen sehe ich mich nicht nur als reinen Fotografen, sondern auch als Bildjournalisten. Darunter verstehe ich, dass ich eben nicht nur Einzelbilder, sondern auch Bildstrecken, Reportagen und Fachartikel f&uuml;r Zeitschriften und Verlage erstelle.</p>
<p><img src="/data/2019/david%20koester/david%20ko%CC%88ster%20landschaftsfotografie%2005.jpg" alt="david k&ouml;ster landschaftsfotografie foto 5" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Worauf f&uuml;hren Sie eigentlich Ihren Erfolg in der Landschaftsfotografie zur&uuml;ck? Ist der Quereinstieg vielleicht mit einer anderen Herangehensweise verbunden und hilfreich gewesen?</p>
<p>David K&ouml;ster: Ich denke, es ist eine Mischung aus verschiedenen Aspekten. In erster Linie stehen nat&uuml;rlich die Bilder. Ich glaube, sie sollten es schaffen, die Menschen "mitzunehmen", also Emotionen zu wecken. Zum Beispiel den Wunsch hervorrufen, auch an die abgebildeten Ort reisen zu wollen. Solche Bilder sind dann nat&uuml;rlich auch f&uuml;r Firmen interessant, die damit Produkte oder Reiseziele bewerben m&ouml;chten. Wichtig ist es aus meiner Sicht auch, nicht jeder fotografischen Mode hinterher zu rennen und einen eigenen, wiedererkennbaren Bildstil zu entwickeln.</p>
<p>Bei mir ist es die eher romantischere, malerische, oft auch mysteri&ouml;se Sichtweise. Ich bleibe dem auch technisch treu. Meine Bilder haben meist einen hohen Farb- und Dynamikumfang und eine gro&szlig;e Tiefensch&auml;rfe. Schwarz/wei&szlig; zu fotografieren w&uuml;rde f&uuml;r mich hingegen nicht stimmig sein.</p>
<p>Fotograf zu sein und sch&ouml;ne Bilder zu machen ist allein aber auch nicht ausreichend, um erfolgreich zu sein. Sich ein Netzwerk aufzubauen, Kontakte zu pflegen und Unternehmer zu sein, geh&ouml;rt genauso dazu. Auch das Auftreten gegen&uuml;ber seinen Kunden und Partnern ist f&uuml;r mein Daf&uuml;rhalten wichtig. Dabei verl&auml;sslich und authentisch zu sein und weder zu defensiv noch zu &uuml;bertrieben zu agieren, ist sicherlich hilfreich. Zum Thema Quereinsteiger: Ich habe eine wirtschaftliche Ausbildung und eine langj&auml;hrige&nbsp;Berufserfahrung&nbsp;in der Unternehmenskommunikation gearbeitet. Von diesen Skills profitiere ich nat&uuml;rlich heute. Der Mix aus diesen Punkten macht dann meines Erachtens den Erfolg aus.</p>
<p></p>
<p>Weitere Arbeiten und Informationen&nbsp;&uuml;ber David K&ouml;ster findet man auf seinem&nbsp;<a href="/david-koester-06128-halle-saale/5485" target="_blank">BF Profil</a>&nbsp;und auf seiner&nbsp;<a href="https://www.davidkoester.de/" target="_blank">Webseite</a>.</p>
<p>&Uuml;ber seine neue Buchver&ouml;ffentlichung<b><span> &bdquo;</span></b><span>Der Start in die Landschaftsfotografie&ldquo; (2019, Humboldt Verlag)&ldquo; kann man sich bei <a href="https://amzn.to/2Ux8vDF" target="_blank">amazon</a>&nbsp;(affiliate link)&nbsp;oder auf der Seite zum <a href="https://www.davidkoester.de/produkt/landschaftsfotografie-buch/" target="_blank">Landschaftsfotografie Buch</a>&nbsp;informieren.&nbsp;</span></p>
<p><span><img src="/data/2019/david%20koester/david%20ko%CC%88ster%20landschaftsfotografie%2006.jpg" alt="david k&ouml;ster landschaftsfotografie foto 6" width="550" height="367" /></span></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/landschaftsfotografie-als-beruf-und-berufung-im-gespraech-mit-fotograf-david-koester</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Street photography und Recht - was man als Fotograf wissen muss</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/street-photography-und-recht-was-man-als-fotograf-wissen-muss</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/BF%20Fotorecht_550.jpg?1550503991544" alt="BF Fotorecht_550" /></p>
<p>Im Bereich der street photography herrscht bei vielen Fotografen seit der DSGVO eine gro&szlig;e Unsicherheit in Bezug auf das Recht. So ist f&uuml;r viele nicht mehr klar, was man als Fotograf darf und worauf man in Deutschland gerade bei&nbsp;street photography achten muss. Wir haben&nbsp;Rechtsanw&auml;ltin Dorothee Thum&nbsp;und Rechtsanwalt Frank Richert, von&nbsp;der Kanzlei DTS Patent- und Rechtsanw&auml;lte aus M&uuml;nchen, um eine Einsch&auml;tzung gebeten.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong><br />Was Streetfotografie, die Aida und ein M&ouml;belkatalog gemeinsam haben&nbsp;- Ein kurzer Abriss zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der&nbsp;street photography in Deutschland.</strong></p>
<p>von&nbsp;<a href="https://www.dts-law.com/team/anwaelte/dorothee-thum/" target="_blank">RAin Dorothee Thum</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.dts-law.com/team/anwaelte/frank-richert/" target="_blank">RA Frank Richert</a>, DTS Patent- und Rechtsanw&auml;lte, M&uuml;nchen.&nbsp;</p>
<p></p>
<p><span>Dank moderner Smartphonekameras ist Streetfotografie heutzutage rein technisch ein Kinderspiel. &Uuml;ber Bildsprache und Motiv bestimmt aber immer noch der Fotograf.</span></p>
<p><span>Gerade die Motivauswahl beeinflusst dabei nachhaltig die sp&auml;tere Verwertbarkeit der angefertigten Stra&szlig;enfotografien. Hierbei sind einige rechtliche Vorgaben zu beachten, damit die Fotografie, unabh&auml;ngig von Stil oder Genre, sp&auml;ter bestm&ouml;glich professionell verwertet werden kann.</span></p>
<p>Denn Stra&szlig;enfotografien k&ouml;nnen eine Vielzahl von Rechtspositionen Dritter ber&uuml;hren, darunter insbesondere das Pers&ouml;nlichkeitsrecht von Passanten, das Urheberrecht des Architekten an dem Entwurf einer Geb&auml;udefassade oder das Urheberrecht des Bildhauers an seiner Skulptur auf einem &ouml;ffentlichen Platz.</p>
<p>Dass man dennoch nicht bei jeder street photography eine kleinteilige Rechtekl&auml;rung durchf&uuml;hren muss, ist einer Reihe von rechtlichen Regelungen zu verdanken, die ber&uuml;cksichtigen, dass die Arbeit eines Fotografen im &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enraum nicht unn&ouml;tig erschwert werden darf, um nicht die Meinungs- und Kunstfreiheit &ndash; immerhin Grundrechte in Deutschland und Europa &ndash; negativ zu beeinflussen.</p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<h2><strong>Die Panoramafreiheit in der street photography</strong></h2>
<p></p>
<p><span>Eine der bekanntesten dieser Regelungen ist die sogenannte <strong>Panoramafreiheit</strong> in &sect; 59 UrhG. Hiernach d&uuml;rfen Fotografien von urheberrechtlich gesch&uuml;tzten Werken, die sich bleibend an &ouml;ffentlichen Wegen, Stra&szlig;en oder Pl&auml;tzen befinden, nicht nur angefertigt, sondern auch nahezu uneingeschr&auml;nkt kommerziell verwertet werden (&bdquo;zu&nbsp;<em>vervielf&auml;ltigen, zu verbreiten und &ouml;ffentlich wiederzugeben</em>&ldquo;). Die Verwertungsfreiheit nach &sect; 59 UrhG gilt dabei f&uuml;r Bauwerke und Kunstwerke im &ouml;ffentlichen Raum gleicherma&szlig;en.</span></p>
<p><span>Zu beachten ist allerdings, dass die Fotos grunds&auml;tzlich nur aus der <strong>Perspektive eines Fu&szlig;g&auml;ngers auf der Stra&szlig;e</strong> gemacht werden d&uuml;rfen. Sofern der Fotograf hingegen Hilfsmittel wie einen Kran, eine Drohne oder auch eine Verl&auml;ngerungsstange verwendet, auf B&auml;ume steigt oder aus anderen Geb&auml;uden heraus fotografiert, werden die so angefertigten Fotografien nicht mehr von der Panoramafreiheit erfasst. Und die Nutzung abgebildeter Bau- oder Kunstwerke wird, soweit keine anderen Ausnahmen greifen, unzul&auml;ssig.</span></p>
<p><span>Auch gilt die Panoramafreiheit grunds&auml;tzlich nur f&uuml;r Werke, die sich <strong>bleibend</strong> im &ouml;ffentlichen Raum befinden. Hieran fehlt es, wenn Werke nur vor&uuml;bergehend im &ouml;ffentlichen Raum pr&auml;sentiert werden. Dies war zum Beispiel beim <strong>verh&uuml;llten Reichstag </strong>von Christo und Jeanne-Claude der Fall. Da es sich nur um eine <strong>vor&uuml;bergehende Pr&auml;sentation</strong> handelte, durften Fotografien vom verh&uuml;llten Reichstag nicht auf Postkarten verwertet werden (BGH, 24.01.2002 - I ZR 102/99). Auch Fotografien anderer im Rahmen zeitlich beschr&auml;nkter Aktionen und Ausstellungen sichtbarer Kunstwerke, etwa auf Plakaten, werden somit von der Panoramafreiheit nicht umfasst, auch wenn sie sich im &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enraum befinden. Lediglich dann, wenn sich die zeitliche Beschr&auml;nkung allein aus der <strong>nat&uuml;rlichen Lebensdauer eines</strong> <strong>zerfallenden Kunstwerks</strong> ergibt, wie es zum Beispiel bei Stra&szlig;enmalereien, Eis-, Sand- oder Schneeskulpturen der Fall ist, wird das Merkmal &bdquo;bleibend&ldquo; als erf&uuml;llt und die Verwertung entsprechender Abbildungen als zul&auml;ssig angesehen.</span></p>
<p>Andererseits ist &bdquo;bleibend&ldquo; <strong>nicht gleichbedeutend mit &bdquo;ortsfest".</strong> So durften Fotografien des <strong>Kussmunds der Aida-Kreuzfahrtschiffe</strong> &ndash; als einem urheberrechtlich gesch&uuml;tzten Werk der angewandten Kunst &ndash; aufgrund der Panoramafreiheit nach &sect; 59 UrhG frei verwertet werden (BGH, 27.04.2017 - I ZR 247/15). Entscheidend und ausreichend war, dass sich Kreuzfahrtschiffe ihrer Bestimmung nach <strong>grunds&auml;tzlich an &ouml;ffentlichen Orten</strong> befinden (z.B. H&auml;fen und Wasserstra&szlig;en) und der Kussmund daher dauerhaft von der &Ouml;ffentlichkeit wahrgenommen werden kann, ihr somit zeitlich uneingeschr&auml;nkt &bdquo;gewidmet&ldquo; ist.</p>
<p>Schlie&szlig;lich deckt die Panoramafreiheit grunds&auml;tzlich auch das <strong>Ablichten von Werken</strong> ab, die sich zwar nicht selbst auf bzw. an einem &ouml;ffentlichen Ort befinden, die aber von einem solchen &ouml;ffentlichen Ort aus <strong>von Passanten gesehen</strong> werden k&ouml;nnen. Alles, was zum &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enbild z&auml;hlt, kann grunds&auml;tzlich abgelichtet und verwertet werden. Die <strong>Panoramafreiheit</strong> dient insoweit dem Interesse der Allgemeinheit an der <strong>Freiheit des Stra&szlig;enbildes</strong> und ist der zentrale <strong>Grundpfeiler</strong> jeglicher <strong>professioneller street photography</strong>.</p>
<p><span>Umgekehrt kann demnach alles, was nicht mehr zum Stra&szlig;enbild z&auml;hlt, auch nicht unter dem Mantel der Panoramafreiheit abgelichtet und verwertet werden. So endet die Panoramafreiheit insbesondere am <strong>Hausrecht</strong> von Geb&auml;udeinhabern. Weder Fotografien in <strong>Innenr&auml;umen</strong> noch von <strong>Personen, die sich in den Geb&auml;uden aufhalten</strong>, werden von ihr gedeckt. Einerseits haben Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer nach geltender h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung die umfassende Befugnis, die Anfertigung und Verwertung von Fotografien von ihrem Grundst&uuml;ck aus zu regeln und zu verbieten (</span>BGH, 17.12.2010 - V ZR 44/10; BGH, 20.12.2018 - I ZR 104/17). Andererseits kann insbesondere das Anfertigen sowie Verwerten von Fotoaufnahmen aus dem h&ouml;chstpers&ouml;nlichen Lebensbereich sogar strafbar sein (&sect; 201a StGB).</p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<h2><strong>Beiwerk-Regelung in der street photography</strong></h2>
<h2>&nbsp;</h2>
<p><span>Zweite S&auml;ule professioneller&nbsp;street photography&nbsp;ist die sogenannte &bdquo;<strong>Beiwerk&ldquo;</strong>-Regelung in &sect; 57 UrhG. Nach dieser Regelung darf man Fotografien, auf denen fremde Werke abgebildet sind, anfertigen und umfassend verwerten, wenn die abgebildeten fremden Werke nur <strong>unwesentliches Beiwerk neben der eigentlichen Verwertung</strong> (kurz: der Fotografie) darstellen. Bei unbefangener Betrachtung scheinen damit auch s&auml;mtliche Werke im &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enraum abgebildet und verwertet werden zu k&ouml;nnen, die sich entweder nur vor&uuml;bergehend im &ouml;ffentlichen Raum befinden oder die zwar &ouml;ffentlich sichtbar sind, aber nicht zum Stra&szlig;enbild geh&ouml;ren und damit nicht der Panoramafreiheit unterfallen.</span></p>
<p><span>Allerdings hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass ein auf einer Fotografie abgebildetes Werk nur dann <strong>unwesentlich</strong> im Sinne von &sect; 57 UrhG ist, wenn es <strong>&uuml;berhaupt keine Rolle f&uuml;r die Bildaussage</strong> spielt und <strong>frei austauschbar</strong> ist (ohne dass es auff&auml;llt). Das Werk d&uuml;rfe also in keiner Weise &bdquo;<em>erkennbar stil- oder stimmungsbildend [&hellip;] oder eine bestimmte Wirkung oder Aussage unterstreichend [&hellip;] in den eigentlichen Gegenstand der Verwertung einbezogen sein, einen dramaturgischen Zweck erf&uuml;ll(en) [&hellip;] oder sonst charakteristisch</em>&ldquo; sein. Diese Aussagen traf der Bundesgerichtshof im Zusammenhang mit einer <strong>Fotografie in einem M&ouml;belkatalog</strong>, in dem f&uuml;r die Produktpr&auml;sentation einer Wohnlandschaft ein zu diesem Zweck gezielt ausgew&auml;hltes Gem&auml;lde &uuml;ber eine Sofalandschaft geh&auml;ngt und mit abgebildet worden war (BGH, 17.11.2014 - I ZR 177/13).</span></p>
<p><span>Auch wenn der konkreten Entscheidung des Bundesgerichtshofs, dass die Ausnahme f&uuml;r &bdquo;unwesentliches Beiwerk&ldquo; nicht ein gezielt f&uuml;r die Produktpr&auml;sentation einer Sofalandschaft aufgeh&auml;ngtes Gem&auml;lde erfasst, zuzustimmen ist, sollten die im Zusammenhang mit einem kommerziellen M&ouml;belkatalog aufgestellten Grunds&auml;tze auf die Streetfotografie jedoch nicht unreflektiert &uuml;bertragen werden.</span></p>
<p><span>Denn da Streetfotografie gerade davon lebt, <strong>Atmosph&auml;re</strong> und Geschehen eines &ouml;ffentlichen Ortes in Momentaufnahmen <strong>einzufangen</strong> und somit nahezu jedes sichtbare (fremde) Werk stimmungsbildend f&uuml;r die konkrete Fotografie ist, liefe die Beiwerksregelung nach &sect; 57 UrhG im Bereich der Streetfotografie im Ergebnis ansonsten leer. Es sollte daher zwischen dem <strong>gezielten Arrangement</strong> im Rahmen einer kommerziellen Produktpr&auml;sentation einerseits und dem k&uuml;nstlerischen <strong>Einfangen eines zuf&auml;llig vorgefundenen Moments</strong>, wie er f&uuml;r die&nbsp;street photography charakteristisch ist, unterschieden werden. Der Stra&szlig;enfotograf greift nicht dramaturgisch in das Geschehen ein, sondern er f&auml;ngt einen vorgefundenen dramaturgischen Moment mit der Kamera ein. Soweit daher urheberrechtlich gesch&uuml;tzte Werke, die nicht ohnehin der Panoramafreiheit nach &sect; 59 UrhG unterfallen, auf einer Stra&szlig;enfotografie mit abgebildet sind, sollte die Beiwerksregelung nach &sect; 57 UrhG im Lichte der Kunstfreiheit nach Art. 5 Abs. 3 Grundgesetz weiter ausgelegt werden als bei einem M&ouml;belkatalog. Denn da das Wesentliche einer Stra&szlig;enfotografie das (vorgefundene) Stra&szlig;enbild als Ganzes ist, m&ouml;gen die Einzelheiten und auch ein mit abgebildetes Kunstwerk zwar &bdquo;stimmungsbildend&ldquo; sein, sie sind jedoch als solche nicht wesentlich. Wesentlich ist die Stra&szlig;enfotografie in ihrer k&uuml;nstlerischen Gesamtheit. Somit sollte die Verwertung einer k&uuml;nstlerische Stra&szlig;enfotografie nach &sect; 57 UrhG immer dann zul&auml;ssig sein, wenn nicht das mit abgebildete Kunstwerk, sondern das Stra&szlig;enbild als solches wesentlicher Bildinhalt ist. Rechtsprechung hierzu steht jedoch noch aus. Als Faustregeln sollte man jedenfalls im Hinterkopf behalten: die Beiwerksregelung k&ouml;nnte<span>&nbsp; </span>grunds&auml;tzlich dann zur Anwendung kommen, wenn sich Objekte nur vor&uuml;bergehend im Stra&szlig;enraum befinden. Gezielte Arrangements (des Fotografen) unterfallen jedoch nicht der Beiwerksregelung.</span></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<h2><strong>Abbildung&nbsp;von Menschen&nbsp;in der street photography</strong></h2>
<p></p>
<p><span>Besondere Aufmerksamkeit ist bei der Streetfotografie schlie&szlig;lich auch stets der <strong>Abbildung von Personen</strong> zu widmen.</span></p>
<p><span>Hierbei sind nunmehr seit 2018 &ndash; jedenfalls im Bereich der Digitalfotografie &ndash; insbesondere die Vorgaben der europ&auml;ischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu beachten. Die <strong>Verwertung von Personenfotografien</strong> bedarf danach stets einer <strong>Berechtigung</strong> (Art. 6 DSGVO). Neben der Einwilligung und der Vertragserf&uuml;llung kennt die DSGVO vor allem eine Rechtfertigung bei Vorliegen <strong>berechtigter Interessen</strong> (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).</span>&nbsp;</p>
<p><span>Ob &bdquo;berechtigte Interessen&ldquo; vorliegen, ist anhand einer umfassenden <strong>Interessenabw&auml;gung</strong> festzustellen. Gegen&uuml;berzustellen sind die <strong>Interessen des Abgebildeten</strong> am Schutz seiner personenbezogenen Daten und die <strong>Interessen des Fotografen</strong> im Rahmen seines Rechts auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung und Informationsfreiheit. Zur letzteren z&auml;hlen auch journalistische, wissenschaftliche, literarische oder eben auch <strong>k&uuml;nstlerische</strong> <strong>Zwecke</strong>.</span></p>
<p><span>Diese Aufz&auml;hlung erinnert dabei zwar an die deutsche Regelung des Kunsturhebergesetzes (&sect;&sect; 22f. KUG). Es ist derzeit jedoch sehr umstritten, ob die Regelungen des KUG nach Inkrafttreten der DSGVO &uuml;berhaupt noch anwendbar sind. Auf die Einzelheiten soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden. (Hier&uuml;ber berichteten wir schon im Beitrag: "<a href="/news/wichtige-erste-urteile-zur-dsgvo-was-muss-ich-bei-fotos-mit-personen-beachten-ra-frank-richert-im-interview" target="_blank">Personenfotos nach DSGVO - was muss ich als Fotograf beachten</a>"<link: span=""><span>). Auch wenn die grunds&auml;tzlichen Wertungen des KUG sowie der &bdquo;alten&ldquo; deutschen Rechtsprechung zum KUG die zuk&uuml;nftigen Entscheidungen der deutschen Gerichte beeinflussen werden, steht jetzt schon fest, dass die <strong>Letztentscheidung</strong> der <strong>Europ&auml;ische Gerichtshof</strong> treffen wird. Denn die DSGVO ist europ&auml;isches Recht.</span></link:></span></p>
<p><span>Bei der Anwendung der DSGVO auf Stra&szlig;enfotografien wird dabei in Zukunft auch den <strong>Grundrechten gem&auml;&szlig; der</strong> <strong>Europ&auml;ischen Grundrechtecharta</strong>, insbesondere der <strong>Kunstfreiheit</strong> eine besondere Bedeutung zukommen (Art. 13 GRCh). Denn obwohl <strong>Stra&szlig;enfotografien</strong> regelm&auml;&szlig;ig &bdquo;nur&ldquo; ein <strong>unverf&auml;lschtes Abbild der Realit&auml;t</strong> wiedergeben wollen, handelt es sich aufgrund der vom Fotografen getroffenen &bdquo;<em>bewussten Auswahl des Realit&auml;tsausschnitts&ldquo; </em>und<em> &bdquo;Gestaltung mit fotografischen Mitteln</em>&ldquo; bei Stra&szlig;enfotografien gleichwohl um &bdquo;freie sch&ouml;pferische Gestaltungen&ldquo; und somit um <strong>Kunstwerke</strong>. Dies hat kurz vor Inkrafttreten der DSGVO das Bundesverfassungsgericht zur parallelen Vorschrift des Grundgesetzes (Art. 5 Abs. 3 GG) festgestellt (BVerfG, 08.02.2018 - 1 BvR 2112/15). Denn auch in Stra&szlig;enfotografien werden &bdquo;<em>Eindr&uuml;cke, Erfahrungen und Erlebnisse des K&uuml;nstlers durch das Medium einer bestimmten Formensprache, hier der Fotografie, zur Anschauung gebracht.</em>&ldquo;</span></p>
<p><span>In dem vom Bundesverfassungsgericht entschiedenen Fall durfte der Fotograf eine Stra&szlig;enfotografie, die eine Frau erkennbar und identifizierbar in einem Kleid mit Schlangenmuster und Plastikt&uuml;te vor einem Leihhaus zeigte, unter Berufung auf die <strong>Kunstfreiheit</strong> (Art. 5 Abs. 3 GG) in einem k&uuml;nstlerischen Kontext (= Ausstellung) zeigen. Die Fotografie war laut BVerfG gerade deshalb nicht zu beanstanden, weil sie unverf&auml;lscht die Realit&auml;t zeigte. <strong>Unzul&auml;ssig</strong> war allerdings die <strong>blickfangm&auml;&szlig;ige </strong>Bewerbung der Kunstausstellung mit einem <strong>gro&szlig;formatigen Plakat</strong> der Fotografie an einer <strong>stark frequentierten Stra&szlig;e</strong> in Berlin. Die konkrete Art der Pr&auml;sentation der Fotografie stellte eine zu gravierende Beeintr&auml;chtigung des <strong>Pers&ouml;nlichkeitsrechts</strong> der abgebildeten Frau dar.</span></p>
<p><span>Diese vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten grunds&auml;tzlichen Wertungen d&uuml;rften auch unter der DSGVO und den Grundrechten gem&auml;&szlig; der Europ&auml;ischen Grundrechtscharter weiter gelten. Der Fall der Dame im Kleid mit Schlangenmuster macht insoweit auch deutlich, dass nicht entweder immer das Pers&ouml;nlichkeitsrecht der abgebildeten Person oder die Kunstfreiheit des Streetfotografen &uuml;berwiegt. Im Ausgangspunkt d&uuml;rften daher auch unter der Geltung der DSGVO <strong>Streetfotografien im k&uuml;nstlerischen Kontext</strong> Personen erkennbar zeigen d&uuml;rfen, ohne dass eine Einwilligung vorliegen muss. Es kommt jedoch immer auf die konkreten Umst&auml;nde des Einzelfalls an. &Auml;hnliche &Uuml;berlegungen gelten f&uuml;r eine journalistische Verwertung im Bereich der <strong>Presseberichterstattung</strong> (so zumindest das OLG K&ouml;ln, <a href="/news/wichtige-erste-urteile-zur-dsgvo-was-muss-ich-bei-fotos-mit-personen-beachten-ra-frank-richert-im-interview" target="_blank">hier nachzulesen</a><link: span=""><span>). Hingegen wird eine rein kommerzielle Verwertung von Stra&szlig;enfotografien mit abgebildeten Personen ohne deren Einwilligung regelm&auml;&szlig;ig unzul&auml;ssig und verboten sein.</span></link:></span></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<p><span>Die Rechtsanw&auml;lte Thum und Richert sind Mitglieder der Kanzlei DTS Patent- und Rechtsanw&auml;lte Schnekenb&uuml;hl und Partner mbB<link: span=""><span>. Sie vertreten u.a. Fotografen, Agenturen, Archive und Museen aus ganz Deutschland in Fragen des Fotorechts und Bildrechts. N&auml;heres dazu unter&nbsp;<a href="https://www.dts-law.com/expertise/rechtsgebiet/urheberrecht/fotorecht-bildrecht/" target="_blank">diesem Link</a>&nbsp;der Kanzlei.</span></link:></span></p>
<p></p>    ]]>
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    <title>Die Liebe zur Natur, zum Abenteuer und zur Fotografie - Im Gespräch mit Fotograf Thomas Rathay</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-liebe-zur-natur-zum-abenteuer-und-zur-fotografie-im-gespraech-mit-fotograf-thomas-rathay</link>
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    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/Fotograf%20Thomas%20Rathay%203.jpg" alt="Fotograf Thomas Rathay Bike Schw&auml;bische Alb" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Rathay, auf Ihrer Internetseite finden sich neben der klassischen Business- und Portr&auml;tfotografie auch viele Landschaftsbilder von nah bis fern. Auch Regionen wie Brandenburg sind zu finden, die nicht unbedingt als klassische Urlaubsziele bekannt sind.</p>
<p>Thomas Rathay: F&uuml;r mich hat Brandenburg einen pers&ouml;nlichen Bezug. Zum einen bin ich dort aufgewachsen, zum anderen mag ich diesen Mix aus dichten Buchenw&auml;ldern und Seen sehr. Es gibt nat&uuml;rlich auch andere spannende Orte in Deutschland, diese Ruhe und Einsamkeit in Brandenburg ist f&uuml;r mich dennoch etwas ganz Besonderes.</p>
<p>BF: Das klingt nach einer starken Bindung zur Natur? Kam das durch die Fotografie oder war das immer schon so?</p>
<p>Thomas Rathay: Ja, ich bin ganz klar ein Mensch, der sich drau&szlig;en wohl f&uuml;hlt und tats&auml;chlich hat sich das erst &uuml;ber die Jahre entwickelt. Ich war ja etliche Jahre im elterlichen Konditoreibetrieb besch&auml;ftigt, bevor ich zur Fotografie kam. Nat&uuml;rlich habe ich schon damals gerne fotografiert und war drau&szlig;en unterwegs. Das waren dann aber eher die klassischen Urlaube in Hotels und Pensionen. Erst in der fotografischen Ausbildung entwickelte sich es dazu, dass ich wirklich gerne unter Sternen im Zelt schlafe. Diese zwei Interessen zu verkn&uuml;pfen und fotografisch in der Natur unterwegs zu sein, war eine Entwicklung, die sich f&uuml;r mich gut angef&uuml;hlt hat.</p>
<p><img src="/data/2019/Fotograf%20Thomas%20Rathay%201.jpg" alt="Fotograf Thomas Rathay Bike Schw&auml;bische Alb" width="550" height="367" /><br />BF: Die Outdoorfotografie scheint ein Standbein von Ihnen zu sein. Sehen Sie dabei die wirtschaftliche Komponente oder die Verkn&uuml;pfung zweier Leidenschaften im Vordergrund?</p>
<p>Thomas Rathay: Ich bin relativ breit aufgestellt und biete neben Outdoor-, Business- und Eventfotografie auch Fotokurse an. Somit ist die Outdoorfotografie eines meiner Standbeine. Mittlerweile z&auml;hlen auch einige Tourismusregionen zu meinen Kunden und beauftragen mich neben der klassischen Eventfotografie auch f&uuml;r Fototermine, die sich um Outdooraktivit&auml;ten oder St&auml;dteportr&auml;ts drehen. Weitere Reisereportagen wurden in verschiedenen Magazinen und Blogs ver&ouml;ffentlicht. Als zweites Standbein bleiben aber immer noch Jobs im klassischen Businessbereich: Firmenpr&auml;sentationen, Events, Mitarbeiterportr&auml;ts und Werbung. Mit den Fotokursen als drittes Standbein (drei Beine wackeln nicht ;) ) bin ich nat&uuml;rlich dann auch haupts&auml;chlich drau&szlig;en unterwegs.</p>
<p>BF: Mit Ihren Kursen sind Sie dann also immer aktiv drau&szlig;en unterwegs?</p>
<p>Thomas Rathay: Ich biete keine reinen Kurse an, bei denen ich vor anderen in einem Kursraum stehe und etwas erz&auml;hle. Das spannende an den Kursen ist, dass mein Publikum durchmischt ist. Ich hatte einmal jemanden dabei, der seine erste Kamera frisch gekauft hatte und die haben wir gemeinsam ausgepackt. Da ging es dann erst einmal um elementare Grundlagen.<br />Aber es war auch einmal ein Franzose auf einem Workshop in Schweden, der sich kurz danach als Fotograf selbstst&auml;ndig gemacht hat.</p>
<p><img src="/data/2019/Rathay_Brandenburg_Wandlitzsee_.jpg" alt="Fotograf Thomas Rathay Brandenburg" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Das klingt, als w&uuml;rden sie gerne unterrichten.</p>
<p>Thomas Rathay: Es macht mir sehr viel Spa&szlig; eine Gruppe zu moderieren, sodass sich jeder weiter entwickelt. Gerade auch bei Menschen, die schon lange Fotografieren ist es toll zu sehen, wie viel Spa&szlig; sie haben, neue Sichtweisen oder Herangehensweisen auszuprobieren. Es ist auch sch&ouml;n zu sehen, dass sich die Teilnehmer untereinander unterst&uuml;tzen und das egal, welches Vorwissen sie mitbringen. Mit vielen bin ich immer noch in Kontakt und freue mich immer, wenn der ein oder andere etwas ver&ouml;ffentlicht oder ein tolles Foto schickt, was er ohne den Workshop vielleicht so nicht gemacht h&auml;tte.</p>
<p>BF: Nach welchen Kriterien suchen Sie sich eigentlich die Orte aus, an denen Sie Kurse geben? Gerade Schweden ist ja doch etwas entfernt und die Organisation sicher nicht einfach.</p>
<p>Thomas Rathay: Ich mache das ja mittlerweile schon im 12. Jahr und da hat es sich so ergeben, auch da ich mit einem Reiseveranstalter zusammen arbeite. Dadurch habe ich weniger diese organisatorische Komponente und kann mich mehr auf die Teilnehmer fokussieren. Auf Schweden bezogen gibt es zwei Regionen, im Sommer bin ich immer in V&auml;rmland und im Winter in Dalarna.</p>
<p>BF: Sie fotografieren ja auch viel in Deutschland. Wenn Sie dann einen Auftrag von einem Tourismusanbieter haben, wie gehen Sie dann vor? Das Wetter muss ja erst einmal passen und dann packen Sie Zelt und Verpflegung ein und machen sich auf die Reise?</p>
<p>Thomas Rathay: Das Wetter muss passen und da ist es von Vorteil, wenn die zu fotografierenden Regionen in der Umgebung liegen. Einfach loszuziehen w&uuml;rde aber auch nicht funktionieren. Es gibt meist einen konkreten Zweck, zudem ein Auftraggeber die Bilder ben&ouml;tigt. Wenn zum Beispiel ein neuer Wanderweg beworben werden soll, sind Bilder gefragt, die zeigen wie viel Spa&szlig; es macht, dort unterwegs zu sein. Das ist dann oft ein Mix aus Bildern mit Menschen und Naturaufnahmen. F&uuml;r mich f&uuml;hrt das nicht zwangsl&auml;ufig dazu, dass ich den gesamten Weg wandere. Ein Fokus bei meiner Arbeit ist aber nat&uuml;rlich zu zeigen, was diese bestimmte Region landschaftlich ausmacht.</p>
<p><img src="/data/2019/Rathay_Schweden_Winter_.jpg" alt="Fotograf Thomas Rathay Schweden" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Was macht denn Ihre Art der Fotografie aus, wo liegen die Unterschiede zu anderen Fotografen?</p>
<p>Thomas Rathay: Mir ist es wichtig, dass sich der Betrachter m&ouml;glichst mit ins Geschehen auf dem Bild hineingezogen f&uuml;hlt und nicht von au&szlig;en auf die Situation schaut. Ich w&uuml;rde es eher als eine direkte, freudige Art der Fotografie bezeichnen. Wenn ich Spa&szlig; an der Fotografie habe, merkt das auch der sp&auml;tere Betrachter und nat&uuml;rlich auch derjenige, den ich fotografiere. Diese Freude an der Natur und am Geschehen zu vermitteln ist mir schon ziemlich wichtig in meinen Bildern.</p>
<p>BF: Sind die Personen auf den Bildern dann Menschen, die zuf&auml;lligerweise vor Ort waren oder ist das geplant?</p>
<p>Thomas Rathay: Gerade wenn ich f&uuml;r Tourismusverb&auml;nde fotografiere handelt es sich oft um Mitarbeiter der Verb&auml;nde. Was nat&uuml;rlich auch sch&ouml;n ist, denn die kennen sich in der Region aus, m&ouml;gen die Natur und haben Spa&szlig; mitzumachen. Diese authentischen Menschen machen letztlich auch meine authenthischen Bilder aus</p>
<p><br />BF: K&ouml;nnen Sie f&uuml;r sich selber festlegen, wann ein Foto ein gelungenes, gutes Foto ist?</p>
<p>Thomas Rathay: Wenn es mich emotional anspricht, es Lust darauf macht mehr zu erfahren. Sei es mehr &uuml;ber eine Region oder &uuml;ber den Menschen, der auf dem Bild abgebildet ist. Nat&uuml;rlich bin ich aber auch Dienstleister und meinen Auftraggebern m&uuml;ssen die Bilder gefallen. Es n&uuml;tzt dann nichts, wenn nur ich es sch&ouml;n finden w&uuml;rde. <br />Bei meinen freien Arbeiten ist es dann eher pers&ouml;nlicher. Wenn ich ein Bild anschaue und es ein Gef&uuml;hl vermittelt, was ich bei der Aufnahme oder auch jetzt erst beim Ansehen habe, ist es f&uuml;r mich ein gelungenes Foto.</p>
<p><img src="/data/2019/Fotograf%20Thomas%20Rathay%205.jpg" alt="Fotograf Thomas Rathay Bike Schw&auml;bische Alb 5" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Gibt es denn eine Region, in die Sie immer wieder gerne fahren und dennoch auch immer etwas Neues entdecken?</p>
<p>Thomas Rathay: Ich muss zugeben, Skandianvienfan zu sein, denn gerade dort entdecke ich&nbsp;immer wieder etwas Neues, gerade auch im Winter ist Schweden mit den sternenklaren N&auml;chten und eventuellen Polarlichtern toll. Ich mag aber genauso S&uuml;dfrankreich. Das Essen, die freundlichen Menschen und nat&uuml;rlich die Natur hat es mir angetan. In Deutschland ist es die schw&auml;bische Alb, eine Region, die felsiger und schroffer ist, als man erst einmal denkt und sehr viele Reize hat. Luxemburg hat mich landschaftlich auch &uuml;berrascht. Ich war f&uuml;r einen Auftrag dort und erst vor Ort ist mir bewusst geworden, dass das Land ein Wanderparadies ist. Und nat&uuml;rlich f&uuml;hle ich mich Brandenburg immer noch sehr verbunden.</p>
<p>BF: Gibt es in der nahen Zukunft fotografische Projekte, auf die Sie sich freuen?</p>
<p>Ich bin im Sommer wieder in vier unterschiedlichen St&auml;dten auf der Schw&auml;bischen Alb gebucht und zwei Touren mit dem Wohnmobil f&uuml;r ein noch sehr neues Magazin stehen an. In den Alpen und vielleicht auch wieder mal in Brandenburg.</p>
<p>BF: Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Weitere Arbeiten und die Kursangebote von Thomas Rathay findet man auf seiner <a href="http://www.thomas-rathay.de" target="_blank">Internetseite</a> oder in seinem&nbsp;<a href="/thomas-rathay-photodesign-70563-stuttgart/4809" target="_blank">BF Profil Thomas Rathay</a>. Seine Fotokursangebote findet man unter&nbsp;<a href="https://das-abenteuer-fotografie.de" target="_blank">Das Abenteuer Fotografie</a></p>
<p><img src="/data/2019/Rathay_Schweden_Fotokurs_1.jpg" alt="Fotograf Thomas Rathay Fotokurse" width="550" height="367" /></p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-liebe-zur-natur-zum-abenteuer-und-zur-fotografie-im-gespraech-mit-fotograf-thomas-rathay</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Fotografen.ch startet in der Schweiz als Partnerseite von BF</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotografen-ch-startet-in-der-schweiz-als-partnerseite-von-bf</link>
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    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2019/fotografen_ch_launch_bf%20artikel_295_550.jpg" alt="fotografen.ch - Schweizer Fotgorafen" width="550" height="310" /></p>
<p>Von der Gr&uuml;ndung von Berufsfotografen vor knapp 20 Jahren hat es etwas gedauert, aber jetzt ist es so weit: Auf Basis von Berufsfotografen startet jetzt unter dem Domainnamen <a href="https://www.fotografen.ch" target="_blank">fotografen.ch</a>&nbsp;ein neues Portal in der Schweiz.</p>
<p>Mit&nbsp;den Verb&auml;nden sbf und uspp gibt es zwar schon&nbsp;etablierte&nbsp;Anlaufstellen&nbsp;f&uuml;r professionelle Fotografen. Und diese&nbsp;bieten neben inhaltlicher Arbeit nat&uuml;rlich auch Online-Pr&auml;sentationen.</p>
<p>Dennoch bietet fotografen .ch zwei Vorteile. Eine Fokussierung auf die Pr&auml;sentation&nbsp;der&nbsp;Arbeiten der Fotografen, so dass gerade mittelst&auml;ndige Unternehmen und Privatpersonen schnell einen passenden Fotografen anhand der Bilder finden k&ouml;nnen. Und zum anderen nat&uuml;rlich den Namen: Sucht man einen&nbsp;Fotografen, ist gerade aus Kundensicht dieser beschreibende Domainname selbsterkl&auml;rend und einpr&auml;gsam.</p>
<p>Zu finden ist die Seite f&uuml;r Schweizer Fotografen nat&uuml;rlich unter:&nbsp;<a href="https://www.fotografen.ch" target="_blank">fotografen.ch</a></p>
<p>Eintr&auml;ge sind ab sofort m&ouml;glich und es wird spannend, wie sich das Projekt entwickelt. Gerade auch da neben der Konkurrenzsituation der deutschsprachige&nbsp;Raum in der Schweiz doch recht klein ist.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotografen-ch-startet-in-der-schweiz-als-partnerseite-von-bf</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Best of 2018 - Die Lieblingsbilder professioneller Fotografen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/best-of-2018-die-lieblingsbilder-professioneller-fotografen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Jedes Jahr&nbsp;dr&uuml;ckt man als Fotograf&nbsp;tausendfach auf den Ausl&ouml;ser.&nbsp;Manchmal ist das Motiv banal, aber manchmal gibt es unter all den Bildern auch einige, die hervorstechen, die emotional ber&uuml;hren und&nbsp;die einem dann ans Herz wachsen.&nbsp;</p>
<p>Egal, ob diese besonderen Fotos auf einem Job oder nebenbei entstanden sind: Lassen Sie uns diesen Arbeiten Raum geben und gemeinsam einen Feed der sch&ouml;nsten oder pers&ouml;nlichsten Lieblingsfotos aus dem vergangenen Jahr zusammenstellen!</p>
<p></p>
<p>Das kann dann ein emotionales Motiv sein&nbsp;<span>das von Daniel Kondratiuk&nbsp;</span><a href="http://www.dako-photography.de/">www.dako-photography.de</a></p>
<p><span><img src="/data/2019/Daniel%20Kondratiuk%20Photography_550.jpg?1547398922281" alt="Daniel Kondratiuk Photography_550" /></span></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>ein intensives Portrait wie das von Alexander Klebe&nbsp;<a href="https://alexanderklebe.de/"><span class="s2">https://alexanderklebe.de</span></a>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/2019/Alexander%20Klebe%20Foto_550.jpg?1547399813458" alt="Alexander Klebe Foto_550" /></p>
<p></p>
<p>ein perfekter Schnappschuss wie der von Steven Herrschaft&nbsp;<span class="s1"><a href="http://www.stevenherrschaft.com/">www.stevenherrschaft.com</a></span><span class="s2">&nbsp;</span></p>
<p><img src="/data/2019/Steven%20Herrschaft%20Fotograf_kl.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p></p>
<p>oder nat&uuml;rlich auch ein pers&ouml;nliches Motiv wie das von Nick Harwart&nbsp;<a href="http://www.nickharwart.com/">http://www.nickharwart.com</a></p>
<p><img src="/data/2019/Nick%20Harwart%20Fotograf_550.jpg?1547399374243" alt="Nick Harwart Fotograf_550" /></p>
<p></p>
<p>Lassen Sie uns eine Seite zum St&ouml;bern, zum Austausch und als kleine R&uuml;ckschau auf das&nbsp;vergangene Jahr als Fotograf zusammen gestalten!</p>
<p>Machen Sie mit: <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2018">www.berufsfotografen.com/best-of-2018</a><a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2018"></a></p>
<p>Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!</p>
<p></p>
<p>Oben auf der verlinkten Seite finden Sie dann den Link &ldquo;ich will mitmachen&rdquo;.&nbsp;Und selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen Sie zu Ihrem Bild dann auch ein paar Zeilen schreiben: wie es&nbsp;entstanden ist, warum es Ihnen etwas bedeutet, oder bedanken Sie sich einfach bei Ihrem Kunden oder Ihrem Team!</p>
<p></p>
<p>Und falls Sie interessiert sind, wie die best of's in den Vorjahren ausgesehen haben, hier die Links auf das best of 2017&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2017">www.berufsfotografen.com/best-of-2017</a>&nbsp;und 2016&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">www.berufsfotografen.com/best-of-2016</a></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/best-of-2018-die-lieblingsbilder-professioneller-fotografen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Realität der Nutzungsrechte in der professionellen Fotografie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-realitaet-der-nutzungsrechte-in-der-professionellen-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Wir haben gefragt und hunderte Fotografen haben geantwortet - wie werden Nutzungsrechte in der professionellen Berufsfotografie gehandhabt und spielen sie &uuml;berhaupt noch ein Rolle im Alltag?</p>
<p><strong>Wie wichtig sind Nutzungsrechte im Fotografen-Alltag im Jahr 2019?&nbsp;</strong></p>
<p></p>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Bei der Zweitverwertung sind sich die Fotografen so gut wie einig. Der Gro&szlig;teil berechnet Nutzungsrechte und am h&auml;ufigsten wird bei der Kalkulation die mfm Tabelle genutzt, aber dazu sp&auml;ter mehr.</p>
<p>Wie sieht es aber beim eigentlichen Shooting aus, wie h&auml;ufig nutzen Fotografen die M&ouml;glichkeit, dem Kunden Nutzungsrechte zu berechnen, oder die Nutzung des Bildes zu begrenzen?</p>
<p>Interessant ist bei der Frage, ob Nutzungsrechte bei der Kalkulation eines Shootings derzeit &uuml;berhaupt eine Rolle spielen, vor allem auch die Verteilung. Nutzungsrechte sind f&uuml;r Fotografen entweder sehr wichtig, oder gar nicht. Es gibt bei dieser Fragestellung scheinbar kein Mittelfeld. Sicherlich wird das dann aber auch immer noch vom Arbeitsbereich und den jeweiligen Auftraggebern abh&auml;ngig sein. 26% gaben an, dass Nutzungsrechte in 0% Ihrer Shootingkalkulationen eine Rolle spielen, bei 31% spielen sie in 100% der F&auml;lle eine Rolle.</p>
<p><img src="/data/2018/Ha%CC%88ufigkeit%20Nutzungsrechte%20Fotograf_5.jpg" alt="Einsatzh&auml;ufigkeit Nutzungsrechte Fotograf" width="550" height="329" /></p>
<p>Wir wollten im n&auml;chsten Schritt herausfinden, ob es unter den Fotografen, die Nutzungsrechte kalkulieren, eine&nbsp;gemeinsame Handhabung&nbsp;gibt. Es scheint aber, als w&uuml;rde jeder Fotograf die Kalkulation der Nutzungsrechte beim Shooting v&ouml;llig unterschiedlich handhaben. Schauen wir uns die drei gr&ouml;&szlig;ten Gruppierungen im Umgang mit der Kalkulation nun einmal genauer an:</p>
<p></p>
<p><strong>Pauschalangebot mit uneingeschr&auml;nkter Nutzung</strong></p>
<p>Hier wollten wir herausfinden, wie h&auml;ufig ein Fotograf die Nutzungsrechte in das Gesamtangebot mit einschlie&szlig;t, also einen Pauschalpreis macht, mit dem die Nutzung der Bilder uneingeschr&auml;nkt m&ouml;glich ist.</p>
<p>F&uuml;r&nbsp;13% der Fotografen ist es v&ouml;llig normal, alle Nutzungsrechte mit einem Pauschalpreis abzugeben. Sie gaben an, dies in 100% aller Angebote so zu handhaben. Bei 17% kommt dies im Gegenzug nie vor.</p>
<p><img src="/data/2018/Pauschalpreis%20Fotograf%20Ha%CC%88ufigkeit_5.jpg" alt="Pauschalpreis Fotograf H&auml;ufigkeit" width="550" height="300" /></p>
<p></p>
<p><strong>Pauschalangebot mit eingeschr&auml;nkter Nutzung</strong></p>
<p>Wie h&auml;ufig schlie&szlig;t ein Fotograf die Nutzungsrechte in das Gesamtangebot mit ein, macht also einen Pauschalpreis, begrenzt aber die Nutzung zeitlich, r&auml;umlich oder inhaltlich?</p>
<p>Auch in diesem Fall ist die Verteilung der Antworten recht gleichm&auml;&szlig;ig. Die Option dem Kunden Pauschalpreise mit inkludierten, begrenzten Nutzungsrechten anzubieten, wird von einem Gro&szlig;teil der Fotografen mehr oder weniger h&auml;ufig genutzt.</p>
<p><img src="/data/2018/Pauschalpreis%20eingeschra%CC%88nkte%20Nutzungsrechte%20Fotograf%20Ha%CC%88ufigkeit_5.jpg" alt="Pauschalpreis eingeschr&auml;nkte Nutzungsrechte Fotograf H&auml;ufigkeit" width="550" height="310" /></p>
<p></p>
<p><strong>Angebot unterteilt in Nutzungsrechte und Fotografenhonorar</strong></p>
<p>Wie h&auml;ufig nennt ein Fotograf in der Kalkulation Optionen f&uuml;r Nutzungsrechte getrennt vom Shootinghonorar und verhandelt diese mit dem Kunden separat?</p>
<p>Auch hier zeigt sich ein &auml;hnliches Bild: Die Fotografen nutzen auch diese Option mehr oder weniger oft. Lediglich 21% nutzen sie nie, 19% so gut wie immer.</p>
<p><img src="/data/2018/Angebot%20Nutzungsrechte%20und%20Honorar_5%20(1).jpg" alt="Angebot Nutzungsrechte und Honorar" width="550" height="299" /></p>
<p></p>
<p>Ein einheitliches Bild unter den Fotografen ist somit nicht vorhanden. Das spiegelt sich auch in den Kommentaren wieder. Ein kleiner Auszug, wie unterschiedlich Fotografen die Berechnung von Nutzungsrechten beim Shooting handhaben:</p>
<p>"Nutzungsrechte berechne ich nur bei Archivbildmaterial"</p>
<p>"Neukunden erhalten ein Paket mit den uneingeschr&auml;nkten Nutzungsrechten"</p>
<p>"Bei Neukunden werden Nutzungsrechte vereinbart. Bei Altkunden ist die Nutzung unbegrenzt, nur Weitergabe und Nutzung durch Dritte wird begrenzt."</p>
<p>"Ich berechne immer pauschal ein Drittel des Tagessatzes als ausschlie&szlig;liches Nutzungsrecht."</p>
<p></p>
<p>Holt ein Auftraggeber mehrere Kostenvoranschl&auml;ge ein, werden sich diese fast immer auch in der Berechnung&nbsp;der Nutzungsrechte unterscheiden. F&uuml;r beide Seiten ist dies verwirrend und aus Sicht eines Auftraggebers einfach oft nicht nachvollziehbar.</p>
<p>Wir wollten im n&auml;chsten Schritt wissen, wie die Fotografen, die Nutzungsrechte kalkulieren, deren H&ouml;he festlegen.</p>
<p></p>
<p><strong>Auf welcher Grundlage kalkulieren Fotografen die Nutzungsrechte bei einem Shooting?</strong></p>
<p>So unterschiedlich wie Fotografen den Einsatz von Nutzungsrechten handhaben, stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, auf welcher Grundlage die Kalkulation stattfindet. Hier haben wir zum einen nach der Kalkulation bei dem Shooting gefragt und zum anderen nach der Kalkulation bei einer Zweitverwertung des Bildmaterials.</p>
<p>Bei beiden Vorg&auml;ngen spielt das Bauchgef&uuml;hl eine wichtige Rolle. Also die Einsch&auml;tzung dessen, was bei diesem Kunden m&ouml;glich sein k&ouml;nnte unter Einbeziehung der Erfahrungen der Vergangenheit. Bei der Kalkulation der Nutzungsrechte beim Shooting spielt das Bauchgef&uuml;hl sogar die wichtigste Rolle.</p>
<p></p>
<p><strong>Um Nutzungsrechte beim Shooting&nbsp;festzulegen nutze ich:</strong></p>
<p><img src="/data/2018/Kalkulationshilfen%20Berechnung%20Nutzungsrechte%20Fotograf_5.jpg" alt="Kalkulationshilfen Nutzungsrechte Fotograf Shooting" width="550" height="321" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Um Nutzungsrechte bei der Zweitverwertung festzulegen nutze ich:</strong></p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Kalkulationshilfen%20Berechnung%20Nutzungsrechte%20Fotograf%20Zweitverwertung_5.jpg" alt="Kalkulationshilfen Nutzungsrechte Fotograf" width="550" height="317" /></p>
<p></p>
<p>Zusammenfassend l&auml;sst sich sagen, dass Nutzungsrechte in der Fotografie von Fotograf zu Fotograf v&ouml;llig unterschiedlich gehandhabt werden. Manche Fotografen versuchen Neukunden mit dem Verzicht der Berechnung zu k&ouml;dern, andere verzichten gerade bei Bestandskunden darauf.&nbsp;</p>
<p>Nicht wenige sind mit der Kalkulation &uuml;berfordert und so ist es nicht verwunderlich, dass es derzeit eine Tendenz zu Pauschalpreisen gibt. Denn auf den ersten Blick scheint es sowohl f&uuml;r den Fotografen als auch den Auftraggeber schwierig zu sein, die Einhaltung der vergebenen Nutzungsrechte zu kontrollieren. Deshalb sich mit ihnen nicht auseinanderzusetzen, ist einfach, aber ob das dann auch langfristig wirtschaftlich sinnvoll ist, ist vom jeweiligen Arbeitsbereich und den sonstigen Ertragsm&ouml;glichkeiten abh&auml;ngig und sollte letztlich sehr gut &uuml;berlegt sein.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-realitaet-der-nutzungsrechte-in-der-professionellen-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Beruf Fotograf - wie sind die Aussichten in der professionellen Fotografie?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/beruf-fotograf-wie-sind-die-aussichten-in-der-professionellen-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Die Fotografie befindet sich in einem rasanten Wandel. Die Arbeitsbereiche, T&auml;tigkeiten und Anforderungen der Kunden ver&auml;ndern sich fortlaufend und fordern von jedem einzelnen Fotografen eine stetige Anpassung. Wie der Beruf in 10 Jahren aussehen wird, ist kaum vorhersehbar. Die Anzahl der Quereinsteiger steigt seit Jahren best&auml;ndig, genauso wie der Beruf mittlerweile von etlichen im Nebenverdienst ausgeübt wird.</p>
<p>Erstaunlich ist, dass lediglich 19% der Fotografen den Beruf für einen zukunftssicheren Job halten, aber dennoch über 70% optimistisch in die Zukunft schauen.</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/04/Fotografie%20Zukunfssicher%20statistik.png" alt="Fotografie Zukunftssicher Statistik" width="551" height="227" /></p>
<p></p>
<p>Das dürfte damit zu tun haben, dass Fotografen langfristig unsicher sind, wie sich die Fotografie insgesamt entwickelt, aber für die nahe Zukunft und in ihrem eigenen Arbeitsbereich durchaus positiv eingestellt sind.</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/04/Fotografie%20zukunftssicher.png" alt="Fotografie zukunftssicher" width="551" height="267" /></p>
<p>Diese auf lange Sicht unsicheren Zukunftsaussichten dürften auch der Grund sein, warum lediglich 22% der Fotografen den Beruf den eigenen Kindern ans Herz legen würden.</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/04/Amateure%20bedrohen%20Fotografen%20statistik.png" alt="Amateure Bedrohung Fotograf Statistik" width="551" height="227" /></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/04/Fotografen%20empfehlen%20Job.png" alt="Job Fotograf Empfehlung Statistik" width="551" height="227" /></p>
<p>Fest steht, dass nur der Fotograf wirtschaftlich überleben wird, der sich neuen technischen Anforderungen anpasst und offen auf ver&auml;nderte Kundenwünsche eingeht.</p>
<p>Auch in Zukunft wird es mehr Fotografen geben, als es wirtschaftlich sinnvoll w&auml;re und das wird zu einem st&auml;ndigen Verdr&auml;ngungswettbewerb untereinander f&uuml;hren. &Uuml;berleben und dazu noch wirtschaftlich erfolgreich zu sein werden vor allem diejenigen, die Nischen besetzen, sich gut vermarkten k&ouml;nnen und&nbsp;es schaffen, Kunden nicht nur ein gutes Foto, sondern das Shooting als Erlebnis zu gestalten.</p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/beruf-fotograf-wie-sind-die-aussichten-in-der-professionellen-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wie unterschiedlich kalkulieren Fotografen einen Auftrag?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-unterschiedlich-kalkulieren-fotografen-einen-auftrag</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><span id="docs-internal-guid-d9d635f3-7fff-9376-7cdd-232041c081eb"><span>Wie unterschiedlich kalkulieren Fotografen einen Auftrag?</span></span></p>
<p>Zum ersten Mal hatten wir bei dieser Umfrage fiktive Jobs vorgegeben, zu denen Fotografen eine grobe Kalkulation abgegeben haben. Wie zu erwarten war, gab es enorme Unterschiede - sowohl was die Anzahl der Stunden angeht, die die Fotografen für die Abwicklung kalkulieren, als auch in der H&ouml;he der Honorare.&nbsp;</p>
<p>Verdeutlicht hat sich, dass jeder Fotograf seine ganz eigene Kostenstruktur, eigene Erfahrungswerte und eine eigene Arbeitsweise hat. Nur so ist zu erkl&auml;ren, dass einige Fotografen den Auftrag "8 Architekturaufnahmen für ein mittelst&auml;ndisches Unternehmen inklusive Anfahrt, Fotografie und Nachbearbeitung" in weniger als 5 Stunden angeboten haben und andere dafür 2 Tage kalkulierten. Hier ist letztlich dann der Auftraggeber gefragt, der entscheiden muss, welche Qualit&auml;t der Aufnahmen er ben&ouml;tigt und welches Angebot vom zeitlichen Rahmen seinen Erwartungen entsprechend plausibel klingt.</p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/04/Kalkulation%20Fotograf_550.png" alt="Kalkulation Fotograf Chart Statistik" width="551" height="171" /></p>
<p>Eine anderer Grund für derart unterschiedliche Kalkulationen dürfte die Art sein, wie die Fotografen kalkulieren. Tabellen und Kalkulationshilfen sind weit abgeschlagen, 6% nutzen eine eigene Vorlage, 22% die mfm Tabelle. 90% hingegen kalulieren&nbsp;aus dem Bauch heraus.</p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/04/Chart%20Kalkulation%20Hilfe%20Fotograf.png" alt="Kalkulation Hilfe Fotograf Statistik" width="551" height="357" /></p>
<p>Die H&ouml;he des Honorars und die Berechnung der Nutzungsrechte machen so gut wie alle Fotografen abh&auml;ngig vom jeweiligen Auftraggeber. Das hei&szlig;t sie beziehen eigene Erfahrungen mit ein und machen die H&ouml;he eines Angebotes davon abh&auml;ngig, wie zahlungskr&auml;ftig der jeweilige Auftraggeber scheint.&nbsp;</p>
<p>Diese Herangehensweise in Verbindung mit unterschiedlichen Arbeitsweisen und Qualit&auml;tsanspr&uuml;chen der Fotografen f&uuml;hrt dann zu derart gro&szlig;en Unterschieden in Kalkulationen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-unterschiedlich-kalkulieren-fotografen-einen-auftrag</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wichtige erste Urteile zur DSGVO - was muss ich bei Fotos mit Personen beachten? RA Frank Richert im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wichtige-erste-urteile-zur-dsgvo-was-muss-ich-bei-fotos-mit-personen-beachten-ra-frank-richert-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/BF%20Fotorecht_550.jpg?1537449571659" alt="BF Fotorecht_550" /></p>
<p></p>
<p>Das Oberlandesgericht K&ouml;ln hat inzwischen in zwei Entscheidungen das Verh&auml;ltnis von KUG zu DSGVO abgewogen. Wir haben&nbsp;zu den Auswirkungen f&uuml;r Fotografen&nbsp;<a href="https://www.dts-law.com/team/anwaelte/frank-richert/" target="_blank">Rechtsanwalt Frank Richert</a> befragt, einen Fachanwalt f&uuml;r Urheber- und Medienrecht.</p>
<p></p>
<p><br />BF: Herr RA Richert, das Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) liegt jetzt schon etwas zurück. Trotzdem besteht immer noch Verunsicherung, welche Auswirkungen das neue Datenschutzrecht auf die Arbeit von Berufsfotografen hat, vor allem im Bereich der Personenfotografie.</p>
<p>RA Richert: Das ist leider richtig und auch angemessen. Die Datenschutzgrundverordnung wurde nicht für oder gegen Fotografen geschrieben, sondern hatte eigentlich ganz andere Player am (Daten-) Markt im Blick. Trotzdem gilt sie auch für Berufsfotografen als Unternehmer. Die meisten Fotografen dürften heute mit Digitalkameras arbeiten. Wenn dann Personen fotografiert werden &ndash; sei es als Einzelperson oder in der Gruppe &ndash; enthalten die Fotografien Informationen, die datenschutzrechtlich relevant sein k&ouml;nnen. Es geht nicht nur um die Metadaten der Bilddateien, sondern gerade auch darum, was man auf den Fotos erkennen kann.</p>
<p></p>
<p><br />BF: Wo liegt denn jetzt der Unterschied zur alten Rechtslage?</p>
<p>RA Richert: Vor Inkrafttreten der DSGVO galt in Deutschland der Grundsatz, dass die allgemeinen datenschutzrechtlichen Vorschriften nur dann Anwendung finden, wenn keine speziellere Regelung vorhanden war. Im Bereich der Verwertung von Personenfotografien war das sog. Kunsturhebergesetz (KUG) spezieller und damit vorrangig. Heute gilt dieser Vorrang nicht mehr. Die DSGVO enth&auml;lt bspw. keine speziellen Regelungen zu Fragen der Ver&ouml;ffentlichung von Personenfotografien. Es gelten nun die allgemeinen Vorschriften. Hierzu z&auml;hlt bspw. der Umstand, dass eine Einwilligung nach der DSGVO stets frei widerruflich ist (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). In der Rechtsprechung zum KUG war anerkannt, dass eine Einwilligung (&sect; 22 KUG) grds. nicht widerruflich ist und ein Widerruf ggf. sogar Erstattungsansprüche ausl&ouml;st.</p>
<p></p>
<p><br />BF: Herr RA Richert, man hat aber immer wieder geh&ouml;rt, dass das KUG auch unter der DSGVO weiter gelten würde. Hat bspw. das OLG K&ouml;ln hierzu nicht sogar schon Entscheidung getroffen?</p>
<p>RA Richert: Das OLG K&ouml;ln hat nunmehr bereits zum zweiten Mal zur Fortgeltung des KUG unter der DSGVO entschieden. Das OLG K&ouml;ln kam beide Male zum Ergebnis, dass das KUG im Bereich der redaktionellen Bildberichterstattung immer noch Anwendung findet. Das bedeutet, dass nach Auffassung des 15. Senats des OLG K&ouml;ln eine Bildberichterstattung in der Regel zul&auml;ssig ist, wenn nach dem abgestuften Schutzprinzip des KUG bspw. (a) ein zeitgeschichtliches Ereignis vorliegt (&sect; 23 Abs. I Nr. 1 KUG) und (b) keine überragenden Interessen der abgebildeten Person entgegen stehen (&sect; 23 Abs. 2 KUG). Es handelt sich um folgende Entscheidungen: &bull; OLG K&ouml;ln, Beschluss v. 18.06.2018, Az. 15 W 27/18 (<a href="https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2018/15_W_27_18_Beschluss_20180618.html" target="_blank">link</a>) &bull; OLG K&ouml;ln, Beschluss v. 08.10.2018, Az. 15 U 110/18 (<a href="https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2018/15_U_110_18_Beschluss_20181008.html" target="_blank">link</a>) Das OLG fasst seine Rechtsansicht in der Entscheidung vom 08.10.2018 nochmals sehr pr&auml;gnant zusammen: &bdquo;Die Zul&auml;ssigkeit von Bildver&ouml;ffentlichungen ist nach der gefestigten und st&auml;ndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (...) nach dem sog. abgestuften Schutzkonzept der &sect;&sect; 22, 23 KUG zu beurteilen (...). Jedenfalls im &ndash; hier betroffenen - journalistischen Bereich steht der Anwendung dieser Grunds&auml;tze, die im Zuge der Abw&auml;gung ohne weiteres auch mit den Vorgaben der Grundrechte-Charta in Einklang zu bringen sind, auch das Inkrafttreten der DS-GVO nicht entgegen (...).&ldquo;</p>
<p></p>
<p><br />BF: Aber dann ist doch alles wie gehabt, oder?</p>
<p>RA Richert: Leider nein. Denn die Entscheidungen befassen sich nur mit der redaktionellen Bildberichterstattung und nicht mit der werblichen Nutzung von Fotografien. Ob das KUG im Rahmen der Unternehmenskommunikation (z.B. einer Kundenzeitschrift oder einem Imagevideo) oder in der klassischen Werbung überhaupt noch Anwendung finden kann, hat das Gericht nicht untersucht und auch nicht entschieden.</p>
<p></p>
<p><br />BF: Herr RA Richert, wie sch&auml;tzen Sie denn allgemein die Situation ein?</p>
<p>RA Richert: Nach meiner Meinung kann das KUG nur noch im Bereich der Presse oder der Kunst Anwendung finden. Im Bereich der werblichen, kommerziellen Nutzung von Personenbildnissen hingegen nicht. In Art. 85 DSGVO finden sich sog. &Ouml;ffnungsklauseln, die es den einzelnen Mitgliedstaaten (wie Deutschland) erm&ouml;glichen, durch eigene (nationale) Rechtsvorschriften einen gerechten Ausgleich zwischen dem Recht auf Schutz personenbezogener Daten und der Informationsund Meinungsfreiheit herzustellen: &bdquo;1. Die Mitgliedstaaten bringen durch Rechtsvorschriften das Recht auf den Schutz personenbezogener Daten gem&auml;&szlig; dieser Verordnung mit dem Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung und Informationsfreiheit, einschlie&szlig;lich der Verarbeitung zu journalistischen Zwecken und zu wissenschaftlichen, künstlerischen oder literarischen Zwecken, in Einklang. (...)&ldquo; Hier ist aber nicht die Rede von werblichen bzw. kommerziellen Zwecken.</p>
<p></p>
<p><br />BF: Wann wird es denn Rechtssicherheit geben, ob sich Fotografen oder deren Kunden bei einer werblichen Bildnutzung wieder auf das KUG berufen k&ouml;nnen?</p>
<p>RA Frank Richert: Einen genauen Zeitpunkt kann man hier nicht nennen. Letztendlich ist es aber kein deutsches Gericht, sondern der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH), der letztendlich über die Auslegung der DSGVO entscheiden wird. Vermutlich wird es aber ein nationales Gericht sein, dass im Rahmen eines Gerichtsverfahrens diese Frage dem EuGH zur Entscheidung vorlegen wird. Wir müssen uns also noch etwas gedulden.</p>
<p></p>
<p><br />BF: Wie sollten sich professionelle Fotografen aus Ihrer Sicht bis auf Weiteres verhalten?</p>
<p>RA Frank Richert: Aus meiner Sicht sollte man sich &ndash; schon im eigenen Interesse &ndash; noch mehr um eigene Klarheit und Transparenz bemühen. In welchem Zusammenhang fertige ich die Fotografien an? Wozu sollen die Fotografien benutzt werden? Für eine eigene Vernissage? Für eine Werbekampagne eines Kunden? Für einen Pressebericht? Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten darf nur zweckgebunden erfolgen, d.h. es muss von Anfang an feststehen, zu welchem Zweck die Personenfotografien angefertigt werden. Dies muss im Streitfall auch beleg- und nachweisbar sein. Daher w&auml;ren Protokolle und Auftragsbeschreibungen sehr hilfreich. Aus dem Zweck die Personenfotografien ergibt sich dann wiederum, aufgrund welcher Rechtsgrundlage man die Fotografien auch datenschutzrechtlich konform verarbeiten, d.h. nutzen, kann. Dies ergibt sich in erster Linie aus Art. 6 DSGVO. Nur im Kontext redaktioneller Berichterstattung und der Kunst k&ouml;nnte sich überhaupt eine Rechtsgrundlage aus Art. 85 DSGVO i.V.m. &sect;&sect; 22, 23 KUG ergeben. Soweit man Fotografien für Produkte anfertigt, die sowohl redaktionellen, als auch werblichen Charakter haben (bspw. eine Kundenzeitschrift eines Unternehmens) sollte man zur Sicherheit von einem werblichen, kommerziellen Zweck ausgehen.</p>
<p>Ferner sollte man im Hinterkopf haben, dass in der Regel zus&auml;tzliche Informations- und Hinweispflichten gegenüber der abgebildeten Person bestehen (Art. 12 ff. DSGVO). Hiervon gibt es zwar Ausnahmen. Ob diese gegeben sind, sollte man aber eingehend prüfen. Jedenfalls ist oftmals der Fotograf als erste datenverarbeitenden Stelle für die Erfüllung dieser zus&auml;tzlichen Pflichten verantwortlich. Hier liegt bereits der erste Ansatzpunkt für die Vertragsgestaltung mit dem Kunden. Im Bereich der Auftragsproduktion für Unternehmen oder (Werbe-) Agenturen sollte man nach M&ouml;glichkeit auf gecastete Darsteller setzen und nicht auf Mitarbeiter oder Kunden des Auftraggebers. Dies er&ouml;ffnet wiederum gewisse vertragliche M&ouml;glichkeiten, die auch die Frage der Einwilligung regeln k&ouml;nnen. Dies sollte man gerade auch bei der Anfertigung von Fotografien für Fotostocks berücksichtigen.</p>
<p></p>
<p><br />BF: Herr RA Richert, vielen Dank für das Interview.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><a href="https://www.dts-law.com/team/anwaelte/frank-richert/" target="_blank">Rechtsanwalt Frank Richert</a> ist Mitglied der Kanzlei DTS Patent- und Rechtsanw&auml;lte Schnekenbühl und Partner mbB <a href="https://www.dts-law.com" target="_blank">dts-law.com</a> und vertritt u.a. Fotografen und Agenturen aus ganz Deutschland in Fragen des Fotorechts und Bildrechts.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wichtige-erste-urteile-zur-dsgvo-was-muss-ich-bei-fotos-mit-personen-beachten-ra-frank-richert-im-interview</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wo liegt der Tagessatz eines professionellen Fotografen?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wo-liegt-der-tagessatz-eines-professionellen-fotografen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Wo liegt der Tagessatz eines professionellen Berufsfotografen?</p>
<p>Dieser Frage nachzugehen ist nicht ganz einfach, denn es gibt gro&szlig;e Unterschiede unter den Fotografen. Und das selbst dann noch, wenn man sich nur auf einen Arbeitsbereich beschr&auml;nkt. Nehmen wir beispielsweise die Portr&auml;tfotografie. Ein&nbsp;Fotograf, der ein Ladengesch&auml;ft in einer Kleinstadt betreibt, arbeitet meist f&uuml;r Privatkunden und hat dann oft mehrere Kunden am Tag. Ein gro&szlig;er Teil&nbsp;der Einnahmen sind Zusatzverk&auml;ufe wie Abz&uuml;ge oder Alben, das eigentliche Aufnahmehonorar bzw der Tagessatz ist nur ein Teil der Kalkulation.&nbsp;Ein Portr&auml;tfotograf in einer Gro&szlig;stadt, der haupts&auml;chlich f&uuml;r Unternehmen oder Werbeagenturen arbeitet, kann nur einen Auftraggeber am Tag bedienen. Meist sind diese&nbsp;Shootings aufgrund der Vorgaben der Auftraggeber aufwendiger, sowie zeit- und kostenintensiver. Um wirtschaftlich arbeiten zu k&ouml;nnen muss dies dann auch im Tagessatz eingepreist werden.</p>
<p>Wir haben deshalb in der Befragung drei andere Bereiche gew&auml;hlt: Redaktionelle, werbliche und private&nbsp;Shooting und nicht nach Arbeitsbereichen unterteilt.&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p><br /><strong>Wie hoch ist der Tagessatz eines Fotografen bei redaktionellen Auftr&auml;gen?&nbsp;</strong></p>
<p></p>
<p>Im redaktionellen Bereich lagen die Honorare recht nah beieinander. 44% der Fotografen gaben hier einen Wert zwischen 600 &euro; und 899 &euro; an.</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/04/Tagessatz%20Honorar%20Fotograf%20redaktionell%20statistik_550.png" alt="Tagessatz Honorar Fotograf redaktionelle Jobs" width="551" height="193" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Im Durchschnitt berechneten Fotografen im letzten Jahr im redaktionellen Bereich 750 &euro; Honorar als Tagessatz.</p>
<p>Dies mag vor allem daran liegen, dass viele Redaktionen einen festen Satz zahlen und es viel weniger Verhandlungsspielraum als in der Werbung oder bei privaten Auftraggebern gibt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><br /><strong>Wie hoch ist der Tagessatz eines Fotografen in der Werbung?</strong></p>
<p>Im Durchschnitt berechneten Fotografen im Jahr 2017 im werblichen Bereich 1400&euro; Honorar als Tagessatz.</p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/04/Tagessatz%20Honorar%20Fotograf%20Werbung%20statistik_550.png" alt="Statistik Honorar Tagessatz Werbefotograf chart" width="551" height="197" /></p>
<p></p>
<p>Erstaunlich ist hier, dass 21% weniger als 1000 &euro; angegeben hat. Allerdings k&ouml;nnen diese recht geringen Tagess&auml;tze auch darauf zurückzuführen sein, dass jeder Fotograf unter dem Bereich &ldquo;Werbung&rdquo; etwas anderes versteht und somit auch kleinere Produktfotojobs oder Eventfotografie mit eingeflossen sind.</p>
<p>Im Privatkundenbereich variieren die Tagess&auml;tze noch extremer. Hier sind sowohl Portraitfotografen, Schulfotografen, als auch Hochzeitsfotografen vertreten.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><br /><strong>Wie hoch ist der Tagessatz eines Fotografen bei Privatkunden?&nbsp;</strong></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/04/Tagessatz%20Honorar%20Fotograf%20Privatkunden%20statistik_550.png" alt="Statistik Honorar Tagessatz Fotograf Privatkunden chart" width="551" height="197" /></p>
<p></p>
<p>Im Durchschnitt berechneten Fotografen bei Privatkunden im Jahr 2017 rund 800 &euro; Honorar als Tagessatz.</p>
<p>Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass beinahe drei Viertel aller Fotografen ihren Tagessatz von Auftraggeber zu Auftraggeber variieren und sich bei der Einsch&auml;tzung des Kunden vor allem auf das eigene Bauchgefühl verlassen.&nbsp;</p>
<p></p>
<p></p>
<p>..</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wo-liegt-der-tagessatz-eines-professionellen-fotografen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Jahresumfrage zur professionellen Fotografie in gedruckter Form - die letzten kostenlosen Exemplare</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-jahresumfrage-zur-professionellen-fotografie-in-gedruckter-form-die-letzten-kostenlosen-exemplare</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/umfrage%20fotografen_550.jpg" alt="" width="550" height="413" /></p>
<p>Wir haben noch einige Restexemplare der diesj&auml;hrigen Jahresumfrage. 30 Seiten voll mit Statistiken und kommentierten Charts zu all den Punkten, die f&uuml;r jeden Berufsfotografen&nbsp;interessant sein d&uuml;rften.</p>
<p>Die meisten der auf BF eingetragenen Fotografen haben bereits ein Exemplar per Post erhalten. F&uuml;r alle anderen ergibt sich jetzt die Chance, eines der letzten gedruckten Exemplare kostenlos zu erhalten. Und so gehts:</p>
<p>Einfach eine Mail an <a href="mailto:mail@berufsfotografen.de">mail@berufsfotografen.de</a>&nbsp;senden mit dem Betreff "Jahresumfrage" und der eigenen Postadresse, an die das Heft gesendet werden soll.</p>
<p>Wir schicken&nbsp;es dann in den n&auml;chsten Tagen gerne kostenlos zu (solange wir noch Restexemplare haben).</p>
<p>Bei weiteren Fragen zur Umfrage melden Sie sich nat&uuml;rlich ebenfalls gerne einfach per Mail.</p>
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<p></p>
<p>.</p>
<p>.</p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-jahresumfrage-zur-professionellen-fotografie-in-gedruckter-form-die-letzten-kostenlosen-exemplare</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wie viel verdient ein Berufsfotograf am Tag und im Jahr?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-viel-verdient-ein-berufsfotograf-am-tag-und-im-jahr</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Wie viel verdient ein professioneller Fotograf eigentlich am Tag und im Jahr?</p>
<p></p>
<p>Es gab in Deutschland noch nie so viele Fotografen wie heutzutage. In den letzten 10 Jahren hat sich die Anzahl der in der Handwerkskammer gemeldeten Betriebe auf 24000 verdreifacht - und das hat natürlich Folgen. Denn auch wenn sich der Bedarf an Bildern in den letzten Jahren ebenfalls erh&ouml;ht haben mag, übersteigt die Anzahl der Fotografen die Nachfrage deutlich. Dies führt in vielen Bereichen zu einem starken Konkurrenzdruck und dieser schl&auml;gt sich auf die durchschnittlichen Ums&auml;tze nieder.</p>
<p></p>
<p>Schauen wir uns die Zahlen etwas genauer an. Leider geben die einzelnen Verb&auml;nde nicht einheitliche Daten heraus. So werden einmal nur Angaben&nbsp;zum Ertrag (nach Abzug der Ausgaben) gemacht, einmal nur der Umsatz genannt. So lag der Duchschnittsertrag der in der KSK registrierten Fotografen in 2017 (nach Ausgaben und vor Steuern) bei 17.800 &euro; (m&auml;nnliche Fotografen knapp über 20 000 &euro;, weibliche bei ca. 13 000 &euro;).</p>
<p></p>
<p>Etwas besser sah es bei den den in der Handwerkskammer gemeldeten Fotografen aus. Der Durchschnittsumsatz, allerdings vor Ausgaben und Steuern, lag bei 57.000 &euro; (2015)</p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/o3/Jahresumsatz%20Fotografen%20statistik.png" alt="Jahresumsatz Fotograf Statistik Chart" width="551" height="228" /></p>
<p></p>
<p>Vor 10 Jahren war dieser noch bei über 100 000 &euro;. Wie viele dieser Betriebe nebenberuflich arbeiten, wird nicht erfasst. Auch werden die Daten, wie viele dieser Fotografen nur den geringsten Kammerbeitrag zahlen und somit nach Abzug der Kosten unter 8400 &euro; (Berlin) und 12 200 &euro; (Düsseldorf) Jahresertrag erwirtschaften, nicht herausgegeben.</p>
<p>Allerdings hat der bpp diese Zahlen einmal für die Region Düsseldorf ver&ouml;ffentlicht: Im Jahr 2014 zahlten 86,5% der Fotografen dort nur den Mindestbeitragssatz. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Werte nicht deutlich ver&auml;ndert haben d&uuml;rften. Als Selbstst&auml;ndiger und eventuell mit Familie kann man mit diesen Ertr&auml;gen dauerhaft sicherlich nicht über die Runden kommen.</p>
<p>Bei den von uns befragten Berufsfotografen war die Bandbreite des Jahresumsatzes enorm: Einige Spitzenreiter lagen bei über 500.000&euro;, der durchschnittliche Jahresumsatz lag bei knapp 45.000&euro; im Jahr 2017.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/o3/kann%20man%20gut%20von%20fotografie%20leben_550_w.png" alt="kann man gut von der Fotografie leben" width="550" height="237" /></p>
<p>Dennoch ist erfreulich, dass recht viele Fotografen die wirtschaftliche Situation als positiv einsch&auml;tzen. So gaben &uuml;ber 40% an, "eher ja" oder "absolut" gut von der Fotografie leben zu k&ouml;nnen.&nbsp;</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/o3/womit%20verdienen%20Fotografen%20geld_550.png" alt="Nebeneinkuenfte Fotograf" width="551" height="231" /></p>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass der gr&ouml;&szlig;te Anteil der Fotografen die wirtschaftliche Situation derzeit neutral bis leicht positiv sieht. Neben den Auftragsarbeiten waren die Einr&auml;umung von Nutzungsrechten und Bildverk&auml;ufe die umsatzst&auml;rksten Nebeneinkünfte im Jahr 2017.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>..</p>
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<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-viel-verdient-ein-berufsfotograf-am-tag-und-im-jahr</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wie gewinnt man erfolgreich neue Kunden als Fotograf?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-gewinnt-man-erfolgreich-neue-kunden-als-fotograf</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Sympathie und gute Portfoliobilder sind neben anderen Punkten (die wir <a href="/news/was-ist-wichtig-um-als-fotograf-gebucht-zu-werden" target="_blank">in diesem Beitrag betrachtet</a>&nbsp;haben) wichtige Faktoren, um als Fotograf Auftraggeber zu &uuml;berzeugen und um gebucht zu werden. Dennoch sind Verhandlungen immer erst der zweite Schritt. Zuerst m&uuml;ssen potenzielle&nbsp;Kunden &uuml;berhaupt auf einen als Fotografen aufmerksam werden. Wir haben nachgefragt, welche Strategien von Fotografen angewendet werden und welche besonders erfolgreich sind.</p>
<p>Eigentlich hatten wir erwartet, dass die Antworten auf die Fragen "wie man als Fotograf neue Kunden findet" und "welche Aktivit&auml;ten geplant sind, um Kunden zu akquirieren" ziemlich &auml;hnlich sind. Dennoch verh&auml;lt es sich anders:</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/02/Fb%20ads%20als%20fotograf%20bingt%20das%20was.png" alt="Facebook Werbung als Fotograf bringt das was" width="550" height="250" /></p>
<p>So haben lediglich 16% &uuml;ber Facebook oder Google Werbung Kunden akquiriert und dennoch planen 50% den Einsatz&nbsp;einer dieser Werbeformen in der nahen Zukunft. Scheinbar &uuml;berzeugt&nbsp;der relative einfache Einsatz dieser Werbung viele Fotografen, es trotz geringer Erfolgsaussichten&nbsp;erneut zu versuchen.</p>
<p>&Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit der Aussendung von PDFs. Lediglich 9% gaben an, mit Aussendungen erfolgreich zu akquirieren, zugleich planen aber 33% für die n&auml;chsten Monate die Aussendung von PDFs.&nbsp;</p>
<p>Welche weiteren Faktoren Fotografen f&uuml;r wichtig oder Erfolg versprechend halten, kann man den beiden Grafiken entnehmen:</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/02/Was%20planen%20Fotografen%20zur%20Kundenakquise.png" alt="Kunden bekommen als Fotograf" width="550" height="391" /></p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/02/wie%20gewinnt%20man%20als%20Fotograf%20Kunden.png" alt="Wie gewinnt man Auftraggeber als Fotograf" width="550" height="391" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben der Vermarktung des bestehenden Dienstleistungsangebotes im Zuge der Kundenakquise kann der Umsatz natürlich auch gesteigert werden, indem die Fotografen ihre Angebotspalette erweitern.</p>
<p>Zus&auml;tzliche Einnahmequellen waren im letzten Jahr vor allem die Nutzungsrechte, Bildverk&auml;ufe, Studio- und Equipmentvermietung, Bildbearbeitung und Workshops.</p>
<p>Langfristig denken mittlerweile 50% der Fotografen, dass Video- und Fotobereich zusammenwachsen und dieser Markt dann gerade für Fotografen aussichtsreich sein k&ouml;nnte.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-gewinnt-man-erfolgreich-neue-kunden-als-fotograf</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Traumberuf Fotograf - wie sieht die Realität und der Alltag aus?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/traumberuf-fotograf-wie-sieht-die-realitaet-und-der-alltag-aus</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Wer als Hobby fotografiert und die Erwartung hat, dass die Selbstst&auml;ndigkeit als Fotograf &auml;hnlich ist, dürfte entt&auml;uscht werden. Die Anforderungen sind v&ouml;llig anders und das Fotografieren selbst nimmt meist nur einen kleinen Teil der Arbeitszeit ein.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Wie viele Tage arbeitet ein Fotograf in der Woche?</strong></p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/01/Anzahl%20Arbeitstage%20Fotograf.png" alt="Anzahl Arbeitstage Fotograf" width="550" height="154" /></p>
<p></p>
<p>Die Arbeitszeiten sind zudem meist alles andere als regelm&auml;&szlig;ig und familienfreundlich. Ein knappes Drittel arbeitet h&auml;ufig auch am Wochenende und solange, wie der Job an dem jeweiligen Tag dauert, ohne Overtime zu berechnen. Lediglich 14% der Fotografen haben feste Arbeitszeiten, eine 6 Tage-Woche ist für die meisten zudem Normalit&auml;t.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Wie viele Fotografen haben feste Arbeitszeiten und wie &uuml;blich ist es, Overtime zu berechnen?</strong></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/01/Arbeitszeiten%20Fotograf.png" alt="Arbeitszeiten Fotograf" width="550" height="283" /></p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/01/Overtime%20Fotograf%20berechnen.png" alt="Overtime berechnen Fotograf" width="550" height="283" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Wie strukturiert sich der Arbeitstag eines Fotografen?</strong></p>
<p>In der &Uuml;bersicht sieht man, wie die Berufsfotografen in einem durchschnittlichen Monat ihre Arbeitstage verbringen: Auf 6 Shootingtage kommen 6-7 Tage der Vor- und Nachbereitung. Akquise und Büroorganisation nimmt 4-5 Tage in Anspruch. Freie Arbeiten und Weiterbildung bilden das Schlusslicht mit lediglich einem Tag.</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/01/Struktur%20Arbeitstag%20Fotograf.png" alt="Aufgaben Struktur Alltag Fotograf" width="550" height="234" /></p>
<p>Interessant ist die Abweichung zwischen den Wochenarbeitszeiten und der Monatsaufteilung. So gaben 57% an, gew&ouml;hnlich an 6 oder 7 Tagen in der Woche zu arbeiten, was bei durchschnittlich 4,35 Wochen / Monat 26 Tagen entspricht. Z&auml;hlt man die Angaben der T&auml;tigkeiten zusammen, kommt man aber lediglich auf 20 Tage. Erkl&auml;ren l&auml;sst sich dies wohl am ehesten mit dem Gefühl eines Selbstst&auml;ndigen, &bdquo;mit dem Job verheiratet zu sein&ldquo;, so dass er die Fotografen, auch an freien Tagen, gedanklich begleitet.</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/01/wie%20als%20Fotograf%20bestehen.png" alt="Fotograf bestehen" width="550" height="177" /></p>
<p>Wer als Fotograf bestehen m&ouml;chte, hat vor allem das Ziel, seinen Umsatz zu erh&ouml;hen, die eigene Marke zu st&auml;rken und sich zu spezialisieren. Denn nur wer vom Beruf leben kann, kann auch die Freiheiten genie&szlig;en, die die Fotografie bietet. Auch wenn sich viele Menschen vorstellen, dass ein Fotograf st&auml;ndig in der Weltgeschichte herumreist, ist dies nur für einen kleinen Teil der Werbe-, Architektur-, oder Reportagefotografen Realit&auml;t. Die meisten Auftr&auml;ge finden im 100km Umkreis um den Wohnort des Fotografen statt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Ist als Fotograf zu arbeiten ein Traumberuf?</strong></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/01/Traumjob%20Fotograf.png" alt="Traum Beruf Fotograf" width="550" height="241" /></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/01/Einsatzort%20Fotograf.png" alt="Einsatzort Fotograf" width="550" height="250" /></p>
<p>Dem gegenüber stehen aber unbestreitbare Pluspunkte des Berufslebens: Fotograf zu sein bietet ein selbstbestimmtes Arbeiten, einen kreativen Spielraum, freie Zeiteinteilung, sowie ein hohes Ma&szlig; an Abwechslung bei guten Verdienstm&ouml;glichkeiten, sofern man es schafft, sich zu spezialisieren und am Markt zu etablieren. Alle diese Punkte führen zu einer starken Identifikation mit dem Job und dazu, dass für über 80% der Fotografen der Beruf ein Traumjob ist.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/traumberuf-fotograf-wie-sieht-die-realitaet-und-der-alltag-aus</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wonach bestimmt sich, wer welche Rechte an einer Fotografie hat und was sollte man als Fotograf beim Vertragsschluss in Bezug auf Nutzungsrechte unbedingt beachten?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wonach-bestimmt-sich-wer-welche-rechte-an-einer-fotografie-hat-und-was-sollte-man-als-fotograf-beim-vertragsschluss-in-bezug-auf-nutzungsrechte-unbedingt-beachten</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/BF%20Fotorecht_550.jpg?1537449571659" alt="BF Fotorecht_550" /></p>
<p></p>
<p><strong>Kann man als Fotograf Nutzungsrechte k&uuml;ndigen und worauf sollte man beim Vertragsschluss unbedingt achten?</strong></p>
<p>Ein Gatsbeitrag von Rechtsanwalt <a href="https://www.kanzlei-kramarz.de" target="_blank">Christian Kramarz, LL.M. (Medienrecht), Fachanwalt f&uuml;r Urheber- und Medienrecht</a></p>
<p>Wenn es zum Streit zwischen Fotografen und Auftraggeber &uuml;ber den Umfang der Rechteeinr&auml;umung kommt stellt sich die Frage:</p>
<p></p>
<p><strong>Wonach bestimmt sich, wer welche Rechte an einer Fotografie hat? </strong></p>
<p></p>
<p>In erster Linie bestimmt sich dies nach dem zwischen den Parteien geschlossenen Vertrag. Die Parteien m&uuml;ssen sich also &uuml;ber die Rechte&uuml;bertragung einig sein. Ein solcher Vertrag muss nicht notwendigerweise schriftlich abgefasst sein. Immer wenn Sie als Fotograf jemandem die M&ouml;glichkeit geben die von Ihnen erstellte Fotografie zu nutzen, schlie&szlig;en sie einen Vertrag, auch wenn ihnen das in diesem Moment nicht bewusst ist.&nbsp;</p>
<p></p>
<p><strong>Nutzungsrechte </strong></p>
<p></p>
<p>Wenn ein Vertrag &uuml;ber Nutzungsrechte schriftlich abgeschlossen wird, ist es im Interesse beider Parteien klar und eindeutig festzulegen, welche Nutzungsrechte &uuml;berhaupt &uuml;bertragen werden. Dabei unterscheidet man grunds&auml;tzlich das einfache vom ausschlie&szlig;lichen Nutzungsrecht. Bei Ersterem hat der Fotograf die M&ouml;glichkeit, weitere einfache Nutzungsrechte einzur&auml;umen, beim ausschlie&szlig;lichen Nutzungsrecht erh&auml;lt der Vertragspartner das alleinige weitere Nutzungsrecht an der Fotografie, sofern sich der Urheber nicht ein Nutzungsrecht zu seinen eigenen Gunsten vorbeh&auml;lt (&sect; 31 Abs. 3 S.2 UrhG). Der Inhaber eines ausschlie&szlig;lichen Nutzungsrechts hat das Recht Unterlizenzen an der Fotografie zu vergeben. Der Inhaber eines einfachen Nutzungsrechts hat dieses Recht nicht.</p>
<p>Daneben kennt das Gesetz die Beschr&auml;nkung bez&uuml;glich des r&auml;umlichen, zeitlichen oder inhaltlichen Gehaltes des Nutzungsrechts. Zur Bestimmung, welche Nutzungsrechte &uuml;berhaupt &uuml;bertragen werden sollen, bietet sich der Katalog der &sect;&sect; 15 ff. Urhebergesetz an. Dort unterscheidet der Gesetzgeber zwischen den k&ouml;rperlichen und den unk&ouml;rperlichen Verwertungsformen. F&uuml;r den Bereich der Fotografie ist insbesondere das Vervielf&auml;ltigungsrecht, als das Recht, Kopien von der Fotografie herzustellen, wie das Verbreitungsrecht von Relevanz. Das Verbreitungsrecht bedeutet, dass die Abz&uuml;ge der Fotografien in den Verkehr gebracht werden d&uuml;rfen.</p>
<p>Die unk&ouml;rperlichen Verwertungsrechte an Fotografien sind insbesondere das Recht der &ouml;ffentlichen Zug&auml;nglichmachung, mit dem eine Fotografie im Internet gezeigt werden darf, wie das Recht der Wiedergabe durch Bild- oder Tontr&auml;ger.</p>
<p></p>
<p><strong>Schwierige Vertragsbeendigung</strong></p>
<p></p>
<p>Beim Abschluss von Nutzungsvertr&auml;gen kommt es immer auf die individuellen Verh&auml;ltnisse und Bed&uuml;rfnisse der Vertragsparteien an. Es ist aber insbesondere von gro&szlig;er Wichtigkeit sich vor Augen zu f&uuml;hren, dass ein einmal abgeschlossener Nutzungsvertrag nur im Ausnahmefall nachtr&auml;glich gek&uuml;ndigt werden kann. Enth&auml;lt der Vertrag ein ordentliches K&uuml;ndigungsrecht, hat sich die K&uuml;ndigung eben am Ma&szlig;stab dieser Klausel zu richten. Ein au&szlig;erordentliches K&uuml;ndigungsrecht kommt &uuml;berhaupt nur in Betracht, wenn der Vertragspartner seine vertraglichen Pflichten nicht nachgekommen ist.</p>
<p>Daneben l&auml;sst sich die Nutzungsrechteeinr&auml;umung zeitlich begrenzen. Ist vereinbart, dass die Nutzungsrechte nur f&uuml;r ein Jahr einger&auml;umt werden, kann sich der Fotograf wenigstens darauf verlassen, dass die Rechte nach einem Jahr an ihn zur&uuml;ckfallen.</p>
<p></p>
<p><strong>Beim m&uuml;ndlichen Vertrag </strong></p>
<p></p>
<p>Ein Vertrag &uuml;ber die Nutzungsrechte an Fotografien kann auch m&uuml;ndlich geschlossen werden. Aber dann beginnen nat&uuml;rlich die Probleme mit der Bestimmung der Reichweite der Rechteeinr&auml;umung.</p>
<p>Der Gesetzgeber hat in &sect; 31 Abs. 5 UrhG eine Bestimmung getroffen, wie in F&auml;llen zu verfahren ist, in denen es keine ausdr&uuml;ckliche Regelung der Rechteeinr&auml;umung gibt.</p>
<p>Ausschlaggebend f&uuml;r die Bestimmung der Reichweite der Rechteeinr&auml;umung ist demnach der Zweck des Vertrages. Stellt zum Beispiel ein Kfz Sachverst&auml;ndiger f&uuml;r sein Gutachten Fotografien des Schadens am Fahrzeug, dann ist der Vertragszweck die Erstellung des Gutachtens. Dieser Zweck erfordert es nicht, dass der Kfz Sachverst&auml;ndige als Fotograf umfassend das Recht der &ouml;ffentlichen Zug&auml;nglichmachung der von ihm erstellten Fotografien an seinen Auftraggeber einr&auml;umt (BGH, Urteil vom 29. April 2010&nbsp;&ndash; I ZR 68/08&nbsp;&ndash;).</p>
<p>Ein Fotograf der einem Zeitschriftenverlag in den Jahren 1989-1993 das Recht der Vervielf&auml;ltigung und Verbreitung seiner Fotografien einger&auml;umt hat, hat damit nicht automatisch auch das Recht einger&auml;umt, dass seine Bilder auf CD-ROM Sammelausgaben der Zeitschriftenjahrg&auml;nge verbreitet werden (BGHZ 148, 221-233). Dies ergibt sich bereits aus der &Uuml;berlegung, dass die Nutzungsart der Verbreitung auf CD-ROM damals noch nicht bekannt war.</p>
<p>Sind die Nutzungsrechte nicht ausdr&uuml;cklich einzeln im Vertrag benannt, gilt das nur diejenigen Nutzungsrechte einger&auml;umt werden, die zur Erf&uuml;llung des Vertragszwecks unbedingt erforderlich sind. Dies f&uuml;hrt in der Konsequenz dazu, dass sich sagen l&auml;sst, dass in einer solchen Konstellation die Tendenz besteht, dass die Nutzungsrechte so weit wie m&ouml;glich beim Fotograf verbleiben.</p>
<p></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p></p>
<p>Wer Nutzungsrechte an seinen Fotografien vergibt, tut gut daran sich das jeweilige Lizenzmodell gut zu &uuml;berlegen. Lassen sich die Anforderungen der Kunden und die W&uuml;nsche des Fotografen standardisieren bietet es sich an allgemeine Gesch&auml;ftsbedingungen zu formulieren. Auch diese m&uuml;ssen sich aber am Ma&szlig;stab des Paragrafen 31 Abs. 5 UrhG messen lassen.</p>
<p></p>
<p>Rechtsanwalt Kramarz ber&auml;t Fotografen und vertritt deren Interessen au&szlig;ergerichtlich und vor Gericht. Mehr Information zur T&auml;tigkeit des Rechtsanwalts finden Sie unter <a href="https://www.kanzlei-kramarz.de" target="_blank">www.kanzlei-kramarz.de</a>. Mehr Information zur <a href="https://kanzlei-kramarz.de/bilderklau/" target="_blank">unberechtigten Nutzung von Fotografien und was man dagegen tun kann</a> finden Sie im Internetangebot des Rechtsanwalts.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wonach-bestimmt-sich-wer-welche-rechte-an-einer-fotografie-hat-und-was-sollte-man-als-fotograf-beim-vertragsschluss-in-bezug-auf-nutzungsrechte-unbedingt-beachten</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Welche Nutzungsrechte gibt es und was ist der Unterschied zum Urheberrecht? Eine Übersicht nicht nur für Fotografen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-nutzungsrechte-gibt-es-und-was-ist-der-unterschied-zum-urheberrecht-eine-uebersicht-nicht-nur-fuer-fotografen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Was genau ist eigentlich das einfache und voll ausschlie&szlig;liche Nutzungsrecht und welche Optionen hat man als Fotograf zur Kalkulation?</p>
<p></p>
<p>Wichtig sind erst einmal zwei Begriffe und ihre Unterscheidung: Urheberrecht und Nutzungsrecht. Urheber ist derjenige, der das Foto erschaffen hat. Es besteht keine M&ouml;glichkeit, dieses Urheberrecht weiterzugeben. Wenn ein anderer das eigene Bild nutzen m&ouml;chte, kann man ihm zur Verwertung ein einfaches oder ein ausschlie&szlig;liches Nutzungsrecht einr&auml;umen.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus ist es grundlegend zu verstehen, dass eine fotografische Designleistung sich aus mehreren Komponenten zusammen setzt. Aus der Entwurfsleistung, sprich dem Foto, aus den Rechten an der Nutzung des Fotos, sowie aus allen anderen Produktionskosten wie Hotel, Verbrauchsmaterial, Assistenten, Kurieren, ect.</p>
<p>Sofern ein Foto eine k&uuml;nstlerische Gestaltungsh&ouml;he aufweist, ist es durch das deutsche Urheberrecht gesch&uuml;tzt. Das bedeutet, dass jemand, der es nutzen m&ouml;chte, dies nur mit der Zustimmung&nbsp;des Nutzungsrechteinhabers, sprich im Normalfall des Fotografen machen darf.</p>
<p>Die Vergabe von Nutzungsrechten ist in&nbsp;mehreren Abstufungen und Einschr&auml;nkungen m&ouml;glich und individuell an die W&uuml;nsche des jeweiligen Auftraggeber anpassbar.</p>
<p>So ist ein einfaches, r&auml;umlich, zeitlich und inhaltlich eingeschr&auml;nktes Nutzungsrecht genauso m&ouml;glich wie ein voll ausschlie&szlig;liches. Aber schauen wir uns die Begriffe einmal genauer an:</p>
<p>Wird für ein Bild ein <strong>einfaches Nutzungsrecht</strong> vereinbart, darf der Urheber daran auch Anderen einfache Nutzungsrechte einr&auml;umen. Der Fotograf kann ein Bild also zeitgleich mehrfach verwerten.</p>
<p>Bei einem <strong>ausschlie&szlig;lichen Nutzungsrecht</strong> ist eine Zweitverwertung ausgeschlossen. Der Fotograf kann das Foto keinem weiteren Kunden zur Nutzung überlassen.</p>
<p>Was viele dabei nicht wissen: Dieses ausschlie&szlig;liche Nutzungsrecht kann in zwei Abstufungen vereinbart werden: Als "eingeschr&auml;nkt ausschlie&szlig;liches Nutzungsrecht", wodurch der Fotograf das Bild noch für sich nutzen kann, oder als "<strong>voll ausschlie&szlig;liches Nutzungsrecht</strong>". Bei diesem darf der Fotograf als Urheber das eigene Foto nicht mehr nutzen.</p>
<p class="p1">Sowohl das einfache, als auch das ausschlie&szlig;liche Nutzungsrecht k&ouml;nnen zudem zeitlich, r&auml;umlich und inhaltlich begrenzt werden.</p>
<p>So kann beispielsweise vereinbart werden, dass ein Foto für 2 Wochen (zeitlich) auf einem Aufsteller (inhaltlich) und nur auf dem Messegel&auml;nde (r&auml;umlich) genutzt werden darf. Ebenso kann natürlich ein Nutzungsrecht weltweit, auf unbestimmte Zeit und / oder nur für Printprodukte vereinbart werden. Hier gibt es keine Einschr&auml;nkungen und dies ist für beide Seiten gut: Der Fotograf beh&auml;lt die M&ouml;glichkeit nachzuverhandeln, wenn dem Kunden das Bild so gut gef&auml;llt, dass er es in einem weiteren als dem geplanten Umfang nutzen m&ouml;chte und der Kunde zahlt nur für genau die Nutzung, die er ben&ouml;tigt.</p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/nutzungsrechte%20eingeschlossen_550.jpg" alt="Nutzungsrechte Fotograf pauschal " width="550" height="148" /></p>
<p></p>
<p>Leider kommt es in der Praxis natürlich recht h&auml;ufig vor, dass Kunden sich nicht auf Nutzungsrechte einlassen m&ouml;chten. Hier liegt es dann im Ermessen des Fotografen abzusch&auml;tzen, welchen Vorteil das Foto für das Unternehmen bringt und diesen Wert in der Kalkulation anzusetzen.&nbsp;</p>
<p></p>
<p>Derzeit handhaben Fotografen die Einr&auml;umung der Nutzungsrechte sehr unterschiedlich. So gibt es je nach Arbeitsbereich und auftraggeber gro&szlig;e Unterschiede, ob Fotografen Pauschalangebote machen, in denen die Nutzungsrechte eingeschlossen sind oder diese separat aufschl&uuml;sseln und kalkulieren.</p>
<p></p>
<p>Für den Auftraggeber liegt der Vorteil eines zeitlich, inhaltlich und r&auml;umlich unbegrenzten Nutzungsrechtes auf der Hand: Er zahlt nur ein einziges Mal und muss sich keine Gedanken über m&ouml;gliche Rechtsverletzungen machen, egal, wie er das Bild irgendwann einmal nutzen m&ouml;chte.</p>
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<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-nutzungsrechte-gibt-es-und-was-ist-der-unterschied-zum-urheberrecht-eine-uebersicht-nicht-nur-fuer-fotografen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wie kalkuliert man als Fotograf Nutzungsrechte und wie üblich sind sie heutzutage?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-kalkuliert-man-als-fotograf-nutzungsrechte-und-wie-ueblich-sind-sie-heutzutage</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Nutzungsrechte sind für viele Fotografen eine Art Hassliebe. So k&ouml;nnen sie einerseits zu einem deutlichen Umsatzplus verhelfen, andererseits aber st&ouml;&szlig;t man als Fotograf&nbsp;bei nicht wenigen Auftraggebern auf Unverst&auml;ndnis, wenn sie im Kostenvoranschlag aufgeführt sind.</p>
<p>Unabh&auml;ngig von den Einnahmen bieten Nutzungsrechte aber vor allem eine Planungssicherheit auf beiden Seiten. Der Fotograf wird bei einer intensiven Nutzung eines Bildes am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt und der Auftraggeber zahlt nur für die Nutzung, die er wirklich ben&ouml;tigt.</p>
<p>Dennoch handhaben Fotografen die Einr&auml;umung von Nutzungsrechten recht unterschiedlich. Knapp 30% der Fotografen berechnen grunds&auml;tzlich keine Nutzungsrechte und ein &auml;hnlich gro&szlig;er Anteil von 25% fast immer.</p>
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<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/nutzungsrechte%20wie%20ha%CC%88ufig_550.jpg" alt="Nutzungsrechte Fotograf Chart" width="550" height="226" /></p>
<p></p>
<p>Wie üblich Nutzungsrechte sind, h&auml;ngt immer auch von dem jeweiligen Arbeitsbereich und der Unternehmensgr&ouml;&szlig;e ab. Sie als Fotograf zu vernachl&auml;ssigen und generell alle Nutzungsrechte abzugeben, mag aus Bequemlichkeit geschehen, oder ist dem Auftraggeber gegenüber nett gemeint, birgt aber das Risiko, dass ein Foto jahrelang genutzt wird, ohne dass der Fotograf am Erfolg teilhat.</p>
<p>Schauen wir uns einmal an, wie viele Einnahmen Fotografen aus Nutzungsrechten erzielen konnten und ob es lohnt, sich darum zu bemühen.</p>
<p>Bei 5% der Befragten lagen die erzielten Einnahmen durch Nutzungsrechte eines einzelnen Fotos bei über 15 000 &euro;. Absolute Spitzenreiter waren zwei Fotografen, die über 70 000 &euro; an einem Bild alleine durch Nutzungsrechte verdient haben. Aber auch wenn man diese Superlative wegl&auml;sst und sich die durchschnittlichen Einnahmen anschaut, wird deutlich, dass auch hier Geld zu verdienen ist.</p>
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<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/nutzungsrechte%20einnahmen_550.jpg" alt="Nutzungsrechte Einnahmen Verdienst Fotograf" width="550" height="238" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Aber wie genau kalkuliert man als Fotograf Nutzungsrechte?</p>
<p>Hier gibt es verschiedene M&ouml;glichkeiten. Zum einen bietet die Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing ("mfm") eine Tabelle an, die sehr detailliert die üblichen Betr&auml;ge für Nutzungen auflistet. Diese Tabelle ist vor allem für Zweitverwertungen nützlich. Zum anderen gibt es von der Allianz deutscher Designer ("AGD") und vom Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. ("BFF") den Ansatz in Form von Nutzungsrechtefaktoren.</p>
<p>Jede Methode hat Vor- und Nachteile und ist letztlich auch immer nur eine Empfehlung, die an das jeweilige Unternehmen bzw an den Nutzen, den das Unternehmen aus der Nutzung des Bildes ziehen kann, angepasst werden muss. Viele Fotografen verlassen sich deshalb bei der Kalkulation der Nutzungsrechte auch eher auf ihr Bauchgefühl, denn auf starre Vorgaben.</p>
<p></p>
<p>Wichtig ist aber vor allem, schon bei der Kalkulation eines Auftrages das Thema nicht unter den Tisch fallen zu lassen. Und auch wenn der Auftraggeber partout keine Nutzungsrechte zu zahlen gewillt ist, man den Auftrag aber dennoch machen m&ouml;chte, sollte man zumindest einen Kompromiss suchen und nur ein einfaches Nutzungsrecht einr&auml;umen, bei dem die Nutzung zeitlich und inhaltlich begrenzt ist. Dadurch kann man zumindest verhindern, dass ein Foto dann wider Erwarten dauerhaft genutzt wird, ohne dass man als Fotograf am Erfolg partizipiert.</p>
<p></p>
<p>Um genauer zu erheben, ob, wann und welche Nutzungsrechte von Fotografen im Jahr 2018&nbsp;kalkuliert werden und wie einfach es ist, diese beim Auftraggeber durchzusetzen&nbsp;machen wir derzeit eine Umfrage. Herausfinden wollen wir auch, ob&nbsp;&nbsp; die g&auml;ngigen Kalkulationsmodelle ausreichend sind. Bitte machen Sie unter diesem Link mit und teilen Ihre Erfahrungen als Fotograf:&nbsp;<strong><a href="https://www.surveygizmo.com/s3/4506743/Nutzungsrechte-2018" target="_blank">Ihre Meinung zu Nutzungsrechten 2018 - die kurze Umfrage</a></strong></p>
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<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-kalkuliert-man-als-fotograf-nutzungsrechte-und-wie-ueblich-sind-sie-heutzutage</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Braucht man als Fotograf heutzutage noch eine Ausbildung?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/braucht-man-als-fotograf-heutzutage-noch-eine-ausbildung</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Oft wird diskutiert, ob man als professioneller Fotograf heutzutage &uuml;berhaupt noch eine fotografische Ausbildung ben&ouml;tigt. Wir haben uns deshalb in der Umfrage einmal dem Thema gewidmet und versucht herauszufinden, wie der derzeitige Stand ist. Also der Frage, welche Ausbildung heutzutage unter Berufsfotografen g&auml;ngig ist und wie sich die Zahlen in den letzten Jahren ver&auml;ndert haben.</p>
<p><br /> Denn auch wenn sich in den letzten 10 Jahren die Anzahl der in der Handwerkskammer eingetragenen Fotografen verdreifacht hat, nimmt der Anteil der Betriebe, die handwerklich ausbilden und die der Auszubildenden, immer weiter ab. <br />So machten zuletzt j&auml;hrlich zwischen 500 und 600 Auszubildende die Gesellenprüfung, w&auml;hrend jedes Jahr knapp 1000 Fotografen über andere Wege in den Beruf starteten.</p>
<p><img src="/data/2018/Juli%202018/Statistik%20Ausbildung%20Fotograf.png" alt="Statistik Ausbildung Fotograf" width="550" height="273" /></p>
<p>Deutlich wird diese Dynamik auch in unseren Jahresumfragen. So gaben 2014 noch 41% der Befragten an, eine handwerkliche Ausbildung durchlaufen zu haben, wohingegen 2017 die gr&ouml;&szlig;te Gruppe der Fotografen autodidaktisch oder über Assistenzen und Praktika den Weg in&nbsp;die professionelle Fotografie gefunden hat. Gerade bei absoluten Quereinsteigern dürfte es sich in den ersten Jahren um ein &ldquo;learning by doing&rdquo; im Job mit ungewissen Erfolgsaussichten handeln.</p>
<p><img src="/data/2018/Juli%202018/Ausbildung%20noetig%20als%20Fotograf.png" alt="Statistik Ausbildung notwendig als Fotograf" width="550" height="340" /><br /><br /> Diejenigen, die vorab zumindest Praktika und Assistenzen absolviert haben, dürften auf den Arbeitsalltag besser vorbereitet sein und sich den Chancen und Risiken durchaus bewusst sein. Ob dies ausreicht, um ohne Ausbildung langfristig bestehen zu k&ouml;nnen, h&auml;ngt zum gro&szlig;en Teil von der Motivation und dem Durchhalte- und Lernverm&ouml;gen jedes Einzelnen ab.<br /><br />Der Rückgang der handwerklichen Ausbildung spiegelt sich auch in der Meinung der Fotografen wieder, ob die Ausbildung noch zeitgem&auml;&szlig; ist: Lediglich 27% hielten die Ausbildung in der jetzigen Form für zielführend.</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Juli%202018/Ausbildung%20Fotograf%20zeitgemaess.png" alt="Statistik handwerkliche Ausbildung Fotograf" width="550" height="348" /><br /><br />Schaut man etwas genauer hin, kommen auf 24 000 handwerkliche Betriebe im Jahr 2017 nur noch 530 bestandene Gesellenprüfungen und 1390 Auszubildende. Somit bildet mit rund 5% nur noch ein ganz kleiner Anteil der Betriebe aus.</p>
<p></p>
<p>Das ist umso trauriger, da viele Fotografen in der Umfrage angegeben haben, Ihre Erfahrungen gerne weitergeben zu wollen. Somit scheint ein deutlicher Handlungsbedarf bei einer Erneuerung der handwerklichen Ausbildung zu bestehen.</p>
<p></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/braucht-man-als-fotograf-heutzutage-noch-eine-ausbildung</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Unerlaubte Nutzung von Fotos - Gericht spricht Fotograf Anspruch auf Gewinnabschöpfung zu</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/unerlaubte-nutzung-von-fotos-gericht-spricht-fotograf-anspruch-auf-gewinnabschoepfung-zu</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/BF%20Fotorecht_550.jpg" alt="Fotografen Fotorecht" width="550" height="373" /></p>
<p>Nutzt ein Unternehmen die Fotos eines Fotografen intensiver, als es im eigentlichen Auftrag vereinbart wurde, verhandelt man gew&ouml;hnlich eine nachtr&auml;gliche Lizenzgeb&uuml;hr.</p>
<p>Sofern der Umfang der Nutzung klar ersichtlich ist, ist dies nicht sonderlich aufwendig. Was aber, wenn ein Unternehmen die Bilder an seine Kunden weitergibt, die damit dann die Produkte verkaufen?</p>
<p>In einem solchen Fall haben Dirk Feldmann und Dr. Sebastian Rengshausen von der Kanzlei UNVERZAGT VON HAVE ein rechtskr&auml;ftiges Urteil des&nbsp;Bayerischen Oberlandesgerichts (OLG M&uuml;nchen) erstritten.</p>
<p>Dies ist f&uuml;r Fotografen wegweisend, denn es handelt sich nicht um eine&nbsp;untergerichtliche Entscheidung, sondern um ein rechtskr&auml;ftiges Urteil, bei dem keine Revision zugelassen ist.</p>
<p>Die Kanzlei UNVERZAGT VON HAVE hat darin erstritten, dass der Fotograf nicht nur eine Lizenzgeb&uuml;hr erh&auml;lt, sondern auch den Gewinn absch&ouml;pfen kann, der mit dem Verkauf der beworbenen Produkte erzielt wird. Das er&ouml;ffnet ganz neue Dimensionen im Umgang mit unerlaubt verwendeten Fotos eines Fotografen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />Der Kl&auml;ger, ein Modefotograf erstellte f&uuml;r einen Bademodenhersteller aufwendige Bademodenfotografien mit Modellen an S&uuml;dseestr&auml;nden und lizenzierte die Bilder dem Hersteller f&uuml;r die Nutzung in seinen Katalogen.<br />Der Hersteller gab die Bilder ohne Genehmigung des Fotografen an seine H&auml;ndler weiter, die die Bilder auf ihren Internetseiten und ihren Online-Shops zum Verkauf der fotografierten Bademode nutzten. So auch die Beklagte, von der der Kl&auml;ger Unterlassung, Auskunft und Feststellung der Schadensersatzpflicht verlangte. Der Kl&auml;ger verlangte u.a. Auskunft &uuml;ber Umsatz und Gewinn aus den Verk&auml;ufen der Bademodenprodukte. Das Landgericht und das OLG M&uuml;nchen gaben dem Kl&auml;ger recht. Die Beklagte muss dem Kl&auml;ger jetzt den Umsatz und Gewinn offenlegen, den sie mit den Bademodenprodukten erzielt hat. Der Kl&auml;ger kann dann auf der zweiten Stufe den angemessenen Gewinnanteil (oder die angemessen fiktive Lizenz) f&uuml;r die Nutzung seiner Fotografien herausverlangen.<br />&nbsp;<br />Das Urteil ist deswegen bemerkenswert, da die Beklagte nicht die Fotografien, sondern die fotografierten Bademoden verkauft hat. Beide Instanzen haben den Anspruch des Fotografen auf Herausgabe des anteiligen Gewinns best&auml;tigt, da die Fotografien kausal f&uuml;r die Verk&auml;ufe der Bademoden waren. Die Revision wurde nicht zugelassen. Das Urteil ist rechtskr&auml;ftig. &nbsp;<br />&nbsp;<br />Im Vergleich zur fiktiven Lizenz, die dem Fotografen bei widerrechtlichen Nutzungen seiner Fotografien ebenfalls zusteht, ist die anteilige Gewinnherausgabe immer dann interessant, wenn es um teure Produkte oder um hohe Verkaufszahlen geht.<br />&nbsp;<br />&nbsp;Das Urteil ist noch unver&ouml;ffentlicht, aber kann vorab schon&nbsp;hier nachgelesen werden: <a href="https://unverzagtvonhave.com/gewinnabschoepfung-beim-verkaeufer-von-produkten-die-ungenehmigt-mit-fotos-beworben-worden-sind/" target="_blank">Urteil Fotorecht - Gewinnabsch&ouml;pfung bei unerlaubter Fotonutzung</a></p>
<p class="p1">Mehr &uuml;ber die Kanzlei UNVERZAGT VON HAVE findet man unter diesem Link:&nbsp;<a href="https://unverzagtvonhave.com" target="_blank">https://unverzagtvonhave.com</a></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/unerlaubte-nutzung-von-fotos-gericht-spricht-fotograf-anspruch-auf-gewinnabschoepfung-zu</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Was ist wichtig, um als Fotograf gebucht zu werden?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/was-ist-wichtig-um-als-fotograf-gebucht-zu-werden</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Wie man neue Auftraggeber akquiriert und warum diese sich dann&nbsp;manchmal doch f&uuml;r einen anderen Fotografen entscheiden, ist einer der elementaren Punkte im Leben jedes Berufsfotografen. Folgt man der vorherrschenden Meinung, geht heutzutage alles &uuml;ber den Preis. Sicherlich ist dies manchmal der Fall, aber mit dieser Antwort macht man es sich zu einfach. Denn sowohl die Auftraggeber, die wir regelm&auml;&szlig;ig befragen, als auch die Fotografen selber, sehen andere Faktoren als wichtiger an.&nbsp;</p>
<p>Was wichtig ist, um als Fotograf gebucht zu werden, bleibt somit eine der zentralen Fragen und deshalb sind die Antworten in der diesj&auml;hrigen Jahresumfrage auch so spannend. Wie bei der Befragung vor einem Jahr wurde von den Fotografen auch in diesem Jahr wieder die Sympathie noch vor guten Bildern an erster Stelle und die fotografische Ausbildung an letzter Stelle genannt. Was jeder Fotograf unter sympathischer Kommunikation versteht, dürfte recht unterschiedlich sein.</p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/Variable%20Preise%20als%20Fotograf_5.png?1535545432590" alt="Variable Preise als Fotograf_5" /></p>
<p>Letztlich ist dies aber auch gut, denn die Auftraggeber sind ja ebenso unterschiedlich, wie die Fotografen selbst. Interessant sind die Ergebnisse zu der Frage, ob günstige Preise wichtig sind, um gebucht zu werden. Lediglich ein Anteil von 18% der Fotografen definieren ihre Leistungen vor allem über den Preis und sagen, dass günstige Preise sehr wichtig sind. Für "wichtig" halten dies 24 %. Fast die H&auml;lfte sind aber unentschieden und für diese Fotografen ist der Preis dann nur ein Teil des Gesamtangebotes an den Kunden.</p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/selten%20wird%20der%20gu%CC%88nstigste%20Fotograf%20gebucht.png?1535545356406" alt="selten wird der günstigste Fotograf gebucht" /></p>
<p>Selten wird der günstigste Fotograf gebucht, sondern meist jemand, der eine gute Mischung aus allen Punkten, die dem jeweiligen Auftraggeber wichtig sind, darstellt. Selten wird der günstigste Fotograf gebucht Ebenfalls spannend sind die Ergebnisse, ob eine transparente Preisstruktur wichtig ist, um gebucht zu werden. Dies halten 60% für &ldquo;wichtig&rdquo; oder sogar für &ldquo;sehr wichtig&rdquo;. Allerdings sagen ebenfalls 72% der Fotografen, dass sie Preise &ldquo;fast immer&rdquo; oder &ldquo;oft&rdquo; an den jeweiligen Kunden anpassen.</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/transparente%20Preisstruktur.png?1535545391748" alt="transparente Preisstruktur" /></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/Fester%20Tagessatz%20Fotograf.png?1535545412935" alt="Fester Tagessatz Fotograf" /></p>
<p></p>
<p>Diese beiden Ergebnisse stehen im deutlichen Widerspruch zueinander und sind nur dadurch zu erkl&auml;ren, dass Fotografen zwar wissen, dass sich Kunden eine Preistransparenz wünschen, diese aber aus taktischen Gründen nicht umsetzen. Eine andere M&ouml;glichkeit bestünde darin, dass Fotografen eine preisliche Transparenz nur innerhalb der Auflistung bei der Kalkulation für wichtig halten.</p>
<p></p>
<p><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/wichtig%20um%20als%20Fotograf%20gebucht%20zu%20werden.png?1535545449262" alt="wichtig um als Fotograf gebucht zu werden" /></p>
<p></p>
<p>Eine interessante Frage w&auml;re hierbei auch, wie viele Fotografen Pauschalangebote machen und wie viele in einer Kalkulation alle Posten auflisten. Wir werden diesen Punkt in der n&auml;chsten Umfrage aufnehmen. Einig sind die Fotografen in der Frage, ob eine Ausbildung wichtig ist, um gebucht zu werden. Lediglich 14% halten dies für wichtig oder sehr wichtig.&nbsp;</p>
<p>.</p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/was-ist-wichtig-um-als-fotograf-gebucht-zu-werden</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Foto Nutzungsrechte im Jahr 2018 - wie sieht die Realität aus?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/foto-nutzungsrechte-im-jahr-2018-wie-sieht-die-realitaet-aus</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/Juli%202018/BF%20Nutzungsrechte%20Bild_news_550.jpg" alt="Nutzungsrechte Foto Umfrage BF" width="550" height="368" /></p>
<p></p>
<p></p>
<p dir="ltr"><span>Manche Fotografen berechnen bei fast jedem Auftrag Nutzungsrechte und verdienen gut daran. Andere haben es schwer, Ihre den Auftraggeber davon zu &uuml;berzeugen, dass es so etwas wie Nutzungsrechte &uuml;berhaupt gibt.</span></p>
<p>Wie sieht es bei Ihnen aus - berechnen Sie gew&ouml;hnlich Nutzungsrechte in Ihren Arbeitsbereichen und akzeptieren Auftraggeber diese dann problemlos?</p>
<p dir="ltr"><span>Um Ihnen die Verhandlung&nbsp;von Nutzungsrechten zuk&uuml;nftig zu erleichtern, m&ouml;chten wir Empfehlungen erarbeiten, auf die Sie sich in Zukunft berufen k&ouml;nnen, wenn Sie mit einem Auftraggeber verhandeln.</span></p>
<p><strong>Bitte teilen Sie uns deshalb kurz Ihre Erfahrungen bei der Berechnung von Nutzungsrechten im Jahr 2018 mit:&nbsp;<a href="https://www.surveygizmo.com/s3/4506743/Nutzungsrechte-2018" target="_blank">Ihre Meinung zu Nutzungsrechten 2018 - kurze Umfrage</a></strong></p>
<p></p>
<p dir="ltr"><span>Diese Thematik wurde &uuml;brigens vor einigen Wochen auch beim &ldquo;round table&rdquo; des MFM besprochen, bei dem Berufsfotografen zusammen mit Vertretern vom AGD, dem BFF, dgph, DJV, AWI bis hin zu verdi &uuml;ber die aktuelle Bildhonorarsituation diskutiert haben und dar&uuml;ber, wie man eine zeitgem&auml;&szlig;e Abbildung der &uuml;blichen Nutzungsformen abbilden kann.</span></p>
<p dir="ltr"><span>Wir von BF m&ouml;chten dies zusammen mit Ihnen angehen. Wir m&ouml;chten ein tragf&auml;higes Modell entwickeln, das &uuml;ber das bisher verf&uuml;gbare hinausgeht. Ein Modell, das uns Fotografen Argumente an die Hand gibt, mit denen es einfacher wird, Nutzungsrechte bei Auftraggebern durchzusetzen und die H&ouml;he fair und transparent f&uuml;r beide Seiten zu kalkulieren.</span></p>
<p dir="ltr"><span>Machen Sie deshalb bitte bei der kurzen Befragung mit und teilen Sie Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung zu den Foto Nutzungsrechten im Jahr 2018!</span></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr"><span>.</span></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/foto-nutzungsrechte-im-jahr-2018-wie-sieht-die-realitaet-aus</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Es gibt kein richtig oder falsch&quot; - Fotograf Thomas Sawer</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/es-gibt-kein-richtig-oder-falsch-fotograf-thomas-sawer</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/Juli%202018/Fotograf%20Tomek%20Sawer_550.jpg" alt="Fotograf Thomas Sawer" width="550" height="360" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Sawer, sch&ouml;n, dass Sie sich die Zeit f&uuml;r ein Interview nehmen! Sie fotografieren haupts&auml;chlich im Peoplebereich, was ist f&uuml;r Sie eigentlich das Tolle am Beruf des Fotografen?<br />Thomas Sawer: Mir gefallen am Fotografenberuf die Abwechslung, sowie die Arbeit mit Menschen diverser Backgrounds. Man kriegt Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche und &ndash;konzepte unserer Gesellschaft und trifft sich auf Augenh&ouml;he mit Vorst&auml;nden, Models oder Kindern. Dadurch hat jeder Arbeitstag seine eigene Dynamik und sein eigenes Tempo. Durch Gespr&auml;che am Set kann man oft etwas Neues lernen, interessante Impulse finden oder einfach zusammen lachen. <br />Zudem gibt es auch eine famili&auml;re Komponente: man arbeitet von Job zu Job idealer weise mit seinem Stamm-Team &ndash; quasi eine Patch-Work-Arbeitsfamilie. Dadurch hat man in jedem Kontext immer einen heimischen Kern, Kollegen die deine eigene Arbeitsweise spiegeln oder f&ouml;rdern und produktorientiert und freundlich mit dir deine Abenteuer beschreiten. Diese Atmosph&auml;re &uuml;bertr&auml;gt sich in 99% der F&auml;lle auf die Kunden und wird einem auch im Nachhinein noch h&auml;ufig gespiegelt.<br />Dass ich oft ausschlafen kann ist auch ein definitives Plus. <br /><br />BF: Welche fotografische Ausbildung haben Sie eigentlich und seit wann sind Sie als Fotograf selbstst&auml;ndig? Wie schnell kamen dann die ersten Auftr&auml;ge? <br />Thomas Sawer: Ich habe ein eher technisches Studium absolviert &ndash; das des Photoingenieurs. Vor und w&auml;hrend des Studiums habe ich bereits regelm&auml;&szlig;ig bei Fotografen assistiert und die Basics der Lichtsetzung kennengelernt. Nach dem Abschluss wurde mir schnell klar, dass f&uuml;r mich eine Vollzeitstelle in einem Angestelltenverh&auml;ltnis nicht infrage kommt. Daher habe ich mich 2013 selbstst&auml;ndig gemacht und sukzessiv mein Equipment und meinen Kundenstamm aufgebaut. Die ersten Jahre musste ich mich dabei noch durch Assistenzen und Nebenjobs querfinanzieren, um &uuml;ber die Runden zu kommen. Seit ca. 2 Jahren lebe ich haupts&auml;chlich von der Fotografie.</p>
<p><img src="/data/2018/Juli%202018/Fotograf%20Tomek%20Sawer%202_550.jpg" alt="Fotograf Thomas Sawer" width="550" height="377" /></p>
<p><br />BF: Gibt es einen Bereich in der Fotografie, in dem Sie besonders gerne arbeiten? <br />Thomas Sawer: F&uuml;r mich macht&rsquo;s der Mix &ndash; wenn man eine Woche im Studio geshootet hat, freut man sich auch wieder, abends auf einem Event zu fotografieren. Jeder Bereich hat seine Tricks und T&uuml;cken und ich finde durch diesen Wechsel kann man sein fotografisches Auge vielf&auml;ltiger schulen. Unterm Strich kann man jedoch sagen, dass mir die Arbeit mit Menschen am meisten gef&auml;llt - also der Bereich People oder Portrait. <br /><br />BF: Manche Auftr&auml;ge sind emotional oder inhaltlich besonders sch&ouml;n. Hatten Sie einen Auftrag, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist? <br />Thomas Sawer: Die Auftr&auml;ge, die man nicht prim&auml;r f&uuml;r Geld macht, sind oft die sch&ouml;nsten. Wenn man z.B. auf einem Event nette K&uuml;nstler trifft, oder man mit herzlichen Menschen einen sch&ouml;nen Tag verbringen kann und man nicht nur auf das Foto als Produkt hinarbeitet. Da sind Momente der Inspiration h&auml;ufig der eigentliche Lohn. <br /><br />BF: Sehen Sie sich eigentlich als K&uuml;nstler und die Fotografie als Berufung oder ist das ein ganz normaler Job f&uuml;r Sie? <br />Thomas Sawer: Ich sehe mich irgendwo dazwischen. F&uuml;r bestimmte Auftragsarbeiten sehe ich definitiv, dass das Foto keinen k&uuml;nstlerischen Anspruch hat. Also sehe ich mich dort auch nicht als K&uuml;nstler. In manchen neueren Arbeiten versuche ich durch Inhalt, Formsprache, Farbgebung und Setting einen k&uuml;nstlerischen Mehrwert zu generieren. Daraus entstehen dann (hoffentlich) Bildwelten, welche eine Geschichte erz&auml;hlen, die der Betrachter f&uuml;r sich entschl&uuml;sseln kann. Im Mittelpunkt steht aber immer der Mensch als Individuum. Das ist der Ausgangspunkt und bestimmt den Inhalt, sowie das Setting. <br /><br /><img src="/data/2018/Juli%202018/Fotograf%20Tomek%20Sawer%201_550.jpg" alt="Fotograf Thomas Sawer" width="550" height="326" /><br /><br />BF: Wie wird man Ihrer Meinung nach als Fotograf erfolgreich und wie behauptet man sich dann auch m&ouml;glichst lange im Job? <br />Thomas Sawer: Ich denke generell gilt, dass man seinen Job gerne machen sollte und das hilft einem am Ball zu bleiben, auch wenn mal schwierige Zeiten auftreten. Je nach Bereich gibt es wahrscheinlich bessere oder schlechtere Akquise-Plattformen, die man nutzen kann. Heutzutage hilft es definitiv eine suchmaschinenoptimierte Webseite zu haben und diese regelm&auml;&szlig;ig zu pflegen. Dann ist die soziale Komponente wichtig &ndash; denn universelles Gesetz ist: Kunden, Agenturen und Modelle sollten gerne mit dir zusammenarbeiten wollen. Wenn man es dar&uuml;ber hinaus schafft, eine eigene fotografische Handschrift zu kreieren, welche die Menschen anspricht - das sollte der Clou sein. <br />Vielleicht hilft es auch einfach im Kopf nicht einzuschlafen, die Welt um einen herum immer wieder auf&rsquo;s neue wahrzunehmen und seine Fotografie nicht zu statisch werden zu lassen. Die eigene Bildsprache zu modernisieren oder vielleicht einen gewissen Spielraum bei der Lichtsetzung zuzulassen, die idealerweise dann zum aktuellen Produkt passt. Es gibt nicht das eine &bdquo;richtig&ldquo; oder &bdquo;falsch&ldquo;. <br /><br />BF: Was d&uuml;rfen Kunden von Ihnen erwarten, wenn sie Sie buchen? Was zeichnet Ihre Fotografie aus? <br />Thomas Sawer: Ich bin der Ansicht, dass bei Auftragsarbeiten ein spezifischer Bildlook nicht immer vordergr&uuml;ndig ist &ndash; da stellt man sich oft auf die W&uuml;nsche des Kunden oder der Werbeagentur ein. Das ist recht flexibel. Was mir jedoch wichtig ist, ist eine freundliche und professionelle Atmosph&auml;re am Set. Das gilt f&uuml;r das gesamte Team. Ich bin in erster Linie der Regisseur am Set, jedoch ist mir ein produktorientiertes Arbeiten wichtiger, als mein Ego durchzusetzen. Durch eine gewisse Offenheit im Prozess k&ouml;nnen alle Akteure &ndash; ob Art Director, Stylist/in oder Fotoassistent &ndash; einen wertvollen Beitrag leisten und zum Erfolg des Bildes beitragen. Trotzdem muss eine gewisse Bestimmtheit beim Inszenieren vorhanden sein, damit das Soll erf&uuml;llt wird. <br /><br /><img src="/data/2018/Juli%202018/Fotograf%20Tomek%20Sawer__550.jpg" alt="Fotograf Thomas Sawer" width="550" height="362" /><br /><br />BF: Welchen Weg raten Sie jungen Menschen, die heutzutage Fotograf werden wollen? <br />Thomas Sawer: Es gibt kein richtig oder falsch. Einfach viel mit der Kamera loslaufen - um sein fotografisches Auge kultivieren &ndash; kann nie schaden. Diese Praxis d&uuml;rfte f&uuml;r alle fotografischen Bereiche g&uuml;ltig sein. M&ouml;chte man Studiofotograf sein, helfen z.B. Praktika oder Assistenzen bei Fotografen mit eben diesem Fokus, um die Infrastruktur kennenzulernen: die Kamera- und Lichttechnik, den pers&ouml;nlichen Umgang mit Models und Kunden, die B&uuml;rokratie und Selbstorganisation einer Selbst&auml;ndigkeit, Kosten und Honorare. In der Regel darf man sich als Mitarbeiter dann auch mal im Studio ausprobieren, sofern kein Shooting f&uuml;r den Tag ansteht. M&ouml;chte man Reise- oder Lifestyle-Fotograf auf Instagram werden, sieht der Weg wahrscheinlich anders aus. Das muss man je nach Typ unterschiedlich agieren. <br /><br />BF: Was&nbsp;denken Sie, wann wird ein Bild letztlich zu einem richtig guten Foto? <br />Thomas Sawer: Ein Foto ist f&uuml;r mich gelungen, wenn es schafft beim Betrachter einen Eindruck zu hinterlassen. Das ist unabh&auml;ngig von Technik, Form, Farbgebung oder Sujet. Was das Foto ausdr&uuml;ckt muss &ndash; innerhalb der Welt, in welcher dieses Foto kreiert wurde - eine Authentizit&auml;t und einen Sinn haben.</p>
<p><br /><img src="/data/2018/Juli%202018/Fotograf%20Tomek%20Sawer%204_550.jpg" alt="Fotograf Thomas Sawer" width="550" height="369" /></p>
<p></p>
<p>BF: Vielen Dank!</p>
<p></p>
<p>Mehr Arbeiten von Thomas Sawer gibt es auf seinem <a href="/sawer-fotografie-50670-koeln/10012" target="_blank">BF Profil</a> oder seiner <a href="http://www.sawer-fotografie.de/" target="_blank">Internetseite</a></p>
<p></p>
<p></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/es-gibt-kein-richtig-oder-falsch-fotograf-thomas-sawer</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wie viele Fotografen gibt es in Deutschland?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-viele-fotografen-gibt-es-in-deutschland</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p class="p1">Eigentlich h&ouml;rt sich diese Frage recht einfach an, dennoch gestaltet sich die Beantwortung etwas komplizierter. Es gibt in Deutschland keine Organisation, die die genaue Anzahl der Fotografen erfasst. Das Statistische Bundesamt erhebt Fototechniker zusammen mit Fotografen und ist somit auf den ersten Blick nicht aussagekr&auml;ftig. Schauen wir uns die Zahlen dennoch an, denn nachher helfen sie uns weiter:</p>
<p class="p2"></p>
<p class="p2"><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/Wie%20viele%20Fotografen%20gibt%20es%20chart_1.jpg" alt="Chart wie viele Fotografen gibt es in Deutschland" width="550" height="110" /></p>
<p class="p2"></p>
<p class="p1">Im Bereich Fotografen und Fototechnik gab es im Jahr 2017 rund 39 000 Besch&auml;ftigte, davon waren 43% weiblich, 48% hatten eine Lehre absolviert und 17% ein Studium. 24 000 arbeiteten selbstst&auml;ndig, was einen Prozentsatz von 61% ausmacht. Dieser recht geringe Prozentsatz d&uuml;rfte darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein, dass Menschen in fototechnischen Berufen meist angestellt arbeiten. Von den Selbstst&auml;ndigen waren lediglich 33% weiblich.</p>
<p class="p1">Schauen wir uns als n&auml;chstes die Zahlen im Handwerk an. Hier waren 2017 knapp 24 000 fotografische Betriebe erfasst (2007 waren es noch 7150).</p>
<p class="p1"><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/Wie%20viele%20Fotografen%20gibt%20es%20chart_2.jpg" alt="Chart wie viele Fotografen gibt es in Deutschland" width="550" height="170" /></p>
<p class="p1">Davon werden sicherlich nicht mehr alle aktiv sein. Wir haben hier knapp 10% erloschene, aber nicht abgemeldete Betriebe gesch&auml;tzt. Somit ergeben sich ca. 22 000 aktive Handwerksbetriebe. In diesem Zusammenhang ist vor allem auch die Anzahl der Auszubildenden interessant. Im Jahr 2007 lag diese bei 1948, im Jahr 2017 bei 1390. Kamen im Jahr 2007 also noch 27 Auszubildende auf 100 fotografische Betriebe, waren es im Jahr 2017 lediglich noch 6.</p>
<p class="p1"><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/Wie%20viele%20Fotografen%20gibt%20es%20chart_3.jpg" alt="Chart wie viele Fotografen gibt es in Deutschland" width="550" height="311" /></p>
<p class="p1">Das bedeutet, dass trotz einer Verdreifachung der Anzahl der im Handwerk gemeldeten Betriebe innerhalb der letzten 10 Jahre heutzutage nicht nur prozentual weniger Betriebe ausbilden, sondern sich die Anzahl der Auszubildenden insgesamt ebenfalls um 30% reduziert hat.</p>
<p class="p2">Eine Ausnahme von dieser r&uuml;ckl&auml;ufigen Entwicklung gibt es aber dennoch:</p>
<p class="p1">Denn zwischen 2006 - 2008 haben durchschnittlich 17 Fotografen die Meisterpr&uuml;fung abgelegt ( 2006: 24 / 2007: 8 / 2008: 20), bis 2017 stieg die Zahl dann auf 36 (2007 war ein Jahr mit unterdurchschnittlich wenigen Meisterpr&uuml;fungen, deshalb haben wir den Durchschnitt angef&uuml;hrt).</p>
<p class="p2"><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/Wie%20viele%20Fotografen%20gibt%20es%20chart_4.jpg" alt="Chart wie viele Fotografen gibt es in Deutschland" width="550" height="315" /></p>
<p class="p1">Auch wenn es weniger Gesellen gibt, legen deutlich mehr sp&auml;ter einmal die Meisterpr&uuml;fung ab.<span class="s1">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><strong>Wir k&ouml;nnen jetzt sagen, dass die Anzahl der Fotografen irgendwo zwischen 22 000 (handwerkliche Fotografen) und 39 000 (Fotografen und Fototechniker) liegt.</strong></p>
<p class="p2"><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/Wie%20viele%20Fotografen%20gibt%20es%20chart_5.jpg" alt="Grafik wie viele Fotografen gibt es in Deutschland" width="550" height="208" /></p>
<p class="p1">Versuchen wir die Zahl noch etwas genauer einzugrenzen. Nicht alle Fotografen arbeiten gewerblich, sondern es es gibt nat&uuml;rlich auch noch die Fotodesigner, die nicht in der Handwerkskammer vertreten sein m&uuml;ssen. Der Gro&szlig;teil dieser Fotografen d&uuml;rfte dann in der K&uuml;nstersozialkasse ("KSK") versichert sein. Im Jahr 2017 gab es knapp 9.000 in der KSK gemeldete Fotografen.</p>
<p class="p1">Da diese aber zus&auml;tzlich in der Handwerkskammer ein Gewerbe angemeldet haben k&ouml;nnen, w&auml;re eine Addition dieser 9.000 Fotografen auf die 22.000 Handwerksbetriebe irref&uuml;hrend. Daher sch&auml;tzen wir, dass 30% der in der KSK versicherten Fotografen zugleich ein Gewerbe angemeldet haben.</p>
<p class="p1"><strong>Somit ergibt sich ein erneuter Zwischenwert der Anzahl der Fotografen von 22.000 + 6.300 = 28.300 Fotografen.</strong></p>
<p class="p1">Um diesen Wert zu &uuml;berpr&uuml;fen, schauen wir uns die Anzahl der<span class="s1"> </span>sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten an. Hier d&uuml;rften alle Fotografen in der KSK<span class="s1"> </span>enthalten sein, aber nur ein Teil der Gewerbetreibenden. In 2017 gab es 11.399<span class="s1"> </span>sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte im Bereich Fotografie und Fototechnik, was<span class="s1"> </span>der Beantwortung unserer Frage nur bedingt dient. Allerdings wird dort weiter<span class="s1"> </span>aufgeschl&uuml;sselt: Von den 11.399 Personen waren 4.200 Fototechniker. Wenden wir<span class="s1"> </span>diesen Prozentsatz auf die Daten des Statistischen Bundesamtes an, m&uuml;ssten von<span class="s1"> </span>den 39.000 Besch&auml;ftigten im Bereich Fotografie rund 14.300 Fototechniker sein.</p>
<p class="p1"><strong>Somit ergibt sich nach dieser Rechnung eine Anzahl von 24 700 Fotografen.<span class="s1"> </span>Dieser Wert liegt etwas unter den gesch&auml;tzten 28 300 Fotografen aus der<span class="s1"> </span>Berechnung KSK+ Handwerk. Wenn wir daraus den Mittelwert bilden, ergibt<span class="s1"> </span>sich, dass die Anzahl der Fotografen in Deutschland im Jahr 2017 / 2018 bei<span class="s1"> </span>etwa 26.500 liegt.</strong></p>
<p class="p2"><img src="/data/2018/Umfrage%202018%20Artikel/Wie%20viele%20Fotografen%20gibt%20es%20chart_6.jpg" alt="Grafik wie viele Fotografen gibt es in Deutschland" width="550" height="116" /></p>
<p class="p2">Und auch wenn davon nicht alle Fotografen in Vollzeit t&auml;tig sein d&uuml;rften, ist die stetige Zunahme der Fotografen ein deutliches Zeichen, dass der Beruf nach wie vor sehr<span class="s1"> </span>beliebt ist. Zugleich bedeutet dies aber nat&uuml;rlich auch eine deutlich st&auml;rkere<span class="s1"> </span>Konkurrenzsituation.</p>
<p class="p2"></p>
<p class="p2"></p>
<p class="p2"></p>
<p class="p2">.</p>
<p class="p2"></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-viele-fotografen-gibt-es-in-deutschland</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Umsetzung der DSGVO als Fotograf oder Freiberufler - eine Anleitung, was zu beachten ist!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-umsetzung-der-dsgvo-als-fotograf-oder-freiberufler-eine-anleitung-was-zu-beachten-ist</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/DSGVO_berufsfotografen_550.jpg" alt="DSGVO Umsetzung Fotograf" width="550" height="394" /></p>
<h4 dir="ltr">&nbsp;</h4>
<h1 dir="ltr">Was ist bei der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als Freiberufler, Fotograf und Selbstst&auml;ndiger zu beachten?</h1>
<p dir="ltr">Um eines Vorweg zu nehmen: Ja, die DSGVO betrifft jeden Fotografen und Freiberufler. Die Annahme, dass kleine Betriebe befreit sind, oder dass man personenbezogene Daten gar nicht oder nur unregelm&auml;&szlig;ig verarbeitet, trifft auf einen professionellen Fotografen nicht zu. Denn IP-Adressen z&auml;hlen genauso zu den personenbezogenen Daten, wie E-Mailadressen oder Telefonnummern.</p>
<p dir="ltr">Die gute Nachricht ist allerdings, dass die Umsetzung bei den meisten Fotografen und Freiberuflern zwar einige Stunden in Anspruch nehmen wird, aber nicht so weitreichende &Auml;nderungen n&ouml;tig macht, wie viele meinen. Somit ist sie auch jetzt noch - rechtzeitig zum Stichtag am 25. Mai 2018 - zu schaffen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Der Grundgedanke der DSGVO</strong> ist, dass personenbezogene Daten nur rechtm&auml;&szlig;ig, f&uuml;r einen festgelegten Zweck, transparent und in m&ouml;glichst geringem Umfang erhoben werden und dauerhaft gesch&uuml;tzt werden sollen.</p>
<p dir="ltr">Eigentlich sollte das im Interesse Aller sein und im nachfolgenden beschreiben wir anhand einer typischen Internetseite eines Fotografen / Freiberuflers, welche Punkte beachtet werden m&uuml;ssen.</p>
<p dir="ltr">Aufgrund der Komplexibilit&auml;t der Materie und der teilweise noch nicht vorhandenen Rechtsprechungen sind unsere Empfehlungen allerdings weder vollst&auml;ndig noch rechtlich verbindlich. Eine weiterf&uuml;hrende Recherche oder der Kontakt zu einer fachlichen Stelle ist bei Unklarheiten unbedingt zu empfehlen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Um &Auml;ngsten vorzubeugen:</strong> Die DSGVO schr&auml;nkt niemanden in der Ausf&uuml;hrung seiner Dienstleistung ein. Die Erhebung und Weitergabe von Daten, die zur Vertragserf&uuml;llung einer angebotenen Dienstleistung notwendig sind, ist zul&auml;ssig. Allerdings ist man in der Pflicht daf&uuml;r zu sorgen, dass der Umgang mit den Daten und die Weitergabe an externe Dienstleister den Vorgaben der DSGVO entspricht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie gehe ich bei der Umsetzung der DSGVO als Fotograf oder Freiberufler konkret vor? Hier&nbsp;eine Schritt f&uuml;r Schritt Anleitung mit Muster f&uuml;r das Verarbeitungsverzeichnis.</strong></p>
<p>- Herausfinden, wo on- und offline personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und weitergegeben werden</p>
<p>- alle Vorg&auml;nge an die DSGVO anpassen (falls notwendig)</p>
<p>- Verarbeitungsverzeichnis erstellen</p>
<p>- Datenschutzerkl&auml;rung aktualisieren</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Der erste Schritt bei der Umsetzung der DSGVO als Fotograf</strong> sollte eine Bestandsaufnahme sein, an welchen Stellen auf der eigenen Seite personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet, bewusst weitergegeben oder unbewusst durch plug-ins erfasst werden. Bei der gew&ouml;hnlichen Seite eines Fotografen sind meist die folgenden Punkte zu beachten:</p>
<p dir="ltr">- Hoster</p>
<p dir="ltr">- SSL Verschl&uuml;sselung</p>
<p dir="ltr">- IP-Adressen</p>
<p dir="ltr">- Kontaktformular</p>
<p dir="ltr">- Analysetool / google analytics</p>
<p dir="ltr">- Facebook plugin / widget</p>
<p dir="ltr">- Eingebundene Videos</p>
<p dir="ltr">- Newsletter</p>
<p dir="ltr">- Share tool</p>
<p dir="ltr">- Cookies</p>
<p dir="ltr">- google fonts</p>
<p dir="ltr">- Datenweitergabe an externe Dienstleister wie Steuerberater, Mailingdienste, Buchungssyteme, Shops, CRM, Cloud L&ouml;sungen</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Aus dieser Auflistung ergeben sich sofort etliche Fragen, denen die &Uuml;berlegung, auf welche Tools man verzichten kann, vorangestellt werden sollte. Denn je weniger Plug-ins man nutzt und je weniger Daten man an Externe weitergibt, desto unkomplizierter ist die Umsetzung der DSGVO. Muss es beispielsweise ein facebook Plug-in sein, oder gen&uuml;gt eine Verlinkung? Kann der Newsletter &uuml;ber den eigenen Server versendet werden, anstatt &uuml;ber einen US-Anbieter? Ben&ouml;tige ich wirklich ein Kontaktformular?</p>
<p dir="ltr">Gehen wir nun aber der Reihe nach durch, wo man mit einer gew&ouml;hnlichen Seite mit personenbezogenen Daten in Ber&uuml;hrung kommt und worauf man achten sollte:</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p><strong>Hoster, bei dem die eigene Seite liegt:</strong></p>
<p dir="ltr">- Da hier immer personenbezogene Daten gespeichert sind, besteht Handlungsbedarf. Zuerst ist ein Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit dem Hoster abzuschlie&szlig;en. Bei den meisten Hostern gibt es dazu Vordrucke.</p>
<p dir="ltr">- Es muss dauerhaft sichergestellt sein, dass die eigene Webseite sicher ist, also dass sichere Passworte verwendet werden und regelm&auml;&szlig;ig Sicherheitsupdates gemacht werden.</p>
<p dir="ltr">- Da die IP-Adressen der Besucher beim Hoster in Logfiles gespeichert werden, muss dies deaktiviert oder die IP-Adressen anonymisiert werden.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>SSL Verschl&uuml;sselung:</strong></p>
<p dir="ltr">- Eine SSL Verschl&uuml;sselung f&uuml;hrt zu einem Schutz der Daten und ist somit jedem - nicht nur im Hinblick auf die DSGVO - anzuraten. F&uuml;r alle Seiten, die Formulare (und sei es nur ein Kontaktformular) haben, ist eine SSL Verschl&uuml;sselung sogar Pflicht.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>IP-Adressen</strong></p>
<p dir="ltr">- gelten als personenbezogene Daten und d&uuml;rfen nur gespeichert werden, wenn sie zur Funktionsf&auml;higkeit des Dienstes notwendig sind. Dann gilt</p>
<p dir="ltr">- Sie sollten m&ouml;glichst immer anonymisiert werden.</p>
<p dir="ltr">- Es muss eine Widerspruchsm&ouml;glichkeit in der Datenschutzerkl&auml;rung auf der Webseite geben.</p>
<p dir="ltr">- IP-Adressen werden meist in Logfiles gespeichert - siehe &ldquo;hoster&rdquo;.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Kontaktformular</strong></p>
<p dir="ltr">- Eine SSL Verschl&uuml;sselung der Seite ist Pflicht.</p>
<p dir="ltr">- Ferner ist darauf zu achten, dass die IP Adresse nur anonymisiert gespeichert wird.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Analysetool wie google analytics</strong></p>
<p dir="ltr">- Wie auch beim hostinganbieter muss hier ein Vertrag &uuml;ber die Auftragsdatenverarbeitung geschlossen werden. Dies geht im analytics account einfach per Klick.</p>
<p dir="ltr">- Die IP muss anonymisiert werden.</p>
<p dir="ltr">- Der Nutzer muss in der Datenschutzerkl&auml;rung auf sein Widerspruchsrecht und auf technische M&ouml;glichkeiten dazu (opt out cookie) aufmerksam gemacht werden.</p>
<p dir="ltr">- Es muss sichergestellt sein, dass dies auch auf Smartphones funktioniert (daf&uuml;r muss zus&auml;tzlich etwas Code eingef&uuml;gt werden)?</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Facebook Plug-in</strong></p>
<p dir="ltr">- Alle Plug-ins sollten entfernt werden oder mit der Shariff-L&ouml;sung neu eingebunden werden. Selbst eine 2-Klick-L&ouml;sung ist nicht ausreichend.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Eingebundene Videos</strong></p>
<p dir="ltr">- youtube bietet zwar keinen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (mit der DSGVO nur noch Auftragsverarbeitungsvertrag genannt), daf&uuml;r aber einen &ldquo;erweiterten Datenschutzmodus&rdquo; an, mit dem Videos neu auf der eigenen Seite eingebunden werden k&ouml;nnen. Dies reduziert die &uuml;bermittelten Daten.</p>
<p dir="ltr">- Die Datenschutzerkl&auml;rung muss erg&auml;nzt werden.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Newsletter</strong></p>
<p dir="ltr">- Die Nachweispflicht mit Double-Opt-In, elektronischer Protokollierung und Widerrufsrecht bleibt bestehen.</p>
<p dir="ltr">- Die Datenschutzerkl&auml;rung muss unter anderem auch die Rechtsgrundlage, Dauer und den Zweck der Verarbeitung erhalten.</p>
<p dir="ltr">- Die Versendung &uuml;ber einen externen Anbieter unterliegt Vorgaben. Siehe &ldquo;Weitergabe von Daten an externe Dienstleister&rdquo;.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Share tools</strong></p>
<p dir="ltr">- viele Tools &uuml;bermitteln Daten schon vor dem Klick und sollten nicht mehr eingesetzt werden.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Cookies</strong></p>
<p dir="ltr">- da Cookies als personenbezogene Daten gelten, gilt auch hier der nach der DSGVO der Grundsatz des Verbots mit Erlaubnisvorbehalt. Das bedeutet, dass auch weiterhin eigene Cookies und auch Cookies von Drittanbietern gesetzt werden d&uuml;rfen, sofern das wirtschaftliche Interesse des Seitenbetreibers &uuml;berwiegt und die Cookies notwendig und rechtm&auml;&szlig;ig sind.</p>
<p dir="ltr">- Beim ersten Besuch der Seite sollte auf die Cookies hingewiesen werden. Meist geschieht das durch ein Cookie Consent Plugin, was auf dem eigenen Server liegen sollte.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Google fonts</strong></p>
<p dir="ltr">- Eine Einbindung sollte lokal erfolgen, damit beim Seitenaufruf keine Font-Daten geladen werden, denn dabei wird die IP-Adresse &uuml;bermittelt.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Weitergabe von Daten an externe Dienstleister</strong>&nbsp;(Steuerberater, Mailingdienste, Buchungssyteme, Shops, CRM, Cloud L&ouml;sungen, etc.)</p>
<p dir="ltr">- Wie auch beim Hoster muss bei einer Weitergabe von Daten an Externe ein Vertrag &uuml;ber die Auftragsdatenverarbeitung (Data-Processing-Agreements) geschlossen werden und die eigene Datenschutzerkl&auml;rung erg&auml;nzt werden. Gerade bei Anbietern au&szlig;erhalb der EU sollte hier besondere Vorsicht walten.&nbsp;</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Hat man dies&nbsp;alles gekl&auml;rt, m&uuml;ssen f&uuml;r die Umsetzung der DSGVO noch folgende Punkte bedacht werden<strong>:</strong></p>
<p dir="ltr"><strong>Verarbeitungsverzeichnis </strong>(bisher: Verfahrensverzeichnis):</p>
<p dir="ltr">Die F&uuml;hrung eines Verzeichnisses aller Datenverabeitungst&auml;tigkeiten ist&nbsp;mit der DSGVO auch f&uuml;r einen einzelnen Selbstst&auml;ndigen Pflicht, denn er ist zwar kleiner als 250 Mitarbeiter,&nbsp;verarbeitet aber&nbsp;"nicht nur gelegentlich"&nbsp;personenbezogene Daten zum Beispiel durch die Internetseite und E-Mail Kundenkontakt. Es gibt keine Vorgabe, wie das Verzeichnis auszusehen hat.</p>
<p dir="ltr">Eine leicht zu nutzende Vorlage, die man als Muster f&uuml;r das Verarbeitungsverzeichnis nach DSGVO als Fotograf nutzen kann, findet man hier:<a href="https://www.activemind.de/datenschutz/dokumente/verfahrensverzeichnis/"> https://www.activemind.de/datenschutz/dokumente/verfahrensverzeichnis</a></p>
<p dir="ltr">Weitere Erkl&auml;rungen findet man hier:</p>
<p dir="ltr"><a href="https://www.gdd.de/downloads/praxishilfen/GDD-Praxishilfe_DS-GVO_5.pdf">https://www.gdd.de/downloads/praxishilfen/GDD-Praxishilfe_DS-GVO_5.pdf</a></p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Recht auf Vergessen-werden</strong>:</p>
<p dir="ltr">Auf Verlangen des Nutzers m&uuml;ssen alle personenbezogenen Daten gel&ouml;scht werden. Allerdings haben die gesetzlichen / steuerlichen Aufbewahrungspflichten Vorrang.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Auskunftsrecht:</strong></p>
<p dir="ltr">Jeder Betroffene kann Auskunft dar&uuml;ber verlangen, ob und welche personenbezogenen Daten von ihm erhoben, verarbeitet und weitergegeben werden. Die Beantwortung muss innerhalb eines Monats geschehen. Eine Muster findet man hier:<a href="https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/eu-dsgvo-musterschreiben-auskunftserteilung.pdf"> https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/eu-dsgvo-musterschreiben-auskunftserteilung.pdf</a></p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><strong>Datenschutzerkl&auml;rung </strong>als Fotograf - sie muss in Bezug aufi die&nbsp;DSGVO angepasst werden:</p>
<p dir="ltr">Je nachdem welche Tools man auf der Internetseite einsetzt und welche Inhalte sie hat, muss die Datenschutzerkl&auml;rung individuell angepasst werden. Es gibt Baukastensysteme, mit deren Hilfe man sich eine Datenschutzerkl&auml;rung nach DSGVO als Fotograf zusammenstellen kann. Ein Anbieter ist<a href="https://www.e-recht24.de/"> www.e-recht24.de</a></p>
<p dir="ltr">&nbsp;&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Je nach Aufbau, Inhalten und verwendeten Tools wird es bei jedem Fotografen noch weitere Punkte bei der Umsetzung der DSGVO geben, die bedacht werden m&uuml;ssen.</p>
<p dir="ltr">Wenn man sich aber klar dar&uuml;ber ist, an welchen Stellen man Daten erfasst oder weitergibt, kann man das eigene Unternehmen mit dieser Anleitung relativ z&uuml;gig DSGVO konform gestalten und sehen, an welchen Punkten weiterer Handlungsbedarf besteht.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-89713832-f15a-9e1f-3f4d-4c3a55ac6335"><br /><br /></span></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-umsetzung-der-dsgvo-als-fotograf-oder-freiberufler-eine-anleitung-was-zu-beachten-ist</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Mein Job ist es zu beobachten&quot; - im Gespräch mit Fotograf Martin Menke</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/mein-job-ist-es-zu-beobachten-im-gespraech-mit-fotograf-martin-menke</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/Fotograf%20Martin%20Menke_1_5.jpg" alt="Fotograf Martin Menke" width="550" height="367" /></p>
<p class="p1">BF: Hallo Herr Menke, viele Ihrer Arbeiten stammen aus dem Filmbereich und zeigen bekannte Gesichter..</p>
<p class="p1">Martin Menke: Ich arbeite jetzt schon seit 17 Jahren bei ganz unterschiedlichen Filmprojekten als Standfotograf. Meist fotografiere ich dann das Bildmaterial f&uuml;r die Pressearbeit, die Filmplakate oder das Internet und &uuml;ber all die Jahre habe ich nat&uuml;rlich auch sehr viele bekannte Schauspieler fotografieren d&uuml;rfen. Die Standfotografie ist zwar eine recht kleine Nische im Fotografiebereich, aber ich f&uuml;hle mich sehr wohl mit dieser Arbeit. Angefangen habe ich damit noch im Studium.</p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Dieser Bereich spielt gew&ouml;hnlich keine gro&szlig;e Rolle in einer Ausbildung, wie sind Sie dazu gekommen?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Ich hatte immer schon eine starke Affinit&auml;t zu Filmplakaten. Als ich dann im Studium in einem Fotolabor gejobbt habe, kam ich auch mit Standfotografen in Kontakt. Meinen ersten Job habe ich dann &uuml;ber einen dieser Kunden vermittelt bekommen. Ich mache diesen Job sehr gerne, weil ich f&uuml;r etwas bezahlt werde, was ich sowieso liebe: Situationen beobachten und diese dann auf dem Foto festhalten.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2018/Fotograf%20Martin%20Menke_4_5.jpg" alt="Fotograf Martin Menke" width="550" height="367" />&nbsp;</p>
<p class="p1">BF: Sie haben Ihren ganz eigenen Stil, aber wie bekommt man den diesen bestimmten Look, diese Ausdrucksst&auml;rke hin?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Wie jeder andere Fotograf auch versuche ich m&ouml;glichst intensive Bilder zu machen. Die Standfotografie hat dar&uuml;ber hinaus aber noch eine wichtige Einschr&auml;nkung: Die Personen m&uuml;ssen erkennbar sein und gerade bei Profilaufnahmen ist das manchmal eine Herausforderung. Aufnahmen von hinten gehen bei Kinofilmen eigentlich nur als moods, wenn die Stimmung des Fotos der Stimmung des Films entspricht. Ich mache relativ viele Fotos bei einem Auftrag und bin dann auch eher kritisch bei der Auswahl. Die Art der Auswahl f&uuml;hrt letztlich dann zu einer eigenen Bildsprache.</p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Machen Sie die Fotos eigentlich w&auml;hrend des Drehs?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Das werde ich oft gefragt. Ich nutze bei Proben und auch w&auml;hrend des Takes einen blimp Schallschutz. Damit kann ich dann vorsichtig Fotos machen. Die zweite M&ouml;glichkeit ist, die Szenen oder Einstellungen sp&auml;ter nachzustellen. Ich bitte die Schauspieler dann eine bestimmte Szene nachzuspielen und wenn sie nett sind, machen sie das f&uuml;r mich, sodass ich dann ein gestelltes Foto bekomme. Oft sind die ungestellten Fotos aber von der Emotion her besser.</p>
<p class="p1">Auf meiner Internetseite sieht man ein Bild aus dem Film "der Staat gegen Fritz Bauer" von einem Mann am Schreibtisch, der raucht. Dieses Bild ist w&auml;hrend des Originaltakes des Drehs entstanden, denn wenn ein Schauspieler f&uuml;r eine Szene schon etliche Male eine Zigarette rauchen musste, ist die Bereitschaft, dies f&uuml;r mich zu wiederholen, meist recht gering. Bei solchen Szenen muss ich dann als Fotograf bei Proben und der eigentlichen Aufnahme pr&auml;sent sein. Es gibt aber auch gestellte Fotos, wie zum Beispiel das Zweierportrait von Axel Prahl und Jan Josef Liefers oder das Portrait von G&ouml;tz George.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2018/Fotograf%20Martin%20Menke_8_5.jpg" alt="Fotograf Martin Menke" width="550" height="826" />&nbsp;</p>
<p class="p1">BF: Wie erreichen Sie eigentlich diese Klarheit in Ihren Bildern?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Das kommt wahrscheinlich durch meine lange Erfahrung und die selbstkritische Bildauswahl. Es geh&ouml;rt aber immer auch etwas Gl&uuml;ck mit dazu. Ich glaube nicht, dass man ein gutes Foto wirklich planen kann, denn Magie kann man nicht erzwingen. Im kreativen Bereich gibt es meiner Meinung nach immer auch einen Zufallsfaktor.</p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Gab es diesen Zufallsfaktor bei dem Standbild aus dem Film Paula ?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Was ich toll an dem Bild finde, ist der Gesichtsausdruck von den beiden Schauspielerinnen. Ich wusste sofort, dass das Foto super ist. Es ist zwar gestellt, hat aber diese Mystik. Beim Dreh war es zu dunkel zum Fotografieren, wir haben das dann mit extra hellen Kerzen nachgestellt. Bei technisch etwas schwierigeren Aufnahmen bereite ich mich eine Weile darauf vor und wei&szlig; dann genau, wie ich die Kamera einstelle, sodass ich sp&auml;ter nur wenige Sekunden brauche, um das Foto zu machen.</p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Wenn man das Standbild der beiden Frauen im Kerzenschein sieht, m&ouml;chte man unbedingt die Geschichte dazu h&ouml;ren.</p>
<p class="p1">Martin Menke: Das empfinde ich &auml;hnlich. Die rechts stehende Person ist Carla Juri, eine Schweizerin, die die Hauptrolle der Paula spielt und die links stehende Person hei&szlig;t Roxane Duran und spielt ihre beste Freundin. Die Szene, spielt in dem Atelier von Rodin in Paris, aber eigentlich wurde sie in Merseburg gedreht. F&uuml;r den Film sind wir sehr viel herumgereist, unter anderem auch nach Worpswede, einem Originalschauplatz. In dieser K&uuml;nstlerkolonie hat Paula Modersohn-Becker ihren Mann Otto Modersohn kennengelernt. Als Fotograf finde ich es immer spannend, an viele verschiedene Orte zu kommen.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2018/004_SF_PAULA_01_5.jpg" alt="Fotograf Martin Menke" width="550" height="367" /></p>
<p class="p1">BF: Was w&uuml;rde Sie machen, wenn Sie nicht fotografieren w&uuml;rden?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Das ist schwierig, aber ich k&ouml;nnte mir auch vorstellen, Musiker zu sein. Auch wenn meine Eltern immer gesagt haben, dass Kunst brotlos sei, habe ich mich letztlich daf&uuml;r entschieden.</p>
<p class="p1">Es gibt zwar immer wieder Phasen, in denen ich mir anstelle der Freiheit eine gewisse Sicherheit im Leben w&uuml;nsche. Allerdings w&uuml;nschen sich die Leute, die eingebunden in ihren 9-to-5-Job sind, oft die Freiheit, die wir Freiberufler haben.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Gibt es Projekte, an die Sie sich gern erinnern?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Beim Dreh des Films Paula dabei zu sein fand ich sehr sch&ouml;n. Der Staat gegen Fritz Bauer war auch ein sehr spannendes Projekt. Grunds&auml;tzlich wird bei ambitionierten Filmprojekten oft auch extrem motiviert gearbeitet und das ist spannend. Ein Regisseur qu&auml;lt dann seine Crew auch gern und wiederholt ein Take zehn oder f&uuml;nfzehn mal. Im Gegensatz dazu werden andere Filme dann aber auch einfach runtergedreht.</p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Was bedeutet das dann f&uuml;r Sie als Standbildfotograf?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Oft sind die Schauspieler bei ambitionierten Filmen mir gegen&uuml;ber wohlgesonnener, weil sie wissen, dass die Fotos, die ich mache, wichtig sind. Wenn eine Szene etliche Male wiederholt wird, habe ich zwar auch oft die Gelegenheit, ein gutes Foto zu machen, aber kaum eine Chance auf ein gestelltes. Denn die Schauspieler sind meist froh, wenn der Take vorbei ist.</p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Wie ist es denn generell, mit Schauspielern und den Leuten im Filmbereich zusammenzuarbeiten?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Es gibt beim Film viele kleine R&auml;dchen, die in der Maschine arbeiten. Als Fotograf sollte man sich nicht stark in den Vordergrund spielen, aber das ist ohnehin nicht meine Art. Mein Job ist es zu beobachten und das mache ich auch gern. Es arbeiten oft 50 Leute an einem Ort und da muss man sich als Fotograf einfach auch zur&uuml;cknehmen k&ouml;nnen. Dominanz ist fehl am Platz.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2018/Fotograf%20Martin%20Menke_6_5.jpg" alt="Fotograf Martin Menke" width="550" height="827" />&nbsp;</p>
<p class="p1">BF: Ist es f&uuml;r Sie leichter, mit Schauspielern zusammenzuarbeiten als mit Laien?</p>
<p class="p1">Martin Menke: In gewisser Weise ja, da Schauspieler meistens recht gut wissen, wie sie wirken. Aber es kommt auch immer darauf an, welche Fotos man machen will. Wenn ich ein ehrliches Portrait von jemanden machen m&ouml;chte, ist es mein Job als Fotograf, ihn so abzulichten, dass er authentisch r&uuml;berkommt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Nach welchen Kriterien w&auml;hlen Sie nach einem Projekt die Bilder f&uuml;r einen Film aus?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Ich lese vorher das Drehbuch und bekomme so ein Gef&uuml;hl f&uuml;r die Bildsprache. Ich muss aus den vielen Bildern dann nur die besten Fotos ausw&auml;hlen. Ich habe ein Katalogprogramm, welches ziemlich old-school ist und in dem ich die Fotos mehrfach markieren kann. Wenn ich etwa 500 Bilder schie&szlig;e, mache ich eine Vorauswahl, daraus mache ich noch einmal eine Auswahl und dann noch einmal eine Auswahl. Dreimal eine Auswahl zu treffen, empfinde ich oft als anstrengend, weil ich die Bilder auch nach technischen Aspekten betrachten muss. Fotos mit einer Unsch&auml;rfe kann ich direkt aussortieren, so gut sie mir auch gefallen m&ouml;gen.</p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Was treibt Sie eigentlich seit all den Jahren als Fotograf an?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Fast kein Foto, was ich mache, empfinde ich als ideal oder gut. Das ist wie ein Motor, der mich vorw&auml;rts bringt, um immer weiter Bilder zu machen. Selbst wenn ich schon ein gutes Foto habe, mache ich trotzdem weiter, weil ich immer denke, dass ich eventuell ein besseres Foto verpasse. &nbsp;In den letzten Jahren bin ich mit zunehmender Erfahrung allerdings auch ein wenig ruhiger geworden. Letztlich brauche ich ja nur ein gutes Bild und nicht zehn.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2018/Fotograf%20Martin%20Menke_3_5.jpg" alt="Fotograf Martin Menke" width="550" height="367" />&nbsp;</p>
<p class="p1">BF: Wie sieht eigentlich die Konkurrenzsituation im Bereich der Standfotografie aus?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Ich befinde mich in einer sehr kleinen, exotischen Nische. Hier in K&ouml;ln gibt es etwa 10 Fotografen, die in diesem Bereich arbeiten. Wir kennen uns untereinander und es gibt schon eine gewisse Konkurrenzsituation. Interessante Jobs m&ouml;chte nat&uuml;rlich jeder machen, aber dennoch sind wir aufeinander angewiesen und helfen uns gegenseitig mit Equipment oder geben Termine, die man selbst nicht wahrnehmen kann, untereinander weiter. Mittlerweile habe ich meine Kontakte und einen gewissen Ruf, dar&uuml;ber kommen dann die meisten Auftr&auml;ge. Ich mag zum Beispiel auch die Modefotografie, aber ich mag nicht das Metier, da w&auml;re ich nicht gl&uuml;cklich.</p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Was w&uuml;rden Sie dann jungen Menschen raten, die heute Fotograf werden wollen?</p>
<p class="p1">Martin Menke: (lacht). Was soll ich sagen &hellip;? Bei dieser Frage muss ich immer an meine Eltern denken. Ich kann nur von der Idee, Fotograf zu werden, abraten. Die Zeiten haben sich stark gewandelt. Das klassische Bild des Fotografen gibt es nicht mehr. Seit der digitalen Revolution kann jeder mit dem Handy ein gutes Foto machen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Die erfolgreichen jungen Fotografen verursachen mittlerweile oft eine Identit&auml;tskrise bei alteingesessenen Fotografen.</p>
<p class="p1">Martin Menke: Ja, es gibt nicht mehr diese klassischen, altmodischen, linearen Strukturen. Fr&uuml;her geh&ouml;rte wahnsinnig viel Erfahrung dazu, um ein gutes Foto zu machen. Man hatte keinen Monitor, auf dem man die Bilder screenen und ausw&auml;hlen konnte. Man musste die Filme erst ins Labor bringen und hat am n&auml;chsten Tag gesehen, ob die Bilder gut waren. Korrigieren konnte man da nicht mehr. Ein gutes Foto zu produzieren ist vom Equipment und dem finanziellen Aufwand in den letzten 20 Jahren viel g&uuml;nstiger geworden. Im Umkehrschluss ist es aber wesentlich schwieriger geworden, sich als Fotograf zu finanzieren. Deshalb kann ich nur abraten, heutzutage Fotograf zu werden. Ich sehe jetzt viele Fotografen aus der Not heraus kleine Filmclips zu machen. Aber das ist etwas v&ouml;llig anderes. Ein stehendes Bild hat so eine Art Mystik, die ein bewegtes Bild nicht hat.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p dir="ltr"><img src="/data/2018/Fotograf%20Martin%20Menke_2_5.jpg" alt="Fotograf Martin Menke" width="550" height="367" />&nbsp;</p>
<p class="p1">BF: Ist das der Grund, warum Sie das Filmen eher ablehnen?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Nein, vielleicht bin ich auch etwas &uuml;berfordert, denn der Anspruch ist ein anderer. Ein Foto ist ein Ausschnitt, eine Momentaufnahme und das ist f&uuml;r mich sehr faszinierend. Wenn in einem Bild eine gewisse Mystik steckt, finde ich das gut. Egal, ob das dann eine professionelle Aufnahme ist oder ein Handybild. Professionelle Bilder sind oft technisch perfekt, aber es steckt wenig Tiefe drin. Grunds&auml;tzlich mag ich ehrliche Sachen und wenn man an Fotos einen gewissen Intellekt erkennen kann.</p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">BF: Sie m&ouml;gen somit fotografische Geschichtenerz&auml;hler?</p>
<p class="p1">Martin Menke: Ja, genau. Aber die Bilder sollten eine gewisse Stilsicherheit erkennen lassen. Viele probieren, eine Stimmung zu erzeugen, die dann aber nur eine Art Abklatsch von Klischees ist oder eine Kopie von etwas, was sie irgendwo gesehen haben. Neben der Standfotografie arbeite ich an einer k&uuml;nstlerischen Reihe, bei der ich immer zwei Bilder kombiniere. Diese Twinpics sind mein assoziatives Tagebuch mit pers&ouml;nlichen Bildern, aus denen sich assoziative Geschichten ergeben.</p>
<p class="p1">Mir pers&ouml;nlich gefallen Sachen, die einen dokumentarischen Stil haben und wo die Technik nicht im Vordergrund steht. Martin Parr finde ich zum Beispiel toll. Das ist jemand, der schon seit den 70er Jahren geblitzte Aufnahmen bei Tageslicht macht. Er fotografiert unter anderem das britische Prekariat, er zeigt die sozialen Umst&auml;nde anhand unverf&auml;lschter Aufnahmen. Er hat Humor und die Bilder haben einen politischen Aspekt, weil man sieht, wie die britische Gesellschaft tickt. Solche Aufnahmen sind mehr als nur eine Abbildung.</p>
<p class="p2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p><img src="/data/2018/Fotograf%20Martin%20Menke_port_5.jpg" alt="Fotograf Martin Menke Portr&auml;t" width="550" height="550" />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Arbeiten von Martin Menke findet man auf seiner <a href="http://www.martin-menke.com/" target="_blank">Internetseite</a> und auf seinem <a href="/martin-valentin-menke-50823-koeln/3567" target="_blank">BF Profil</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/2018/Fotograf%20Martin%20Menke_pl1_5.jpg" alt="Fotograf Martin Menke" width="550" height="795" /></p>
<p><img src="/data/2018/Fotograf%20Martin%20Menke_pl2_5.jpg" alt="Fotograf Martin Menke" width="550" height="733" /></p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/mein-job-ist-es-zu-beobachten-im-gespraech-mit-fotograf-martin-menke</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Zeit ist das schönste Geschenk&quot; - Im Gespräch mit Fotografin Nicole Porubek</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/zeit-ist-das-schoenste-geschenk-im-gespraech-mit-fotografin-nicole-porubek</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/Fotografin%20Nicole%20Porubek%203_5.jpg" alt="Fotografin Nicole Porubek" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Hallo Frau Porubek, auf Ihrer Webseite ist mir sofort das Foto einer Frau mit Nelken und einem recht ungew&ouml;hnlichen Lilastich im Haar aufgefallen.</p>
<p>Nicole Porubek: Das war eine meiner freien Arbeiten und da ist dann erlaubt, was sonst nicht unbedingt m&ouml;glich w&auml;re. Gerade diese Graut&ouml;ne stehen nicht jedem, hier hat das aber einfach alles sehr gut gepasst. Ich habe immer eine Sytlistin, Visagistin und oft noch jemanden f&uuml;r die Haare mit dabei und dann setzen wir in freien Projekten wie diesem au&szlig;ergew&ouml;hnliche Ideen um.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Schaut man sich Ihre Seite an, sieht man Haupts&auml;chlich Lifestyle und Modeaufnahmen.</p>
<p>Nicole Porubek: Mein Herzblut h&auml;ngt schon eindeutig an der Fashionfotografie. Und die zeige ich neben Lifestyle und einigen kommerziellen Arbeiten dann auch auf meiner Webseite. Im Gegenzug dazu sieht man auf BF haupts&auml;chlich meine Hochzeit- und Businessfotografie. Diese Aufteilung habe ich schon recht lange und bin ganz gl&uuml;cklich damit. &Uuml;bernommen habe ich diese Idee der Trennung einzelner Arbeitsbereiche von Felix Rachor, bei dem ich meine Masterklasse gemacht habe. Ich finde es sehr wichtig nur das zu zeigen, was zu mir passt und was ich auch wirklich zeigen m&ouml;chte. Wir Fotografen m&uuml;ssen nicht alles zeigen, was wir machen.</p>
<p><img src="/data/2018/Fotografin%20Nicole%20Porubek%204_5.jpg" alt="Fotografin Nicole Porubek" width="550" height="825" /></p>
<p>BF: Wie kam es zu dem Fokus auf Modefotografie?</p>
<p>Nicole Porubek: Die Modefotografie ist derzeit ziemlich wichtig f&uuml;r mich. Aufgewachsen bin ich in Budapest, wo ich Visagist gelernt habe und dann beim Fernsehen gearbeitet habe. Ich hatte aber immer den Traum, dass ich eines Tages meine eigenen Arbeiten in einer Zeitschrift sehe. Erst recht sp&auml;t habe ich bemerkt, dass die Fotografie mir viel besser liegt als die Arbeit einer Visagistin und ich nur daf&uuml;r wirklich brenne. Ich mag auch die Arbeitsweise mit Stylist und Visagist. Zwar gibt bei einem Modeshooting der Auftraggeber zum gro&szlig;en Teil vor, was fotografiert werden soll. Aber einen gro&szlig;en Anteil haben auch die Stylisten. Man kann sogar soweit gehen zu sagen, dass ein wirklich gutes Modefoto ohne eine gute Stylistin kaum m&ouml;glich ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Woher nehmen Sie die Inspiration zu Ihren Arbeiten?</p>
<p>Nicole Porubek: Mit Mode besch&auml;ftige ich mich schon seit etlichen Jahren. Ich mag zum Beispiel die Vogue als Inspirationsquelle, auch wenn sie sehr viel Reklame beinhaltet. Die Modebilder dort sind oft sehr speziell. Als normaler Mensch kann man das nicht tragen, aber darum geht es letztlich gar nicht. Die Bilder sollen oft schocken und bleiben dadurch im Ged&auml;chtnis, setzen dar&uuml;ber hinaus nat&uuml;rlich auch Trends. In den letzten Jahren bin ich allerdings auch ein Fan von Harpers Bazaar geworden. Die Bildsprache ist wirklich sch&ouml;n und einige meiner Vorbilder wie Andreas Ortner oder Marie B&auml;rsch fotografieren dort regelm&auml;&szlig;ig. Mit deren Arbeiten kann ich mich identifizieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie zeigen Ihre Arbeiten auch auf Instagram und facebook</p>
<p>Nicole Porubek: Wenn man sieht, dass fast alle Stars und Prominente dort vertreten sind, muss man es einfach nutzen, um ins Gespr&auml;ch zu kommen und zu bleiben. Ich nutze das vor allem auch, um kleine Geschichten zu erz&auml;hlen. Gerade habe ich zum Beispiel eine Strecke produziert, in der ich ein ganz normales M&auml;dchen im Harpers Bazaar Stil zu einem high fashion model transformiere. Auf diese Story hatte ich &uuml;ber 1000 clicks, was f&uuml;r mich dann eine tolle Werbung ist. Gefreut hat mich auch, dass davon recht viele M&auml;nner geklickt haben, obwohl weniger Haut zu sehen war.</p>
<p><img src="/data/2018/Fotografin%20Nicole%20Porubek%208_5.jpg" alt="Fotografin Nicole Porubek" width="550" height="367" />&nbsp;</p>
<p>BF: Sehen Sie denn einen Unterschied in der Bildsprache zwischen m&auml;nnlichen und weiblichen Fotografen?</p>
<p>Nicole Porubek: Definitiv. Gerade in den sozialen Medien werden von M&auml;nnern h&auml;ufig Bilder geteilt, auf denen die Modelle eher unbekleidet sind. Frauen teilen die Bilder, die sie ber&uuml;hren oder wo das Model einen intensiven Blick hat. Die Arbeit mit m&auml;nnlichen Modellen ist dadurch schwieriger, alleine schon ein passendes m&auml;nnliches Model zu finden, das einen tollen Blick und dazu noch einen interessanten K&ouml;rper hat. Spontan f&auml;llt mir da David Beckham mit seiner Kampagne f&uuml;r Unterw&auml;sche ein, wo beides zusammen kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Die Art wie Mode und Menschen online gezeigt werden hat mittlerweile einen starken Einflu&szlig; auf viele Menschen.</p>
<p>Nicole Porubek: Ich finde das schon grenzwertig, wenn man youtube Videos sieht, in denen erkl&auml;rt wird, dass man sich die Lippen aufspritzen soll. Sch&ouml;nheit ist relativ und ich setze mich auch in sozialen Projekten daf&uuml;r ein, dass man einen Menschen erst kennen lernt, bevor man urteilt. Gerade f&uuml;r Kinder ist dies enorm wichtig und ich finde es toll, wenn man fotografisch etwas bewegen kann und arbeite dann auch gerne honorarfrei.</p>
<p><img src="/data/2018/Fotografin%20Nicole%20Porubek%207_5.jpg" alt="Fotografin Nicole Porubek" width="550" height="366" />&nbsp;</p>
<p>BF: Wie sehen Ihre n&auml;chsten Projekte aus?</p>
<p>Nicole Porubek: Die beste Entscheidung in meinem Leben war, dass ich &uuml;berhaupt Fotografin geworden bin. Ich habe davor einen Zeitlang beruflich im B&uuml;ro gesessen und das war gerade auch gesundheitlich &uuml;berhaupt nichts f&uuml;r mich. Seitdem ist Zeit f&uuml;r mich das sch&ouml;nste Geschenk und das versuche ich meinen Kunden in den Bildern mitzugeben. Erinnerungen in Bildern ist f&uuml;r mich das Sch&ouml;nste &uuml;berhaupt. An materielle Dinge erinnert man sich nicht lange, aber Bilder bleiben und oft sind Empfindungen damit verkn&uuml;pft. Es ist f&uuml;r mich eine Herzensangelegenheit, etwas fotografisch zu hinterlassen. Ich arbeite in diesem Jahr vor allem darauf hin, in m&ouml;glichst gro&szlig;en Magazinen meine Ideen und Bilder zeigen zu k&ouml;nnen. Wichtig ist f&uuml;r mich aber immer auch, ein Ziel zu haben und zu wissen, was man bildlich und inhaltlich sagen m&ouml;chte. Ohne das funktioniert die Arbeit im freiberuflich, kreativen Bereich f&uuml;r mich nicht. Auch eine emotionale Verbundenheit mit dem Auftraggeber aufzubauen und ein Foto zu entwickeln, was Emotionen zeigt, ist mir sehr wichtig. Privat m&ouml;chte ich nat&uuml;rlich auch viel Zeit mit meiner Familie verbringen.</p>
<p><img src="/data/2018/Fotografin%20Nicole%20Porubek%206_5.jpg" alt="Fotografin Nicole Porubek" width="550" height="309" /></p>
<p>BF: Wo Sie gerade Ihre Familie ansprechen, wie sieht es da aus, fotografieren Sie sie auch privat regelm&auml;&szlig;ig?</p>
<p>Nicole Porubek: Ich bin ein Familienmensch und habe recht viele Bilder in meiner Wohnung von meinem Leben und meiner Familie. Meist sind das Urlaubsbilder und Erinnerungen. Und auch wenn das ganz alte Kinderbilder von mir sind, die Erinnerungen an diesen einen Tag kommen beim Betrachten immer wieder hoch und das ist das sch&ouml;ne an Bildern. Sie erhalten Emotionen der Vergangenheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/2018/Fotografin%20Nicole%20Porubek%201_5.jpg" alt="Fotografin Nicole Porubek" width="550" height="588" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Arbeiten von Nicole Porubek findet man auf Ihrer <a href="http://nicole-porubek.de/" target="_blank">Internetseite</a> oder in Ihrem <a href="/nicole-porubek-71409-schwaikheim/8863" target="_blank">BF Profil</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/zeit-ist-das-schoenste-geschenk-im-gespraech-mit-fotografin-nicole-porubek</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Das best-of-2017 - machen Sie jetzt noch mit!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/das-best-of-2017-machen-sie-jetzt-noch-mit</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Wie war 2017 f&uuml;r Sie als Fotograf? Gab es ein fotografisches Highlight im professionellen oder privaten Bereich? Ein Foto, dass Ihnen besonders viel bedeutet und Ihnen ans Herz gewachsen ist?</p>
<p>Vor einigen Tagen hatten wir dazu aufgerufen, genau diese Bilder einzusenden. Herausgekommen ist auch dieses Jahr wieder eine Seite ganz pers&ouml;nlicher &ldquo;best of 2017&rdquo; Bilder zum Durchst&ouml;bern.</p>
<p>Teilweise stammen die Fotos aus dem privaten Bereich wie dieses von Katharina HooperSmith (<a href="http://www.smallbeginnings.me" target="_blank">www.smallbeginnings.me)</a>, die dazu schreibt: &ldquo;Das Bild habe ich zusammen mit meiner Tochter kreiert. Uns fallen oft spontan Ideen ein, die wir dann zusammen umsetzten und viel Spa&szlig; dabei haben.&rdquo;</p>
<p><img src="/data/2018/Katharina HooperSmith.jpg" alt="" width="550" height="550" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei sind aber auch Auftragsarbeiten wie die von Markus Hameister (<a href="http://www.digital-mediadesign.de" target="_blank">www.digital-mediadesign.de</a>)</p>
<p><img src="/data/2018/4e173aafd3abbf03c8ab92aa936b98f8.jpg" alt="" width="550" height="368" />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oder Bilder wie dieses von Stefanie Aumiller (<a href="http://www.stefanieaumiller.com" target="_blank">www.stefanieaumiller.com</a>) aus ihrem freien Projekt &bdquo;Gritty Woman&ldquo;: &ldquo;Eine Strecke die zusammen mit der Stylistin Nicole Hannay letztes Jahr entstanden ist. Wir haben verschiedene Frauen in allt&auml;glichen Situationen inszeniert. Auf dem Bild ist Olga, Yogalehrerin in der &bdquo;Kriegerstellung&ldquo; Ich mag dieses Bild farblich besonders gern und weil es so viel St&auml;rke ausdr&uuml;ckt.&rdquo;</p>
<p><img src="/data/2018/Stefanie Aumiller.jpg" alt="Stefanie Aumiller" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daniel Sadrowski (<a href="http://www.danielsadrowski.de" target="_blank">www.danielsadrowski.de</a>) hat ein Reportagebild eingereicht und schrieb dazu: &ldquo;Das Portrait von Erna de Vries habe ich f&uuml;r die Reportage "Wider das Vergessen" f&uuml;r das schweizer Stra&szlig;enmagazin SURPRISE &uuml;ber Zeitzeugen und den Verein Heimatsucher aufgenommen. Erna de Vries hat den Holocaust &uuml;berlebt und uns ihre Geschichte erz&auml;hlt.&rdquo;</p>
<p><img src="/data/2018/daniel sadrowski.jpg" alt="" width="550" height="440" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klaus Lange (<a href="http://www.klange.de" target="_blank">www.klange.de</a>)&nbsp;zeigt ein k&uuml;nstlerisches Portrait mit dem Titel :&bdquo;Fadra &amp; Louise&ldquo;, Dezember 2017: &ldquo;Das Bild ist mein Beitrag zur BFF-Ausstellung, Triebwerke 2017 mit dem Thema From Dusk Till Down&hellip; Der Augenblick und das Ergebnis haben mich 2017 als Portraitfotograf, mehr als alle anderen bewegt.&rdquo;</p>
<p><img src="/data/2018/klaus lange.jpg" alt="" width="550" height="733" />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn auch Sie als professioneller Fotograf jetzt Lust haben, Ihrem bestem oder sch&ouml;nstem, pers&ouml;nlichstem oder kommerziellstem, lautestem oder leisestem Bild aus 2017 einen Raum zu geben, seien Sie mit dabei und zeigen auch Sie ihr ganz pers&ouml;nliches best of 2017!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alle Bilder und wie Sie mitmachen k&ouml;nnen, finden Sie unter diesem Link: <a href="/best-of-2017" target="_blank">BEST OF 2017</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/das-best-of-2017-machen-sie-jetzt-noch-mit</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Rückblickend habe ich viel zu wenig fotografiert&quot; - im Gespräch mit Jürgen Pollak</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/rueckblickend-habe-ich-viel-zu-wenig-fotografiert-im-gespraech-mit-juergen-pollak</link>
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    <![CDATA[
      <p><img src="/data/2018/Fotograf Juergen Pollak_539_06.jpg" alt="" width="550" height="447" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Pollak, Sie haben als Fotograf in Paris, Berlin, Wien und New York gelebt und dabei zwei Wendepunkte in der Weltgeschichte hautnah miterlebt.</p>
<p>J&uuml;rgen Pollak: Ja, das stimmt. Der eine historische Wendepunkt des Mauerfalls &ouml;ffnete alles und 9/11 nahm dann viele Hoffnungen. Eigentlich komme ich aus Stuttgart und bin erst nach Paris und sp&auml;ter f&uuml;r mein Kunststudium nach Berlin gegangen, wo ich dann den Mauerfall miterlebt habe. Diese Zeit war eine wahnsinnige Erfahrung. Dann zog es mich nach Wien und kurz vor 9/11 nach New York. Ich hatte in der GreenCard Lotterie gewonnen bin 5 Tage vor 9/11 nach New York gezogen Der Anschlag war traumatisierend, aber nat&uuml;rlich habe ich den ganzen Tag dokumentiert, fotografiert und auch die ganze Zeit danach festgehalten. Ein knappes Jahr sp&auml;ter bin ich dann wieder nach Deutschland gezogen, weil die wirtschaftliche Situation nach 9/11 nat&uuml;rlich verheerend war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sind Ihre Fotos eine Art &Uuml;bersetzungsarbeit dieser kulturellen Grenzerfahrungen?</p>
<p>J&uuml;rgen Pollak: Das w&uuml;rde ich mir nicht anma&szlig;en. Die Kamera hilft mir aber nat&uuml;rlich zu verstehen, einzufangen, abzubilden. F&uuml;r mich ist sie eher ein &Uuml;bersetzer. Ich habe in der 13. Stra&szlig;e in New York gewohnt und als das erste Flugzeug &uuml;bers Apartment geflogen ist, dachte ich nur: Das ist aber sehr tief unterwegs. Eine Minute sp&auml;ter h&ouml;rte ich Polizei- und Feuerwehrsirenen und dachte: Das kann nicht sein, dass das Flugzeug hier irgendwo in der Stadt abgest&uuml;rzt ist. Ich bin dann raus, wollte mir etwas zum Fr&uuml;hst&uuml;cken holen und da brannten auch schon beide T&uuml;rme. Ich habe mich dann zwischen Video- oder Fotokamera f&uuml;r die Fotokamera entschieden. Die Kamera ist mein Tool, um Kontakt mit der Umwelt aufzunehmen und das real zu erfassen.</p>
<p><img src="/data/2018/Fotograf Juergen Pollak_539-1.jpg" alt="" width="550" height="448" />&nbsp;</p>
<p>BF: Ist Ihre Kamera auch eine M&ouml;glichkeit, sich emotional vor dem zu sch&uuml;tzen, was in Ihrer Umgebung passiert? Die Situation in New York muss ersch&uuml;tternd gewesen sein.</p>
<p>J&uuml;rgen Pollak: Ich w&uuml;rde nicht sagen, dass die Kamera eine bewusste Schutzfunktion &uuml;bernimmt. Aber der Tag an sich war nat&uuml;rlich unbegreifbar. Ich habe das World Trade Center gesehen, als es brannte. Die wirkliche Dramatik entstand, als der erste Turm eingest&uuml;rzt ist. In dem Moment waren alle geschockt. Die Inszenierung, die man am Fernsehen bekommt, gab es nicht. Das war in dem Moment Realit&auml;t, die man sp&auml;ter erst begreift. Ich habe mit der Kamera die Emotionen der Menschen eingefangen. Das war f&uuml;r mich pers&ouml;nlich eine der traumatischsten Erfahrungen meines Lebens. Die Bilder dieses Tages habe ich dann in New York in der Ausstellung &bdquo;Here is New York&ldquo; und auch hier in Deutschland zum 10. Jahrestag ausgestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie haben sich dann in den USA auf die Architekturfotografie spezialisiert.</p>
<p>J&uuml;rgen Pollak: Nach 9/11 war in New York Downtown Manhattan f&uuml;r den Verkehr gesperrt und dadurch oft menschenleer. An diesen Tagen habe ich sehr viel Architektur fotografiert. Das menschenleere New York war somit eine unbewusste Initialz&uuml;ndung f&uuml;r meine Architekturfotografie. Nach meinem Umzug nach Stuttgart habe ich dann eine Serie &uuml;ber die Stadt fotografiert und auch Stuttgart nachts menschenleer fotografiert. So ist dann letztlich mein Hang zur Architekturfotografie entstanden.</p>
<p><img src="/data/2018/Fotograf Juergen Pollak_MG_9627.jpg" alt="" width="550" height="367" />&nbsp;</p>
<p>BF: Neben 9/11 haben Sie auch den Mauerfall miterlebt. Wie war diese Zeit in Berlin?</p>
<p>J&uuml;rgen Pollak: Ich habe damals vor allem den dramatischen Wandel des Stadtbilds dokumentiert. Man kann sich das heute gar nicht mehr vorstellen, dass innerhalb von Monaten die Mauer einfach aus dem Stadtbild verschwunden war. Es war extrem spannend, das zu sehen und zu erleben. Wenn man 500 Meter innerhalb der Stadt ging, war man in einer anderen Kultur. Im damaligen Prenzlauer Berg gab es H&auml;user, bei denen die Jalousien seit 1945 nicht mehr oben waren. Geschichte war damals in Berlin wesentlich besser erfahrbar als in Stuttgart. In Berlin gab es noch offene Wunden und Ruinen. In den Monaten nach der Grenz&ouml;ffnung habe ich dann als Student beim Sender Freies Berlin gearbeitet. Wir haben verschiedene Reportagen im Umland von Berlin gemacht. Ich dachte immer: So muss es auch in Westdeutschland in den 50er Jahren ausgesehen haben. Alleen von denen ich dachte, dass schon Friedrich der Gro&szlig;e dort entlang gefahren ist. Das waren kleine Zeitreisen f&uuml;r mich. Es war irrsinnig spannend. Ich bin dann einmal in einen Konsum in Ostberlin zum Einkaufen gegangen, weil ich wissen wollte, was es dort an Lebensmitteln gibt und wie es schmeckt. An der Kasse sagte die Verk&auml;uferin zu mir: &ldquo;Sie k&ouml;nnen nicht zahlen.&rdquo; Ich meinte: &ldquo;Doch, ich kann zahlen. Ich habe Ost- und Westmark.&rdquo; Sie erwiderte: &ldquo;Nein, Sie k&ouml;nnen nicht zahlen, Sie haben keinen Einkaufswagen.&rdquo; Bei meinem Penny um die Ecke hingegen stand zu der Zeit immer eine Schlange von Ostdeutschen, die auf einen Wagen warteten, weil sie wahrscheinlich dachten, dass sie sonst nicht zahlen k&ouml;nnen. Das waren die kleinen Unterschiede im Alltag.</p>
<p><img src="/data/2018/Fotograf Juergen Pollak_9.Nov_0025.jpg" alt="" width="550" height="357" />&nbsp;</p>
<p>BF: Vor der Internetblase haben Sie dann auch noch ein Internetstartup mitgegr&uuml;ndet. Wie kam es dazu und wie sind Sie letztlich Fotograf geworden?</p>
<p>J&uuml;rgen Pollak: Ich habe immer schon leidenschaftlich fotografiert. Professionell begann es in Paris, wo ich als Fotoassistent f&uuml;r Peter Knaup, einen Stillifer, gearbeitet habe. Mein Studium der visuellen Kommunikation an der UDK Berlin hat mich dann zun&auml;chst zum Film gebracht. Nach meinem Umzug nach Wien habe ich dann mein eigenes Fotostudio aufgebaut, aber weiterhin auch Film- und Videoarbeiten gemacht. So kam es, dass ich mit einem Freund ein Internet-Start-up gegr&uuml;ndet habe. Das war eines der ersten deutschsprachigen Internetportal im Stile von YouTube. Wir haben sogar den Gang an die B&ouml;rse gewagt und hatten im Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin ein Flagshipstore. Alles ist m&ouml;glich, das war damals die Devise, bis die Internetblase geplatzt ist und danach alle kalte F&uuml;&szlig;e bekommen haben. Die M&ouml;glichkeiten hatten sich relativiert. Ich bin dann ausgestiegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was war Ihnen damals und vielleicht auch noch heute bei Ihren Aufnahmen besonders wichtig?</p>
<p>J&uuml;rgen Pollak: Ich unterscheide pers&ouml;nlich zwischen Auftragsarbeiten und freien Arbeiten. Wichtig ist mir, dass die Aufnahmen die Architektur des Geb&auml;udes visuell erfahrbar machen, dass man die Intention des Architekten erf&auml;hrt. Ich m&ouml;chte dabei auch immer unbekannte Perspektiven einfangen und sichtbar machen. In Stuttgart befasse ich mich viel mit der Stadtarchitektur und urbanen Strukturen, denn Stuttgart ist ein sehr &bdquo;sch&ouml;nes&ldquo; Beispiel f&uuml;r st&auml;dteplanerische Fehler der letzten 60 Jahre. Ich denke, dass es wichtig ist, alte Architektur, auch Nachkriegsbauten, im Stadtbild zu haben, um Geschichte sichtbar zu und erlebbar machen. Hier in Stuttgart werden ganze Stadtviertel abgerissen und mit Shoppingmalls bebaut. Es gibt hier st&auml;dteplanerisch absurde Situationen, wie den &Ouml;sterreichischen Platz, der eigentlich ein Loch ist und kein Platz. So etwas versuche ich in meinen Arbeiten zu dokumentieren. Eine Stadt und ihre Architektur wird im Alltag oft nur mehr taktil rezipiert. Man bewegt sich st&auml;ndig durch einem bekannte Strassen und Orte, ist dabei vielleicht schon hundert Mal &uuml;ber eine Br&uuml;cke gefahren, nimmt diese aber bewu&szlig;t visuell nicht mehr wahr. In meinen Arbeiten geht es darum, die Stadt wieder visuell erfahrbar zu machen. Spannend ist es daher auch, nachts um 2:00 in einer Stadt unterwegs zu sein, oft ist man dann alleine und der Stadtraum erschlie&szlig;t sich einem v&ouml;llig neu.</p>
<p><img src="/data/2018/Fotograf Juergen Pollak_MG_1948_06.jpg" alt="" width="550" height="367" />&nbsp;</p>
<p>BF: Hat sich eigentlich etwas an Ihrer Einstellung und Motivation ge&auml;ndert, seitdem Sie fotografieren?</p>
<p>J&uuml;rgen Pollak: R&uuml;ckblickend betrachtet habe ich viel zu wenig fotografiert, mir fehlen immer wieder Bilder. Meine Motivation mehr zu fotografieren ist daher gr&ouml;&szlig;er geworden. Ein l&auml;ngeres Projekt sind dabei Tankstellen, denn Tankstellen werden aussterben. Bevor das passiert, will ich diese fotografieren. Zu fotografieren macht mir immer noch sehr viel Spa&szlig;. Ich liebe es, gute Bilder zu machen. Fr&uuml;h morgens in der Stadt oder in den Bergen zu fotografieren ist einfach ein wahnsinnig sch&ouml;nes Gef&uuml;hl. Ich bin sehr dankbar, dass ich das kann und darf. Es ist einfach ein toller Beruf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Bilder von J&uuml;rgen Pollak findet man auf <a href="http://www.juergenpollak.de" target="_blank">www.juergenpollak.de</a>&nbsp;oder auf seinem <a href="/juergen-pollak-photographie-70180-stuttgart/8017" target="_blank">BF Profil</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/2018/Fotograf Juergen Pollak_MG_3952 Kopie.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/rueckblickend-habe-ich-viel-zu-wenig-fotografiert-im-gespraech-mit-juergen-pollak</guid>
  </item>
  <item>
    <title>best of 2017 - Die Lieblingsbilder professioneller Fotografen aus 2017 - Jetzt mitmachen!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/best-of-2017-die-lieblingsbilder-professioneller-fotografen-aus-2017-jetzt-mitmachen</link>
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    <![CDATA[
      <p><img src="/data/best of bf_550.jpg" alt="" width="550" height="225" /></p>
<p>Sie als&nbsp;Fotograf&nbsp;produzieren hunderte&nbsp;Fotos im Jahr. Und unter all diesen Arbeiten gibt es immer wieder die Bilder, die hervorstechen, die emotional ber&uuml;hren und die einem schnell ans Herz wachsen.&nbsp;</p>
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<p>Machen Sie mit:&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2017">www.berufsfotografen.com/best-of-2017</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oben auf der Seite&nbsp;finden Sie&nbsp;den Link &ldquo;ich will mitmachen&rdquo;.</p>
<p>Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen Sie zu Ihrem Bild ein paar Zeilen schreiben: wie das Bild entstanden ist, warum es Ihnen etwas bedeutet oder bedanken Sie sich einfach bei Ihrem Kunden oder Team!</p>
<p>Und falls Sie noch einmal&nbsp;ein Jahr zur&uuml;ckreisen m&ouml;chten, hier der Link auf das <a href="/best-of-2016" target="_blank">best-of-2016</a></p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/best-of-2017-die-lieblingsbilder-professioneller-fotografen-aus-2017-jetzt-mitmachen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können&quot; - im Gespräch mit Fotograf Matthias Gottwald</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-beste-entscheidung-die-ich-haette-treffen-koennen-im-gespraech-mit-fotograf-matthias-gottwald</link>
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    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotograf Matthias Gottwald 02.jpg" alt="" width="550" height="824" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Gottwald, Sie haben eine ziemlich spannende Vergangenheit mit einem Wechsel von einer kreativen Besch&auml;ftigung &uuml;ber einen soliden Beruf wieder zu etwas Kreativem...</p>
<p>Matthias Gottwald: Ja, das stimmt. Ich habe 17 Jahre lang Hip-Hop Songs aufgenommen, weltweit, unter anderem auch mit Produzenten aus Norwegen oder den USA. Letztlich war es ein Hobby, das mir Spa&szlig; gemacht hat, von dem ich aber nicht leben konnte. Ich habe&nbsp;parallel zehn Jahre als Fremdsprachenkorrespondent in kleineren und gr&ouml;&szlig;eren Firmen gearbeitet. Nebenberuflich war ich seit 2013 als Fotograf t&auml;tig, und habe dann quasi &uuml;ber Nacht entschieden, dass ich jetzt und mit vollem Herzen professionell in die Fotografie gehen m&ouml;chte. Zur&uuml;ckblickend war es die beste Entscheidung, die ich jemals h&auml;tte treffen k&ouml;nnen. Ich liebe die Abwechslung, das Lebendige in diesem Job.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Fotografisch sind Sie vielseitig, haben mittlerweile Ihren Fokus aber auf Businessfotos und Imagefilme gelegt.</p>
<p>Matthias Gottwald: Ich finde Start-ups, Einzelunternehmer, also Leute, die sich etwas aufbauen, einfach spannend, und musste mich einfach auf einen Bereich festlegen, auch wenn mir das menschlich eigentlich widerstrebt. Die Arbeit mit Gr&uuml;ndern, die au&szlig;ergew&ouml;hnliche Projekte umsetzen, macht aber tats&auml;chlich verdammt viel Spa&szlig;. Bei gro&szlig;en Konzernen habe ich als Fotograf nicht so einen kreativen Spielraum. Gr&uuml;nder sind bei ihrer fotografischen Selbstdarstellung offener und wagen mehr. Das ist letztendlich nicht nur f&uuml;r mich pers&ouml;nlich, sondern meiner Meinung nach vor allem auch f&uuml;r meine Auftraggeber wichtig. Warum? Das k&ouml;nnen Sie <a href="http://www.der-gottwald.de/mitdenken" target="_blank">hier </a>nachlesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Matthias Gottwald 04.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Gerade im Businessbereich tummeln sich viele Fotografen mit ganz unterschiedlichen Qualit&auml;tsanspr&uuml;chen. Was k&ouml;nnen Kunden von Ihnen erwarten?</p>
<p>Matthias Gottwald: Ich arbeite immer mit voller Leidenschaft und plane mit den Kunden alles ganz genau vorab. Das gibt dem Auftraggeber und mir eine gewisse Sicherheit beim Shooting &ndash; andererseits ist auch die Flexibilit&auml;t vor Ort nicht zu untersch&auml;tzen, denn viele Bilder leben von der Einzigartigkeit des eingefangenen Moments. Die Symbiose aus beidem &ndash; Planung und Spontanit&auml;t &ndash; macht f&uuml;r mich das perfekte Foto aus. Mir ist auch wichtig, den Kunden und seine Bed&uuml;rfnisse zu kennen. Das braucht Zeit in der Vorbereitung, welche ich mir gern nehme. Die k&uuml;nstlerische Bearbeitung der Bilder nach dem Shooting nimmt auch seine Zeit in Anspruch. Nur so gelange ich zu au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Businessfotos, die stimmig sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: W&uuml;rden Sie Ihre Fotografie als k&uuml;nstlerisch bezeichnen bzw. sehen Sie sich als K&uuml;nstler?</p>
<p>Matthias Gottwald: Ja und nein. Ich fotografiere mit sehr viel Begeisterung auch k&uuml;nstlerisch, aber das Handwerk ist mir ebenso wichtig. Wenn ich an einem Abend 200 Leute auf einem Event fotografiere, muss es schnell gehen, bei Portraits von Firmenchefs ist das oft nicht anders. Das Handwerkliche muss man dabei beherrschen, sonst funktioniert es nicht. Ich mag solche Auftr&auml;ge, weil man dabei lernt, immer schneller zu funktionieren, weil man jedes Mal aufs Neue, und auf eine andere Art gefordert wird. An vielen selbsternannten K&uuml;nstlern irritieren mich die gro&szlig;en Egos. Wenn jemand proklamiert, dass er &bdquo;Kunst&ldquo; macht und mitunter schon allein durch seine K&ouml;rperhaltung vorgibt, das Leben verstanden zu haben und man diese Weisheit in seinen Bildern (oder seinen Songs, oder seinen Gedichten, oder seinem Tanz) findet, bin ich oft schnell ange&ouml;det oder l&auml;chle wortlos in mich hinein. Aber es gibt nat&uuml;rlich diese Wow-Fotos, Geniestreiche, deren Macher auch ich durchaus f&uuml;r K&uuml;nstler halte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Matthias Gottwald 01.jpg" alt="" width="550" height="824" /></p>
<p>BF: Ein starkes Ego ist vielen Fotografen eigen&hellip;</p>
<p>Matthias Gottwald: Interessanter Punkt, dem ich teilweise widerspreche. Sicherlich gibt es viele Egotypen unter uns Fotografen. Ich f&uuml;r meinen Teil mag es eher gemeinschaftlich, und viele andere tun dies auch. Zum Beispiel habe ich gemeinsam mit meinem befreundeten Fotografen <a href="http://www.marius-bauer.de" target="_blank">Marius Bauer</a> ein Netzwerk f&uuml;r Berufsfotografen und Filmer in Berlin aufgebaut. Wir treffen uns monatlich und besprechen abwechselnd Theorie und Praxis, und helfen uns bei berufstypischen Fragestellungen. Dabei diskutieren wir auch unsere Bilder. Die Mitglieder sind eben keine Egotypen, sondern teilen gern ihr Wissen, ihre Erfahrungen und geben sich gegenseitig Tipps. Ich stelle auch au&szlig;erhalb unseres eigenen Netzwerkes fest, dass der Trend weg vom Konkurrenzdenken und hin zu mehr gegenseitiger Unterst&uuml;tzung geht. Mich pers&ouml;nlich interessiert dieses Ego-Spiel menschlich auch gar nicht. Mit Kollaborateuren und Freunden entstehen mehr Chancen f&uuml;r jeden von uns. Wir geben Auftr&auml;ge auch mal ab, arbeiten im Team, wachsen miteinander. Es funktioniert einfach besser, wenn man das Ego ausschaltet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Gibt es eines Ihrer Bilder, was f&uuml;r Sie besonders ist?</p>
<p>Matthias Gottwald: Ich mag ein Businessfoto besonders, das in einem freien Projekt entstanden ist. Zwei Gesch&auml;ftsm&auml;nner sitzen am Tisch, w&auml;hrend hinter ihnen ein Bild mit genau demselben Motiv h&auml;ngt. Die Leinwand hing dann im selben Besprechungszimmer an der Wand, wo das Foto aufgenommen wurde. Es ist ein Bild im Bild im Bild im Bild &ndash; und dann beginnt das kreative Chaos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Matthias Gottwald 05.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Bilder von Matthias Gottwald findet man auf seinem <a href="http://www.berufsfotografen.com/der-gottwald-10551-berlin/9119" target="_blank">BF Profil</a> oder im Netz unter:&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.der-gottwald.de" target="_blank"><span class="s1">www.der-gottwald.de</span></a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/DerGottwald" target="_blank"><span class="s2"><span class="s3">www.facebook.com/DerGottwald</span></span></a></p>
<p>sowie au&szlig;erhalb des Business-Bereiches unter <a href="http://www.hochzeitsfotograf-mitte.de/" target="_blank"><span class="s3">www.hochzeitsfotograf-mitte.de</span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.</p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-beste-entscheidung-die-ich-haette-treffen-koennen-im-gespraech-mit-fotograf-matthias-gottwald</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Mein Interesse an Menschen treibt mich an&quot; - Im Gespräch mit Fotograf Thomas Bönig</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/mein-interesse-an-menschen-treibt-mich-an-im-gespraech-mit-fotograf-thomas-boenig</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotograf Thomas Bönig Rurik Gislason_Fussballnationalspieler_Island_.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Hallo Herr B&ouml;nig, Sie fotografieren haupts&auml;chlich im People- und Portraitbereich. Haben Sie derzeit ein Bild, das Sie besonders besch&auml;ftigt?</p>
<p>Thomas B&ouml;nig: Ich habe vor Kurzem mit Freunden und Unterst&uuml;tzung des hiesigen Stadtmagazins das Projekt <a href="http://hier-bin-ich-mensch.de" target="_blank">Hier bin ich Mensch</a>&nbsp;initiiert. Wir erz&auml;hlen darin die Geschichten von Gefl&uuml;chteten mit aufwendigen Foto- und Videoaufnahmen. Wir wollten, dass die Menschen mit Fluchterfahrung in N&uuml;rnberg nicht in der anonymen Masse verschwinden , sondern sichtbar sind und von ihrem Leben erz&auml;hlen. Darunter ist auch ein Bild von einem siebenj&auml;hrigen syrischen Jungen, das ich besonders mag. Einfach weil der Moment sch&ouml;n war und es zeigt, wie ich mit Menschen umgehe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was hei&szlig;t das dann genau f&uuml;r Sie?</p>
<p>Thomas B&ouml;nig: Alleine Landschaften zu fotografieren, war nie mein Ding. Ich habe eine soziale Ader. Mir war es immer schon wichtig, Geschichten von Menschen zu erz&auml;hlen. Ich wollte immer wissen, wie es im Leben anderer Menschen aussieht. Ich suche dabei das Spannende in der Geschichte jedes Menschen, um von diesen Dingen und Momenten zu berichten. Mit anderen Menschen ins Gespr&auml;ch zu kommen und zu erfahren, was sie bewegt, ist typisch f&uuml;r mich.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Thomas Bönig Mohammed2_4_.jpg" alt="" width="550" height="824" />&nbsp;</p>
<p>BF: Das Projekt Hier bin ich Mensch h&ouml;rt sich richtig spannend und erf&uuml;llend an - wie kam es dazu?</p>
<p>Thomas B&ouml;nig: Der Ausl&ouml;ser war, dass an eine geplante Unterkunft f&uuml;r Menschen mit Fluchterfahrung in Vorra, ganz bei mir in der N&auml;he, Hakenkreuze und Schriftz&uuml;ge al la &ldquo;Wir wollen kein Asylat&rdquo; geschmiert wurden. Das war nicht irgendwo, sondern gef&uuml;hlt vor meiner Haust&uuml;r im N&uuml;rnberger Land.&nbsp;Dabei ist N&uuml;rnberg, eine Stadt, die ich immer als eher alternativ empfand. Diese unterirdischen Anfeindungen emp&ouml;rten meine Freunde und mich. Auch st&ouml;rte mich, dass man selten Geschichten von einzelnen Menschen erfuhr. Das Projekt war dann der Versuch, ein mehr Akzeptanz und Verst&auml;ndnis zu schaffen. Statistiken mit Zahlen von Gefl&uuml;chteten sind abstrakt, es ist deshalb leichter diese Zahlen abzulehnen und zu sagen, dass man keine &ldquo;Fl&uuml;chtlinge&rdquo; will. Menschen, die man kennt, lehnt man nicht so schnell ab. Ich habe mich dann mit dem Blogger Johannes Modi und dem Kulturmagazin Curt in N&uuml;rnberg zusammengetan. Wir haben jeden Monat die bebilderte Geschichte eines anderen Menschen mit Flucherfahrung erz&auml;hlt. Wir haben uns daf&uuml;r sehr viel Zeit genommen. Die Familie von Joumard haben wir mehrfach vor dem Fototermin getroffen, um uns zu unterhalten und kennenzulernen. Aufgrund der ihrer Lebensgeschichte war das f&uuml;r uns emotional sehr fordernd. Der zeitliche Vorlauf notwendig, damit ein gegenseitiges Vertrauen entstehen konnte. Die Fotos haben wir dann im Studio aufgenommen. Wir wollten bewusst Aufwand betreiben, damit Joumard, seine Familie und alle am Projekt Beteiligten sich wichtig genommen f&uuml;hlen und eine Stimme auf Augenh&ouml;he bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Planen Sie generell Ihre Shootings eher aufwendig?</p>
<p>Thomas B&ouml;nig: Wenn ich in kontrollierter Atmosph&auml;re arbeiten kann, etwa bei Sportler- oder Musikerportraits, dann plane ich grunds&auml;tzlich sehr detailliert. Mein Team und mein Fotoassistent sorgen daf&uuml;r, dass die Umsetzung dann reibungslos klappt. Bei Reiseaufnahmen hingegen genie&szlig;e ich es, spontan zu sein. Das sind die beiden Extreme, nach denen ich arbeite.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Thomas Bönig Grand_Dames_.jpg" alt="" width="551" height="409" />&nbsp;</p>
<p>BF: Was k&ouml;nnen Kunden, neben einer strukturierten Planung, von Ihnen erwarten?</p>
<p>Thomas B&ouml;nig: Ich versuche immer den Anforderungen der Kunden zu 100% gerecht zu werden. Ich bringe Erfahrung mit und denke voraus, ich wei&szlig; um die Schwierigkeiten in einem Projekt und versuche nat&uuml;rlich auch keine Budgets zu sprengen. Wenn es ums Fotografieren an sich geht, bin ich ein eher unaufgeregter Fotograf, auch wenn es stressig wird oder wenn sich die Kampagne im sechsstelligen Betrag bewegt und alles mehr oder weniger an mir h&auml;ngt. Ich werde dann eher ganz ruhig und mache einfach, arbeite ab und verlasse mich auch auf mein Team.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Auch wenn viele gerne die Ruhe selbst w&auml;ren, schaffen es nur die wenigsten in Stresssituationen. Haben Sie schon immer in sich geruht?</p>
<p>Thomas B&ouml;nig: Am Beginn der Ausbildung habe ich nur Bettw&auml;sche fotografiert, W&auml;nde gestrichen, das Set aufgebaut und war gestresst und unsicher. Ich habe dann auch f&uuml;r einen Fotografen gearbeitet, der v&ouml;llig dem Klischee des gequ&auml;lten K&uuml;nstlers entsprach. Wenn etwas nicht funktionierte, machte er ein riesiges Drama daraus. Aber er sagte auch gern: It is not fucking brain surgery, it is just photography. Dieser Spruch hat sich bei mir eingebrannt. Wir retten in den seltensten F&auml;llen mit unseren Bildern Leben. Es stirbt niemand, wenn wir einen Fehler machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Das ist sch&ouml;n, wenn man diese innere Sicherheit hat. Sie sprachen gerade von Ihrer Ausbildung. Was sollten junge Menschen tun, die unbedingt Fotograf werden wollen?</p>
<p>Thomas B&ouml;nig: Ich habe das Funktionieren als Fotograf erst richtig w&auml;hrend der Assistenzzeit gelernt, nach meiner Ausbildung zum Fotografen. Beim Assistieren lernt man innerhalb von extrem kurzer Zeit all das komprimiert, was man praktisch wirklich braucht. Man muss unter Druck sehr schnell lernen, um dann die Technik zu beherrschen, im Team zu arbeiten, sich zu organisieren und vor allem strukturiert und genau zu sein. Wichtig ist auch, dass man gerade als junger Fotograf seine eigene Motivation nicht von der Best&auml;tigung von anderen abh&auml;ngig macht.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Thomas Bönig Marocco_Casablanca_.jpg" alt="" width="550" height="365" />&nbsp;</p>
<p>BF: Gibt es Dinge, die Sie noch unbedingt lernen oder machen wollen?</p>
<p>Es gibt einige Menschen, Schauspieler und K&uuml;nstler, die ich gern fotografieren m&ouml;chte. Charakt&auml;re &ndash; manchmal begegnen sie mir auf der Stra&szlig;e, manchmal in Filmen, oder in der Musik. Leider fehlt mir oft die Zeit, um Shootings zu organisieren oder auf Reisen zu gehen. Sich das Interesse an der Fotografie zu bewahren ist neben dem Geld verdienen wichtig. Und lernen w&uuml;rde ich gerne sehr viel mehr &uuml;ber Kommunikation, wie Menschen ticken, auf welchen Ebenen sie gerade miteinander reden und miteinander umgehen. Das ist ein gro&szlig;es Themengebiet&nbsp;und ich glaube, dass eine Auseinandersetzung damit sehr viel bringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: W&uuml;rden Sie Ihren Kindern eigentlich den Beruf empfehlen?</p>
<p>Thomas B&ouml;nig: Ich habe noch keine Kinder, was ich Ihnen mitgeben m&ouml;chte, ist eher eine Lebenseinstellung. Klar w&uuml;rde ich mich freuen, wenn sie Interesse f&uuml;r Fotografie h&auml;tten, aber viel wichtiger ist, dass sie rausgehen und einfach das machen, was sie wollen. Auch wenn Hindernisse auftreten nicht aufzugeben und an sich zu glauben, das w&uuml;rde ich meinen Kindern mitgeben wollen - und das Lernen wichtig ist, aktiv Fragen zu stellen, so viel, wie es nur geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sicher haben Sie eine gewisse Routine im Alltag, was motiviert Sie, immer weiter zu machen?</p>
<p>Thomas B&ouml;nig: Es sind wieder die Menschen. Mit der Kamera hat man eine Art Wildcard, um jegliche Bereiche des Lebens zu betreten. Wenn ich in eine Metzgerei gehe und den Meister frage, was sein Handwerk ausmacht, erz&auml;hlt er mir bestimmt ein paar Dinge. Wenn ich den Laden mit einer Kamera betrete, dann haben die Leute das Gef&uuml;hl, dass ihre Antworten einen h&ouml;heren Sinn haben. Diese M&ouml;glichkeit dadurch so viel zu entdecken, hat man in vielen anderen Berufen einfach nicht. Die Menschen - ihretwegen stehe ich auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Vielen Dank f&uuml;r das Interview.</p>
<p>Weitere Bilder von Thomas B&ouml;nig findet man auf seinem <a href="http://www.berufsfotografen.com/thomas-boenig-90409-nuernberg/9124" target="_blank">BF Profil</a> oder seiner <a href="http://www.thomasboenig.com/" target="_blank">Internetseite</a>.</p>
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<p>&nbsp;<img src="/data/news 2017/Fotograf Thomas Bönig Phillip_Sonntag_Schauspieler_.jpg" alt="" width="550" height="421" /></p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Thomas Bönig Gefluegelhaendler_NYC_.jpg" alt="" width="550" height="825" /></p>
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<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/mein-interesse-an-menschen-treibt-mich-an-im-gespraech-mit-fotograf-thomas-boenig</guid>
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    <title>&quot;Man muss raus aus der Komfortzone&quot; - im Gespräch mit Fotograf Daniel Wagner</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/man-muss-raus-aus-der-komfortzone-im-gespraech-mit-fotograf-daniel-wagner</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotograf Daniel Wagner 550.jpg" alt="" width="550" height="413" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Wagner, als professioneller Fotograf machen Sie t&auml;glich Bilder, es gibt aber eines, dass eine Geschichte &uuml;ber Sie erz&auml;hlt.</p>
<p>Daniel Wagner: Das ist ganz klar das Foto des Mannes, der über einem Sessel gelehnt ist. Dieses Foto ist gleichzeitig auch eines meiner Lieblingsbilder. Es ist im Grunde ein klassisches Modebild, bei dem ich das Licht so ver&auml;ndert habe, dass eine szenische Darstellung entsteht. Ich arbeite im Vorfeld oft mit einem Moodboard und entwickle daraus die Geschichte, aus der letztlich dann das Foto entsteht. Ich denke, am Treffendsten l&auml;sst sich meine Art der Fotografie als szenisch oder inszeniert bezeichnen. Dabei ist mir wichtig, dass die Bilder andere Menschen auch inhaltlich erreichen. Im kommerziellen Bereich ist das nicht immer einfach, aber ich versuche so gut wie m&ouml;glich, die Br&uuml;cke zwischen Kommerz und Kunst zu finden. Sicherlich wird dies aber wohl auch ein lebenslanger Prozess bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Es scheint, als lieben Sie den k&uuml;nstlerischen Ansatz, sehen aber auch stark den kommerziellen Aspekt.</p>
<p>Daniel Wagner: Ja, einfach weil Geld am Ende des Monats da sein muss. Ohne das geht es nicht. Daf&uuml;r muss man raus aus der Komfortzone oder auch einmal an einen Stadtwechsel denken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Das h&ouml;rt sich recht abgekl&auml;rt und realit&auml;tsnah an. War das bei Ihnen von Anfang an auch schon so? Wie sind Sie eigentlich zu diesem Job gekommen?</p>
<p>Daniel Wagner: Ich habe mich schon in der Schulzeit stark fu&uuml;r Kunst interessiert, dachte daran, sogar Kunst zu studieren. Andererseits wollte ich ein Medium, ein Handwerk, wie die Bildhauerei, die Malerei oder die Fotografie erlernen, um mich auszudr&uuml;cken. Damals war die Digitalisierung auf dem Vormarsch und mir erschien es spannend, mich einem digitalen Medium zu widmen und das ist dann natürlich die Fotografie geworden. Ich habe einfach angefangen zu fotografieren und mein fotografisches Wissen w&auml;hrend des Studiums an der BTK Hochschule für Gestaltung vertieft. Nach und nach hat sich der Fokus auf die Menschenfotografie ergeben und letztlich ist dann die Mode- und Portraitfotografie mein Steckenpferd geworden. In der Modephotographie muss man aus der Masse herausstechen und viel wichtiger noch sich ein Team aus MakeUp Artists, Stylisten und Models zusammenstellen. Im Düsseldorfer Raum baue ich mir gerade ein Netzwerk in diesem Bereich auf.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Daniel Wagner 10_.jpg" alt="" width="550" height="413" />&nbsp;</p>
<p>BF: Sie sagten eben, dass Sie sich nat&uuml;rlich für die Fotografie entschieden haben. Wie kommt es, dass diese Wahl so selbstverst&auml;ndlich war?</p>
<p>Daniel Wagner: Meine Gro&szlig;mutter hinterlie&szlig; mir ein wenig Geld, mit der Bitte es zum Zweck der pers&ouml;nlichen Entwicklung einzusetzen. Davon habe ich dann meine erste Kamera gekauft und angefangen, Bilder zu machen. Irgendwie f&uuml;hlte es sich natürlich an, mich mit der Fotografie zu besch&auml;ftigen. Mit der Zeit entwickelte sich eine Selbstverst&auml;ndlichkeit, mein Leben und Menschen zu portr&auml;tieren. Dieser Weg war mir scheinbar vorgegeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie haben Ihre Eltern auf diesen Wunsch reagiert?</p>
<p>Daniel Wagner: Meinen Eltern ist Sicherheit wichtig, somit waren sie verst&auml;ndlicherweise skeptisch gegenüber meiner Berufswahl. Es war mir immer schon klar, dass der finanzielle Ruin und das finanziell recht sorgenfreie Leben als Fotograf nahe bei einander liegen. Wenn man in der Branche heutzutage etwas erreichen will muss man hohe Ziele anvisieren. Meine Eltern haben mich schlie&szlig;lich dann doch w&auml;hrend des Studiums immer unterst&uuml;tzt, egal, ob das Geld f&uuml;r die Miete knapp war oder ich einen inhaltlichen Rat brauchte. Mittlerweile haben sie sich auch an meine Wahl und die Umst&auml;nde gew&ouml;hnt, sind vom raschen Erfolg sogar begeistert. Fotograf zu sein, bedeutet eben nicht, eine vorhersehbare Bankkauflehre zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Liegt eine k&uuml;nstlerische Veranlagung eigentlich in Ihrer Familie? Sie haben einen Bruder.</p>
<p>Daniel Wagner: Mein Bruder ist das komplette Gegenteil von mir. Er ist zwei Jahre &auml;lter und hat einen Master in BWL absolviert. Er hat somit ein ausgezeichnetes mathematisches und naturwissenschaftliches Wissen. Die kreative Ader und das Feingefühl f&uuml;r Sprachen und &Auml;sthetik in der Familie habe daf&uuml;r ich mit auf den Weg bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie wichtig war für Sie das Studium an der BTK?</p>
<p>Daniel Wagner: Letztlich hat mich das erst richtig zur Fotografie gebracht. Jedoch aus meiner heutigen Sicht w&auml;re ein Studium gar nicht unbedingt n&ouml;tig gewesen. Es ist heutzutage einfacher über soziale Medien bekannt zu werden als über den herk&ouml;mmlichen Weg mit Studium und Auftragsarbeiten. Momentan kann ich nicht einsch&auml;tzen, ob mich mein Bachelor of Arts in Fotografie nach vorne bringt. Ich habe in Paris f&uuml;r eine weltweit bekannte Fotografin gearbeitet und sie meinte zu mir, dass Assistenten, die einige Jahre bei ihr arbeiten, danach recht sicher im Business Fu&szlig; fassen. Das ist eine M&ouml;glichkeit, die auch in der Vergangenheit funktioniert hat. Neu sind Leute auf Instagram, die 150.000 Follower haben, damit Geld verdienen und Kamerafirmen als Sponsoren haben - auch wenn sie eigentlich aus einem Hobby gestartet sind.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Daniel Wagner 6_.jpg" alt="" width="551" height="413" />&nbsp;</p>
<p>BF: Meinen Sie, dass Instagram irgendwann uninteressant wird?</p>
<p>Daniel Wagner: Ich wei&szlig; es nicht. Ich habe geglaubt, dass auch Facebook seinen Reiz verliert, aber es geht weiter, auch durch den Kauf von Instagram. Die Instagramhelden haben mir beim Studium ein bisschen Sorge bereitet. Ich habe mir selbst eingeredet, dass das nicht lange anh&auml;lt, aber einige sind seit Jahren damit erfolgreich. Man wird sehen, wie sich das zuk&uuml;nftig entwickelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Stressen Sie die Fotografen, die sich vor allem &uuml;ber Social-Media vermarkten?</p>
<p>Daniel Wagner: Zum Gl&uuml;ck habe ich einen Mentor gefunden, er ist 86 Jahre alt und lebt in England. Er war selbst Fotograf in New York, Mailand, Paris und München. Hat mit Irving Penn und Art Kane zusammen die Werbefotografie in den 50-70er Jahren neu erfunden. Mit ihm kann ich über diese Thematik reden. Er versteht nicht, warum ich Angst vor den Quereinsteigersternchen (auf Instagram) habe. Ich soll mich nicht davon kleinkriegen lassen. Für ihn sind die meisten Amateure mit kurzer Lebensdauer auf dem Markt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Viele Fotografen wollen sich nicht eingestehen, dass Quereinsteiger gut sein k&ouml;nnen. Das ist bei Ihnen anders.</p>
<p>Daniel Wagner: Wenn ich mir die Bilder von Amateuren auf Facebook anschaue, mit 500 Likes, die vielleicht 250 Euro pro Tag nehmen, dann denke ich oft: Verdammt, die Bilder sind gar nicht so schlecht! Diese Fotografen spezialisieren sich auf nur eine Sache, haben zum Teil gute Photoshoptechniken oder entwickeln ein Gesp&uuml;r f&uuml;r Farben und Filter und haben streckenweise eine gute Bildsprache, sowie niedrige Preise. Klar macht mir das Sorgen.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Daniel Wagner 5_.jpg" alt="" width="550" height="413" />&nbsp;</p>
<p>BF: Gibt es ein Erlebnis, welches sich bei Ihnen als Fotograf besonders eingepr&auml;gt hat?</p>
<p>Daniel Wagner: Ein eher unsch&ouml;nes Erlebnis hatte ich auf einem Assistentenjob in Venedig. Die Fotografin wollte den Mann in seiner Urform als Krieger zeigen und ben&ouml;tigte Tierkadaver. Ich durfte dann bei hochsommerlichen Temperaturen eine Schubkarre mit toten Schweinen vorbei an den ganzen Touristen &uuml;ber die Rialtobr&uuml;cke schieben. Das hat sich in mein Ged&auml;chtnis bildlich eingepr&auml;gt. Dar&uuml;ber hinaus war die Zeit bei dieser Fotografin toll. Ich habe dann noch ein halbes Jahr mit ihr in Paris im Modebereich gearbeitet, dann mein Studium beendet und mich dafür entschieden, mein eigenes Ding zu machen. Die Arbeit bei ihr in der Modeszene hat mich darin best&auml;tigt, meine eigene Richtung einzuschlagen. Ich lasse gerne Ideen in meinem Kopf entstehen, selbst wenn das Endergebnis dann anders aussieht. Genau das mag ich aber auch an der Fotografie: Man kann so viel planen, wie man will, am Ende bleibt es ein kreativer Prozess mit nicht immer voraussehbarem Ergebnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Gibt es Bilder, die Sie in irgendeiner Art und Weise ber&uuml;hren?</p>
<p>Daniel Wagner: Sind es die Bilder oder die Menschen auf den Bildern? Ich bin ein Fotograf, der das Spontane in der Interaktion mit dem Model nutzt. Nie die Idee abrei&szlig;en lassen, nie das Model in seiner Natürlichkeit stoppen, das finale Foto entwickelt sich stets weiter. Beim Shooting gibt es immer diesen Moment, wo ich durch den Sucher schaue und anfange mit der Person zu sprechen, zu kommunizieren. Ohne Worte und ohne Anweisungen. Nach genau diesem Moment f&auml;ngt die Magie an und das sp&uuml;re ich als Fotograf sogar auch dann noch, wenn ich mir in der Postproduction die Fotos anschaue.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Daniel Wagner 12_.jpg" alt="" width="550" height="825" />&nbsp;</p>
<p>BF: Finden Sie es leichter, mit M&auml;nnern oder Frauen zusammenzuarbeiten?</p>
<p>Daniel Wagner: Viele Leute meinen zwar, dass die Arbeit mit M&auml;nnern einfacher ist, alleine weil weniger Make-up verwendet wird. Ich habe anfangs viele Strecken mit M&auml;nnern geschossen und somit auch mein Portfolio stark in diese Richtung verlagert. Viele Kunden sehen dies als Herausstellungsmerkmal, als Spezialisierung. In Zukunft werde ich aber ein Gleichgewicht anvisieren. Wichtig ist mir vor allem aber auch, dass ich mit Menschen arbeite, die mir sympathisch sind. Da unterscheide ich nicht nach Mann oder Frau.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wenn Sie an Ihr Leben denken, soll sich etwas &auml;ndern?</p>
<p>Daniel Wagner: Ich m&ouml;chte weder meine Kreativit&auml;t, noch meine Freiheit verlieren, m&ouml;chte mich nicht einschr&auml;nken lassen. Weder von Geld noch von Menschen. Letztlich finde ich es wichtig, grenzenlos meine Kreativit&auml;t und Ideen zu erleben und inszenieren und vor allem mit meinen Arbeiten und Projekte kreative Menschen zusammenzubringen und durch einzigartige Fotostrecken meine &auml;stethischen Werte zu verbildlichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Vielen Dank f&uuml;r das Interview.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Daniel Wagner 9_.jpg" alt="" width="550" height="825" /></p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Daniel Wagner 11_.jpg" alt="" width="550" height="413" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Bilder von Daniel Wagner findet man auf seinem <a href="http://www.berufsfotografen.com/daniel-wagner-50678-koeln/8274" target="_blank">BF Profil</a> oder seiner <a href="http://www.wagnerdaniel.com/" target="_blank">Internetseite</a>.</p>
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<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/man-muss-raus-aus-der-komfortzone-im-gespraech-mit-fotograf-daniel-wagner</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Lebendige Bilder entstehen nur auf Augenhöhe&quot; - Im Gespräch mit Fotograf Kris Duangphung</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/lebendige-bilder-entstehen-nur-auf-augenhoehe-im-gespraech-mit-fotograf-kris-duangphung</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotograf Kris Duangphung 06_5.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Duangphung, wie w&uuml;rden Sie Ihre Art der Fotografie beschreiben?</p>
<p>Kris Duangphung: Im Grunde genommen, zeige ich auf meinen Bildern, wie ich die Welt sehe. Sie spiegeln meine Lebenserfahrung wider. Ich war lange Zeit als Model t&auml;tig, bin um die ganze Welt gereist und habe dementsprechend mit vielen, renommierten Fotografen zusammengearbeitet. Sehr fr&uuml;h habe ich dadurch gelernt, dass die Bildgestaltung ein wesentliches Kriterium ist, damit ein Foto unvergesslich wird. Ich habe mich dann nach und nach in die Fotografie hineingearbeitet. Besonders als Model habe ich gemerkt, dass es viele Fotografen gibt, die das technische Know-How haben, aber die Bildkomposition etwas vernachl&auml;ssigen. Schon als Model habe ich manchmal Vorschl&auml;ge gemacht, wie man das Bild noch optimaler gestalten k&ouml;nnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Das klingt, als h&auml;tten Sie dann einfach angefangen, Ihre Erfahrungen als Model in die Fotografie zu &uuml;bertragen.</p>
<p>Kris Duangphung: Ja, ich habe anfangs sehr viele Selbstportraits gemacht. Ich habe zwei Jahre in New York und f&uuml;nf Jahre in L.A. gelebt und dort f&uuml;r eine PR-Firma gearbeitet, die viele red-carpet Events organisiert. Bei den Privatparties habe ich oft die Bilder f&uuml;r die Agenturen geschossen. An diese People- und Portraitjobs bin ich damals gekommen, weil meine Firma gemerkt hat, dass ich wahnsinnig gern fotografiere. Portraitfotos sind ohnehin meine St&auml;rke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wann begann denn alles? Seit wann arbeiten Sie als Fotograf?</p>
<p>Kris Duangphung: Hauptberuflich arbeite ich jetzt seit einem Jahr als Fotograf, aber nat&uuml;rlich stehe ich immer noch und weiter hin auch vor der Kamera. Davor war die Fotografie oft Teil meines Jobs als Arbeitnehmer. An und f&uuml;r sich besch&auml;ftige ich mich schon seit 2007 intensiv mit Fotografie.</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/news 2017/Fotograf Kris Duangphung 01_5.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Durch Ihre eigene Erfahrung als Model, wissen Sie worauf es ankommt bei Fotos. Sie haben einen Blick f&uuml;r das Sch&ouml;ne an einem Menschen entwickelt.</p>
<p>Kris Duangphung: Genau, das l&auml;uft beim Fotografieren bei mir alles unbewusst ab. Ich betrachte meine Umgebung beim Fotografieren immer wie eine Werbung und frage mich, warum man genau diese eine Emotion auf einem Foto festhalten sollte oder ob es ein besseres Bild geben kann. Ich sehe ein Foto immer gleichzeitig aus der Sicht des Models und des Kunden, denn beide wollen sich pr&auml;sentieren und etwas verkaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sind Sie als Fotograf anders, als die Fotografen, mit denen Sie als Model zusammengearbeitet haben? Sind Sie im Umgang anders?</p>
<p>Kris Duangphung: Definitiv. Ich wei&szlig;, dass es nat&uuml;rliche Bilder nicht wirklich gibt, Werbeaufnahmen sind immer gestellt. Durch meine Erfahrung kann ich auf einer anderen Ebene mit den Leuten sprechen. Letztlich m&ouml;chte ich ein Bild produzieren, dass das bestm&ouml;gliche Resultat ist. Ich versuche meine Kunden zu &bdquo;schulen&ldquo; und ihnen auf einem gro&szlig;em Bildschrim Details und deren Wirkung zu verdeutlichen. Ich baue damit die Geschichte eines Bildes zusammen mit den Kunden auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie beschreiben Sie Ihren Arbeitsstil?</p>
<p>Kris Duangphung: Ich arbeite mit der abzulichtenden Person auf Augenh&ouml;he. Ich nehme jede Person ernst und versuche unterschiedliche Perspektiven im Gespr&auml;ch zusammenzubringen. Mir ist eine lockere Atmosph&auml;re wichtig, so dass sich die Kunden mehr auf mich als Mensch konzentrieren als nur starr in die Kamera zu schauen.</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/news 2017/Fotograf Kris Duangphung 03_5.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Was d&uuml;rfen denn die Kunden, die zu Ihnen kommen von Ihnen erwarten?</p>
<p>Kris Duangphung: Ich h&auml;nge mich bei Auftr&auml;gen immer voll rein und fotografiere so lange, bis die Kunden zufrieden sind. Ich m&ouml;chte, dass ein Kunde stolz auf die Fotos ist. Er soll die Fotos zeigen wollen. Es wird solange auf das Foto hingearbeitet bis die Personen zufrieden sind. Das ist meine Garantie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Ist es f&uuml;r Sie toller selbst zu fotografieren oder werden Sie lieber fotografiert?</p>
<p>Kris Duangphung: Ich fotografiere lieber selbst, denn als Model ist man nichts als das letzte Glied in der Wertsch&ouml;pfungskette. Der Fotograf muss alles managen, um das Bild perfekt zu machen. Da ich auch Management studiert habe, mag ich es, Herr der Lage zu sein. Auch deshalb ist meine Lieblingsposition hinter der Kamera. Ich bin seit 2010 wieder in Deutschland, davor habe ich in Asien und Amerika gelebt. Mit meinem ethnischen Hintergrund als Asiate entspreche ich als Model nicht den Vorlieben des deutschen Marktes. Somit hat es in Deutschland wenig Sinn, meine Energie in eine hiesige Modelkarriere zu setzen. Ich kann zudem nur kreativ arbeiten, wenn ich hinter der Kamera stehe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was hat Sie nach den vielen Jahren im Ausland wieder nach Deutschland und dann nach Fulda gebracht?</p>
<p>Kris Duangphung: Meine Familie, ich bin hier aufgewachsen. Au&szlig;erdem wollte ich meinen Master im Bereich Management beenden. Durch meine beiden S&ouml;hne, die 2013 und 2017 geboren sind, bin ich einfach viel famili&auml;rer geworden. Ich bin jetzt fast 40. Es geht jetzt nicht mehr nur noch um meine Karriere, sondern darum, andere zu unterst&uuml;tzen und da war der Schritt zur&uuml;ck nach Deutschland f&uuml;r mich die richtige Entscheidung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Vielen Dank Herr Duangphung f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Kris Duangphung 05_5.jpg" alt="" width="550" height="367" />&nbsp;</p>
<p>Weitere Bilder von Kris Duangphung&nbsp;findet man auf seinem&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/kris-duangphung-36039-fulda/9106" target="_blank">BF Profil</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/lebendige-bilder-entstehen-nur-auf-augenhoehe-im-gespraech-mit-fotograf-kris-duangphung</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Fotograf zu sein ist ein Privileg&quot; - im Gespräch mit Fotograf Christian Abdank</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-zu-sein-ist-ein-privileg-im-gespraech-mit-fotograf-christian-abdank</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotograf Christian Abdank 01_5.jpg" alt="" width="550" height="830" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Abdank. Schaut man sich Ihre Internetseite an, fallen gleich die vielen Jazzmusikerbilder auf.</p>
<p>Christian Abdank: Ich liebe die Musik, vor allem die Jazzszene. F&uuml;r ein gutes Konzert fahre ich schon einmal f&uuml;nfhundert Kilometer. Die Musikfotos mache ich vor allem aus Begeisterung, denn viel Geld kann man damit nicht verdienen. Die meisten Jazzmusiker haben ohnehin kein Geld, das sang ja schon Helge Schneider. Die Hingabe zu Musik und Kunst kommt durch meine Eltern. In meiner Kindheit in Dresden war ich t&auml;glich von Musik und bildenden K&uuml;nsten umgeben. Damals in den 70er, 80er Jahren in der DDR waren Ausstellungen die einzige spannende Abwechslung. Einer der besten Freunde meiner Eltern war Matthias Creutziger, f&uuml;r mich der gr&ouml;&szlig;te Jazzfotograf und mein Vorbild. Das war wohl der erste Kontakt zur Fotografie. W&auml;hrend des Zivildienstes habe ich zuf&auml;llig einen Fotografen kennengelernt, &uuml;ber den ich zu einer Bildagentur gekommen bin und so von null auf hundert Konzerte fotografiert habe. Nach den ersten Titelfotos und einem immer gr&ouml;&szlig;er werdenden Netzwerk an Redakteuren ging es damit immer weiter. Das Internet zum Publizieren gab es damals ja auch noch nicht. Von den Honoraren habe ich mir eine bessere Ausr&uuml;stung gekauft und neben Konzerten angefangen, alle m&ouml;glichen Jazzgr&ouml;&szlig;en zu fotografieren. Als Anfang 20-J&auml;hriger war es f&uuml;r mich wie das Tor zur gro&szlig;en Welt. Ich kann mich noch genau erinnern, wie aufgeregt ich war, als G&uuml;nter Grass vor mir stand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie w&uuml;rden Sie den Stil Ihrer Bilder beschreiben?</p>
<p>Christian Abdank: Meine Fotos sind eher stiller, nicht &uuml;bertrieben aufregend. Das wird derzeit aber auch oft von Auftraggebern gew&uuml;nscht. Auf meiner Homepage sieht man einen ganz guten Querschnitt meiner Arbeiten. Von meiner absoluten Leidenschaft, der Jazzfotografie &uuml;ber People-Fotografie bis hin zu freien Arbeiten. Die Hochzeitsfotografie kam dann vor einigen Jahren mit hinzu, als ich selber geheiratet und Freunde geheiratet haben.. Mein Fokus liegt dabei auf m&ouml;glichst nat&uuml;rlichen, nicht gestellten Bilder. Die schwarz-wei&szlig;en Musikerportraits machen aber eigentlich meine Arbeit aus. In ihnen steckt mein Herzblut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie sind ein Quereinsteiger und haben sich alles selbst beigebracht.</p>
<p>Christian Abdank: Absolut. Bevor ich mir mein erstes, eigenes Fotolabor angeschafft habe, musste ich zum Entwickeln immer nach Hamburg fahren. Auf der Zugfahrt habe ich dann immer B&uuml;cher &uuml;ber Fotografie gelesen und dann einfach ausprobiert, das umzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie sind in Dresden aufgewachsen, erst nach Stuttgart, dann nach L&uuml;beck gegangen?</p>
<p>Christian Abdank: Genau, meine Eltern haben einen Ausreiseantrag in der DDR gestellt und sind 1984 rausgelassen worden. Intellektuelle passten nicht in den Arbeiter- und Bauernstaat, da Freidenkende eine Gefahr dargestellt haben. 1984 durften sie ausreisen. Wir sind dann nach Stuttgart gezogen, 1996 habe ich dort Abitur gemacht, &lsquo;94 kaufte ich meine erste Spiegelreflexkamera. Von da an war f&uuml;r mich klar, dass ich Fotograf werden wollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Hat dieser Teil Ihrer Biografie einen Einfluss auf Ihre Fotografie?</p>
<p>Christian Abdank: Als wir die DDR verlassen haben, war ich 9. Ich wurde aus einem intakten, sozialen Umfeld herausgerissen, wobei ich mich selbst als Kind in der DDR unfrei gef&uuml;hlt habe. Ich musste als Viertkl&auml;ssler die gesamte Milit&auml;rerziehung mitmachen, die mir damals schon widerstrebt hat. Vielleicht kommt mein Wunsch, freiberuflich t&auml;tig zu sein, auch gerade aus meiner DDR-Kindheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie haben dann als Fotograf den Wechsel von analog zu digital mitgemacht. Wie war das bei Ihnen?</p>
<p>Christian Abdank: Ehrlich gesagt konnte ich mit der Digitalfotografie erst mal nichts anfangen. Zudem war es zu Beginn wahnsinnig teuer. Ich habe die Digitalfotografie anfangs nicht ernst genommen, dachte, dass das nur etwas f&uuml;r Sportfotografen sei. Aber sie wurde mit einem Schlag wichtig. Wie sicher viele andere Fotografen auch hatte ich damals keine Affinit&auml;t zu Computern. Ich habe die Digitalfotografie lange ignoriert und den Zug verpasst. Es war nicht absehbar, was es f&uuml;r eine Dimension annimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie sind Sie wieder auf den Zug aufgesprungen?</p>
<p>Christian Abdank: Mein Bruder ist Grafikdesigner.Er hat mir dann eine simple Canon-Digitalkamera geschenkt. Damit habe ich dann Blut geleckt, das hat mir sofort gefallen und mittlerweile trauere ich dem Analogen &uuml;berhaupt nicht hinterher. Es ist auch einfach ein sch&ouml;nerer Workflow. Ich muss nicht mit Chemikalien im Labor stehen, sondern sitze mit einer Tasse Tee an meinem Rechner.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Christian Abdank_5.jpg" alt="" width="550" height="841" /></p>
<p>BF: Was halten Sie von Instagram?</p>
<p>Christian Abdank: Ich bin unsicher, ob das einen Nutzen f&uuml;r mich hat, bin demgegen&uuml;ber aber auch nicht feindlich eingestellt. Zum Teil sind die Bilder erstaunlich gut, aber die Masse der Bilder ist erdr&uuml;ckend. Ich frage mich schon, wie ich da mithalten kann. Der Austausch mit Menschen ist mir wichtiger, als meine Bilder im Internet zu streuen. Momentan konzentriere ich mich deshalb mehr auf Ausstellungen, wo ich in direktem Kontakt mit Menschen bin. Instagram erscheint mir sehr unpers&ouml;nlich. Mir gibt es mehr, die Bilder in den Profilen bei Berufsfotografen anzuschauen und mich davon inspirieren zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie m&ouml;gen den direkten Kontakt zu Menschen, was treibt Sie sonst noch in Ihrer Arbeit an?</p>
<p>Christian Abdank: Ich habe beim Fotografieren nicht das Gef&uuml;hl nicht zu arbeiten. Einen Beruf zu haben, bei dem das der Fall ist, empfinde ich als Privileg. Ich kann mir auch nicht vorstellen, die Kamera mit 65 beiseitezulegen und die F&uuml;&szlig;e hochzulegen. Ich fotografiere jetzt seit &uuml;ber 25 Jahren und habe fast t&auml;glich neue Ideen, lerne und entwickle mich weiter. Reich werde ich als Fotograf wohl nicht. Aber das geh&ouml;rt wohl mit zu dem Beruf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Geben Sie einen Rat an junge Menschen, die Fotograf werden wollen?</p>
<p>Christian Abdank: Tut es! Ich selbst hatte &ouml;fter Zweifel, weil es schon so viele Fotografen gibt. Aber jeder macht etwas Besonderes. Man muss durchhalten. Das w&uuml;rde ich jedem jungen Menschen raten. Begeisterung und ein starker Wille geh&ouml;ren auch unbedingt dazu. Ich w&uuml;rde jedem zu einer Ausbildung oder einem Studium raten, denn da lernt man die Grundlagen. Quereinsteiger haben es schwerer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Gibt es einen Auftrag, den Sie in guter Erinnerung behalten haben?</p>
<p>Christian Abdank: Eine Hochzeit, hier in Witzenhausen, war so sch&ouml;n, dass ich selbst emotional hin und weg war. Das Hochzeitspaar war dann auch begeistert von den Bildern, weil diese die intensive Stimmung widergespiegelt haben. Eine sch&ouml;ne Erinnerung ist nat&uuml;rlich auch die Zeit, in der ich sehr, sehr viel Musiker fotografiert habe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was w&uuml;rden Sie sagen, wie behauptet man sich als Fotograf auf dem Markt?</p>
<p>Christian Abdank: Indem man ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r entwickelt, was der Kunde wirklich will. Der erste Moment ist wichtig und das pers&ouml;nliche Auftreten ist dann das eigentliche Tor zum Kunden. Die eigenen M&ouml;glichkeiten und Grenzen zu finden ist wesentlich. Ich biete niemanden etwas an, von dem ich glaube, es nicht zu k&ouml;nnen.</p>
<p>BF: Vielen Dank f&uuml;r das Interview.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Christian Abdank 02_5.jpg" alt="" width="550" height="866" /></p>
<p>Weitere Bilder von Christian Abdank findet man auf seinem <a href="http://www.berufsfotografen.com/christian-abdank-37215-witzenhausen/8870" target="_blank">BF Profil</a> oder seiner <a href="https://www.christian-abdank.de/" target="_blank">Internetseite</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-zu-sein-ist-ein-privileg-im-gespraech-mit-fotograf-christian-abdank</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Schwarz-weiß Fotos wirken oft besser&quot; - Im Gespräch mit dem Fotografen Claus Bergmann</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/schwarz-weiss-fotos-wirken-oft-besser-im-gespraech-mit-dem-fotografen-claus-bergmann</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotograf claus bergmann_5.jpg" alt="" width="550" height="448" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Bergmann, Sie arbeiten seit &uuml;ber 30 Jahren als Fotograf. Gibt es von all Ihren Shootings eines, das Ihnen nachhaltig im Ged&auml;chtnis geblieben ist?</p>
<p>Claus Bergmann: Es gab einmal ein Shooting auf einem alten G&uuml;terbahnhof. Ich lag zwischen lauter kaputten Brettern vor dem Model, um den Frauen noch l&auml;ngere Beine zu zaubern. Es dauerte nicht lange, bis sich in all dem Dreck ein Nagel durch die Hose gebohrt hatte, ein schmerzhaftes und einpr&auml;gsames Erlebnis. Die Hose war zerrissen, aber immerhin war es f&uuml;r das Model ziemlich&nbsp;am&uuml;sant.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was bieten Sie Ihren Kunden noch, au&szlig;er vollen k&ouml;rperlichen Einsatz?</p>
<p>Claus Bergmann: Ich finde es wichtig, das ich ein kreatives Mitspracherecht habe. Also meine Meinung und Erfahrung beratend einbringen kann. Gerade im Sportbereich funktionieren nicht alle Aufnahmen so, wie sie sich ein Marketingmitarbeiter ausdenkt. Ein Aktionfoto von einer Volleyballmannschaft mit 12 Spielerinnen zu machen funktioniert zwar als Composing in Photoshop, aber alle 12 Profisportlerinnen auf einmal zu kriegen, ist sehr schwer und so ein Objektiv gibt es nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Haben Sie einen Fotografen, dessen Bilder sie besonders m&ouml;gen?</p>
<p>Claus Bergmann: Oft bleibe ich an Fotos von Peter Lindbergh h&auml;ngen. Die schwarz-wei&szlig; Fotografien aus dem Buch &ldquo;On Street&rdquo; inspirieren auch meine eigenen Arbeiten. Ich mag, dass die damaligen Supermodels irgendwo auf New Yorker oder Berliner Stra&szlig;en mitten unter &ldquo;normalen&rdquo; Menschen stehen und fast aussehen wie &ldquo;normale&rdquo; Menschen, sich nur durch ihre unglaubliche Pr&auml;senz unterscheiden. Er hat sie als Menschen mit Charakter und Identit&auml;t fotografiert, als Subjekte und nicht wie Objekte. Dieses Buch diente mir vor 9 Jahren als Anregung f&uuml;r die Portraits von den Politikern Ole von Beust, Michael Naumann und Gregor Gysi, die ich im Zuge des Hamburger Wahlkampf fotografiert habe. Ich habe damals Gregor Gysi von oben in einer alten, rauchigen Fabrikhalle fotografiert. Man sieht gar nicht mal sein Gesicht, aber der Betrachter des Fotos wei&szlig; sofort, um wen es sich handelt. "A picture tells a story" sollte das Motto sein!<span class="Apple-converted-space">&nbsp;<br /></span>Nach wie vor fotografiere ich gerne in schwarz-wei&szlig;. Unsere Welt ist voll von Farbe, aber schwarz-wei&szlig; Bilder haben durch die Reduzierung oft eine viel gr&ouml;&szlig;ere Wirkung. Ich lasse auch heute noch Bilder schwarz-wei&szlig; ausbelichten und zeige sie meinen Kunden, wenn ich denke, dass das eine bessere Wirkung hat.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf claus bergmann 5_5.jpg" alt="" width="550" height="994" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie sind Sie eigentlich zur Fotografie gekommen?</p>
<p>Claus Bergmann: Ich war mit Papas Kamera an der Alster und habe mich sogar getraut zwei sch&ouml;ne M&auml;dels, die an der Alster sa&szlig;en, zu fragen, ob ich sie fotografieren k&ouml;nnte, was die beiden zu meinem Gl&uuml;ck erlaubten. Meine ersten Nachtaufnahmen habe ich allerdings meist falsch belichtet. Ich habe dann einfach bei PPS im Kreativbunker in Hamburg einen Laboranten gefragt, wie ich es besser machen kann. Im selben Geb&auml;ude hatten auch Fotografen ihre Studios und bei Volker Krieger habe ich einfach gefragt, ob ich bei ihm lernen kann. Als Fotoassistent habe ich dann erst einmal die Grundlagen gelernt und von da an neben Sportfotos immer auch viele Werbe- und Imagefotos f&uuml;r Sponsoren gemacht, u.a. f&uuml;r den Hamburger Sport-Verband, die Fa. Karstadt Sports, die Holsten-Brauerei - und das ist auch heute noch so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was m&ouml;gen Sie an Ihrem Beruf eigentlich so gern?</p>
<p>Claus Bergmann: Es gibt immer wieder Herausforderungen, Kunden kommen und gehen, mal l&auml;uft es gut und mal nicht so sehr, aber es ist und bleibt immer ein kreativer und dynamischer Job. Das mag ich nach wie vor sehr, sehr gern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Vielen Dank, Herr Bergmann, f&uuml;r das Interview.</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/news 2017/Fotograf claus bergmann 2_5.jpg" alt="" width="550" height="359" /></p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf claus bergmann 1_5.jpg" alt="" width="550" height="364" /></p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf claus bergmann 3_5.jpg" alt="" width="550" height="862" /></p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf claus bergmann 4_5.jpg" alt="" width="550" height="359" /></p>
<p>Weitere Bilder von Claus Bergmann findet man auf seinem <a href="http://www.berufsfotografen.com/claus-bergmann-25462-rellingen/9091" target="_blank">BF Profil</a> oder seiner <a href="http://www.crispy-images.com/" target="_blank">Internetseite</a>.</p>
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<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/schwarz-weiss-fotos-wirken-oft-besser-im-gespraech-mit-dem-fotografen-claus-bergmann</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Wir lieben Verkäufer!&quot; - Im Gespräch mit dem Fotografen Marco Wydmuch</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wir-lieben-verkaeufer-im-gespraech-mit-dem-fotografen-marco-wydmuch</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Glamourpixel-Dyson-Collage-Marco-Wydmuch.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Wydmuch, gibt es bei all Ihren Bildern ein Foto, was ganz besonders f&uuml;r Sie steht?</p>
<p>Marco Wydmuch: Ja, das gibt es wirklich. Angefangen hat n&auml;mlich alles bei mir mit einem Staubsauger, der ein futuristisches Design hatte. Mich hat es gereizt, ihn so in Szene zu setzen, wie ich das normalerweise mit Menschen mache. Auf diese Bilder kamen sofort Anfragen unter anderem von jemanden, der verchromte Badarmaturen f&uuml;r seinen Onlineshop haben wollte. Er meinte: &ldquo;Sie haben es geschafft, den Staubsauer so sexy zu fotografieren, dann bekommen Sie das auch mit den verchromten Armaturen hin.&rdquo; Das war dann mein Startschuss in die Produktfotografie. Die Konkurrenz im People-Bereich ist gro&szlig; und im Gegensatz zur Produktfotografie auch nicht so gut bezahlt. Mittlerweile bedienen wir bei Glamourpixel Fotodesign nur noch Werbekunden.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Hat Ihr Herz geblutet, als Sie von der People- zur Produktfotografie gewechselt haben?</p>
<p>Marco Wydmuch: Nein, &uuml;berhaupt nicht. Man sagt ja, wenn man in der einen Sache seinen Meister gefunden hat, alles gemacht hat, was in dem Bereich m&ouml;glich ist, sollte man sich dem n&auml;chsten Bereich zuwenden. Ich entwickle mich gern weiter und die Produkt- und Werbefotografie ist um so viele Facetten vielseitiger, als die Personenfotografie. Die Kunden, ihre Anforderungen und ihre Produkte sind unglaublich vielf&auml;ltig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie reden von Glamourpixel im Plural ...</p>
<p>Marco Wydmuch: Ich habe die Marke Glamourpixel gegr&uuml;ndet. Meine Frau und ich haben mehrere Mitarbeiter und ich bilde auch im Fotografenhandwerk mit Schwerpunkt Produktfotografie aus.</p>
<p><img src="/data/news 2017/marco wydmuch glamourpixel 25.jpg" alt="" width="550" height="550" /></p>
<p>BF: Da Sie ausbilden, scheint das Ihnen Freude zu machen..</p>
<p>Marco Wydmuch: Ohja, ich gebe mein Wissen sehr gern weiter, nicht nur in der Ausbildung, sondern auch in Workshops. Das eigene Wissen verfestigt sich ja, wenn man davon erz&auml;hlt. Letztes Jahr bin ich von der Handwerkskammer M&uuml;nster als Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet worden, nachdem eine Auszubildene die Pr&uuml;fung mit Bravour bestanden hatte. Das war auch f&uuml;r mich eine riesige Freude.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie sind Sie eigentlich selbst zur Fotografie gekommen?</p>
<p>Marco Wydmuch: Das ist viele Jahre her. Ich hatte schon seit meiner Jugend eine Kamera und habe meine Freundinnen, Bienen und Bl&uuml;mchen fotografiert. Anfang der 2000er Jahre habe ich bei der Onlinefotocommunity so viele gute Fotos gesehen, dass ich motiviert war, nicht nur zu knipsen, sondern professioneller zu fotografieren. Fotografie wurde dann zu einem Hobby, in das ich viel Zeit, Geld und Nerven investiert habe. Zu der Zeit habe ich bei Nokia in der Industrie gearbeitet und habe dann mit dem fotografischen Wissen mehrere Fotostudios aufgebaut. Ich habe f&uuml;r Nokia Produkt- und Werbefotos und kleinere Videos mit Reparaturanleitungen gemacht. Hobby und Beruf sind so zusammengeschmolzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie haben nie eine Ausbildung zum Fotografen gemacht?</p>
<p>Marco Wydmuch: Ich bin Quereinsteiger, habe von der Handwerkskammer M&uuml;nster eine Sondergenehmigung bekommen und darf ausbilden. Urspr&uuml;nglich bin ich gelernter Radio- und Fernsehtechniker und habe ein Fachabitur in Elektrotechnik gemacht.</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/news 2017/marco wydmuch glamourpixel 35.jpg" alt="" width="550" height="778" /></p>
<p>BF: Gibt es noch Bereiche, in denen Sie sich weiterentwickeln wollen?</p>
<p>Marco Wydmuch: Die 360&deg;-Fotografie interessiert mich. Als Unternehmer will ich nicht nur bessere Fotos machen, sondern die Kunden noch mehr begeistern. Mich besch&auml;ftigt die Frage, wie ich das Studio noch wirtschaftlicher aufstellen kann und wie ich noch mehr Arbeitspl&auml;tze schaffen und wachsen kann. Das Tolle an meinem Beruf ist, dass man nie auslernt. Ich sehe mich als K&uuml;nstler und Handwerker - der K&uuml;nstler muss sein Handwerk beherrschen: Technik, Lichtsetzung, Nachbearbeitung. Wenn man sein Handwerk nicht beherrscht, kann man Kunst nicht umsetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was bekommen Kunden von Ihnen?</p>
<p>Marco Wydmuch: Sie d&uuml;rfen allerbeste Fotoqualit&auml;t erwarten, wie sie es von gro&szlig;en Werbeagenturen kennen. Unsere Fotos sind so gut, dass ich den Kunden zu mehr Verkaufserfolg verhelfe. Ich versuche den Kunden immer auch ein optimales Preis-Leistungsverh&auml;ltnis zu bieten. Ich versuche alle Kunden, Auftraggeber, Mitarbeiter mit dem gleichen Respekt zu behandeln. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man seine eigenen Ziele einfacher erreicht, wenn man mit Leuten und nicht gegen Leute arbeitet. Au&szlig;erdem macht es viel mehr Spa&szlig;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/news 2017/marco wydmuch glamourpixel 15.jpg" alt="" width="550" height="367" />&nbsp;</p>
<p>BF: Was ist f&uuml;r sie allerbeste Fotoqualit&auml;t?</p>
<p>Marco Wydmuch: Wenn es 10 Qualit&auml;tsmerkmale g&auml;be, st&uuml;nde auf dem ersten Platz das richtige Licht, gefolgt von der Sch&auml;rfe, der Bildkomposition, der Bildidee an sich, der Farbechtheit, sodass der Endverbraucher einen unverf&auml;lschten Eindruck von dem Produkt bekommen. Zudem muss es auf den Fotos eine Atmosph&auml;re geben, so dass sie emotional ansprechend sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Einer Ihrer sch&ouml;nsten Auftr&auml;ge &hellip;</p>
<p>Marco Wydmuch: ...fand auf Sylt statt. Wir haben dort supersch&ouml;ne Ferienh&auml;user 5 Tage lang abgefilmt. Wir durften uns bei dem Auftrag kreativ austoben, dekorieren, Fr&uuml;hst&uuml;ck herrichten, einrichten. Ich bin dann mit einer Steadycam durch die R&auml;ume geglitten wie bei einem Drohnenflug. Das Equipment musste st&auml;ndig auf- und abgebaut werden. Das Wetter war wechselhaft. Wir hatten Zeitdruck, haben von morgens um 8.00 bis abends 22.00 gearbeitet. Der Kunde war am Ende gl&uuml;cklich und hat schon nach zwei Tagen bezahlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was raten Sie jungen Menschen, die Fotograf werden wollen?</p>
<p>Marco Wydmuch: Dass sie f&uuml;r den Beruf brennen m&uuml;ssen. Einfaches Interesse reicht nicht aus. Wir haben letztes Jahr auf einen Ausbildungsplatz 130 Bewerbungen bekommen. Wir suchen uns dann meist jemanden aus, der schon eine Weile fotografiert hat, Abitur zu haben, ist auch gut. Ich m&ouml;chte, dass die Auszubildende schon wei&szlig;, was ein gutes Foto ausmacht, am besten Photoshoperfahrung und einen Motivblick hat. Quereinsteiger machen ja nur das, was ihnen Spa&szlig; macht. In der Ausbildung hat man aber ein breites Lernspektrum. Die Berufsschule vermittelt theoretisches Wissen, der Betrieb viel Praxis. Ich w&uuml;rde jungen Leuten die Ausbildung empfehlen, obwohl ich diese selbst nicht gemacht habe, denn ich halte die Ausbildung auch f&uuml;r zeitgem&auml;&szlig;. Wie gut die Ausbildung ist, h&auml;ngt nat&uuml;rlich vom Betrieb ab und das merkt man erst, wenn man in dem Betrieb ist. Bei uns im Betrieb ist es sehr kollegial, sehr freundlich. Wir f&uuml;hren zum Beispiel auch ein Gleitzeitkonto f&uuml;r die Auszubildenden. Mir ist es wichtig, dass sich die Leute wohl f&uuml;hlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/news 2017/marco wydmuch glamourpixel 45.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Bilder von glamourpixel / Marco Wydmuch findet man auf seiner <a href="https://www.glamourpixel.de/" target="_blank">Internetseite</a> oder seinem<a href="http://www.berufsfotografen.com/glamourpixel-fotodesign-45897-gelsenkirchen/6644" target="_blank"> BF Profil</a></p>
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<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wir-lieben-verkaeufer-im-gespraech-mit-dem-fotografen-marco-wydmuch</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Es gibt in der Fotografie noch sehr viel zu entdecken&quot; - Fotograf Manuel Barth</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/es-gibt-in-der-fotografie-noch-sehr-viel-zu-entdecken-fotograf-manuel-barth</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Manuel Barth Fotograf 550.jpg" alt="Fotograf Manuel Barth" width="550" height="603" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Barth, Sie haben einen starken Fokus auf Beauty und Fashion, fotografieren aber auch Landschaften, Stills und Reportagen. Wie kommt es zu dieser recht gro&szlig;en Vielfalt?</p>
<p>Manuel Barth: Als Fotograf sollte man breit aufgestellt sein, auch wenn es gerne gesehen wird, dass man in Teilbereichen Spezialkenntnisse hat. Ich habe mich auf Mode-People-Beauty fokussiert, aber die anderen Bereiche der Fotografie m&ouml;chte ich auf keinen Fall ausblenden. Es wird heutzutage von Auftraggebern einfach vorausgesetzt, dass man auch Image-Filme drehen kann. Das ist mit Digitalkameras technisch kein Problem, sofern man sich mit den Programmen auskennt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie stehen Sie dann zu diesen Kundenw&uuml;nschen?</p>
<p>Manuel Barth: Es ist auf jeden Fall eine gute Marketing-Strategie, aber nichts, was man einfach nebenbei machen kann. Den Zusatzaufwand beim Filmen und Schneiden ber&uuml;cksichtigen Auftraggeber oft nicht. Fr&uuml;her hatten Fotografen ein technisches &ldquo;Geheimwissen&rdquo; in Bezug auf Aufnahmetechnik und Entwicklung, durch die sie die Preise diktieren konnten. Heute kann der Kunde nicht selten selbst halbwegs gut fotografieren oder filmen und sch&auml;tzt den Aufwand f&uuml;r wirklich gute Ergebnisse oft unrealistisch ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie sind Sie eigentlich zur Fotografie gekommen?</p>
<p>Manuel Barth: Nach meiner klassischen Ausbildung zum Fotografen, habe ich drei Jahre bei Tim Thiel in Frankfurt assistiert, da war viel im Mode-People-Beauty-Bereich dabei. Schon damals hat mir gefallen, viel mit Menschen zu tun zu haben, immer wieder andere Leute kennen zu lernen und viel drau&szlig;en zu sein. Ich bin einfach kein Fan von reiner Studiofotografie, also z.B. einen ganzen Tag an einem Foto von einer Uhr zu arbeiten. Beauty und Fashion hingegen ist anders. Man trifft dabei auch viele interessante Leute, die wieder andere Leute kennen, die komplett anders ticken, salopp ausgedr&uuml;ckt noch durchgeknallter sind als man selbst.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Manuel Barth 2 550.jpg" alt="" width="550" height="389" />&nbsp;</p>
<p>BF: Durchgeknallte sind dann ungew&ouml;hnliche, besondere Menschen?</p>
<p>Manuel Barth: Es gibt Designer oder Kreative, die fallen sofort auf, allein durch ihre Erscheinung. Die haben einfach ganz andere Vorstellungen und leben das entsprechend aus. Wir Fotografen suchen so etwas: einen anderen Stil, eine super Location, das Neue und Besondere. Bei solchen Menschen sieht die Wohnung aus wie ihr Leben, wie sie selbst und gibt die perfekte Kulisse ab. Das suche ich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Das h&ouml;rt sich an, als w&uuml;rden Sie solche Unikat richtig m&ouml;gen?</p>
<p>Manuel Barth: Ja, ich mag durchgeknallte Leute, denen alles egal ist; die leben, wie sie es f&uuml;r richtig halten. Sie sind wirkliche Individuen und haben einen ganz anderen Blickwinkel auf die Mode und das Fotografieren. Das Model soll sich dann etwa selbst die Haare machen und kein Make-Up tragen - das ergibt dann schon einen ganz anderen Look. Es geht ums Ausprobieren, und das finde ich gut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was ist dann Sch&ouml;nheit f&uuml;r Sie bzw. was fotografieren Sie besonders gerne?</p>
<p>Manuel Barth: Ausgefallenes. Es gibt die klassische Sch&ouml;nheit, bei der man von Anfang an sagt: "Wow, sieht die gut aus&rdquo;. Und dann gibt es auch eine Art von Sch&ouml;nheit, die erst auf dem zweiten Blick erkennbar ist. Ein Beauty-Shot kann dann w&auml;hrend des Fotografierens &uuml;berraschenderweise zu etwas besonders Sch&ouml;nem werden. Das &auml;ndert sich so langsam in der Modewelt. Das Althergebrachte verabschiedet sich, das Ausgefallene kommt - Beauty ist f&uuml;r mich, was fasziniert!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Gibt es, au&szlig;er Unikaten, bestimmte Gruppen, die Sie besonders gern fotografieren?</p>
<p>Manuel Barth: Ich fotografiere alle gern, Menschen aus dem privaten Umfeld, aber nat&uuml;rlich auch professionelle Models, die wissen, wie sie sich bewegen m&uuml;ssen. Da geht es vor allem um Selbstbewusstsein und K&ouml;rperbeherrschung. Das ist das wichtigste bei Models, ihr Job wird oft untersch&auml;tzt.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Manuel Barth 1 550.jpg" alt="" width="550" height="828" />&nbsp;</p>
<p>BF: Wann sind Sie genervt bei der Arbeit?</p>
<p>Manuel Barth: Puh, manchmal schon bei den Kostenvoranschl&auml;gen. Es ist frustrierend, wenn dauernd etwas ge&auml;ndert wird oder sich die Leute dann nicht melden. Bei meiner klassischen Ausbildung habe ich zu wenig dar&uuml;ber gelernt, aber deswegen bin ich auch bei Berufsfotografen. Den Honorarrechner finde ich in dieser Hinsicht echt hilfreich. Auch die Assistenzzeit hat mir geholfen, genau zu kalkulieren. Dass es bei Euch ein System gibt, an dem sich Fotografen orientieren k&ouml;nnen, ist super. Viele machen Jobs f&uuml;r einen Appel und ein Ei, weil sie es nicht besser wissen und den Job unbedingt haben wollen. Dass man bei Shootings Visagisten und Stylisten braucht, trifft zudem h&auml;ufig auf Unverst&auml;ndnis. Es wird ja bei Kostenvoranschl&auml;gen zunehmend auf die Ausgaben geschaut, dieser zunehmende Druck trifft alle Fotografen gleicherma&szlig;en, also auch diejenigen, die fr&uuml;her richtig hohe Tagess&auml;tze hatten. Mittlerweile haben selbst solche Fotografen oft kein Studio mehr, weil es sich einfach nicht mehr rechnet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Und wie reagieren Sie bei Auftraggebern, die die Kosten dr&uuml;cken wollen?</p>
<p>Manuel Barth: Ich bem&uuml;he mich fair zu sein und eher bei mir etwas abzuzweigen, damit ich auf jeden Fall jemanden f&uuml;r Haare und Make-up und einen Fotoassistenten dabei habe. Wenn ich aber merke, dass Kunden unrealistische Anforderungen haben und von Anfang an die Kosten dr&uuml;cken wollen oder mir erz&auml;hlen, dass sie ansonsten selbst fotografieren, wei&szlig; ich Bescheid.&nbsp; Ich empfinde das schon fast als respektlos, schlie&szlig;lich geht es auch um Bildrechte, Recherchen, Reisetage etc., und man muss ja davon leben k&ouml;nnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Machen Sie die Recherche alleine?</p>
<p>Manuel Barth: Meistens ja. Ich kenne nur eine Hand voll Fotografen, die sich ein Office-Management leisten, das sich um so etwas k&uuml;mmert. Auch Agenturen versuchen, Arbeit zu vermeiden nach dem Motto: "K&ouml;nnen Sie das Model besorgen?&rdquo;. Man hat dann alles in der Hand, aber auch viel gr&ouml;&szlig;ere Verantwortung: Locations checken, Models aussuchen, alles muss mit der Agentur und dem Endkunden abgestimmt werden - und das alles f&uuml;r einen Tag Fotografieren.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Manuel Barth 3 550.jpg" alt="" width="550" height="373" />&nbsp;</p>
<p>BF: Was ist dann f&uuml;r Sie das Sch&ouml;nste an Ihrem Job?</p>
<p>Manuel Barth: Dass &nbsp;man sofort ein Ergebnis hat. Deshalb habe ich die Ausbildung einem Studium vorgezogen, wollte nicht &nbsp;irgendwo festsitzen bis ich 25, 26 Jahre alt bin und ein Diplom habe, das ich an die Wand h&auml;ngen kann. Ich habe vor meiner Fotografenausbildung eine Ausbildung zum Maler und Lackierer gemacht, weil ich schon immer etwas Handwerkliches mit sichtbarem Endergebnis machen wollte, aber damals nicht in die Fu&szlig;stapfen meines Vaters treten wollte, der auch Fotograf ist. Ich wollte meinen eigenen Weg gehen, aber dann hat es mich doch gepackt. Oha, dachte ich, mich zieht es doch genau dahin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was macht Ihre Art der Fotografie aus und wann sind Sie zufrieden mit Ihren Bildern oder Filmen?</p>
<p>Manuel Barth: Zufrieden bin ich, wenn mir das Ergebnis gef&auml;llt, und erst recht, wenn der Kunde neben mir die Begeisterung teilt. In der Werbung und der Mode ist alles viel lockerer und freier geworden. Wie bei der Marke Supreme, wo das Model speziell ist, aber nicht typisch model-like aussieht: Das ist dann z.B. total hellh&auml;utig, daf&uuml;r aber voll t&auml;towiert. Er sitzt irgendwo an der Stra&szlig;enecke, und da wird dann der Schuss gemacht. Bilder sind nicht mehr so pomp&ouml;s aufgebaut. Ich versuche auch, alles gelassener anzugehen, mehr auf die Models einzugehen statt des &uuml;blichen Getues ums Catering etc.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Der Fotograf ist also nicht mehr der Held, der K&uuml;nstler, der im Mittelpunkt steht?</p>
<p>Manuel Barth: Genau! Ich arbeite bodenst&auml;ndiger, lasse mir nichts zu Kopf steigen. F&uuml;r mich ist die Fotografie immer noch in erster Linie ein Handwerk und keine reine Kunstform. Man erschafft etwas nach einer Vorgabe, muss verstehen, was die Kunden m&ouml;chten, ist also in erster Linie Dienstleister.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Die &auml;ltere Generation von Fotografen hat sp&auml;testens mit dem Boom der Digitalfotografie eine Identit&auml;tskrise bekommen. Erfolgreiche lifestylig-fotografierende Blogger geben dann den Rest.</p>
<p>Manuel Barth: Ja, definitiv, damit muss man umgehen k&ouml;nnen. Ich finde die Art, wie die Blogger das machen, toll, aber ich bin selbst nicht der Typ daf&uuml;r. Das gesamte Marketing-Konzept von Primark beispielsweise basiert auf der Pr&auml;senz von Produktbildern in Blogs und auf Youtube. Aber ich sehe das relative gelassen, &nbsp;weil ein Profi immer noch sieht, wer fotografieren kann und wer nicht. Leider legen manche Kunden keinen Wert mehr auf diesen Unterschied, es wird also enger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Haben Sie als Fotograf Zukunftsangst?</p>
<p>Manuel Barth: Nein, Zukunftsangst habe ich nicht, weil das Thema visuelle Kommunikation immer st&auml;rker wird in Zeiten von Instagram. Wenige machen sich noch M&uuml;he mit guten Texten, das Bild soll alles r&uuml;berbringen. Ich mache mir allerdings Sorgen, wie gut ein Fotograf in Zukunft von seiner Arbeit leben k&ouml;nnen wird, denn das Leben wird nicht billiger und die Zahl gut ausgebildeter Fotografen, die f&uuml;r zu wenig Geld arbeiten, leider immer gr&ouml;&szlig;er.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was treibt Sie eigentlich als Fotograf und wo soll es noch hingehen?</p>
<p>Manuel Barth: Ach, da gibt es noch sehr viel zu lernen und zu entdecken! Es gibt so viele tolle Bilder, bei denen ich denke: Wie cool ist das denn, was der Fotograf da gemacht hat.&nbsp; Ich m&ouml;chte viel reisen, in den USA, China, oder Russland hat man einen ganz anderen Blickwinkel. Auch von den Fotografen der analogen Generation gibt es noch viel zu lernen, Sie sind ist kreativ, basteln, nutzen zum Beispiel Folien vor der Kamera, was kompliziert wirkt, aber zu unglaublich coolen Effekten f&uuml;hrt. Und was ich noch ausbauen m&ouml;chte, ist die Vorbereitungsphase von Model-Shootings: Es gibt verschiedene Arten da heranzugehen, entweder klassisch am Shooting-Tag selbst mit Kaffee, Styling etc. oder mit einemTreffen vorab, bei dem man Gemeinsamkeiten entdecken kann. Dadurch besteht am Shooting-Tag schon eine pers&ouml;nliche Ebene, die besondere Bilder entstehen l&auml;sst.</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/news 2017/Manuel Barth 550.jpg" alt="" width="550" height="779" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Arbeiten von Manuel Barth findet man auf <a href="http://www.manuel-barth.com" target="_blank">seiner Seite</a> oder seinem <a href="http://www.berufsfotografen.com/business-portraits-ffm-60596-frankfurt-am-main/8805" target="_blank">BF Profil</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/es-gibt-in-der-fotografie-noch-sehr-viel-zu-entdecken-fotograf-manuel-barth</guid>
  </item>
  <item>
    <title>“Ich möchte meine Moral nicht verkaufen”  - Fotograf Hannes P. Albert im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-moechte-meine-moral-nicht-verkaufen-fotograf-hannes-p-albert-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Hannes Albert Fotograf Syrien 550.jpg" alt="Fotograf Hannes P Albert Syrien" width="550" height="825" /></p>
<p>BF: Hallo Herr Albert, Sie arbeiten im Reportagebereich und scheuen sich nicht, in Krisenregionen zu fahren. Woher kommt bei Ihnen die Motivation f&uuml;r diesen Arbeitsbereich?</p>
<p>Hannes P. Albert: Urspr&uuml;nglich wollte ich Ingenieur oder Arzt werden. 2008 habe ich dann zuf&auml;llig ein Bild von Goran Tomasevic, einem Reuters-Fotografen, gesehen. Dieses Foto hat mich inspiriert und motiviert, mir eine Spiegelreflexkamera zu kaufen und so hat der Zauber begonnen. So gesehen fotografiere ich also noch gar nicht so lange. 2011 bin nach Berlin gezogen, um Fotografie zu studieren. Seit dem Ende des Studiums 2015 schlage ich mich als Freelancer durch die Welt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was hat Sie damals an dem Bild aus Afghanistan von Goran Tomasevic so gefesselt, dass Sie selbst begonnen haben, professionell zu fotografieren?</p>
<p>Hannes P. Albert: Es ist ein Bild von jemanden, der in Deckung geht, weil er gerade beschossen wird. Dieses Bild hat alle Elemente der Fotografie vereint, die mich selber ansprechen. Der besondere, einzigartige Moment der Stra&szlig;enfotografie, die historisch-politische Geschichte hinter dem Bild, die Reportageeignung des Fotos, die N&auml;he zum Menschen. So leidenschaftlich aufgebaute Motive entsprechen meinem pers&ouml;nlichen Anspruch als Fotograf. Ich versuche auch immer nah am Menschen zu sein, seine Geschichte zu erz&auml;hlen, ohne das Element des Textes zu brauchen und ich m&ouml;chte den au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Moment einfangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie schaffen Sie es, in diesen intensiven Momenten den Menschen nah zu kommen?</p>
<p>Hannes P. Albert: Gute Frage, ich kann nicht genau beschreiben, wie ich das mache. Im Rahmen meines Studiums habe ich in New York sehr proaktiv Stra&szlig;enfotografie gemacht. Mir ist aufgefallen, dass die Leute nicht ablehnend reagieren, wenn sie von mir fotografiert werden. Das hat mich ermuntert, noch entschlossener zu fotografieren. Selbst wenn ich dann von den Menschen auf die Bilder angesprochen wurde, haben die meisten verstanden, warum ich sie fotografiere. Es ging mir nie darum die Fotografierten in irgendeiner Form blo&szlig;zustellen, sondern allein um den Moment, um sie als Menschen und die Stimmung. Wenn ich das erkl&auml;ren kann, haben sie Verst&auml;ndnis f&uuml;r meine Motivwahl.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Erkl&auml;ren Sie den Fotografierten vorher, was Sie machen wollen?</p>
<p>Hannes P. Albert: Nein, ich erkl&auml;re den Menschen hinterher, warum ich sie als Motiv gew&auml;hlt habe, sonst geht mir der Moment verloren. Wenn die Leute nicht merken, dass sie fotografiert werden, belasse ich es teilweise dabei. Ich habe in New York ein lesbisches P&auml;rchen auf einer F&auml;hre fotografiert, ohne dass die beiden das mitbekommen hatten. Ich bin dann sp&auml;ter zu dem P&auml;rchen gegangen und habe den beiden erz&auml;hlt, dass ich ein Foto von ihnen geschossen habe und ich ihnen das Foto gern per E-Mail zusende. Die Frauen haben sich wahnsinnig gefreut, weil sie kein einziges, gemeinsames Bild aus dem Urlaub hatten. So agiere ich als Fotograf. Wenn ich merke, dass die Szene etwas sehr Pers&ouml;nliches, vielleicht Intimes zeigt, die man selbst nicht abbilden kann, weil man selbst involviert ist, dann spreche ich die Menschen an und frage, ob ich das Bild behalten darf. Wenn es ein Stra&szlig;enmotiv ist, wenn ich jemanden fotografiere, weil er besonders aussieht, dann lasse ich ihn einfach weiterlaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was ist charakteristisch an Ihren Arbeiten? Woran erkennt man Ihre Fotos?</p>
<p>Hannes P. Albert: Mir wird nachgesagt, dass die fotografierten Menschen einen besonderen Blick haben, vor allem bei Portraits. Sie habeneinen sehr ehrlichen Gesichtsausdruck. Bei der Stra&szlig;enfotografie vereine ich relativ viel Symmetrie mit Personen. Ich fotografiere schwarz-wei&szlig;, dabei achte ich viel auf Licht, Schatten, Strukturen und Linien und baue darin die Menschen ein.</p>
<p><img src="/data/news 2017/&copy; Fotograf Hannes P. Albert_002a.jpg" alt="&copy; Fotograf Hannes P. Albert" width="550" height="285" />&nbsp;</p>
<p>BF: Wie ist die Stimmung auf Ihren Bildern?</p>
<p>Hannes P. Albert: Meine Bilder sind wie Fenster, die den Blick in eine andere Welt erm&ouml;glichen. Der Betrachter bekommt einen anderen Einblick auf die selbst erlebte Szenerie. Manchmal wundern sich Menschen &uuml;ber meine Motivwahl und sehen erst sp&auml;ter, warum ich etwas fotografiert habe oder warumes interessant aussieht. Es geht stark um Details, aber ich kann nicht immer bewusst sagen, weshalb ich die Kamera hebe und abdr&uuml;cke. Ich verfolge kein ausgefeiltes Konzept.. Ich bin kein Freund von gro&szlig;en Konzepten. Das haben meine Professoren nicht gern geh&ouml;rt und gesehen, da sie stets Konzeptarbeiten haben wollten. Ich bewege mich lieber in einer Umgebung und lasse mich durch sie inspirieren, als mir vorher ein musterg&uuml;ltiges Konzept auszudenken. Diese Inspiration zieht sich dann eher als roter Faden durch ein Projekt, eine genaue Beschreibung eines Konzeptes f&auml;llt mir hier aber schwer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Woher kommen die Liebe zur Stra&szlig;enfotografie und der Hang zur politischen Kriegsfotografie?</p>
<p>Hannes P. Albert: Wenn ich auf der Stra&szlig;e bin, dann sehe ich immer viel. Ich habe ein extrem gro&szlig;es Interesse an dem, was gerade um mich herum passiert. Das m&ouml;chte ich festhalten und daher kommt die Liebe zur Stra&szlig;enfotografie. Ich habe mich schon immer f&uuml;r internationale Politik und die mediale Pr&auml;sentation von kriegerischen Auseinandersetzungen interessiert. 2012 bin ich eher durch einen Zufall nach Syrien gereist, als der B&uuml;rgerkrieg noch jung war. Dieses Erlebnis hat mir deutlich gemacht, welchen enormen Einfluss Bilder auf die &ouml;ffentliche Wahrnehmung haben. Ich habe mir vorgenommen andere Einblicke in den Syrienkrieg zu gew&auml;hren. Wenn etwas vor mir explodiert, schaue ich lieber, was hinter mir passiert, um nicht das gleiche Bild wie die anderen 99 Fotografien zu produzieren. Ich will andere Blickwinkel auf Konflikte bekommen. Deshalb w&uuml;rde ich mich nicht als Journalist im klassischen Sinne sehen, ich betreibe einen - wie ich es bezeichne - &ldquo;subjektiven&rdquo; Journalismus. Was ich sehe, h&ouml;re, verifizieren kann, gebe ich weiter. &Uuml;ber alles, was ich sehe, kann ich sp&auml;ter auch diskutieren und es entsprechend fotografisch darstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Von welcher Art Journalismus grenzen Sie sich ab?</p>
<p>Hannes P. Albert: In Syrien war ich mit einem franz&ouml;sischen Journalisten und einem libanesischen Fotografen unterwegs, der f&uuml;r die Zeitung Le Monde gearbeitet hat. In Aleppo waren wir auf einem wundersch&ouml;nen, aber teilweise bereits zerst&ouml;rten Basar. Vor uns betete ein Free Syrian Army (FSA)-Rebell auf einem Gebetsteppich und Koran. Der libanesische Fotograf hat eine Waffe von der Wand genommen, hat sie auf den Teppich neben den Koran gelegt und von der kreierten Szene zwei Fotos geschossen. Dann hat er die Waffe wieder an die Wand gestellt. Dieses Foto wurde gemacht, um eine bereits bestehende Meinung unterf&uuml;ttern zu k&ouml;nnen. Diese vors&auml;tzliche Manipulation durch fotografische Szenen habe ich w&auml;hrend meines Aufenthalts in Syrien h&auml;ufiger erlebt. F&uuml;r mich ist das nur pornografischer Fotojournalismus: Zu fotografieren, was man erwartet zu sehen oder sehen m&ouml;chte. Den Money-Shoot gibt es auch im Fotojournalismus. Davon grenze ich mich vehement ab. Da ich einen Presseausweis habe und unter dem Pressekodex arbeite, unterhalte ich mich viel mit Journalisten und bekomme mit, wie viele von ihnen arbeiten.<br />Ein Schl&uuml;sselerlebnis hatte ich mit einem italienischen Journalisten, auf einer Demonstration zum 1.Mai, Istanbul, 2 Jahre nach den Protesten gegen die &Uuml;berbauung des Gezi-Parks. Er erz&auml;hlte mir, dass er die vorerst vorfinanzierte Reise selbst bezahlen muss, wenn er der Agentur keine Bilder von gewaltt&auml;tigen Auseinandersetzungen liefert. Wenn er nur zeigt, was passiert war, n&auml;mlich dass alle friedlich geblieben sind, bekommt er kein Geld. Er muss die Vorfinanzierung zur&uuml;ckzahlen. Fotojournalisten haben einen Abbildungszwang. Das hat verheerende Folgen f&uuml;r das eigentliche Ziel des Journalismus, n&auml;mlich aufzukl&auml;ren. Wenn ich in einem Konfliktgebiet bin und gerade nichts passiert, dann fotografiere ich genau das. Dass eben nichts passiert, au&szlig;er dass die Beteiligten die hundertste Zigarette rauchen oder sich aus Langeweile Jackie-Chan-Filme auf Russisch anschauen. Mir geht es nicht allein um die Sensation, sondern um die Dokumentation des Vorhandenen. Deshalb w&uuml;rde ich mich auch nie als Kriegsfotograf beschreiben, sondern als Stra&szlig;enfotograf in Konfliktregionen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was macht das mit Ihnen, zu wissen, dass Sie mit blutigen Bildern viel mehr Geld verdienen k&ouml;nnten?</p>
<p>Hannes P. Albert: Mich macht es traurig. Ich versuche, mein Fotomaterial zu sammeln, um es in Ausstellungen oder B&uuml;chern zu zeigen, als dass ich ein Bild f&uuml;r 50 Euro verkaufe und daf&uuml;r jemanden blo&szlig;-oder falsch darstelle. Ich arbeite im Einzelhandel um finanziell sicher zu sein oder fotografiere Hochzeiten und Produkte, um Geld zu verdienen. Ich will kein blutiges Geld mit Fotos verdienen. Diesen Anspruch stelle ich an mich selbst. Fotoprojekte in Konfliktregionen finanziere ich aus eigener Tasche.</p>
<p><img src="/data/news 2017/&copy; Fotograf Hannes P. Albert_001a.jpg" alt="&copy; Fotograf Hannes P. Albert" width="550" height="373" />&nbsp;</p>
<p>BF: Was w&uuml;rden Sie machen, wenn Sie nicht Fotograf geworden w&auml;ren?</p>
<p>Hannes P. Albert: Wenn es meine Abiturnote zugelassen h&auml;tte, w&auml;re ich Arzt geworden. Meine Berufswahl war schon immer auf Menschen fixiert. Ich wollte einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Ich m&ouml;chte meine Moral nicht verkaufen, die ist unbezahlbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was war Ihr sch&ouml;nstes Projekt?</p>
<p>Hannes P. Albert: Das sch&ouml;nste Projekt war f&uuml;r mich tats&auml;chlich Syrien, weil ich dort sehr, sehr nah an der Zivilbev&ouml;lkerung , aber auch an den Rebellen war. Das Zwischenmenschliche, was ich beobachtet und auch selbst erfahren habe, hat mich nicht mehr losgelassen. DieseBeziehungen ziehen mich immer und immer wieder in die Region des Nahen Ostens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was hat die Zwischenmenschlichkeit in Syrien, die Sie so ber&uuml;hrt hat, ausgemacht?</p>
<p>Hannes P. Albert: Wie die Menschen auf mich reagiert haben. Ich habe damals analog mit zwei kleinen Leica-Kameras gearbeitet, hatte zwei Brennweiten dabei und 20 schwarz-wei&szlig; Filme. Ich sah nicht aus wie ein typischer Journalist und das haben die Leute bemerkt. Mir wurden Motive angeboten, die sie anderen Journalisten nicht offenbart hatten. Mir wurde extrem viel Vertrauen entgegengebracht. Ich konnte sehr ehrlich sein mit meinen Gedanken, ohne dass irgendjemand feindselig wurde. Ich hatte Gespr&auml;che &uuml;ber Religion mit Imamen, die gekennzeichnet waren von Neugierde. Beide Seiten wollten einfach mehr voneinander wissen. Diese Begegnungen haben mich extrem gepr&auml;gt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: K&ouml;nnen Sie sich vorstellen, ein Leben lang Fotograf zu sein?</p>
<p>Hannes P. Albert: Ja, auf jeden Fall. Es ist aber auch schwer, in unterschiedlichen Welten zu leben und diese Art von Stra&szlig;en-Fotografie in Konfliktregionen zu machen. Das letzte Projekt im Ausland habe ich vor zwei Jahren gemacht. Die Erlebnisse haben mich gepr&auml;gt und begleiten mich t&auml;glich. In Berlin, im westeurop&auml;ischen Raum, gibt es andere Priorit&auml;ten im Leben, in Konfliktregionen geht es oft ums Existenzielle. Diesen Kontrast als Mensch und Fotograf auszuhalten kostet Kraft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Welches Ihrer Bilder liegt Ihnen besonders am Herzen?</p>
<p>Hannes P. Albert: Ein Bild von einem syrischen Jungen mit einer Waffe in der Hand, die m&auml;chtig wirkt, im Vergleich zum K&ouml;rper des Jungen. Es ist f&uuml;r mich ein Stellvertreterbild, es illustriert die manipulative Kraft durch Text sehr gut. Der Vater des Kindes war selbst K&auml;mpfer. Wir waren auf einer Demonstration in Aleppo. Alle waren fr&ouml;hlich, weil sie auf die baldige Beendigung des Konfliktes gehofft hatten. Damals dauerte der Krieg erst ein Jahr an. Der Vater kam zu mir und fragte, ob ich ein Foto von seinem Sohn mit der Waffe schie&szlig;en k&ouml;nnte. Der Junge hat die Waffe nat&uuml;rlich stolz in den H&auml;nden gehalten. Wenn man dieses Bild mit dem Wort Kindersoldat unterschreiben w&uuml;rde, w&uuml;rde das jeder sofort glauben. Ich habe das Bild bisher nie ins Internet gestellt, weil es viel Diskussionspotential hat. Ich habe es in einer Ausstellung gezeigt und den Kontext erl&auml;utert, um sicher zu sein, dass es nicht falsch aufgenommen wird. Ich bin kein gro&szlig;er Texter, das sehe ich nicht als meine Aufgabe als Fotograf.<br />Ich gebe gern dem Rezipienten die M&ouml;glichkeit, das Bild f&uuml;r sich zu benennen. Wenn sie im Bild keine Orientierung haben, m&uuml;ssen sie sich damitbesch&auml;ftigen. Ich merke dann auch, ob Leute Lust haben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen oder ob sie nur die Bildunterschriften studieren. Wenn ich Bilder aus Syrien, der Ukraine, der T&uuml;rkei zeige, sollten die Menschen Kontextwissen mitbringen. Haben sie es nicht, vermittle ich es gerne, am liebsten im pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch. Es geht mir nicht darum, sch&ouml;ne Bilder zu machen, um bei Instagram Likes anzuh&auml;ufen. Mir geht es darum, die Leute zum Nachdenken zu bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie haben einen hohen Anspruch an Menschen.</p>
<p>Hannes P. Albert: Ja klar, das ist ein hoher Anspruch, vielleicht auch ein zu hoher Anspruch. Aber wenn solche Interviews wie dieses hier oder Ausstellungen stattfinden, dann wissen Menschen auch, was mein Konzept ist. Vielleicht kann ich sogar dazu anregen, sich &uuml;ber Konflikte zu informieren.Ich bin kein Fotograf f&uuml;r Laufkundschaft. Ich bin ein Fotograf f&uuml;r Leute, die sich f&uuml;r bestimmte Themen interessieren. Klar, meine Bilder aus Indien oder Thailand, die nicht konfliktlastig sind, sind einfach sch&ouml;n, allein der Farben wegen. Man kann sich diese Bilder ohne Weiteres ins Zimmer h&auml;ngen, aber bei Konflikten geh&ouml;rt es zur Bildbetrachtung dazu, sich zu informieren, um ein tieferes Verst&auml;ndnis zu bekommen. Ich habe Konflikte auch nur verstanden, weil ich mich vorher intensiv damit auseinandergesetzt habe. Sonst h&auml;tte ich nicht so fotografieren k&ouml;nnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Also sollen Ihre Fotos den Menschen abseits von konfliktgebeutelten Regionen helfen, Konflikte zu verstehen und nicht umgekehrt.</p>
<p>Hannes P. Albert: Es soll den Menschen helfen zu verstehen, aber sie m&uuml;ssen auch Hintergrundwissen mitbringen. Sie m&uuml;ssen Interesse mitbringen, damit sie noch tiefer in eine Materie eindringen k&ouml;nnen. Ein Bild per se ist immer erst zweidimensional. Um das Bild zu verstehen, muss man mehr als nur einen Zeitungsartikel gelesen haben. Es ist viel verlangt, das wei&szlig; ich. Deswegen bin ich bei meinen Ausstellungen immer mit dabei, um mit den Besuchern ins Gespr&auml;ch zu kommen. Austausch kommt jedoch nur zustande, wenn die Rezipienten wirklich Interesse haben. Wenn es kein Grundinteresse gibt f&uuml;r die Region, die Menschen und das Bild, ist der Betrachter vielleicht besser bei Instagram aufgehoben, wo man schnell sch&ouml;ne Bilder konsumieren kann. Ich m&ouml;chte eher eine andere Gruppe Betrachter ansprechen.<br />Menschen k&ouml;nnen kulturell so unglaublich unterschiedlich sein. Man muss sich ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r erarbeiten, um Konflikte besser verstehen zu k&ouml;nnen. Ich w&uuml;nsche mir sehr, dass diese Art von Wertsch&auml;tzung und Respekt auch im kommerziellen Journalismus wieder mehr Einzug h&auml;lt. Alle Menschen haben es verdient, so dargestellt zu werden, wie sie sind. Sie sollen nicht als Motiv f&uuml;r ein Narrativ dienen, welches lediglich auf Sensation und Spaltung abzielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Herr Albert, vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch und Ihre Einblicke.</p>
<p>Hannes P. Albert: Vielen Dank an Sie f&uuml;r diese sch&ouml;ne Gelegenheit!</p>
<p>&nbsp;&nbsp;<img src="/data/news 2017/&copy; Fotograf Hannes P. Albert_003a.jpg" alt="&copy; Fotograf Hannes P. Albert" width="550" height="815" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Bilder Von Hannes P. Albert findet man auf seinem <a href="http://www.berufsfotografen.com/hannes-p-albert-60329-frankfurt-am-main/8746" target="_blank">BF-Profil</a> oder seiner <a href="http://hannesalbert.com/" target="_blank">Internetseite</a></p>
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<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-moechte-meine-moral-nicht-verkaufen-fotograf-hannes-p-albert-im-interview</guid>
  </item>
  <item>
    <title>“Starke Bilder entstehen nur, wenn die Atmosphäre stimmt” - Fotograf Kai Neunert</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/starke-bilder-entstehen-nur-wenn-die-atmosphaere-stimmt-fotograf-kai-neunert</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotograf Kai Neunert 04 550.jpg" alt="Fotograf Kai Neunert" width="550" height="413" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Hallo Herr Neunert, Sie sind &uuml;ber zwei v&ouml;llig andere Berufe zur Fotografie gekommen.</p>
<p>Kai Neunert: Ja, ich bin ein staatlich-gepr&uuml;fter Sportlehrer und habe davor eine Ausbildung als Hotelfachmann abgeschlossen. Dar&uuml;ber hinaus habe ich schon immer gern fotografiert, aber nicht ernsthaft daran geglaubt, das als Job machen zu k&ouml;nnen. Ich hatte immer Spa&szlig; am Fotografieren und nachdem es f&uuml;r mich immer wichtiger wurde, habe ich ein Praktikum in einem gro&szlig;en M&uuml;nchner Fotostudio begonnen. Anfangs musste ich vom Hohlkehlestreichen bis zur Mappenvorbereitung f&uuml;r den Studiobesitzer alles machen. Ich bekam aber im Gegenzug das gesamte Briese-Fotoequipment des Studios zur Verf&uuml;gung gestellt mit dem ich mich abends stundenlang selbst portraitierte. Um die Technik zu verstehen, war dieser Deal gro&szlig;artig und niemand konnte ungeduldig werden. In dem Fotostudio haben viele internationale Fotografen Kampagnen geschossen. Ihnen konnte ich &uuml;ber die Schulter schauen und viel dazu lernen. Zudem habe ich schnell Kontakt zu den besten Fotoassistenten gefunden, die mich sp&auml;ter auch in Ihren Pool der Assistenten aufnahmen. Als Autodidakt habe ich mir viel selbst beigebracht und in Kombination mit der Erfahrung als Hotelfachmann und Sportlehrer, habe ich eben schnell verstanden, was einen guten Assistenten ausmacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Den Sportlehrerjob haben Sie damit erst einmal aufs Eis gelegt?</p>
<p>Kai Neunert: Den Sportlehrerjob schon, den Bezug zum Sport nicht. Unter anderem mache ich ja werbliche Sportfotografie. Ich war in der Fotografie innerhalb k&uuml;rzester Zeit so stark involviert, dass eine Parallelwelt gar nicht mehr m&ouml;glich war. Nat&uuml;rlich war das alles nicht einfach, auch wenn es sich einfach anh&ouml;rt. Ich habe anfangs ohne Bezahlung in dem Fotostudio gerackert, sp&auml;ter erst als Fotoassistent Geld verdient und die ganze Zeit nebenbei noch als Rikschafahrer gejobbt. Das gab mir die Freiheit, so einfach in diesen Beruf einzusteigen, denn immer wenn ich keine Assistenzjobs hatte, habe ich als Rikschafahrer gearbeitet.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Kai Neunert 02 550.jpg" alt="Fotograf Kai Neunert" width="550" height="368" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Als Sportlehrer h&auml;tten Sie wom&ouml;glich mehr verdient. Was hat Sie dazu bewegt, trotzdem lieber als Fotoassistent zu arbeiten?</p>
<p>Kai Neunert: Es ist eher andersrum. Die Verdienstm&ouml;glichkeiten als Sportlehrer sind leider sehr gering. Zudem habe ich mich als Freigeist in einem 9-5-Job in einer Schule nicht gl&uuml;cklich werden sehen. Nun bin ich gl&uuml;cklich frei zu sein und lebe meine kreative Ader aus. Ich will das machen, was gerade meine Leidenschaft ist. Meine Einsichten ins Leben &auml;ndern sich ja st&auml;ndig. Hotelfachmann zu lernen, war keine wirkliche Leidenschaft, sondern eine Vernunftentscheidung, initiiert durch meine Eltern. Trotzdem habe ich durch diesen Job viel im Ausland erlebt und bin &uuml;berhaupt nicht traurig dar&uuml;ber, das gelernt zu haben: Mexiko, Frankreich, England. Allein im Ausland als Hotelfachmann zu sein, hat mich erweckt und mich immer mehr an mich glauben lassen und das, was f&uuml;r mich tats&auml;chlich wichtig ist. Deswegen bin ich dann auch Schritt f&uuml;r Schritt dem nachgegangen, was ich wirklich wollte. Dadurch erst bin ich zur Fotografie gekommen. Innerhalb der Fotografie musste ich dann auch wieder herausfinden, wo genau die eigene Leidenschaft liegt. Anfangs habe ich viel Fashion fotografiert, dann aber gemerkt, dass Fashion nicht meine wahre Leidenschaft ist. Deshalb gab es dann wieder einen Bruch. Diese Br&uuml;che im Leben zu machen, ist f&uuml;r mich wichtig, um alte Themen abzuschlie&szlig;en und neue Schritte zu gehen. Das ist die Ehrlichkeit meinem eigenen Leben gegen&uuml;ber. So sch&ouml;n das Sportstudium auch war, umso wichtiger war es, meiner n&auml;chsten Leidenschaft zu folgen. Daher war das Geld immer nur Mittel zum Zweck, um an das Gl&uuml;ck zu kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Die Modefotografie ist f&uuml;r viele Fotografen das Nonplusultra.</p>
<p>Kai Neunert: Ich habe bei gro&szlig;en Modekampagnen und Werbekampagnen assistiert und denke, dass ich das Leben als Modefotograf einsch&auml;tzen kann. Mir liegen die Leute in der Werbung einfach mehr. Vielleicht bilde ich es mir ein, aber f&uuml;r mich sind sie einfach offener und bodenst&auml;ndiger. Ich f&uuml;hle mich wohler unter Leuten, die direkt sagen, was sie meinen und was sie wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Finden Sie das bei den Leuten in der Werbebranche?</p>
<p>Kai Neunert: Ich kann nur von meinen eigenen Erfahrungen reden und nat&uuml;rlich nicht alle &uuml;ber einen Kamm scheren. Die Leute aus der Werbung fand ich meist lockerer, die sagen eher klar, was sie denken. Generell mag ich es mit Menschen, egal in welcher Branche, zu arbeiten und komme mit ihnen gut zurecht. Manchmal bin ich vielleicht auch zu ehrlich und der Schuss geht nach hinten los, das ist manchmal ein Problem. Ich glaube aber schon, dass Ehrlichkeit am l&auml;ngsten w&auml;hrt. Wenn mal etwas nicht gut l&auml;uft, dann spreche ich es aus. Dasselbe habe ich schon als Fotoassistent gemacht und bin damit &ouml;fter angeeckt, aber da war ich wohl im Kopf dann schon manchmal zu sehr der Fotograf. Es gibt Menschen, die m&ouml;gen diese Offenheit gern und es gibt Leute, die m&ouml;gen das nicht. Ich finde die Leute gut, die auch mir gegen&uuml;ber ehrlich und direkt sind. Denn ich kann die W&uuml;nsche meiner Kunden nur umsetzen, wenn ich sie genau kenne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Findet sich diese Offenheit auch in Ihren Fotos wieder?</p>
<p>Kai Neunert: Ich habe eine sehr ehrliche Fotografie. Es geht mir nicht darum, &uuml;berzogene Bilder zu machen, die Kraft meiner Fotos liegt oft im scheinbar nebens&auml;chlichen Detail. Au&szlig;erdem arbeite ich stark mit den Menschen zusammen, die ich fotografiere. Man muss eben auch sein Handwerk gut im Griff haben, um sich auf das Zwischenmenschliche und die Feinheiten konzentrieren zu k&ouml;nnen. Denn nur wenn die Atmosph&auml;re stimmt, entstehen letztlich starke Bilder.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Kai Neunert 03 550.jpg" alt="Fotograf Kai Neunert" width="550" height="355" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Gibt es einen Moment oder ein Foto, an welches Sie sich sehr, sehr gern erinnern?</p>
<p>Kai Neunert: Es ist immer das letzte Foto, was ein Besonderes f&uuml;r mich ist. Jetzt habe ich gerade Portraits f&uuml;r ein Innenarchitekturb&uuml;ro gemacht, ein Firmenportrait. Wir hatten sofort einen super Draht zueinander. Es sollte einen werblichen Charakter haben, aber trotzdem die Pers&ouml;nlichkeit der Menschen, die in dieser Firma arbeiten, r&uuml;berbringen. Das war ein wunderbares Shooting und ein toller Moment f&uuml;r mich. Ich k&ouml;nnte zu jedem einzelnen meiner Bilder eine Geschichte erz&auml;hlen. Es gibt zum Beispiel ein Handballerbild, was f&uuml;r mich recht emotionsreich ist. Ich habe es vor einiger Zeit geschossen, aber es sticht mir noch immer ins Auge, wenn ich auf meine Website gehe. Das Shooting war nicht so einfach. Da es technisch auf einem hohen Niveau stattfinden sollte, ich aber, da es eine freie Arbeit war, kein Budget hatte, musste ich improvisieren. Eigentlich wollte ich eine gr&ouml;&szlig;ere Strecke fotografieren, habe aber nur dieses eine Bild letztlich so hinbekommen, wie ich wollte, weil meine Technik streikte. Daher liebe ich dieses eine Bild gerade wegen der technischen Schwierigkeiten, unter denen es entstanden ist. Heute w&uuml;rde mir so etwas nicht mehr passieren. Diese Aufnahme steht f&uuml;r mich, weil ich fr&uuml;her ein Einzelk&auml;mpfer war und versucht habe, mich peu &agrave; peu nach oben zu hangeln. Heute versuche ich, immer mehr im Team zu arbeiten. Das Leben geht immer weiter. Ich hangel mich st&auml;ndig von Situation zu Situation.<br />Eine andere Geschichte, die mir wichtig ist, findet man auf meiner People/Portrait-Seite unter DDR-&rdquo;Kinder&rdquo;-Portraits. Es ist ein fortlaufendes Fotoprojekt, welches ich vor 3 Jahren angefangen habe, bei dem ich manchmal nicht wusste, wie es weitergehen soll. Es geht um in der DDR aufgewachsene, namibische Kinder, die mit 5 Jahren nach Deutschland gebracht worden sind, hier ausgebildet wurden, um sp&auml;ter die zuk&uuml;nftige namibische Elite zu bilden. Anfang der 90er Jahre sind sie im Alter von etwa 15 Jahren wieder nach Namibia geschickt worden. Teilweise sind die jungen Menschen dort wieder aufgefangen worden von ihren Familien. Zum Teil kamen die Kinder aus Familien, in denen Regierungsmitglieder waren, es waren aber auch Fl&uuml;chtlingskinder dabei. Diese heute Erwachsenen zu fotografieren ist mein Langzeitprojekt. Ich m&ouml;chte so viele Portraits wie m&ouml;glich machen. Ich war gerade in Namibia und habe wieder Bilder gemacht, aber da warten noch viele auf mich. Das Projekt ist f&uuml;r mich auch interessant, weil es ein Lichtkonzept hat, was ich &uuml;berall auf der Welt rekonstruieren kann. Ich brauche daf&uuml;r nur wenig Equipment, daf&uuml;r habe ich aber trotzdem ein tolles Licht. Alle Portraitierten werden im selben Licht dargestellt mit diesem starken Ausdruck. Das regt zum Fragen an. Ich m&ouml;chte unbedingt in der Zukunft eine Ausstellung zu dieser Serie machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie kam es zu diesem Projekt? Namibische Kinder in der ehemaligen DDR ist kein allt&auml;gliches Thema.</p>
<p>Kai Neunert: Meine Frau ist auch als Kind von Namibia nach Deutschland gebracht worden. Sie war eines dieser Kinder. Es ist an sich ein interessantes Thema, aber nat&uuml;rlich habe ich durch meine Frau einen besonderen Zugang zu den Portraitierten und ihren Geschichten. Gerade bei so einem Thema ist es mir wichtig, die Menschen authentisch r&uuml;berzubringen, sie zu respektieren. Die Bilder sind daher kaum retuschiert. Einerseits m&ouml;chte ich nur die Gesichter auf den Bildern sprechen lassen und gar nichts zu dem gesamten Projekt schreiben, andererseits kristallisiert sich immer mehr heraus, wie unterschiedlich die Geschichte jeder einzelnen Person ist. Ich frage mich, ob diese nicht doch erz&auml;hlt werden sollten und erarbeite mir da derzeit ein Konzept im Kopf. Durch diese Portraitreihe spricht der K&uuml;nstler aus mir. Aber ein gro&szlig;er Teil meiner Arbeit ist auch kommerzieller Natur und das st&ouml;rt mich auch nicht. Weil ich eben gerne mit anderen fusioniere. Dann gibt es nat&uuml;rlich noch ein anderes Sportfoto, das mir wichtig ist: die Eisbachsurfer. Eines schneienden Nachmittags rief mich eine Rikschafahrerkollegin an, um mir zu erz&auml;hlen, dass sie am Eisbach surft. Sie fragte, ob ich vorbeikommen m&ouml;chte. Ich habe spontan meine Sachen gepackt und bin hin. Es schneite und war unglaublich glatt. Meine Ger&auml;te sind immer feuchter geworden und w&auml;ren fast kaputt gegangen. Ich bin einmal fast ins Wasser gefallen und am Ende dachte ich, in dem ganzen Schneegest&ouml;ber, dass alles umsonst war. Aber zu Hause entpuppte sich das ganze als Juwel. Das sind dann Shootings, an die man sich lange erinnert.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Kai Neunert 01 550.jpg" alt="Fotograf Kai Neunert" width="550" height="378" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Hat Ihre Sportlerkarriere Ihr Durchhalteverm&ouml;gen in dieser Hinsicht gest&auml;rkt?</p>
<p>Kai Neunert: Nicht nur die Sportlerkarriere, ich glaube, meine Hotelfachmannausbildung hat damit etwas zu tun und das Reisen insgesamt. Oft war ich allein unterwegs und musste das Beste aus dem Gegebenen herausholen. Als Hotelfachmann muss man sehr flexibel sein und muss immer eine kundenorientierte L&ouml;sung finden. Bei der Fotografie ist es genauso: Ich komme oft an einen Ort, der sich vielleicht als ganz anders als erwartet erwei&szlig;t. Dann muss ich flexibel sein, spontan daraus das Beste herausholen. Das inspiriert mich sogar oft und macht das Ganze am Ende noch besser.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Vielen Dank und weiter viel Gl&uuml;ck Herr Neunert.</p>
<p>Kai Neunert: Vielen Dank f&uuml;r das nette Interview.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotograf Kai Neunert 550.jpg" alt="Fotograf Kai Neunert" width="550" height="715" />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Bilder von Kai Neunert findet man auf seinem <a href="http://www.berufsfotografen.com/kai-neunert-80339-muenchen/8089" target="_blank">BF Profil</a> oder seiner <a href="http://www.kai-neunert.com" target="_blank">Internetseite</a></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/starke-bilder-entstehen-nur-wenn-die-atmosphaere-stimmt-fotograf-kai-neunert</guid>
  </item>
  <item>
    <title>“Fotografieren ist nie einfach nur ein Job” - Fotografin Lisa Jureczko</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotografieren-ist-nie-einfach-nur-ein-job-fotografin-lisa-jureczko</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotografin Lisa Jureczko 550.jpg" alt="Fotografin Lisa Jureczko" width="550" height="359" /></p>
<p>BF: Hallo Frau Jureczko, Sie arbeiten im Mode- und Kunstbereich, wie sind Sie eigentlich zur Fotografie gekommen?</p>
<p>Lisa Jureczko: Ich habe einfach aus Spa&szlig; angefangen zu fotografieren, wollte mich kreativ austoben und habe mit Freunden viel ausprobiert. Technisch habe ich mir dann alles selbst beigebracht. Professionell wurde es erst Anfang 2015, als ich dann wirklich begonnen habe, mich auf Modefotografie zu fokussieren. Ich habe angefangen, intensiv mit Designern und Agenturmodels zusammenzuarbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was reizt Sie an Modefotografie?</p>
<p>Lisa Jureczko: Ich habe mich von Anfang an auf Menschen- und Portraitfotografie spezialisiert. Ein Bekannter hat mich dann auf eine Fashion-Show der Akademie f&uuml;r Mode &amp; Design D&uuml;sseldorf mitgenommen. Dort habe ich viel im Backstage-Bereich fotografiert. Damit fing dann alles an. Ich habe gemerkt, dass es das ist, worauf ich mich konzentrieren m&ouml;chte, denn in diesem Bereich kann ich mich pers&ouml;nlich und fotografisch verwirklichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Und was ist so verlockend an dieser Modebranche?</p>
<p>Lisa Jureczko: Ich mag die Zusammenarbeit mit anderen Kreativen sehr gern. Verschiedene kreative Pers&ouml;nlichkeiten, die mich immer wieder zu neuen Projekten inspirieren. Das ist es. Das reizt mich am meisten an der Modefotografie. Die Modebranche ist schnelllebig und hart umk&auml;mpft. Aber wenn man das wirklich machen m&ouml;chte, muss man dranbleiben, auch wenn es schwierig ist. Man muss sich kontinuierlich weiterentwickeln, Kontakte kn&uuml;pfen und darf sich nicht unterkriegen lassen von dem harten Ton oder den Absagen. Die harte Konkurrenz ist nat&uuml;rlich da, aber die herrscht in allen Bereichen der Fotografie, egal, ob ich Hochzeiten fotografiere oder Produkte oder eben Mode. Einen Haken hat jede Spezialisierung.</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/news 2017/Fotografin Lisa Jureczko.jpg" alt="Fotografin Lisa Jureczko" width="550" height="368" /></p>
<p>BF: Sie bieten Retusche und Modefotografie auf Ihrer Webseite an. Wie kommt es zu dieser Kombination?</p>
<p>Lisa Jureczko: Ich habe mich durch das Retuschieren meiner eigenen Strecken auf dem Gebiet stark weitergebildet und biete das als Service anderen Fotografen an. Retusche ist letztlich ja immer ein wichtiger Teil in der Modefotografie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Worauf achten Sie bei Ihren Bildern?</p>
<p>Lisa Jureczko: Emotionen zu transportieren und mit au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Perspektiven zu arbeiten ist mir wichtig. Ich versuche auch verst&auml;rkt eine Message zu transportieren. Wenn der Kunde ein klassisches Look-Book w&uuml;nscht, setze ich das nat&uuml;rlich um. Bei meinen eigenen Projekten hingegen, will ich den Betrachter tiefgr&uuml;ndiger ber&uuml;hren. Er soll sich emotional in den Mode- oder Portraitaufnahmen wiederfinden. Ich m&ouml;chte mehr tiefgr&uuml;ndiges Storytelling in der People- und Fashionfotografie. Ich arbeite gerne kreativ und wenn ich eine Strecke fertig produziert habe, fallen mir gleich 10 neue Ideen f&uuml;r Projekte ein. Mein Antrieb ist dieses kreative Arbeiten. Das erf&uuml;llt mich auch auf einer einer pers&ouml;nlichen Ebene. Gerade&nbsp;die Zusammenarbeit mit meinem festen Team treibt mich voran und ist mir&nbsp;besonders wichtig. Wenn es dann zu kommerziellen Produktionen &uuml;ber die freien Arbeiten hinaus kommt und ich davon leben kann, ist das optimal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Das h&ouml;rt sich recht reflektiert und besonnen an. Gibt es auf Shootings etwas, was auch mal richtig schief l&auml;uft?</p>
<p>Lisa Jureczko: Was mich immer mal wieder fast in den Wahnsinn treibt, ist der Mangel an Kommunikation. W&uuml;nsche, die w&auml;hrend des Shootings nicht ge&auml;u&szlig;ert werden, k&ouml;nnen im Nachhinein schlecht erf&uuml;llt werden. Wenn ich bei einer Session ein Lookbook shoote und im Nachhinein zus&auml;tzlich Detailaufnahmen gew&uuml;nscht werden, ist das echt bl&ouml;d gelaufen. Unzuverl&auml;ssigkeit ist ein Faktor, der immer wieder vorkommt und mich dann beim kreativen Arbeiten ausbremst. Das sind zwei Dinge, mit denen ich weder auf beruflicher, noch auf privater Ebene klarkomme.</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/news 2017/Fotografin Lisa Jureczko 2.jpg" alt="Fotografin Lisa Jureczko" width="550" height="368" /></p>
<p>BF: An welche Jobs erinnern Sie sich gern?</p>
<p>Lisa Jureczko: Das sind die Strecken, die ich mit meinen festen Team -&nbsp;der MakeUp Artist&nbsp;Anna Hoppe und dem Stylisten Yannic Hohaus - umgesetzt habe. Wir harmonieren und denken auf kreativer Ebene gleich. Deshalb liegen mir diese Projekte am Herzen und machen mir am meisten Spa&szlig;. Wir haben uns zusammen weiterentwickelt in unseren jeweiligen Bereichen innerhalb des letzten Jahres und das ist sch&ouml;n zu sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wann ist ein Bild besonders f&uuml;r Sie?</p>
<p>Lisa Jureczko: Wenn das Foto eine Geschichte transportiert, die jeder Betrachter f&uuml;r sich, individuell aufgrund seiner eigenen Erfahrungen und Eindr&uuml;cke, erf&auml;hrt. Oder nat&uuml;rlich wenn ein Foto eine Stimmung transportiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Welche Leidenschaften haben Sie au&szlig;er der Fotografie?</p>
<p>Lisa Jureczko: Ich studiere gerade zus&auml;tzlich Kunstgeschichte und Arch&auml;ologie. Letzteres ist die Erf&uuml;llung eines Kindheitstraumes. Ich kann mir gut vorstellen, in diesem Bereich t&auml;tig zu sein, aber auf jeden Fall in der Kombination mit der Fotografie. Ich arbeite bereits mit Auktionsh&auml;usern zusammen, und m&ouml;chte mich auch mit Museen und Galerien gezielt vernetzen.</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotografin Lisa Jureczko 3.jpg" alt="Fotografin Lisa Jureczko" width="550" height="824" />&nbsp;</p>
<p>BF: Was k&ouml;nnen Kunden von Ihnen erwarten?</p>
<p>Lisa Jureczko: Zuverl&auml;ssigkeit, Ehrgeiz, Unterst&uuml;tzung und vor allem Teamarbeit. Ich sehe mich nicht als Einzelg&auml;nger, sondern als Teamplayer. Ich versuche das Team zu unterst&uuml;tzen, egal ob es freie Projekte oder Kundenauftr&auml;ge sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: K&ouml;nnen Sie jungen Menschen einen Erfolg versprechenden Weg in die Fotografie empfehlen?</p>
<p>Lisa Jureczko: Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich bin ja selbst Quereinsteigerin. Ich finde, dass man sich so gut es geht fortbilden sollte und sich von R&uuml;ckschl&auml;gen nicht allzu sehr beeinflussen lassen sollte. Sich im Team weiterentwickeln ist bei mir sehr wichtig - mit und durch die anderen wachsen. Egal in welchem Bereich man t&auml;tig ist, finde ich es wichtig mit Menschen zusammenzuarbeiten, mit denen man auf einer Wellenl&auml;nge ist. Zudem gibt es viele Organisationen, die junge Leute unterst&uuml;tzen bei Ausstellungen. Diese Chancen sollte man nutzen. Ich hatte zum Beispiel eine meiner ersten Ausstellungen w&auml;hrend des ARTIG Festivals hier in D&uuml;sseldorf. Die f&ouml;rdern junge, talentierte K&uuml;nstler. Wer&nbsp;Mode fotografieren will, dem empfehle ich - sobald er oder sie einen gewissen&nbsp;Standard in seinem Portfolio erreicht hat - fr&uuml;h in Kontakt mit Magazinen&nbsp;und Modeschulen zu treten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sehen Sie sich eigentlich eher als Handwerker oder als K&uuml;nstlerin?</p>
<p>Lisa Jureczko: Bei freien Arbeiten ist der k&uuml;nstlerische Aspekt auf jeden Fall im Vordergrund. Kundenauftr&auml;ge im Werbebereich geh&ouml;ren f&uuml;r mich nicht unbedingt in den k&uuml;nstlerischen Bereich. Es sei denn, es geht um kreative Kundenanfragen, dann kann ich mich nat&uuml;rlich auch k&uuml;nstlerisch ausleben. Ich stecke viel Herzblut in jede Arbeit und es ist nie einfach nur ein Job.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/news 2017/Fotografin Lisa Jureczko 1.jpg" alt="Fotografin Lisa Jureczko" width="550" height="658" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Bilder von Lisa Jureczko gibt es auf ihrem <a href="http://www.berufsfotografen.com/lisa-jureczko-40599-duesseldorf/6884" target="_blank">BF Profil</a> oder ihrer<a href="http://www.lisa-jureczko.com" target="_blank"> Internetseite</a></p>
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<p>.</p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotografieren-ist-nie-einfach-nur-ein-job-fotografin-lisa-jureczko</guid>
  </item>
  <item>
    <title>“Nur Leidenschaft ermöglicht tolle Fotos” - Fotograf Oliver Güth im Gespräch</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/nur-leidenschaft-ermoeglicht-tolle-fotos-fotograf-oliver-gueth-im-gespraech</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Fotograf Oliver Güth 550.jpg" alt="" width="550" height="368" />&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr G&uuml;th, Sie stammen aus einer Fotografenfamilie und sind somit recht fr&uuml;h mit Fotografie in Kontakt gekommen.</p>
<p dir="ltr">Oliver G&uuml;th: Ja, das stimmt. Die Fotografie geh&ouml;rt irgendwie zu meiner Familie, meine Mutter war auch schon als Fotolaborantin t&auml;tig. Letztlich wurde das Fotografieren dadurch auch ein Teil von mir. Ich mag den Job, da es sehr abwechslungsreicher Beruf ist. Ich habe viel mit Menschen zu tun und muss mich immer wieder auf neue Situationen und Herausforderungen einlassen. Egal, ob es um ein Produktfoto geht, um einen Sportler oder ein Businessportrait. Mein eigener Chef zu sein und meine Arbeitszeiten selbst bestimmen zu k&ouml;nnen ist ebenfalls gro&szlig;artig.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Viele Fotografen kommen auf Umwegen zum Beruf. Gab es bei Ihnen Alternativpl&auml;ne?</p>
<p dir="ltr">Oliver G&uuml;th: Ich wollte immer schon etwas mit Medien machen und habe dann eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton absolviert. Ich hatte im Freundeskreis Leute, die Grafiker oder in einer Agentur gearbeitet haben. Das Thema Medien war dadurch schon immer pr&auml;sent. H&auml;tte ich mich letztlich nicht f&uuml;r die Fotografie entschieden, w&auml;re ich wahrscheinlich beim Film gelandet oder Grafiker geworden. Ich finde das ganze Thema Medien interessant und spannend, egal, ob es sich um Film, Fotografie, Grafik oder PR und Marketing handelt.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Fotograf Oliver Güth 8 550.jpg" alt="" width="550" height="368" />&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Sie sprachen gerade von Herausforderungen..</p>
<p dir="ltr">Oliver G&uuml;th: Die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung bisher war eine Fotoproduktion f&uuml;r einen gro&szlig;en, internationalen Kunden in Polen. Das war meine erste technisch sehr schwierige Auslandsproduktion im Industriebereich. Wir mussten eine Lackiererei im offenen Betrieb filmen, gleichzeitig fotografieren und hatten daf&uuml;r 10 Kameras, die zeitgleich fotografiert und gefilmt haben. Es gab dabei nur einen einzigen Versuch und dieser hat den Betrieb 100.000 Euro gekostet. Das gesamte Equipment musste dabei wasserfest sein. Eine ganze Halle wurde geflutet und wir mussten Film- und Fotokameras per Fernsteuerung bedienen. Das Handling war daher extrem schwierig. Schon bei den Vorbereitungen haben wir Blut und Wasser geschwitzt.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Worauf legen Sie den Fokus in Ihrer Arbeit und hatten Sie in Ihrem Berufsleben bisher einen besonders sch&ouml;nen Auftrag?</p>
<p dir="ltr">Oliver G&uuml;th: Am wichtigsten ist mir die gute Vorbereitung. Bevor ich auf den Ausl&ouml;ser dr&uuml;cke, bin ich oft 1-2 Wochen mit der Planung besch&auml;ftigt. Meist habe ich dann bereits ein genaues Bild vor meinem Auge. Neben der Planung ist nat&uuml;rlich das eigene Team sehr wichtig und nat&uuml;rlich die eigene Leidenschaft, um ein m&ouml;glichst perfektes Foto zu bekommen.</p>
<p dir="ltr">Ich freue mich auch nach Jahren immer noch wie ein kleines Kind, wenn das perfekte Bild nach all den Konzepten, Agenturscribbles, Absprachen und manchmal wochenlangen Vorbereitungen dann im Kasten ist.</p>
<p dir="ltr">Ein gutes Beispiel und eine meiner bisher sch&ouml;nsten Arbeiten ist ein Foto mit einem Boxer. Ich habe mich sehr intensiv mit der Materie auseinander gesetzt. Den Sportler habe ich dabei Wochenlang beim Training und seiner t&auml;glichen Routine sorgf&auml;ltig studiert. Da ich selbst 10 Jahre Kampfsport betrieben habe, kannte ich bereits schon vieles und die restlichen Techniken / Abl&auml;ufe, habe ich mir von seinem Coach erkl&auml;ren lassen. Der Boxer selbst ist mehrfacher Weltmeister im Weltergewicht. Ich habe insgesamt 3 Wochen Vorbereitungszeit f&uuml;r das Shooting gebraucht. Nach 20 Minuten war das Bild schon im Kasten! Das war ph&auml;nomenal, der sch&ouml;nste Moment im ganzen Monat. Das Bild ist genauso geworden, wie ich es haben wollte. Der ganze Druck f&auml;llt ab, wenn ich am Ende ein tolles Bild habe.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Fotograf Oliver Güth 1 550.jpg" alt="" width="550" height="309" />&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Gibt es etwas, was Sie nicht gerne machen?</p>
<p dir="ltr">Oliver G&uuml;th: Das ist ganz klar die Buchhaltung. Die ist ein Albtraum f&uuml;r mich. Die Akquise abgeben zu k&ouml;nnen, w&auml;re ebenso gro&szlig;artig. Die R&uuml;ckschl&auml;ge, die ich bei der Akquise durch Absagen habe, weil es schwer ist, sie nicht pers&ouml;nlich zu nehmen, k&ouml;nnen einen manchmal etwas frustrieren.</p>
<p dir="ltr">F&uuml;r mich ist grunds&auml;tzlich wichtig, dass ich keine monotonen Arbeiten mache und etwas Visuelles am Ende steht, das ich erschaffen habe. Das finde ich sch&ouml;n. Man schafft als Fotograf Werte, man schafft Inhalte und nicht nur stumpfsinnige Berechnungen, die auch ein Computer durchf&uuml;hren k&ouml;nnte. Man erschafft etwas Kreatives. Es ist auch spannend, sich mit Konzepten auf ein Projekt vorzubereiten. Den kreativen Entwicklungsprozess hinter dem angeblichen Schnappschuss finde ich immer spannend und interessant.&nbsp;</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wann ist ein Bild f&uuml;r Sie dann ein gutes Foto?</p>
<p dir="ltr">Oliver G&uuml;th: Ein gutes Bild dr&uuml;ckt Emotionen aus. V&ouml;llig egal, ob es von mir oder anderen Fotografen stammt. Gerade bei People-Fotografie sind Emotionen entscheidend. Die Models sollten nicht nur stumpfsinnig in die Kamera l&auml;cheln, wie das manchmal auch auf meinen Bildern kundenbedingt zu sehen ist, sondern andere Menschen pers&ouml;nlich tief ber&uuml;hren.</p>
<p dir="ltr">Pers&ouml;nlich finde ich People-Fotografie am interessantesten, weil man kein Produkt vor sich hat, sondern die Zwischenmenschlichkeit z&auml;hlt. Sportfotografie finde ich reizvoll, weil ich einen pers&ouml;nlichen Bezug zu Sport habe. Ich mache selber viel und vielseitigen Sport. In meiner Jugend habe ich Leichtathletik als Leistungssport betrieben. Ich habe auch 5 Jahre Kampfsport gemacht und gehe seit 15 Jahren oft Skaten, Surfen und Snowboarden. Bei mag auch den dazugeh&ouml;rigen Lifestyle unglaublich gern. Zum Strand gehen, drau&szlig;en sein. Ich komme selbst aus dieser Szene und deshalb passt es fotografisch perfekt. Den Lifestyle, den ich fotografiere, lebe ich auch privat. Den Sport lebe ich sowieso.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Fotograf Oliver Güth 2 550.jpg" alt="" width="550" height="813" />&nbsp;</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Mehr Bilder von Oliver G&uuml;th gibt es auf seinem <a href="http://www.berufsfotografen.com/oliver-gueth-photography-51067-koeln/8073" target="_blank">BF Profil</a> oder <a href="http://www.oliver-gueth.com" target="_blank">seiner Internetseite</a></p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/nur-leidenschaft-ermoeglicht-tolle-fotos-fotograf-oliver-gueth-im-gespraech</guid>
  </item>
  <item>
    <title>“Am Anfang braucht man nicht viel” - Interview mit Fotografin Jule Frommelt </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/am-anfang-braucht-man-nicht-viel-interview-mit-fotografin-jule-frommelt</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Fotografin Jule Frommelt_.jpg" alt="" width="550" height="368" /></p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Frau Frommelt, Sie sind erst &uuml;ber kleinere Umwege zur Fotografie gekommen. Wie war das bei Ihnen?</p>
<p dir="ltr">Jule Felice Frommelt: Eigentlich habe ich ja zuerst Kunst an der Kunsthochschule Wei&szlig;ensee in Berlin studiert und dabei viel Foto/Text-Arbeiten gemacht. Durch die Teilnahme an einem Wettbewerb bin ich dann zus&auml;tzlich an die Ostkreuzschule f&uuml;r Fotografie gekommen und habe beide Studieng&auml;nge parallel gemacht. Nach dem Meistersch&uuml;lerstudium und der Geburt meines Kindes habe ich dann angefangen, als Freiberuflerin in einem Medienb&uuml;ro zu arbeiten und zwischendurch auch Mode fotografiert. Diese ersten Jobs kamen durch die alten Kontakte von der Kunsthochschule Wei&szlig;ensee zustande. &Uuml;ber einen Job als Bildredakteurin kamen dann erste Auftr&auml;ge im Foodbereich und das ist dann zu meinem Hauptfokus in der Fotografie geworden. Ich fand es von Anfang an toll, dass man beim Fotografieren eigentlich nur eine Kamera braucht und r&auml;umlich und zeitlich unabh&auml;ngig ist.</p>
<p dir="ltr">Fotografie ist zudem sehr abwechslungsreich und variabel. Ich kann die Kamera &uuml;berallhin mitnehmen und aus kleinen Dingen viel machen, schon beim Fotografieren und dann sp&auml;ter im Labor und heute mit der Bildbearbeitung. Das war der Anfang. Mir war aber auch schnell klar, dass ich davon leben m&ouml;chte und nicht nur sch&ouml;ne Reportagen zaubern kann. Dar&uuml;ber hinaus mag ich das Angewandte sehr gerne und finde es sch&ouml;n, mich mit einem Kunden auszutauschen und gemeinsam zu entwickeln, wo es mit den Bildern hingehen soll. Wenn man Kunst macht, ist man schon sehr allein und das wollte ich nicht.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was ist denn das Reizvolle an Foodfotografie?</p>
<p dir="ltr">Jule Felice Frommelt: Den Anfang hat der Job f&uuml;r die Gastrozeitung gemacht, aber ich besch&auml;ftige mich auch in meiner Freizeit viel mit Kochen, Essenszubereitung, dem G&auml;rtnern und Anbauen von Lebensmitteln. Dieses Wissen um das Essen war f&uuml;r die Auftraggeber immer ein Plus, weil ich eben wei&szlig;, wie etwas aussieht, wie man kocht. Manchmal muss der Auftraggeber dann keine Stylistin buchen, weil ich diese Aufgaben selbst &uuml;bernehmen kann. Es ist einfach voll mein Ding, au&szlig;er dass mir manchmal doch die Menschen fehlen.</p>
<p dir="ltr">Lustigerweise bin ich ein halber Eigenbr&ouml;tler. Ich fotografiere Essen und ich bin oft froh dar&uuml;ber, dass es Essen ist und keine Menschen, die vor mir stehen. Aber letztes Jahr habe ich in einem Team f&uuml;r ein Foodunternehmen gearbeitet und das hat mir auch richtig viel Spa&szlig; gemacht.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;<img src="/data/news 2017/Fotografin Jule Frommelt 7_550.jpg" alt="" width="550" height="368" /></p>
<p dir="ltr">BF: Haben Sie ein Bild, das Sie gemacht haben und besonders m&ouml;gen, eines, das Ihre Art der Arbeit widerspiegelt?</p>
<p dir="ltr">Jule Felice Frommelt: Es gibt einige Bilder, die ich sehr gern mag, aber ein absolutes Lieblingsbild habe ich nicht. Grunds&auml;tzlich mag ich es, wenn es nicht ganz perfekt ist. Denn ich bin keine Werbefotografin. Es muss gut aussehen, ansprechend sein, es soll den Menschen nicht fremd sein, man muss sich damit identifizieren k&ouml;nnen. Ich mag zudem nicht viel Dekoration, es soll alles eher nat&uuml;rlich aussehen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was macht ein gutes Foto, unabh&auml;ngig von der Foodfotografie, aus?</p>
<p dir="ltr">Jule Felice Frommelt: Wenn ein Bild eine Sehnsucht nach einem Moment entstehen l&auml;sst, eine Stimmung bei mir erzeugt oder eine Erinnerung in mir ausl&ouml;st, wenn irgendetwas in mir hochkommt, dann schaue ich das Bild gern an und tr&auml;ume mich gern in eine andere Welt.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;<img src="/data/news 2017/Fotografin Jule Frommelt 3_550.jpg" alt="" width="550" height="368" /></p>
<p dir="ltr">BF: Was w&uuml;rden Sie tun, wenn Sie nicht Fotografin w&auml;ren oder Kunst studiert h&auml;tten?</p>
<p dir="ltr">Jule Felice Frommelt: Ich h&auml;tte etwas Handwerkliches gemacht, wahrscheinlich w&uuml;rde ich viel mit Holz arbeiten. Meine Untergr&uuml;nde f&uuml;rs Fotografieren bauen, streichen, schmirgeln, nageln, das finde ich toll. Ich w&uuml;rde etwas machen, wo ich aktiv sein kann und mit den H&auml;nden etwas schaffen kann.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was macht Jule Felice Frommelt aus? Was d&uuml;rfen Kunden von Ihnen erwarten, wenn sie Sie buchen?</p>
<p dir="ltr">Jule Felice Frommelt: Ich glaube, dass ich ziemlich kreativ bin. Ich halte nicht nur die Kamera auf etwas drauf, sondern denke mit. Ich &uuml;berlege mir ein Konzept, weil alles auch in sich stimmig sein soll. Ich frage mich, ob das zum Kunden, zu seinem Konzept passt, rede viel mit den Auftraggebern, mag den stetigen Austausch. Ich bin sehr zuverl&auml;ssig, halte mich an Abmachungen und bin nicht kleinlich. Ich arbeite zackig und habe Spa&szlig; bei der Arbeit. Ich bin ehrlich und sage direkt und offen, was ich kann und nicht bieten kann.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was war Ihr sch&ouml;nster Moment in Ihrer Fotografenlaufbahn? Gibt es eine Geschichte, an die sie sich gern erinnern?</p>
<p dir="ltr">Jule Felice Frommelt: Es gibt immer wieder Momente, die sch&ouml;n sind. Ein Superlativ f&auml;llt mir gerade nicht ein, aber k&uuml;rzlich &nbsp;hatte ich ein tolles Shooting an einem Sonntag in einem Feinkostladen mit einer super vorbereiteten Inhaberin, was richtig viel Spa&szlig; gemacht hat. Wir haben morgens angefangen und bis zum Abend nur fotografiert, ohne Pause, weil wir so viel Freude hatten und im Flow waren. Es war ein toller Tag. Ich war fix und fertig. Sie war zufrieden. Ich war zufrieden. Mir ist es auch ein Vergn&uuml;gen, kleine Dinge, kleine Gerichte zu fotografieren und sie auf dem Bild spektakul&auml;r wirken zu lassen und so einen Mehrwert f&uuml;r den Betrachter zu schaffen. Wenn etwas Kleines, Banales durch das Foto ein Plus mit Sternchen bekommt, bin ich richtig zufrieden.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;<img src="/data/news 2017/Fotografin Jule Frommelt 1_550.jpg" alt="" width="550" height="308" /></p>
<p dir="ltr">BF: Welche Herangehensweise w&uuml;rden Sie jungen Menschen raten, die Fotograf werden wollen? Zu welcher Ausbildungsform w&uuml;rden Sie raten?</p>
<p dir="ltr">Jule Felice Frommelt: In diesem Fall irgendetwas zu raten, finde ich wirklich schwierig. Ich habe Bekannte, die wirklich gut sind und trotzdem wenig Jobs haben. Es ist immer gut, einen eigenen Stil zu entwickeln und nicht zu sehr nachzuahmen. Au&szlig;erdem glaube ich, dass fr&uuml;h mit dem Netzwerken zu beginnen wichtig ist, um sp&auml;ter Jobs zu bekommen. Freundlich, sozial und aufgeschlossen zu sein und mit anderen reden zu k&ouml;nnen sind zudem oft Voraussetzungen f&uuml;r eine langfristige Zusammenarbeit. So habe ich es geschafft, dass wir als Familie davon leben k&ouml;nnen.</p>
<p dir="ltr">Die Ostkreuzschule f&uuml;r Fotografie war eine tolle Zeit, auch wenn ich dort nicht viel &uuml;ber Technik gelernt habe. Ich habe sieben Jahre studiert, bin viel gereist, war viel unterwegs. Die Uni war der Rahmen, meine Erlaubnis, mir Zeit zu nehmen f&uuml;r meine pers&ouml;nliche und fachliche Entwicklung. Das war eine sehr lange Zeit und ein gro&szlig;es Gl&uuml;ck. Letztlich hat sie vor allem meinen Blick geschult, mir geholfen, aus einer Masse an Fotos eine Serie zusammenzustellen, und auch in Kleinem etwas gro&szlig;es zu sehen. Ich hatte dort auch noch Sibylle Bergemann als Lehrerin, die ich sehr gesch&auml;tzt habe.&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Vielleicht hatte es auch einfach nur mit dem Zeitgeist vor ein paar Jahren zu tun, den Mieten in Berlin, dem sozialen Umfeld und dem Lebensstandard. Man brauchte einfach weniger, weil alle weniger hatten und nicht ungl&uuml;cklich dar&uuml;ber waren.</p>
<p dir="ltr">Ich glaube auch, dass man am Anfang einfach nicht viel braucht, um zu fotografieren. Gerade bei jungen, coolen Fotografen sehe ich immer wieder, wie viel Equipment die im Vergleich zu mir haben. Ich bin sehr lange mit sehr wenig Technik gut klargekommen. Nicht die Kamera macht das Bild.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Fotografin Jule Frommelt 2_550.jpg" alt="" width="550" height="368" />&nbsp;</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Mehr Bilder von Jule Felice Frommelt gibt es im Profil auf: <a href="http://www.berufsfotografen.com/jule-felice-frommelt-12047-berlin/8670">BF</a>&nbsp;oder der&nbsp;<a href="http://www.julefelicefrommelt.de/">eigenen Seite</a></p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">.</p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/am-anfang-braucht-man-nicht-viel-interview-mit-fotografin-jule-frommelt</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Ich mache nichts halbherzig&quot; - im Gespräch mit Manfred Daams </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-mache-nichts-halbherzig-im-gespraech-mit-manfred-daams</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/fotograf manfred daams.jpg" alt="" width="550" height="367" />&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr Daams, Sie sind seit rund 15 Jahren als Fotograf t&auml;tig, wie kam es urspr&uuml;nglich zur Berufswahl</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Bei mir gab es zuerst kleinere Umwege: Eigentlich habe ich Lehramt mit den F&auml;chern Biologie und Chemie studiert. Erst mit 28, 30 entdeckte ich im Keller meines Vaters eine ungenutzte Kamera und habe dann rasch gemerkt, dass mir das Fotografieren sehr viel Spa&szlig; macht. Ich habe mein Studium zu Ende gemacht, aber danach direkt angefangen zu fotografieren und durch einen gl&uuml;cklichen Zufall auch sofort damit Geld verdient. Ein Freund von mir hatte eine Online-Modellagentur und auf seiner Internetseite haben wir dann einen Link mit meinem Angebot Models und Schauspieler zu fotografieren gesetzt. Das lief sofort ziemlich gut. Damals war auch das Internet relativ neu und wir hatten ein gutes Googleranking. Ich habe mir dann eine eigene Webseite bauen lassen und rasch meine ersten gro&szlig;en Kunden bekommen. Das war damals die Telekom und so bin ich in diesen Beruf einfach reingerutscht. Ich habe nie ein Praktikum oder eine fotografische Ausbildung gemacht, bei niemanden gelernt, ich habe mir das alles selbst beigebracht.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Ich h&ouml;re ein bisschen Stolz heraus.</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Ja (lacht), das bin ich auch ein bisschen, obwohl Stolz ein komisches Wort ist. Es war ein spielerisches Vorgehen. Ich habe mir nicht vorgenommen, Fotograf zu werden. Nach dem ersten Schritt kam der zweite und ich bin einfach weitergegangen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Haben Sie jemals bereut, nicht Lehrer geworden zu sein?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Nein, nie. Ich liebe es, Fotograf zu sein. Ich finde es total sch&ouml;n frei zu sein, unterschiedliche Arbeitszeiten zu haben und ganz unterschiedliche Sachen zu machen. Im Januar hatte ich etwa eine gro&szlig;e Produktion in S&uuml;dafrika und im Anschluss, habe ich ein Schauspielerportrait in K&ouml;ln gemacht. Diesen Wechsel finde ich super.</p>
<p dir="ltr">Fotografieren ist mein Leben und das werde ich weitermachen. Gerade diese visuelle &Auml;sthetik mag ich grunds&auml;tzlich.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Gibt es Aufgaben im Fotografenleben, die Sie dennoch gerne auslagern w&uuml;rden?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Manchmal w&uuml;rde ich gern die Bildbearbeitung abgeben, nicht bei meinen eigenen Projekten, aber bei Auftragsarbeiten. Das ist einfach viel Arbeit, es sind ja riesengro&szlig;e Mengen an Bilddaten, die ich mir anschauen muss und wenn es zu viel wird, lagere ich das tats&auml;chlich an eine Grafikerin aus.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Welchen Bereich in der Fotografie m&ouml;gen Sie besonders gern?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Ich mag total gern inszenierte Fotografie. Neben meinen Jobs mache ich seit Jahren inszenierte Bilder mit der Stylistin Ursel Winkler zusammen. Daf&uuml;r denken wir uns verschiedenste Szenarien aus. Wir haben uns etwa eine alte Jugendstilschwimmhalle gemietet, zu der wir uns eine Geschichte ausgedacht haben. Wir haben drei Kindermodels gebucht und in nostalgische Bademode eingekleidet. Dazu haben wir eine Trainerin mit Megafon gestellt, die die Kinder anbr&uuml;llt, wie fr&uuml;her. Das ist ein typisches Bild von mir, das ich gerne mag. Ich arbeite und inszeniere sehr gern Kinder. Diese Art der inszenierten Fotografie ist eine Herzensangelegenheit f&uuml;r mich.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Manfred Daams 1 550.jpg" alt="" width="550" height="368" /></p>
<p dir="ltr">BF: Mit Kindern zu arbeiten ist sicher oft anders.</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Kinder &uuml;berraschen mich einfach immer, die t&auml;uschen oder spielen nichts vor. Erwachsene haben immer schon bestimmte Posen im Kopf, die wissen, wie sie sich hinstellen m&uuml;ssen, um ihre beste Seite zu pr&auml;sentieren. Kinder machen einfach, was sie wollen, die achten nicht darauf, sch&ouml;n zu sein, die sind einfach, wie sie sind und meistens kommt dadurch etwas Spontanes zustande, was dann das Foto interessant macht. Ich mag das, auch gern in Kombination mit einem Erwachsenen. Die Kinder spielen das Bild einfach komplett unvoreingenommen. Ich kleide die Kinder gern in nostalgische Kleidung, sodass eine Mischung aus kindlicher Naivit&auml;t und etwas Erwachsenem entsteht.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie w&uuml;rden Sie Ihren Stil beschreiben?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Mein Stil ist, glaube ich, romantisch, nostalgisch und verspielt. Wichtig ist mir, dass immer eine Idee hinter dem Bild steckt. Es kann dann eine inhaltliche Idee sein oder auch eine farbliche. Es gibt immer ein Konzept, das ich dann versuche ziemlich genau umzusetzen. Manchmal gelingt mir das, hin und wieder geht eine Idee auch nicht auf.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was machen Sie mit diesen freien Bildern?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Die Bilder werden in Ausstellungen gezeigt. Das Bild von der Bademeisterin und den Kindern in der Jugendstilschwimmhalle wurde bei White Wall in Berlin, Hamburg und M&uuml;nchen in allen Gesch&auml;ften gezeigt und verkauft.</p>
<p dir="ltr">BF: Was ist f&uuml;r Sie dann ein richtig gutes Foto?</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Ein gutes Foto muss den Betrachter festhalten. Es gibt ja gerade im Internet oder auf Pinterest Millionen von Fotos. Wenn ich dann bei einem einen Augenblick l&auml;nger verweile, als ich es sonst tun w&uuml;rde, ist es f&uuml;r mich als Betrachter ein gutes Foto und f&uuml;r mich als Fotograf eine gelungene Arbeit.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Manfred Daams 2 550.jpg" alt="" width="550" height="368" /></p>
<p dir="ltr">BF: Was d&uuml;rfen Kunden von Ihnen erwarten, wenn Sie zu Ihnen kommen?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: 100 % Leidenschaft und Energie. Das bekommen sie auf jeden Fall. Ich mache nichts halbherzig. Ich versuche immer das Beste zu geben, bin dabei freundlich und lasse mich auf die Kunden ein. Das Schwierige an der Fotografie ist, herauszufinden, ob der Kunde &auml;hnliche Vorstellungen vom Endergebnis hat. Diesem Austausch begegne ich mit m&ouml;glichst viel Energie. Ich versuche dem Kunden in diesem Punkt m&ouml;glichst viel zu geben, ihm m&ouml;glichst viel Beispielbilder mit Licht, Klamotten, Farben zu zeigen, um eine starke Ann&auml;herung zu finden, bis ich das Gef&uuml;hl habe, ich verstehe, was der Kunde mag. In diesem Punkt gebe ich alles, weil das abzugleichen, ist immer die schwierigste Aufgabe und das Entscheidende in der Fotografie.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Immer mehr junge Menschen spielen mit dem Gedanken Fotograf zu werden, was k&ouml;nnen Sie ihnen auf den Weg geben?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Ich glaube, das Wichtigste ist, dass sie es wirklich wollen. Man muss f&uuml;hlen, ob man Fotografieren wirklich liebt denn generell muss man f&uuml;r das, was man tut, richtig brennen. Die Menschen sollten sich selbst beobachten und schauen, ob sie f&uuml;r sich oder nur f&uuml;r Jobs fotografieren, ob sie nur f&uuml;r die Ausbildung lernen oder ob sie privat mit der Kamera herumlaufen. Wenn man sich privat Fotoprojekte ausdenkt, merkt man ja, ob man scharf darauf ist, nach dem Shooting schnell nach Hause zu gehen, um sich die Bilder am Rechner anzuschauen und man bereit ist, sein eigenes Werk kritisch-liebevoll zu analysieren. Wenn man brennt, funktioniert der Fotografenjob und man kommt weiter. Ohne Leidenschaft kann man ansonsten nicht von dem Job leben. Als ich angefangen habe, war ich manchmal so aufgeregt wegen irgendwelcher Bildideen, dass ich nicht schlafen konnte. Ich hatte schon die Bilder im Kopf. Das hat mich h&auml;ufig so mitgenommen, dass ich richtig Lampenfieber hatte, was man als Fotograf, meiner Meinung nach, auch haben muss.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Seit 2003 arbeiten Sie als Fotograf. Das sind schon ein paar Jahre Arbeitserfahrung in der Branche. Wie erhalten Sie sich Ihre Leidenschaft und die Energie?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Es gibt immer wieder neue Herausforderungen. Ich entwickle immer noch neue Bildideen. Gerade haben wir etwa mit einer Prominentenserie begonnen. Mir macht es richtig viel Spa&szlig; auszudenken, wo ich die Person fotografieren k&ouml;nnte und alles zu durchdenken. Wenn ich also jemanden in einem Auto fotografieren m&ouml;chte, frage ich mich, wie die R&uuml;cksitze aussehen sollen, welche Farbe sie haben sollen und welcher Anzug dazu passen k&ouml;nnte. Dar&uuml;ber mache ich mir dann tagelang Gedanken und f&uuml;r diesen Prozess habe ich noch immer eine starke Leidenschaft. Wie man sich die Leidenschaft erh&auml;lt, das wei&szlig; ich nicht. Das ist, glaube, ich eine Frage des Naturells, vielleicht ist es eine Mischung aus Spa&szlig; und Erfolg. Der Erfolg ist auf jeden Fall ein starker Antreiber, wenn man nur f&uuml;r sich fotografiert, wird es schwierig, die Begeisterung beizubehalten. Insgesamt muss eine Entwicklung zu sehen sein, die Fotos sollten dann immer besser werden.</p>
<p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Manfred Daams 3 550.jpg" alt="" width="550" height="368" />&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Welche erfolgreichen Schritte gab es in Ihrem Berufsleben?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Der erste, wichtige Schritt, war der Auftrag f&uuml;r eine gro&szlig;e Firma. Danach hatte ich ungef&auml;hr einmal pro Jahr einen Auftrag f&uuml;r eine noch gr&ouml;&szlig;ere Firma. Dazwischen habe ich auch Firmenportraits f&uuml;r kleinere Firmen gemacht, aber einmal pro Jahr gab es diese gr&ouml;&szlig;ere Herausforderung f&uuml;r mich. Irgendwann rief der Burda Verlag an, f&uuml;r den habe ich dann Reisereportagen in Europa machen d&uuml;rfen. Dieser Auftrag war ein super erfolgreicher Schritt, ich konnte an die sch&ouml;nsten Orte der Welt fahren und habe das gemacht, was ich liebe: Fotos machen. Das mache ich bis heute noch mit einer netten Redakteurin vom Verlag.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Gibt es auch negative Dinge, die Ihnen als Fotograf passiert sind?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Meine Kamera wurde mir geklaut und das war damals mein Lieblingsbaby. Das war die EOS Mark III, die ich geleast hatte. Eine Versicherung hatte ich damals auch noch nicht. In dieser Hinsicht war ich ein bisschen naiv. Das war ein schreckliches Erlebnis, weil ich das Geld schnell aufbringen musste, um mir noch einmal eine Kamera zu kaufen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Zur&uuml;ck zu den sch&ouml;nen Dingen. Was war das sch&ouml;nste Erlebnis in Ihrem Fotografenleben?</p>
<p dir="ltr">Manfred Daams: Es gab mehrere sch&ouml;ne Momente, aber toll f&uuml;hlt sich immer an, ein gelungenes Bild gemacht zu haben, nach Hause zu kommen, ein Glas Rotwein zu trinken und mir dann stundenlang das Bild anzuschauen. Ich kann das zelebrieren. Das passiert vielleicht zweimal im Jahr, aber diese Momente kommen immer wieder. Das ist der Kick mit Endorphinaussch&uuml;ttung, den auch ein Marathonl&auml;ufer hat.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;<img src="/data/news 2017/Manfred Daams 4 550.jpg" alt="" width="550" height="368" /></p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Mehr &uuml;ber den Fotografen Manfred Daams gibt es in seinem <a href="http://www.berufsfotografen.com/daams-fotografie-51063-koeln/5030">BF Profil</a>&nbsp;oder auf seiner <a href="http://www.daams-fotografie.de/">Internetseite</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-mache-nichts-halbherzig-im-gespraech-mit-manfred-daams</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Das Gefühl für Ästhetik ist intuitiv&quot; -  Fotografin Viola Sophie Schuldner</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/das-gefuehl-fuer-aesthetik-ist-intuitiv-fotografin-viola-sophie-schuldner</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>&nbsp;<img src="/data/news 2017/Fotografin Viola Sophie schuldner 550.jpg" alt="Fotografin Viola Sophie schuldner 550" /></p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr. Mitgemacht hat auch <a href="http://www.viola-sophie.de/" target="_blank">Viola Sophie Schuldner</a>&nbsp;mit diesem Motiv.&nbsp;</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Frau Schuldner, das Foto scheint ein Selbstportr&auml;t zu sein. Was ist f&uuml;r Sie das Besondere an dem Motiv?</p>
<p dir="ltr">Viola Sophie Schuldner: Der Ort ist f&uuml;r mich schon alleine wichtig und ich hatte ein starkes Bed&uuml;rfnis dort hinzugehen. Es ist ein St&uuml;ck Wald, in dem ich als kleines Kind oft, in letzter Zeit aber schon sehr lange nicht mehr war. Eigentlich wollte ich dort nur filmen, was ich auch getan habe, aber dann habe ich spontan angefangen zu fotografieren beziehungsweise auf den Fotos mich selbst zu inszenieren. In dem Moment stehe ich einfach im Wald, ich bin bei mir und nirgendwo anders. Ich lasse sehr viel Raum um mich herum auf dem Bild. Auch als Mensch brauche ich einfach viel Freiraum. Zwar&nbsp;wohne ich in der Innenstadt&nbsp;in K&ouml;ln und mag gerne Trubel&nbsp;und Menschen, aber das Bild erinnert mich daran, wie sch&ouml;n es ist, ab und zu f&uuml;r mich zu sein. Das finde ich wichtig, vergesse es aber manchmal, weil ich stetig in einem Flow bin. Immer wenn ich das Bild sehe, erinnert es mich daran zwischendurch runterzukommen, einfach zu reflektieren und zu schauen, wo ich gerade bin. Deshalb ist es mein pers&ouml;nliches Lieblingsbild.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Woher kommt diese starke Reflektion in Ihrem Leben?</p>
<p dir="ltr">Viola Sophie Schuldner: Manchmal habe ich das Bed&uuml;rfnis, Dinge einfach zu tun, zu machen und erst wieder zur Ruhe kommen, wenn ich sie abgeschlossen habe. Das Alleinsein hilft mir dann beim Verarbeiten. Selbstinszenierungen beschreiben Momente aus meinem Leben, ein Gef&uuml;hl von meiner Zeit. Das ist authentisch.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Ein Hochformat ist eher un&uuml;blich bei Motiven in der Natur.</p>
<p dir="ltr">Viola Sophie Schuldner: Das habe ich mit Absicht gemacht, um den Raum, die H&ouml;he zu betonen. Ich wollte die Lichtung, auf dem Berg mit dem Moos im Motiv haben. Ich bin zwar der Mittelpunkt, aber das Bild ist trotzdem dominiert vom Wald. Ich finde es sch&ouml;n, Dingen Platz zu geben. Ich will nicht einschr&auml;nken.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: K&ouml;nnen Sie sich von Ihrem Selbstportrait l&ouml;sen und es von au&szlig;en beschreiben?</p>
<p dir="ltr">Viola Sophie Schuldner: Mich<span id="docs-internal-guid-054e143a-3433-f138-e10f-4a923cb31299">&nbsp;zu l&ouml;sen f&auml;llt mir schwer. F&uuml;r mich&nbsp;</span>ist es eher ein verlorenes Bild&nbsp;und bedeutet Runterkommen und Neustarten, aber es k&ouml;nnte auch ein einsames, verlassenes M&auml;dchen im Wald sein. Ich habe den Kopf zwar unten, aber meine Schultern sind gerade. Es gibt Licht. Ich bin gefasst, pr&auml;sent und geerdet. Ich stehe auf dieser Lichtung und tanke Energie.<span id="docs-internal-guid-054e143a-3433-f138-e10f-4a923cb31299">&nbsp;</span>Ich habe es Waldeinsamkeit genannt.&nbsp;</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: W&uuml;rden Sie dieses Bild als typisch f&uuml;r Ihre Art der Fotografie bezeichnen?</p>
<p dir="ltr">Viola Sophie Schuldner: Wirklich fassen kann ich das nicht, aber ich habe schon oft geh&ouml;rt, dass man sieht, dass das Bild von mir ist, aber f&uuml;r mich pers&ouml;nlich ist das Gef&uuml;hl f&uuml;r die &Auml;sthetik einer Sache jedoch komplett intuitiv. Dinge werden gut, wenn ich nicht st&auml;ndig bewusst dar&uuml;ber nachdenke. Im Studium haben wir viel &uuml;ber Konzepte und Planung geredet. Das war gut, aber es blockierte mich auch. Letztlich wird etwas Geplantes nie so gut wie etwas, das ich einfach intuitiv mache.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was passiert da bei Ihnen, wenn Sie konzeptionell arbeiten?</p>
<p dir="ltr">Viola Sophie Schuldner: Ich kann das auch, mich strukturieren, planen, Konzepte erstellen. Ich arbeite nach Strukturen, aber ich muss drin sein und nicht bewusst dar&uuml;ber nachdenken, was ich tun muss, damit es gut wird. Es ist einfach abgespeichert. Ich kann mich darauf verlassen, dass die Dinge in mir sind, da sind, wenn ich sie brauche.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie sind Sie zur Fotografie als Ausdrucksform gekommen?</p>
<p dir="ltr">Viola Sophie Schuldner: Das ist auch einfach passiert. Ich habe Produktdesign studiert und dabei gemerkt, dass ich ein Auge f&uuml;r die Fotografie habe. Gerade das k&uuml;nstlerische in der Fotografie ist mein Ding. Mich interessieren Themen, mit denen ich mich identifizieren kann. Dinge, die mich emotional packen, wie Traurigkeit oder Gl&uuml;ck. Da ich allein mit k&uuml;nstlerischen Arbeiten zu wenig Geld verdiene, sind andere Dinge hinzugekommen.</p>
<p dir="ltr">Immer geblieben ist meine Leidenschaft. Egal was ich mache, ich mache es gern und ich stehe dahinter. Mit einem freien Kopf zu experimentieren ist ein Teil von mir.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was ist Ihre Motivation weiterzumachen? Was treibt Sie an?</p>
<p dir="ltr">Viola Sophie Schuldner: Tats&auml;chlich habe ich mich das auch selbst&nbsp;schon &ouml;fter gefragt. Ich bin einfach von Grund auf motivier<span id="docs-internal-guid-054e143a-3438-aa9a-9c42-a2c33a515b6e">t, Musik h&ouml;ren und Sport machen unterst&uuml;tzen meine Motivation, aber i</span>ch kann mich auch allein &uuml;ber tolles Wetter freuen. Ich kann auch andere Menschen unglaublich motivieren. Eine kurze Unterhaltung beim B&auml;cker hat neulich ausgereicht, dass die Person noch einmal zur&uuml;ckkam und mir erz&auml;hlt hat, wie sehr ihn das Gespr&auml;ch motiviert h&auml;tte. Durch diese Begegnung habe ich mich gefragt, was mich so stark motiviert, dass es auf andere Menschen &uuml;berspringt aber ich habe bisher keine Antwort darauf gefunden. Ich konnte mich schon als Kind f&uuml;r banale Dinge wie Sonnenschein<span id="docs-internal-guid-054e143a-3439-3aef-2684-c5f834e68ddc">, K&auml;fer, Hummeln und Schmetterlinge &nbsp;begeistern und erfreuen und das ist bis heute so geblieben.</span></p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.viola-sophie.de/" target="_blank">Viola Sophie Schuldner</a></p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Viola Sophie Schuldner gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/das-gefuehl-fuer-aesthetik-ist-intuitiv-fotografin-viola-sophie-schuldner</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Interesse und Sensibilität ermöglicht ein Fotografieren auf Augenhöhe&quot; -  Fotograf Daniel Schmitt</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/interesse-und-sensibilitaet-ermoeglicht-ein-fotografieren-auf-augenhoehe-fotograf-daniel-schmitt</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Daniel Schmitt Fotograf 550.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p>Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch <a href="http://spitzlicht.de/" target="_blank">Daniel Schmitt</a>&nbsp;mit einem Portraitfoto.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr Schmitt, was macht dieses Portrait&nbsp;f&uuml;r Sie besonders?</p>
<p dir="ltr">Daniel Schmitt: Das Shooting war in mehrerlei Hinsicht interessant. Zum einen ist es immer spannend Menschen zu treffen, die man aus den Medien kennt. Joe Bausch ist aber zudem Gef&auml;ngnisarzt, engagiert sich sozial und schreibt B&uuml;cher. Das finde ich nat&uuml;rlich spannend. Er nutzt seine Popularit&auml;t und ist Schirmherr f&uuml;r die Polizeiseelsorge der evangelischen Landeskirche im Rheinland. Die Seelsorge k&uuml;mmert sich um Polizisten, die in schweren Eins&auml;tzen waren. In diesem Kontext ist dann auch dieses Portrait von ihm entstanden. F&uuml;r mich war es sch&ouml;n, diesen Mann mit seinem markantem Gesicht einmal ungeschminkt mit all den charaktervollen Falten kennenzulernen und fotografieren zu d&uuml;rfen. Joe Bausch ist spannend als Mensch und als Typ. Ein in sich ruhender Mann, der viel erlebt hat.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie ist es mit jemanden zusammenzuarbeiten, der so charakterstark ist?</p>
<p dir="ltr">Daniel Schmitt: In der Regel sind die Profis dankbar f&uuml;r jemanden, der sie gut anleitet. Herr Bausch ist ja Medienprofi genug, um der Profession des anderen zu vertrauen. Er war extrem entspannt und ist &uuml;berhaupt keine Diva. Ich konnte in der kurzen Zeit viele unterschiedliche Sachen mit ihm ausprobieren. Er wohnt in Werl direkt neben der Justizvollzugsanstalt. Ich habe ihn dann auch direkt vor der Gef&auml;ngnismauer fotografiert. Die Begegnung mit ihm als Person war klasse und von dem Foto bin ich &uuml;berzeugt.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wussten Sie w&auml;hrend des Shootings bereits, dass es ein besonderes Bild f&uuml;r Sie wird?</p>
<p dir="ltr">Daniel Schmitt: Ich entdecke Motive vorher, aber viel liegt im Moment selbst und l&auml;uft intuitiv ab. Ich habe ja nicht viel Zeit um zu diskutieren. Joe Bausch war w&auml;hrend des Shootings fast kumpelhaft, er hat sich sofort auf Augenh&ouml;he gestellt. Das war stark.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Ist dieses Bild typisch f&uuml;r Ihre Arbeit als Fotograf?</p>
<p dir="ltr">Daniel Schmitt: Ja und Nein. Der Faktor Mensch spielt bei mir immer eine gro&szlig;e Rolle. Ich bewege mich viel im Bereich Unternehmenskommunikation und treffe dabei oft auf Menschen, die ich unter Zeitdruck in Szene setzen muss. Ich versuche dann mit den Leuten m&ouml;glichst schnell eine gemeinsame Ebene zu finden. Einige Mitarbeiter sind manchmal nicht wirklich motiviert, sich fotografieren zu lassen und dann entstehen nat&uuml;rlich Angst- und Abwehrgef&uuml;hle. Es ist viel Sensibilit&auml;t notwendig, um einen Draht aufzubauen und die Leute ins Thema zu bringen. Ich suche immer die Begegnung mit den Menschen, um sie f&uuml;r mich und die Kamera zu gewinnen. Das half mir nat&uuml;rlich auch bei der Arbeit mit Joe Bausch, wenngleich ich nat&uuml;rlich wei&szlig;, dass er ein Profi vor der Kamera ist.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie schaffen Sie es, das Eis zu brechen und die Menschen f&uuml;rs Fotografieren zu gewinnen?</p>
<p dir="ltr">Daniel Schmitt: Ich habe mich das auch schon oft gefragt und wei&szlig; es ehrlich gesagt nicht so genau. Ich gehe auf die Leute zu und versuche sie m&ouml;glichst positiv anzusprechen und zu erkl&auml;ren, was ich mache, warum ich etwas mache und bitte sie dann offen zu sein und mitzumachen. Nat&uuml;rlich kann man niemanden zwingen und man w&uuml;rde das auch auf den Fotos sehen. Deshalb ist es wichtig, die Menschen f&uuml;r mein Tun zu gewinnen. Manchmal hilft es auch, wenn ich etwas vormache. Aber das A und O ist immer die pers&ouml;nliche Begegnung. Man muss das Eis der Kamera und das Fremdsein durch eine menschliche Begegnung aufl&ouml;sen. Ich zeige Interesse an den Menschen, rede mit ihnen und frage sie nach ihrem Leben. Hinterher sind manche von den Resultaten &uuml;berrascht. Frauen sind meiner Erfahrung nach oft etwas empfindlicher, wenn es um die eigenen Bilder geht. Das ist auch ein Effekt der Medien, in denen Frauen immer perfekt dargestellt werden. Meistens wird dann nicht das eigentliche Foto bem&auml;ngelt, sondern sie bem&auml;ngeln sich selbst. Fotografie ist ein Spiegel, ein Spiegel der Realit&auml;t und den Beautyfilter gibt es im Alltag nicht. Das ist manchmal hart.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Sie meinten, dass Joe Bausch auch deshalb so interessant aussieht, weil er Falten hat, die den Charaktertyp unterstreichen. W&auml;re er eine Frau im gleichen Alter, h&auml;tten Sie dann ihre Falten ebenso als charaktervoll beschrieben?</p>
<p dir="ltr">Daniel Schmitt: Sch&ouml;nheit kann auch in Falten oder schr&auml;gen Dingen liegen. Es kann ein tolles Foto von jemanden entstehen, der eine Narbe im Gesicht hat. Die Falten und das Foto erz&auml;hlen dann eine Geschichte.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Mich wundert es nicht, dass Frauen empfindlich und sehr selbstkritisch mit sich sind, wenn Faltenlosigkeit bei Frauen das Ideal bleibt. Ich kenne keine Werbeaufnahmen von Frauen &uuml;ber 50, die begleitet von M&auml;nnern in ihren fr&uuml;hen 20ern, abgebildet werden, aber umgekehrt nat&uuml;rlich schon.</p>
<p dir="ltr">Daniel Schmitt: (lacht) Ich habe nicht gesagt, dass es mich verwundert, dass Frauen sensibler sind, aber es ist einfach meine Erfahrung. Gerade in Werbeaufnahmen wird von Auftraggebern und Agenturen oft ein perfektes Bild gew&uuml;nscht. Da w&auml;re vielleicht ein wenig mehr Mut hilfreich. Es gibt auch einige Beispiele f&uuml;r mutige Kampagnen, die eben diesem Bild nicht mehr entsprechen wollen und sich trauen, Charaktere mit sogenannten Fehlern und Makeln zu zeigen. Ich habe gerade eine Kampagne f&uuml;r eine Messe mit SW Portr&auml;ts gemacht, wo genau dieses Thema diskutiert wurde. Am Ende hat sich die Idee durchgesetzt "normale" Typen in unterschiedlichen Altersstufen, mit Falten, mit Tatoos und sichtbaren Makeln zu zeigen. Dennoch geht es kaum ohne eine&nbsp;Visagistin, aber auf wegretuschierte Falten oder&nbsp;Verj&uuml;ngungen in der Postproduktion wurde bewusst verzichtet. Im &Uuml;brigen haben wir aus eben diesem Grund auch gezielt mit&nbsp;Laien und nicht mir Profis gearbeitet. Das war eine sehr gute Entscheidung und es gab wirklich tolle Ergebnisse auf die alle stolz sein k&ouml;nnen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Worauf legen Sie bei Ihren Aufnahmen am meisten Wert?</p>
<p dir="ltr">Daniel Schmitt: Wenn jemand auf den Bildern wirklich ehrlich und sympathisch r&uuml;berkommt, bin ich sehr zufrieden. Oder wenn ich mit dem Foto mehr herausgeholt habe, als die Realit&auml;t zeigt. Gerade dieser Punkt ist in der Werbung wichtig. Mein Ziel ist es, aus eher langweiligen Vorgaben etwas Spannendes oder visuell Interessantes herauszuholen. Das Au&szlig;ergew&ouml;hnliche an Orten, Dingen oder Menschen zu zeigen, ist mir wichtig. Das k&ouml;nnen ungew&ouml;hnliche Momente, besonderes Licht, ein bestimmter Blick oder eine sch&ouml;ne Komposition sein.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie kam es bei Ihnen zu der Berufswahl?</p>
<p dir="ltr">Daniel Schmitt: Ich habe mich schon immer f&uuml;r Fotografie interessiert und seit meiner Jugend wusste ich, dass ich etwas Kreatives machen m&ouml;chte. Ich habe dann ein Praktikum bei einem &auml;lteren Industriefotografen absolviert und ihn bei seiner Arbeit begleitet. Die Ausbildung habe ich dann auch gleich bei ihm gemacht. Eigentlich wollte ich etwas viel Freieres im k&uuml;nstlerischen Bereich machen aber letztlich w&auml;re mir das Studium dann doch zu theoretisch gewesen. Ein praktischer, technischer Bezug liegt mir mehr und zusammen mit meinem Interesse an Menschen sind das gute Voraussetzungen, um in verschiedenen Bereichen in der Fotografie zu arbeiten.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Gibt es etwas an der Fotografie als Beruf, was Sie besonders sch&auml;tzen?</p>
<p dir="ltr">Daniel Schmitt: Die Freiheit Dinge zu tun, die, naja... eigentlich bin ich mir unsicher, ob ich wirklich so frei bin. Ich mache meinen Beruf gern und bin stolz auf gute Ergebnisse, aber manchmal ist es einfach auch anstrengend. Der wirtschaftliche Druck schm&auml;lert die Freude an der Arbeit manchmal ein wenig. Gleichwohl genie&szlig;e ich es nat&uuml;rlich, selbstbestimmt zu arbeiten und diese Freiheit hat ein Angestellter nicht. Ich begegne Menschen, denen ich sonst im Leben nicht begegnen w&uuml;rde, so wie Herrn Bausch. Manchmal f&uuml;hle ich mich wie bei der Sendung mit der Maus, weil mir bei meiner Arbeit Prozesse erkl&auml;rt und Orte gezeigt werden, die ich sonst nicht kennengelernt h&auml;tte. Ich darf durch meinen Job hinter die Kulissen schauen. Das alles ist spannend und bereichernd.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://spitzlicht.de/" target="_blank">Daniel Schmitt</a></p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Daniel Schmitt gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/interesse-und-sensibilitaet-ermoeglicht-ein-fotografieren-auf-augenhoehe-fotograf-daniel-schmitt</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;So nah wie möglich&quot; -  Fotograf Arne Bänsch</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/so-nah-wie-moeglich-fotograf-arne-baensch</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/arne baensch.jpg" alt="best of Fotograf Arne Baensch" width="550" height="366" /></p>
<p>Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch <a href="http://www.arnebaensch.com/" target="_blank">Arne B&auml;nsch</a>&nbsp;mit diesem dokumentarischen Bild.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr B&auml;nsch, Ihr wichtigstes Bild aus dem letzten Jahr scheint ein pers&ouml;nliches Motiv zu sein.</p>
<p>Arne B&auml;nsch: Das Foto stammt aus einem freien Projekt, das mir sehr ans Herz gewachsen ist und an dem ich seit zwei Jahren kontinuierlich arbeite. Der Mann auf dem Foto ist mein Vater, der seit einem Unfall vor 6 Jahren querschnittsgel&auml;hmt ist und im Rollstuhl sitzt.</p>
<p>Ich finde ich, dass das Thema Querschnittsl&auml;hmung wie in dem Film &ldquo;ziemlich beste Freunde&rdquo; h&auml;ufig verkl&auml;rt dargestellt wird. Gerade deshalb m&ouml;chte ich viele Facetten einer Querschnittsl&auml;hmung und deren Auswirkung zeigen. Denn es geht nicht immer nur darum, dass es den Betroffenen schlecht geht, sondern auch darum, dass sie Krisen bew&auml;ltigen und eigenst&auml;ndig leben k&ouml;nnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Ich kann mir vorstellen, dass dieses Projekt gerade am Anfang emotional nicht einfach war.</p>
<p>Arne B&auml;nsch: Das stimmt nat&uuml;rlich und ich hatte schon recht lange die Idee. Da es ein sehr pers&ouml;nliches, privates Thema ist, hatte ich mich lange Zeit nicht getraut, das Projekt umzusetzen. Ich habe dann viel mit meinem Vater &uuml;ber eine Fotodokumentation seines Lebens geredet. Es war mir wichtig, vorab zu kl&auml;ren, was f&uuml;r ihn okay ist und in welchen Momenten er nicht fotografiert werden m&ouml;chte. Als Unbeteiligter ist es vielleicht sogar einfacher, wenn man in die Welt meines Vaters eintaucht, Bilder macht, dann wieder rausgeht und m&ouml;glicherweise so etwas objektiver ist, aber das kann und will ich als Sohn und Fotograf nicht tun. Ich wollte ein pers&ouml;nliches Projekt mit meinem Vater verwirklichen, bei dem ich nah an ihm bin. Diese N&auml;he herzustellen, w&auml;re in einer anderen Beziehungskonstellation vielleicht gar nicht m&ouml;glich gewesen. Mein Vater wei&szlig;, dass die Bilder ver&ouml;ffentlicht werden. Viele Bilder zeigen nat&uuml;rlich intime Momente. Wir reden dann viel gemeinsam dar&uuml;ber, ob wir ein sensibles Bild ver&ouml;ffentlichen sollen oder eben nicht. Mein Vater ist nicht selten selbst im Zwiespalt mit den Bildern. Manche Momente m&ouml;chte er eigentlich nicht zeigen, aber gerade, weil sie Verletzlichkeit zeigen, intim und deshalb wichtig sind, fasst er doch &ouml;fter den Entschluss die Fotos freizugeben.</p>
<p>Durch dieses Fotoprojekt habe ich meinen Vater noch einmal anders kennengelernt. Mir ist seine Geschichte enorm wichtig. Ich glaube, dass viele Menschen Ber&uuml;hrungs&auml;ngste mit querschnittsgel&auml;hmten Menschen haben oder sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen wollen. Gewisse Fragen werden auch aus H&ouml;flichkeit nicht gestellt. Diese vielschichtigen Lebensmomente versuche ich in der Fotostrecke umzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie begleiten Ihren Vater dann in den unterschiedlichen Situationen im Alltag.</p>
<p>Arne B&auml;nsch: Ich besuche ihn so h&auml;ufig es geht und bei den Besuchen ist dann die Kamera mit dabei. Allerdings nicht meine professionelle Ausr&uuml;stung, sondern eine kompakte Kamera, die es erm&ouml;glicht flexibel zu bleiben. Ich beobachte dann recht unterschiedliche Momente: Den Kino- oder Schwimmbadbesuch etwa, oder die Reaktion anderer Leute, wenn wir zusammen einkaufen gehen. Mit einer Querschnittsl&auml;hmung kann man doch recht viel machen, Handbike fahren zum Beispiel. Ich will das Umfeld meines Vaters, seine Arbeit, seine Freunde, seine Familie und die Reaktionen Unbeteiligter zeigen. Diese Facetten m&ouml;chte ich zeigen und eine Geschichte dazu erz&auml;hlen.</p>
<p>Man kann sich als Au&szlig;enstehender und auch als Familienmitglied teilweise nicht vorstellen, wie tief die Ver&auml;nderung ist, die die gesamte Identit&auml;t der Betroffenen beeinflusst. Die Selbstwahrnehmung des eigenen K&ouml;rpers ist ein gro&szlig;er Bestandteil unserer Identit&auml;t und das &auml;ndert sich nach so einem Unfall von einem Tag auf den anderen. Die Abgr&uuml;nde, die es bei Querschnittsgel&auml;hmten teilweise gibt, selbst wenn man versucht sich seinen Optimismus zu erhalten, sind einfach da.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Als Fotograf hat man meist eine emotionale Distanz, die das Beobachten und Fotografieren erm&ouml;glicht. Als Sohn d&uuml;rfte dies schwieriger sein. Wie funktioniert das in diesem Projekt?</p>
<p>Arne B&auml;nsch: Ich kann nicht genau sagen, ob ich eher die Rolle des Sohnes oder die des Fotografen einnehme. Das ist abh&auml;ngig von der Situation. In Momenten, in denen mein Vater Hilfe braucht und nur ich anwesend bin, w&uuml;rde ich nicht fotografieren und ihn h&auml;ngen lassen. Das ist nat&uuml;rlich auch ein Zwiespalt. Mir sind einige Fotos aus den H&auml;nden gerutscht, weil ich eingesprungen bin und damit auf das Bild verzichtet habe, aber ich finde das nicht schade. Es ist ein freies Projekt, welches ver&ouml;ffentlicht wird, wenn es mir rund erscheint. Ich bin in diesen Momenten dann doch eher der Sohn, als der Fotograf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie haben erz&auml;hlt, dass Sie viele Gespr&auml;che mit Ihrem Vater gef&uuml;hrt haben und, bis Sie das Projekt vor zwei Jahren begonnen haben. Das trifft zeitlich mit dem Beginn Ihrer Selbstst&auml;ndigkeit zusammen.</p>
<p>Arne B&auml;nsch: Ich bin seit 2016 selbstst&auml;ndig und vorher h&auml;tte ich mir das vom technischen und k&uuml;nstlerischen Anspruch nicht zugetraut. Ich habe lange mit mir gehadert und mich gefragt, ob Fotografie richtig f&uuml;r mich ist. Ich habe das Projekt angefangen, als ich mich entschieden habe, Fotograf zu werden. Ansto&szlig; f&uuml;r die Fotoreihe von meinem Vater war ein Gespr&auml;ch mit einer Fotografin, die ein anderes Projekt von mir fast vernichtend kommentiert hatte. Sie sagte mir, dass viele spannende Geschichten vor der Haust&uuml;r stattfinden, dass man daf&uuml;r nicht weit weg ins Ausland fliegen muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Um als Fotograf&nbsp;erfolgreich zu sein, ben&ouml;tigt man Durchsetzungsf&auml;higkeit und immer auch ein recht gro&szlig;es fotografisches Selbstbewusstsein.&nbsp;</p>
<p>Arne B&auml;nsch: Es war immer ein Traum von mir von der&nbsp;Fotografie zu leben. Ich hatte vor einigen Jahren ein Praktikum bei einem Fotografen gemacht, habe dann aber etwas v&ouml;llig anderes studiert. Das Selbstbewusstsein kam erst im letzten Jahr. Ich habe angefangen, bei einer Zeitung zu arbeiten und dadurch Kunden gewonnen. Das hat viel bei mir getriggert. Ich glaube jetzt an meine Arbeit.</p>
<p>F&uuml;r mich ist die Fotografie aber auch ein Traumberuf. Man wird damit nicht reich, besonders nicht als Fotojournalist, aber f&uuml;r mich hat sich fotografieren noch nie angef&uuml;hlt wie arbeiten. Es kann zwar anstrengend sein, aber es gab keinen Tag an dem ich genervt war. Ich liebe es, Geschichten von Menschen zu erz&auml;hlen. Ich arbeite gerade viel im Lokalbereich auf dem Dorf. Dadurch habe ich mich ver&auml;ndert. Ich komme aus G&ouml;ttingen, einer linksintellektuellen Hochburg. Wenn ich dann in einem katholischen, konservativen Dorf bin, schaffe ich es trotzdem mich auf die Menschen dort einzulassen. Ich habe durch meinen Beruf mehr Toleranz entwickelt. Ich kann mit Menschen reden, mit denen ich vorher nie etwas zu tun hatte. Fotojournalismus im lokalen Bereich gibt mir besonders viel, weil ich nah an den Menschen bin und Vertrauen geschenkt bekomme, welches es erst m&ouml;glich macht, Geschichten zu erz&auml;hlen. Das ist einfach toll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: K&ouml;nnen Sie in Worte fassen, was f&uuml;r Sie ein gutes Foto ausmacht?</p>
<p>Arne B&auml;nsch: Gute Fotos leben von Kontrasten, die man hervorhebt, egal ob es gestalterische oder inhaltliche Kontraste sind. Ein gutes Foto ist zudem kein Klischee, es erz&auml;hlt eine Geschichte. Mir ist allerdings auch aufgefallen, dass sich meine eigenen Kriterien f&uuml;r gute Fotos ver&auml;ndern, es ist etwas dynamisches und fluides. Die meisten Bilder, die ich vor Jahren gemacht habe, mag ich heute nicht mehr. Hin und wieder braucht es auch Zeit und emotionalen Abstand, um Dinge in den eigenen Bilder zu entdecken. So wird manchmal ein einst aussortiertes Bild im Laufe der Zeit wieder interessant. Ich finde es sch&ouml;n, wenn der Betrachter sieht, was ich mit dem Bild ausdr&uuml;cken wollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie verh&auml;lt es sich mit diesem Bild Ihres Vaters. Ist es charakteristisch f&uuml;r Ihre Arbeitsweise?</p>
<p>Arne B&auml;nsch: Ich denke schon, denn ich versuche immer, das Bild in der Kamera zu machen. Ich ver&auml;ndere in der Fotografie eigentlich nichts. Ich versuche, den Stil durch Licht, Perspektiven und durch die Auswahl der Themen und Motive zu gestalten und m&ouml;glichst wenig Zeit in Photoshop zu verbringen. Ich m&ouml;chte so nah wie m&ouml;glich dran sein und total perfekte Bilder mag ich auch nicht gern.</p>
<p>Bei diesem Foto hatte ich die Kamera gar nicht bei mir. Ich habe sie schnell geholt, weil ich das wunderbare weiche Licht gesehen habe, welches durch das Fenster eindringt, w&auml;hrend der Raum total dunkel wirkt, um das zu fotografieren. Ich habe mich gefreut, dass ich die Situation und die Stimmung doch noch fotografisch festhalten konnte.</p>
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<p><a href="http://www.arnebaensch.com/" target="_blank">Arne B&auml;nsch</a></p>
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<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Arne B&auml;nsch&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/so-nah-wie-moeglich-fotograf-arne-baensch</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Gute Architektur treibt mich an&quot; - Fotograf Tim Dalhoff im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/gute-architektur-treibt-mich-an-fotograf-tim-dalhoff-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Kraftwerk&copy;TimDalhoff550.jpg" alt="Kraftwerk&copy;TimDalhoff550" />&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch&nbsp;Tim Dalhoff&nbsp;mit einer Architekturaufnahme.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p>BF: Hallo Herr Dalhoff, was ist f&uuml;r Sie das Besondere&nbsp;an diesem Industriemotiv?</p>
<p>Tim Dalhoff: F&uuml;r mich hat dieses Motiv vor allem Tradition&nbsp;und ist ein kleiner H&ouml;hepunkt am Jahresabschluss. Das Kraftwerk in Wolfsburg dient jedes Jahr als gro&szlig;er Adventskalender. Zu jedem Advent wird ein Schornstein erleuchtet, bis alle vier erhellt sind. Das ist ein sch&ouml;ner Jahresausklang f&uuml;r mich.</p>
<p>Man schaut von der Autostadt auf die alten, beleuchteten &nbsp;Kraftwerksgeb&auml;ude&nbsp;und das erzeugt eine tolle Stimmung. In Zusammenhang mit den j&auml;hrlich stattfindenden Veranstaltungen in der Weihnachtszeit ist das immer ein Highlight. Da ich aus Wolfsburg komme, geh&ouml;rt das Volkswagenkraftwerk als Wahrzeichen f&uuml;r mich einfach mit dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was macht es f&uuml;r Sie fotografisch besonders?</p>
<p>Tim Dalhoff: Der Bau ist sehr statisch und sch&ouml;n gelegen mit dem Wasser im Vordergrund. Er wird hervorragend beleuchtet und ist aufgrund seines Ziegelbaus architektonisch interessant, da dieser in Niedersachsen ein Zeitdokument ist. Der Bau ist einmalig und charakteristisch f&uuml;r die Gegend hier.</p>
<p>Zudem fotografiere ich auch sonst sehr viel Architektur. Ich mag klare Linien und ausgeglichene Bilder. Vielleicht ist mein Stil ein bisschen altmodisch, aber ich mag ihn trotzdem. Es ist eine ganz klassische Form der Architekturfotografie, ohne Effekthascherei. Gerade Linien sind mir sehr wichtig, deshalb ist f&uuml;r mich auch in der heutigen Zeit die Fachkamera unverzichtbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Worauf legen Sie bei Ihren Aufnahmen Wert?</p>
<p>Tim Dalhoff: Auf Stimmungen und Perspektiven, auf die Realit&auml;t und dass die Dinge so abgebildet werden, wie ich sie in diesem Moment erfahren habe. Das sind die Hauptbestandteile.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Und was sind die anderen Bestandteile?</p>
<p>Tim Dalhoff: (lacht) Es sind ganz klassisch alle fotografischen Feinheiten. Von der Aufnahme &uuml;ber die Nachbearbeitung am Computer bis zum Druck des Fotos muss alles stimmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wussten Sie beim Aufnehmen des Bildes eigentlich schon, dass es ein besonderes Bild f&uuml;r Sie wird?</p>
<p>Tim Dalhoff: Bevor ich losgehe und fotografiere, mache ich mir viele Gedanken. Das Bild entsteht im Kopf. Ich wei&szlig; schon vorher, wie es sp&auml;ter aussehen soll. So war es auch bei diesem Bild. Ich wollte eine besondere Stimmung einfangen. Oft mache ich zu verschiedenen Tageszeiten Baubegehungen und bei l&auml;ngeren Projekten auch zu verschiedenen Jahreszeiten. Das Licht &auml;ndert sich im Laufe des Tages und des Jahres oft extrem. Darauf basierend suche ich mir Punkte aus, die entsprechend sch&ouml;n wirken. Ich nehme manchmal nur den Sucher mit, ohne die Kamera, und beobachte, probiere aus. Das hilft und ist schlie&szlig;lich die Grundlage f&uuml;r das Bild in meinem Kopf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Ist Fotograf zu sein f&uuml;r Sie etwas Besonderes?</p>
<p>Tim Dalhoff: Etwas aus dem Nichts zu erschaffen und Momente zu konservieren, ist eine feine Sache. Ich erstelle viele technische Fotografien im Studio. Dort kann ich aus allt&auml;glichen Dingen ansprechende Aufnahmen kreieren. Die Fotografie ist breit gef&auml;chert und das macht die Arbeit sehr, sehr spannend und f&uuml;r mich zu etwas Besonderem.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was ist f&uuml;r Sie pers&ouml;nlich ein sehr gutes Foto?</p>
<p>Tim Dalhoff: Ein sehr gutes Foto ist f&uuml;r mich sowohl technisch auf einem hohem Niveau als auch in der Lage, Stimmungen sensibel widerzuspiegeln. Ein sehr gutes Foto ist f&uuml;r mich demnach ein Zusammenspiel beider Faktoren.</p>
<p>Sch&ouml;ne Architektur einzufangen ist per se schon etwas Tolles. Der Architekt hat sich Gedanken gemacht und damit bereits seine Absichten verfestigt. Diese Absichten visuell in seinem Sinne so umzusetzen, dass die Gedanken des Architekten transportiert werden, ist ein Highlight f&uuml;r mich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Das war eine freie Arbeit. W&uuml;rden Sie gern mehr in dieser Richtung machen?</p>
<p>Tim Dalhoff: Ich versuche, mir regelm&auml;&szlig;ig Zeit f&uuml;r eigene Projekte zu nehmen. Mir macht es zudem Spa&szlig;, mit Fotografenkollegen zusammenzuarbeiten und gemeinsam Projekte&nbsp;anzugehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie kommt es, dass Sie so gern Architektur fotografieren?</p>
<p>Tim Dalhoff: Ich bin recht technikbegeistert und an Architektur interessiert. Diese Kombination bietet eine perfekte Grundlage. Bauwerke umgeben uns, sind Teil unseres Lebens und wir erfreuen uns an ihnen, besonders, wenn diese sch&ouml;n gestaltet sind. Das hat mich immer fasziniert. Ich bin getrieben, diese sch&ouml;nen Seiten von St&auml;dten abzubilden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie kommen dann die Insekten in Ihr von Architektur dominiertem Portfolio?</p>
<p>Tim Dalhoff: (lacht) Das war ein kleines Projekt, das ich f&uuml;r einen Bekannten gemacht habe, der Biologe ist. Er setzt sich mit diesen Tierchen auseinander. Die Aufnahmen habe ich mithilfe von Focus-stacking gemacht. Die Fotografien wurden aus 300 Bildern mit verschiedenen Sch&auml;rfeebenen montiert. Ich fand es spannend, das einmal auszuprobieren.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.timdalhoff.de/" target="_blank">Tim Dalhoff</a></p>
<p><a href="/tim-dalhoff-38440-wolfsburg/8361" target="_blank">Tim Dalhoff&nbsp;auf BF</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Tim Dalhoff&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/gute-architektur-treibt-mich-an-fotograf-tim-dalhoff-im-interview</guid>
  </item>
  <item>
    <title>“Ideen in Resultate umzuwandeln ist eine großartige Erfahrung” - Fotografin Marion Schult im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ideen-in-resultate-umzuwandeln-ist-eine-grossartige-erfahrung-fotografin-marion-schult-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Marion Schult Fotografie_.jpg" alt="Marion Schult Fotografie_" /></p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch&nbsp;<a href="http://www.marionschult.com/" target="_blank">Marion Schult</a>&nbsp;mit einer k&uuml;nstlerischen Aufnahme.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Frau Schult, Sie haben ein freies Bild als Ihr wichtigstes Foto aus 2016 gew&auml;hlt.</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Es ist eine freie Arbeit, die ich &ldquo;The Beauty of Nature&rdquo; genannt habe. Ich mag daran die Verletzlichkeit der Frau, die in dieser Pose, in der Umarmung mit dem Baum fragil wirkt. Andererseits gibt das sch&ouml;ne Licht ihr eine gewisse Kraft. Die Kraft findet sie auch in der Natur, der sie sich in dieser symbolischen Umarmung hingibt. Ich habe fr&uuml;her einmal Ethnologie studiert, mich indianischen Kulturen besch&auml;ftigt und selbst bei einem Medizinmann einen Workshop mitgemacht. Die Indianer nutzen das Ritual der Baumumarmung, um Stress abzubauen und Negatives abzustreifen. Irgendwann sp&uuml;rt man jedes Bl&auml;ttchen und die gesamte Energie des Baumes. B&auml;ume geben Kraft. Ich finde, dass wir in einer Zeit leben, in der sich viel ver&auml;ndert. Es ist sch&ouml;n f&uuml;r jeden Menschen zu wissen, wo er Energie herbekommt, wo er Sch&ouml;nheit und Reinheit erf&auml;hrt.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Sie fotografieren viel im Bereich der Werbung und Mode, das ist ein Kontrast zu dieser Arbeit.</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Das sind nat&uuml;rlich kommerzielle Auftragsarbeiten f&uuml;r Fris&ouml;re oder Loreal, Schwarzkopf. Ich m&ouml;chte meine Webseite auch noch ausbauen und mehr Ausstellungen machen. In den 80er und 90er Jahren habe ich sehr viele internationale Stars f&uuml;r Titelstories fotografiert. Ich hatte mein Studio bei den Hansa-Tonstudios im Haus. Dadurch habe ich viel mit den Stars gearbeitet, die dort ihre Platten aufgenommen haben. Diesen Fundus m&ouml;chte ich, unter anderem, einmal ausstellen. Das Bild gef&auml;llt mir, weil es keine Auftragsarbeit war, sondern f&uuml;r eine Ausstellung gemacht wurde.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Charakterisiert dieses Bild dann eher Ihren Stil?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Es zeigt meine innere Einstellung, meine Emotionen. Es geht um die Sch&ouml;nheit der Natur von der wir abh&auml;ngig sind und die wir sch&uuml;tzen m&uuml;ssen. Ich finde, dass sich jeder von uns mehr um die Natur k&uuml;mmern sollte. Wir m&uuml;ssen wachsamer sein, wir m&uuml;ssen politischer sein und uns nicht nur einseitig informieren.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Dieses Bild ist Teil einer gr&ouml;&szlig;eren Serie?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Es sind jetzt drei Bilder, aber es werden mehr Bilder kommen, die vielleicht auch nur Natur zeigen. Letztlich soll es eine gr&ouml;&szlig;ere Ausstellung werden. Das Foto zeigt die Verletzlichkeit des Menschen generell, auch gegen&uuml;ber der Natur. Im Vergleich mit dem Baum ist der Mensch relativ klein.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Sie haben Ethnologie studiert. Wie sind sie dann Fotografin geworden?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Ich habe Fotografie an der UDK in Berlin gelernt, in einer Zweigstelle f&uuml;r Optik, Fototechnik und Kamera. Ich bin Anfang der 80er Jahre sehr technisch ausgebildet worden. Alles war analog. Die Geschichten &uuml;ber Stars in Magazinen haben mich angeregt. Die Superstars selbst einmal zu fotografieren, diesen Jugendtraum habe ich mir erf&uuml;llt. Ich habe durch Zufall das Fotostudio in den Hansa-Tonstudios gefunden. So hatte ich Zugang zu Bands wie Depeche Mode. Ich habe die Leute unten im Restaurant kennengelernt, angesprochen und letztendlich Fotosessions mit Ihnen gemacht und als Cover an Zeitschriften verkauft. Es war ein Traumzustand, in dem sich mein Traum verwirklicht hat. Allerdings war es eine Nachtszene. Ich habe oft mitternachts angefangen Fotos f&uuml;r Plattencover zu machen und war morgens um sechs erst fertig. Das konnte ich und wollte ich irgendwann nicht mehr.</p>
<p dir="ltr">Durch Zufall habe ich dann begonnen, Neon-Makes-Ups, Nagellacke und Neon-Kleidung als erste in Berlin zu fotografieren. Das war brilliant. Ich habe meine Studio-Blitzanlage umbauen lassen. Normalerweise sind die UV-Strahlen gesperrt. Ich habe neue Blitzr&ouml;hren gekauft, bestimmte Filter und dann konnte ich das umsetzen. Damit bin ich in das Magazin Fototechnik International und in die Fashionbranche gekommen. Die Technik habe ich noch immer, ich k&ouml;nnte jeder Zeit wieder damit anfangen, aber bei mir hat ein neuer Zeitabschnitt begonnen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie kommt es zu dieser anderen Zeit, zu diesem Umschwung?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Es ist eine Bewusstseinsentwicklung. Ich liebe Werbung, ich liebe Fashion, ich liebe Sch&ouml;nheit. Das geh&ouml;rt dazu. Auf der anderen Seite habe ich eine Tiefgr&uuml;ndigkeit. Ich kann oberfl&auml;chlich immer an Sch&ouml;nheit kleben bleiben, aber man entwickelt sich weiter. Ich bin nicht mehr die J&uuml;ngste mit &uuml;ber 50 Jahren, obwohl ich mich vom Herzen her jung geblieben f&uuml;hle. Mein Bewusstsein hat sich weiterentwickelt. Ich will mehr Ausstellungen machen und mehr Messages r&uuml;berbringen, als immer nur Auftragsarbeiten zu machen. Ich will zeigen, was mir auf dem Herzen liegt.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: F&auml;llt es Ihnen schwer, Auftragsarbeiten anzunehmen, wenn Ihnen eigentlich andere Dinge auf dem Herzen liegen?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Nein, weil ich meine Kunden liebe. Ich liebe Beauty, sch&ouml;ne Haare. Das richtig ins Licht zu setzen und noch sch&ouml;ner darzustellen, macht mir Spa&szlig;. Das ist in mir und auch kein Widerspruch. Die Natur ist ja auch sch&ouml;n.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was ist Ihnen bei Ihren Aufnahmen wichtig?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Absolute Perfektion. Wenn ich einen Auftrag annehme, gebe ich immer 100%. Wenn ich das Gef&uuml;hl habe, dass da immer noch mehr geht, versuche ich das Team dazu zu bekommen, noch einmal alles zu geben, ohne das overtime berechnet wird.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Welche Elemente machen f&uuml;r Sie Perfektion aus? Wie spiegelt sich Perfektion in dem Bilder oder in dem ganzen Auftrag wider?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Perfektion ist eine Technik und ein Bild, an dem man nichts mehr ver&auml;ndern m&ouml;chte, zugleich.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wussten Sie im Moment der Aufnahme bereits, dass es ein besonderes Bild f&uuml;r Sie wird?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Ja, das wusste ich. Ich sah den Baum und das Licht. So etwas strahlt mich einfach an. Portraits, die die Seele des Menschen einfangen, sind f&uuml;r mich die wichtigen Bilder. Ohne Fotografie und die Kamera kann ich mir das Leben gar nicht vorstellen. Es ist f&uuml;r mich eine gro&szlig;e Erf&uuml;llung eine Idee zu haben, dann das zusammenzutragen, was ich brauche, um diese Idee umzusetzen, zu fotografieren und sp&auml;ter das Resultat zu sehen. Eine gr&ouml;&szlig;ere Befriedigung als Ideen in Resultate umzuwandeln gibt es nicht. Manchmal wird es auch viel sch&ouml;ner, als ich es mir vorgestellt habe. Das gibt mir Seelenheil, Gl&uuml;ck, Zufriedenheit. Das ist das Sch&ouml;nste, was man auf der Welt haben kann. Als Fotograf kommt man mit unterschiedlichen Gesellschaftsschichten in Ber&uuml;hrung, das ist spannend. Ich habe eine Woche lang Willy Brandt auf seiner Wahlkampftour 1990 in Gera, Dresden und Karl-Marx-Stadt begleiten d&uuml;rfen. Das war einer der spannendsten Auftr&auml;ge f&uuml;r mich.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Woher bekommen Sie die Ideen f&uuml;r Ihre Arbeiten?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Ich gehe in viele Kunstausstellungen. Ich bin mit vielen Malern, Musikern und anderen K&uuml;nstlern befreundet. Wir tauschen uns viel &uuml;ber das Weltgeschehen, Gef&uuml;hle aus. Wir K&uuml;nstler haben die Aufgabe auszudr&uuml;cken, wie wir gerade die Welt sehen. Wir haben auch viel mehr M&ouml;glichkeiten uns auszudr&uuml;cken, als jemand, der im B&uuml;ro sitzt. Es geht auch darum einen Beruf zu finden, der einem etwas gibt und das ist nicht einfach. Ich bin das schwarze Schaf in einer Medizinerfamilie, aber ich bin froh dar&uuml;ber.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wieso haben Sie trotzdem Ethnologie studiert und nicht gleich Fotografie?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Ich wollte nicht das Dummchen in der Akademikerfamilie sein. Ich wollte beweisen, dass ich wissenschaftlich arbeiten kann. Ethnologie war ein reines Interessenfach. Ich h&auml;tte mir auch vorstellen k&ouml;nnen weiterhin akademisch zu arbeiten, aber irgendwann musste ich mich entscheiden, ob ich an der Uni oder als Fotografin wirken will. Ich habe dann das Studium ohne Abschluss aufgegeben, aber wenn ich heute ins Pergamonmuseum gehe, bekomme ich eine G&auml;nsehaut nach der anderen. Das Studium hat auch meine Fotografie inspiriert.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Sie schreiben, dass 2016 eine aufregende Zeit f&uuml;r Sie war.</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Alles ist schneller geworden, gerade durch das Internet, durch Technik, die ich liebe. Ich wollte Photoshop und Digitaltechnik beherrschen, aber diese Entwicklung hat sich gesellschaftlich viel ver&auml;ndert. Die Menschen kommunizieren anders. In den 80er Jahren war es leichter zu &uuml;berleben.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie hat sich Ihr Leben als Fotografin von den Anf&auml;ngen in den 80er Jahren bis heute ver&auml;ndert? Was planen Sie in 2017?</p>
<p dir="ltr">Marion Schult: Die Technik hat sich ver&auml;ndert, vor allem hat sich viel durch die Bildbearbeitung ge&auml;ndert. Die Digitaltechnik gibt Menschen das Gef&uuml;hl fotografieren zu k&ouml;nnen, aber das Niveau hat sich dadurch eher nach unten nivelliert. Es gibt unglaublich viele schlechte Fotos auf dem Markt. Die Fashionblogger beispielsweise stellen&nbsp;Fashion lifestylig an einer normalen Frau in einem normalen Ambiente und ohne Attitude dar. Dadurch ist viel Glamour&nbsp;verloren gegangen und letztlich hat sich so der Stil in der gesamten Branche ver&auml;ndert.</p>
<p dir="ltr">Gucci, Prada und andere Designer arbeiten nat&uuml;rlich noch immer mit Konzepten und tollen Fotografen, die dann Ergebnisse im High-End-Bereich liefern. Freizeitfotografen beeinflussen den Markt aber negativ. Manche rotzen ein Bild hin, stellen es ins Internet und es wird 1000 Mal geliked. Das ist die L&uuml;ge an der Geschichte. &nbsp;</p>
<p dir="ltr">F&uuml;r mich bedeutet das, dass ich in&nbsp;2017 neben meinen Auftr&auml;gen&nbsp;an einer Fotoausstellung arbeiten m&ouml;chte, wo dieses Foto dann auch unbedingt dazu geh&ouml;rt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.marionschult.com/" target="_blank">Marion Schult</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Marion Schult&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ideen-in-resultate-umzuwandeln-ist-eine-grossartige-erfahrung-fotografin-marion-schult-im-interview</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Es gibt kein Zurück zur Langsamkeit&quot; - Fotograf Tom Bässler</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/es-gibt-kein-zurueck-zur-langsamkeit-fotograf-tom-baessler</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Tom Bässler Fotografie 550.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch <a href="http://www.tombaessler.com/" target="_blank">Tom B&auml;ssler</a>&nbsp;mit einem Stillife.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr B&auml;ssler, warum ist genau dieses zu Ihrem wichtigsten Bild aus dem Jahr 2016 geworden?</p>
<p dir="ltr">Tom B&auml;ssler: Es unterstreicht sehr gut meine Bildsprache und verk&ouml;rpert meinen Stil. Ich reduziere relativ viel, auch bei den Farben und gehe fotografisch sehr gerne ins Grafische. Es gibt klare Strukturen und klare Farbverh&auml;ltnisse, knackig, ein bisschen dunkel. Diese grafische Bildsprache gef&auml;llt mir. Ich mag den Stil von Analogkameras, den ich mit der Digitalkamera versuche nachzugestalten.</p>
<p dir="ltr">F&uuml;r mich haben Bilder, die analog gemacht wurden, einen anderes Gehalt. Sie unterscheiden sich von Digitalfotografien und heben sich so von der Masse ab.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was ist Ihnen bei Ihren Aufnahmen wichtig?</p>
<p dir="ltr">Tom B&auml;ssler: Ich m&ouml;chte ein ausgeglichenes Bild haben und gleichzeitig soll es einen Spannungsbogen in der Aufnahme geben. Dabei ber&uuml;cksichtige ich die <span class="s1">klassischen Parameter, wie den</span> Goldenen Schnitt, aber auch Trends. Ich versuche Dinge in diesen Achsen, insbesondere in der Still-Life-Fotografie, anzuordnen, sodass der Spannungsbogen erhalten bleibt.</p>
<p dir="ltr">F&uuml;r mich ist die Fotografie auch deshlab interessant, weil man zugleich kreativ sein kann, ein Gesp&uuml;r f&uuml;r Licht haben muss, man auch handwerklich geschickt und technikinteressiert sein sollte. Dar&uuml;ber hinaus&nbsp;muss man auch ein solides Verst&auml;ndnis f&uuml;r IT mitbringen. Das hat den Beruf f&uuml;r mich interessant gemacht, weil er nicht klassisch in eine Richtung geht. Innerhalb des Berufes kann man zudem Schwerpunkte setzen. Bei mit ist die Still-Life-Fotografie&nbsp;zur gro&szlig;en Leidenschaft geworden.</p>
<p dir="ltr">Ich werde meistens f&uuml;r Produktaufnahmen gebucht. Da ich diese dann in meinem eigenen Stil ablichte, werden oft Still-Life-Fotos daraus. Das Interesse f&uuml;r Still-Lifes entsteht durch die &Auml;sthetik von Gegenst&auml;nden an sich. Dinge in ein bestimmtes Genre zu r&uuml;cken und dann so festzuhalten, mag ich. F&uuml;r das ausgew&auml;hlte Bild habe ich beispielsweise einen Eisw&uuml;rfelbeh&auml;lter aus den 40er Jahren benutzt, den ich auf einem Flohmarkt gefunden habe. Ich habe mich gefragt, wie ich diesen in Szene setzen m&ouml;chte und habe ihn dann mit dem modernen Plastikl&ouml;ffel kombiniert. Das ergibt auch farblich schon Gegens&auml;tze.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Dinge einfach nebeneinander legen und schauen wie sie wirken? Wie kann ich mir das vorstellen?</p>
<p dir="ltr">Tom B&auml;ssler: Als erstes bestimme ich die Perspektive, ob ich seitlich, frontal oder aus der Vogelperspektive fotografieren m&ouml;chte. Die Untergr&uuml;nde sind f&uuml;r mich auch sehr wichtig, die m&uuml;ssen einen Charakter haben. Der auf dem Bild ist etwa zerkratzt. Man kann sich vorstellen, dass es sich um eine Baroberfl&auml;che handelt, auf der t&auml;glich Dinge angerichtet werden. Insgesamt muss alles zusammenpassen, die Kleinigkeiten drum herum, die Ausrichtung der Gegenst&auml;nde und die Anordnung. In meinen Vorstellungen versch&auml;tze ich mich manchmal mit den Gr&ouml;&szlig;enverh&auml;ltnissen. In der Realit&auml;t wirken die Dinge manchmal viel gr&ouml;&szlig;er. Bei diesem Bild hat alles gepasst. Ich habe nur die Perspektive bestimmt, das Tuch und das Glas zu der Eisw&uuml;rfelform und dem L&ouml;ffel gelegt. Aber ich bin eigentlich &nbsp;nicht der Mensch, der sehr viel Geduld hat und die Dinge tausend Mal hin- und herdreht.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was ist f&uuml;r Sie pers&ouml;nlich ein sehr gutes Foto, egal, ob es sich um Ihr eigenes oder das von anderen Menschen dreht?</p>
<p dir="ltr">Tom B&auml;ssler: Ich muss an dem Bild h&auml;ngenbleiben, es muss etwas Besonderes ausstrahlen. Manchmal sind es Modefotos, manchmal sind es Foodfotos, die mir gut gefallen. Wenn die Perspektive einen Blickwinkel freigibt, der mich neugierig macht oder sogar irritiert, verweile ich l&auml;nger. An der Verweildauer allein merke ich, ob mich ein Bild reizt oder nicht.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hat sich Ihre Motivation als Fotograf in den letzten Jahren ver&auml;ndert?</p>
<p dir="ltr">Tom B&auml;ssler: Als es noch keine Bilderfluten&nbsp;gab, habe ich Bilder, die mir gut gefallen haben, wochenlang betrachten k&ouml;nnen. Ich konnte von ihnen lange zehren. Ich habe sie gedruckt, vergr&ouml;&szlig;ert, auf Alu gezogen, eingerahmt und aufgeh&auml;ngt. Durch die Bilderflut in den Medien, im Internet, merke ich, dass mir ein Bild, das mir an einem Tag gefallen hat, mich am n&auml;chsten Tag kaum noch interessiert. Ich ertappe mich dabei, schnell das n&auml;chste Bild machen zu wollen und damit diesen schnellen Fluss selbst zu erzeugen, immer nachlegen zu wollen oder zu m&uuml;ssen. Es gibt kein Zur&uuml;ck mehr zur Langsamkeit.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Ihr Fokus liegt auf Produkten und weniger auf Menschen.</p>
<p dir="ltr">Tom B&auml;ssler: W&auml;hrend meiner Ausbildung mussten wir Auszubildenen samstags Hochzeiten und Familienportraits machen. Das waren Akkordarbeiten an immer den gleichen Positionen. Die Fotografierten waren stets total aus dem H&auml;uschen, aber ich konnte die Bilder &nbsp;nicht mehr sehen, weil es immer und immer wieder dasselbe war. Es hat mich abgeschreckt, dass die Leute mit so einfachen Sachen zufrieden waren. Komischerweise habe ich in letzter Zeit angefangen Portraits zu machen, aber das sind K&uuml;nstler oder irgendwelche bekannten Pers&ouml;nlichkeiten. Das ist anders. Die Arbeit wird ganz anders gesch&auml;tzt. Die Portraitfotografie habe ich bisher nicht beworben, weil ich Angst hatte, dass Eltern anrufen, die Ihre Kinder vor blauem Hintergrund auf einem gelben Strohballen fotografiert haben wollen. Das w&uuml;rde ich nie machen wollen!</p>
<p dir="ltr">Meine Liebe gilt der Produktfotografie, Still-Lifes, Foodaufnahmen und der klassischen Werbefotografie. Das macht mir am meisten Spa&szlig;.</p>
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<p><a href="http://www.berufsfotografen.com/tom-baessler-73240-wendlingen/4149" target="_blank">Tom B&auml;ssler&nbsp;auf BF</a></p>
<p><a href="http://www.tombaessler.com/" target="_blank">Tom B&auml;ssler</a></p>
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<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Tom B&auml;ssler gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/es-gibt-kein-zurueck-zur-langsamkeit-fotograf-tom-baessler</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Ich lasse Motive gerne auf mich zukommen&quot; -  Fotograf Guido Schiefer</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-lasse-motive-gerne-auf-mich-zukommen-fotograf-guido-schiefer</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotograf Guido Schiefer 550.jpg" alt="" width="550" height="357" /></p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch <a href="http://www.guidoschiefer.de/" target="_blank">Guido Schiefer</a>.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr Schiefer, Sie haben ein ziemlich rotes Bild ausgew&auml;hlt!</p>
<p dir="ltr">Guido Schiefer:&nbsp;Ja, definitiv! Entstanden ist es auf dem Stand des deutschen Tapeteninstitutes auf der internationalen M&ouml;belmesse. Ich mag das kreative Chaos auf diesem Bild, die vielen Dinge, die es dort zu entdecken gibt und vor allem die verschiedenen Rott&ouml;ne. Es erinnert mich stark an ein Wimmelbild, die sich meine Tochter &ouml;fter anschaut und auf denen es st&auml;ndig etwas Neues zu entdecken gibt. Das macht das ausgew&auml;hlte Bild einfach spannend und anders.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wenn Sie normalerweise fotografieren, gibt es da etwas, was Ihnen besonders wichtig ist?</p>
<p dir="ltr">Guido Schiefer: Ja, nat&uuml;rlich. Ich versuche immer neue Ansichten zu finden, neue Perspektiven zu entdecken. Nat&uuml;rlich ist mir das Licht auch immer sehr wichtig.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie war das hier, haben Sie gleich bemerkt, dass dieses Foto gut werden wird?</p>
<p dir="ltr">Guido Schiefer: Ja, weil ich fasziniert war von diesem roten Chaos. Mir war sofort klar, dass es ein besonderes Foto werden wird. Wenn Bilder Geschichten erz&auml;hlen ist das toll und ma&szlig;geblich. Wenn dar&uuml;ber hinaus das Licht zum eigentlichen Motiv passt, ist das noch besser. Gerade sch&ouml;nes Licht liegt mir immer am Herzen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was m&ouml;gen Sie an Ihrem Beruf?</p>
<p dir="ltr">Guido Schiefer: Als Fotograf habe ich die M&ouml;glichkeit, in verschiedene Bereiche zu schnuppern. Ich bekomme dadurch viel Hintergrundwissen. In einer Produktionshalle von einem Autohersteller zu sein, ist beispielsweise sehr spannend, wenn man sieht, wie ein Auto zusammengebaut wird. Bei jedem Auftrag lerne ich neue Menschen und ihr Leben kennen. Das ist einmalig. Ich lerne auch eine Bandbreite von Menschen kennen, vom Vorstandsvorsitzenden eines Konzerns bis zum Flie&szlig;bandarbeiter. Ich habe mit allen in der Firma Kontakt, lerne etwas &uuml;ber ihr Leben und kann mir einen umfassenderen Eindruck verschaffen. Das ist wahnsinnig spannend. Das bietet wahrscheinlich kaum ein anderer Beruf.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hat sich Ihre fotografische Motivation im Laufe der Zeit ver&auml;ndert?</p>
<p dir="ltr">Guido Schiefer: Ja, ich komme urspr&uuml;nglich aus dem journalistischen Bereich. Als ich 17-18 Jahre alt war wollte ich mit meinen Fotos die Welt retten. Ich war in Afghanistan und auch in Kambodscha. Das war damals sehr drastisch. In Kambodscha habe ich Stra&szlig;enkinder begleitet. Dabei sind eindrucksvolle Bilder entstanden, die zwar ver&ouml;ffentlicht wurden, aber nicht wirklich etwas bewegen konnten.</p>
<p dir="ltr">Anf&auml;nglich lagen mir meine Reportagen inhaltlich immer sehr am Herzen. Wenn man dann immer wieder bemerkt, dass die Bilder nichts ver&auml;ndern, ver&auml;ndert sich etwas bei einem selbst. Irgendwann habe ich diese jugendlichen Illusionen aufgegeben. Mit meiner Familie ist dann eine andere, auch finanzielle Verantwortung hinzugekommen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Warum und wie sind Sie Fotograf geworden?</p>
<p dir="ltr">Guido Schiefer: Das ist eine geradlinige und recht kurze Geschichte. Ich bin nach dem Abitur nach Paris gefahren mit einer Handvoll &nbsp;Schwarz-Wei&szlig;-Filme. Vorher hatte ich nie ernsthaft fotografiert. In Paris habe ich mich ausprobiert, ich habe sehr experimentell gearbeitet und etwa Bilder mit Langzeitbelichtungen aus der Hand gemacht. Meine damalige Freundin hatte die M&ouml;glichkeit Schwarz-Wei&szlig;-Bilder zu vergr&ouml;&szlig;ern. Ich kam so zum ersten Mal mit Dunkelkammerarbeit in Ber&uuml;hrung und war sofort fasziniert. F&uuml;r mich war das wie Magie: Man legt das belichtete Fotopapier in den Entwickler und ganz langsam kommt das Bild zum Vorschein. Mich hat das total gepackt.</p>
<p dir="ltr">Ich habe danach zwei Fotokurse bei der Volkshochschule gemacht und habe sofort angefangen sehr intensiv und ernsthaft zu fotografieren. Ich habe mich dann rasch f&uuml;r einen Studienplatz an der Fachhochschule in Dortmund beworben und eine Zusage bekommen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wo liegt Ihr Fokus in 2017? Wo wollen Sie hin?</p>
<p dir="ltr">Guido Schiefer: Ich m&ouml;chte gern wieder mehr freie Arbeiten produzieren, weil ich das auch f&uuml;r meine Auftragsarbeiten inspirierend empfinde. Noch habe ich keine neue Serie angefangen, aber oft scheint es mir auch so, als f&auml;nden mich die Themen und nicht umgekehrt.</p>
<p dir="ltr">Ich habe beispielsweise eine Serie von Rhein-Strandgut fotografiert. Das erste Bild entstand, weil ich bei einem Spaziergang am Rhein eine verrostete Dose mitnahm und diese wochenlang im Studio rumlag, bis ich sie dann fotografierte und danach gezielt nach weiteren Objekten gesucht habe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.berufsfotografen.com/guido-schiefer-50670-koeln/3531">Guido Schiefer&nbsp;auf BF</a></p>
<p><a href="http://www.guidoschiefer.de/" target="_blank">Guido Schiefer</a></p>
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<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Guido Schiefer gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
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<p>&nbsp;</p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-lasse-motive-gerne-auf-mich-zukommen-fotograf-guido-schiefer</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Fotos haben immer eine subjektive Aussage&quot; - Fotograf Knut Stritzke</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotos-haben-immer-eine-subjektive-aussage-fotograf-knut-stritzke</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/all_or_nothing_Stritzke 550.jpg" alt="all_or_nothing_Stritzke 550" /></p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch&nbsp;<a href="http://www.k-stritzke.de/" target="_blank">Knut Stritzke</a>&nbsp;mit einem grafischen Architekturbild.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr Stritzke, Sie haben ein grafisches Bild als Ihr wichtigstes Motiv aus 2016 ausgesucht. Was bedeutet es f&uuml;r Sie?</p>
<p class="p1">Knut Stritzke: Eigentlich wollte ich dar&uuml;ber keine Worte verlieren, damit die Intensit&auml;t nicht verloren geht. Die strukturierte Fl&auml;che und der offene Horizont verbunden durch ein Megaphon, symbolisieren f&uuml;r mich einen Wendepunkt vor dem ich immer wieder stehe. Eine Klarheit und Ruhe in der Kommunikation, die ich oft suche. 2016 war ein Wendejahr f&uuml;r mich wie f&uuml;r viele andere Menschen. Es ist ein intensives Bild f&uuml;r mich und das auch &uuml;ber das letzte Jahr hinaus.</p>
<p class="p1">&nbsp;</p>
<p class="p1">BF: W&uuml;rden Sie sagen, dass diese Art der Fotografie typisch f&uuml;r Sie ist?</p>
<p class="p1">Knut Stritzke: In gewisser Weise schon, da es auf den ersten Blick sehr viel Ruhe ausstrahlt, sehr auf das Wesentliche reduziert ist, durch die klare Symmetrie eine Ordnung entstehen l&auml;sst. Diese Art der Bildsprache mag ich sehr gern. Bei meinen freien Arbeiten, versuche ich grundlegende Fragen zu stellen, die mir in Bezug auf meine Umwelt wichtig sind. Diese Arbeiten spiegeln mich stark wieder. Bei Auftragsarbeiten muss ich mich nat&uuml;rlich st&auml;rker nach den W&uuml;nschen der Auftraggeber richten. Der Fokus gerade bei der Unternehmensfotografie liegt nat&uuml;rlich auf positiven Aspekten. Themen, die mich und meine Umwelt betreffen, kann ich dabei schwer einbringen. Dies sind meistens zwischenmenschliche Themen. Dabei geht es um Schwierigkeiten die Menschen nur miteinander l&ouml;sen k&ouml;nnen , den Umgang von Menschen mit ihrer Umwelt und die Auswirkungen davon. Das besch&auml;ftigt mich vor allem in den freien Arbeiten.</p>
<p class="p1">&nbsp;</p>
<p class="p1">BF: Im Text zu Ihrem Best-of-2016 schreiben Sie sinngem&auml;&szlig;, dass es sich bei manchen Fotos wie mit Witzen verh&auml;lt. Wenn man sie erkl&auml;rt, gehen sie kaputt.</p>
<p class="p1">Knut Stritzke: Ich meinte damit, dass die Pointe leicht verloren gehen kann, wenn man versucht, die Bilder zu erkl&auml;ren. Dann konzentriert sich der Betrachter auf die Worte und l&auml;sst sich nicht auf das Motiv ein. Ich finde es aber wichtig, dass jeder ein Bild f&uuml;r sich zu interpretieren versucht. Es gibt einige K&uuml;nstler, die sehr kreative pr&auml;gnante Bildunterschriften w&auml;hlen, damit erkl&auml;rt sich das Bild dann von selbst und im Sinne des K&uuml;nstlers.</p>
<p class="p1">&nbsp;</p>
<p class="p1">BF: Wussten Sie im Moment der Aufnahme bereits, dass es ein besonderes Bild f&uuml;r Sie wird oder hat das sich erst sp&auml;ter ergeben?</p>
<p class="p1">Knut Stritzke: Das Bild an sich war schon konzeptionell erarbeitet, die Vielschichtigkeit des Motivs, da es zu einer schwierigen Zeit in Griechenland entstand, hat sich im Nachhinein ergeben.</p>
<p class="p1">&nbsp;</p>
<p class="p1">BF: Was gef&auml;llt Ihnen an der Fotografie?</p>
<p class="p1">Knut Stritzke: Ich kann frei meine Richtung in der Fotografie bestimmen. Ich erfahre sehr viel &uuml;ber Menschen und ihre Arbeit und kann hinter die Kulissen schauen. Mir gef&auml;llt, dass ich Momente festhalten kann, die sonst wahrscheinlich ungesehen an vielen vor&uuml;berziehen. Bilder, die ich im Kopf habe, kann ich anderen Menschen zug&auml;nglich machen. Das ist ein Privileg des Fotografen. Es verh&auml;lt sich wie bei einem Maler, der eine Idee davon hat, was er mit seinem Pinsel ausdr&uuml;cken m&ouml;chte, wie und welche Farben er dabei verwenden will. Als Fotograf kann ich auch ein Bild von z.B. einem Menschen entstehen lassen, so wie ich ihn sehe. Ich kann Momente und Geschichten auf einem Foto entstehen lassen. Es ist immer eine subjektive Sichtweise, die ich habe. Das Tolle ist, dass ich diese Sicht der Dinge &uuml;ber die Fotos kommunizieren kann.</p>
<p class="p1">&nbsp;</p>
<p class="p1">BF: Was ist, wenn der fotografierte Mensch nicht mit der Art, wie Sie ihn sehen, &uuml;bereinstimmt?</p>
<p class="p1">Knut Stritzke: Ich unterscheide zwischen den freien Arbeiten und den Auftr&auml;gen. Bei einer freien Arbeit wissen die Menschen, dass es meine Arbeit ist und haben nicht die Erwartung, dass ihre Vorstellung im Motiv verwirklicht wird. Bei Auftr&auml;gen gibt es mehr Vorgaben und dementsprechend plane ich auch.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.knutstritzke.de/" target="_blank">Webseite Knut Stritzke</a></p>
<p><a href="/knut-stritzke-10178-berlin/4881" target="_blank">Knut Stritzke auf BF</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben diesem Foto von Knut Stritzke&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotos-haben-immer-eine-subjektive-aussage-fotograf-knut-stritzke</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Ich mag es Geschichten zu erzählen&quot; - Fotograf Steffen Scheyhing</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-mag-es-geschichten-zu-erzaehlen-fotograf-steffen-scheyhing</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/steffen scheying 550.jpg" alt="steffen scheying 550" /></p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch&nbsp;<a href="http://www.steffenscheyhing.de/" target="_blank">Steffen Scheyhing</a>&nbsp;mit&nbsp;dem Bild eines Hundes.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Hallo Herr Scheyhing, ein allein spazierender Hund ist Ihr Lieblingsbild aus 2016.</p>
<p dir="ltr">Steffen Scheyhing: Ja, mittlerweile h&auml;ngt es auch in meinem B&uuml;ro. Das Foto ist an einer Strandpromenade in Portugal entstanden. Es war eine skurrile Situation: Erst kam eine gro&szlig;e Gruppe angetrunkener Franzosen aus einem Restaurant und dann lief dieser Hund mutterseelenallein, zielstrebig und selbstbewusst an mir vorbei.&nbsp;<span lang="EN">Offenbar geh&ouml;rte er zu der Gruppe, schien sich aber bewusst von ihr absetzen zu wollen.&nbsp;</span>Dass dieses Foto mein Lieblingsbild aus 2016 geworden ist, ist eine reine Gef&uuml;hlsentscheidung. Ich finde es einfach nur sch&ouml;n. Auch deshalb, weil es kein typisches Tierfoto ist und dieser Hund eigenst&auml;ndig wie ein Mensch zu sein scheint. Er ist ein erwachsener Hund, der beschlie&szlig;t an der K&uuml;ste spazieren zu gehen. Fr&uuml;her habe ich auch manchmal Hunde fotografiert, aber nicht wie man typischerweise ein Tier fotografieren w&uuml;rde, sondern eher wie ein charaktervolles Menschenportrait. In dieser Hinsicht gibt es zu diesem Bild eine gewisse Parallele.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Worauf legen Sie bei Ihren Arbeiten Wert? Was spricht Sie an?</p>
<p dir="ltr">Steffen Scheyhing: Mir ist wichtig, dass es real ist, dass Menschen so fotografiert werden, wie sie sind oder wie ich sie sehe. Die typische Modelfotografie interessiert mich weniger. Toll finde ich Charakterfotografie oder derzeit auch Stra&szlig;en, die durch Landschaften f&uuml;hren. Architektur- und Landschaftsfotografie machen mir auch Freude. Im Grunde genommen reizen mich Projekte und Motive, bei denen ich mich mit einbringen kann. Mich interessiert, was ich pers&ouml;nlich als sch&ouml;n empfinde. Was das genau ist, kann ich schwer beschreiben. Deshalb bin ich wohl auch Fotograf geworden.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was hat das eingereichte Bild f&uuml;r Sie?</p>
<p dir="ltr">Steffen Scheyhing: Ich habe das Foto wochenlang auf Reisen nur auf der Speicherkarte gesehen und habe mich gefreut, es Zuhause endlich in gro&szlig; anzuschauen. Da Bild war also von Beginn an besonders f&uuml;r mich. Beim Ausl&ouml;sen habe ich schon gemerkt, das es ein tolles Bild wird. Das ist f&uuml;r mich ein Merkmal f&uuml;r ein gutes Foto. Man sollte es l&auml;nger anschauen wollen; man muss daran h&auml;ngen bleiben. Meist erz&auml;hlen solche Bilder eine Geschichte oder transportieren Emotionen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie w&uuml;rde die Geschichte zu Ihrem Foto sein, wenn Sie die Situation vor Ort nicht kennen w&uuml;rden?</p>
<p dir="ltr">Steffen Scheyhing: Der Hund wohnt irgendwo am Meer. Er wei&szlig; genau wohin er will. F&uuml;r ihn ist es das Normalste auf der Welt dort selbstbestimmt und frei entlang zu laufen. Das Leben macht ihm einfach Spa&szlig;. Dass der Hund relativ klein auf dem Bild ist, hilft der Geschichte. Er hat ja noch einiges zu laufen, bis er aus dem Bild raus ist.<br />Es sind auch gestalterische Sachen, die mir gefallen. Es ist f&uuml;r mich ein stimmiges Foto. Weil rechts noch ein St&uuml;ck Land zu sehen ist und links, als Gegenst&uuml;ck, das blaue Meer erkennbar ist, entsteht eine gestalterische Dreiteilung.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Haben Sie ihn eigentlich kommen sehen?</p>
<p dir="ltr">Steffen Scheyhing: Ich habe den Hund tats&auml;chlich vorher gesehen und gewartet bis er da ist und ins Bild l&auml;uft. Das Motiv, der Ausschnitt war schon gew&auml;hlt und der Hund ist dann nur noch ins Bild gelaufen. Es ging relativ schnell, aber es blieb genug Zeit, um das Motiv zu planen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?</p>
<p dir="ltr">Steffen Scheyhing: Es war kein Kindheitswunsch und hat sich erst &uuml;ber die Jahre entwickelt. Nach einer technischen Ausbildung bin ich durch befreundete Fotografen immer mehr mit Fotografie in Ber&uuml;hrung gekommen. Mir ist dabei bewusst geworden, dass meine Fotos gar nicht so schlecht sind und dann habe ich mich entschieden, eine schulische Ausbildung zu machen und professioneller Fotograf zu werden.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: W&uuml;rden Sie dieses Bild als f&uuml;r Sie typisch bezeichnen?</p>
<p dir="ltr">Steffen Scheyhing: Ich mag es, Geschichten zu erz&auml;hlen und ich m&ouml;chte, dass bei meinen Bildern ein interpretatorischer Freiraum erhalten bleibt. Zudem fotografiere ich gerne frontal und mag einen stringenten Bildaufbau, wie die parallelen Linien in diesem Bild. Somit w&uuml;rde ich schon sagen, dass es sich hier um ein typisches Bild f&uuml;r meine Bildsprache handelt. Diese Charakteristika finden sich auch in meinen Architekturbildern wieder.<br />Die&nbsp;zentrale Sichtweise oder eine geradlinige Anordnung sind wiederkehrende Stilelemente bei mir, egal ob ich Menschen oder Architektur fotografiere.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.steffenscheyhing.de/" target="_blank">Steffen Scheyhing</a></p>
<p><a href="/steffen-scheyhing-71638-ludwigsburg/5297" target="_blank">Steffen Scheyhing auf BF</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Steffen Scheyhing&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-mag-es-geschichten-zu-erzaehlen-fotograf-steffen-scheyhing</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Gute Reportagefotografen sind unsichtbar&quot; - Fotograf Tom Pingel</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/gute-reportagefotografen-sind-unsichtbar-fotograf-tom-pingel</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/fotograf tom pingel 550.jpg" alt="fotograf tom pingel 550" /></p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch&nbsp;<a href="http://www.tompingel.de" target="_blank">Tom Pingel</a>&nbsp;mit dem Bild aus einer Unternehmensreportage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr Pingel, Sie zeigen ein stimmungsvolles Motiv, das wie ein beil&auml;ufig fotografierter Schnappschuss aussieht. Obwohl es unscharf ist, f&uuml;hlt man die vertrauensvolle Atmosph&auml;re zwischen den beiden Arbeitern.</p>
<p dir="ltr">Tom Pingel: Dieses Foto ist bei einer mehrt&auml;gigen Reportage f&uuml;r ein mittelst&auml;ndisches Unternehmen entstanden. Die Offenheit und die Selbstverst&auml;ndlichkeit der Mitarbeiter dort hat mich beeindruckt. Ich hatte diesen Mann bei der Arbeit fotografiert und pl&ouml;tzlich sprang aus dem Nichts ein Kollege heran und polierte ihm die Glatze. Ich empfand diese Szene als au&szlig;ergew&ouml;hnlich, dass der Mitarbeiter das Vertrauen hat und lacht. Das geht nur, wenn man sich im Arbeitsumfeld sehr sicher f&uuml;hlt und wenn Toleranz und Respekt herrschen. Diese Punkte sind mir pers&ouml;nlich und in meiner fotografischen Arbeit wichtig und gerade deshalb mag ich dieses Bild besonders.</p>
<p dir="ltr">Mittlerweile bin ich ja seit 30 Jahren in der Fotografie t&auml;tig und habe dabei in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet: als Werbefotograf, als Dozent an Hochschulen, als Inhaber einer Bildagentur. Ein f&uuml;r mich wichtiger Punkt ist dabei aber immer eine m&ouml;glichst authentische Fotografie zu leben geblieben. Ganz gleich, ob es um Dienstleistung oder um Produkte geht, letztlich sind es immer Menschen, die wichtig sind.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Authentizit&auml;t wird h&auml;ufig mit Echtheit oder Originalit&auml;t gleichgesetzt. Wie definieren Sie diese pers&ouml;nlich und in Ihrer Fotografie?</p>
<p dir="ltr">Tom Pingel: F&uuml;r mich ist Authentizit&auml;t die Sch&ouml;nheit des Augenblicks, die Wahrheit in dem Realen, das Gegenteil von Inszenierung. Fotografie ist ein Medium des Weglassens. Es f&auml;ngt mit dem Ausschnitt an, man zeigt ja immer nur einen Teil der Welt. Wenn ich fotografiere, lege ich den Fokus auf etwas fest und blende etwas anderes aus. Daraus entsteht ein narratives Element, dass auf den Moment davor und den Moment danach verweisen kann. Somit erz&auml;hlt das Bild eine kleine Geschichte. Das ist f&uuml;r mich die Magie der Fotografie. Das Authentische ist dann tats&auml;chlich das Echte. Oft findet man dies eben in Schnappsch&uuml;ssen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wussten Sie schon in der Situation, dass dies ein besonderes Bild f&uuml;r Sie wird?</p>
<p dir="ltr">Tom Pingel: Ja, das sp&uuml;rt man eigentlich schon. In diesem Fall war es aber keine Situation, die sich angek&uuml;ndigt hat. Als Fotograf schafft man Grundbedingungen, um dann im Moment intuitiv arbeiten zu k&ouml;nnen. Das ist ja das Tolle f&uuml;r den Fotografen, dass man dann nur noch seinem Bauch folgen kann. Umso erfahrener man als Fotograf ist, desto besser kann man quasi in die Zukunft gucken. Das hier war jedoch eine Situation, die f&uuml;r mich &uuml;berhaupt nicht vorhersehbar war. Das Bild ist auch nicht technisch einwandfrei, es hat im Grunde eine zu langer Belichtungszeit, aber die Dynamik kommt durch die Bewegungsunsch&auml;rfe zum Tragen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Sie haben gesagt, dass Sie drei Tage in der Firma waren. Wie bewegen Sie sich dort, damit authentische Bilder entstehen?</p>
<p dir="ltr">Tom Pingel: Daf&uuml;r habe ich im Laufe der Zeit ein gewisses Repertoire entwickelt. Man kann Menschen einerseits nat&uuml;rlich inszenieren und Ihnen die M&ouml;glichkeit geben mit der Kamera zu interagieren, man kann Menschen aber auch beobachten und versuchen als Fotograf m&ouml;glichst unsichtbar zu sein. Wenn ich drei Tage in einer Firma bin, dann plane ich verschiedene Dinge ein. Es gibt inszenierte Sachen wie Businessportaits oder Meetingsituationen. Diese m&uuml;ssen vorbereitet werden. Dazwischen nehme ich mir aber immer auch Zeit, um sozusagen frei zu fotografieren. Meist ist daf&uuml;r ein halber Tag vorgesehen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was ist f&uuml;r Sie ein sehr gutes Fotos, welche Bilder ber&uuml;hren Sie pers&ouml;nlich?</p>
<p dir="ltr">Tom Pingel: Ich mag Bilder, in denen ich etwas entdecken kann, durch die ich etwas erfahre, wo meine Neugierde befriedigt wird. Bilder, die vielleicht auch eine gewisse Schonungslosigkeit besitzen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei eher um Bilder aus dem k&uuml;nstlerischen Bereich, Streetfotografie oder sozialdokumentarische Fotografie. Das sind dann die Bilder, die mir etwas bedeuten. Das Tolle in der Fotografie ist somit f&uuml;r mich, dass kein Shooting wie das andere ist. Es gibt immer etwas Neues und man kommt mit so vielen unterschiedlichen Bereichen in Kontakt. Ich habe die M&ouml;glichkeit, viel Neues zu lernen. Das gilt insbesondere f&uuml;r die Wissenschaftsfotografie.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Sie haben auch an Hochschulen unterrichtet. Was raten Sie den Studierenden?</p>
<p dir="ltr">Tom Pingel: Im Grunde ist das Wichtigste nur das zu machen, was Spa&szlig; macht. Die Fotografie muss Freude machen, ansonsten k&auml;mpft man st&auml;ndig und versucht Erwartungen zu erf&uuml;llen, die man nicht erf&uuml;llen kann. Ohne Freude, kann man auch nicht intuitiv arbeiten.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Ihre Businessportraits sind selten glatt, oder heroisch. Es sind keine klassisch konservativen Bilder von archetypischen F&uuml;hrungspersonen.&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Tom Pingel: Diese klassischen, heroischen, stereotypen Chefportraits habe ich auch irgendwo in meinem Archiv, aber sie sind nicht auf meiner Webseite zu sehen, weil sie mir selbst nicht so wichtig sind. Mich interessieren eher Kanten und Br&uuml;che. Dadurch kommen Auftraggeber zu mir, die eine spezielle Beschreibung haben. Mich interessiert die Wahrheit. Die geleckte, &uuml;berh&ouml;hte und super perfekt fotografierte Darstellung von F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten ist eigentlich vorbei. Nehmen wir etwa den ber&uuml;hmten Kulturstrick Krawatte. Manager, die heute wirklich in Verantwortung stehen, die legen sie bewusst ab. Diejenigen, die wirklich etwas zu sagen haben, m&uuml;ssen sich keine Krawatte umbinden, denn in diesen Bereichen z&auml;hlen ganz andere Werte und F&auml;higkeiten. Das ist mein Eindruck, vielleicht auch meine Hoffnung. Diese authentische Art der Darstellung im Businessbereich ist nicht immer konfliktfrei, aber es wird den Menschen gerecht.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Authentizit&auml;t muss man sich vielleicht leisten k&ouml;nnen. Menschen in F&uuml;hrungsebene k&ouml;nne sich das vielleicht leisten, andere, die auf dem Weg dorthin sind, k&ouml;nnen das m&ouml;glicherweise nicht.</p>
<p><span id="docs-internal-guid-54bc1ccb-8fb0-4528-d558-6a1ce2c74226">Tom Pingel: Ja, aber sie k&ouml;nnten eine Idee davon haben, dass sie sich das leisten wollen. Das reicht ja auch schon. Wenn jemand diesen Horizont nicht mitbringt, kann man nur hoffen, dass diese Person nie eine hohe Position mit F&uuml;hrungsverantwortung erlangt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.tompingel.de" target="_blank">Tom Pingel</a></p>
<p><a href="http://www.berufsfotografen.com/tom-pingel-fotografie-22087-hamburg/4091" target="_blank">Tom Pingel&nbsp;auf BF</a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Tom Pingel&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/gute-reportagefotografen-sind-unsichtbar-fotograf-tom-pingel</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Ich mag inszenierte Motive, die zudem lebendig sind&quot; - Fotografin Anne Wirtz</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-mag-inszenierte-motive-die-zudem-lebendig-sind-fotografin-anne-wirtz</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotografin Anne Wirtz_550.jpg" alt="Fotografin Anne Wirtz best of 2016" width="550" height="268" /></p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch&nbsp;<a href="http://www.annewirtz.de/" target="_blank">Anne Wirtz</a>&nbsp;mit einem im Studio inszenierten Gruppenbild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Hallo Frau Wirtz, erz&auml;hlen Sie mal, was dieses Bild zu Ihrem Lieblingsbild hat werden lassen.</p>
<p>Anne Wirtz: Neben der organisatorischen Herausforderung mit so vielen Menschen zu arbeiten steckt einfach ganz viel Herzblut in dem Bild. Dass das alles so gut geklappt hat und das Bild letztlich genau so geworden ist, wie ich es mir vorgestellt hatte, ist besonders sch&ouml;n. Besonders mag ich&nbsp;die &uuml;berrascht und erstaunt schauenden Gesichter, die einen gro&szlig;en Interpretationsspielraum f&uuml;r den Betrachter lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Eine freie Arbeit mit elf Modellen&nbsp;war&nbsp;sicher eine oganisatorische Herausforderung.&nbsp;</p>
<p>Anne Wirtz: Ja, das Foto ist Ergebnis wochenlanger Vorbereitungen. Alleine die Modelle auszusuchen hat schon recht viel Zeit in Anspruch genommen. Au&szlig;erdem war es gar nicht leicht eine Stylistin zu finden, die sich dieser Mammutaufgabe annehmen wollte, geschweige denn einen Termin zu finden, an dem alle Zeit haben. <br />W&auml;hrend des&nbsp;Shootings ging es nun vor allem darum, dass alle m&ouml;glichst gleichzeitig ein &uuml;berraschtes Gesicht machen. Ich habe den Modellen eine&nbsp;Situation&nbsp;<span class="s1">er</span>z&auml;hlt und mache dann auch gerne vor, wie die Modelle schauen oder gestikulieren sollen.<span class="s1">&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie kann ich mir das genau vorstellen? Haben Sie Gesichtsausdr&uuml;cke vorgemacht?</p>
<p>Anne Wirtz: Ja, genau und die leichte Gestik dazu. Es geht ja darum, dass die Leute total &uuml;berrascht gucken, als w&uuml;rde jemand vor ihnen stehen, den sie ewig nicht gesehen haben oder irgendjemand ganz besonderes.<br />Die eine H&auml;lfte der Menschen sind Modelle, die ich bei einer Agentur gefunden habe. Die andere H&auml;lfte sind Freunde. Ich wollte in jeglicher Hinsicht eine bunte <span class="s1">Mischung </span>an Menschen und Gesichtern haben<span class="s1">.&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Ist das eine typische Arbeit f&uuml;r Sie und wussten Sie schon beim Ausl&ouml;sen, dass es f&uuml;r Sie ein besonderes Bild wird?</p>
<p>Anne Wirtz: Ja, ich mag die inszenierten Sachen, die doch lebendig sind. Das Bild ist so in der Kamera entstanden. Es ist das einzige Bild, auf dem alle zusammen toll aussahen. Nur einmal habe ich geschlossene Augen ausgetauscht.<br />Auf dem Shooting war die Stimmung toll, die Leute sahen super aus. Da wusste ich schon beim Ausl&ouml;sen, dass es gut werden wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was ist Ihnen eigentlich generell bei Ihren Aufnahmen wichtig?</p>
<p>Anne Wirtz: Dass ich einerseits umsetze, was der Kunde m&ouml;chte, weil ich mich als Dienstleister sehe. Dar&uuml;ber hinaus ist es immer sch&ouml;n, wenn ich die M&ouml;glichkeit habe, die eigene Kreativit&auml;t mit einflie&szlig;en zu lassen. Selbst Vorschl&auml;ge zu machen, die dann im Idealfall den Kunden &uuml;berzeugen, ist eine gro&szlig;artige&nbsp;Sache. Meine Aufgabe ist es, die Menschen zu verstehen, auf ihre W&uuml;nsche einzugehen, sie mit meiner Expertise zu beraten und dann ein gutes Foto zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Ist es f&uuml;r Sie erstrebenswert, nur noch frei zu arbeiten?</p>
<p>Anne Wirtz: Nein, ich w&uuml;rde nicht nur frei arbeiten wollen, zum einen, weil es <span class="s1">auch um&acute;s</span> Geld verdienen <span class="s1">geht</span> und zum anderen, weil es f&uuml;r mich eine interessante Konstellation ist, mich mit den W&uuml;nschen von Kunden auseinanderzusetzen und die Vorstellungen der Kunden zu realisieren. Abgesehen davon kann ich auch, je nach Kunde, freier arbeiten. Bei Reportagen habe ich zum Beispiel nur das Thema vorgegeben und kann <span class="s2">dann relativ frei arbeiten.</span>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was denken Sie macht ein richtig gutes Foto aus?</p>
<p>Anne Wirtz: F&uuml;r mich muss das ein Bild sein, das mich im jeweiligen Moment irgendwie packt. Es muss keine bestimmten technischen oder inhaltlichen Kriterien erf&uuml;llen, um ein gutes Foto zu sein.<br />Um mit meinen eigenen Arbeiten zufrieden sein zu k&ouml;nnen, brauche ich das Gef&uuml;hl, dass ich das, was gefordert war, nicht nur passend umgesetzt habe. Das Bild sollte immer zus&auml;tzlich ein kleines i-T&uuml;pfelchen besitzen. Letztlich erfreut das dann ja immer auch den Art director oder den Auftraggeber.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: W&uuml;rden Sie sagen, dass Sie eine eigene Art entwickelt haben zu fotografieren?</p>
<p>Anne Wirtz: Ich lege recht viel Wert auf eine konzeptionelle Arbeitsweise. Meist wei&szlig; ich vorher schon sehr genau, was ich machen m&ouml;chte. Das hei&szlig;t aber nicht, dass ich dabei den Blick nicht nach links und rechts wende. Auf einem Shooting probiere ich immer verschiedene Wege aus, aber generell arbeite ich schon relativ straight.<br />Oft mache ich mir auch Skizzen, obwohl ich &uuml;berhaupt nicht gut zeichnen kann. Von diesem Motiv hatte ich mir auch schon vorher Zeichnungen gemacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Sie sind mit vollem Herzen Fotografin. Was bedeutet Ihnen dieser Beruf?</p>
<p>Anne Wirtz: Das Sch&ouml;nste daran ist die gro&szlig;artige Freiheit. <span class="s1">Ausserdem</span>&nbsp;kommt <span class="s1">man&nbsp;</span>immer wieder an <span class="s1">neue&nbsp;</span>Orte, an die <span class="s1">man&nbsp;</span>sonst nie kommen w&uuml;rde. Dar&uuml;ber hinaus lernt man immer wieder neue Menschen kennen. Ich liebe <span class="s1">diese</span>&nbsp;Abwechslung. Man macht eigentlich nie dasselbe, jedes Shooting ist anders&nbsp;und hat neue Herausforderungen. Ich denke das Wichtigste ist die M&ouml;glichkeit st&auml;ndig Neues <span class="s1">entdecken zu k&ouml;nnen</span>. Das ist f&uuml;r mich ein gro&szlig;er Luxus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Anne Wirtz&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-mag-inszenierte-motive-die-zudem-lebendig-sind-fotografin-anne-wirtz</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Es ist schön, wenn Bilder bleiben&quot; - Fotografin Anne Hufnagl</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/es-ist-schoen-wenn-bilder-bleiben-fotografin-anne-hufnagl</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotografin Anne Hufnagl 550.jpg" alt="Fotografin Anne Hufnagl" width="550" height="367" /></p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch&nbsp;<a href="https://www.romanticshoots.de/" target="_blank">Anne Hufnagl</a>&nbsp;mit einem Paarfoto aus einer Hochzeitsreportage in Hamburg.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p>BF: Sie fotografieren viele Hochzeiten pro Jahr. Was macht gerade dieses Foto zu Ihrem Lieblingsbild?</p>
<p>Anne Hufnagl: Es war von Anfang bis zum Ende ein sehr sch&ouml;ner Auftrag. Bereits das erste Vorgespr&auml;ch noch vor der Buchung hat Spa&szlig; gemacht. Die beiden haben mir zudem wirklich viele Freiheiten gelassen und bei allen Ideen mitgemacht. Dieses Foto ist abends auf dem Hoteldach entstanden, w&auml;hrend die eigentliche Feier lief. &nbsp;Es ist ein Paar zu dem ich immer noch Kontakt habe. Die Chemie hat hier einfach super gut gepasst. Au&szlig;erdem haben die beiden vom Look und von der Mentalit&auml;t perfekt zu mir gepasst. Das war mein ideales Kundenpaar. Ich verbinde mit diesem Foto viele positive Gef&uuml;hle an ein tolles Shooting.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie w&uuml;rden Sie selber den Stil Ihrer Bilder bezeichnen?</p>
<p>Anne Hufnagl: Ich w&uuml;rde meine Bildsprache als modern oder als klassisch- schick bezeichnen. Das entsteht auch durch das Hamburger Klientel. Nat&uuml;rlich mache ich auch manchmal eine Gartenhochzeit oder eine Vintagehochzeit, aber die Nachfrage besteht hier in Hamburg eher nach klassisch, modernen und schicken Sachen.<br />F&uuml;r mich bedeutet das in erster Linie sch&ouml;ne Farben, schicke und moderne Locations. Oft ist es eher eines der gro&szlig;en Hotels an der Alster als ein Bauernhof. &nbsp;Das bedeutet,dass es eher hochwertig und professionell zugeht und weniger verspielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Ihre Hochzeitsbilder sind meist keine archetypischen Hochzeitsbilder, die man h&auml;ufig sieht.</p>
<p>Anne Hufnagl: Ja, das ergibt sich meist daher, dass ich wenig versuche einzugreifen und zu dirigieren. Auch wenn ich eher klassische Motive umsetze, gebe ich dem Paar eben keine Anweisungen wie sie schauen oder was sie machen sollen. Ich lasse sie einfach sie selbst sein. Deswegen sieht auch jede Hochzeit anders aus, weil ich die Motive fotografiere, die sich an diesem Tag ergeben und wir nichts vorher planen. Ich habe kein Pinterest-Moodboard in dem die Top-10-Hochzeitsmotive drin sind, die ich fotografieren will, sondern ich gucke einfach wie die Leute sind. Vielleicht ist das auch ein bisschen Klischee, aber die sind wirklich einfach alle anders. Dementsprechend ist auch jede Hochzeit insgesamt und jedes Hochzeitsbild anders. Was gleich bleibt ist mein Bearbeitungsstil, meine Handschrift. &nbsp;Die Paare haben so das Gef&uuml;hl, dass sie das selbst auf den Bildern sind. Das ist eine direkte, ehrliche Art der Fotografie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Klappt diese offene Zusammenarbeit immer bei Ihnen?</p>
<p>Anne Hufnagl: &nbsp;F&uuml;r mich ist es wichtig, dass es zwischenmenschlich passt. Ich muss das Gef&uuml;hl haben, dass die Leute sich auch schon beim Vorgespr&auml;ch mit mir entspannen k&ouml;nnen. Das Kennenlernen ist mir sehr wichtig. &nbsp;Es ist auch v&ouml;llig in Ordnung, wenn es nach dem Vorgespr&auml;ch nicht zum Shooting kommt, weil es nicht gepasst hat<br />H&auml;ufig liegen zwischen Buchungstag und Hochzeit Monate. Da ist es wichtig, in Kontakt zu bleiben. Ich treffe mich mit dem Paar zwei Wochen vor der Hochzeit &nbsp;noch einmal. <br />Dadurch haben die Menschen das Gef&uuml;hl, dass ich dazugeh&ouml;re. Ich interessiere mich auch wirklich f&uuml;r die Geschichten hinter den Menschen, teilweise kenne ich vorher schon die halbe Familiengeschichte. Weil die Paare merken, dass ich keine Flie&szlig;bandarbeit mache, sondern sie kenne und sie sie selber sein k&ouml;nnen, entsteht ein vertrauensvolles Miteinander, das andere, sch&ouml;ne Bilder erm&ouml;glicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Auf Ihrer Webseite beschreiben Sie Ihre Bilder als k&uuml;nstlerische Hochzeitsfotos.</p>
<p>Anne Hufnagl: Ich arbeite wahnsinnig gern mit den jeweiligen Locations. Wenn ich in einem Fachwerkhaus fotografiere, soll es auch deutlich mit auf dem Bild sein. Ich versuche auch immer einen zweiten, anderen Blickwinkel zu finden. Zudem ist die Bearbeitung f&uuml;r mich sehr wichtig. Da arbeite ich meist ohne Photoshop in Lightroom an der Anpassung der Farben, damit eine Art Filmlook entsteht. Es soll ein wenig nach Fr&uuml;her aussehen, ein wenig analog.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie kommt es eigentlich, dass Sie sich auf Hochzeiten spezialisiert haben?</p>
<p>Anne Hufnagl: Das war eigentlich ein Zufall. Fr&uuml;her habe ich viel Fashion-Kataloge fotografiert und eines Tages fragte mich einer meiner Kunden, ein Agenturchef, ob ich nicht die Hochzeit seiner Tochter fotografieren k&ouml;nnte.<br />Ich habe schnell gemerkt, dass mir das Spa&szlig; macht und ich den Leuten Bilder geben kann, die etwas Besonderes sind und an denen sie ein Leben lang Freude haben werden. Das zu wissen tut mir nat&uuml;rlich auch gut. Mittlerweile fotografiere ich fast nur noch Hochzeiten. Zudem mag ich es mit echten Menschen zu arbeiten. In der Katalogfotografie arbeiten Modelle und denen ist es nicht wichtig, ob das Foto toll wird, denn sie haben meist schon viele tolle Fotos in der Mappe.</p>
<p>Bei den Hochzeiten habe ich das Gef&uuml;hl, das ich wirklich etwas Besonderes geben kann. Diese Bilder haben eine Bedeutung. Ein Fashionkatalog ist am Ende der Saison vergessen. Die Hochzeitsfotos bleiben bei den Familien und das ist ein sch&ouml;nes Gef&uuml;hl. Ich m&ouml;chte etwas schaffen, was bleibt und das schafft man mit Werbung nicht. Damit verdient man zwar gutes Geld, aber f&uuml;r die eigene Entwicklung, oder wenn man das Gef&uuml;hl mag, etwas tolles zu machen, sind Hochzeitsfotos die bessere Wahl. <br />Ich mag zudem die Freiheit, die ich habe. Wenn dann das Ergebnis stimmt und das eigene Auftreten auch ein bisschen cool ist, ist das doch eigentlich eine gute Kombination.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wusste Sie bei diesem Motiv sofort, dass es ein besonderes Foto wird?</p>
<p>Anne Hufnagl: Ich wusste auf jeden Fall, dass es ein besonderer Moment ist. Auf dieses Hoteldach darf man eigentlich nicht. Ich hatte mich wirklich mehrere Stunden von der Kellnerin bis zum Hoteldirektor durchgefragt, bis wir dort hoch durften. Wir mussten sogar unterschreiben, dass das Hotel nicht haftet, wenn wir herunterfallen w&uuml;rden. Das Licht war dann perfekt, die beide waren entspannt und ich hatte gleich das Gef&uuml;hl, dass das etwas Besonderes ist. Das klappt einfach nicht bei jeder Hochzeit. Es gibt immer besondere Momente, sch&ouml;ne Fotos, aber Momente, in denen alles passt, das ist selten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was ist f&uuml;r Sie pers&ouml;nlich wichtig an einem Foto? Was ist f&uuml;r Sie ein sehr gutes Foto?</p>
<p>Anne Hufnagl: Ein sehr gutes Foto l&ouml;st im Betrachter etwas aus. Man kann ein Foto haben, das handwerklich tipptopp ist, aber dennoch keine Bedeutung hat oder Gef&uuml;hle ausl&ouml;st. So ein Bild &uuml;berbl&auml;ttert man in einem Magazin oder klickt es online einfach weiter, weil es dann doch nur perfekt ist. Manchmal gibt es aber Fotos, die vielleicht sogar unscharf sind, aber trotzdem eine Stimmung und Emotionen transportieren. Ich glaube, dass der Trend &auml;hnlich wie auf Instagram immer weiter zu emotionalen Fotos gehen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Mit Hilfe von Apps kann mittlerweile jeder Bilder stimmungsvoller machen, wie sehen Sie diese Entwicklung?</p>
<p>Anne Hufnagl: Dank Facebook und Instagram wollen Paare gute Bilder zum Zeigen und Teilen. Nat&uuml;rlich gibt es auch viele, die tolle Handyfotos machen, auch mit Filtern, aber das sind in der Regel Privatleute, die festhalten, was im eigenen Leben passiert und das hat mit dem Beruf Fotograf nicht viel zu tun. Ich habe zudem nicht das Gef&uuml;hl, dass mir das Auftr&auml;ge wegnimmt, sondern eher das Bewusstsein f&uuml;r Fotos allgemein erh&ouml;ht.</p>
<p>Fotografie hat durch die ganzen technischen M&ouml;glichkeiten einen ganz anderen Stellenwert bekommen. H&auml;tten wir Facebook und Instagram nicht, w&uuml;rden die Leute wahrscheinlich gar nicht so viel Wert auf hochwertige und einzigartige Bilder legen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.instagram.com/annehufnagl/?hl=de" target="_blank">Anne Hufnagl auf Instagram</a></p>
<p><a href="https://www.romanticshoots.de/" target="_blank">www.romanticshoots.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Anne Hufnagl&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/es-ist-schoen-wenn-bilder-bleiben-fotografin-anne-hufnagl</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Schöne Momente ziehen mich an&quot; - Fotograf Torsten Halm</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/schoene-momente-ziehen-mich-an-fotograf-torsten-halm</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Fotografie Torsten Halm-550.jpg" alt="Torsten Halm best of Foto" width="550" height="367" /></p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch&nbsp;<a href="http://www.torsten-halm.de/" target="_blank">Torsten Halm</a>&nbsp;mit einem stimmungsvollen Reportagebild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr Halm, Sie haben dieses Foto als Ihr wichtigstes Foto gew&auml;hlt. Was ist Ihnen an diesem Bild so wichtig?</p>
<p dir="ltr">Torsten Halm: Aufgenommen ist dieses Bild mitten in Berlin und dennoch strahlt es unglaublich viel Ruhe aus. Eigentlich ist Berlin Mitte immer hektisch und dieser Mann sitzt einfach in dieser Bar und raucht entspannt eine Zigarette, trinkt seinen Wein und ist vollkommen fokussiert auf sein Buch. Es ist die Stimmung in dem Bild, die mir von Anfang an gefallen hat. Durch dieses Bild wurde mir klar, dass ich mehr in Richtung Reportagefotografie gehen m&ouml;chte.</p>
<p dir="ltr">Dieses Foto ist gerade durch die ruhige Stimmung mittlerweile zu meinem ganz pers&ouml;nlichen Lieblingsbild geworden, das mir sehr viel bedeutet und an dem ich mich einfach nicht satt sehen kann. Es gibt vielleicht &ouml;fters Fotos, die ich mag, aber dieses ist wirklich besonders f&uuml;r mich. Der Mann schaut nicht auf sein Handy und auch sonst gibt es keine Technik in dem Bild. Er sitzt allein dort, richtet das Licht der Lampe zu sich. Er liest einfach ein Buch, was viele nicht mehr machen, wenn sie irgendwo hingehen. Dieser Mann war so unglaublich in sich gekehrt, er hat sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hat Sie den Mann noch einmal getroffen&nbsp;und hat er die Aufnahme gesehen?</p>
<p dir="ltr">Torsten Halm: Der Mann hatte nicht bemerkt, dass ich ihn fotografiert habe und obwohl ich wusste, dass es eine besondere Aufnahme geworden ist, ist mir erst sp&auml;ter am Rechner wirklich aufgefallen, wie sch&ouml;n das Bild ist. Ich habe das Foto dann ausgedruckt, bin in die Bar gefahren und habe gefragt, ob irgendjemand diesen Mann kennt. Tats&auml;chlich bekam ich am n&auml;chsten Tag einen Anruf und wir haben uns dann auch in der Bar getroffen. Es stellte sich heraus, dass er begeisterter Hobbyfotograf ist. Wir haben ganze acht Stunden zusammengesessen, weil es einfach ein unglaublich interessantes Gespr&auml;ch war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Sie sprechen immer wieder von Ruhe. Spricht diese Bild eine Sehnsucht in Ihnen an?</p>
<p dir="ltr">Torsten Halm: Als Nicht-Berliner tue ich mich mit dieser riesigen Stadt und der Hektik manchmal etwas schwer. In meinem Job hingegen mag ich den positiven Stress. Danach sehne ich mich aber auch oft nach etwas Ruhe.</p>
<p dir="ltr">Wenn ich nicht f&uuml;r einen Job fotografiere, bin ich eher der stille Beobachter und versuche f&uuml;r mich besondere, sch&ouml;ne Momente einzufangen. Ich halte dann gerne inne. Das spiegelt meinen eigenen Stil wider. Mich zieht die Reportagefotografie viel st&auml;rker an, als eine perfekte Inszenierung.</p>
<p><br />BF: Dies Aufnahme war somit ein Wendepunkt in Ihrer fotografischen Laufbahn?</p>
<p dir="ltr">Torsten Halm: Ja, das war wie ein Startschuss im Bereich der Reportagefotografie f&uuml;r mich. Ich lege jetzt viel st&auml;rker Wert darauf mein Auge zu schulen und wachsamer zu werden, um besondere Momente schnell zu erkennen und zu fotografieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Und was hat der Fotografierte eigentlich zu dem Bild gesagt?</p>
<p dir="ltr">Torsten Halm: Er war v&ouml;llig begeistert und wollte sein Bild von mir signiert haben, das war ein sehr sch&ouml;ner Moment.</p>
<p><span id="docs-internal-guid-811efe3f-f0d9-1f00-5a57-7cf7595dd394"><br /><br /></span></p>
<p><span id="docs-internal-guid-8456f4ee-f04e-e7c8-ec2a-c5514eaaf4e4"><br /></span>&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Torsten Halm&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/schoene-momente-ziehen-mich-an-fotograf-torsten-halm</guid>
  </item>
  <item>
    <title>“Das andere Foto zu machen ist wichtig” - Fotograf Stefan Boness</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/das-andere-foto-zu-machen-ist-wichtig-fotograf-stefan-boness</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Stefan Boness Fotografie_550.jpg" alt="best of 2016 - Fotograf Stefan Boness" width="550" height="366" /></p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Im&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch <a href="http://www.iponphoto.com" target="_blank">Stefan Boness</a>&nbsp;mit diesem&nbsp;Reportagebild einer Kundgebung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Hallo Herr Boness, auf vielen Ihrer&nbsp;Bilder spielen politische Themen eine gro&szlig;e Rolle. Warum haben Sie gerade diese Aufnahme ausgew&auml;hlt?</p>
<p dir="ltr">Stefan Boness: Das stimmt, ich fotografiere oft politische Reportagen oder Demonstrationen, mache aber auch Portraits und freie Projekte. Das sind h&auml;ufig ganz andere, oftmals ruhige Themen wie Landschaften, leer stehende H&auml;user, oder Stra&szlig;enfotografie in Japan. Diese gegens&auml;tzlichen Arbeiten tun mir gut und helfen mir, auf eine andere Ebene zu kommen. Aus dem politischen Bereich h&auml;tte ich auch ein anderes Foto w&auml;hlen k&ouml;nnen, etwas Sch&ouml;neres. Ich wollte aber ein bisher unver&ouml;ffentlichtes Bild nehmen, das mir wichtig ist. Die Demonstrationen von Pegida, beziehungsweise B&auml;rgida in Berlin, haben f&uuml;r mich dabei eine besondere Symbolik. Diese Demonstration fand jetzt schon &uuml;ber 100 Mal statt. Oft sind dann nur 10 Leute anwesend und trotzdem ist die Innenstadt blockiert, weil zu den B&auml;rgidaleuten etliche Polizisten kommen&nbsp;sowie die Gegendemonstration. Alle sind genervt und dennoch demonstrieren sie jede Woche erneut. Ich gehe da ab und zu als Fotograf hin, um das zu dokumentieren und versuche dann Bilder zu machen, die nicht als Propaganda von denen verwendet werden k&ouml;nnen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Welche Symbolik hat dieses Bild f&uuml;r Sie?&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Stefan Boness: Obwohl die Demonstranten einheitlich wirken m&ouml;chten, ist f&uuml;r mich das Deutschlandbild, welches dort versucht wird zu projizieren, inhaltlich v&ouml;llig unstimmig. Da wird eine Wirmer-Flagge gehalten, die wie eine &ldquo;Norwegerfahne&rdquo; aussieht und die auch&nbsp;bei den Neonazidemos auftaucht. Es gibt eine Art Reichskriegsfahne und ganz link im Bild steht ein Typ, der ein Schild mit der Aufschrift &ldquo;Freiheit statt Merkelismus&rdquo; h&auml;lt. Dieser Mann ist eigentlich Lehrer, dessen Vertrag aufgrund seiner Pegidaffinit&auml;t und seiner AFD-Mitgliedschaft nicht verl&auml;ngert wurde. Ein Foto, das ich auf einer anderen B&auml;rgidademonstration geschossen habe, hat dazu beigetragen, dass er Probleme bekommen hat. Dieses Foto hat die AFD wiederum genutzt, um eine Kampagne in ihrem Sinne zu gestalten. Gegen die widerrechtliche Verwendung meines Fotos geht jetzt mein Anwalt vor. In diesem einen Bild stecken so viele Geschichten und deshalb ist dieses Foto wichtig f&uuml;r mich.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Woher kommt der starke historisch-politische Bezug in Ihren Bildern?&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Stefan Boness: Ich bin eigentlich Politikwissenschaftler und beobachte die Entwicklungen in Deutschland schon sehr lange. Pers&ouml;nlich ist es mir unangenehm, gerade auf rechte Veranstaltungen&nbsp;zu gehen. Die Stimmung hat sich zudem radikalisiert, es wird immer brutaler. In Leipzig gab es sogar Steinw&uuml;rfe und physische &Uuml;bergriffe. Ich versuche beim Fotografieren in der Rolle eines Beobachters zu bleiben, der eine gewisse Distanz wahrt.</p>
<p dir="ltr">F&uuml;r mich ist es wichtig, dass man wie bei diesem Foto auch, sehr deutlich meine Position, meine Einstellung als Fotograf erkennt. Auf den Demonstrationen ist es immer ein gegenseitiges Beobachten. Nicht selten werde ich von den Pegida-Demonstranten ebenfalls fotografiert. Ich finde es wichtig, die Menschen, Symbole und Identit&auml;ten der Teilnehmer in der rechten Szene zu kennen, um diese Bewegungen verstehen und &uuml;berhaupt fotografieren zu k&ouml;nnen.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie kommt es, dass Sie sich besonders f&uuml;r rechte Demonstrationen interessieren?</p>
<p dir="ltr">Stefan Boness: Oh, das mache ich nicht nur. Ich habe etwa ein Projekt, das nennt sich &ldquo;MUTb&uuml;rger&rdquo; und besch&auml;ftigt sich vor allem mit linken Demonstranten, die ich im Hochformat und ganz einheitlich fotografiert habe. Das ist ein Projekt, mit dem ich mich schon jahrelang besch&auml;ftige. Mir geht es beim Fotografieren immer&nbsp;vor allem um die Vielfalt der Protestkultur.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Der&nbsp;Wechsel vom Politikwissenschaftler zum Fotografen, wie kam es bei Ihnen dazu?</p>
<p dir="ltr">Stefan Boness: Nach dem Politikstudium habe ich angefangen, f&uuml;r verschiedene Bildagenturen als Fotoredakteur zu arbeiten. Der Wunsch, einfach selbst zu fotografieren ist dabei immer st&auml;rker geworden. Schlie&szlig;lich habe ich in London eine Ausbildung zum Fotojournalisten gemacht. Seit nunmehr 18 Jahren arbeite ich als freier Fotograf in Berlin. Das Tolle daran ist, dass ich nach wie vor selbst bestimmen kann, welche Themen ich machen m&ouml;chte und wie ich diese fotografiere. Meine Bilder werden &uuml;ber Agenturen weltweit vermarktet und auch hier in Deutschland l&auml;uft es recht erfolgreich. In der Branche als Fotojournalist zu arbeiten wird auf jeden Fall nicht leichter, aber es geht, wenn man gute Fotos macht. Es ist schwieriger geworden, aber es klappt noch immer.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Gibt es etwas, dass Ihnen besonders wichtig ist bei Ihren Aufnahmen?</p>
<p dir="ltr">Stefan Boness: Eigentlich ist mir vor allem wichtig, andere Perspektiven zu bekommen und &ldquo;das andere Foto zu machen&rdquo;. Letztens&nbsp;etwa, bei dem Treffen zwischen Merkel und Hollande zum Gedenken an das Berliner Attentat, haben sich alle Kollegen an einem Ort geballt. Ich habe mich entfernt von ihnen auf die Treppe gestellt und die beiden von hinten fotografiert mit den Blumen. Keine Ahnung, ob es wirklich gedruckt wird. Ich hoffe das nat&uuml;rlich.&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Fotografie bedeutet f&uuml;r mich, nach wie vor alle Privilegien und Freiheiten der Welt zu besitzen. Ich kann reisen, oder auch Auftr&auml;ge ablehnen. Ich kann ausschlafen, aber auch viel arbeiten. Ich kann einfach selbst entscheiden, was ich mache. Keiner redet mir rein. Es ist ein sehr sch&ouml;ner Beruf, auch wenn es manchmal hektisch ist.</p>
<p dir="ltr">Manchmal ist es nur etwas schade, dass eher 08/15-Bilder gedruckt werden als Bilder wie dieses hier. Die Fotos, die mir selbst gut gefallen und die ich sch&ouml;n finde, die vielschichtig sind und eine andere Dimension haben, werden leider viel zu selten ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Foto: Stefan Boness, <a href="http://www.iponphoto.com" target="_blank">www.iponphoto.com</a>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Stefan Boness&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/das-andere-foto-zu-machen-ist-wichtig-fotograf-stefan-boness</guid>
  </item>
  <item>
    <title>die große Jahresumfrage 2016 / 2017 - letzte Chance zur Teilnahme!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-grosse-jahresumfrage-2016-2017-letzte-chance-zur-teilnahme</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/facebook umfrage 2017 550.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
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<p>Wie in den letzten Jahren haben wir auch zu diesem Jahresanfang wieder alle professionellen Fotografen zur gro&szlig;en Jahresbefragung eingeladen.&nbsp;</p>
<p>Jetzt ist die letzte Chance zur Teilnahme an der anonymen Umfrage teilzunehmen!&nbsp;Also machen Sie jetzt mit und teilen Sie Ihre Erfahrung!</p>
<p>Wir m&ouml;chten auch in diesem Jahr herausfinden, wie hoch die aktuellen Tagess&auml;tze sind, wie die Zukunft in unserer Branche aussieht und welche Chancen sich f&uuml;r jeden einzelnen Fotografen ergeben.</p>
<p>Lassen Sie uns gemeinsam ein repr&auml;sentatives Bild der professionellen Fotografie im Jahr 2016 / 2017 erstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter diesem Link k&ouml;nnen Sie jetzt noch teilnehmen: <a href="http://www.surveygizmo.com/s3/3268439/Jahresumfrage-zur-professionellen-Fotografie-2016-17" target="_blank">UMFRAGE 2016/2017</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse werden, wie in den Vorjahren auch, nach der Auswertung nat&uuml;rlich wieder auf berufsfotografen ver&ouml;ffentlicht.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-grosse-jahresumfrage-2016-2017-letzte-chance-zur-teilnahme</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Ich zeige, was mich berührt&quot; - Fotograf Sebastian Hornung</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-zeige-was-mich-beruehrt-fotograf-sebastian-hornung</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Fotograf Sebastian Hornung best of 2016 550.jpg" alt="best of 2016 Fotograf Sebastian Hornung" width="550" height="367" /></p>
<p dir="ltr">Im <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch <a href="http://www.sebastianhornung.com" target="_blank">Sebastian Hornung</a>&nbsp;mit einem klassischen&nbsp;Portraitfoto einer jungen Frau.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr Hornung, Sie arbeiten recht viel im Bereich People/Portrait, was ist f&uuml;r Sie an diesem Foto das Besondere?</p>
<p dir="ltr">Sebastian Hornung: Ich wollte ein Portrait machen, das nicht banal, sondern stark und aussagekr&auml;ftig ist. Es sollte das Selbstbewusstsein der Frau widerspiegeln. Oft geht es bei einem Shooting und den Fotos nur um die Kleidung oder das Produkt und die Frau ist quasi eine Statistin und nur Beiwerk. Mir geht es aber um die Pers&ouml;nlichkeit der Personen, die ich fotografiere.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Und wie war dies bei diesem Shooting?</p>
<p dir="ltr">Sebastian Hornung: Entstanden ist es f&uuml;r eine Modelagentur in Mannheim, bei der ich &ouml;fter die &ldquo;new faces&rdquo; fotografiere. Normalerweise braucht es dann eine gewisse Vorlaufzeit, um gute Bilder zu machen. Eda, das Model auf diesem Bild, kannte ich zwar auch noch nicht&nbsp;und dennoch waren wir sofort auf einer Wellenl&auml;nge. Das war ausschlaggebend f&uuml;r dieses harmonische und ausdrucksstarke Bild. Sie hat diesen besonderen, selbstsicheren, selbstbewussten Blick und den wollte ich unbedingt zeigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was ist Ihnen ansonsten wichtig an Ihren Arbeiten?</p>
<p dir="ltr">Sebastian Hornung: Ich mache lieber wenige, daf&uuml;r aber hochwertige Aufnahmen. Ich will eher wenig zeigen, sodass ein gewisser Spielraum bestehen bleibt, das Geheimnis des jeweiligen Menschen noch bewahrt bleibt.</p>
<p dir="ltr">M&ouml;glichst viele Bilder in unterschiedlichen Posen sind nicht meine Arbeitsweise. Diese Bilder sagen oft einfach nichts aus und solche Aufnahmen versuche ich von vornherein zu vermeiden. Stattdessen zeige ich, was mich ber&uuml;hrt und anspricht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie entdecken Sie die besondere Seite eines Menschen auf Ihren Shootings?</p>
<p dir="ltr">Sebastian Hornung: Dazu geh&ouml;rt eine gewisse Menschenkenntnis und psychologisches Fingerspitzengef&uuml;hl. Wenn ich hinter der Kamera verschwinde, verschlie&szlig;t sich der Mensch. Dann haben die Frauen nicht den Gesichtsausdruck, den man vorher im Gespr&auml;ch gesehen hat. Nur wenn man miteinander redet, entsteht ein authentisches L&auml;cheln. Bei Eda, dem Modell hier, hat es gepasst.</p>
<p dir="ltr">Oft lasse ich die Kamera auch einfach auf dem Stativ, sodass ich den Ausl&ouml;ser nur mit dem Finger bedienen muss. Denn dann kann ich mit den Menschen direkt interagieren. So entsteht dann das bessere Bild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Was macht Ihnen eigentlich besonders viel Spa&szlig; an Ihrem Beruf?</p>
<p dir="ltr">Sebastian Hornung: Ideen und Tr&auml;ume in Bildern f&uuml;r andere auszudr&uuml;cken, sie anderen zu zeigen und nicht dar&uuml;ber zu sprechen und dabei herauszufinden, wer schnell das Thema des Bildes, die Quintessenz versteht, finde ich spannend.</p>
<p dir="ltr">Ich habe schon sehr fr&uuml;h mit der Fotografie begonnen und schon damals bemerkt, dass ich viel mit meinen Augen wahrnehme, viel beobachte, wie sich Menschen verhalten, wie sich ein Baum biegt, wie Stra&szlig;enz&uuml;ge gestaltet sind, wie Obst auf dem Markt aufgebaut wird. Die Kamera ist mittlerweile mein Werkzeug geworden mit dem ich alles, was ich gesehen habe, festhalten kann.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p><br />BF: Und was ist Ihnen pers&ouml;nlich im Beruf wichtig und an Ihrer Art zu arbeiten?</p>
<p dir="ltr">Sebastian Hornung: Das Pers&ouml;nliche ist mir wichtig, dass ich nicht nur der Fotograf bin, sondern Sebastian. Gut mit Menschen k&ouml;nnen, Barrieren brechen, das ist mir alles sehr wichtig.&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Gerade absolviere ich auch den Fotografenmeister und ich bin eigentlich nie zufrieden mit meiner Arbeit. Ich m&ouml;chte jedes geschossene Bild noch einmal und vor allem besser machen. Ich w&uuml;rde nie von einem Foto, das ich gemacht habe, sagen: &ldquo;Das ist gut.&rdquo; Und das motiviert mich und treibt mich immer an.</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Model: Eda</p>
<p dir="ltr">Fotograf:&nbsp;<a href="http://www.sebastianhornung.com/" target="_blank">sebastianhornung.com</a></p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Sebastian Hornung&nbsp;gibt es auf <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a> noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-zeige-was-mich-beruehrt-fotograf-sebastian-hornung</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Ein Portraitfoto wie ein film still - Fotograf Florian Kochinke</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ein-portraitfoto-wie-ein-film-still-fotograf-florian-kochinke</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Fotografie Florian Kochinke_550.jpg" alt="Fotograf Florian Kochinke best of" width="550" height="368" /></p>
<p dir="ltr">Im <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch <a href="http://www.kochinke-visuellegestaltung.de" target="_blank">Florian Kochinke</a> mit dem Portraitfoto eines&nbsp;Trickfilmers.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Auf Ihrer Website zeigen Sie viele geplant arrangierte&nbsp;Aufnahmen. Ihr Best-of-2016 Bild wirkt&nbsp;hingegen&nbsp;wie ein spontanes Portraitfoto oder ein film still.</p>
<p dir="ltr">Florian Kochinke: Ja, das stimmt. Der hier fotografierte ist ein Trickfilmer, der auf seinem Portrait einer seiner Figuren &auml;hneln wollte und deshalb ein wenig old-fashioned und geradezu cowboyeskes r&uuml;berkommt. Von allein h&auml;tte ich einen Illustrator nicht so dargestellt. Die Vorstellungen des Trickfilmers haben das Foto mitgestaltet, auch wenn diese nicht sehr konkret&nbsp;waren. Das war sch&ouml;n. Das Foto hat deshalb etwas cineastisches. Ich fand es besonders, dass wir von den klassischen Portraitaufnahmen, die im Studio entstehen, Abstand genommen haben und frei in der Landschaft fotografiert haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Ein Trickfilmzeichner und ein Fotograf, also zwei Kreative, wie war es mit noch jemanden zusammenzuarbeiten, der aus dem kreativen Bereich kommt?</p>
<p>Florian Kochinke: Das hat gut geklappt. Ich finde es auch immer super, wenn Kunden ihre Vorstellungen mit einflie&szlig;en lassen. Man legt dann die Rahmenbedingungen fest und der Rest ergibt sich dann spontan in der Ausf&uuml;hrung. Wir haben uns einfach ins Auto gesetzt, eine Location ausgesucht und viel ausprobiert. Dieser offene und recht kreative Umgang mit dem setting hat gut geklappt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Sie haben eine ganze Serie f&uuml;r ihn fotografiert. Was hat dieses Bild zum Favoriten gemacht?</p>
<p dir="ltr">Florian Kochinke: F&uuml;r mich hat dieses Foto etwas filmisches, szenenhaftes. Man kann sich f&ouml;rmlich vorstellen wie der Cowboy sich gerade seine Pferde anschaut und &uuml;berlegt, welches Pferd noch die Hufe beschlagen bekommen muss. Auch mag ich den Country-Western-Style in schwarz-wei&szlig;, auch wenn es nicht arrangiert, ausgeleuchtet, klassisch hochwertig und gestochen scharf ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Dieses Bild wirkt im Gegensatz zu vielen Ihrer Bilder wie ein Schnappschuss. An welcher Art der Fotografie h&auml;ngt ihr Herz eher?</p>
<p dir="ltr">Florian Kochinke: Mit dem ausgew&auml;hlten Bild zeige ich eine andere Facette von mir. Das eine sind bei mir die spontanen, freien Arbeiten. Das andere sind die geplanten, qualitativ hochwertigen, gut ausgeleuchteten, sorgf&auml;ltigen Arbeiten. Ich h&auml;tte ein gut ausgeleuchtetes Produktbild als Best-of-2016 ausw&auml;hlen k&ouml;nnen, das w&auml;re vielleicht eine gute Arbeit gewesen. Dieses hier zeigt aber einfach mehr von mir.</p>
<p><span id="docs-internal-guid-8456f4ee-f04e-e7c8-ec2a-c5514eaaf4e4"><br /></span>&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Florian Kochinke&nbsp;gibt es auf <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a> noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ein-portraitfoto-wie-ein-film-still-fotograf-florian-kochinke</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Das Besondere liegt im Eigenwilligen&quot; - Fotograf Sebastian Knoth</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/das-besondere-liegt-im-eigenwilligen-fotograf-sebastian-knoth</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Sebastian Knoth Fotografie_550.jpg" alt="Fotografie Sebastian Knoth" width="550" height="375" /></p>
<p dir="ltr">Im <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch <a href="http://www.sebastian-knoth.com/" target="_blank">Sebastian Knoth</a>&nbsp;mit einem sehr direkten Portraitfoto eines Mannes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hallo Herr Knoth, Sie haben viele Portraitbilder und Werbeaufnahmen auf Ihrer Internetseite. Warum haben Sie gerade dieses Portrait als Ihr Lieblingsbild gew&auml;hlt?</p>
<p>Sebastian Knoth: Eine meiner Arbeiten als Lieblingsbild hervorzuheben finde ich schwierig. Ich sehe dieses Foto nicht unbedingt als Lieblingsbild. Es ist ein Portrait, das aus einer Serie entstanden ist, die ich sehr gern mag. Deshalb habe ich es ausgew&auml;hlt. Von den Portraits, die ich zuletzt gemacht habe, geh&ouml;rt es zu den ausdrucksst&auml;rksten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie w&uuml;rden Sie das Foto beschreiben, was ist f&uuml;r Sie das Besondere an dem Bild?</p>
<p>Sebastian Knoth: Es ist schwer, das so schnell auf einen Punkt zu bringen. Mir gef&auml;llt die Stimmung, die Aura und der Ausdruck in dem Bild. Da es die zweite Zusammenarbeit mit Dieter war, bestand bereits eine gewisse Vertrautheit auf beiden Seiten. Dadurch, dass ich so nah dran war und das Licht den Bildeindruck unterstreicht, ist es sehr ausdrucksstark geworden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: So nah an Menschen beim Fotografieren zu sein, ist das typisch f&uuml;r Ihre Arbeitsweise?</p>
<p>Sebastian Knoth: Ja, das ist meine Art der Fotografie. Ich habe viele Portraits in diesem Stil gemacht. Ich versuche immer m&ouml;glichst nah dran zu sein und so den Fokus auf den Menschen zu legen. Alles, was ablenken k&ouml;nnte, versuche ich zu eliminieren.</p>
<p>Ich suche aber m&ouml;glichst auch keine 08/15-Models, sondern ausdrucksstarke Charaktere oder Menschen, die nicht einem archetypischen Sch&ouml;nheitsideal entsprechen und eine besondere Geschichte haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Woher kommen&nbsp;diese Menschen, wie finden Sie sie?</p>
<p>Sebastian Knoth: Das ist recht unterschiedlich. Teilweise schaue ich gezielt bei Modelagenturen, wer ein bisschen aus dem Raster herausf&auml;llt. Dann finde ich besondere Modelle auch &uuml;ber den Freundeskreis. Manchmal spreche ich aber auch Menschen, die mir auf der Stra&szlig;e auffallen, spontan an. Zudem suche ich gern bei Agenturen wie Everyday People, die darauf spezialisiert sind Modelle zu favorisieren, die nicht den normalen Klischees entsprechen, sondern die etwas Eigenes oder sogar etwas Eigenwilliges an sich haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wussten Sie bei dem ausgew&auml;hlten Bild eigentlich sofort, dass es besonders wird?</p>
<p>Sebastian Knoth: Man hat ja immer eine eigene Vorstellung vom Ergebnis, auch schon bevor man fotografiert. Ich hatte ein klares Konzept im Kopf, aber ich gebe den Dingen bei der Arbeit gerne&nbsp;freien Lauf und schaue wie es sich entwickelt.</p>
<p>Letztlich ist es immer auch das Zusammenspiel zwischen dem Modell und dem Fotografen. Ich gehe sehr ruhig an meine Arbeit heran, so dass ich eine Verbindung aufbauen kann. Das ausgew&auml;hlte Bild ist eine Aufnahme, die zwischendurch bei der Unterhaltung entstand und nicht, als ich meine eigentlich Serie fotografiert habe. Auch wenn ich vorher wei&szlig;, wie ich das Licht einsetzten m&ouml;chte und wie das Foto aussehen soll, sind es kleine Nuancen, die den ganzen Eindruck ver&auml;ndern k&ouml;nnen und letztlich den Unterschied machen zwischen einem guten und einem eindrucksvollen Foto.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33">Neben diesem Foto von Sebastian Knoth&nbsp;gibt es auf <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a> noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/das-besondere-liegt-im-eigenwilligen-fotograf-sebastian-knoth</guid>
  </item>
  <item>
    <title> &quot;Ohne eine gewisse Spontanität am Set geht es nicht&quot; - Fotograf Julian Beekmann</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ohne-eine-gewisse-spontanitaet-am-set-geht-es-nicht-fotograf-julian-beekmann</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Julian_Beekmann_Fotografie_550.jpg" alt="" width="551" height="367" /></p>
<p>Im <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p dir="ltr">Mitgemacht hat auch Julian Beekmann mit dem Portraitfoto einer jungen Frau.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Hallo Herr Beekmann, in Ihren Arbeiten zeigen Sie Menschen h&auml;ufig nat&uuml;rlich und entspannt. Wie stellen Sie die N&auml;he zu den Models her?</p>
<p dir="ltr">Julian Beekmann: Ich bespreche im Vorfeld die Location und versuche eine gute Kombination zwischen Location und Model / Thema zu finden. Beim Shooting selbst rede ich recht viel mit den Models; das ist wichtig, um Vertrauen und eine entspannte Stimmung herzustellen. Ich versuche Nat&uuml;rlichkeit auch dadurch zu erzeugen, dass ich abdr&uuml;cke, wenn sich das Model unbeobachtet f&uuml;hlt. Zudem ist es immer von Vorteil, wenn es menschlich zwischen allen Beteiligten passt.</p>
<p dir="ltr">Aber es stimmt, dass ich auf allen meinen Bildern, auch bei meinen Hochzeitsfotos, versuche, die Menschen so lebendig und nat&uuml;rlich wie m&ouml;glich r&uuml;berzubringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Warum haben Sie dieses Bilds als Ihr Best-of-2016 ausgew&auml;hlt, was ist f&uuml;r Sie das Besondere daran?</p>
<p>Julian Beekmann: Mir hat dieses Bild von Julia von Anfang an sehr gut gefallen. Es h&auml;ngt auch in einer aktuellen Ausstellung im Dezernat 16 in Heidelberg. Es gef&auml;llt mir vom Ausdruck einfach sehr gut und repr&auml;sentiert meine Art der Fotografie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">BF: Wie entstehen Bilder wie dieses bei Ihnen, eher spontan oder geplant?</p>
<p dir="ltr">Julian Beekmann: Bei diesem Bild gab es im Vorfeld es ein grobes Konzept, viel ist aber auch erst am Shootingtag selbst entstanden. Meine Fotosessions sind zwar weitgehend vorbereitet, dennoch habe ich selten einen 100% festen Ablaufplan. Das ist f&uuml;r mich aber auch wichtig, damit das Resultat nicht zu gestellt wirkt. Ohne eine gewisse Spontanit&auml;t am Set geht es nicht.</p>
<p><span id="docs-internal-guid-0c281063-b33f-1fc9-a165-9532888bcb33"><br /><br />Neben diesem Foto von Julian Beekmann gibt es auf <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016">berufsfotografen.com/best-of-2016</a> noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Arbeiten von Julian Beekmann gibt es auf:&nbsp;</p>
<p class="p1"><span class="s1"><a href="http://www.julianbeekmann.de/">www.julianbeekmann.de</a></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><a href="https://www.facebook.com/julianbeekmannfotografie" target="_blank">https://www.facebook.com/julianbeekmannfotografie</a></span></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ohne-eine-gewisse-spontanitaet-am-set-geht-es-nicht-fotograf-julian-beekmann</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Straßenfotografie ist ehrlich&quot; - Fotograf Attila Henning spricht über sein wichtigstes Foto aus 2016</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/strassenfotografie-ist-ehrlich-fotograf-attila-henning-spricht-ueber-sein-wichtigstes-foto-aus-2016</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/Attila Henning _550.jpg" alt="" width="550" height="825" /></p>
<p>Im <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">BEST OF 2016</a>&nbsp;zeigen professionelle Fotografen ihr bestes, pers&ouml;nlichstes oder emotionalstes Foto aus dem letzten Jahr.</p>
<p>Mitgemacht hat auch Attila Henning mit dem Foto einer Fotografin in einem Stra&szlig;encafe in Frankreich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Hallo Herr Henning, Sie haben &uuml;ber ihr Foto geschrieben, dass die Stra&szlig;enfotografie eine ehrliche Art der Fotografie f&uuml;r Sie ist.</p>
<p>Attila Henning: (lacht). Ja, wenn man auf der Stra&szlig;e ist oder wie ich bei dem Foto in einem Cafe sitzt, ist man vor allem Beobachter. Letztendlich ist die Szenerie genau so wie sie ist und das ist f&uuml;r mich ehrliche Fotografie. Auf der Stra&szlig;e entsteht das Bild in der Kamera, ohne, dass ich danach noch irgendwelche technischen Hilfsmittel benutze. Ich mu&szlig; als Fotograf das Auge haben, um das interessante in einer Szenerie zu finden und festzuhalten. Ehrlich bedeutet f&uuml;r mich, dass ich das Bild nicht hinterher 10 Stunden mit Photoshop bearbeite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wie empfinden Sie das Fotografiebusiness, vermissen Sie dort manchmal auch eine gewisse Ehrlichkeit?</p>
<p>Attila Henning: Ja und Nein. Mein Hauptschwerpunkt ist eigentlich Industriefotografie, Produkt- und Foodfotografie. Gerade in der Produktfotografie wird mit k&uuml;nstlichem Licht, mit Spiegelungen, mit dem Ver&auml;ndern von Materialien und Hintergr&uuml;nden viel getrickst. Wenn man es genau nimmt, kann man Produktfotografie als nicht gerade ehrlich bezeichnen. Anders verh&auml;lt es sich bei Industriereportagen. Da bin ich ein Verfechter vom Ansatz &ldquo;mein Bild entsteht in der Kamera&rdquo;. Das ist weit weniger manipulativ.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Bei der Fotografin, die Sie hier fotografiert haben, hat Ihnen ihr Gesamtbild und das Styling gefallen. Was fanden Sie an Ihr so faszinierend?</p>
<p>Attila Henning: Ich war zur Er&ouml;ffnung einer internationalen Modeschau in Paris und habe zuf&auml;llig diese Frau in dem Cafe gesehen. Ich dachte von Anfang an nur: Wow, die sieht einfach nur klasse aus. Das ist irgendwie cool. Das Stirnband mit der Brille und dem Trenchcoat, das hat etwas. Und sie hatte selbst so eine gewisse Ausstrahlung. Ich habe dann lange &uuml;berlegt, ob sie Franz&ouml;sisch oder Englisch spricht und dann meine perfekt Franz&ouml;sisch sprechende Kollegin gefragt, ob sie die Frau fragen k&ouml;nnte, ob ich ein Foto von ihr schie&szlig;en k&ouml;nnte. Dann schaute die Dame zu uns und meinte: "Du kannst mich auch auf Deutsch ansprechen." Ich bin im Boden versunken, aber dar&uuml;ber sind wir ins Gespr&auml;ch gekommen. Das, was mich an diesem Bild so fasziniert ist das gewisse Etwas, das sie ausstrahlt. In diesem Zusammenhang hat dieses Foto einen gro&szlig;en Wert f&uuml;r mich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: W&uuml;rden Sie nach dieser Erfahrung gerne mehr &ldquo;ehrliche&rdquo; Stra&szlig;enfotografie machen?</p>
<p>Attila Henning: Ja und Nein. Stra&szlig;enfotografie ist kein Auftrag hinter dem ein Kunde sitzt, sondern da gehe ich raus und mache das komplett f&uuml;r mich selber. Wenn ich unterwegs bin, verbinde ich das meistens. Dann nehme ich mir schon ein paar Minuten Zeit, aber klar, das geht nicht immer und nicht immer k&uuml;sst mich die Muse, so dass ich den richtigen Moment erwische.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben diesem Foto Attila Henning&nbsp;gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/strassenfotografie-ist-ehrlich-fotograf-attila-henning-spricht-ueber-sein-wichtigstes-foto-aus-2016</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Fotografin Cora Neumüller spricht über ihr wichtigstes und emotionalstes Foto aus 2016</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotografin-cora-neumueller-spricht-ueber-ihr-wichtigstes-und-emotionalstes-foto-aus-2016</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/news 2017/Cora_Neumueller_BF_550.jpg" alt="" width="550" height="367" /></p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p>Egal ob sie auf Jobs oder nebenbei entstehen: Es gibt immer Fotos, die von Anfang an besonders sind, es gibt aber auch Fotos, die einem als Fotograf erst langsam ans Herz wachsen. Oft&nbsp;sind das dann auch nicht die Bilder von den gr&ouml;&szlig;ten Jobs oder die am besten bezahlten Fotos, sondern emotionale Arbeiten, pers&ouml;nliche Bilder oder Zufallsfotos.</p>
<p>Vor einigen Tagen haben wir dazu aufgerufen dar&uuml;ber nachzudenken, welches der eigenen Bilder das wichtigste Bild aus dem Jahr 2016 war, um dieses ganz pers&ouml;nliche Lieblingsbild dann auf <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;zu ver&ouml;ffentlichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mitgemacht hat auch Cora Neum&uuml;ller mit dem Foto eines stolzen Pferdebesitzers und seinem Jockey in Tunesien. Wir haben mit ihr &uuml;ber das Foto gesprochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hallo Frau Neum&uuml;ller, Sie haben dieses Bild als Ihr wichtigstes und emotionalstes Bild aus 2016 bezeichnet. In welchem Kontext ist es entstanden?</p>
<p>Cora Neum&uuml;ller: Ich war in 2016 auf einer Reportage-Urlaubaubsreise in Tunesien. Dieses Foto entstand dort sehr spontan und eher zuf&auml;llig. Ein junger Mann hatte uns mitgenommen und uns auf der Fahrt eingeladen, uns seinen Reitstall anzusehen. Da ich selbst einmal Pferdebesitzerin war, haben wir die Einladung gern angenommen. Er hat die Tiere ganz stolz vorgestellt. Ich sollte nat&uuml;rlich auch einmal drauf, aber ich wollte lieber Fotos machen und dabei ist dieses Bild entstanden. Es war eine sehr intime Aktion, weil es sehr privat in Hinterh&ouml;fen war, wo eigentlich keine Touristen hinkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: In dem Text zu dem Bild haben Sie geschrieben, dass die Szene f&uuml;r Hoffnung steht. K&ouml;nnen Sie dazu noch mehr sagen?</p>
<p>Cora Neum&uuml;ller: Ich habe &ldquo;Stolz und Hoffnung&rdquo; geschrieben, weil diese M&auml;nner in diesem Moment sehr stolz waren, uns ihre Tiere zeigen zu k&ouml;nnen, mit denen Sie auf dem internationalen Markt im Rennsport auch mitspielen k&ouml;nnen. Sie waren sehr stolz, dass sie uns das als Europ&auml;er zeigen konnten. Der Jockey ist mehrfach vor uns hin und her galoppiert. Davon habe ich nat&uuml;rlich noch mehr Bilder, aber es sollte ja nur ein Foto sein. Ich habe das st&auml;rkste gew&auml;hlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Wussten Sie bei der Aufnahme schon, dass das ein besonderes Bild oder eine besonderen Strecke f&uuml;r Sie wird?</p>
<p>Cora Neum&uuml;ller: Ja, das wusste ich. Ich habe die Situation gesehen und wusste, das wird mein Bild. Der Moment der Aufnahme war f&uuml;r mich auch sehr emotional. Ich habe sofort gemerkt, dass das eines der st&auml;rksten Fotos aus diesem Reportage-Urlaub wird. Der Mann und Reiter haben beide eine stolze Pose, die sagt: Wir haben es drauf. Das Pferd ist Bewegung. Es passt einfach alles. So einen Schuss kann man nicht inszenieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Ist diese Art so zu fotografieren typisch f&uuml;r Sie?</p>
<p>Cora Neum&uuml;ller: Es ist eine andere Seite von mir, die mich ausdr&uuml;ckt. Emotionen einzufangen ist eigentlich kein Zufall bei mir. Aber meist komponiere ich eher meine Bilder. Davon wegzukommen und wie hier wirklich das Geschehen aufzunehmen und aufzusaugen ist anders. Im Vergleich mit meinen sonstigen Arbeiten tanzt dieses Bild bei mir aus der Reihe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Was ist Ihnen neben einer emotionalen Bildsprache sonst noch bei Ihren Aufnahmen besonders wichtig?</p>
<p>Cora Neum&uuml;ller: Der Betrachter soll im ersten Moment schon gefesselt sein. Selbst wenn man es einmal wegklickt, ein gutes Foto sollte doch im Hinterkopf bleiben und vielleicht kommt man sp&auml;ter wieder darauf zur&uuml;ck. Die Reportage hat mich jetzt in ihren Bann gezogen, weil diese ganzen emotionalen Momente besser herauskommen, als bei gestellten Fotos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BF: Kann man sagen, dass diese Reportagestrecke somit ein kleiner Wendepunkt in Ihrer fotografischen Laufbahn ist oder neue Impulse gesetzt hat?</p>
<p>Cora Neum&uuml;ller: Eindeutig! Ich m&ouml;chte in den Bereichen Fashion, Beauty, Werbung nach wie vor weiterarbeiten, aber die Reportagefotografie geht mir ans Herz und deshalb m&ouml;chte ich vor allem auch damit weitermachen. Ich habe bisher&nbsp;viel Mode fotografiert. Es ist sch&ouml;n, man hat ein tolles Bild, aber in diesem Momenten fehlt mir trotzdem etwas. Man kann viel inszenieren, aber nat&uuml;rlich sind die emotionalen und echten Momenten immer noch ein bisschen besser!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben diesem Foto Cora Neum&uuml;ller gibt es auf <a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016" target="_blank">berufsfotografen.com/best-of-2016</a>&nbsp;noch viele weitere Lieblingsbilder professioneller Fotografen zum St&ouml;bern und Durchscrollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotografin-cora-neumueller-spricht-ueber-ihr-wichtigstes-und-emotionalstes-foto-aus-2016</guid>
  </item>
  <item>
    <title>best of 2016 - Die Lieblingsbilder professioneller Fotografen aus dem Jahr 2016 - Jetzt mitmachen!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/best-of-2016-die-lieblingsbilder-professioneller-fotografen-aus-dem-jahr-2016-jetzt-mitmachen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/news 2017/best of bf_550.jpg" alt="Fotografen best of 2016 " width="550" height="407" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Egal ob sie auf Jobs oder nebenbei entstehen: Es gibt immer wieder die ganz besonderen Fotos, die einfach gut sind oder die einem manchmal auch erst langsam ans Herz wachsen.</p>
<p>Lassen Sie uns einen Feed der besten oder sch&ouml;nsten, pers&ouml;nlichsten oder kommerziellsten, lautesten oder leisesten Fotos aus 2016 zusammenstellen! Denn&nbsp;die Lieblingsbilder aller Fotografen auf einer Seite zum Durchscrollen und St&ouml;bern - klingt nach einer netten Idee, oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Machen Sie mit Ihrem pers&ouml;nlichen Liebling mit!&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/best-of-2016/" target="_blank">www.berufsfotografen.com/best-of-2016/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oben auf der Seite ist der Link &ldquo;ich will mitmachen&rdquo;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn Sie m&ouml;gen, schreiben Sie gerne ein paar Zeilen zum Foto: wie das Bild entstanden ist, warum es Ihnen etwas bedeutet oder bedanken Sie sich einfach bei Ihrem Kunden oder Team!</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/best-of-2016-die-lieblingsbilder-professioneller-fotografen-aus-dem-jahr-2016-jetzt-mitmachen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Das erste Foto im Portfolio eines Fotografen muss passen&quot; -  aber wie geht das, wenn man in mehreren Bereichen arbeitet?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/das-erste-foto-im-portfolio-eines-fotografen-muss-passen-aber-wie-geht-das-wenn-man-in-mehreren-bereichen-arbeitet</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr">&nbsp;<img src="/data/archi_1b.jpg" alt="" width="550" height="452" /></p>
<p dir="ltr">Als Fotograf kann man unendlich viel Zeit darauf verwenden, ein m&ouml;glichst perfektes Portfolio aus den vorhandenen Fotos zusammenzustellen. W&auml;hrend Fotografen meist dazu neigen, m&ouml;glichst viele Bilder zeigen zu wollen, w&uuml;nschen sich Auftraggeber oft nur eine &Uuml;bersicht f&uuml;r den ersten Eindruck. 30-40 Bilder sind dann somit v&ouml;llig ausreichend, um den fotografischen Stil zu erkennen und um einsch&auml;tzen zu k&ouml;nnen, ob eine Zusammenarbeit passen k&ouml;nnte.</p>
<p dir="ltr">Somit ergeben sich f&uuml;r einen Fotografen einige Herausforderungen. Zum einen ist die Beschr&auml;nkung auf nur einige, aussagekr&auml;ftige Fotos schwierig. Zum anderen m&ouml;chte man nat&uuml;rlich m&ouml;glichst das ganze eigene fotografische Spektrum abdecken und die einzelnen Bilder sollten dann auch im Portfolio inhaltlich, farblich und stilistisch m&ouml;glichst gut zusammenpassen. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass man ja nicht wei&szlig;, was der Auftraggeber wirklich sucht. Ideal ist es, wenn ein potenzieller Auftraggeber, der nach einem Architekturfotografen sucht, gleich am Anfang des eigenen Portfolios ein gutes Architekturbild sieht.</p>
<p><br />Auf Berufsfotografen ist es deshalb m&ouml;glich auf der Vorschaukachel des eigenen Profiles f&uuml;r jeden Arbeitsbereich andere Bilder zu zeigen. Somit sieht ein Auftraggeber, der nach Architekturfotografen sucht, auf der eigenen Profilvorschau gleich ein passendes Architekturbild. Das erleichtert Auftraggebern die Einsch&auml;tzung und erh&ouml;ht damit nat&uuml;rlich die eigenen Chancen, als Fotograf gefunden und gebucht zu werden.</p>
<p><img src="/data/intern_1.jpg" alt="" width="550" height="547" />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Diese Einstellung geht kinderleicht. Loggen Sie sich einfach <a href="http://www.berufsfotografen.com/login" target="_blank">login berufsfotografen</a>.</p>
<p dir="ltr">F&uuml;r jeden Ihrer Arbeitsbereiche k&ouml;nnen Sie dann bestimmen, welche Fotos den Auftraggebern angezeigt werden sollen. Das geht ganz einfach per drag and drop unter dem Men&uuml;punkt Suchausgabe.</p>
<p dir="ltr">Diese Vorschaubilder sind der erste Kontakt zwischen Auftraggeber und Fotograf und sind deshalb&nbsp;auch sehr wichtig. Denn egal, wie gut Ihr Peoplemotiv ist, dass Sie auf der Vorschau zeigen - wenn ein Auftraggeber nach einem Architekturfotografen gesucht hat, wird er immer die Fotografen anklicken, die auch gleich ein Architekturbild zeigen!</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p dir="ltr">&nbsp;</p>
<p><span id="docs-internal-guid-a766c81c-47ed-7d12-4da5-ead474b16374">&nbsp;</span></p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/das-erste-foto-im-portfolio-eines-fotografen-muss-passen-aber-wie-geht-das-wenn-man-in-mehreren-bereichen-arbeitet</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wie entstanden zwei der berühmtesten Bilder von Ansel Adams?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-entstanden-zwei-der-beruehmtesten-bilder-von-ansel-adams</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/d_Ar5ZPuKUM" width="550" height="309" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Ansel Adams geh&ouml;rte f&uuml;r eine ganze Generation von Fotografen zu einem der bedeutenden Vertreter der Landschaftsfotografie und zu einem Meister in der Dunkelkammerarbeit.</p>
<p>&Uuml;ber Jahrzehnte portr&auml;tierte er in kraftvollen Schwarzwei&szlig;bildern vor allem die unber&uuml;hrte Natur des amerikanischen Westens und hat in einem Drang nach Perfektion mit dem Zonensystem die Grundlagen f&uuml;r &uuml;berragende Abz&uuml;ge entwickelt.</p>
<p>Was f&uuml;r viele Fotografen, die mit RAW und HDR aufgewachsen sind, undenkbar zu sein scheint, war damals Realit&auml;t: Schon bei der Aufnahme musste man die Belichtung des Negatives auf die Entwicklung abstimmen, um ein gew&uuml;nschtes Ergebnis im Labor erzielen zu k&ouml;nnen. Da der Kontrastumfang des Motives oft gr&ouml;&szlig;er ist als der Dichteumfang des Negatives und erst recht gr&ouml;&szlig;er als der Kopierumfang des Fotopapiers, legte Ansel Adams in seinem Zonensystem mit einer Spotmessung die Bereiche im Motiv fest, die gerade noch durchzeichnet werden sollten und belichtete das Negativ dann entsprechend. Bei der Entwicklung wurde dann jedes Negativ einzeln etwas h&auml;rter oder weicher entwickelt. Im Idealfall war so der gesamte Kontrastumfang des Motives auf einem Fotopapier mit normaler Papiergradation darstellbar.</p>
<p>Dieser Prozess funktionierte nur bei einem entsprechenden Wissen &uuml;ber das verwendete Material, bei kalibrierten Arbeitsschritten und der Pr&auml;visualisierung des sp&auml;teren Motives, hatte aber in den Zeiten vor dem Aufkommen von Polaroidfilm auch einen finanziellen Aspekt. Es reduzierte die Materialkosten der teuren Gro&szlig;formatfilme erheblich, da weniger Fehlbelichtungen vorkamen.</p>
<p>F&uuml;r die Generation von Fotografen, die mit dem Zonensystem vertraut sind und die sich noch intensiv mit Schwarzwei&szlig;entwicklung und Laborarbeit besch&auml;ftigt haben, gibt es hier ein besonderes Highlight. Mit Originalfilmaufnahmen von Ansel Adams berichtet sein Sohn &uuml;ber die Entstehung von zwei seiner ber&uuml;hmtesten Bilder: &bdquo;Moonrise over Hernandez&ldquo; und &bdquo;Moon and Half Dome&ldquo;. Gerade die Skizzen f&uuml;r die Nachbelichtung und das Abwedeln bei der Belichtung des Fotopapiers beim Motiv "Moonrise oder Hernandez" sind interessant und lassen bei vielen &auml;lteren Fotografen sicherlich vertraute Gef&uuml;hle an l&auml;ngst vergangene Tage und N&auml;chte in der Dunkelkammer entstehen..</p>
<p>Hier nun das zweite sehenswerte Video zum Bild "Moonrise over Hernandez":</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/o0Q0lZ3sYag" width="550" height="309" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-entstanden-zwei-der-beruehmtesten-bilder-von-ansel-adams</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Neues zu den Foto-Jobangeboten auf berufsfotografen.com / fotojobs.de</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/neues-zu-den-foto-jobangeboten-auf-berufsfotografen-com-fotojobs-de</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/News 16/fotojobs.jpg" alt="" width="550" height="275" /></p>
<p>Die meisten Auftraggeber suchen auf berufsfotografen selber nach einem Fotografen. Neben der Bildsprache ist die Vita und damit verbunden die Sympathie oft entscheidend, ob&nbsp;ein Fotograf angefragt wird.</p>
<p>Allen Auftraggebern, die wenig Erfahrung in der Buchung von Fotografen haben, oder die den Job m&ouml;glichst schnell vergeben m&ouml;chten, bieten wir die "mail an alle" Funktion an. Hier leiten wir das Jobangebot an alle infrage kommende Fotografen mit einem Silber- oder Goldeintrag weiter.&nbsp;</p>
<p>Wir geben den Auftraggebern dabei die M&ouml;glichkeit zu entscheiden, ob der Fotograf aus dem nahen Umkreis kommen sollte, oder ob dies irrelevant ist. Demnach versenden wir dann die Angebote. Bisher hat somit&nbsp;ein Architekturfotograf in M&uuml;nchen oft nur die Angebote erhalten, die in M&uuml;nchen im Bereich Architektur angeboten&nbsp;wurden.</p>
<p>Da aber immer mehr Fotografen deutschlandweit arbeiten, sind f&uuml;r viele auch weiter entfernte Jobs interessant. Deshalb ver&ouml;ffentlichen wir seit einigen Monaten auf fotojobs.de alle Angebote, die deutschlandweit versendet wurden. Da diese Liste &ouml;ffentlich einsehbar ist, sind die Kontaktdaten der Auftraggeber dort aber nicht sichtbar.</p>
<p>Wer sich als eingetragener Silber- oder Goldfotograf bisher f&uuml;r eines dieser Jobangebote interessiert hat, musste uns eine Nachricht senden und wir haben die Kontaktdaten dann zur Verf&uuml;gung gestellt. Die daraus entstehende zeitliche Verz&ouml;gerung entf&auml;llt jetzt. Jeder Silber- oder Goldfotograf hat ab sofort in seinem Adminbereich auf berufsfotografen.de den Men&uuml;punkt "Jobb&ouml;rse". Unter dem befindet sich eine Liste aller versendeten Jobs aus den letzten 30 Tagen mit den Kontaktdaten der jeweiligen Auftraggeber.</p>
<p>Nach wie vor versenden wir nat&uuml;rlich die Jobangebote wie vom Auftraggeber gew&uuml;nscht in der jeweiligen Stadt und dem jeweiligen Arbeitsbereich per E-Mail. Und dar&uuml;ber hinaus sind weiterhin auch alle versendeten Jobangebote auf fotojobs.de sichtbar.</p>
<p>Neu und superpraktisch ist somit nur, dass man als&nbsp;Fotograf die Kontaktdaten aller Jobangebote einfach selber einsehen kann. Sieht man auf <a href="http://www.fotojobs.de">fotojobs.de</a> also ein interessantes Angebot, kann man sich einfach <a href="http://www.berufsfotografen.com/login" target="_blank">hier einloggen</a> und selber schauen, wer der Auftraggeber ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/neues-zu-den-foto-jobangeboten-auf-berufsfotografen-com-fotojobs-de</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Welche Fotoschule ist die Richtige, um Fotograf zu werden? Die Fotoakademie-Koeln im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-fotoakademie-koeln-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/Fotoschulen+im+Interview-Fotoakademie-Koeln.jpg" alt="" width="550" height="316" /></p>
<p><strong>Wir haben mit den wichtigsten Fotoschulen in Deutschland Interviews gef&uuml;hrt. Um &uuml;ber die Fotoakademie-Koeln zu sprechen, trafen wir Oliver Rausch, den Schulmitbegr&uuml;nder.</strong></p>
<p>Interessenten f&uuml;r eine Ausbildung zum Fotografen haben ganz unterschiedliche Bed&uuml;rfnisse. Dabei sind nicht nur Ausstattung, Kosten und der Abschluss wichtige Kriterien, sondern auch der Praxisbezug und ob die fotografische Haltung zum Fotostudenten passt. <br />Deshalb&nbsp;gibt es die Serie "Fotoschulen im Interview" auf Berufsfotografen. Hier erz&auml;hlen Vertreter von Fotoschulen, worauf es ihnen in der professionellen Fotografie ankommt.</p>
<p><strong><em>&nbsp;&bdquo;Es geht darum, nicht das Erwartete zu zeigen.&rdquo;</em> - Oliver Rausch, Fotoakademie-Koeln</strong></p>
<p>Der Dozent und Mitbegr&uuml;nder&nbsp;der Fotoakademie-Koeln, Oliver Rausch, erz&auml;hlt von der Wichtigkeit von Diskussionen und Gruppenprozessen in der Ausbildung und stellt heraus, wie sich die Fotoakademie-Koeln von anderen Schulen unterscheidet.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-fotoakademie-koeln-im-interview</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Welche Fotoschule ist die Richtige, um Fotograf zu werden? Die Photoacademy Berlin im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-photoacademy-berlin-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/Fotoschulen+im+Interview-Photoacademy urbschat.jpg" alt="" width="550" height="316" /><br /><br /><strong>Wir haben mit den wichtigsten Fotoschulen in Deutschland Interviews gef&uuml;hrt. Dieses Mal sprachen&nbsp;wir mit Nadine Hofmann, der&nbsp;Leiterin der Photoacademy Berlin. &nbsp;</strong></p>
<p>Das Thema Ausbildung ist zweifellos wichtig f&uuml;r den Berufsstand. Nur durch eine qualifizierte Ausbildung ist ein hoher Standard in Zukunft gesichert. Deshalb macht sich Berufsfotografen f&uuml;r Aufkl&auml;rung im Ausbildungsbereich stark. Durch die Interviewserie&nbsp;k&ouml;nnen sich angehende Fotografen ein viel anschaulicheres Bild machen, was sie an einer Fotoschule erwartet und ob dieser Ausbildungsweg zu ihnen passt.</p>
<p><strong><em>&bdquo;Wir wollen keine Massenabfertigung machen.&rdquo;</em> - Nadine Hofmann, Photoacademy Berlin</strong></p>
<p>Was muss eine Ausbildung f&uuml;r Nachwuchsfotografen bieten, um zeitgem&auml;&szlig; zu sein? Auf diese und weitere Fragen hat Nadine Hofmann eine Antwort. Die Photoacademy Berlin hat n&auml;mlich gerade einen Markenrelaunch und einen Umzug in ein neues Geb&auml;ude hinter sich. Nadine Hofmann&nbsp;berichtet unter anderem vom Unterrichtskonzept der Schule und wie man da drei Abschl&uuml;sse gleichzeitig erwerben kann.</p>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-photoacademy-berlin-im-interview</guid>
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    <title>Welche Fotoschule ist die Richtige, um Fotograf zu werden? Die Gutenbergschule Frankfurt im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-gutenbergschule-frankfurt-im-interview</link>
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    <![CDATA[
      <p><img src="/data/Fotoschulen+im+Interview-gutenbergschule.jpg" alt="" width="550" height="316" /><br /><br /><strong>Wir haben mit den wichtigsten Fotoschulen in Deutschland Interviews gef&uuml;hrt. F&uuml;r den&nbsp;aktuellen Teil der Reihe sprachen wir mit J&uuml;rgen Beyer, dem Leiter des Fotografiefachbereichs an der Gutenbergschule Frankfurt.</strong></p>
<p>Es gibt viele Wege, den Nachwuchs in Fotografie auszubilden. Selbst von Schule zu Schule gibt es gro&szlig;e Unterschiede. Das hat Berufsfotografen in Gespr&auml;chen mit Dozenten, Schulleitern und Gr&uuml;ndern von Fotoschulen erfahren.</p>
<p><strong><em>&bdquo;Viele Leute sehen gar nicht, welche Qualit&auml;t ein Foto ausmacht.&rdquo;</em> - J&uuml;rgen Beyer, Gutenbergschule Frankfurt</strong></p>
<p>Wie bereitet man junge Fotografen auf den Arbeitsmarkt vor und was hat sich im Gegensatz zu fr&uuml;her in der Ausbildung ver&auml;ndert? Solche Fragen kann gerade J&uuml;rgen Beyer gut beantworten, da er selber einmal an der Berufsschule ausgebildet wurde. Er ist der erste Vertreter einer klassischen Berufsschule in unserer Serie "Fotoschulen im Interview".</p>    ]]>
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    <title>Die Jahresumfrage zur Lage der professionellen Fotografie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-jahresumfrage-zur-lage-der-professionellen-fotografie</link>
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    <![CDATA[
      <p><img src="/data/News 16/Fotografen Umfrage 16.jpg" alt="Fotografen Umfrage 2016" width="550" height="456" /></p>
<p>Wie in den letzten Jahren wollen wir auch in diesem Jahr zusammen mit Ihnen als Profifotograf herausfinden, wie die Zukunft in unserer Branche aussieht und welche Chancen sich f&uuml;r Jeden von uns in naher Zukunft&nbsp;ergeben.</p>
<p>Im letzten Jahr haben etliche Medien &uuml;ber die Ergebnisse berichtet, unter anderem die Photopresse mit einem mehrseitigen Beitrag. Ihre&nbsp;Meinung ist also wichtig und hilft, ein realistisches Bild der Situation in der professionellen Fotografie zu zeigen.</p>
<p>Die Umfrage ist anonym und dauert nur ca 3-5 Minuten. Bitte helfen Sie also mit und teilen Sie Ihre Erfahrungen&nbsp;als Profifotograf! Hier der Link auf die Umfrage:</p>
<p><strong><a href="http://bit.ly/umfrage-2016" target="_blank">Jahresumfrage professionelle Fotografie</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie in jedem Jahr werden die Ergebnisse ver&ouml;ffentlicht und in einem Pdf zusammen gefasst. Sie haben im Anschluss der Umfrage die M&ouml;glichkeit, dieses Pdf anonym anzufordern. Es wird Ihnen dann nach der Auswertung im M&auml;rz zugesendet.</p>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-jahresumfrage-zur-lage-der-professionellen-fotografie</guid>
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    <title>Gruppenausstellung Muhammad Ali vom 15. August bis 10. Oktober 2015 in Berlin </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/gruppenausstellung-muhammad-ali-vom-15-august-bis-10-oktober-2015-in-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><em><strong><img src="/data/MA4789444937777152.jpg" alt="" width="550" height="794" /></strong></em></p>
<p>&copy; THOMAS HOEPKER, MUHAMMAD ALI SHOWING OFF HIS RIGHT FIST, CHICAGO, 1966</p>
<p><em><strong>&raquo;Ich bin so schnell &ndash; vergangene Nacht habe ich das Licht in meinem Hotelzimmer ausgeschaltet und lag im Bett, bevor es dunkel war.&laquo;</strong></em>&nbsp; <em>Muhammad Ali</em></p>
<p>Eine gro&szlig;e Fotoausstellung &uuml;ber den ber&uuml;hmtesten Boxsportler aller Zeiten er&ouml;ffnet am 14. August in Berlin. Die von der Galerie CAMERA WORK kuratierte Ausstellung &raquo;Muhammad Ali&laquo; zeigt die bekanntesten und ber&uuml;hmt gewordenen Fotografien aus der aktiven Zeit des Profiboxers von 1960 bis 1980.</p>
<p>Der Boxstar Ali gilt als Legende, Vorbild und Popikone. Cassius Clay, der seinen Namen 1964 in Muhammad Ali &auml;ndern lie&szlig;, hat nicht nur den Boxsport seit Beginn seiner Profikarriere im Jahr 1960 ma&szlig;geblich gepr&auml;gt, sondern auch jenseits des Boxrings vor allem die amerikanische Gesellschaft und Popkultur nachhaltig beeinflusst.</p>
<p><em><strong><img src="/data/MA5199320209948672.jpg" alt="" width="550" height="448" /></strong></em></p>
<p>&copy; HARRY BENSON, &ldquo;CLAY HITS GEORGE&rdquo; THE BEATLES WITH CASSIUS CLAY, MIAMI, 1964</p>
<p>Es entstanden &uuml;ber die Zeit weltbekannte Fotoikonen von mehr als 15 internationalen K&uuml;nstlern wie Elliott Erwitt, Volker Hinz, Thomas Hoepker, Carl Fischer, Neil Leifer, Flip Schulke, Steve Schapiro und Albert Watson. Die gr&ouml;&szlig;ten K&auml;mpfe und die bewegendsten Momente sind in den &uuml;ber 70 ber&uuml;hmten Werken zu sehen und lassen die Besonderheit und Einzigartigkeit des &raquo;Sportsman of the Century&laquo; in sich aufleben. So sind die Spannung, das epische Ausma&szlig; der K&auml;mpfe und die besondere Aura von Muhammad Ali f&uuml;r die Ewigkeit in Fotografien &raquo;gezeichnet&laquo; und erm&ouml;glichen heute, den Ausnahmeathleten und seine Karriere nachzuvollziehen.</p>
<p>Peter Angelo Simon beispielsweise hat Muhammad Ali einen Monat vor dem &raquo;Rumble in the Jungle&laquo; in den USA mit der Kamera begleitet &ndash; das Ergebnis sind stimmungsvolle Fotografien der harten und zehrenden Vorbereitung auf den historischen Kampf. <br />Der in Chicago lebende Fotograf Steve Schapiro hingegen hat den 21-j&auml;hrigen Cassius Clay im Jahr 1963 in Louisville besucht, um ihn f&uuml;r eine gro&szlig;e Strecke &uuml;ber sein Leben in seiner Geburtsstadt zu fotografieren. Aus noch fr&uuml;herer Zeit stammen die perfekt durchkomponierten Trainingsbilder von Flip Schulke, dessen Werk &raquo;Underwater&laquo; weltweit ber&uuml;hmt werden sollte. <br />Ebenfalls Weltruhm erlangten die Fotografien von Harry Benson, der Muhammad Ali &uuml;ber mehrere Jahre portr&auml;tierte und neben den Kampfbildern beim WM-Fight 1964 gegen Sonny Liston auch das Gruppenportr&auml;t &raquo;Clay Hits George&laquo; mit den Beatles in Miami erschuf.</p>
<p><em><strong><img src="/data/MA6510373371904000.jpg" alt="" width="550" height="363" /></strong></em></p>
<p>&copy; THOMAS HOEPKER, ALI PRAYING IN THE RING, LONDON, 1966</p>
<p>Zur Er&ouml;ffnung der Ausstellung am 14. August 2015 ab 19 Uhr wird Henri Maske als Ehrengast in der Galerie zugegen sein. <br />Am am 15. August 2015 um 14:00 Uhr gibt es ein Book Signing mit Thomas Hoepker.</p>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/gruppenausstellung-muhammad-ali-vom-15-august-bis-10-oktober-2015-in-berlin</guid>
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    <title>Nur noch eine Woche - die Frist für das Fotostipendium und den Preis für Technikjournalismus rückt näher!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/nur-noch-eine-woche-die-frist-fuer-das-fotostipendium-und-den-preis-fuer-technikjournalismus-rueckt-naeher</link>
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    <![CDATA[
      <p><img src="/data/acatech.jpg" alt="" width="550" height="206" /></p>
<p><strong>Fotowettbewerbe gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Meist liegt der Fokus relativ weitgefasst auf werblicher, k&uuml;nstlerischer oder journalistischer Fotografie.&nbsp;Im Gegensatz dazu besetzt acatech seit nunmehr 11 Jahren mit dem mit 5000 &euro; dotierten Preis f&uuml;r Technikjournalismus und dem j&auml;hrlich ausgeschriebenem Fotostipendium eine Nische.</strong></p>
<p>Wer gerne journalistisch arbeitet und dazu noch einen starken Fokus auf technische Themen hat, sollte sich beeilen: Die Frist der Ausschreibung wurde verl&auml;ngert und somit ist noch bis Montag, den 20. Juli, Zeit zur Teilnahme. Bewerbungen k&ouml;nnen f&uuml;r die Kategorie "Foto" und f&uuml;r das Fotostipendium online oder als Abz&uuml;ge eingereicht werden.</p>
<p>Teilnahmebedingungen beim acatech&nbsp;PUNKT Fotopreis:</p>
<p><em>- Einreichung von bis zu drei Einzelfotos und/oder einer Fotoserie<br /></em><em>- Pr&auml;miert werden Einsendungen, die durch die Darstellung von Technik den gesellschaftlichen Diskurs &uuml;ber Innovationen und deren Anwendungsm&ouml;glichkeiten unterst&uuml;tzen. Besonderen Wert wird auf eine inhaltlich pr&auml;zise und &auml;sthetische Auseinandersetzung mit technischen Themen gelegt.<br /></em><em>- Entstanden sein m&uuml;ssen die Bilder zwischen&nbsp;dem 6. August 2013 und dem 13. Juli 2015<br /></em><em>- Die Gewinner erhalten ein Preisgeld in H&ouml;he von 5.000 Euro.</em></p>
<p>Teilnahmebedingungen f&uuml;r das Fotostipendium:</p>
<p><em>- Mit dem Fotostipendium wird ein Fotograf bei der Umsetzung einer Reportage mit Technikbezug unterst&uuml;tzt. </em><br /><em>- F&uuml;r die Bewerbung gen&uuml;gt neben einem Expos&eacute;, das die Idee hinter dem geplanten Fotoprojekt beschreibt, ein Portfolio mit Arbeitsproben und ein Lebenslauf.</em><br /><em>- gesucht werden Fotografen, die die Chance nutzen wollen, spannende und realisierbare Vorhaben mit Technikbezug zu verwirklichen.</em><br /><em>- Das Fotostipendium ist mit 5.000 Euro dotiert</em></p>
<p>Weitere Informationen findet man&nbsp;<a href="http://www.journalistenpreis-punkt.de/"><span style="text-decoration: underline;">unter diesem Link</span></a></p>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/nur-noch-eine-woche-die-frist-fuer-das-fotostipendium-und-den-preis-fuer-technikjournalismus-rueckt-naeher</guid>
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    <title>Die Debatte um die Panoramafreiheit - viel Lärm um nichts?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-debatte-um-die-panoramafreiheit-viel-laerm-um-nichts</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/FotoundRecht-Titel_1.jpg" alt="" width="550" height="279" /></p>
<p>Selten wurde &ouml;ffentlich so intensiv &uuml;ber eine m&ouml;gliche &Auml;nderung in einer Gesetzgebung gestritten, die auch Fotografen betreffen w&uuml;rde, wie in den letzten Tagen.</p>
<p>Allen voran mobilisierte Wikipedia Menschen, sich f&uuml;r die Panoramafreiheit in Deutschland einzusetzen. Nicht ohne Grund, zum einen w&auml;ren zehntausende Bilder von Geb&auml;uden bei einer Einschr&auml;nkung betroffen, zum anderen gibt es derzeit in keine einheitlichen Umgang mit Bildern &ouml;ffentlicher Geb&auml;ude und das macht auch wikipedia das Leben schwer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aber was bedeutet die Panoramafreiheit exakt?</strong></p>
<p>Im Gesetz &uuml;ber das Urheberrecht von 1966 steht im &sect; 59: &ldquo;Zul&auml;ssig ist, Werke, die sich bleibend an &ouml;ffentlichen Wegen, Stra&szlig;en oder Pl&auml;tzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielf&auml;ltigen, zu verbreiten und &ouml;ffentlich wiederzugeben.&rdquo; <br />Dieses Gesetz st&auml;rkt die Allgemeinheit und die Fotografen und schr&auml;nkt im Gegenzug die Rechte der Architekten oder K&uuml;nstler ein, die Kunstwerke im &ouml;ffentlichen Raum schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In welchen L&auml;ndern gibt es die Panoramafreiheit?</strong></p>
<p>Es gibt liberale L&auml;nder wie Deutschland, in denen die Panoramafreiheit f&uuml;r Geb&auml;ude und Kunstwerke gilt, L&auml;nder wie Italien und Frankreich, die keine Panoramafreiheit kennen und L&auml;nder wie Norwegen, bei denen die Panoramafreiheit nur f&uuml;r Bauwerke gilt. Island und einige andere L&auml;nder erlauben nur eine unkommerzielle Nutzung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Einschr&auml;nkungen w&uuml;rden sich f&uuml;r Fotografen in Deutschland ergeben?</strong></p>
<p>Hierzu sagt <a href="http://hoesmann.eu/">Tim Hoesmann</a>, Rechtsanwalt und spezialisiert auf das Urheber- und Medienrecht:<br /><em>&ldquo;Im Augenblick wird kontrovers &uuml;ber die Panoramafreiheit diskutiert. Hintergrund dessen ist, dass der Rechtsausschuss des europ&auml;ischen Parlamentes &Auml;nderungen im Urheberrecht erw&auml;gt. Ziel des Rechtsausschusses ist es, eine in Europa einheitliche Regelung zu schaffen. Dies ist im Grundsatz zu begr&uuml;&szlig;en. Jedoch sind f&uuml;r Berufsfotografen gravierende &Auml;nderungen angedacht, die insbesondere in der Panoramafreiheit einen starken Eingriff in ihre berufliche Freiheit bedeuten.</em></p>
<p><em>Ich habe als Rechtsanwalt f&uuml;r Medien- und Fotorecht viel mit Fragen der Panoramafreiheit und dem Urheberrecht bei Berufsfotografen zu tun und sehe in dem geplanten &Auml;nderungen folgendes Problem:</em><br /><em>Die Panoramafreiheit gibt Ihnen als Fotograf das Recht alles fotografieren zu d&uuml;rfen, was Sie im &ouml;ffentlichen Raum sehen. Ohne die Panoramafreiheit ist es f&uuml;r den Berufsfotografen faktisch unm&ouml;glich, au&szlig;erhalb seines eigenen Studios ohne Angst vor Abmahnungen fotografieren zu k&ouml;nnen.</em></p>
<p><em>Wenn - wie jetzt in der EU diskutiert - die Panoramafreiheit eingestellt werden w&uuml;rde, h&auml;tte ein Fotograf in Zukunft die Pflicht im 1. Schritt, die urheberrechtlich gesch&uuml;tzten Geb&auml;ude auf seinem Foto zu identifizieren und dann in einem 2. Schritt vom Urheber eine Erlaubnis zur gewerblichen Nutzung einholen. Der Urheber ist in dem Fall der Architekt oder sein Erbe, es sei denn der Architekt w&auml;re seit &uuml;ber 70 Jahren tot. Sie werden zugeben, dass dies noch nicht einmal im Ansatz praktikabel erscheint.</em><br /><em>Aus diesem Grund hat der Centralverband der Deutschen Berufsfotografen &uuml;ber seinen Partneranwalt auch einen offen Brief an die Europ&auml;ische Union geschrieben, in dem er auf diese Folgen aufmerksam macht. Hoffen wir also, dass der Entschluss gegen die Neuregelung ausf&auml;llt."</em></p>
<p>Der Autor Rechtsanwalt <a href="http://www.hoesmann.eu">Tim Hoesmann</a> ist selbst Partneranwalt des Centralverbands der Deutschen Berufsfotografen. Gerne steht er Ihnen f&uuml;r R&uuml;ckfragen zu Ihrer Verf&uuml;gung.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie kam es eigentlich zu der Diskussion um die Panoramafreiheit?</strong></p>
<p>Die Abgeordnete des Europaparlamentes, Julia Reda, hat sich in einem Initiativbericht an den Rechtsausschuss des Europaparlamentes gewandt und Vorschl&auml;ge zu einer Urheberrechtsreform innerhalb der EU gemacht. Es gab &uuml;ber 500 &Auml;nderungsvorschl&auml;ge und in dem die Panoramafreiheit betreffenden, konnte sich ein franz&ouml;sischer Abgeordneter mit der derzeitigen restriktiven Regelung in Frankreich durchsetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie bald kann eine Gesetzgebung kommen?</strong></p>
<p>Die Vorschl&auml;ge des &ldquo;Reda Berichtes&rdquo; m&uuml;nden in einem Beschluss des Rechtsausschusses, der dann im Plenum des Parlamentes behandelt wird. Das Plenum kann alle Vorschl&auml;ge des Rechtsausschlusses &auml;ndern oder verwerfen. Selbst wenn das Parlament den Beschluss so &uuml;bernehmen w&uuml;rde, hat dieser keine Gesetzeskraft. <br />Das Parlament w&uuml;rde die EU-Kommission dann bitten, Gesetzesinitiativen vorzulegen. Und auch an diesem Punkt des Prozesses kann die Kommission wieder andere Vorschl&auml;ge einbringen und Punkte &auml;ndern.<br />Bevor es wirklich eine &Auml;nderung in der Panoramafreiheit geben k&ouml;nnte, m&uuml;sste die EU-Kommission sich dann mit einer neuen Regelung an Parlament und Ministerrat wenden. <br />Erfolgt eine Einigung, m&uuml;ssten dann noch in vielen L&auml;ndern die bestehenden Urheberrechts-Richtlinien ge&auml;ndert werden und im Anschluss noch von den einzelnen EU-L&auml;ndern die nationalen Gesetze.<br />Wenn also am 9. Juli das Parlament den abschlie&szlig;enden Inhalt des Berichtes beschlie&szlig;t, sind wir von einem Gesetzentwurf noch sehr weit entfernt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Auswirkungen h&auml;tte die Einschr&auml;nkung der Panoramafreiheit letztlich in der Praxis der Berufsfotografen in Deutschland?</strong></p>
<p>Theoretisch w&auml;re dies eine starke Einschr&auml;nkung f&uuml;r professionelle Fotografen, die zu weiteren Unsicherheiten im Alltag f&uuml;hren w&uuml;rde und &uuml;berhaupt nicht zu begr&uuml;&szlig;en w&auml;re. Nimmt man allerdings Frankreich und Italien als praktisches Beispiel, sieht man, dass dort die Fotografen auch ohne Panoramafreiheit arbeiten und leben k&ouml;nnen.</p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-debatte-um-die-panoramafreiheit-viel-laerm-um-nichts</guid>
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    <title>Welche Fotoschule ist die Richtige, um Fotograf zu werden? Die f/16 Schule für Fotografie Berlin im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-f-16-schule-fuer-fotografie-berlin-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/Fotoschulen+im+Interview-f16 schule.jpg" alt="" width="550" height="316" /><br /><br /><strong>Wir haben mit den wichtigsten Fotoschulen in Deutschland Interviews gef&uuml;hrt. F&uuml;r den&nbsp;dritten Teil der Reihe trafen wir Henning Rupp, den Fotografen und Gr&uuml;nder der Fotoschule f/16 - Schule f&uuml;r Fotografie. &nbsp;</strong></p>
<p>Welchen Ausbildungsweg soll ich einschlagen? - diese Frage stellen sich viele junge Leute, die den Beruf Fotograf ergreifen wollen. Ist eine betriebliche Ausbildung, ein Studium oder eine Berufsakademie geeignet? <br />Bei diesem Kl&auml;rungsproze&szlig; will Berufsfotografen Abhilfe schaffen. So erz&auml;hlen Vertreter von Fotoschulen sehr anschaulich, wie bei Ihnen der Alltag aussieht. Aber auch aktuelle Fragen, die jeden Berufsfotografen interessieren, werden behandelt.<br /><br /><strong><em>&bdquo;F&uuml;r eine Ausbildung ist das Internet keine geeignete Vermittlungsform.&rdquo;</em> - Henning Rupp, f/16 Schule f&uuml;r Fotografie</strong></p>
<p>Im Gespr&auml;ch mit Henning Rupp erfuhren wir von seiner Intention eine Fotoschule zu gr&uuml;nden und warum er einige Inhalte, die fr&uuml;her in der klassischen Fotografenausbildung vorkamen, immernoch f&uuml;r wichtig h&auml;lt. Au&szlig;erdem schildert er das gro&szlig;e Interesse der &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r Fotografie und zeigt Chancen auf dem Fotomarkt auf.&nbsp;</p>
<p>Hier ist das Interview zur&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/die-deutschen-fotoschulen-im-interview/f-sechzehn-schule-fuer-fotografie-im-interview-zur-fotoausbildung/263">F16 Schule f&uuml;r Fotografie in Berlin</a></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-f-16-schule-fuer-fotografie-berlin-im-interview</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wo liegen die Honorare für Fotografen, wie werden Neukunden akquiriert und wo ergeben sich Zukunftschancen? Teil 2/2</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wo-liegen-die-honorare-fuer-fotografen-wie-werden-neukunden-akquiriert-und-wo-ergeben-sich-zukunftschancen-teil-2-2</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/Fotografen Umfrage PDF.png" alt="" width="550" height="390" /></p>
<p><strong>Von über 3000 professionellen Fotografen wollten wir wissen, wie sie die Entwicklung in der Fotografie bewerten und wo Chancen und Risiken liegen.&nbsp;</strong><strong><strong>Im ersten Teil der diesj&auml;hrige Jahresumfrage von Berufsfotografen&nbsp;<strong>wurden Themen wie Ausbildung und die beliebtesten Arbeitsbereiche oder die Anzahl der Buchungstage im Monat behandelt (zum Nachlesen:&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/news/wo-liegen-die-honorare-fuer-fotografen-wie-werden-neukunden-akquiriert-und-wo-ergeben-sich-zukunftschancen-teil-1-2">Auswertung Umfrage Fotografen Teil 1/2</a>).&nbsp;Hier ist nun ist der zweite Teil. Es&nbsp;</strong></strong></strong><strong><strong>ergaben sich erneut spannende Einblicke in den Berufsalltag der Profifotografen (</strong></strong><strong><em>Downloadlink am Ende des Artikels).</em></strong></p>
<p class="p1">&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong>WIE WAR DIE AUFTRAGSLAGE?</strong></p>
<p class="p1">&Auml;hnlich wie im letzten Jahr bewerten knapp 48 % die Auftragslage des letzten Jahres mit gut oder sehr gut. Auch die übrigen Werte haben sich im Vergleich mit der letzten Befragung nicht signifikant ver&auml;ndert. Das ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass viele Fotografen eine Nische besetzt haben und die Auftragslage sich nicht negativ entwickelt hat.</p>
<p class="p1"><img src="/data/Auftragslage Fotograf 2014-2015.jpg" alt="" width="550" height="338" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WIE VIEL ZEIT KOSTEN T&Auml;TIGKEITEN JENSEITS DER SHOOTINGS?</strong></p>
<p><em><strong>Kundenakquise:</strong></em> 14,8 % der Fotografen haben es scheinbar aufgrund einer guten Auftragslage, eines Repr&auml;sentanten oder aufgrund eines Angestelltenverh&auml;ltnisses nicht n&ouml;tig, Zeit für Akquise einzuplanen. Circa 20 % der Fotografen gaben an, 1 Tag oder 2 Tage im Monat mit Akquise besch&auml;ftigt zu sein.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/kundenakquise fotograf.jpg" alt="" width="550" height="333" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Weiterbildung:</strong></em> Knapp 60 % planen 1 bis 2 Tage im Monat für Weiterbildung ein. Zudem gaben 48 % an, Fachmessen wie die Photokina zu besuchen und 56 % m&ouml;chten im Jahr 2015 auch an einem Workshop teilnehmen.</p>
<p><img src="/data/weiterbildung fotograf.jpg" alt="" width="550" height="333" />&nbsp;</p>
<p><em><strong>Freie Arbeiten:</strong></em> Freie Arbeiten schulen die Kreativit&auml;t und helfen dabei, sich als Fotograf weiterzuentwickeln. Auch sind freie Arbeiten oft ein gutes Mittel zur Eigenakquise. Dennoch gaben rund 20 % der Fotografen an, 2015 keine freien Arbeiten machen zu wollen.</p>
<p><img src="/data/freie arbeite fotograf.jpg" alt="" width="550" height="333" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WIE HOCH LIEGT DER TAGESSATZ?</strong></p>
<p><em><strong>Redaktionelle Auftr&auml;ge:</strong></em> Bei redaktionellen Auftr&auml;gen lag der Tagessatz auch in diesem Jahr weit unter dem, was in der Werbung gezahlt wird. Dennoch sind für viele Fotografen redaktionelle Fotoschootings sch&ouml;n, denn hier kann man seine Kreativit&auml;t oft weit mehr ausleben, als bei werblichen Auftr&auml;gen. Auch der Gedanke, in einem bekannten Magazin mit seinen Bildern vertreten zu sein, l&auml;sst viele Fotografen für einen geringen Tagessatz arbeiten.</p>
<p><img src="/data/Honorar Eventfotograf.jpg" alt="" width="550" height="319" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Privatkundengesch&auml;ft:</strong></em> Im Privatkundengesch&auml;ft waren es vor allem Hochzeiten, bei denen nach Tagessatz abgerechnet wurde. Hier bewegten sich 73,6 % der Fotografen zwischen 300 und 900 Euro.</p>
<p><img src="/data/Honorar Privatkunden fotograf.jpg" alt="" width="550" height="319" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Werbung:</strong></em> Einen m&ouml;glichst hohen Tagessatz am Markt durchsetzen zu k&ouml;nnen, ist für viele Fotografen erstrebenswert und gelingt am ehesten in der Werbung. Knapp 5 % knackten 2014 mit ihrem Tagessatz die 2500 Euro Marke.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/Honorar werbefotograf.jpg" alt="" width="550" height="319" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WIE LANGE WIRD F&Uuml;R EINEN TAGESSATZ GEARBEITET?</strong></p>
<p>Wie im letzten Jahr haben sich hier die Werte nur unwesentlich ver&auml;ndert. Knapp 30 % der Fotografen gaben an, für einen Tagessatz so lange zu arbeiten, wie es notwendig ist. Die meisten anderen Fotografen berechnen nach 8 oder 10 Stunden Overtime. &nbsp;</p>
<p><img src="/data/Overtime Fotograf.jpg" alt="" width="550" height="307" />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WIE OFT WERDEN NUTZUNGS- RECHTE BERECHNET?</strong></p>
<p>Für gut ein Drittel der Fotografen stellt die Berechnung von Nutzungsrechten einen wichtigen Teil des Verdienstes dar. Durch Entwicklungen wie einem zunehmenden Preisdruck und preislich günstigem Stockmaterial ist das Verst&auml;ndnis für diesen Punkt bei vielen Auftraggebern leider stark gesunken. Immerhin rund 37 % berechnen Nutzungsrechte aber fast immer oder oft. 38,1 % gaben an, Nutzungsrechte zumindest gelegentlich zu berechnen und 25 % der Fotografen berechnen sie nie.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/Nutzungsrechte Fotograf.jpg" alt="" width="550" height="350" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WIE BEKOMMT MAN ALS FOTOGRAF NEUE KUNDEN?</strong></p>
<p>Die meisten befragten Fotografen verlie&szlig;en sich 2014 auf die Weiterempfehlung von Bestandskunden, um Neukunden zu bekommen. Darüber hinaus setzten viele Fotografen auf klassische Methoden wie den pers&ouml;nlichen Kontakt. So gaben über 50 % der Fotografen an, sich direkt bei Agenturen und anderen potenziellen Kunden pers&ouml;nlich vorzustellen. Knapp 30 % nutzen Social Media für die Kundenakquise und 43 % schalten Werbung bei Google oder Facebook.</p>
<p><img src="/data/akquise Kunden Fotograf.jpg" alt="" width="550" height="306" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WIE SEHEN DIE FOTOGRAFEN DIE LAGE 2015?</strong></p>
<p>Hier sind die Werte sehr erfreulich, denn &uuml;ber 70 % der Fotografen blicken positiv und sehr positiv eingestellt in die nahe Zukunft. Lediglich 6,3 % gaben an, pessimistisch eingestellt zu sein.</p>
<p><img src="/data/auftragslage 2015 Fotograf.jpg" alt="" width="550" height="371" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>RES&Uuml;MEE:</strong></p>
<p>Trotz der st&auml;rker werdenden Konkurrenzsituation sehen viele Fotografen die Fotografie nicht nur emotional positiv, sondern auch aus rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten. So bleibt die Zufriedenheit im Job auch weiterhin hoch und die Fotografie für viele ein Job, in dem man mit vollem Einsatz gerne arbeitet. &nbsp; &nbsp;</p>
<p>Die ganze Umfrage als PDF gibt es&nbsp;hier als Download:&nbsp;<a title="Berufsfotografen Umfrage Auswertung 2015" href="/data/Berufsfotografen Umfrage Auswertung 2015.pdf">PDF Berufsfotografen Umfrage 2015</a></p>
<p>Und hier noch einmal der Link auf den ersten Teil der Auswertung: <a href="http://www.berufsfotografen.com/news/wo-liegen-die-honorare-fuer-fotografen-wie-werden-neukunden-akquiriert-und-wo-ergeben-sich-zukunftschancen-teil-1-2">Artikel Auswertung Umfrage Teil 1/2</a>).</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>______________________</p>
<p>Diese Umfrage und die darin enthaltenen Grafiken dürfen im Zuge einer redaktionellen Berichterstattung honorarfrei - auch in Teilen - unter folgenden Bedingungen verwendet werden: bei online Nutzung: 1) deutliche Nennung von Berufsfotografen.com als Urheber 3) Verlinkung auf "www.berufsfotografen.com" oder diesen Beitrag 4) Beleglink an mail@berufsfotografen.com. Bei offline Nutzung: 1) deutliche Nennung von Berufsfotografen.de als Urheber 2) deutliche Nennung der Domain in dieser Form im Flie&szlig;text: www.berufsfotografen.com 3) Belegkopie. Für Fragen stehen wir unter: mail@berufsfotografen.com jederzeit gerne zur Verfügung. Design und Illustration: Anika Kaiser &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wo-liegen-die-honorare-fuer-fotografen-wie-werden-neukunden-akquiriert-und-wo-ergeben-sich-zukunftschancen-teil-2-2</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Welche Fotoschule ist die Richtige, um Fotograf zu werden? Die Lazi Akademie Esslingen im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-lazi-akademie-esslingen-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/Fotoschulen+im+Interview-lazi.jpg" alt="" width="550" height="316" /></p>
<p><strong>Wir haben mit den wichtigsten Fotoschulen in Deutschland Interviews gef&uuml;hrt. F&uuml;r den&nbsp;dritten Teil sprachen&nbsp;wir mit Axel Sch&auml;fer, den Leiter des Fotografiefachbereichs an der Lazi Akademie in Esslingen.<br /></strong><br />Wenn es um die Ausbildung zum Fotografen geht, ist die Verwirrung gro&szlig;. Junge Menschen, die den Beruf erlernen wollen, haben zumeist keine realistische Vorstellung davon, was sie an Fotoschulen erwartet. <br />Aber auch f&uuml;r Fotografen, die schon l&auml;ngst fest im Arbeitsleben stehen, ist es wichtig zu wissen, auf welche Fertigkeiten heute besonderen Wert gelegt wird und wo es nach Einsch&auml;tzung der Fachleute in der Fotografie hingeht.</p>
<p><strong><em>&bdquo;Nur durch&rsquo;s Tun lernt man wirklich.&rdquo;</em> - Axel Sch&auml;fer, Lazi Akademie</strong></p>
<p>Im aktuellen Interview der Reihe geht es um die Ausbildung an der Lazi Akademie in Esslingen am Neckar. Axel Sch&auml;fer berichtet von der praxisorientierten Arbeitsweise an der Schule und welche Bilder mit dem Pr&auml;dikat "marktf&auml;hig" betitelt werden. Au&szlig;erdem gibt er einen Einblick in aktuelle Str&ouml;mungen in der Fotografie.<br /><br />Hier geht es zum <a href="http://www.berufsfotografen.com/die-deutschen-fotoschulen-im-interview/fotoschule-lazi-akademie-im-interview/261">Interview mit der Lazi Akademie</a></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-lazi-akademie-esslingen-im-interview</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Gewinner des Leica Oskar Barnack Preises 2015 stehen fest</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-gewinner-des-leica-oskar-barnack-preises-2015-stehen-fest</link>
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    <![CDATA[
      <div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><img src="/data/JH Engstr&icirc;m 12.jpg" alt="" width="550" height="437" /></p>
<p>Mit treffsicherer Beobachtungsgabe die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt in einer fotografischen Serie zum Ausdruck bringen &ndash; das bleibt der Auftrag des Leica Oskar Barnack Preises. Zum 35. Mal vergibt die Leica Camera AG nunmehr die renommierte Auszeichnung und erhöht 2015 nochmals die Preisgelder. Nun stehen die beiden Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs fest.</p>
<p>Der erste Platz in der Hauptkategorie, dotiert mit 25.000 Euro und einer Leica M Kamera mit Objektiv, geht an JH Engström und seine Serie &bdquo;Tout Va Bien&ldquo;. Den Nachwuchspreis, der seit 2009 verliehen wird, erhält Wiktoria Wojciechowska für &bdquo;Short Flashes&ldquo;. Ihr Preisgeld beträgt 5.000 Euro und ebenfalls eine Leica M mit Objektiv. Auf diese Gewinner sowie neun Finalisten einigte sich die Jury, bestehend aus Michael Biedowicz, Bildredaktion Zeitmagazin, Christian Caujolle, Kurator, Gründer sowie ehemaliger Direktor von Agence VU, Martin Kollar, Fotograf und Preisträger 2014, Karin Rehn-Kaufmann, Generalbevollmächtigte der Leica Galerien International, und Brigitte Schaller, Art Director Leica Fotografie International. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Fotofestivals Rencontres Internationales de la Photographie am 8. Juli 2015 im südfranzösischen Arles statt. Begleitend erscheint ein Sonderheft des LFI Magazins, das alle Gewinner und Finalisten mit umfangreichen Bilderstrecken vorstellt.</p>
<p>In &bdquo;Tout Va Bien&ldquo; geht es nicht klassisch-traditionell um ein konkretes Thema. Der schwedische Fotograf JH Engström will sein Projekt vielmehr als visuelle Poesie verstanden wissen, eine fotografische Erzählung, die stark autobiografisch geprägt ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass er ausschlie&szlig;lich aus seinem eigenen Leben berichtet. In &bdquo;Tout Va Bien&ldquo; reihen sich die unterschiedlichsten Motive aneinander. Die Gewinnerserie umfasst gleicherma&szlig;en Porträts und Landschaften sowie auch skurrile Momentaufnahmen beispielsweise von der Geburt seiner Zwillinge. Auch zwischen Schwarzwei&szlig;- und Farbaufnahmen wechselt der Fotograf ab. Engström spielt mit den Gegensätzen und überlässt es dabei dem Betrachter, eine eigene Lesart und Bedeutung in jeder Aufnahme zu finden. Das Projekt umfasst insgesamt rund 90 Aufnahmen und erscheint im Juli als Fotobuch bei Aperture.</p>
<p><img src="/data/JH Engstr&icirc;m 06.jpg" alt="" width="550" height="687" /></p>
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</div>
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<div class="page" title="Page 2">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Fotos: &copy;&nbsp;JH Engström</p>
<p>JH Engström, 1969 in Karlstad (Schweden) geboren, verbrachte den frühen Teil seiner Fotografie- Karriere zwischen Schweden und Frankreich. Nach Assistenzen bei Mario Testino und Anders Petersen folgte ein Film- und Fotografiestudium an der Universität in Göteborg, das er 1997 abschloss. Engström hat bereits verschiedene Fotobücher veröffentlicht - darunter unter anderem Trying to Dance (2003), Haunts (2006), CDG/JHE (2008), From Back Home (mit Anders Petersen, 2009), La Résidence (2010) und Sketch of Paris (Aperture, 2013) - und wurde vielfach international ausgezeichnet.</p>
<p>In ihrer Serie &bdquo;Short Flashes&ldquo; widmet sich die polnische Fotografin Wiktoria Wojciechowska den flüchtigen Momenten des chinesischen Alltags. Mehrere Monate lang porträtierte sie chinesische Zweiradfahrer auf ihrem feuchten Weg durch den Dauerregen unterwegs in den Riesenstädten Peking und Hangzhou. Das Projekt entstand 2013 und 2014 während der Taifunsaison, als die Stra&szlig;en von dem endlosen Regen nahezu überflutet waren. Allein und ohne Sprachkenntnisse in China unterwegs, erkundete die junge Fotografin ihre neue Umgebung, ohne dass sie sich irgendjemandem mitteilen konnte. Mit den namenlosen Fahrrad- und Rollerfahrern, die an ihr vorbeirauschten, fühlte sie sich in dieser Anonymität verbunden. Daraus entstand die Idee, diesen Menschen ein Gesicht zu geben - sie aus der Masse hervorzuheben - und so ihr Abbild zu bewahren. Ihre schnappschussartigen Aufnahmen erzählen von der Wahrheit eines unverstellten Augenblicks. Denn im Gegensatz zu gestellten, kontrollierten Porträts zeigt sich in diesen spontanen, unbemerkten Aufnahmen das Echte und Authentische zwischen den einstudierten Verhaltensmustern.</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/Wiktoria_Wojciechowska 04.jpg" alt="" width="550" height="440" /></p>
<p>Foto: &copy;&nbsp;Wiktoria Wojciechowska</p>
<p>Wiktoria Wojciechowska, Jahrgang 1991, ist in Lublin (Polen) geboren. Ihr Studium absolvierte sie an der Academy of Fine Arts in Warschau. Ihre Arbeiten wurden bereits in verschiedenen Ausstellungen, auf Festivals und in Magazinen wie ArchivoZine, Beijinger, ArtPhotoMag, Gente di Fotografia, GUP, L&rsquo;Oeil de la photographie und Urbanautica veröffentlicht.&nbsp;</p>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-gewinner-des-leica-oskar-barnack-preises-2015-stehen-fest</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wo liegen die Honorare für Fotografen, wie werden Neukunden akquiriert und wo ergeben sich Zukunftschancen? Teil 1/2</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wo-liegen-die-honorare-fuer-fotografen-wie-werden-neukunden-akquiriert-und-wo-ergeben-sich-zukunftschancen-teil-1-2</link>
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    <![CDATA[
      <p><img src="/data/Fotografen Umfrage PDF.png" alt="Umfrage Berufsfotografen 2014/ 2015" width="550" height="390" /></p>
<p><strong>Von über 3000 professionellen Fotografen wollten wir wissen, wie sie die Entwicklung in der Fotografie bewerten und wo Chancen und Risiken liegen. <strong>Die diesj&auml;hrige Jahresumfrage von Berufsfotografen ergab erneut spannende Einblicke in den Berufsalltag der Profifotografen und zeigt die Entwicklung der professionellen Auftragsfotografie.</strong></strong></p>
<p><strong><em>Alle Fotografen, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben bereits das PDF mit der Auswertung erhalten. F&uuml;r alle anderen gibt es einen Downloadlink im zweiten Newsbeitrag in einigen Tagen.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>UNSERE AUSWERTUNG&nbsp;&nbsp;</strong></p>
<p>In den Zahlen spiegelt es sich wieder - die professionelle Fotografie ist eine Branche, in der Eigeninitiative z&auml;hlt, wie in kaum einer anderen. Egal, ob man als Fotograf neu am Markt oder schon ein alter Hase ist, ohne viel Engagement kommt man nicht weit. Aktiv auf Kunden zugehen, sich permanent weiterbilden und die eigene Kreativit&auml;t durch freie Projekte am Leben halten sind Aktivit&auml;ten, die f&uuml;r viele Berufsfotografen mittlerweile einen festen Platz im Alltag haben. <br />So planen rund 60 % 1-2 Tage im Monat f&uuml;r Weiterbildung ein. Und 70 % der Fotografen verwirklichen jedes Jahr mindestens ein freies Projekt, um selber Ideen umzusetzen und damit Werbung f&uuml;r die eigene Leistung bei potentiellen Kunden zu machen.<br />Sch&ouml;n zu sehen ist, dass die Zufriedenheit im Job im Vergleich zu den letzten Jahren trotz eines st&auml;rker werdenden Konkurrenzdruckes nicht abgenommen hat. Fotograf zu sein ist und bleibt somit für Viele einfach der sch&ouml;nste Beruf, den man ausüben kann.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>WELCHE AUSBILDUNG HAT EIN FOTOGRAF? &nbsp;</strong></p>
<p>Um als Fotograf langfristig bestehen zu k&ouml;nnen, ben&ouml;tigt man neben etwas Glück vor allem viel Eigeninitiative. Da wundert es nicht, dass mittlerweile immer mehr junge Fotografen keine klassische Ausbildung durchlaufen haben. Der Anteil der Quereinsteiger ist im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gestiegen und liegt nun &auml;hnlich hoch wie der der handwerklichen Ausbildung. 34,6 % haben übrigens angegeben, zus&auml;tzlich auf ihrem Ausbildungsweg auch als Fotoassistent gearbeitet zu haben. Somit ist das Assistieren bei erfahrenen Fotografen für Viele ein wichtiger Schritt vor der Selbstst&auml;ndigkeit, vor allem um Praxiswissen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.</p>
<p><img src="/data/Fotografen ausbildung.png" alt="" width="550" height="298" />&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>IN WELCHER RECHTSFORM SIND FOTOGRAFEN T&Auml;TIG?</strong></p>
<p>Rechtlich gesehen sind die befragten Fotografen zu 91% als Einzelunternehmen t&auml;tig, bei den übrigen Gesch&auml;ftsformen ist die GbR am beliebtesten.</p>
<p><img src="/data/Fotografen rechtsform.png" alt="" width="550" height="313" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WIE VIELE FOTOGRAFEN SIND FREIBERUFLICH T&Auml;TIG?</strong></p>
<p>Für die Allgemeinheit sind Fotografen bekanntlich Einzelk&auml;mpfer. Und tats&auml;chlich gaben 92 % der Befragten an, als freier Fotograf unterwegs zu sein.&nbsp;</p>
<p><img src="/data/fotografen freiberuflich.jpg" alt="" width="550" height="468" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SEIT WIE VIELEN JAHREN SIND DIE BEFRAGTEN FOTOGRAFEN IM GESCH&Auml;FT?</strong></p>
<p>Von den befragten Fotografen waren nur 1,5 Prozent seit weniger als einem Jahr aktiv. Zwischen einem und 30 Jahren gab es wie auch im letzten Jahr eine recht gleichm&auml;&szlig;ige Verteilung. Somit kann man davon ausgehen, dass die Ergebnisse der Umfrage einen guten Einblick liefern, denn sie stammen sowohl von Berufsanf&auml;ngern, als auch von den &ldquo;alten Hasen&rdquo; im Gesch&auml;ft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WELCHE ARBEITSBEREICHE HAT EIN FOTOGRAF?</strong></p>
<p>Da sich die wenigsten Fotografen nur auf einen einzelnen Arbeitsbereich spezialisiert haben, war in diesem Themenbereich Mehrfachnennung m&ouml;glich. People- und Portr&auml;tfotografie sind die am st&auml;rksten vertretenen Arbeitsbereiche. Die Werbung steht als lukrativer Bereich in diesem Jahr mit 68,5 % auf Platz 2. CHART &nbsp; SEITE 6 WIE WAR DIE AUFTRAGSLAGE? &Auml;hnlich wie im letzten Jahr bewerten rund 15% die Auftragslage des letzten Jahres mit &ldquo;sehr gut&rdquo;. Auch die übrigen Werte haben sich im Vergleich mit der letzten Befragung nicht signifikant ver&auml;ndert. Das ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass viele Fotografen eine Nische besetzt haben und die Auftragslage sich nicht negativ entwickelt hat.</p>
<p>&nbsp;<img src="/data/Arbeitsbereich Fotograf.jpg" alt="" width="550" height="467" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WIE VIELE BUCHUNGSTAGE HAT EIN FOTOGRAF&nbsp;IM MONAT?</strong></p>
<p>Der Lohn aller Akquisebemühungen oder des langj&auml;hrig aufgebauten guten Rufs schl&auml;gt sich letztendlich in der Anzahl der Buchungstage im Monat nieder. Wobei man hier noch weiter differenzieren müsste. Ein hoch dotierter Werbefotograf hat bei 5 Buchungstagen im Monat sicherlich ein h&ouml;heres Einkommen als ein Eventfotograf mit 20 Buchungstagen.</p>
<p><img src="/data/Buchungstage Fotografen.jpg" alt="" width="550" height="327" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einigen Tagen folgt Teil 2 der Auswertung. Dort gibt es dann das komplette PDF zum Download sowie die Charts zu folgenden Punkten:&nbsp;</p>
<p><em>- Fotografie-Tagessatz im Bereich Werbung, Privatkunden, Redaktionelle Shootings&nbsp;</em></p>
<p><em>- Overtime bei Fotografen</em></p>
<p><em>- Berechnung von Nutzungsrechten bei Fotografen</em></p>
<p><em>- Neukundenakquise</em></p>
<p><em>- Zukunftschancen und Einsch&auml;tzungen der Fotografen</em></p>
<p>__________________ &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p>Diese Umfrage und die darin enthaltenen Grafiken dürfen im Zuge einer redaktionellen Berichterstattung honorarfrei - auch in Teilen - unter folgenden Bedingungen verwendet werden: bei online Nutzung: 1) deutliche Nennung von Berufsfotografen.com als Urheber 3) Verlinkung auf "www.berufsfotografen.com" oder diesen Beitrag 4) Beleglink an mail@berufsfotografen.com. Bei offline Nutzung: 1) deutliche Nennung von Berufsfotografen.de als Urheber 2) deutliche Nennung der Domain in dieser Form im Flie&szlig;text: www.berufsfotografen.com 3) Belegkopie. Für Fragen stehen wir unter: mail@berufsfotografen.com jederzeit gerne zur Verfügung. Design und Illustration: Anika Kaiser &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wo-liegen-die-honorare-fuer-fotografen-wie-werden-neukunden-akquiriert-und-wo-ergeben-sich-zukunftschancen-teil-1-2</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Camera Woman - das neue Lifestyle-Fotografiemagazin für Frauen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/camera-woman-das-neue-lifestyle-fotografiemagazin-fuer-frauen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><strong><img src="/data/camera woman_tit_2_550.jpg" alt="" width="550" height="362" /></strong></p>
<p><strong>&ldquo;Warum gibt es eigentlich kein Fotomagazin f&uuml;r Frauen?&rdquo; Diese Frage stellte sich J&uuml;rgen Lossau, Mitglied im DGPh und Herausgeber des Fotomagazins &ldquo;Camera&rdquo; und gr&uuml;ndete jetzt mit &ldquo;Camera Woman&rdquo; ein Magazin f&uuml;r weibliche Fotografieinteressierte. Im Vorwort der ersten Ausgabe stellt er dann auch gleich die Frage: &ldquo;Muss das sein?&rdquo; - Wir haben uns das Magazin mal angesehen. </strong></p>
<p>Die Herausgeber sind sich sicher, dass Frauen ein zunehmend st&auml;rkeres Interesse an der Fotografie haben, aber dennoch nicht gerne an die Regale mit den Fotozeitschriften gehen. Nur 10% der K&auml;ufer von Fotomagazinen seien weiblich, obwohl generell 60% der Zeitschriften von Frauen gekauft werden. <br />Daraus folgern die Macher des Magazins, dass Frauen Fotomagazine lesen w&uuml;rden, wenn man Ihnen diese in lifestyleaffiner Aufmachung zwischen Brigitte und Vogue pr&auml;sentieren w&uuml;rde.&nbsp;</p>
<p>Zugegeben h&ouml;rt sich dieser Ansatz schl&uuml;ssig an, offenbart aber auch gleich, dass die Macher m&auml;nnlich sein d&uuml;rften. Eine Frau w&uuml;rde inhaltlich argumentieren und ein Magazin machen, dass thematisch und optisch so ist, wie sie es sich w&uuml;nscht, egal von Rechenspielen, wie gro&szlig; ein potentieller Markt sein k&ouml;nnte und egal, in welchem Regal es pr&auml;sentiert wird.</p>
<p>Es mag sein, dass Frauen weniger Interesse an technischen Features haben und die aktuell erh&auml;ltlichen Magazine an ihren W&uuml;nschen vorbei gehen. Aber gibt es tats&auml;chlich einen Unterschied in den Ansichten, Themen und W&uuml;nschen zwischen Fotografinnen und Fotografen? Camera Woman beantwortet diese Frage in der ersten Ausgabe mit einer verspielten Unterwasserbildstrecke, zwei Reportagen, einem Artikel &uuml;ber Esther Haase, dem Feature einer Foodfotografin, kreativen Fotoideen, Tipps zur Tierfotografie und einigen Technikvorstellungen.</p>
<p>Das sind zwar alles Themen, die auch in jedem anderen Fotomagazin ver&ouml;ffentlicht werden k&ouml;nnten, aber bei Camera Woman geht es noch etwas bunter und verzierter zu. So avancieren die Fotokameras im Heft zu kleinen Shopping-Items und werden abgel&ouml;st von Berichterstattungen &uuml;ber Fotostrecken mit eher emotionaler Herangehensweise.</p>
<p>Die Idee, f&uuml;r Frauen ein Lifestylemagazin mit dem Fokus Fotografie zu machen ist sicher einen Versuch wert. Dass &ldquo;Camera Woman&rdquo; aber nicht von Frauen f&uuml;r Frauen gemacht wurde, merkt man ziemlich schnell. Warum hat ein Mann das Titelbild fotografiert? Warum ist das Layout in vielen Punkten identisch mit der etablierten aktuellen Ausgabe von &ldquo;Camera&rdquo;? Warum schreiben mit Florian Sturm und J&uuml;rgen Lossau zwei M&auml;nner die meisten Texte f&uuml;r ein Frauenmagazin? Dass diese beiden auch viel f&uuml;r das m&auml;nnliche Pendant &ldquo;Camera&rdquo; texten, f&uuml;hrt auch nicht gerade zu einer weiblichen, neuen und unverbrauchten Sicht auf fotografische Themen.</p>
<p>Das &ldquo;Camera Woman&rdquo;-Magazin wirkt frisch und kurzweilig, aber auch oberfl&auml;chlich und optisch und inhaltlich wie eine modifizierte Kopie des etablierten &ldquo;Camera&rdquo;-Magazins ohne wirklich eigenen Ansatz. Dennoch ist die Idee&nbsp;eines&nbsp;Lifestyle-Fotomagazin interessant und die Herangehensweise tats&auml;chlich ein wenig anders als man es sonst in Fotomagazinen kennt. &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/camera-woman-das-neue-lifestyle-fotografiemagazin-fuer-frauen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Welche Fotoschule ist die Richtige, um Fotograf zu werden? Die Neue Schule für Fotografie Berlin im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-neue-schule-fuer-fotografie-berlin-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/150519_550_Fotoschulen+im+Interview-web+(1)_1.jpg" alt="" width="550" height="316" /></p>
<p><strong>Mit der&nbsp;Serie &ldquo;Fotoschulen im Interview&rdquo; auf&nbsp;<strong>Berufsfotografen</strong>&nbsp;wollen wir auf dem un&uuml;bersichtlichen Ausbildungsmarkt Orientierung bieten.</strong></p>
<p>Fakten wie Standort, Studiendauer und Ausbildungskosten lassen sich einfach herausfinden. Wir wollen aber vor allem einen pers&ouml;nlichen Einblick bieten, welche Fotoschule welche Besonderheiten und Schwerpunkte hat.<br />Dieses Mal im Interview: Marc Volk, ein Dozent an der Neuen Schule f&uuml;r Fotografie in Berlin.</p>
<p><strong><em>&bdquo;Das Verr&uuml;ckte ist ja, dass man nicht aufh&ouml;rt zu lernen.&rdquo;</em>&nbsp;- Marc Volk, Neue Schule f&uuml;r Fotografie</strong></p>
<p>Marc Volk erz&auml;hlt im Interview&nbsp;unter anderem, warum der Wettbewerb unter Fotoschulen derzeit zwar gro&szlig; ist, letztlich aber gar nicht so ins Gewicht f&auml;llt. Wir erfahren von dem Bewerberandrang und warum das Bild seiner Studenten vom Fotomarkt nicht nur realistisch, sondern sogar zu realistisch ist.<strong>&nbsp;</strong></p>
<p>Hier geht es zum Interview:&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/die-deutschen-fotoschulen-im-interview/neue-schule-fuer-fotografie-im-interview-zur-fotoausbildung/264">Fotoausbildung an der "Neue Schule f&uuml;r Fotografie" Berlin</a></p>
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-neue-schule-fuer-fotografie-berlin-im-interview</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Ein Kamerastandpunkt, 100 Jahre vergangene Zeit. Ein tolles &quot;damals-heute&quot; Video kombiniert alte Fotos mit Fim</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ein-kamerastandpunkt-100-jahre-vergangene-zeit-ein-tolles-damals-heute-video-kombiniert-alte-fotos-mit-fim</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/127954097?color=ff9933&amp;byline=0" width="550" height="299" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Alte Stadtansichten&nbsp;haben ihren ganz eigenen Reiz und so wundert es nicht, dass viele Fotografen und Filmer Gegen&uuml;berstellungen aus alten und aktuellen Ansichten&nbsp;charmant finden.</p>
<p>Oft entstehen interessante Zeitrafferaufnahmen oder &Uuml;berblendungen von einem Kamerastandpunkt aus. Selten allerdings wird sich so viel M&uuml;he gemacht wie in diesem Beispiel aus Portland. Ein Team hat dort &uuml;ber 5000 historische Aufnahmen gesichtet und nach etlichen Locationscoutings 50 Aufnahmen ausgew&auml;hlt, bei denen eine Gegen&uuml;berstellung technisch noch m&ouml;glich war. Oft war der alte Kamerastandpunkt nicht mehr zug&auml;nglich, oder der Blick war durch neue und h&ouml;here H&auml;user verbaut, manchmal waren B&auml;ume zu hoch gewachsen oder hatten Stra&szlig;enz&uuml;ge&nbsp;sich v&ouml;llig ver&auml;ndert. Bedenkt man, dass zwischen einigen der verwendeten Aufnahmen und heute &uuml;ber 100 Jahre liegen, ist das Ergebnis noch beeindruckender.</p>
<p>Unabh&auml;ngig vom logistischen Aufwand, den ein solches Projekt erfordert haben die Macher auch filmisch ein tolles Werk vollbracht mit interessanten &Uuml;berblendungen und Zeitzeugeninterviews.</p>
<p>Yesterday's Tomorrow - A Portland Journey from <a href="https://vimeo.com/uncagethesoul">Uncage the Soul Productions</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ein-kamerastandpunkt-100-jahre-vergangene-zeit-ein-tolles-damals-heute-video-kombiniert-alte-fotos-mit-fim</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die 6. Triennale der Photographie öffnet am 18. Juni in Hamburg ihre Pforten</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-6-triennale-der-photographie-oeffnet-am-18-juni-in-hamburg-ihre-pforten</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr"><img src="/data/150602_550-Umbrico_Signal+Stills.jpg" alt="150602_550-Umbrico_Signal+Stills" /></p>
<p dir="ltr">In 10 Tagen widmet sich das Hamburger Fotofestival&nbsp;Ausstellungen mit K&uuml;nstlern von internationalem Rang. Au&szlig;erdem werden&nbsp;unter der&nbsp;k&uuml;nstlerischen Leitung des neuen Kurators, Krzysztof Candrowicz, zahlreiche Programmpunkte wie beispielsweise&nbsp;internationale Konferenzen, Parties, Ted Talks und&nbsp;Portfoliosichtungen geboten.&nbsp;In dieser Zeit haben&nbsp;an der Fotografie und an Kunst Interessierte die M&ouml;glichkeit, sich intensiv mit Fotografie auseinanderzusetzen, denn die Triennale der Photographie hat sich auf die Fahne geschrieben f&uuml;r au&szlig;ergew&ouml;hnliche Ideen, Begeisterung und Engagement f&uuml;r die Fotografie in Vortr&auml;gen, Filmen, Projektionen und Begegnungen Raum zu schaffen. Dieser wird an namhaften Orten stattfinden wie beispielsweise der Hamburger Kunsthalle und den Deichtorhallen, aber auch&nbsp;im Oberhafen, bei Designxport und in zahlreichen Galerien.</p>
<p dir="ltr">Im Zentrum der Triennale und seiner Aktivit&auml;ten steht ein Containerdorf vor den Deichtorhallen, in dem zehn europ&auml;ischen Fotofestivals und zehn europ&auml;ischen Fotoschulen eine Plattform geboten wird und das damit auch den Austausch zwischen Besuchern und europ&auml;ischen Fotografen anregt.<br /><br />Das Motto der Triennale &bdquo;THE DAY WILL COME&ldquo; ist ein Bibelzitat und soll bewirken, &uuml;ber die Zukunft der Fotografie in technischer und vor allem in &auml;sthetischer Hinsicht nachzudenken. In interdisziplin&auml;rer Zusammenarbeit mit Kuratoren, K&uuml;nstlern, Futurologen und Soziologen wird eine Br&uuml;cke in die Zukunft geschlagen. Dabei sollen verschiedene Aspekte von unterschiedlichen Standpunkten aus beleuchtet werden:</p>
<p dir="ltr">Die Stiftung historischer Museen erforscht unter dem Titel &bdquo;THE DAY WILL COME WHEN THE PAST MEETS THE FUTURE&ldquo; ihre fotografischen Sammlungsbest&auml;nde in Zusammenarbeit mit f&uuml;nf zeitgen&ouml;ssischen K&uuml;nstlern der Gruppe Sputnik.</p>
<p dir="ltr">Im Fokus des Hauses der Photographie/Deichtorhallen stehen unter dem Titel "THE DAY WILL COME WHEN MAN FALLS" verschiedene Werkgruppen des zeitgen&ouml;ssischen New Yorker Fotografen Phillip Toledano, der gesellschaftsrelevante und pers&ouml;nliche Zukunftsvisionen entwickelt.</p>
<p dir="ltr">Das Bucerius Kunstforum thematisiert unter dem Titel "THE DAY WILL COME WHEN WATER MATTERS&ldquo; die Ressource Wasser in Fotografie und Malerei, und das Museum f&uuml;r Kunst und Gewerbe wird das Ph&auml;nomen des Netzwerkens aufgreifen unter dem Titel "THE DAY WILL COME WHEN WE SHARE MORE THAN EVER&ldquo;.&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Die Hamburger Kunsthalle widmet sich in der Ausstellung "THE DAY WILL COME WHEN THERE IS HOPE&ldquo; den ambivalenten und h&ouml;chst kontroversen Momenten des &bdquo;Prinzips Hoffnung&ldquo; in der zeitgen&ouml;ssischen Photographie, w&auml;hrend der Kunstverein in Hamburg unter dem Titel "THE DAY WILL COME WHEN PHOTOGRAPHY REVISES&ldquo; sechs Fragen an die Fotografie stellt, welche die Relevanz des Fotografischen innerhalb zeitgen&ouml;ssischer Bilddiskurse umrei&szlig;en.</p>
<p dir="ltr">Die erste Triennale der Photographie Hamburg, initiiert durch den Fotografen und Sammler F. C. Gundlach, fand 1999 in vier Museen und Institutionen sowie in vierzig Galerien und anderen Veranstaltungsorten statt. Die letzte Triennale der Photographie 2011 hatte doppelt so viele Veranstalter und Veranstaltungsorte und zog &uuml;ber 200 000 Besucher an. Wir sind gespannt, ob ein weiterer Wachstum in diesem Jahr erzielt werden wird.</p>
<p dir="ltr">Bild &copy;&nbsp;<span id="E333" class="qowt-font4-Arial">Penelope </span><span id="E335" class="qowt-font4-Arial">Umbrico</span><span id="E337" class="qowt-font4-Arial">, Signals Still, 2011 (zu sehen</span><span id="E341" class="qowt-font4-Arial">&nbsp;in der Ausstellung WHEN WE SHARE MORE THAN EVER, Museum f&uuml;r Kunst und Gewerbe)</span></p>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-6-triennale-der-photographie-oeffnet-am-18-juni-in-hamburg-ihre-pforten</guid>
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  <item>
    <title>Das Veröffentlichen von Peopleaufnahmen im Internet - Was darf ich als Fotograf?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/das-veroeffentlichen-von-peopleaufnahmen-im-internet-was-darf-ich-als-fotograf</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="../../data/FotoundRecht-Titel_1.jpg" alt="" width="550" height="279" /><br /><br /> <strong>In der neuen Berufsfotografen-Rubrik, "Foto und Recht", geht es um Meldungen aus dem Medienrecht. Da vielen Fotografen gerade hier die zuverl&auml;ssigen Informationen fehlen, berichten bei uns Fachleute zur Rechtssprechung im fotografischen Bereich.</strong></p>
<p>Die Berliner Kanzlei Holzinger ist spezialisiert auf die Themen Medien, geistiges Eigentum und Kultur. Sie ist bundesweit im Bereich Bildrecht, Internetrecht oder Schutz des Urheberrechts t&auml;tig. Die Rechtsanw&auml;ltin Stefanie Holzinger berichtet exklusiv bei uns &uuml;ber die Rechtslage beim Abbilden von Personen:</p>
<p><em>"Ihre Fotos sind Ihr Aush&auml;ngeschild. Daher ist es nur verst&auml;ndlich, dass Sie diese auch Ihren potentiellen Kunden pr&auml;sentieren m&ouml;chten. Um Fotos f&uuml;r Ihre Referenzen verwenden zu d&uuml;rfen, ben&ouml;tigen Sie jedoch in der Regel die Einwilligung der auf den Fotos abgebildeten Personen, da diese das Recht am eigenen Bild haben. <br />Die Einwilligung ist nur in Ausnahmef&auml;llen nicht erforderlich. Entweder handelt es sich dabei um Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen &Ouml;rtlichkeit erscheinen oder um Bilder von Menschenversammlungen (das f&auml;ngt bei einer Situation im Aufzug an). Hier geht es nicht um die Darstellung der Personen, sondern und die Darstellung der Begebenheit. Beide Ausnahmen haben gemeinsam, dass diese nur vorliegen, wenn die abgebildeten Personen nur zuf&auml;llig mit fotografiert wurden und das Hauptmotiv ein ganz anderes ist. <br />Wenn solche Ausnahmen nicht greifen und die abgebildeten Personen auf dem Foto im Vordergrund stehen bzw. diese gezielt fotografiert wurden, d&uuml;rfen die Fotos nur mit Einwilligung der abgebildeten Personen ver&ouml;ffentlicht werden. Diese Einwilligung ist &uuml;brigens auch stillschweigend m&ouml;glich. <br />Hier besteht jedoch im Streitfall die Unsicherheit, ob die entsprechende Handlung tats&auml;chlich als stillschweigende Einwilligung angesehen werden durfte, denn das l&auml;sst sich nur schwer beweisen. Daher sollten Sie die Einwilligung unbedingt schriftlich einholen. </em></p>
<p><em>Ver&ouml;ffentlichen Sie Fotos ohne die erforderliche Einwilligung, hat dies einen Unterlassungsanspruch zur Folge. Gegebenenfalls bestehen auch Schadensersatzanspr&uuml;che. Die H&ouml;he des Schadensersatzanspruchs h&auml;ngt dabei vom konkreten Einzelfall ab. Nach Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, m&uuml;sse zur Bemessung der H&ouml;he des Schadensersatzes darauf abgestellt werden, was vern&uuml;nftige Vertragspartner bei einer entsprechenden Lizenzvereinbarung vereinbart h&auml;tten. Entscheidend f&uuml;r die H&ouml;he ist unter anderem die Art der Ver&ouml;ffentlichung. Sofern die Fotos nur auf einer Webseite ver&ouml;ffentlicht werden, die nur von wenigen Hundert Besuchern in 1-2 Monaten besucht wird, ist der m&ouml;gliche Schadensersatzbetrag im unteren Bereich anzusiedeln. <br />In einem Fall unerlaubter Ver&ouml;ffentlichung auf einer Webseite mit der genannten Besucherzahl entschied das Landgericht Hamburg (Az. 324 O 59/13) dass ein Betrag in H&ouml;he von 250,00 &euro; als Schadensersatz ausreichend ist. Werden die Fotos jedoch auf einer Webseite ver&ouml;ffentlicht, die deutlich mehr Besucher hat und dar&uuml;ber hinaus auch in Social Media-Profilen verbreitet und geteilt wird, ist von einem h&ouml;heren Schadensersatzanspruch auszugehen." </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besonders in der Streetfotografie bewegt man sich als Fotograf somit rechtlich gesehen auf d&uuml;nnem Eis. Ohne die Einwilligung der aufgenommenen Personen ist der Verkauf der Bilder - oder auch nur eine Ver&ouml;ffentlichung auf der eigenen Internetseite - nicht zul&auml;ssig.</p>
<p>Will man hier rechtlich immer auf der sicheren Seite sein, steht man also im Konflikt zur oft schnellen Arbeitsweise als Fotograf. Es d&uuml;rfte kaum m&ouml;glich sein, immer bei allen Menschen die Erlaubnis zur Nutzung einzuholen und somit bewegt man sich wohl h&auml;ufiger, als einem lieb ist in einer rechtlich grenzwertigen Situation.</p>
<p>F&uuml;r weitere Fragen und eine&nbsp;rechtliche Beratung hierzu steht Ihnen die Kanzlei Holzinger gerne zur Verf&uuml;gung.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="../../data/150519_Holzinger-Logo.jpg" alt="" width="210" height="96" /> <br />Kontakt: Stefanie Holzinger, Rechtsanw&auml;ltin <br /><a href="http://www.kanzlei-holzinger.berlin">www.kanzlei-holzinger.berlin</a></p>
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    <title>Welche Fotoschule ist die Richtige, um Fotograf zu werden? Die BEST-Sabel Designschule Berlin im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-best-sabel-designschule-berlin-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="/data/Fotoschulen+im+Interview-best-sabel.jpg" alt="" width="550" height="316" /><br /><br /><strong>Wir haben mit den wichtigsten Fotoschulen in Deutschland Interviews gef&uuml;hrt. Den Anfang der Interviewreihe machte Stefan Berg von der BEST-Sabel Designschule. &nbsp;</strong></p>
<p>Wer&nbsp;Fotograf werden will, hat es nicht leicht&nbsp;herauszufinden, welche Fotoschule den eigenen Erwartungen am n&auml;chsten kommt. Um hier etwas mehr Orientierung zu bieten, haben wir Vertretern der deutschen Fotoschulen gerade die Fragen gestellt, die helfen, einen Einblick in die jeweilige Fotoschule zu erhalten. Welche Angebote es an der Schule gibt, wo&nbsp;der Fokus liegt und wie gro&szlig; die Klassen sind waren einige der Themen, die zur Sprache kamen.</p>
<p>In unserem ersten Interview stand f&uuml;r die BEST-Sabel Designschule in Berlin der&nbsp;Fotograf Stefan Berg Rede und Antwort. Er hat&nbsp;im letzten Jahr die Leitung des Fotografiefachbereichs &uuml;bernommen. Von&nbsp;ihm&nbsp;haben wir erfahren, dass sich die Bed&uuml;rfnisse der heutigen Studenten ver&auml;ndert haben, was die Art und Weise des Lernens und Arbeitens angeht und wie die Schule darauf reagiert. Au&szlig;erdem schildert Herr Berg, wie wir uns einen Tag an der BEST-Sabel vorstellen k&ouml;nnen, warum die Dunkelkammer immer noch eine wichtige&nbsp;Rolle in der Ausbildung spielt und wie er die Chancen f&uuml;r den Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt sieht.</p>
<p>Hier geht es zum Interview:&nbsp;<a href="http://www.berufsfotografen.com/die-deutschen-fotoschulen-im-interview/best-sabel-berlin-im-interview-zur-fotoausbildung/265">Fotoausbildung an der&nbsp;BEST-Sabel Berlin</a></p>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/welche-fotoschule-ist-die-richtige-um-fotograf-zu-werden-die-best-sabel-designschule-berlin-im-interview</guid>
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    <title>Die Deutsche Presse-Agentur kürt die Fotos des Jahres 2014</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-deutsche-presse-agentur-kuert-die-fotos-des-jahres-2014</link>
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    <![CDATA[
      <p>18 Motive wurden durch die Deutsche Presse-Agentur zu Bildern des Jahres 2014 gek&uuml;rt. Picture Alliance, die Bildagentur der dpa-Gruppe, pr&auml;sentiert die Gewinnerfotos der 15 dpa-Fotografen.<br />Die Preistr&auml;ger f&uuml;hren in ihren Bildern noch einmal an Schaupl&auml;tze, die im vergangenen Jahr f&uuml;r Gespr&auml;chsstoff sorgten. Dabei geht es quer durch Deutschland und die Welt.</p>
<p>In den Wettbewerbskategorien Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Entertainment, Feature und Vermischtes sowie Portr&auml;ts wurde aus &uuml;ber 1400 Einsendungen entschieden. Eine unabh&auml;ngige Jury setzte sich zusammen aus Vertretern der Bildredaktionen von &bdquo;Der Spiegel&ldquo;, &bdquo;stern&ldquo;, &bdquo;Focus&ldquo;, &bdquo;Zeit Online", &bdquo;Die Welt&ldquo;, &bdquo;Super Illu&ldquo; und der Bildredaktion BVG Medien KG.</p>
<p>Bernd von Jutrczenka war erster Preistr&auml;ger in gleich zwei Kategorien. In der Kategorie Politik durch sein Foto, das den fr&uuml;heren SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy beim Verlassen des Bundestagsgeb&auml;udes abbildet. Gegen Edathy wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Beschaffung von Kinderpornografie gef&uuml;hrt. In der Wirtschaft gefiel der Jury ebenfalls ein Motiv von Bernd von Jutrczenka am besten. Es zeigt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit den Topmanagern Heinrich Hiesinger und Ulrich Grillo beim BDI-Tag der Deutschen Industrie 2014.</p>
<p>In der Kategorie Sport schaffte es ein Bild von Tobias Hase sich durchzusetzen. Zu sehen ist eine Skeleton-Pilotin beim Training. F&uuml;r seine Aufnahme eines von Rauchschwaden durchzogenen Fanblocks bei einem Fu&szlig;ball-Zweitligaspiel erhielt Bernd Thissen den ersten Preis in der Kategorie Feature &amp; Vermischtes. Weitere Erstplatzierte sind Jens Kalaene - in der Kategorie Kultur &amp; Entertainment ausgezeichnet f&uuml;r ein Bild von Berlinale-Chef Dieter Kosslick - sowie Uli Deck, der f&uuml;r ein Portr&auml;tbild des Dirigenten Sir Simon Rattle geehrt wurde.</p>
<p>Besondere Kreativit&auml;t und Ausdauer sowie herausragendes fachliches Geschick sind Kriterien, die durch den dpa-Preis ausgezeichnet werden sollen. Er ist eine Anerkennung der erheblichen M&uuml;hen, die die Fotografinnen und Fotografen auf sich nahmen, um im entscheidenden Augenblick am richtigen Ort zu sein und den dpa-Kunden eine schnelle, umfassende und anspruchsvolle Fotoberichterstattung bieten zu k&ouml;nnen. So haben dpa-Bilderdienste durch eben dieses fotografische Engagement im Jahr 2014 &uuml;ber 760 000 Fotos durch den dpa-Bildfunk verbreitet und mehr als 36 Millionen Bilder stellt die dpa-Tochter picture alliance unter www.picture-alliance.com zur Verf&uuml;gung.</p>
<p><br /><img src="../../data/dpadeutsche-presse-agentur-gmbh-dpa-zeichnet-bilder-des-jahres-2014-aus-picture-alliance-praesentie.jpg" alt="" width="550" height="358" /><br />&copy; Bernd von Jutrczenka</p>
<p><br /><img src="../../data/dpa-4+deutsche-presse-agentur-gmbh-dpa-zeichnet-bilder-des-jahres-2014-aus-picture-alliance-praesentie.jpg" alt="" width="550" height="358" /><br />&copy;&nbsp;Bernd Thissen</p>
<p><br /><img src="../../data/dpa-3+deutsche-presse-agentur-gmbh-dpa-zeichnet-bilder-des-jahres-2014-aus-picture-alliance-praesentie.jpg" alt="" width="550" height="358" />&nbsp;</p>
<p>&copy; Tobias Hase</p>    ]]>
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    <title>„Genesis&quot;, die Fotoausstellung von Sebastiao Salgado eröffnet im C/O Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/genesis-die-fotoausstellung-von-sebastiao-salgado-eroeffnet-im-c-o-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <pre><img src="../../data/salgado_b.jpg" alt="" width="550" height="367" /></pre>
<p>Am 17.4. er&ouml;ffnet in Berlin eine Fotoausstellung, der viele Fotografiefans schon sehns&uuml;chtig entgegenfiebern. &Uuml;ber 10.000 Menschen haben auf Facebook bisher angegeben, die Veranstaltung besuchen zu wollen. Bis zum 16. August 2015 wird im C/O Berlin &ldquo;Genesis&rdquo; gezeigt, die Fotoausstellung des franz&ouml;sisch-brasilianischen Fotografen Sebasti&atilde;o Salgado. Seine Arbeit steht in der Tradition der sozialdokumentarischen Fotografie. Fr&uuml;her fotografierte er f&uuml;r die Agentur Magnum, heute ist er mit seiner eigenen Agentur Amazonas Images unabh&auml;ngig als Fotograf t&auml;tig.</p>
<p>Salgado fotografiert seit 1973 professionell und dokumentiert in selbst ausgew&auml;hlten, weltweiten Langzeitprojekten mittels Schwarz-Wei&szlig;-Fotografien das Leben der Menschen am Rand der Gesellschaft. F&uuml;r sein Werk hat er schon zahlreiche renommierte Preise erhalten. Bisher widmete er sich Themen wie Migration, Arbeitsbedingungen und Unterdr&uuml;ckung, in denen Menschen immer die Hauptrolle spielten. In seiner neusten Arbeit bezieht er nun erstmals die Naturmit ein. Meere und W&auml;lder, W&uuml;sten und Vulkane, Wale, Pinguine und Alligatoren wurden zum Motiv f&uuml;r den sozial engagierten K&uuml;nstler als eine visuelle Hommage an den Blauen Planeten. In opulenten Schwarz-Wei&szlig;-Fotografien erz&auml;hlt Salgado von &uuml;berw&auml;ltigender Sch&ouml;nheit und der Artenvielfalt unber&uuml;hrter Flora und Fauna.<br /> F&uuml;r &ldquo;Genesis&rdquo; reiste Salgado acht Jahre um die Welt in die entlegensten Winkel der Erde, um schlie&szlig;lich mit seiner Frau, L&eacute;lia Wanick Salgado, die Ausstellung mit 245 Fotos aus 32 L&auml;ndern und Regionen der Erde zusammenzustellen.</p>
<p><br />Sein Projektziel war es von Anfang an, das Bewusstsein f&uuml;r die Kostbarkeit der letzten unber&uuml;hrten Winkel der Erde zu sch&auml;rfen. Nun reist die Ausstellung um die Welt und zeigt die Pracht von Orten, an denen die Wenigsten von uns jemals sein werden.<br /><br /><br />Bild: Southern Right whales (Eubalaena australis), drawn to the Vald&eacute;s Peninsula because of the shelter provided by its two gulfs, the Golfo San Jos&eacute; and the Golfo Nuevo, often navigate with their tails upright in the water. Vald&eacute;s Peninsula, Argentina. 2004. &copy;&nbsp;Sebastiao Salgado / Amazonas Images</p>
<p><br /><br /></p>    ]]>
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    <title>Der Preisträger des DGPh Bildungspreises 2015 steht fest</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/der-preistraeger-des-dgph-bildungspreises-2015-steht-fest</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="../../data/dgph_g.jpg" alt="" width="550" height="173" /><br /><br />Der Gewinner des Bildungspreises der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Photographie steht fest. 2015 wird das "Haus St. Martin am Autoberg" in Hattersheim wird f&uuml;r sein kulturelles Programm f&uuml;r wohnungslose Menschen den Preis erhalten. F&uuml;r den Gewinner ein doppelter Anlass zum Feiern, denn das Veranstaltungsprogramm &bdquo;Kunst und Kultur am Autoberg&ldquo; hat in diesem Jahr auch noch seinen 10. Geburtstag.<br /> Ziel war es f&uuml;r Klaus St&ouml;rch, den Leiter der Einrichtung, &uuml;ber schnell erfassbare Fotografie Vorurteile gegen&uuml;ber wohnungslosen Menschen und Langzeitarbeitslosen abzubauen. Das Medium Fotografie nahm von Anbeginn einen hohen Stellenwert bei den Projekten ein und funktioniert ganz besonders als Scharnier zwischen den Obdachlosen und der Bev&ouml;lkerung in der Region. <br />Dass der Autoberg zu einem Ort der Begegnung und des Austausches werden konnte, ist nicht zuletzt dem Engagement namhafter Fotografen wie Jim Rakete, Andrea Diefenbach und Ann-Kathrin Kampmeyer, die das Projekt ehrenamtlich unterst&uuml;tzten. So werden nicht nur Ausstellungen, sondern auch Fotowettbewerbe, Diskussionsrunden und Themenabende rund um die Fotografie organisiert. <br /><br /> Die Jury &uuml;berzeugte das kontinuierlich gewachsene Programm, durch das eine best&auml;ndige Vermittlungsarbeit in Kooperation mit K&uuml;nstlern, Hochschulen und der Bev&ouml;lkerung geleistet wird. So wird auf vorbildliche Weise eine kulturelle Perspektive f&uuml;r Menschen ge&ouml;ffnet, die am gesellschaftlichen Rand stehen. <br />Das sinnstiftende und orientierungsgebende Leuchtturmprojekt bietet Anregungen und Impulse f&uuml;r weitere soziale Einrichtungen. Das &bdquo;Haus St. Martin am Autoberg&ldquo; schafft neben den klassischen Angeboten wie Beratung, Begleitung und Betreuung ein lebendiges Forum f&uuml;r ausgegrenzte Menschen, ein Forum in dem Kommunikation und Menschlichkeit gro&szlig;geschrieben werden. Der DGPh-Bildungspreis wird in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. <br /><br /><strong><br /></strong>&copy; Bildautorin: Ann-Kathrin Kampmeyer / 20 + 6 Obdachlosigkeit hat jedes Gesicht<br /><strong><br /></strong></p>    ]]>
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    <title>Die schönsten Aprilscherze in der Fotografie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-schoensten-aprilscherze-in-der-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p>Die Ostertage liegen mittlerweile hinter uns und somit auch der erste April. Grund genug einmal zu schauen, welche Aprilscherze sich Hersteller und Fotoblogs in diesem Jahr erlaubt haben.&nbsp;St&auml;ndig werden neue Produkte entwickelt, die uns das Leben erleichtern sollen. Au&szlig;erdem sind Online-Meldungen, die ein wenig befremdlich wirken mittlerweile an der Tagesordnung, gerade auch wenn sie sich mit einem Trendthema auseinandersetzen. Das Thema &ldquo;selfie&rdquo; war in diesem Jahr besonders beliebt, hier nun einige der sch&ouml;nsten 1. April-Meldungen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Spa&szlig; bei der Bedienung von Canon DSLRs - Pacman im Men&uuml;</strong></p>
<p>Ernsthafte Fotografie hin oder her, in jedem von uns steckt der Spieltrieb. Dementsprechend br&uuml;stete sich die Fotomarketingplattform Defrozo damit, angeblich ein &bdquo;Theme&rdquo; f&uuml;r die digitale Benutzerf&uuml;hrung von Canon entwickelt zu haben, das dem Videospiel &bdquo;Pacman&rdquo; glich. Der Fotograf ist somit in der Lage, Pacman im Display zu spielen. Ideal f&uuml;r Pausen, wenn der Assistent zu langsam ist oder der Auftraggeber sich nicht entscheiden kann, wie es weitergehen soll. Schade eigentlich, dass es sich um einen Aprilscherz handelte, es gibt wohl kaum einen Fotografen, der zumindest gelegentlich dem Spieltrieb erliegen w&uuml;rde..&nbsp;</p>
<p>Meldung von <a href="http://defrozo.com/2015/04/01/defrozo-custom-themes-for-canon-dslr-camera/">Defrozo.com</a><br /><img src="../../data/pacman.png" alt="" width="550" height="392" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Photoshop Feature - &bdquo;Content Aware Revolve&rdquo;</strong></p>
<p>Angebliche zehn Jahre Entwicklung hat es gedauert, bis Adobe schlie&szlig;lich am 1. April 2015 dieser Durchbruch gelang: die Software kann Objekte nun eigenst&auml;ndig visualisieren. Wie durch Zauberhand ist sie in der Lage, ein Objekt in 3d umzuwandeln und nicht fotografierte Ansichten zu erahnen. Damit auch niemandem Zweifel kommen, wird sogar extra auf eine Limitierung hingewiesen: Die neue Funktion arbeiten nur perfekt bei homogenem Hintergrund. Na wenn das so ist, glauben wir&rsquo;s.</p>
<p>Meldung von <a href="https://fstoplounge.com/2015/04/photoshop-releases-breakthough-content-aware-revolve/">Fstoplounge.com</a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<img src="../../data/ps.jpg" alt="" width="550" height="288" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Endlich ich von allen Seiten: die 360&deg; Selfie&nbsp;Vorrichtung</strong></p>
<p>Im Shop von ThinkGeek gibt es f&uuml;r schlappe 199 USD den Do It YourSelfie 360&deg; Selfie Rig. Eine Vorrichtung, die Selfies mit 12 Kameras in Rundumansicht m&ouml;glich macht.&nbsp;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/XZcr3F5ee3Q" width="550" height="308" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haustier am Stiel - der Selfie Stick</strong></p>
<p>Vielen Menschen ersetzt das Haustier ja bekanntlich den Partner, somit ist die Idee gar nicht so abwegig. Mit Fernsteuerung k&ouml;nnte man somit spannende Einblicke gewinnen. Ob es einen Praxistest gab, ist nicht bekannt.. Meldung von <a href="http://unleashedby.petco.com/selfiestick">Unleashed by petco</a>&nbsp;</p>
<p><img src="../../data/dog.jpg" alt="" width="550" height="265" />&nbsp;</p>
<p><strong>Derzeit nur f&uuml;r Frauen erh&auml;ltlich:&nbsp;der Selfie-Schuh</strong></p>
<p>Die Frauenschuhfirma &bdquo;Miz Mooz&rdquo; r&uuml;hrte die Werbetrommel f&uuml;r einen ganz besonderen selfie-Schuh. In der Spitze ist ein eingebauter Schlitz, in den man bequem sein Handy stecken kann. Muss man dann nur noch das Bein hoch genug bekommen..</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Dw72zFX2rsk" width="550" height="308" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Lomo Unterwasser Instant Camera</strong></p>
<p>Lomography r&uuml;hmt sich in 2015 die erste Unterwasser Sofortbildkamera entwickelt zu haben. Lomo Instant Caribbean:</p>
<p>&nbsp;<iframe src="https://player.vimeo.com/video/122951354?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="550" height="310" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><a href="https://vimeo.com/122951354">Introducing The Lomo'Instant Caribbean</a> from <a href="https://vimeo.com/lomography">Lomography</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-schoensten-aprilscherze-in-der-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Streettocs Academy - eine Social Media-Initiative für die Street-Fotografie
</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/streettocs-academy-eine-social-media-initiative-fuer-die-street-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p dir="ltr">&nbsp;<img src="../../data/150401_Streettocs-Chilun-Leung-800x533_1.jpg" alt="" width="550" height="366" /></p>
<p dir="ltr">Der Fotograf Angelo Gian De Mesa hat sie ins Leben gerufen, die Facebook-Seite &ldquo;Streettocs Academy&rdquo;, eine Initiative f&uuml;r Streetfotografen. Das Format gibt sowohl Profis, als auch ambitionierten Nachwuchsfotografen die M&ouml;glichkeit, sich fachlich weiterzuentwickeln und Ihre eigene Sichtweise einer breiten &Ouml;ffentlichkeit zu pr&auml;sentieren.</p>
<p dir="ltr">Im zweiw&ouml;chigen Turnus wird ein neues Thema bekannt gegeben, zu dem Fotografen Ihre Arbeiten einreichen k&ouml;nnen. Somit handelt es sich um eine Art kurzfristigen Wettbewerb, aber ohne Preisgeld und einzig und allein aus Spa&szlig; an der Fotografie.</p>
<p dir="ltr">Gerade die begrenzte Zeit in Zusammenhang mit einem abstrakten Thema fordert die Fotografen und spornt zu Kreativit&auml;t an. Letztlich muss das Thema ja auch noch parallel zum Alltagsgesch&auml;ft bearbeitet werden und dies ist letztlich nur mit viel Engagement m&ouml;glich.</p>
<p dir="ltr">Die Teilnahmekriterien sehen vor, dass das Thema sorgf&auml;ltig zu durchdenken und wohl&uuml;berlegt und experimentell fotografisch zu behandeln ist. Schlie&szlig;lich werden&nbsp;die Ergebnisse der Challenge dann auf Facebook der Diskussion ausgesetzt. - Potenziell wohlgemerkt, denn die typische Facebook-Mentalit&auml;t, das blo&szlig;e Bet&auml;tigen des "like"-Buttons, ist vorrangig anzutreffen.</p>
<p dir="ltr">Aber was die Community nicht leistet, holt&nbsp;Angelo Gian De Mesa selbst nach. Er k&uuml;rt&nbsp;und bespricht die besten und interessantesten Ergebnisse auf dem <a href="http://erickimphotography.com/blog">Eric Kim Street Photography Blog</a>. In der Ausschreibung, "Black and White", hat das hier abgebildete Foto gewonnen, es ist von Chilun Leung.</p>
<p dir="ltr">Es gibt drei gute Gr&uuml;nde, warum f&uuml;r das&nbsp;Streettocs Academy-Format ein &ldquo;like&rdquo; vergeben werden kann: Erstens hilft es,&nbsp;<span id="docs-internal-guid-3ba38da6-6ad6-1d61-d32f-af844dbcd1c5">fachliche F&auml;higkeiten auszubilden,</span>&nbsp;zweitens als Fotograf nicht einzurosten und drittens bringt es&nbsp;selbst&nbsp;&ldquo;Zaung&auml;sten&rdquo; die&nbsp;Auseinandersetzung mit der Qualit&auml;t in der Fotografie n&auml;her.</p>    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/streettocs-academy-eine-social-media-initiative-fuer-die-street-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>“In Your Face” - Mario Testino Ausstellung in Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/in-your-face-mario-testino-ausstellung-in-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p><img src="../../data/mario testino.jpg" alt="" width="550" height="384" /><br /> <br /> Es gibt derzeit ein besonderes Highlight f&uuml;r Fotografiefans: 125 mit Bedacht kuratierte Bilder von Mario Testino in der Ausstellung &ldquo;In Your Face&rdquo;. Der vielfach pr&auml;mierte Fotograf, der seit Jahren das Who&rsquo;s Who der Modeszene rund um den Globus abbildet, wird erstmals in der Hauptstadt ausgestellt. Seine Vision ist seit jeher in der Fashion- und Beautyindustrie hochgefragt und hat ma&szlig;geblich zum Erfolg vieler f&uuml;hrender Labels beigetragen. <br /> <br /> Das Berliner Kulturforum hat die Ehre den Auftakt der &ldquo;In Your Face&rdquo;-Ausstellung in ganz Europa zu beherbergen, nachdem sie bereits in Sao Paulo, Buenos Aires und Boston gezeigt wurde. Der Ausstellungsort stellt allerdings auch ein ausgesuchtes Ambiente dar, nennt er doch eine einzigartiger Sammlung sein eigen mit Exponaten der Modegeschichte von der Renaissance bis hin zu den Looks und Lifestyles des 20. und 21. Jahrhunderts. Dementsprechend ist Mario Testino in passender Gesellschaft. Mit Pracht und Raffinesse werden bei Testino Augenblicke zu Bildmonumenten und rufen Erinnerungen an gro&szlig;e Epochen wach. So schreibt er Kunstgeschichte und wird zum Bildenden K&uuml;nstler. Moritz Wullen, seines Zeichens Direktor der Kunstbibliothek, beschreibt den Fotografen als Grenzg&auml;nger zwischen Kunst- und Modewelt.<br /> <br /> F&uuml;r die hiesige Ausstellung wurden sogar eigens drei in Berlin fotografierte Motive ausgew&auml;hlt, um die Stadt als Inspirationsquelle zu w&uuml;rdigen. Dazu ein Zitat Testinos: &bdquo;Ich bin begeistert, diese Schau zum ersten Mal in Europa und in Berlin zeigen zu k&ouml;nnen, einer Stadt, die in der Entwicklung meines Werks eine sehr wichtige Rolle gespielt hat. Ich sammle seit 20 Jahren zeitgen&ouml;ssische Kunst und komme immer wieder zur&uuml;ck nach Berlin, auf der Suche nach dem Neuem und Aufregendem. In gewisser Weise ist das mein Dank an diese wundervolle Stadt.&ldquo;<br /> <br /> Die Sonderausstellung macht der Experimentierfreude des Fotografen alle Ehre. Sie zeigt private Schnappsch&uuml;ss, offizielle Portraits, Mode- und Aktfotografien nebeneinander. In provokanten Kontrasten werden Zeichen gesetzt zwischen Eleganz und Respektlosigkeit. Zur Ausstellungskonzeption sagte Testino: &bdquo;Die besondere Art der H&auml;ngung dieser fotografischen Arbeiten erlaubt es all diesen verschiedenen Aspekten meiner Neugier miteinander ins Gespr&auml;ch zu kommen; sie existieren nicht nur f&uuml;r sich, sondern l&ouml;sen eine Reaktion aus, wenn sie nebeneinander zu sehen sind. ‟In Your Face&rdquo; stellt f&uuml;r mich die freiste Art dar, mich auszudr&uuml;cken.&rdquo;<br /> <br /> Viele gro&szlig;e Ausstellungen in Museen und Gallerien weltweit pflasterten bereits Testinos Karriere. In der National Portrait Gallery in London, brach seine Ausstellung bereits 2002 die Besucherrekorde des Hauses. Bleibt abzuwarten, ob der Anklang auch in Deutschland so berauschend ausf&auml;llt. &ldquo;In Your Face&rdquo; ist noch bis 26. Juli 2015 im Berliner Kulturforum zu sehen.<br /> <br /> Bild: KATE MOSS. LONDON, VOGUE ITALIA, 2006. &copy; Mario Testino</p>    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/in-your-face-mario-testino-ausstellung-in-berlin</guid>
  </item>
  <item>
    <title>4.25 Millionen USD für einen Dienst, der Hochzeitsfotografen arbeitslos macht</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/4-25-millionen-usd-fuer-einen-dienst-der-hochzeitsfotografen-arbeitslos-macht</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="293" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/wedpix.jpg" /><br />
<br />
Geheiratet wird immer. Und somit ist die&nbsp;Hochzeitsfotografie auch f&uuml;r viele Fotografen auch ein zuverl&auml;ssiges Einnahmefeld.&nbsp;Gleichzeitig ist es auch das einzige Event im Leben von jedem Menschen, wo ein Fotograf so gut wie immer fest mit eingeplant wird.&nbsp;<br />
<br />
In vielen L&auml;ndern wie den USA ist der Hype und sind die Ausma&szlig;e einer Hochzeit nicht mit dem zu vergleichen, wie bei uns geheiratet wird. Und so wundert es nicht, dass sich dort ein Startup mit einem Angebot gegr&uuml;ndet hat, dass&nbsp;bei Fotografen f&uuml;r leicht unangenehme Gef&uuml;hle sorgt. <br />
<br />
Auf wedpics.com k&ouml;nnen Hochzeitspaare und Hochzeitsg&auml;ste ihre Schnappsch&uuml;sse von der Hochzeitsfeier hochladen und miteinander teilen. Das Hochzeitspaar versendet Einladungen zur Nutzung der App an die G&auml;ste und er&ouml;ffnet auf WedPics einen &bdquo;privaten&ldquo; digitalen Raum.<br />
<br />
Rund um die Hochzeit werden viele Features geboten, die die Nutzung f&uuml;r Brautpaare attraktiv macht, wie etwa das Aufbereiten der eigenen Liebesgeschichte oder eine Slideshow zum n&auml;chsten Hochzeitstag. Die wichtigste Funktion jedoch ist das Verbinden aller G&auml;ste und das Teilen der authentischen pers&ouml;nlichen Erinnerungen in Fotos und Videos. Geld verdient die App durch das Printen von Abz&uuml;gen oder das Bereitstellen von Fotoaccessoires. <br />
Aus professioneller Fotografensicht h&ouml;rt sich dies nach einer netten Idee an, mehr aber nicht. Denn Hochzeitsfotografie ist Arbeit, oft anstrengend und man braucht Erfahrung, um zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort zu sein und eine gute Geschichte in Bildern zu erz&auml;hlen. Allerdings scheint die App bei Endkunden extrem gut anzukommen:<br />
<br />
Die App hatte schon vor ihrer Existenz 4,25 Millionen Dollar durch Crowdfunding f&uuml;r die Realisation erhalten. Und seit es sie gibt, wird sie sehr gut angenommen. Laut Mitgr&uuml;nder und CEO Justin Miller hat die App letzten Sommer pro Wochenende 6000 Hochzeiten &bdquo;begleitet&ldquo;. 175 000 G&auml;ste haben demnach die Bilder mit der App hochgeladen.<br />
<br />
Was bedeutet das nun in Zukunft f&uuml;r professionnelle Hochzeitsfotografie und aufwendig produzierte Fotografenalben? Sind die Tage der Hochzeitsfotografen bald gez&auml;hlt, wenn jede Hochzeitsgemeinschaft ihre Hochzeitsdokumentation selbst vornimmt?<br />
<br />
Sicherlich ist die Hochzeitsfotografie ein weiteres Segment, in dem der Vormarsch der Hobbyfotografen zu sp&uuml;ren sein wird. Dennoch werden die Ergebnisse von denen eines professionellen Fotografen abweichen. Und da keine Technik das K&ouml;nnen eines echten Fotografen ersetzt, der Bilder zu einer Geschichte formen kann, werden Hochzeitsfotografen auch nicht aus der Mode geraten. Nat&uuml;rlich wird es Hochzeitspaare geben, die auf einen Fotografen verzichten. Wahrscheinlich werden dies dann aber auch die Hochzeiten sein, die im unteren Preissegment angesiedelt sind.<br />
Ob die App sich auch in Europa durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Dennoch wird es in allen Bereichen der Fotografie immer mehr technische Hilfen geben, die es jedem erm&ouml;glichen, technisch gute Bilder zu erstellen.<br />
<br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/4-25-millionen-usd-fuer-einen-dienst-der-hochzeitsfotografen-arbeitslos-macht</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Schere klafft auseinander: Peter Lik verkauft ein Bild für 6.5 Millionen und Amazon erlaubt, für Kunst Preis-Gegengebote zu machen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-schere-klafft-auseinander-peter-lik-verkauft-ein-bild-fuer-6-5-millionen-und-amazon-erlaubt-fuer-kunst-preis-gegengebote-zu-machen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="366" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/PRNewswire%20Peter%20LIK%20usa.jpg" /><br />
&copy; Peter lik /&nbsp;PRNewswire / Peter LIK USA<br />
<br />
Im November diesen Jahres wurde der Rekord f&uuml;r das teuerste Foto gebrochen. Der australische  Landschaftsfotograf Peter Lik erhielt 6,5 Millionen Dollar von einem privaten Sammler f&uuml;r sein Foto &bdquo;Phantom&ldquo;, eine Schwarzwei&szlig;-Aufnahme, welche den Blick in einen Canyon zeigt. <br />
<br />
Im Mittelgrund ist in Licht getr&auml;nkter herabfallender Sand zu sehen, der eine fig&uuml;rliche Silhouette formt. Auf Webseiten, die diese News verbreiten, sind etliche Diskussionen losgebrochen. Die Geister scheiden sich &uuml;ber die Frage, ob das Foto tats&auml;chlich so aufgenommen wurde und ob dieses Motiv wirklich diesen Preis rechtfertigt.<br />
<br />
Auf der anderen Seite von den gerade ins unermessliche steigenden Kunstpreisen steht eine Bem&uuml;hung von Amazon. Auch wenn man beim Namen Amazon bestimmt nicht zuerst an Kunst denken w&uuml;rde, ist das Onlinehandelsunternehmen mit dem Art Marketplace schon seit 2013 im Kunstgesch&auml;ft. Wir hatten vor einiger Zeit <a target="_blank" href="http://www.berufsfotografen.com/news/amazon-art-bringt-galeristen-und-kaeufer-zusammen-eine-chance-fuer-die-fotokunst">dar&uuml;ber berichtet</a>.<br />
<br />
In Zusammenarbeit mit namhaften Kunstgalerien aus aller Welt waren beim Launch 4500 K&uuml;nstler mit ihren Werken vertreten. Neben dem angesetzten Preis, ist es den K&auml;ufern nun neuerdings aber auch m&ouml;glich, einen sehr viel niedrigeren Preisvorschlag zu machen. Ob der Verk&auml;ufer dann darauf eingehen will, bleibt ihm &uuml;berlassen. Somit ist das Handelsprinzip auch in der Online-Kunstwelt angekommen. Ob es gut f&uuml;r K&uuml;nstler und die Kunst ist, wenn Werke als Konsumprodukt gehandelt werden, bleibt abzuwarten.<br />
<br />
Auch ist ein Onlineshop, in dem man neben Zahnpasta auch einen echten Dal&iacute; in den Einkaufswagen packen kann, sicherlich kritisch zu betrachten. Andererseits ist es ein Gegengewicht zu durch die Decke schie&szlig;enden Kunstpreisen und k&ouml;nnte jungen K&uuml;nstlern auch ohne Galerie erm&ouml;glichen, weltweit K&auml;ufer zu finden.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-schere-klafft-auseinander-peter-lik-verkauft-ein-bild-fuer-6-5-millionen-und-amazon-erlaubt-fuer-kunst-preis-gegengebote-zu-machen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die besten Geschenkideen für Fotografen - unsere &quot;top ten&quot;</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-besten-geschenkideen-fuer-fotografen-unsere-top-ten</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="309" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/top%20ten%20geschenk%20fotograf_L.jpg" /><br />
<br />
Weihnachten steht vor der T&uuml;r und jeder zerbricht sich mal wieder den Kopf dar&uuml;ber, was er den Liebsten schenkt. F&uuml;r alle, die noch einen Fotografen mit netten, lustigen und mehr oder weniger sinnvollen Geschenken begl&uuml;cken m&ouml;chten, haben wir hier unsere top 10 Geschenke f&uuml;r Fotografen:<br />
<br />
<br />
<h1>Platz 10: Die personalisierte Fotofu&szlig;matte!</h1>
<table width="100%" cellspacing="1" cellpadding="5" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td><img width="250" height="157" align="left" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/matte.jpg" /></td>
            <td>Schluss mit langweiligen Einheits-willkommensgr&uuml;&szlig;en in Sisal am Fu&szlig;boden. <br />
            <br />
            Ab jetzt k&ouml;nnen wir uns schon vor der Haust&uuml;rschwelle selbst  verwirklichen und die G&auml;ste ganz individuell mit eigener Fotokunst  begr&uuml;&szlig;en. Herzlich Willkommen!<br />
            Gesehen bei <a href="http://www.yoursurprise.de/wohndekoration/fussmatte?artikelcode=132001">yoursurprise.de f&uuml;r 24,95&euro;</a></td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<h1><br />
<br />
Platz 9: Der pinke Objektivdeckelhalter in Blumenform!</h1>
<table width="100%" cellspacing="1" cellpadding="5" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td><img width="250" align="left" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/blume.jpg" /></td>
            <td>Nie wieder den Objektivdeckel suchen. Auch wenn man als Fotografin wohl  eher selten Blumen fotografiert, sind diese hier als Verzierung &auml;u&szlig;erst  praktisch und ein absoluter Hingucker.<br />
            <br />
            Gesehen <a target="_blank" href="http://www.capturingcouture.com/products/pink-flower-cap-saver">capturingcouture.com</a> f&uuml;r 10USD</td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<h1><br />
<br />
Platz 8: Der praktische Kamerag&uuml;rtel</h1>
<br />
<table width="100%" cellspacing="1" cellpadding="5" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td><iframe frameborder="0" align="left" style="width:120px;height:240px;" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ss&amp;ref=ss_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=berufsfotografen-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B004SIMNF0&amp;asins=B004SIMNF0&amp;linkId=OM3IRWRWFLZGPU5E&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false">
</iframe></td>
            <td style="vertical-align:top;">Platz acht geht an diesen praktischen Halteg&uuml;rtel f&uuml;r Kamera und Zubeh&ouml;r. <br />
            <br />
            Und zwar nicht nur, weil es praktisch ist alles Equipment allzeit griffbereit zu haben. <br />
            Nein, vor allem wegen des John Wayne-Gef&uuml;hls, das wir haben wenn wir  blitzschnell die Kamera z&uuml;cken und gnadenlos auf den Abzug, &auml;hm Ausl&ouml;ser  dr&uuml;cken.<br />
            <br />
            Gesehen bei amazon (affiliate link) f&uuml;r 149&euro;</td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<h1>&nbsp;</h1>
<h1>Platz 7: Backf&ouml;rmchen Kameras f&uuml;r die ultimativen Fotografen Kekse - nicht nur zu Weihnachten!</h1>
<table width="100%" cellspacing="1" cellpadding="5" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td><img width="250" height="167" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/monochrom%20backform.jpg" /></td>
            <td style="vertical-align:top;">Wie sch&ouml;n w&auml;re das, wenn wir uns unser Traumequipment selberbacken k&ouml;nnten. Die Weihnachtszeit macht es m&ouml;glich.<br />
            <br />
            <br />
            Gesehen bei <a target="_blank" href="http://www.monochrom.com/Kamera-Backformen-Cookie-Camera-Cutters.htm?websale8=mono-c&amp;pi=13118">monochrom</a> f&uuml;r 18,90</td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<h1><br />
&nbsp;</h1>
<h1>Platz 6: Und noch ein Objektivdeckel - diesmal eher f&uuml;r die m&auml;nnlichen Fotografen:</h1>
<table width="100%" cellspacing="1" cellpadding="5" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td><img width="250" height="164" align="left" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/photojojo.jpg" /></td>
            <td style="vertical-align:top;">Mnjam! Eine andere Art den Objektivdeckel nicht zu verlegen klappt mit diesen witzigen Motiven. <br />
            Zwischen schwarz silberner Technik stechen die farbenfrohen Teile einfach raus. <br />
            <br />
            Fragt sich nur noch, ob Burger oder Doughnut.<br />
            <br />
            Gesehen bei <a href="http://photojojo.com/store/awesomeness/snack-caps-lens-covers/">photojojo</a> f&uuml;r 10 USD</td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<br />
<br />
<br />
<br />
<h1>Platz 5: Das Lomographie-Kit f&uuml;r verspielte!</h1>
<br />
<table width="100%" cellspacing="1" cellpadding="5" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td><iframe frameborder="0" align="left" style="width:120px;height:240px;" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ss&amp;ref=ss_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=berufsfotografen-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B00FOSW9EI&amp;asins=B00FOSW9EI&amp;linkId=TISI75OYJ4KFXIEA&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false">
</iframe></td>
            <td style="vertical-align:top;">Ein F&uuml;llhorn von Zubeh&ouml;r und Spielerei bietet dieses detailreiche Kit f&uuml;r Lomographen. <br />
            <br />
            Es lockert das ernste Business auf und stellt den Spa&szlig; am Fotografieren  in den Vordergrund. Das Ergebnis ist dabei nicht so wichtig.<br />
            <br />
            Gesehen bei amazon (affiliate link) f&uuml;r 129 &euro;</td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<br />
<br />
<br />
<br />
<h1>Platz 4: Der Glitter Kameragurt f&uuml;r Diven am Set</h1>
<table width="100%" cellspacing="1" cellpadding="5" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td><img width="250" height="187" align="left" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/theory.jpg" /></td>
            <td style="vertical-align:top;">Nicht nur Kinder d&uuml;rfen mit Elfenfl&uuml;geln herumlaufen. <br />
            Das Pendant f&uuml;r glitzerverliebte Fotografen ist der pailettenbesetzte Kameragurt.<br />
            <br />
            <br />
            <br />
            Gesehen bei <a target="_blank" href="http://bloomtheorystraps.bigcartel.com/product/stardust-ii">Bloom Theory</a> f&uuml;r 130 USD</td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<h1>&nbsp;</h1>
<h1>Platz 3:  3D Fotos und Videos mit dem iPhone!</h1>
<table width="100%" cellspacing="1" cellpadding="5" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td><img width="250" height="144" align="left" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/poppy-black.jpg" /></td>
            <td style="vertical-align:top;">Eine faszinierende technische Spielerei im Gewand eines alten Guckkastens macht dieses Gadget verschenkenswert. Man stecke das Iphone in das Device und schaue durch die beiden Guckl&ouml;cher - e voil&agrave;: zum Vorschein kommen Photos und Videos im 3D-Format. Absoluter Wow-Faktor!<br />
            <br />
            Gesehen auf <a href="http://store.poppy3d.com/">poppy3d</a> f&uuml;r 59 USD</td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<h1>&nbsp;</h1>
<h1><br />
Platz 2: Eine Kamera als Kerzenst&auml;nder</h1>
<table width="100%" cellspacing="1" cellpadding="5" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td><img width="250" height="250" align="left" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/kerzenhalter.jpg" /></td>
            <td style="vertical-align:top;">Brennweite einmal anders interpretiert. Die Auslegung des Begriffs ist es, die an diesem low budget Designerst&uuml;ck Freude macht.<br />
            <br />
            Gesehen bei <a href="http://de.dawanda.com/product/32217341-Brennweite">dawanda</a> f&uuml;r schlappe 10 &euro;</td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<h1>&nbsp;</h1>
<h1><br />
Platz 1: Der geniale Polaroidkamera-Toilettenpapierabroller!</h1>
<table width="100%" cellspacing="1" cellpadding="5" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td><iframe frameborder="0" align="left" style="width:120px;height:240px;" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ss&amp;ref=ss_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=berufsfotografen-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B00DFIBCM4&amp;asins=B00DFIBCM4&amp;linkId=FIGQE2VQMGBLH3PB&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false">
</iframe></td>
            <td style="vertical-align:top;">Und noch ein Bl&auml;ttchen! Bei dieser Polaroid kommen die Bl&auml;tter von der  Rolle. Dass dabei der Belichtungsprozess ausgelassen wird st&ouml;rt  niemanden, daf&uuml;r macht dieses Alltagsgadget einfach zu viel Spa&szlig;.<br />
            <br />
            gesehen bei amazon (affiliate link) f&uuml;r schlappe 18,82&euro; incl Versandkosten!</td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<br />
<br />
Viel Spa&szlig; beim Verschenken und geschenkt bekommen!    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-besten-geschenkideen-fuer-fotografen-unsere-top-ten</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wir hoch sind die Tagessätze von Fotografen derzeit? Die Umfrage zur Situation in der professionellen Fotografie ist ausgewertet. </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wir-hoch-sind-die-tagessaetze-von-fotografen-derzeit-die-umfrage-zur-situation-in-der-professionellen-fotografie-ist-ausgewertet</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Fotografie%20Umfrage%20Cover.jpg" width="550" height="389" alt="" /><br />
<br />
Zum zweiten Mal haben wir jetzt die Fotografen im deutschsprachigen Raum befragt, wie hoch die Tagess&auml;tze derzeit wirklich sind und wie die allgemeine Situation im Job zur Zeit und in naher Zukunft eingesch&auml;tzt wird.<br />
<br />
<strong>Ein kleines Res&uuml;mee vorab: </strong>Im Vergleich mit dem letzten Jahr ist der Anteil der Fotografen, denen es wirtschaftlich gut geht, genauso gewachsen wie derer, die zu k&auml;mpfen haben. Das Mittelfeld r&uuml;ckt zusammen, hier scheint der Konkurrenzdruck am st&auml;rksten zu sein. Sch&ouml;n ist, dass dennoch knapp 75% der Fotografen Ihre Situation positiv sehen und somit mit Freude im Berufsleben stehen.<br />
<br />
Allgemein l&auml;sst sich sagen, dass der Anteil der Quereinsteiger in die Fotografie steigt. Immer g&uuml;nstigere und einfacher zu bedienende Kameratechnik macht es m&ouml;glich, dass passable Ergebnisse auch im Selbststudium erreicht werden k&ouml;nnen. Da mittlerweile jedes Kind mit Handykameras den spielerischen Umgang mit der Fotografie lernt, wird auch in den n&auml;chsten Jahren der Berufswunsch Fotograf nicht seinen Reiz verlieren. <br />
<br />
Die befragten Fotografen waren &uuml;brigens zwischen einem und 30 Jahren im Gesch&auml;ft, einige sogar noch etwas l&auml;nger. Den Ergebnissen der Umfrage nach arbeitet der Gro&szlig;teil der Fotografen auf selbstst&auml;ndiger Basis und zwar als freier Fotograf. Der durchschnittliche Selbstst&auml;ndige hat demnach Kamera,- Licht-, und Computerequipment im Wert von ca. 25.000 &euro; und ist haupts&auml;chlich f&uuml;r Unternehmen oder Werbeagenturen t&auml;tig.<br />
<br />
W&uuml;rde er sich heute selbstst&auml;ndig machen, w&uuml;rde er weit weniger investieren und gerade teure Technik nur im Bedarfsfall mieten. Hier macht sich die geringere Nutzungsdauer von Kameras bemerkbar. Eine Leica oder Sinar konnte ein Fotograf ein Berufsleben lang nutzen, Digitalkameras sind nach wenigen Jahren technisch veraltet.<br />
Ein interessantes Ergebnis ist, dass nur 20% in naher Zukunft die professionelle Aufnahme von Videos anbieten werden. Hier scheint die Abgrenzung zwischen Fotografen und Filmern aufgrund des unterschiedlichen Workflows bei der Vor- und Nachbereitung von Fotos und Videos noch weiterhin zu bestehen.<br />
&nbsp;<br />
<br />
<strong>Hier nun die Umfrageauswertung in allen Details:&nbsp;</strong><strong>Wie viele Jahre ist ein Fotograf im Beruf t&auml;tig?</strong><br />
<br />
Dass man als Fotograf ein Leben lang arbeiten kann, wenn man&nbsp;seine Nische gefunden hat, beweisen die Antworten auf die&nbsp;Frage zu den Berufsjahren. So gibt es eine gleichm&auml;&szlig;ige Verteilung&nbsp;von Fotografen, die zwischen einem und 30 Jahren im&nbsp;Beruf arbeiten. Es gibt sogar einige wenige, die &uuml;ber 40 Jahre&nbsp;lang t&auml;tig sind. Und so sieht die Verteilung aufgeschl&uuml;sselt aus:<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Berufsleben%20Fotograf%20Jahre.jpg" width="550" height="124" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Die Hauptarbeitsbereiche der Fotografen:</strong><br />
<br />
Es war nicht verwunderlich, dass die meisten Fotografen im&nbsp;Bereich der Werbung und Peoplefotografie t&auml;tig sind.<br />
Die anderen Arbeitsbereiche verteilen sich relativ gleichm&auml;&szlig;ig.&nbsp;Hier waren Mehrfachnennungen in der Umfrage m&ouml;glich.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Arbeitsbereiche%20Fotografie.jpg" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Hat die Mehrzahl der Fotografen heute ein eigenes Studio?<br />
</strong><br />
War die Fotografie fr&uuml;her eher ein station&auml;res Gewerbe, hat&nbsp;sich der Trend zum flexiblen Arbeitsplatz verst&auml;rkt. &Uuml;ber 60%&nbsp;der Fotografen arbeiten nur noch aus einem B&uuml;ro heraus und&nbsp;mieten bei Bedarf das Studio in der n&ouml;tigen Gr&ouml;&szlig;e. Das spart&nbsp;Fixkosten und macht weitgehend unabh&auml;ngig von einem Ort.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Studiofotografen.jpg" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie ist das Verh&auml;ltnis zwischen angestellten und freiberuflich arbeitenden Fotografen?</strong><br />
<br />
Die Verteilung ist deutlich: knapp 90% sind freie Fotografen, von denen arbeiten &uuml;ber 60 % aus einem B&uuml;ro ohne angeschlossenem&nbsp;Fotostudio. Dazu passt, dass ebenfalls nur gut 10% als GbR oder in einer anderen Gesellschaftsform firmieren.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Anstellung%20Fotograf.jpg" width="550" height="218" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>In welcher Rechtsform wird gearbeitet?</strong><br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Rechtsform%20Fotograf.jpg" width="550" height="212" alt="" /><br />
<br />
<br />
<br />
<strong>Welche Ausbildung haben die meisten Fotografen?<br />
</strong><br />
Der Anteil der handwerklich ausgebildeten Fotografen sinkt seit der Liberalisierung der Handwerksordnung und betrug in 2013 rund 40%. Es wird interessant sein, wie sich dieser Wert in Zukunft entwickelt. Nur 13 % der befragten Fotografen gab an, eine private oder staatliche Fotoschule besucht zu haben.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Ausbildung%20Fotograf.jpg" width="550" height="190" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie war die Auftragslage f&uuml;r Fotografen?<br />
</strong><br />
Im letzten Jahr sch&auml;tzten knapp 50% der Fotografen die wirtschaftliche&nbsp;Situation als &bdquo;sehr gut&ldquo; oder &bdquo;gut&ldquo; ein . Das ist ein&nbsp;erfreulicher Wert, denn im Jahr davor lag dieser Wert noch&nbsp;rund 10% niedriger. Am anderen Ende hat sich die Anzahl leider&nbsp;ebenfalls vergr&ouml;&szlig;ert. Als &bdquo;schlecht&ldquo; oder &bdquo;existenzbedrohend&ldquo;&nbsp;sahen 26,1% der Fotografen die Lage (Vorjahr 21,6%).<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Auftragslage%20Fotografen%202013.jpg" width="550" height="153" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie viele Buchungstage hat ein Fotograf durchschnittlich im Monat?<br />
</strong><br />
Wie h&auml;ufig ein Fotograf im Monat gebucht wird, macht den&nbsp;alles entscheidenden Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg&nbsp;aus.&nbsp;Wir haben gefragt, wie viele Buchungstage die Fotografen im&nbsp;letzten Jahr durchschnittlich jeden Monat abrechnen konnten.&nbsp;<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Anzahl%20Buchungstage%20Fotograf.jpg" width="550" height="145" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie hoch sind die Tagess&auml;tze von Fotografen in der Werbung?<br />
</strong><br />
Aus der vorherigen Frage wissen wir, dass der Gro&szlig;teil der&nbsp;Fotografen monatlich weniger als 10 Buchungstage abrechnen&nbsp;kann. Um die Fixkosten decken und Gewinn erwirtschaften zu&nbsp;k&ouml;nnen, ergibt sich in Bezug auf die Buchungstage ein entsprechender&nbsp;Tagessatz. Dieser liegt im Bereich der Werbefotografie&nbsp;derzeit bei rund 1.500 &euro;. Es gibt aber auch einen ziemlich&nbsp;gro&szlig;en Anteil an Fotografen, die ihre Leistung unter 1.000 &euro; / Tag anbieten.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Tagessatz%20Werbefotograf.jpg" width="550" height="255" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie ist die H&ouml;he der Tagess&auml;tze von Fotografen bei Editorial-Shootings?<br />
</strong><br />
Bei redaktionellen Auftr&auml;gen konnten Fotografen immer&nbsp;schon weniger Honorar berechnen. Hier liegt eine realistische&nbsp;H&ouml;he bei 600 oder 800 &euro;.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Tagessatz%20Fotograf%20Editorial.jpg" width="550" height="253" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie ist die H&ouml;he der Fotografen-Tagess&auml;tze bei Privatkunden?<br />
</strong><br />
F&uuml;r Privatkunden arbeiten Fotografen meist nur im Bereich&nbsp;von Hochzeiten auf einer Tagessatz Basis. Die mit 21% gr&ouml;&szlig;te&nbsp;Gruppe berechnet 800 &euro; je Buchungstag.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Honorar%20Fotograf%20Privatkunden.jpg" width="550" height="247" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie variabel handhaben Fotografen die H&ouml;he ihres Tagessatzes?<br />
</strong><br />
Unterschiedliche Tagess&auml;tze bei Privatkunden und bei Firmen&nbsp;oder Werbeagenturen zu haben, macht durchaus Sinn. Schwieriger&nbsp;wird es f&uuml;r den Freiberufler, bei ein und demselben&nbsp;Kunden wechselnde Tagess&auml;tze zu fordern. Akzeptiert der&nbsp;Kunde aber Pauschalangebote, l&auml;sst sich das Honorar gut&nbsp;darin verstecken und es gibt zudem auch weit weniger Diskussionen&nbsp;&uuml;ber einzelne Punkte im Angebot.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Schwankung%20Honorar%20Fotograf.jpg" width="550" height="207" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie viele Stunden arbeitet ein Fotograf f&uuml;r einen Tagessatz?<br />
</strong><br />
Dies ist sicherlich stark vom jeweiligen Job, Auftraggeber&nbsp;und der eigenen Einstellung zum Arbeitsalltag abh&auml;ngig.&nbsp;F&uuml;r knapp 40% der Fotografen bedeutet eine Buchung zeitlich&nbsp;vollen Einsatz, egal wie lange der Job dauert.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/L%C3%A4nge%20Arbeitstag%20Fotograf.jpg" width="549" height="203" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Welche Versicherungen haben Fotografen?<br />
</strong><br />
Ein leidiges Thema f&uuml;r viele Fotografen sind immer noch&nbsp;die berufsspezifischen Versicherungen. So haben nur 50% eine Technikversicherung, aber immerhin 72,8%&nbsp;eine Berufshaftpflicht. Allerdings herrscht eine gro&szlig;e&nbsp;Unwissenheit in Bezug auf die Leistungen der&nbsp;abgeschlossenen Vertr&auml;ge. Knapp 50% haben&nbsp;keine Ahnung, ob zum Beispiel die Datenrettung&nbsp;mitversichert ist oder der Diebstahl nachts&nbsp;aus einem Auto im Ausland.<br />
<br />
<br />
<strong>Nutzungsrechte in der Fotografie<br />
</strong><br />
Durch die Einr&auml;umung von Nutzungsrechten konnten viele&nbsp;Fotografen fr&uuml;her gut verdienen. Mittlerweile k&ouml;nnen diese bei&nbsp;Agenturen und Unternehmen seltener durchgesetzt werden.&nbsp;Ein erfreulich hoher Wert von knapp 40% berechnet Auftraggebern&nbsp;dennoch &bdquo;fast immer&ldquo; oder &bdquo;oft&ldquo; Nutzungsrechte.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Nutzungsrechte%20Fotograf%20berechnen.jpg" width="550" height="189" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie werden Reisetage in der Fotografie berechnet?<br />
</strong><br />
Wirtschaftlich gesehen muss ein Fotograf auch die Zeit berechnen,&nbsp;die er zum Auftrag hin und wieder zur&uuml;ckreist, denn an&nbsp;diesen Tagen kann er letztlich nicht f&uuml;r andere Auftraggeber arbeiten. &Uuml;ber&nbsp;50% der Fotografen handhaben dies pauschal und &uuml;ber 30%,&nbsp;berechnen einen halben Tagessatz.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Reisetage%20Fotograf%20Berechnung.jpg" width="550" height="198" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie viel Geld haben Fotografen in Equipment investiert?<br />
</strong><br />
Die meisten Fotografen haben zwischen 10.000 und 50.000 &euro;&nbsp;f&uuml;r Equipment ausgegeben.&nbsp;W&uuml;rden Sie jetzt sich jetzt erneut selbstst&auml;ndig machen,&nbsp;w&auml;ren es nur noch 5 - 25.000 &euro;.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Equipment%20Fotograf%20Kosten.jpg" width="550" height="205" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wieviele verschiedene Auftraggeber hatte ein Fotograf im Jahr?<br />
</strong><br />
Hier ist es nat&uuml;rlich stark davon abh&auml;ngig, in welchem Bereich&nbsp;der Fotograf arbeitet. Ein Fotograf, der f&uuml;r gro&szlig;e Agenturen&nbsp;wochenlange Jobs macht, ben&ouml;tigt weniger Auftraggeber als&nbsp;einer, der im Privatkundenbereich t&auml;tig ist<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Auftraggeber%20Fotograf%20Durchschnitt.jpg" width="550" height="261" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie wollen Fotografen in naher Zukunft investieren?<br />
</strong><br />
Investieren die Fotografen? Eher sehr verhalten:&nbsp;Mehr als 5.000 &euro; wollen nur knapp 20% der Fotografen&nbsp;in naher Zukunft in Kameratechnik investieren.&nbsp;Bei Licht- und Computertechnik wollen die meisten -&nbsp;wenn &uuml;berhaupt - nur max. 5.000-10.000 &euro; investieren.<br />
<br />
<br />
<strong>Werden Fotografen auch Videos anbieten?<br />
</strong><br />
Seitdem fast jede Profikamera auch qualitativ ordentliche&nbsp;Videos machen kann, stellen sich immer mehr Fotografen die&nbsp;Frage, ob sie sich mit diesem Thema besch&auml;ftigen sollten. Wir&nbsp;haben gefragt, wer in naher Zukunft Videos mit anbieten wird.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Videografen.jpg" width="550" height="181" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Nachberarbeitung von Fotos und Filmen:<br />
</strong><br />
Die Nachbearbeitung von Fotos und Filmen unterscheidet&nbsp;sich stark und so ist es nicht verwunderlich, dass &uuml;ber 50%&nbsp;der Fotografen derzeit keine Bewegtbilder anbieten m&ouml;chten.&nbsp;Hier wird die Zukunft zeigen, ob Kunden einen verst&auml;rkten&nbsp;Bedarf an Filmen haben und die Fotografen sich zwangsl&auml;ufig&nbsp;mit der Materie des Filmschnitts auseinandersetzen m&uuml;ssen,&nbsp;um konkurrenzf&auml;hig bleiben zu k&ouml;nnen. Steigt die Nachfrage&nbsp;deutlich, k&ouml;nnte dies nach den Ver&auml;nderungen durch die Digitalisierung,&nbsp;die n&auml;chste gr&ouml;&szlig;ere Herausforderung f&uuml;r Fotografen sein.<br />
<br />
<br />
<strong>Mit welchen Ma&szlig;nahmen wollen Fotografen zuk&uuml;nftig die Neukundenakquise intensivieren?<br />
</strong><br />
Neue Kunden zu akquirieren ist f&uuml;r viele eine unangenehme&nbsp;Herausforderung, die aber oftmals auf den wirtschaftlichen Erfolg einen entscheidenden Einfluss hat. Wir wollten wissen, welche Ma&szlig;nahmen die Fotografen planen.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Werbung%20Fotograf.jpg" width="550" height="118" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Woher kommen derzeit neue Kunden?</strong><br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Umfrage%202013/Kundenakquise%20Fotograf.jpg" width="550" height="193" alt="" /><br />
<br />
<br />
<strong>Wie viele Fotografen buchen Fotoassistenten oder besch&auml;ftigen Fotopraktikanten?<br />
</strong><br />
87,9% der befragten Fotografen&nbsp;arbeiteten im letzten Jahr&nbsp;mit festen oder freien&nbsp;Assistenten zusammen. Nur 30% haben einen Praktikanten besch&auml;ftigt.<br />
<br type="_moz" />
<br />
<strong>Das Res&uuml;mee:<br />
</strong><br />
F&uuml;r Fotografen, die eine Nische besetzt haben,&nbsp;scheint die wirtschaftliche Lage derzeit gut zu sein.&nbsp;Viele haben ein positives Bild des Berufes gezeichnet&nbsp;und die Zufriedenheit mit dem Job wurde oft als hoch&nbsp;eingesch&auml;tzt.&nbsp;Somit bleibt zu hoffen, dass diese erfreuliche&nbsp;Entwicklung auch in den n&auml;chsten Jahren trotz der&nbsp;st&auml;rker werdenden Konkurrenzsituation anh&auml;lt.<br />
<br />
<br />
F&uuml;r alle, die diese Umfrage in Ruhe lesen m&ouml;chten, gibt es hier das PDF der Umfrage zum Download: <a target="_blank" href="https://www.dropbox.com/s/nociq3k5d9tiarl/Umfrage%20Berufsfotografen.pdf?dl=0">PDF Umfrage Berufsfotografen<br />
<br />
<br type="_moz" />
</a><br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wir-hoch-sind-die-tagessaetze-von-fotografen-derzeit-die-umfrage-zur-situation-in-der-professionellen-fotografie-ist-ausgewertet</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Bettina Rheims bei CAMERA WORK in Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/bettina-rheims-bei-camera-work-in-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Bettina%20Rheims%20Fotografin.jpg" width="550" height="699" alt="" /><br />
<br />
Kaum eine andere K&uuml;nstlerin als Bettina Rheims hat sich seit den 1980er Jahren intensiver mit der Abbildung der Weiblichkeit besch&auml;ftigt.<br />
Ihre Arbeiten zeichnen sich durch einen wunderbar weiblichen und zugleich respektvollen Blick auf die portr&auml;tierten Menschen aus. Diese spezielle Art Ihrer Inszenierung und Lichtf&uuml;hrung, sowie die provokant-erotischen Inszenierungen in ihrer Akt- und Glamourfotografie, haben sie weltweit bekannt gemacht.<br />
Ihren internationalen Durchbruch erlangte Rheims im Jahr 1991 mit ihrer ber&uuml;hmten Serie &bdquo;Female Trouble&ldquo;. Es folgten mit den Projekten &bdquo;chambre close&ldquo; und &bdquo;Gender Studies&ldquo; Bilder voller Eleganz, Anmut und grandioser fotografischer Besessenheit. <br />
In Ihrer neuesten Fotoarbeit &bdquo;Bonkers &ndash; A Fortnight in London&ldquo;, die ab dem 19. September 2014 in der Galerie CAMERA WORK in Berlin zu sehen ist, portr&auml;tiert Sie 23 Frauen, die aufgrund ihres Erscheinungsbildes, oder aufgrund ihrer medialen Pr&auml;senz, beispielhaft f&uuml;r eine neue Generation von jungen Frauen sind. <br />
Bettina Rheims portr&auml;tierte f&uuml;r ihr Projekt die Protagonistinnen der britischen Partyszene, die it-girls wie Amber Le Bon oder Harriet Vernet. Diese gelten als Madonnen der digitalen Welt und tragen Titel wie &bdquo;World&rsquo;s Hottest Celebrity Daughter&ldquo; oder &bdquo;Miss Wilde&ldquo; tragen. <br />
<br />
Bettina Rheims zeigt mit gro&szlig;formatigen Portr&auml;ts und Aktdarstellungen Stereotypisierungen und abstrahiert bewusst gew&auml;hlte Klischees. Ihr gelingt es, die Differenz zwischen den &ouml;ffentlich rezipierten Bildern der Frauen und deren individueller Pers&ouml;nlichkeit zu hinterfragen. Rheims entdeckt die Weiblichkeit im Jahr 2013 neu und stellt diese aus dieser besonderen Perspektive wahrhaftig dar.<br />
Das komplexe Schaffenswerk &bdquo;Bonkers &ndash; A Fortnight in London&ldquo; entstand in k&uuml;nstlerischer Zusammenarbeit  mit dem Stylisten Sascha Lilic und der Designerin Vivienne Westwood.<br />
<br />
Zur Ausstellung erscheint im Steidl Verlag der Photoband &raquo;Bonkers! A Fortnight in London&laquo; (38,- Euro). Die Ausstellung findet parallel zum Europ&auml;ischen Monat der Fotografie Berlin statt.<br />
<br />
Die sicherlich sehenswerte Ausstellung ist vom 19. September &ndash; 29. November 2014 bei CAMERA WORK in der Kantstra&szlig;e 149, in 10623 Berlin zu sehen.<br />
<br />
&copy; BETTINA RHEIMS, BONKERS &ndash; A FORTNIGHT IN LONDON<br />
DIONI TABBERS, MISS WILDE<br />
<br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/bettina-rheims-bei-camera-work-in-berlin</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Vom Techniker zum Fotografen - gute Aussichten für Fotografen?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/vom-techniker-zum-fotografen-gute-aussichten-fuer-fotografen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/fuji%20evolution.jpg" width="550" height="196" alt="" /><br />
<p class="p1"><br />
Auch Fuji ist nat&uuml;rlich gro&szlig; auf der Photokina vertreten, haben sie letztlich mit der X-Pro1 eine Kamera im Programm, die sowohl ambitionierte Amateure, wie gerade auch Profis als &quot;immer dabei Kamera&quot; begeistert.</p>
<p class="p1">Auf der <a href="http://fujifilm-x.com/photokina2014/de/" target="_blank">Photokina-Ank&uuml;ndigungsseite</a>&nbsp;hat Fuji jetzt die bekannte Evolutionsgrafik, die die Entwicklung des Menschen vom Australopithecus zum Homo sapiens zeigt, auf die Fotografie &uuml;bertragen und damit sicherlich den Nerv der Zeit getroffen. Immer kleinere und leistungsf&auml;higere Kameras bieten dem Fotografen viele der M&ouml;glichkeiten, die fr&uuml;her nur mit gro&szlig;em Equipment m&ouml;glich waren.&nbsp;</p>
<p class="p1">Sicherlich f&uuml;hrt diese Entwicklung zu mehr Konkurrenz in der Fotografie, denn jeder kann mit wenig Aufwand technisch hochwertige Bilder erstellen. Aber es ist auch ein sch&ouml;ner Weg: Weg von einer technischen Art der Fotografie und hin zu dem, was die Fotografie ausmacht. Kreativit&auml;t, den entscheidenden Moment einzufangen und den besseren Blickwinkel zu finden. Zuk&uuml;nftig werden gerade diese Faktoren wohl immer st&auml;rker &uuml;ber Erfolg und Misserfolg entscheiden.&nbsp;</p>
<p class="p1">Denkt man die Evolutionsgrafik weiter, wird auch sicher nicht bei den Kompaktkameras das Ende erreicht sein. Fr&uuml;her oder sp&auml;ter werden Produkte wie google glass die Art ver&auml;ndern, wie wir fotografieren. So ist durchaus vorstellbar, dass jeder Mensch, &auml;hnlich wie bei einer dashcam im Auto, all das aufnimmt, was er sieht. Und es wird dann auch nicht lange dauern, bis die Qualit&auml;t dieser Aufnahmen so gut ist, dass die Datengr&ouml;&szlig;e f&uuml;r Prints ausreicht. Kombiniert man das noch mit den M&ouml;glichkeiten der lytro, nachtr&auml;glich Sch&auml;rfeebenen zu legen, wird die Aufgabe des Fotografen vor allem darin bestehen, aus den Datenmengen die Bilder zu filtern, die ihm gefallen. Eine be&auml;ngstigende Aussicht f&uuml;r Fotografen? Nicht unbedingt. Denn was all die Technik nie leisten wird, ist die Komposition des Bildes, die Wahl des Standpunktes und die ganz pers&ouml;nliche Entscheidung, welche Pixel es wert sind, zu einem Bild bearbeitet zu werden.<br />
<br />
&copy; Bild: <a href="http://fujifilm-x.com/photokina2014/de/" target="_blank">Fuji<br />
<br />
<br type="_moz" />
</a></p>
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/vom-techniker-zum-fotografen-gute-aussichten-fuer-fotografen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Erik Johansson spricht über seine irrealen Bildwelten</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/erik-johansson-spricht-ueber-seine-irrealen-bildwelten</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <iframe width="550" height="309" src="//www.youtube.com/embed/mc0vhSseGk4?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe> <br />
<br />
Die  faszinierend realistischen Bilder von Erik Johansson haben mittlerweile eine gro&szlig;e Fangemeinde und den 29 j&auml;hrigen zu einem gefragten Fotografen gemacht. <br />
<br />
Vorher war er fotografisch nicht in Erscheinung getreten, was einfach daran liegt, dass der in Schweden geborene und mittlerweile in Berlin lebende K&uuml;nstler einer der typischen Quereinsteiger ist. Mit 15 hat er seine erste Kamera geschenkt bekommen und sich dann erst wieder im Informatikstudium Jahre danach der Bildbearbeitung gewidmet. Nach ersten Versuchen, realistische Bildwelten am Rechner zu gestalten, folgten kleinere Jobangebote von Agenturen und nach und nach entwickelte sich das Hobby zum Beruf. F&uuml;r ihn ist die Fotografie vor allem Mittel zum Zweck, um die verschiedenen Teile eines sp&auml;teren Bildes zu erhalten. Zwar beginnt seine Arbeit mit Scribbles und der Planung des Bildes, aber der eigentliche Gestaltungsprozess f&auml;ngt nach dem Ausl&ouml;sen erst an. Wie er sagt sei, es f&uuml;r ihn immer schon weit schwieriger gewesen, eine zu seinen Bildideen passende Location zu finden, als diese im Rechner einfach selber zu gestalten. <br />
Und so ist Erik Johannson ein gutes Beispiel f&uuml;r eine heutzutage m&ouml;gliche Laufbahn in der Fotografie. Nat&uuml;rlich fehlt ihm das Wissen aus einer handwerklichen Ausbildung, wie man ein hochgl&auml;nzendes Objekt fotografiert oder wie biometrische Passbilder anzufertigen sind. Auch fehlt ihm sicherlich das kunstgeschichtliche Wissen aus einem Fotografiestudium. Aber ben&ouml;tigt er das? <br />
Er fotografiert mit einer&nbsp;Hasselblad H5D-40, kann mit Photoshop umgehen und dank seiner Kreativit&auml;t Bildwelten erschaffen, die ihm ein Alleinstellungsmerkmal garantieren.<br />
Er selber sagt im Video: &quot;The only thing that limits us is our imagination&quot; - und das gilt heutzutage auch in vielen Bereichen der Fotografie. Mit dem festen Willen zur Umsetzung sind viele Bilder m&ouml;glich, die vor einigen Jahren nur ausgebildete Fotografen h&auml;tten bewerkstelligen k&ouml;nnen. Dieser Prozess wird sich in den n&auml;chsten Jahren sicherlich noch beschleunigen und es ist Zeit, sich als Fotograf darauf einzustellen.<br />
<br />
<br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/erik-johansson-spricht-ueber-seine-irrealen-bildwelten</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Der Job des Fotoassistenten in Zahlen und Fakten</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/der-job-des-fotoassistenten-in-zahlen-und-fakten</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/fotoassistent_umfrage.jpg" width="550" height="247" alt="" /><br />
<br />
Eigentlich ist die freiberufliche Fotoassistenz ein nahezu perfekter Beruf: Freie Zeiteinteilung, ein guter Verdienst und oft auch viele Reisen. Dennoch wechseln nach sp&auml;testens sieben Jahren so gut wie alle Fotoassistenten und Digital Operator den Job. Einige machen sich als Fotograf selbstst&auml;ndig oder arbeiten in Produktionsfirmen, andere machen etwas v&ouml;llig anderes. Somit ist die Fotoassistenz auch im Jahr 2014 immer noch kein richtiger Beruf, sondern wird von den meisten als gute M&ouml;glichkeit genutzt, auf dem Weg in die Selbstst&auml;ndigkeit als Fotograf Erfahrungen und Kontakte zu sammeln.<br />
<br />
Zum ersten Mal hat jetzt <a target="_blank" href="http://www.Fotoassistent.de">Fotoassistent.de</a>, Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Seite f&uuml;r freiberuflich arbeitende Fotoassistenten, in einer gro&szlig;en Umfrage erfragt, wie hoch die Tagess&auml;tze derzeit wirklich sind, wie die allgemeine Situation im Job von den Assistenten gesehen wird und woran es liegt, dass die meisten Fotoassistenten nur eine begrenzte Zeit in diesem Job arbeiten.<br />
Das Ergebnis zeigt ein erfreulich positives Bild von dem Berufsbild des Fotoassistenten, sowohl in finanzieller Hinsicht, als auch in Bezug auf die allgemeine Jobsituation. So waren &uuml;ber 90% der Fotoassistenten mit ihrer Arbeitssituation im letzten Jahr zufrieden und ein Gro&szlig;teil sch&auml;tzte auch die Auftragslage als &bdquo;gut&ldquo; oder &bdquo;sehr gut&ldquo; ein. Sogar in Bezug auf die Honorarsituation ist die Lage erfreulich. So k&ouml;nnen knapp 70% der Fotoassistenten derzeit mehr als 200&euro; Tagessatz (netto) berechnen. Bei den Assistenten, die sich auf den digitalen Bereich am Set spezialisiert haben (Digitalassistent oder Digital Operator) liegt dieser Satz noch deutlich h&ouml;her. <br />
Dennoch beruht die Motivation f&uuml;r die Aus&uuml;bung dieses Jobs nach wie vor haupts&auml;chlich darin, m&ouml;glichst viele Erfahrungen und Kontakte zu sammeln. Dazu passt auch sehr gut, dass der Gro&szlig;teil der Befragten angab, m&ouml;glichst schnell Fotograf werden zu wollen. Somit wird die Fotoassistenz in Deutschland auch in den n&auml;chsten Jahren weiterhin nur eine Station nach dem Fotopraktikum oder der Fotoausbildung bleiben und nur in wenigen F&auml;llen als regul&auml;rer Beruf ein Leben lang ausge&uuml;bt werden. <br />
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Mehr Informationen gibt es auch auf unseren Seiten unter <br />
-&nbsp;<a href="https://www.berufsfotografen.com/beruf-fotograf/gehalt-honorar-und-tagessatz-als-fotoassistent/173">Tagessatz und Honorar eines freiberuflich arbeitenden Fotoassistenten</a><br />
-&nbsp;<a target="_blank" href="https://www.berufsfotografen.com/beruf-fotograf/fest-freier-oder-fester-fotoassistent-was-ist-das/247">Was ist ein fest-frei bzw fest arbeitender Fotoassistent und was verdient er?<br />
</a>-&nbsp;<a target="_blank" href="https://www.berufsfotografen.com/beruf-fotograf/honorar-und-tagessatz-vom-digital-operator/185">Honorar eines freiberuflich arbeitenden Digital Operator / Digiassi</a> <br />
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<strong>Hier nun einige Ergenisse der Umfrage<br />
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Die gesamten Umfrageergebnisse sowie ein Pdf mit allen Daten kann man sich unter diesem Link herunterladen: <a target="_blank" href="http://www.fotoassistent.de/blog/2014/wieviel-verdient-man-als-fotoassistent-und-wie-wichtig-ist-die-assistenzzeit-um-als-fotograf-erfolgreich-zu-werden/">Umfrage Fotoassistent</a><br />
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Auf die Frage wie die Fotoassistenten die eigene Auftragslage einsch&auml;tzen, gab es gr&ouml;&szlig;tenteils positive Antworten. Unterst&uuml;tzt haben d&uuml;rfte diese Selbsteinsch&auml;tzung, dass viele Fotoassistenten sicherlich schon eigene, kleinere Fotojobs nebenbei machen und kaum ein Assistent den Job als eigentlichen, langfristigen Brotwerb sieht, um mal eine Familie versorgen zu k&ouml;nnen. Zumindest die 20% der Assistenten, die angaben, regelm&auml;&szlig;ig mehr als 15 Buchungstage im Monat zu haben, d&uuml;rften bei einem durchschnittlchen Tagessatz von 180-250&euro; bzw 250-300&euro; (digital operator) ganz gut von der Fotoassistenz leben. Letztlich hat ein Assistent ja auch kaum berufsbedingte Kosten zu tragen.<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/umfrage%20fotoassistent(1).jpg" width="510" height="245" alt="" /><br />
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Hier der Chart zu den den durchschnittlichen Honoraren als Fotoassistent (links) bzw Digital Operator (rechts) im Jahr 2013 / 2014<br />
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<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/umfrage%20fotoassistent2.jpg" width="510" height="217" alt="" /><br />
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<strong>Was macht eigentlich ein Fotoassistent? <br />
</strong>Der Job eines Fotoassistenten kann ganz unterschiedliche Aufgaben umfassen. Grunds&auml;tzlich hilft ein Fotoassistent dem Fotografen auf dem Fotoshooting, bei der Vor- und Nachbereitung des Auftrags und bei allen weiteren organisatorischen Aufgaben. Je nach dem Arbeitsgebiet des Fotografen und dem Umfang der Fotoproduktionen kann es sich dabei um einfache Produktionsaufgaben wie dem Fahren von Modellen oder dem Kaffeekochen handeln, oder es k&ouml;nnen auch komplexe organisatorische Aufgaben bis hin zum Fotografieren eines Motives sein. Gerade bei international arbeitenden Werbefotografen &uuml;bernehmen &bdquo;fest-freie&ldquo; Fotoassistenten h&auml;ufig Teile der Reiseorganisation, den Equipmentrent ,oder bauen am Set weitgehend selbstst&auml;ndig Kamera- und Lichtequipment auf. Der Fotoassistent h&auml;lt dadurch dem Fotografen den R&uuml;cken frei, damit dieser sich zusammen mit den Auftraggebern um die Feinheiten und die inhaltlichen Fragen des Bildes k&uuml;mmern kann. Somit verantwortet der Fotoassistent in diesen F&auml;llen die technische Komponente des Fotoshootings und lernt dadurch praxisnah die Umsetzung eines Fotoauftrages. <br />
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<strong>&Uuml;ber das Portal: </strong><br />
Fotoassistent.de wurde vor 12 Jahren von einem international t&auml;tigen Fotoassistenten gegr&uuml;ndet. Seitdem erm&ouml;glicht das Portal in verschiedenen L&auml;nderversionen (photoassistant.com, photoassistant.uk, assistantsphoto.fr) weltweit Fotoassistenten, sich optimal online zu pr&auml;sentieren und nat&uuml;rlich den Fotografen, den passenden Assistenten zu buchen. Denn gerade in fremden St&auml;dten ist es oft nicht einfach, nur &uuml;ber Kontakte einen freien Fotoassistenten mit genau den richtigen Erfahrungen und Referenzen zu finden. <br />
Hier hilft die Seite seit 2002 und bietet eine gute &Uuml;bersicht &uuml;ber die professionellen, freiberuflichen Assistenten in den jeweiligen Orten. Allein &uuml;ber den Newsletter wurden in den letzten Jahren hunderte Buchungstage und Jobs vermittelt. Alle Eintr&auml;ge auf dem Portal sind maximal 12 Monate alt und garantieren somit ein schnelles, erfolgreiches Finden des passenden Assistenten f&uuml;r das Fotoshooting.<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/der-job-des-fotoassistenten-in-zahlen-und-fakten</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Handgefertigte Fotoalben - Fabian Löw von cfl media im Interview</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/handgefertigte-fotoalben-fabian-loew-von-cfl-media-im-interview</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="0" height="0" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/cfl%20media%20titel.jpg" /><img width="550" height="309" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/cfl%20media%20titel.jpg" /><br />
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Handgefertigte Fotoalben - Fabian L&ouml;w von cfl media im Interview<br />
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Wer heute ein Fotoalbum f&uuml;r seine Kunden anfertigen lassen m&ouml;chte, steht oft vor der Qual der Wahl. Etliche Anbieter und so gut wie alle Gro&szlig;labore bieten meist nur noch standardisierte Alben an.<br />
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Wenn aber die Anforderungen steigen und keine 0815 Produkte mehr gefragt sind, wird es eng und nur wenige Anbieter k&ouml;nnen noch mit pers&ouml;nlicher Beratung und Flexibilit&auml;t dem Fotografen die Produkte und Extraw&uuml;nsche anbieten, welche immer &ouml;fters vom Kunden gefragt werden. <br />
Eine dieser Ausnahmen ist cfl media, ein von Fabian L&ouml;w in Wiesbaden gegr&uuml;ndetes Unternehmen, welches sich auf die Herstellung von individualisierten Produkten f&uuml;r Fotografen spezialisiert hat.<br />
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BF: Herr L&ouml;w, was bietet cfl media Fotografen, was andere Anbieter nicht leisten? Wo liegen die Vorteile f&uuml;r mich als Fotograf, mit Ihnen zusammen zu arbeiten?<br />
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Fabian L&ouml;w: Ich denke, dass das mehrere Punkte sind: Zum Einen verarbeiten wir nur hochwertige Materialien und sind zudem auch sehr schnell: In nur 5 Tagen haben wir zum Beispiel ein individuelles Hochzeitsalbumset gefertigt, egal ob Leder, Stoff oder mit Acrylglascover. Dann bieten wir unsere Alben zu sehr guten Preisen an. Sicherlich gibt es irgendwo Anbieter, welche noch billiger fertigen. Unsere Alben sind handgefertigt (das 30x40cm Herzalbum wiegt fertig 3,2kg-das macht beim Endkunden Eindruck), versandkostenfrei in D, die Cover aufwendig gestaltet und wir sind f&uuml;r Sie da, wenn Sie uns brauchen. Nat&uuml;rlich haben auch wir als kleine Manufaktur einiges standardisiert. Zum Beispiel gibt es bei uns kein Billigfotopapier oder Billigleinen. Wir verwenden nur das hochwertigste Fotopapier und das edelste Leinen. <br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/cfl%20media%20Lineas(2).jpg" width="550" height="403" alt="" /><br />
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Wie oft bekam ich in meiner Druckereizeit den Satz zu h&ouml;ren &bdquo;Da ist einer, der macht es zum halben Preis&ldquo;. Nach Recherchen kam dann meist heraus, dass der Kalkulator in der Druckerei XY vergessen hatte, das Papier einzurechnen. In diesen F&auml;llen haben wir den Kunden gesagt: &bdquo;Probieren Sie die Druckerei XY ruhig aus. In ein bis zwei Jahren wird es diese nicht mehr geben. Sie sind bei uns jederzeit wieder willkommen&ldquo;. Ich denke, dieses Problem kennen inzwischen auch alle Fotografen. Am Wichtigsten aber ist uns der pers&ouml;nliche Kontakt zu den Fotografen. Wir m&ouml;chten zusammen mit Ihnen ein tolles Produkt fertigen. Und dazu geh&ouml;rt f&uuml;r uns auch, zum 5. Mal ein Layout zu &auml;ndern oder Fotos auszutauschen. <br />
Apropos Layouten: Wir &uuml;bernehmen das Layouten f&uuml;r den Fotografen v&ouml;llig kostenlos als Service, sofern der Fotograf es nicht selber machen m&ouml;chte. Egal ob Layout mit diversen Rahmen und Effekten oder klassisch aufgebaut, mit randlosen Fotos und Anschnitt.<br />
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BF: Wie lange gibt es Ihre Firma und wie sind Sie auf Ihre Spezialisierung gekommen? <br />
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Fabian L&ouml;w: Cfl media existiert jetzt 1,5 Jahre. Selber kann ich auf 22 Jahre Erfahrung im Druck &amp; der Buchherstellung zur&uuml;ckblicken. Erst in einem Anstellungsverh&auml;ltnis im konventionellen Offsetdruck und seit 1999 dann als einer der Ersten im professionellen Digitaldruck. Aber gerade auch die Erfahrung in der Buchbinderei zahlt sich bei Sonderw&uuml;nschen oft aus. F&uuml;r mich ist die Abwechslung in den Auftr&auml;gen und der Kundenkontakt zu den Fotografen einer der Gr&uuml;nde gewesen, mich mit cfl media auf diesen Bereich zu spezialisieren. Neben Hochzeits-Alben produzieren wir aber nat&uuml;rlich auch individualisierte Taufalben, Jubil&auml;umsalben, Fotoleinen auf Keilrahmen, Poster- &amp; Fotodruck, Fototassen und Tassen mit Firmenlogo - gef&uuml;llt mit edlen Pralinen einer namhaften Confiserie.<br />
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BF: Wie produzieren Sie? Sind die Alben bei Ihnen Handarbeit?<br />
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Fabian L&ouml;w: Sicher, gerade die Produktion ist ein wichtiger Punkt f&uuml;r uns. Denn bei Extraw&uuml;nschen ist es uns sehr wichtig, dass auch das Binden durch handwerkliche Buchbinderarbeit geschieht. Wenn man hier Abstriche  machen w&uuml;rde, w&auml;re es gerade auch bei veredelten Alben schade um das hochwertige Material.<br />
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<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/cfl%20media%20qualitaet.jpg" width="550" height="241" alt="" /><br />
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Wir bieten &uuml;brigens jedem die Gelegenheit, unsere kleine aber feine Manufaktur zu besichtigen oder wir pr&auml;sentieren unsere Angebote auch gerne ohne Zeitdruck bei den Fotografen vor Ort. Meistens aber senden wir unsere aktuelle Preisliste, sowie Albenmusterkarten f&uuml;r die Beratungsgespr&auml;che per Post zu. Der Fotograf hat bei uns nat&uuml;rlich auch die M&ouml;glichkeit, Musteralben mit seinen Fotos zu bestellen.<br />
&Uuml;ber unseren Fotografenshop <a href="http://www.shop.cfl-media.de">www.shop.cfl-media.de</a> bieten wir zudem Fotografen einen Fotografenzugang an. Zu jedem Produkt k&ouml;nnen so einfach die Fotos hochgeladen werden.<br />
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Weitere Informationen zu den Produkten erhalten Sie hier:<br />
<a href="http://www.cfl-media.de">www.cfl-media.de</a><br />
<a rel="nofollow" href="http://www.perfekte-hochzeitsalben.de">www.perfekte-hochzeitsalben.de</a><br />
<a rel="nofollow" href="http://www.shop.cfl-media.de">www.shop.cfl-media.de<br />
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<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/cfl%20media%20Fotoalbum.jpg" width="550" height="367" alt="" /><br />
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<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/cfl%20media%20permutt.jpg" width="550" height="395" alt="" /></a><br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/handgefertigte-fotoalben-fabian-loew-von-cfl-media-im-interview</guid>
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  <item>
    <title>Happy Birthday - die Canon EOS-1-Baureihe wird 25 Jahre alt</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/happy-birthday-die-canon-eos-1-baureihe-wird-25-jahre-alt</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Seit rund 25 Jahren gibt es nun schon das Flagschiff der Reportagekameras - die Canon EOS-1. <br />
Damals, zum 50-j&auml;hrigen Firmenjubil&auml;um des Kameraherstellers Canon, wurde mit der EOS 650 erstmals eine Kamera pr&auml;sentiert, die das EF-Bajonett nutzte. Mittels dieser Technologie wurden alle Daten und Funktionsteuerungen durch elektrische Kontakte vom Objekt zum Kamerabody &uuml;bertragen. <br />
Dieses Datum kann letztlich als Meilenstein gewertet werden, denn gerade dadurch konnte der Autofokus seinen Siegeszug antreten und ist heute aus keiner Kamera mehr wegzudenken.<br />
Im Gegensatz zu den fr&uuml;heren Bajonettinnovationen wurde damals technisch gesehen ein vollst&auml;ndiger Bruch mit der Vergangenheit eingeleitet und so waren auch nicht alle Canon Besitzer &uuml;ber die Markteinf&uuml;hrung erfreut. F&uuml;r alle bestehenden Objektive war ein Adapterring n&ouml;tig, der nat&uuml;rlich mit einer Verminderung der Lichtst&auml;rke der jeweiligen Objektive einherging.  <br />
Manch Fotobegeisterter trickste noch ein bisschen rum, aber &uuml;ber kurz oder lang stand in jedem Canonhaushalt ein Produktwechsel an, denn niemand wollte und konnte diesen Qualit&auml;tssprung in der Fotografie letztlich verschlafen. <br />
Es gibt Expertenstimmen, die die Einf&uuml;hrung des Canon EF-Bajonetts als entscheidenden Moment im erbitterten Konkurrenzkampf der Giganten der Photoindustrie ansehen. Das EF Bajonett wurde bei Canon bis heute beibehalten und war so zukunftstr&auml;chtig und solide aufgebaut, dass es im Jahr 2000 mit der EOS D30 erfolgreich den Sprung in die digitale Welt schaffte und so an einer zweiten Revolution in der Fotografie beteiligt war.<br />
Zu Beginn waren &uuml;brigens nur ganze drei EF-Objektive lieferbar, darunter das EF 3,5-4,5/35-70 mm.  <br />    ]]>
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    <title>CAMERA WORK zeigt Portraits des britischen Künstlers Zenon Texeira</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/camera-work-zeigt-portraits-des-britischen-kuenstlers-zenon-texeira</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/cameraworkzenon.jpg" width="550" height="230" alt="" /><br />
Kein anderer Sport wird von charismatischeren M&auml;nnern gelenkt und betrieben, wie die Grand Prix Rennen des Formel 1 Motorsports. Ob Bernie Ecclestone, Niki Lauda, oder Michael Schumacher &ndash; sie alle fuhren seit fr&uuml;hester Jugend weltweit in ohrenbet&auml;ubendem Motorenl&auml;rm. Runde um Runde, Jahr f&uuml;r Jahr, unz&auml;hlige Runden bis zum Ziel. Ihre Gedanken kreisen um pole positions, Boxenstops und nat&uuml;rlich immer auch um den Sieg. Es ist ein fordernder Sport, der sich in die Gesichtsz&uuml;ge der M&auml;nner eingegraben hat. Die Portraits wirken ledern, kampferprobt, zeitlos. Die Rennfahrer des Formel 1 Motorsports scheinen dadurch zu den Gladiatoren des 21. Jahrhunderts zu werden.<br />
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Ob uns dieser Rennzirkus und seine Medienpr&auml;senz imponiert, ist letztlich nicht wichtig. Relevant hingegen ist die Ausbeute des K&uuml;nstlers Zenon Texeira, der die Stars der Szene bewusst mit seiner 100 kg schweren 20 x 24 Polaroidkamera in Szene setzte. Die Technik fungierte als verbindendes Mittel zwischen dem K&uuml;nstler und den Sportlern, als Mittel, um sich auf Augenh&ouml;he zu begegnen.  <br />
Die Schau der 40 Portr&auml;ts in der Charlottenburger Galerie sollte man sich gerade als Fotograf einmal ansehen. Zenon Texeira arbeitete im Jahr 2006 auf dem Silverstone Grand Prix, seine Arbeiten sind seriell, mit der Magie des Unikats und einer wunderbaren und f&uuml;r diese Art von Polariods typischen Sepia-&Auml;sthetik. <br />
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&bdquo;The official formula 1 opus Exhibition&ldquo; versteht sich als Huldigung des faszinierenden Rennsports und als Ehrw&uuml;rdigung seiner Legenden. Die ausgestellten Arbeiten sind in einer Edition von drei f&uuml;r jeweils 4000 &euro; erh&auml;ltlich.<br />
Jedes Werk ist von Zenon Texeira und Bernie Ecclestone pers&ouml;nlich signiert.<br />
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Weiterhin wird ein umfassendes Buch zur Formel 1 in der Galerie &bdquo;CAMERA WORK&ldquo; vorgestellt: &bdquo;The official formula 1 opus&ldquo;. Auf &uuml;ber 850 Seiten und mit einem Gewicht von 37 kg werden hier in High-End-Qualit&auml;t exklusive Interviews, weitreichende Statistiken und seltene Einblicke in den Rennzirkus gew&auml;hrt.<br />
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Die Ausstellung ist vom 18.Juli bis zum 13. September 2014 zu sehen.<br />
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Foto &copy; Zenon Texeira / CAMERA WORK<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/camera-work-zeigt-portraits-des-britischen-kuenstlers-zenon-texeira</guid>
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  <item>
    <title>Letzte Chance: Ute und Werner Mahler - die große Ausstellung - nur noch bis zum 6.7.</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/letzte-chance-ute-und-werner-mahler-die-grosse-ausstellung-nur-noch-bis-zum-6-7</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/UteMahler_870505_mtl.jpg" width="550" height="369" alt="" /><br />
&copy;&nbsp;Ute Mahler: Zirkus Hein, Aue, 1973. Aus der Werkgruppe &raquo;Zusammenleben,&laquo; 1972-1986.<br />
<br />
Ute und Werner Mahler ihre erste gemeinsame Werkschau vor.&nbsp;Die Pr&auml;sentation der beiden Fotografen ist so erfolgreich, dass sich der Kurator &nbsp;entschloss, diese bis zum 6.7.2014 zu verl&auml;ngern. Wer die Arbeiten der beiden wichtigen Fotografen der Gegenwart noch nicht gesehen hat, f&uuml;r den ist jetzt die letzte Chance!<br />
<br />
Ute und Werner Mahler wurden in 1970er Jahren in der Leipziger Hochschule f&uuml;r Grafik und Buchkunst ausgebildet. Namhafte Lehrer wie Prof. Arno Fischer oder Prof. Evelyn Richter lehrten zu dieser Zeit an der Kunsthochschule. Hier entstand die Elite der Fotografen im Osten Deutschlands. Nur 10-12 Studenten wurden pro Jahr immatrikuliert.<br />
<br />
Im Studium an der HGB lernten sich auch Ute und Werner Mahler kennen. Sie wurden ein Paar und neben der Familiengr&uuml;ndung erarbeitete sich jeder ein viel beachtetes und hoch gelobtes fotografisches Oeuvre.<br />
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Prof. Ute Mahler lehrt seit 1990 an der HAW, Hamburg, Werner Mahler gr&uuml;ndete mit Thomas Sandberg die Ostkreuz Schule f&uuml;r Fotografie in Berlin Wei&szlig;ensee.<br />
Werner Mahler stellt in der Werkschau u.a. Arbeiten der 70er und 80er Jahre aus, die auf eindringliche Weise das Leben in der DDR dokumentieren. Den Alltag in einem th&uuml;ringischen Dorf, die Arbeit in einem Steinkohlebergwerk bei Zwickau oder die politisch aufgeladenen Derbys zwischen den Fu&szlig;ballvereinen FC Union und BFC Dynamo.<br />
Ute Mahlers Arbeiten zeigen den DDR-Alltag, alles wirkt privat, still, herb, melancholisch. Ihre Fotos sind betrachtend und abwartend. Seit Ihrer Diplomarbeit in den 1970er Jahre besch&auml;ftigt sie sich mit ihrem gro&szlig;enThema: &bdquo;Zusammenleben&ldquo;. Dazu erschien dann 2014 im Hatje Cantz Verlag auch ein sehr sch&ouml;nes Buch. Das erste Foto in deisem Buch ist von 1972 , sehr intim und zugleich eine Widmung: Da liegt der junge Ehemann der Fotografin (Werner Mahler) im Bett, auf seiner nackten Brust schl&auml;ft Baby Paul.<br />
<br />
Seit der Jahrtausendwende arbeiten Ute und Werner Mahler an gemeinsamen Projekten.<br />
F&uuml;r das Buch &bdquo;Monalisen der Vorst&auml;dte&ldquo; besuchten Sie mit Ihrer analogen Gro&szlig;formatkamera etliche Orte in Europa. In den Vorst&auml;dten von Kiew bis Liverpool entstanden &uuml;ber 30 Portr&auml;ts junger Frauen, die den Betrachter mit ihrem wunderbar offenen und spontanen Blick einfangen. Werner fotografiert, Ute assistiert - oder umgekehrt. Konzeptionell sind beide unschlagbar, die Kommunikation Ute+Werner Mahler ist sensationell gut. Welches Paar kann das nach 40 Jahren Ehe noch von sich noch behaupten, auch hier leben beide wegweisend und stilsicher.<br />
F&uuml;r ihre &bdquo;Monalisen&ldquo; erhielten die Mahlers &uuml;brigens den Kunstpreis Fotografie der Lotto Brandenburg Stiftung, 2011. <br />
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UTE MAHLER UND WERNER MAHLER<br />
WERKSCHAU<br />
DEICHTORHALLEN<br />
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<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/WernerMahler_750000wmMtl.jpg" alt="" /><br />
&copy;&nbsp;Werner Mahler: Hauer unter Tage, Aus der Serie: &quot;Steinkohlenwerk Martin Hoop&ldquo;, Zwickau, Sachsen, 1975, DDR<br />
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<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Mahler%20Ausstellung1.jpg" width="550" height="220" alt="" /><br />
&copy; Henning Rogge / Deichtorhallen<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/letzte-chance-ute-und-werner-mahler-die-grosse-ausstellung-nur-noch-bis-zum-6-7</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Sibylle Bergemann - eine sehenswerte Retrospektive in Stuttgart</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/sibylle-bergemann-eine-sehenswerte-retrospektive-in-stuttgart</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Es gibt von Frau Bergemann das Foto der zwei Frauen im schwarzen Kleid am Ostseestrand. Es ist das Jahr 1984, sie blicken direkt in die Kamera.  <br />
Sibylle Bergemann nannte es &bdquo;Marisa und Liane, Sellin&ldquo;. Mehr nicht. Musste auch nicht sein. Das Foto sagte alles, denn die von Partei und Staat gew&uuml;nschten Jubelrufe sahen damals anders aus. Die Bilanz im Land kam 5 Jahre sp&auml;ter: Das Volk ging auf die Strasse, die DDR begann sich aufzul&ouml;sen. <br />
Diese Fotografie ist eines ihrer magischen Bilder. Auch 30 Jahre nach der Entstehung, im Jahr 2014, schwingt das Gef&uuml;hl mit, als h&auml;tte Frau Bergemann, wie Arno Fischer sie liebevoll nannte, gerade auf den Ausl&ouml;ser gedr&uuml;ckt, einen Moment erwischt, auf den Sie lange gewartet hatte.<br />
Weltber&uuml;hmt wurde ihre Fotoserie &uuml;ber die Entstehung des Marx-Engels-Denkmals, die zwischen 1975 und 1986 entstand und die ein Paradebeispiel ihrer Geduld war, denn im richtigen Moment f&uuml;r ein Foto abzuwarten, ohne selbst in die Szenerie einzugreifen, das war ihre St&auml;rke. Die Serie h&auml;ngt mittlerweile im Museum of Modern Art, NYC.<br />
Einen weiteren Schwerpunkt im Werk Sibylle Bergemanns bilden Mode- und Portr&auml;tfotografien, die sie f&uuml;r die Zeitschrift &quot;Sibylle&quot; (erschienen 1956&ndash;1995) fotografierte. In Ihren Arbeiten verbl&uuml;ffte sie stets durch den unverstellten Blick der K&uuml;nstlerin, besonders in politisch schwierigen Zeiten.<br />
Um neue Formen zu entwickeln, arbeitete Sibylle Bergemann ab den fr&uuml;hen 1990-er Jahren mit Polaroids.  So enstanden u.a. die wundervollen Unikate der &bdquo;Woyzzecken&quot;-Darstellerinnen und -Darsteller des Theaters Tramba Zamba. Wichtige B&uuml;cher erschienen im Hatje Cantz Verlag und neben Ihrer Arbeit f&uuml;r die Fotoagentur Ostkreuz, lehrte Sie an der OKS, Berlin.<br />
Wer in Ihrem Kreis lebte, arbeitete oder studierte, war von der stillen Kraft Ihres Wesens beeindruckt:  Von Ihrer Art einen Menschen anzuschauen, oder ihn auch zu umarmen. Sie war nie mit dem zufrieden, was sie konnte. Sie musste sich immer hinterfragen, zweifelte st&auml;ndig an sich selbst. <br />
Diese zarte Frau mit der leisen Stimme, die  Bilder voller Kraft und Melancholie schuf, starb 2010, viel zu fr&uuml;h. <br />
Ihr zu Ehren widmet das Institut f&uuml;r Auslandsbeziehung (ifa) die Retrospektive Sibylle Bergemann - Photographien.<br />
In der Ausstellung wird der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Film &quot;Take a Picture. Die Fotografin Sibylle Bergemann&quot; (2011, Regie: Sabine Michel) gezeigt. <br />
Die ifa-Tourneeausstellung wurde nach der Premiere in Moskau in vielen L&auml;ndern der Welt gezeigt, unter anderem in Australien, Neuseeland, Indonesien, Singapur, Malaysia, Thailand, Vietnam, China, S&uuml;dkorea und Japan. Sie macht nun in der ifa-Galerie Stuttgart vom 27.6.-27.7.2014 Zwischenstation und geht anschlie&szlig;end nach Teheran. <br />
<br />
ifa-Galerie Stuttgart, Charlottenplatz 17, <br />
70173 Stuttgart, <br />
27.Juni &ndash; 27. Juli 2014<br />
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Logo &copy; ifa.de<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/sibylle-bergemann-eine-sehenswerte-retrospektive-in-stuttgart</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Manipulierte Selbstportraits - die gab es schon in der Antike</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/manipulierte-selbstportraits-die-gab-es-schon-in-der-antike</link>
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    <![CDATA[
      <img width="0" height="0" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/couple%20selfie%20gross.jpg" /><img width="550" height="330" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/couple%20selfie%20gross.jpg" /><br />
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Schon seit jeher liebten die Menschen Abbilder Ihrer selbst. In der Antike wurden Statuen gemei&szlig;elt, sp&auml;ter malten K&uuml;nstler aufwendige Portraitgem&auml;lde und in den letzten hundert Jahren bevorzugten die Menschen den Gang zum professionellen Fotografen. Gemein hatten diese Vorg&auml;nge, dass es f&uuml;r den abgebildeten etwas sehr Wertvolles, Besonderes war, ein dauerhaftes Abbild seiner selbst zu erhalten und gerade von den Statuen bis zur Fotografie hatten die Portraits immer etwas gemein: Sie waren manipuliert und zeigten den Abgebildeten in Haltung und Mimik gesch&ouml;nt. Gerade in der fotografischen Nachbearbeitung wurde dies immer mehr auf die Spitze getrieben. Vorher / nachher Bilder von Modellen oder Promis sind mittlerweile ja oft so unterschiedlich, dass es schwer f&auml;llt zu glauben, dass es sich um den selben Menschen bzw das selbe Foto handelt.<br />
Der Wunsch, in der &Ouml;ffentlichkeit in einer bestimmten Art und Weise gesehen zu werden, ist demnach seit Urzeiten derselbe. Ge&auml;ndert hat sich, die Art der Darstellungsform und in den letzten Jahren auch der Anspruch an die Professionalit&auml;t der Abbildung.<br />
Brauchte man bis vor wenigen Jahren einen Profi, um ein vern&uuml;nftiges Portrait von sich zu erhalten, gilt es jetzt als authentisch, Selbstportraits von sich durch Netz zu senden, die oft alles andere als vorteilhaft wirken. Portraitfotos sind so zur Massenware geworden und durch die &uuml;berall verf&uuml;gbaren Handykameras nutzen immer mehr Menschen die M&ouml;glichkeit, sich selber, in &quot;selfies&quot; zu produzieren.<br />
Glaubt man Statistikern, nutzen gerade junge Frauen sehr gerne die M&ouml;glichkeit, sich in allen m&ouml;glichen und unm&ouml;glichen Lebenslagen selber zu fotografieren und diese Bilder in narzisstischer Weise zu ver&ouml;ffentlichen. Zu zeigen wie toll, reich, sexy man ist, oder auch den Beweis zu liefern, dass man wirklich an einem bestimmten Ort war, hat zu einem regelrechten hype von Selbstportraits gef&uuml;hrt. Gerade dass Menschen selfies ins Netz stellen, auf denen sie alles andere als sch&ouml;n aussehen, ist ein bemerkenswerter Wandel. Denn diese Menschen h&auml;tten diese Bilder nie einem professionellen Fotografen abgenommen und dennoch werden sie tausendfach t&auml;glich online gestellt und durch die sozialen Netze geschickt.<br />
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Dass Menschen sich gerne selber fotografieren k&ouml;nnen wollen, ist eigentlich ein alter Hut. Kodak hatte diese Neigung schon vor hundert Jahren erkannt und damals die Brownie Kamera auf den Markt gebracht, bei der man mit Hilfe eines Spiegels sich einfach selbst fotografieren konnte.<br />
Der Begriff selfie kommt &uuml;brigens aus Australien und wurde vor rund 10 Jahren das erste Mal erw&auml;hnt und wurde 2012 vom time Magazine zu den Top 10 Begriffen des Jahres gew&auml;hlt.<br />
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Bild:&nbsp;&copy; jackfrog - fotolia.com    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/manipulierte-selbstportraits-die-gab-es-schon-in-der-antike</guid>
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    <title>Wird die Lichtfeldtechnologie von Lytro die Fotografie verändern?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wird-die-lichtfeldtechnologie-von-lytro-die-fotografie-veraendern</link>
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    <![CDATA[
      <iframe width="550" height="308" src="//www.youtube.com/embed/P5q8XdhBAZg?list=UUAj08yTpXgDiTAFz0xOjoMw" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe>  <br />
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Von vielen Fotografen wurde sie bel&auml;chelt und nur als nette Spielerei angesehen. Zugegebenerma&szlig;en war die erste Version der Lytro auch nicht mehr als ein interessantes Gadget, das sich nach eigenen Angaben im letzten Jahr &quot;&uuml;ber die Erwartungen hinaus&quot; verkauft habe. Deutliche Preiskorrekturen in Deutschland in den letzten Monaten lassen aber vermuten, dass der Absatz doch nicht ganz so stark war. <br />
Wo die erste Version sicher auch als Test des Marktes gedacht war, hat Lytro jetzt mit der Illum nachgelegt und eine Kamera auf den Markt gebracht, die nicht nur wie eine richtige Kamera aussieht, sondern langsam auch interessant wird.<br />
<br />
Zwar wird die nachtr&auml;gliche Fokussierung f&uuml;r Fotografen, die Ausdrucke oder statische Bilder vorziehen, nicht sonderlich relevant sein. Dennoch zeigt das Video sehr gut, was die Kamera sonst noch zu leisten vermag. So lassen sich durch die nachtr&auml;gliche Sch&auml;rfenverschiebung aus statischen Bildern kleine Animationen machen. Gerade auch die M&ouml;glichkeit, die Bilder in 3D auszugeben, k&ouml;nnte diese fotografische Nische zu mehr Beachtung f&uuml;hren und ganz neue fotografische Bereiche erschlie&szlig;en.<br />
<br />
Zwar hat sich die Aufl&ouml;sung auf 4MP vervierfacht (bei Lytro sind das dann 40 sogenannte Megarays), aber leider ist auch der Preis gleicherma&szlig;en gestiegen. Lytro m&ouml;chte mit der Kamera jetzt professionelle Fotografen ansprechen und fordert mit 1500&euro; einen dementsprechend hohen Preis. Ob diese Strategie aufgeht und die neue Technik wirklich &uuml;ber den professionellen Bereich in den Massenmarkt vordringt, bleibt abzuwarten. Bei rund 50 Millionen Dollar eingesammeltem Risikokapital hat Lytro zumindest noch viele M&ouml;glichkeiten, das eine oder andere auszuprobieren und die Kamera weiterzuentwickeln.<br />
<br />
Letztlich stellt sich die Frage, wohin die Reise geht. Wird die Lichtfeldtechnologie sich langfristig am Markt durchsetzen und herk&ouml;mmliche Systeme verdr&auml;ngen? <br />
Schafft Lytro es die Aufl&ouml;sung deutlich zu steigern und sind mittelfristig auch Filmaufnahmen m&ouml;glich, k&ouml;nnte dies durchaus gelingen. Eine nachtr&auml;gliche Fokussierung ist ein nettes Feature, denn es gibt kaum einen Fotografen, bei dem nicht ein gro&szlig;artiges Bild dank Fehlfokussierung verdorben wurde. In Verbindung mit 3D und bewegten Bildern liegt in der Lichtfeldtechnologie aber wahrscheinlich noch ein viel gr&ouml;&szlig;eres Potenzial.<br />
<br />
Der recht hohe Preis wird die Verbreitung der Kamera sicherlich etwas hemmen und f&uuml;r einen Berufsfotografen geht die Kosten- / Nutzenrechnung auch noch nicht auf. Aber Lytro scheint auf einem guten Weg, die digitale Kameratechnik nachhaltig zu ver&auml;ndern.<br />
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    <title>24 Stunden Express Service - selbst bei gerahmten Bildern - was will man mehr?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/24-stunden-express-service-selbst-bei-gerahmten-bildern-was-will-man-mehr</link>
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    <![CDATA[
      <img width="550" height="166" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/myposter_gr.jpg" /><br />
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Wer heutzutage als Fotograf Bilder ausbelichten m&ouml;chte, steht oft vor der Frage, ob sich die Anschaffung eines professionellen Druckers &uuml;berhaupt rechnet. Denn entgegen der alten Tage, wo ein einmal angeschafftes Labor &quot;ewig&quot; seine Dienste geleistet hat, m&uuml;ssen sich Fotodrucker viel schneller rentieren. Professionelle Ger&auml;te &uuml;ber DIN A3 sind zudem auch immer noch eine eher kostspielige Angelegenheit und so stellen sich viele Fotografen die Frage, ob ein eigenes Ger&auml;t zum Ausbelichten von Prints wirtschaftlich sinnvoll ist im Vergleich mit den g&uuml;nstigen Preisen der professionellen Labore. <br />
Sicherlich ist es sch&ouml;n, im eigenen Studio kleinere Bilder &quot;schnell mal&quot; drucken zu k&ouml;nnen. Aber wird der Auftrag vom Volumen her gr&ouml;&szlig;er und m&uuml;ssen Hunderte Bilder gedruckt werden, muss der Workflow 100% stimmen. Ansonsten verbringt man leicht mehr Zeit mit dem Drucken, als mit dem Fotografieren an sich. Auch wenn eine Ausbelichtung in einem gro&szlig;en Format gefragt ist, kommt man schnell an die Grenzen. Wer dann zudem nur ab und zu gro&szlig;e Mengen an Bildern ben&ouml;tigt, oder nur gelegentlich einen gro&szlig;formatigen Print machen m&ouml;chte, f&uuml;r den rechnet sich eine Anschaffung eines geeigneten Druckers sicher nicht. Einzig der zeitliche Vorteil ist eine Komponente, bei dem das eigene Labor bisher nahezu unschlagbar war. Aber hier gibt es mittlerweile auch Express Services, die sich sehen lassen k&ouml;nnen.<br />
Sicherlich lohnt es sich, die Anbieter mal n&auml;her anzusehen. Denn bei der gro&szlig;en Vielfalt der Labore f&uuml;r online Fotodrucke gibt es neben den bekannten Branchenriesen mittlerweile auch eine Vielzahl an Anbietern, die jeweils mit anderen Features punkten. Und&nbsp;machen wir uns nichts vor: Wenn das Farbmanagement stimmt, ist es heute doch v&ouml;llig egal, ob man beim Branchenprimus oder wo anders drucken l&auml;sst. <br />
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Vom Umfang der Produktpalette ist ein ganz interessanter Anbieter myposter, ein recht junges Labor aus dem s&uuml;ddeutschen Raum. Neben den obligatorischen Postern f&uuml;r Privatkunden bieten sie auch eine Vielzahl von weiteren Produkten an, die gerade auch f&uuml;r den professionellen Fotografen interessant sind. So gibt es Alu-Dibond, Glas, Forex und Leinwand bis zu einer Gr&ouml;&szlig;e von derzeit 270*135 cm. Sch&ouml;n ist auch, dass es f&uuml;r jedes Produkt ein entsprechendes ICC Profil gibt, um vor dem Druck einen Softproof machen zu k&ouml;nnen und um eine hohe Druckqualit&auml;t zu gew&auml;hrleisten. Das ist nicht unbedingt bei allen Anbietern mit einem breiten Angebotsspektrum der Fall. Zudem bietet myposter.de eine tolle Option f&uuml;r den Versand an, wenn ein Druck besonders eilig ist: Jedes Format l&auml;sst sich auch mit einem <a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.myposter.de/express-shop">24 Stunden Express Service</a> bestellen. Das hei&szlig;t, bestellt man vor 10.00 Uhr, wird die Ausbelichtung noch am gleichen Tag fertig gemacht und per Express versendet. So kommt der fertige Druck am n&auml;chsten Tag schon an. Das funktioniert selbst bei Alu-Dibond und gerahmten Bildern. Somit relativiert sich der zeitliche Vorteil eines eigenen Druckers dann doch erheblich. Denn wenn man innerhalb von 24 Stunden den Druck mit geringem Aufpreis geliefert bekommen kann, rechnet sich die Anschaffung eines eigenen Druckers oft kaum noch und man kann zudem die gesparte Arbeitszeit weit sinnvoller in andere Fotoauftr&auml;ge oder f&uuml;r die Neukundenakquise investieren.<br />
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&copy; Bild: myposter.de<br />
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    <title>Calumet hat in den USA Insolvenz angemeldet und alle Stores geschlossen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/calumet-hat-in-den-usa-insolvenz-angemeldet-und-alle-stores-geschlossen</link>
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    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/calumet%20us%20insolvent.jpg" width="550" height="295" alt="" /><br />
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Der Leitspruch von Calumet &quot;It's where the pros go&quot; war in den USA zuletzt wohl eher als Hoffnung zu verstehen, denn die Erl&ouml;se scheinen schon l&auml;ngere Zeit hinter den Erwartungen zur&uuml;ckgeblieben zu sein.<br />
<br />
Von einem auf den anderen Tag hat das Traditionsunternehmen Calumet &nbsp;in den USA jetzt seine Filialen geschlossen und nach US Chapter 7 Insolvenz angemeldet. Viele der Mitarbeiter scheinen v&ouml;llig &uuml;berrascht worden zu sein, wie die Kommentare auf der Facebook Seite den Anschein haben. Pers&ouml;nliche Gegenst&auml;nde der Mitarbeiter sind genauso in den geschlossenen Shops verblieben, wie verliehenes Equipment von Kunden nicht zur&uuml;ckgegeben werden kann. <br />
Derzeit wird gepr&uuml;ft, ob einige der immerhin 9 Filialen in den USA wieder ge&ouml;ffnet werden k&ouml;nnen. Laut petapixel stehen Verbindlichkeiten in Millionenh&ouml;he Aktiva von $50K gegen&uuml;ber. Die deutschen Stores und die Niederlassung in England sind von der Insolvenz scheinbar nicht betroffen.<br />
<br />
Calumet US teilte auf seiner Facebookseite mit:<br />
&quot;After 75 years of business it is with a heavy heart that we announce our immediate closing in the United States (our European stores will continue)&quot;<br />
<br />
War Calumet fr&uuml;her wirklich die Anlaufstelle der Profis, um neue Ger&auml;te in Augenschein zu nehmen und Filme zu kaufen, hat sich in den letzten Jahren die Kundschaft wohl eher in Richtung der preissensiblen Amateure entwickelt. Auch die Nachfrage von Profis in Bezug auf Verbrauchsmaterialien ist scheinbar stark zur&uuml;ckgegangen und so wundert es nat&uuml;rlich nicht, wenn die Ladengesch&auml;fte in den USA zu k&auml;mpfen haben. Bleibt abzuwarten, ob einzelne Stores wieder &ouml;ffnen und Calumet das Konzept evt etwas ver&auml;ndert. Weg vom althergebrachten hin zu einem erlebnisorientierten Shop, wie es Globetrotter in Deutschland vormacht.&nbsp;<br />
<br />
Gegr&uuml;ndet wurde Calumet &uuml;brigens 1939 als Sportartikelh&auml;ndler und &uuml;bernahm 1955 den Fachkamerabereich von Kodak. Mit der Expansion nach Gro&szlig;britannien verlagerte sich das Unternehmen dann immer st&auml;rker auf den professionellen Fotobereich. Seit 1990 ist Calumet in Deutschland vertreten und ist nicht zuletzt nach der &Uuml;bernahme der insolventen PPS Gruppe im Jahre 2004 einer der gr&ouml;&szlig;ten H&auml;ndler f&uuml;r professionelle Fotoger&auml;te in Deutschland.<br />
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    <title>Gettyimages erlaubt privaten Nutzern die kostenlose Verwendung von 35 Millionen Bildern</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/gettyimages-erlaubt-privaten-nutzern-die-kostenlose-verwendung-von-35-millionen-bildern</link>
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    <![CDATA[
      <img width="550" height="408" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/getty.jpg" /><br />
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Gettyimages gestattet privaten Nutzern die Verwendung von gut der H&auml;lfte Ihres Bildbestandes - n&auml;mlich von 35 Millionen Bildern. Die Bedingung ist, dass die Bilder &uuml;ber einen Embed Code, den Getto anbietet, eingebunden werden. Die Einbindung ist denkbar einfach gehalten und nicht einmal eine Anmeldung ist erforderlich. Unter den freigegebenen Bildern findet man ab sofort ein Facebook- und Twittersymbol sowie das Icon f&uuml;r die Einbettung. Angezeigt wird dann ein html Code, der in die eigene Seite eingebunden werden kann.<br />
<br />
Das Kalk&uuml;l dahinter ist denkbar einfach. Abmahnungen bei der widerrechtlichen Verwendung von Bildern auf einer privaten Homepage oder in sozialen Netzen lohnen sich kaum. Da hat sich getty wahrscheinlich gedacht, dass wenn Sie dem Bildklau schon nicht Herr werden k&ouml;nnen, sie doch wenigstens einen Nutzen daraus ziehen k&ouml;nnen. <br />
<br />
Zum einen enth&auml;lt die Einbindung des Bildes einen Link zu gettyimages, unter dem die Bildrechte erworben werden k&ouml;nnen und ist somit kostenlose Werbung f&uuml;r Getto. Zum anderen beh&auml;lt sich gettyimages die M&ouml;glichkeit vor, zuk&uuml;nftig Werbung an den Bildern einzublenden und auch die Nutzerdaten auszuwerten. Somit erh&auml;lt Getty eine gute Datensammlung von bisher oft ohnehin unberechtigt verwendeten Bildern, wie sie eingesetzt und wie oft abgerufen werden.<br />
<br />
Welcher Blog nun als kommerziell eingestuft wird und welcher als privat, d&uuml;rfte sicherlich nicht einfach festzumachen sein. Denn getty scheint sogar die Einbindung von Werbung auf einem Blog nicht unbedingt als kommerzielle Nutzung zu sehen. Leider gibt es da noch keine genauen Richtlinien.<br />
<br />
Dass dieses Modell wegweisend f&uuml;r den zuk&uuml;nftigen Bildermarkt werden k&ouml;nnte, ist zu bef&uuml;rchten. Unwahrscheinlich d&uuml;rfte sein, dass die Fotografen an etwaigen zuk&uuml;nftigen Werbeeinnahmen deutlich beteiligt werden. Und so stellt sich aus Fotografensicht die Frage, ob es nicht besser gewesen w&auml;re, weiterhin gegen unberechtigte Nutzung vorzugehen, als die Verwendung zu erlauben und diesen Weg zu gehen. Zumindest d&uuml;rfte sich bei vielen Nutzern somit der Glaube festigen, dass man als &quot;privater&quot; Nutzer es nicht so genau nehmen muss mit den Bildrechten.<br />
<br />
Andererseits ist das vielleicht aber auch ein richtiger Schritt in die Zukunft. Es k&ouml;nnte sogar m&ouml;glich sein, dass ein Bild, dass f&uuml;r wenige Euro verkauft wurde, &uuml;ber die gesamte Zeit der Nutzung ein Vielfaches an Werbeeinnahmen generieren k&ouml;nnte und so dem Fotografen mehr Geld in die Kasse spielt, als die derzeitige Form der Bildlizenzierung.<br />
<br />
Einen &auml;hnlichen Weg geht gettyimages auch seit Kurzem mit pinterest. Dort sucht getty automatisch nach Bildern, deren Rechte exklusiv bei getty liegen und versieht diese mit den fehlenden Credits. Zus&auml;tzlich erh&auml;lt getty eine Nutzungsgeb&uuml;hr, die dann mit dem Fotografen geteilt wird. Aus rechtlicher Sicht ist das etwas befremdlich, dass derjenige, bei dem die Rechte liegen, sich um eine nachtr&auml;gliche Lizenzierung k&uuml;mmert. Eventuell muss man sich aber einfach auch daran gew&ouml;hnen, dass dieser Weg derzeit eine gute L&ouml;sung darstellt und eventuell zuk&uuml;nftig viel &ouml;fter gegangen wird.<br />
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    <title>25 Jahre Photonews - gratuliert wird im Blog</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/25-jahre-photonews-gratuliert-wird-im-blog</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/photonews25.jpg" width="550" height="360" alt="" /><br />
<br />
Gegr&uuml;ndet wurde die Photonews zu einer Zeit, da sah nicht nur Berlin noch v&ouml;llig anders aus. Auch in der Fotografie hat sich in diesem Vierteljahrhundert eine Menge getan. Umso sch&ouml;ner ist es zu sehen, dass ein Magazin wie die Photonews sich &uuml;ber all die Jahre treu geblieben ist und bisher &uuml;ber 260 Ausgaben erscheinen sind. <br />
Bekannten Fotografen genauso wie auch jungen einen Raum zu geben, sich inhaltlich mit fotografischen Str&ouml;mungen auseinanderzusetzen und zudem den Fokus auf das k&uuml;nstlerische, bedeutsame Bild zu legen, ist sicher nicht immer leicht gewesen.<br />
Dass diese Einstellung gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit viele Fans hat, beweist nicht zuletzt die eigens zum 25 j&auml;hrigen Jubil&auml;um eingerichtete Seite f&uuml;r Gratulanten:&nbsp;<a href="http://25jahre.photonews.de" target="_blank">http://25jahre.photonews.de</a><br />
<br />
Hier sind die Freunde und Leser der Photonews aufgerufen, jeweils ein Bild mit kurzem Text einzureichen. Etliche Fotografen haben sich nicht lange bitten lassen und so ist der Blog schon jetzt eine kleine Fundgrube pers&ouml;nlicher Lieblingsbilder und Notizen, in dem auch Gr&ouml;&szlig;en wie F.C. Gundlach oder Simon Puschmann zum Jubil&auml;um gratulieren.&nbsp;<br />
<br />
Eine tolle Idee und eine wirklich sch&ouml;ne Seite mit ganz unterschiedlichen Bildern zum Durchscrollen und Entdecken!<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/25-jahre-photonews-gratuliert-wird-im-blog</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Produktfotografie im Wandel der Zeit</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-produktfotografie-im-wandel-der-zeit</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es war, als der Fotograf, f&uuml;r den ich lange Zeit assistierte, pl&ouml;tzlich seinen Hauptkunden verlor. Jahrelang hatten wir fast t&auml;gliche etliche Produkte als Freisteller f&uuml;r eine w&ouml;chentliche Zeitungsbeilage fotografiert, die Dias umgehend im eigenen Labor entwickelt und m&ouml;glichst sofort an die Lithoanstalt weitergegeben. Und dann kam der Tag, an dem der Kunde alles digital haben wollte. Nicht um Kosten zu sparen, sondern in erster Linie um den Vorgang zu beschleunigen. Nat&uuml;rlich hat mein Fotograf auch f&uuml;r den ver&auml;nderten Auftrag mitgeboten, aber ein Konkurrent hatte letztlich die Nase vorn und bot die Aufnahme zudem noch zu nur 30% des Preises an, den wir mit Polaroid und Diafilmen erhalten hatten. <br />
<br />
Auch beim besten Willen war das f&uuml;r uns nicht m&ouml;glich. Der Zeitaufwand die Produkte aus- und nach dem Foto wieder einzupacken, zu drapieren und das Licht einzurichten war einfach zu hoch. Wie der andere Fotograf das kalkuliert hatte, ist mir bis heute ein R&auml;tsel geblieben aber es zeigte letztlich sehr sch&ouml;n, worauf es schon damals (vor &uuml;ber 10 Jahren) in der digitalen Packshotfotografie ankam: Den Workflow drum herum derart zu optimieren, dass man beim Fotografieren kaum aufgehalten wird und m&ouml;glichst effizient arbeiten kann.<br />
<br />
Dank der digitalen Fotografie bekommt jeder heute ja auch ohne viel Aufwand einen passenden Freisteller hin.&nbsp;So machen nicht nur wie fr&uuml;her die Fotografen die Bilder, sondern die Grafikabteilung beim Hersteller, der Praktikant in der Agentur oder der Shopbetreiber direkt. Das hat sich stark auf die Preise ausgewirkt und so kann wirtschaftlich nur noch derjenige im Produktbereich &uuml;berleben, der sich entweder darauf spezialisiert hat, tausende Produkte im Eiltempo konkurrenzlos g&uuml;nstig zu fotografieren, oder aber besonders hochwertige Werbeaufnahmen anbietet.<br />
<br />
Gerade im Massengesch&auml;ft sind in den letzten Jahren ja einige Studios entstanden, die erkannt haben, dass die Logistik und der Service am Kunden letztlich den Erfolg verspricht. So kann ein Hersteller bei diesen Studios Europalettenweise seine Produkte anliefern, die dann in k&uuml;rzester Zeit von einem Team von Mitarbeitern entpackt, aufbereitet, am Set pr&auml;pariert, fotografiert und die Bilder sofort im Anschluss bearbeitet und versendet werden. Der Effizienztrick ist, dass jeder nur einen Teil der Aufgaben &uuml;bernimmt. Der Fotograf geht von Set zu Set und fotografiert, was ein Stylist ihm jeweils vorbereitet hat. Das ist sicher nicht jedermanns Sache und erinnert etwas an Flie&szlig;bandarbeit, effizient ist es aber mit Sicherheit.<br />
<br />
Schwierig ist es f&uuml;r die Fotografen, die mit den Preisen der spezialisierten Studios nicht mithalten k&ouml;nnen und im hochpreisigen Segment der Stillifefotografie keine Kunden haben. Dieser fr&uuml;her sehr starke mittlere Preisbereich ist stark geschrumpft und oft bleiben als Auftraggeber nur mittelst&auml;ndische Betriebe aus der Umgebung oder der Fotograf spezialisiert sich auf bestimmte Bereiche wie Messer, Schmuck, Food.&nbsp;<br />
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Foto: &copy; Goss Vitalij - Fotolia.com<br type="_moz" />    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-produktfotografie-im-wandel-der-zeit</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Reparaturwerkstätten für analoge und digitale Kameras, Objektive und Blitzgeräte</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/reparaturwerkstaetten-fuer-analoge-und-digitale-kameras-objektive-und-blitzgeraete</link>
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    <![CDATA[
      <img width="0" height="0" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/kamerawerkstatt.jpg" alt="" /><img width="0" height="0" src="/data/kamerawerkstatt.jpg" alt="" /><img width="550" height="324" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/kamerawerkstatt.jpg" alt="" /><br />
<br />
Keine Kamera h&auml;lt ewig und neben den technischen Macken, die sich nach jahrelangem Gebrauch einstellen, kommt es gerade bei &auml;lteren Objektiven h&auml;ufiger zur teilweisen Erblindung der Glasoberfl&auml;che. Zu feuchte Lagerung und zu wenig frische Luft unterst&uuml;tzen den Glaspilz, der sich dann an den Klebstoffen bildet und sich von dort &uuml;ber die Linse ausbreitet.<br />
Aber egal ob ein altes Objektiv erblindet oder der Verschluss hakt, gerade bei alten Kameras aus dem Familienbesitz ist es schade, wenn sie langsam kaputt gehen.<br />
Da in den letzten Jahren aber leider etliche Kamerawerkst&auml;tten geschlossen haben und au&szlig;er den Vertragswerkst&auml;tten f&uuml;r die gro&szlig;en Hersteller kaum neue entstehen, wird es immer schwieriger, eine alte Kamera fachgerecht und m&ouml;glichst in der eigenen Stadt reparieren zu lassen.<br />
<br />
Wir haben deshalb eine Liste aller Fotoger&auml;te Reparatur Betriebe zusammengetragen, die bei &auml;lteren Modellen genauso wie bei modernen Blitzanlagen oder oft auch bei Elektronikproblemen in modernen Kameras helfen k&ouml;nnen:<br />
<br />
<strong>Liste der Fotoger&auml;te Reparatur Werkst&auml;tten:&nbsp;</strong><a href="http://bit.ly/1haKRF0" target="_blank"><strong>http://bit.ly/1haKRF0<br />
</strong></a> <br />
Haben Sie Erg&auml;nzungen und Empfehlungen, <a href="javascript:void(location.href='mailto:'+String.fromCharCode(109,97,105,108,64,98,101,114,117,102,115,102,111,116,111,103,114,97,102,101,110,46,100,101)+'?')">melden Sie sich gerne</a>.<br />
<br />
<br />
&copy; udra11 - <a target="_blank" href="http://www.fotolia.com">fotolia.com</a> <br />    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/reparaturwerkstaetten-fuer-analoge-und-digitale-kameras-objektive-und-blitzgeraete</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wie bedeutend ist der Wandel durch die Digitalisierung in der Fotograf historisch gesehen? Eine Tagung der DGPh in Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wie-bedeutend-ist-der-wandel-durch-die-digitalisierung-in-der-fotograf-historisch-gesehen-eine-tagung-der-dgph-in-berlin</link>
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    <![CDATA[
      Die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Photographie (DGPh) veranstaltet&nbsp;vom 6. bis 8. M&auml;rz eine Tagung in Berlin. Unter dem Titel &quot;Missing Links &amp; Forschungsl&uuml;cken&quot; und besch&auml;ftigt sie sich unter anderem mit der h&ouml;chst interessanten Fragestellung,&nbsp;wie der als so tiefgreifend empfundene Wandel der Fotografie seit der Digitalisierung aus historischer Perspektive einzuordnen und zu bewerten ist.&nbsp;<br />
<br />
So werden am 6, 7. und 8 M&auml;rz etliche Referenten im Auditorium der Berlinischen Galerie sprechen. Unter anderem wird auch Michael Biedowics von der Wochenzeitung &quot;Die Zeit&quot; dabei sein und in seinem Vortrag die Thematik der Wa(h)re Fotografie im Journalismus behandeln. Mit dabei ist auch Florian Kaps vom Impossible Project Berlin. Vielversprechend klingt zudem gerade auch die Podiumsdiskussion mit dem Titel &nbsp;&quot;Fotografie als Sammelgut&quot; mit so interessanten G&auml;sten wie Simone Klein von Sotheby's.<br />
<br />
Der Eintritt bel&auml;uft sich auf 75&euro; f&uuml;r beide Tage. Die Veranstaltungen am Donnerstag sind frei, ebenso wie die Preisverleihung am Freitag abend. Mehr Informationen, das Program und die Anmeldung gibt es unter dgph.de<br />
<br />
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  <item>
    <title>Posterxxl bietet derzeit über 40 Rabattgutscheine für Fotografen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/posterxxl-bietet-derzeit-ueber-40-rabattgutscheine-fuer-fotografen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Will man als Fotograf Bilder f&uuml;r eine Ausstellung oder f&uuml;r den Kunstmarkt drucken lassen, vertrauen die meisten auf Spezialanbieter oder auf whitewall. Diese liefern eine hervorragende Qualit&auml;t in Verbindung mit dem eigenen Farbmanagement. <br />
Dennoch kann es lohnen, sich auch einmal bei den Anbietern im Massenmarkt der Fotoprodukte umzusehen. <br />
Viele Anbieter bieten mittlerweile ein riesiges Sortiment an. So gibt es neben den jedem Fotografen vertrauten Prints auf Alu Dibond, Forex oder Acrylglas jede Menge andere Produkte vom einfachen Fotoabzug &uuml;ber bedruckte Puzzle, Tassen, Schuhe, Fotokalender oder gerahmte Abz&uuml;ge - und das durchweg zu g&uuml;nstigen Preisen. Nach eigenen Angaben produziert PosterXXL in M&uuml;nchen mittlerweile auf 6000qm Produktionsfl&auml;che Fotoprodukte f&uuml;r den europ&auml;ischen Markt. Somit geh&ouml;ren sie zweifellos zu den gro&szlig;en Anbietern im deutschsprachigen Raum. Dass es unter den Fotolaboren derzeit einen harten Wettbewerb gibt, merkt man gerade auch an Rabattaktionen. So bietet die Seite infopirat.com derzeit eine Aufz&auml;hlung von &uuml;ber 40 verschiedenen Posterxxl.de Gutscheincodes der gr&ouml;&szlig;ten Gutscheinportale an. Es gibt zum Beispiel satte 30% Rabatt mit dem Code &quot;pxxl1401&quot;. Immer die aktuellen Codes findet man dann &uuml;ber Seiten wie infopirat.com<br />
Langfristig gesehen wird die Anzahl der Fotografen, die Prints selber herstellen, weiter abnehmen. So d&uuml;rfte der zeitliche Vorteil einer Produktion im eigenen Labor die Nachteile durch hohe Investitions- und Produktionskosten nur in wenigen Arbeitsbereichen wieder wettmachen. Wer Bewerbungs- oder Passbilder produziert, wird auch in Zukunft selber ausbelichten. Ebenfalls werden die meisten Werbefotografen, solange sie noch mit einer eigenen Mappe in gedruckter Form bei Agenturen akquirieren, Mappenprints selber anfertigen. Aber in den meisten anderen Bereichen wird in Zukunft kaum ein Fotograf mehr Technik und Zeit aufwenden, um Bilder selber zu drucken.<br />
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copyright Bild: infopirat.com    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/posterxxl-bietet-derzeit-ueber-40-rabattgutscheine-fuer-fotografen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Alu-Dibond, Acrylglas, Passepartout oder doch ein Rahmen?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/alu-dibond-acrylglas-passepartout-oder-doch-ein-rahmen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Immer, wenn ein Foto an die Wand kommen soll, stellt sich die Frage nach der besten Pr&auml;sentationsm&ouml;glichkeit. In den letzten Jahren hat sich bei vielen Fotografen das Aufziehen auf Alu-Dibond oder die Pr&auml;sentation hinter Acrylglas mehr und mehr durchgesetzt. <br />
<br />
Diese Beliebtheit kommt letztlich nicht von ungef&auml;hr, denn das Foto steht so f&uuml;r sich allein und nichts lenkt vom eigentlichen Bildmotiv ab. Gerade diese Reduzierung ist bei vielen Fotografen gew&uuml;nscht und letztlich kann man mit so einer Rahmung auch kaum etwas falsch machen. <br />
<br />
Aber dennoch sollte man die &quot;guten alten Methoden&quot; nicht ganz au&szlig;er Acht lassen. Denn ein auf Foam Board aufgezogenes und mit einem Schr&auml;gschnitt-Passepartout pr&auml;sentiertes Foto hat ebenfalls seinen ganz eigenen Reiz. Auch ein passender Rahmen wirkt oft Wunder und kann die Bildaussage noch einmal richtig unterst&uuml;tzen.<br />
<br />
Einer der umfangreichen Anbieter auf diesem Gebiet ist mit einem gro&szlig;en Sortiment von Passepartouts bis hin zu allen erdenklichen Rahmen ist&nbsp;arsvendo. Der Shop bietet neben Produkten f&uuml;r den Verkauf an Direktkunden auch die Ma&szlig;anfertigung von Rahmen und Galerieschienen im Versand an. <br />
<br />
Ein ganz cleveres Produkt im Shop ist zudem das Design-Bord von Nielsen. Eine 8cm vorstehende Aluschiene, die einfach an die Wand geschraubt wird und auf der die gerahmten Bilder an die Wand gelehnt stehen. Sieht gut aus, ist einfach und variabel montiert und die Bilder darauf k&ouml;nnen nat&uuml;rlich einfach getauscht werden. <br />
<br />
<img width="544" height="456" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/schiene.jpg" /><br />
<br />
N&auml;heres zum Nielsen DesignBord gibt es&nbsp;<u><a target="_blank" href="http://www.arsvendo.de/nielsen-wand-designbord.html" rel="nofollow">hier</a></u>&nbsp;im Shop.<br />
<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/alu-dibond-acrylglas-passepartout-oder-doch-ein-rahmen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Künstler und Fotograf Rune Guneriussen in einem Beitrag der Deutschen Welle</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/kuenstler-und-fotograf-rune-guneriussen-in-einem-beitrag-der-deutschen-welle</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <iframe width="550" height="308" src="//www.youtube.com/embed/gHL_S3k4nDc" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe>&nbsp;<br />
<div><br />
Menschenleere Landschaften fernab der Zivilisation sind das Markenzeichen des norwegischen Konzeptk&uuml;nstlers Rune Guneriussen. In diesen formiert er seine Installationen allt&auml;glicher Objekte wie Lampen, Tischen und B&uuml;chern, die er nach tagelangem Aufbau in der Natur meist in der D&auml;mmerungszeit fotografiert. <br />
Die k&uuml;nstlichen Installationen in seinen Bilder bleiben somit der einzige Beweis der menschlichen Existenz in diesen unber&uuml;hrten Landschaften und sind auch der Beleg f&uuml;r die k&uuml;nstlerische, fl&uuml;chtige Installation an sich.<br />
<br />
Mit seinen Werken will Rune Guneriussen Bezug nehmen auf den &Uuml;berfluss und die Schnelligkeit der heutigen Gesellschaft. Passend dazu fotografiert er mit einer 8*10 inch Fachkamera.<br />
<br />
Wer in der n&auml;chsten Zeit im Raum Bonn ist, kann sich seine detailreichen Fotografien in den <a target="_blank" href="http://www.werkhallen.net/kuenstler/guneriussen">Werkhallen Obermann Burkhard</a> / Hauptstrasse 121 / 53424 Remagen-Oberwinter ansehen.<br />
<br />
Rune Guneriussen wurde 1977 geboren und studierte am &ldquo;Surrey Institute of Art &amp; Design&rdquo; in England. Seine Werke wurden auf etlichen Ausstellungen gezeigt, wie man auf seiner eigenen Seite lesen kann:&nbsp;<a target="_blank" href="http://www.runeguneriussen.no">www.runeguneriussen.no</a></div>
<div><br />
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  </item>
  <item>
    <title>Philipp Keel - Fotoausstellung in Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/philipp-keel-fotoausstellung-in-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Es gibt Menschen, die treten in die Fu&szlig;stapfen Ihrer V&auml;ter und &uuml;bernehmen das Familienunternehmen. Dann gibt es welche, die in jungen Jahren ber&uuml;hmte Schriftsteller kennen lernen und inspiriert davon einen Bestseller schreiben. Und nat&uuml;rlich gibt es auch k&uuml;nstlerisch veranlagte Menschen, die sich mit Film und Fotografie besch&auml;ftigen und eingeladen werden, auf wichtigen Kunstmessen auszustellen. <br />
<br />
<img src="/data/Fotograf Philipp Keel 2.jpg" width="0" height="0" alt="" /><br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Philipp%20Keel%202.jpg" width="550" height="368" alt="" /><br />
&copy; PHILIPP KEEL, SHARK, 2013<br />
<br />
Und dann gibt es noch Philipp Keel, der alles in einem zu vereinen vermag: Geboren 1968 in Z&uuml;rich, gr&uuml;ndete er nach einer Ausbildung am Berklee College of Music in Boston eine Werbeagentur, studierte dann in M&uuml;nchen Regie, lebte als K&uuml;nstler, Filmemacher und Autor in Kalifornien und schrieb 1998 den Bestseller &quot;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/076790205X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=076790205X&amp;linkCode=as2&amp;tag=berufsfotografen-21">All About Me</a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=berufsfotografen-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=076790205X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> &quot; (Amazon Bestseller Liste Platz 33 / affiliate link). <br />
In den Folgejahren konzentrierte er sich auf die Fotografie und war im Jahr 2001 mit einer Einzelausstellung auf der Art Basel vertreten.  2012 &uuml;bernahm er dann zudem die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des von seinem Vater gegr&uuml;ndeten Diogenes Verlages in Z&uuml;rich und besch&auml;ftigt sich daneben weiterhin mit Fotografie und Malerei.<br />
<br />
Eine Chance, sich selber einen Eindruck von seinem Werk zu machen ergibt sich jetzt in Berlin. Noch bis zum 22.2.14 pr&auml;sentiert Camera Work in einer Einzelausstellung die konzeptuelle und abstrakte Fotokunst von Philipp Keel.<br />
<br />
CAMERA WORK<br />
Kantstra&szlig;e 149<br />
10623 Berlin<br />
<a href="http://www.camerawork.de" target="_blank">www.camerawork.de<br />
</a><br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Philipp%20Keel%201.jpg" width="550" height="736" alt="" /><br />
&copy; PHILIPP KEEL, BELOW THE SURFACE, 2007<br />
<br />
<br />
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<br type="_moz" />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/philipp-keel-fotoausstellung-in-berlin</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Was macht jeden Kamerabesitzer zum Profifotografen? </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/was-macht-jeden-kamerabesitzer-zum-profifotografen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <iframe width="550" height="308" src="//www.youtube.com/embed/ineSsjwIAqI" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe><br />
<br />
Schon immer haben sich ambitionierte Amateure bem&uuml;ht, m&ouml;glichst mit dem Equipment zu fotografieren, das auch Profis verwenden. Seit einigen Jahren ist dies f&uuml;r eine breite Masse finanziell erschwinglich geworden und schon heute ist ein Profi oft mit g&uuml;nstigerer Kameratechnik unterwegs, als so mancher Amateurfotograf. <br />
Aber im Gegensatz zum Amateur definiert sich ein professioneller Fotograf &uuml;ber das Resultat des Shootings und nicht &uuml;ber die technischen Feinheiten oder die Kameratechnik. F&uuml;r die meisten Berufsfotografen ist die Kamera letztlich auch nur ein Werkzeug, das funktionieren muss und einen Zweck erf&uuml;llt.<br />
Die Fotografie hat in diesem Punkt aber gerade eine besondere Stellung. Bekommt man ein gutes Essen serviert, lobt man den Koch und fragt nicht nach dem Herdhersteller. Bei einem Kunstmaler interessiert man sich f&uuml;r das Bild und nicht f&uuml;r die verwendete Farbe oder Leinwand. Nur in der Fotografie ist auch heute noch f&uuml;r viele Menschen die Technik und die Definition dar&uuml;ber weit interessanter als das Endresultat. Gerne wird die schlechtere Technik auch als Begr&uuml;ndung aufgef&uuml;hrt, warum das eigene Bild nicht so gut ist, wie das Foto eines anderen Fotografen.<br />
<br />
Umso am&uuml;santer ist dieses Video, sei es nun ein Fake oder nicht. Denn es zeigt sehr sch&ouml;n, dass die Unterscheidung zwischen Profi und Amateur heute nicht mehr &uuml;ber die Kameratechnik, sondern &uuml;ber ganz andere Dinge geschieht. Wohl auch nicht gerade &uuml;ber die Schnelligkeit beim Objektiv wechseln, sondern viel mehr &uuml;ber nicht sichtbare Faktoren wie den professionellen Umgang mit dem Auftrag und die reibungslose Abwicklung des Jobs mit einem m&ouml;glichst perfekten Bild am Ende der Produktionskette.<br />
<br />
Sicherlich war die Fotografie lange Zeit ein sehr technisches Handwerk und Gr&ouml;&szlig;en wie Ansel Adams haben dazu beigetragen, dass jahrzehntelang der Technik ein hoher Stellenwert beigemessen wurde. Die Zukunft sieht dennoch anders aus und sie geh&ouml;rt einzig und alleine den Fotografen, die sich bem&uuml;hen, Ihrem Auftraggeber das bestm&ouml;gliche Bild zu liefern, unabh&auml;ngig von der verwendeten Technik.&nbsp;<br type="_moz" />    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/was-macht-jeden-kamerabesitzer-zum-profifotografen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Umfrage zur professionellen Fotografie 2013</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/umfrage-zur-professionellen-fotografie-2013</link>
    <description>
    <![CDATA[
      &nbsp;s    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/umfrage-zur-professionellen-fotografie-2013</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Es geht nichts über ein persönliches Gespräch in der Agentur&quot; - Ein Gespräch mit Sven Kurzweg über Ausbildung, Kundenakquise und die Zukunft der professionellen Fotografie </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/es-geht-nichts-ueber-ein-persoenliches-gespraech-in-der-agentur-ein-gespraech-mit-sven-kurzweg-ueber-ausbildung-kundenakquise-und-die-zukunft-der-professionellen-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Sven%20Kurzweg%201.jpg" width="550" height="413" alt="" /><br />
<br />
BF: Herr Kurzweg, sie haben sich 2001 in Filderstadt in der N&auml;he zu Mercedes mit einem Studio angesiedelt. War das eine strategische Entscheidung? Hat die r&auml;umliche N&auml;he gerade f&uuml;r Sie als Autofotograf Vorteile?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Da ich in der Gegend aufgewachsen bin und auch meine Ausbildung hier gemacht habe, war es naheliegend auch irgendwann hier ein Studio zu betreiben. Da man es haupts&auml;chlich mit Agenturen als Kunden zu tun hat, spielt diese N&auml;he nicht so eine gro&szlig;e Rolle.<br />
<br />
<br />
BF: Sie haben eine handwerkliche Ausbildung in den Gaukler Studios absolviert und dann bis 2001 dort als Fotograf gearbeitet. Haben Sie in der Zeit auch mal etwas anderes als Autos gesehen? Wie war es f&uuml;r Sie, in so gro&szlig;en Studios zu arbeiten?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Nat&uuml;rlich lag der Schwerpunkt dort ganz klar in der Autofotografie und daher gab es eigentlich nur Fahrzeuge. Die Arbeit in diesen damals renommierten Studios war anstrengend aber auch sehr lehrreich. Durch die Gr&ouml;&szlig;e waren die Aufbauten der Sets auch entsprechend gro&szlig; und damals haben wir fast alles selbst gemacht. Schreinern, malern, zimmern und was sonst so alles n&ouml;tig war.<br />
<br />
<br />
BF: Wie haben Sie die Ausbildung in einem spezialisierten Studio empfunden? Gerade im Vergleich mit den anderen Fotosch&uuml;lern, die wahrscheinlich in ganz anderen Studios Produkte und Passbilder machen mussten?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Allein die schiere Studiogr&ouml;&szlig;e und der Aufwand bis zum fertigen Foto ist mit nichts zu vergleichen. Im Studio genauso wie on location. Mir w&auml;re es schnell langweilig geworden, wenn ich Tag ein Tag aus im Fotoladen gestanden h&auml;tte und am Wochenende Hochzeiten h&auml;tt knipsen m&uuml;ssen. Allerdings geht das auch nur, wenn man eine geh&ouml;rige Automacke hat und nicht p&uuml;nktlich um sechs zum Abendessen zuhause sein muss.<br />
<br />
<br />
BF: War es damals schwer, an die Ausbildungsstelle heranzukommen und warum wollten Sie unbedingt in die Gaukler Studios?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Da die Studios in der Nachbarschaft waren, hat sich das eigentlich von selbst ergeben. Aus Ferienjobs und Schulpraktikum wurde dann schnell eine Ausbildungsstelle und somit&nbsp;wusste ich auch schon vorab, worauf ich mich einlasse.<br />
<br />
<br />
BF: Ab 2001 waren sie dann selbstst&auml;ndig und haben 2006 ihr eigenes Autostudio er&ouml;ffnet. Wie kam es dazu - das waren ja sicherlich enorme Investitionen?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Nach der Ausbildung habe ich &uuml;ber zehn Jahre als freier Fotograf f&uuml;r Gaukler gearbeitet. Als dann immer mehr Mitarbeiter die Studios verlassen haben, gab es f&uuml;r mich auch kein Halten mehr und ich habe mich ganz auf eigene Beine gestellt und im Anfang nat&uuml;rlich mit Mietstudios gearbeitet. Irgendwann war es einfach so weit, das erste eigene Studio zu betreiben.<br />
<br />
<br />
BF: Wie sind Sie an Ihre ersten Jobs gekommen und wie ging es dann weiter?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Ich bin frech und fr&ouml;hlich in die Agenturen gelaufen, habe meine Mappe gezeigt und so die ersten Jobs bekommen. Da ich immer die Priorit&auml;t auf exzellente Qualit&auml;t lege, waren die Kunden von Anfang an superzufrieden und so ging es immer weiter.<br />
<br />
<br />
BF: Wie wichtig sind pers&ouml;nliche Kontakte in der Werbefotografie?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Wie in allen anderen Bereichen auch, sind in der Werbebranche pers&ouml;nliche Kontakte extrem wichtig. Ohne die geht so gut wie nichts. Netzwerken ist hier und heute mehr denn je angesagt, wenn man Erfolg haben will.<br />
<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Sven%20Kurzweg%202.jpg" width="550" height="342" alt="" /><br />
<br />
BF: Die Postproduktion nimmt einen immer wichtigeren Teil in der Kreation ein. Wie hoch sch&auml;tzen Sie den Anteil der fotografischen Leistung bei einem Werbebild ein? Lassen Sie die Post immer von anderen machen?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Heutzutage, im Zeitalter der Digitalfotografie, haben wir zum Gl&uuml;ck durch Photoshop und CGI eine riesige Werkzeugpalette zur Verf&uuml;gung. Die Fotografie hat sich dahin gehend ver&auml;ndert, dass nach dem Foto die Postproduction kommt und man als Fotograf an dieser Stelle weitermacht, indem man Lookvorgaben und Postregie macht. Man arbeitet also sehr eng nach Erstellung des Bildmaterials mit der Postproduction zusammen, um letztendlich mit allen zur Verf&uuml;gung stehenden Mitteln das Bild zu vollenden. Allerdings ist der Anteil, den der Fotograf hierbei hat, nicht weniger geworden, denn schlie&szlig;lich hat er die Idee im Kopf, die die Profis der Postproduction f&uuml;r ihn umsetzen.<br />
Wer professionell arbeitet, macht die Post nicht selbst. Ein Formel Eins Pilot schraubt ja auch nicht an seinem Auto rum, sondern l&auml;sst das von Profis machen.<br />
<br />
<br />
BF: Wie kann man sich als Fotograf heute m&ouml;glichst unentbehrlich machen, so dass man m&ouml;glichst oft gebucht wird?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Daf&uuml;r gibt es grunds&auml;tzlich kein Rezept. Man muss exzellente Bilder abliefern und preislich reell bleiben. Unentbehrlich ist niemand und in der Werbung wirst Du schneller ausgetauscht, als Du &quot;Pieps&quot; machen kannst.<br />
<br />
<br />
BF: Hat sich die Situation in den letzten Jahren ver&auml;ndert und falls ja, worauf f&uuml;hren Sie das zur&uuml;ck?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Durch die Digitalisierung hat sich alles ge&auml;ndert. Schneller, besser, billiger. Das ist die Devise. Leider vergessen viele dabei, dass es mit viel Arbeit verbunden ist, ein ausgezeichnetes Foto im Studio oder drau&szlig;en zu erzeugen und dass es eben nicht damit getan ist, aufs Kn&ouml;pfchen zu dr&uuml;cken und hinterher wild rumzuposten. Auch wenn das viele Leute glauben.<br />
<br />
<br />
BF: Wie akquirieren Sie Kunden? Machen Sie Termine und gehen mit der Mappe vorbei oder haben Sie nur noch PDF und ein iPad zum Zeigen der Bilder? Wird die Mappe bei Agenturen immer noch gerne gesehen?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Am liebsten mache ich immer noch ganz old school Mappentermine. Es geht nichts &uuml;ber ein pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch bei nem T&auml;sschen Kaffe in der Agentur. Das kann einem doch kein PDF und keine noch so knallige Website abnehmen. Auch das Bl&auml;ttern in einer Mappe, Bilder sch&ouml;n gro&szlig; auf Kunstpapier gedruckt anzuschauen; das k&ouml;nnen weder Bildschirm noch Beamer vermitteln.<br />
<br />
<br />
BF: Gibt es auch in Ihrem Bereich einen Preisdruck und falls ja, wie entgegnen Sie diesem?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Logisch gibt es den. Manchmal muss man eben mitgehen, allerdings zieh ich dann auch mal die Bremse. Es macht ja keinen Sinn bei einem Job draufzulegen, nur um den Job zu machen. Der versprochene Folgejob, bei dem dann alles besser wird, kommt sowieso nicht zustande. Und am Ende hat man sich selbst den Preis kaputtgemacht.&nbsp;Ergo: etwas nachgeben: JA. Billigschiene, bringt nix!<br />
<br />
<br />
BF: Wann begann die Umstellung auf digital bei Ihnen und was hat das f&uuml;r Ver&auml;nderungen mit sich gebracht?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Die Umstellung begann sofort mit den ersten Digitalkamerasystemen. Erst hat man parallel auf Dia produziert, da die Aufl&ouml;sungen noch unterirdisch waren und &bdquo;niemals&ldquo; ans Dia rankommen w&uuml;rden. Heute sparen wir viel Zeit und Geld f&uuml;r Filme und Entwicklung, das wir dann wieder in teure Kamerasysteme und Computer stecken k&ouml;nnen :-D.<br />
Dennoch m&uuml;ssen Produkte im Studio ausgeleuchtet werden, Sets gebaut und Locations gesucht werden, an denen dann produziert wird.<br />
<br />
<br />
BF: Wie hat sich die Autofotografie in den letzten 10 Jahren ver&auml;ndert?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Es wird gepostet, was das Zeug h&auml;lt und um noch schneller zum Bild zu kommen, wird speziell in der Automobilbranche gern der Trugschluss verkauft, dass mit CGI alles noch schneller und billiger geht. Allerdings findet hier eher eine Kostenverlagerung in andere Bereiche statt. Leider tr&auml;gt diese Entwicklung dazu bei, dass es Fotografen immer schwerer f&auml;llt, Ihre Preise zu rechtfertigen und Jobs&nbsp;zu generieren.<br />
<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Sven%20Kurzweg%203.jpg" width="550" height="413" alt="" /><br />
<br />
BF: Haben Sie feste Assistenten, arbeiten Sie mit Praktikanten oder stellen Sie f&uuml;r jeden Job ein individuelles Team zusammen?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Ich fotografiere ja nicht nur Autos, sondern auch Modestrecken, Interieurs oder klassische Produktfotografie im Studio. Daher werden die Teams immer Aufgabenbezogen zusammengestellt. Allerdings greife ich meist auf Leute zur&uuml;ck, mit denen ich bisher gut zusammengearbeitet habe.<br />
<br />
<br />
BF: Viele junge Menschen wollen Fotograf werden. W&uuml;rden Sie zum Beruf in der heutigen Zeit raten?<br />
Sven Kurzweg: Kein Kommentar ;-)<br />
<br />
<br />
BF: W&uuml;rden Sie r&uuml;ckblickend wieder eine handwerkliche Ausbildung machen oder eher ein Studium bzw &uuml;ber Praktika und Assistenzen lernen?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Eine solide Ausbildung ist sehr viel wert. Man lernt nicht nur fotografieren, sondern bekommt Einblicke in all die vielen Bereiche ums Fotografieren herum. Nach der Ausbildung geht man am Besten, wie in allen Handwerksberufen sonst auch, &bdquo;auf Wanderschaft&ldquo;, um sein Spezialgebiet zu finden.<br />
<br />
<br />
BF: Machen Sie freie Projekte um Kunden zu akquirieren? Falls ja, in welchem Bereich?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Freie Projekte sind auch Teil der Akquise. Diese sind auf den jeweiligen Bereich abgestimmt. Ein Modekunde will ja Modefotos sehen und nicht die schicken Sportwagen.<br />
<br />
<br />
BF: Die Zahl der Fotografen ist in den letzten Jahren extrem gestiegen - macht sich das in Ihrem Bereich bemerkbar? In welchem fotografischen Bereich kann man heute gut verdienen?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Sicher merkt man, dass viele junge Fotografen mitmischen und gute Bilder abliefern. Gute Verdienste sind sicher in allen Bereichen zu erzielen, wenn man Topqualit&auml;t abliefert und sich gut positionieren kann.<br />
<br />
<br />
BF: Glauben Sie, dass sich Qualit&auml;t weiter behaupten kann? Oder wird man in Zukunft als Fotograf viel mehr nach Angebot und Nachfrage agieren m&uuml;ssen und auch mal Jobs in anderen fotografischen Bereichen annehmen?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Ich bin der Meinung, dass Qualit&auml;t nach wie vor an oberster Stelle steht und dass niemand sich einen Gefallen tut, wenn er Dinge macht, die andere besser k&ouml;nnen. Auch mit &bdquo;Billigangeboten&ldquo; macht man sich und allen andern nur die Preise kaputt. Da hat keiner was von.<br />
<br />
<br />
BF: Heute wollen Auftraggeber oft vieles, aber m&ouml;glichst wenig bezahlen. Denken Sie, dass man mit der Einstellung &bdquo;Qualit&auml;t braucht Zeit und kostet Geld&ldquo; zuk&uuml;nftig Jobs bekommt? Wie sollte man sich als Fotograf positionieren? Wie kann man es schaffen, sich von anderen abzuheben?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Sicher ist es in Zeiten der &bdquo;Discountermentalit&auml;t&ldquo; sehr schwer, jemandem zu vermitteln, dass hohe Qualit&auml;t auch Geld kostet. Allerdigs kann man sich meiner Meinung nach oben positionieren, wenn man immer das Beste bietet, keine Fehler zul&auml;sst und immer flexibel bleibt, um das vermeintlich unm&ouml;gliche m&ouml;glich zu machen.<br />
<br />
<br />
BF: Haben Sie einen festen Tagessatz oder variieren Sie je nach Auftraggeber und Art des Jobs? Wie handhaben Sie die Nutzungsrechte?<br />
<br />
Sven Kurzweg: Nat&uuml;rlich habe ich eine festgelegte Preisgestaltung. Je nach Job und Kunde werden dann Tages- und Stundens&auml;tze oder auch mal der ein oder andere Pauschalpreis abgerechnet. Letzteres allerdings h&ouml;chst selten. Die Nutzungsrechte gehen bei mir in der Regel als full buyout an den Kunden.<br />
<br />
<br />
BF: Hat sich der Qualit&auml;tsanspruch der Auftraggeber in den letzten Jahren ver&auml;ndert?<br />
Sven Kurzweg: Durch die vorhin angesprochene Vielfalt der M&ouml;glichkeiten in der Postproduction sind mit den Bildern nat&uuml;rlich auch die Anspr&uuml;che der Auftraggeber gewachsen.<br />
<br />
<br />
BF: Wo sehen Sie sich in Zukunft als Fotograf und was denken Sie, wie die professionelle Fotografie in einigen Jahren aussieht?<br />
<br />
Sven Kurzweg:&nbsp;Die professionelle Fotografie geht (hoffentlich) wieder ein wenig back to the roots. Ich glaube, dass man sich bald an all den geleckten CGI Bildern sattgesehen hat und wieder authentische Bilder sehen will. Echte Autos in echter Umgebung und nicht irgendein zusammengeschustertes Postflickwerk, das jeglicher Realit&auml;t entbehrt.<br />
<br />
BF: Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch<br />
<br />
<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Sven%20Kurzweg.jpg" width="550" height="368" alt="" /><br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/es-geht-nichts-ueber-ein-persoenliches-gespraech-in-der-agentur-ein-gespraech-mit-sven-kurzweg-ueber-ausbildung-kundenakquise-und-die-zukunft-der-professionellen-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Jeff Wall und Andreas Gursky gemeinsam in einer Ausstellung in München</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/jeff-wall-und-andreas-gursky-gemeinsam-in-einer-ausstellung-in-muenchen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="245" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Gursky%C2%A9_Ohne_Titel_XV_klein.jpg" />&nbsp;<br />
&copy; Andreas Gursky, Ohne Titel XV, 2008, C-Print Diasec<br />
<br />
Andreas Gursky und Jeff Wall geh&ouml;ren zweifelsohne zu den bedeutendsten zeitgen&ouml;ssischen Fotografen. Jetzt gibt es die seltene Chance, Arbeiten beider K&uuml;nstler in einer Ausstellung in M&uuml;nchen zu sehen. <br />
Andreas Gurkst beschrieb seine Bildsprache in einem <a target="_blank" href="http://www.stern.de/fotografie/andreas-gursky-reporter-des-weltgeistes-583212.html">Sterninterview</a> einmal mit den Worten:<br />
&quot;Meine Bilder sind immer von zwei Seiten komponiert. Sie sind aus extremer Nahsicht bis ins kleinste Detail lesbar. Aus der Distanz werden sie zu Megazeichen&quot;<br />
So zeigt er in dieser Ausstellung auch ein sehr gro&szlig;es Querformat, auf dem die Struktur einer Akustikwand zu sehen ist. Zudem ist eines seiner neusten Werke, Lehmbruck von 2013, ebenfalls ausgestellt.<br />
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Zur Vita von Andreas Gursky und Jeff Wall sagt die Galerie Schoettle: Andreas Gurkst wurde 1955 geboren, besuchte erst die Folkwang-Schule in Essen, deren Fachbereich Fotografie ein hohes Renommee genoss, bevor er sich auf Rat seines Freundes Thomas Struth zu Beginn der 1980er Jahre an der Kunstakademie D&uuml;sseldorf in die bekannte Fotoschule unter Bernd und Hilla Becher bewarb. Andreas Gurskys fr&uuml;he Werke sind zumeist kleinformatig und eher dokumentarischer oder konzeptueller Natur. Die Motive umspannen haupts&auml;chlich die Bereiche Landschaft, Architektur und Interieur. 1986 hatte er seine erste Ausstellung bei R&uuml;diger Sch&ouml;ttle in M&uuml;nchen. Ende der 1980er Jahre beginnt er gro&szlig;formatig zu arbeiten und sich die M&ouml;glichkeiten der computergest&uuml;tzten Bildbearbeitung zunutze zu machen. Durch auf den ersten Blick kaum als solche ersichtliche Montage entstehen einige seiner bekanntesten Werke, die sich durch additive ornamentale Strukturen bei zugleich homogen wirkenden Oberfl&auml;chen auszeichnen. Erst bei genauerer Betrachtung erschlie&szlig;en sich mehr und mehr Details, was zu der gro&szlig;en Faszination von Andreas Gurskys Arbeiten beitr&auml;gt, der heute zu den erfolgreichsten zeitgen&ouml;ssischen Fotografen z&auml;hlt. Er lebt und arbeitet in D&uuml;sseldorf.<br />
<br />
Jeff Wall, geboren 1946 in Vancouver, wo er bis heute ans&auml;ssig ist, beeinflusste die zeitgen&ouml;ssische Fotografie seit den fr&uuml;hen 1980er Jahren auf wohl einzigartige Art und Weise. Seit 1981 ist er bereits mit der Galerie R&uuml;diger Sch&ouml;ttle verbunden. Seinen fr&uuml;hen Bezug zu M&uuml;nchen bespiegelt auch die von November 2013 bis M&auml;rz 2014 andauernde Werkschau in der Pinakothek der Moderne. Dabei genie&szlig;en Jeff Walls unverwechselbare, gro&szlig;formatige Diapositive in Leuchtk&auml;sten offenbar die gr&ouml;&szlig;te Bekanntheit, aber auch Schwarz-Wei&szlig;-Fotografien und C- bzw. Inkjetprints erg&auml;nzen seine Technik. In einem aufwendigen Entstehungsprozess inszeniert der studierte Kunsthistoriker seine Fotografien &auml;hnlich einem Filmset, so dass auf ihnen entgegen dem ersten Eindruck kein Detail zuf&auml;llig ist. Einfl&uuml;sse zeigen sich aus ganz verschiedenen Bereichen wie Malerei und Skulptur vergangener Epochen, verbunden mit allt&auml;glichen Medien der heutigen Zeit, insbesondere Film und Werbung. Die scheinbar realen Sujets wirken oft wie dem Alltagsleben entsprungenen oder f&uuml;hren mitunter drastische, aktionsreiche Szenen aus einem raueren Milieu vor. In unserer diesj&auml;hrigen Ausstellung liegt der Schwerpunkt von Jeff Walls Arbeiten auf C-Prints, die im weitesten Sinne dem Thema Musik und Jugend zuzuordnen sind. Herzst&uuml;ck ist die gro&szlig;formatige Arbeit Band &amp; Crowd von 2011.&nbsp;<br />
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Noch bis zum 25 Januar k&ouml;nnen die Arbeiten nun in der Galerie Sch&ouml;ttle, in der Amalienstrasse 41 in 80799 M&uuml;nchen besichtigt werden. N&auml;heres auf den Seiten der Galerie: <a target="_blank" href="http://www.galerie-schoettle.de">galerie-schoettle.de</a> <br />
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<img width="550" height="296" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/JeffWall_BandAndCrowd_klein.jpg" /><br />
&copy; Jeff Wall, Band and Crowd, 2011, Chromogenic Print<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/jeff-wall-und-andreas-gursky-gemeinsam-in-einer-ausstellung-in-muenchen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Kamerabörsen im November und Dezember</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/kameraboersen-im-november-und-dezember</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Kameraboerse.jpg" width="550" height="404" alt="" />&nbsp;<br />
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Auch in Zeiten von ebay bleiben Kamerab&ouml;rsen bei Sammlern beliebt. Denn gerade bei alten technischen Ger&auml;ten l&auml;sst sich der wahre Zustand oft nur &uuml;berpr&uuml;fen, wenn man die Kamera oder das Objektiv in der Hand h&auml;lt.&nbsp;<br />
Wer also seine Fotoger&auml;tesammlung aufstocken m&ouml;chte, oder selber seine alten Kameras verkaufen m&ouml;chte, der findet im November und Dezember in Essen, Leipzig und Berlin die passende Gelegenheit dazu:<br />
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16.11. ESSEN - 22. Revier Kamerab&ouml;rse von 10-17.00h in der Zeche Carl, Wilhem Nieswald Allee 100<br />
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07.12. LEIPZIG - 41. Kamerab&ouml;rse Sachsen von 10-17.00h im Kulturhaus Sonne, Schkeuditz, Schulstrasse 10<br />
<br />
08.12. BERLIN - 69. Europ&auml;ische Kamerab&ouml;rse von 10-17.00h im Logenhaus Wilmersdorf, Emser Str. 12-13<br />
<br />
Weitere Informationen auf <a href="http://www.kameraboersen.org" target="_blank">kameraboersen.org</a><br />
<br />
alle Bilder &copy; kameraboersen.org<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/kameraboersen-im-november-und-dezember</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Fotograf Björn Siebert gewinnt das Stipendium aus dem Otto-Steinert-Preis der DGPh</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-bjoern-siebert-gewinnt-das-stipendium-aus-dem-otto-steinert-preis-der-dgph</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf-Bjoern-Siebert.jpg" width="550" height="420" alt="" /><br />
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Bj&ouml;rn Siebert ist ein in Leipzig lebender Fotok&uuml;nstler und hat jetzt mit dem Otto-Steinert-Preis das mit 5000&euro; dotierte Stipendium der DGPh gewonnen. Unterst&uuml;tzt werden soll dadurch seine Arbeit &quot;remake&quot;, in der er sich mit der Flut der im Internet ver&ouml;ffentlichten Bilder auseinandersetzt.<br />
<br />
In den millionenfach ver&ouml;ffentlichten und oftmals banalen Privatbildern sieht er nicht nur die M&ouml;glichkeit, die Pers&ouml;nlichkeit des einzelnen&nbsp;zu erfahren, sondern er sieht darin gerade auch das Abbild einer kollektiven fotografischen Erfassung der Wirklichkeit. Einige dieser im Internet gefundenen Bilder inszeniert er in Detailarbeit und erhebt so einen privaten Schnappschuss mit seinem Remake zur Kunst.<br />
<br />
Er selber erkl&auml;rt es auf seiner <a href="http://www.bjoern-siebert.de/sites/remakes_text.html">Internetseite</a> folgenderma&szlig;en: &quot;Der Akt der Reinszenierung, den ich bis ins Detail hinein vollziehe, wiederholt die erste, originale Inszenierung und befragt ihre Mechanismen. Indem ich versuche, das &raquo;Wesentliche&laquo; der streng ausgew&auml;hlten Schnappsch&uuml;sse in meine Fotografien zu &uuml;bersetzen, sp&uuml;re ich einerseits dem Geheimnis und der Zeichenhaftigkeit der Amateurbilder nach, andererseits verleihe ich den Verdopplungen durch den Verlust des Originals und des Entstehungskontextes ein Eigenleben&quot;&nbsp;<br />
<br />
Die DGPh schreibt dazu in der Preisverleihung:<br />
&quot;Die Reflexion &uuml;ber die neue digitale Allgegenwart der Bilder und ihre Transformation in eine k&uuml;nstlerische Form entspringen dem aktuellen Diskurs sowie den immanenten Fragen des Mediums.&quot;<br />
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alle Bilder &copy; Fotograf Bj&ouml;rn Siebert<br />
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<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf-Bjoern-Siebert-01.jpg" width="550" height="442" alt="" /><br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-bjoern-siebert-gewinnt-das-stipendium-aus-dem-otto-steinert-preis-der-dgph</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Glückwunsch an Peter Schulte zum Gewinn des Felix Schoeller Photo Award 2013</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/glueckwunsch-an-peter-schulte-zum-gewinn-des-felix-schoeller-photo-award-2013</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="136" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Peter%20Schulte%20550.jpg" /><br />
<br />
Der Hamburger Fotograf Peter Schulte hat sich gegen 1300 Einreichungen aus 26 L&auml;ndern durchgesetzt und mit seiner Serie &quot;Ganz nah dran&quot; den Felix Sch&ouml;ller Award 2013 f&uuml;r sich entschieden. Sie entf&uuml;hrt den Betrachter auf tr&auml;umerische Art und Weise in die Kinderwelt und ist eine ungew&ouml;hnliche Umsetzung &quot;weit weg von unseren zeitgen&ouml;ssischen Sehgewohnheiten&quot;, wie Michael Dannemann in seiner Laudatio sagte.<br />
Bei der Preisverleihung durfte sich Fotograf Peter Schulte nicht nur &uuml;ber den Sieg in der Kategorie Portr&auml;t, sondern auch &uuml;ber den mit 12.000&euro; dotierten Gold Award f&uuml;r den Gesamtsieg freuen.<br />
<br />
Der mit 5000&euro; dotierte Nachwuchsf&ouml;rderpreis ging an Silke Schwarz f&uuml;r Ihre Serie &quot;17qm - Warten auf Heimat&quot;. Eine eindrucksvolle Arbeit &uuml;ber Asylbewerber in ihrem tempor&auml;ren Zuhause.<br />
<br />
Bis zum 10.11.2013 werden die Bilder noch im Kulturgeschichtlichen Museum in Osnabr&uuml;ck (Lotter Stra&szlig;e 2, 49078 Osnabr&uuml;ck) ausgestellt. <br />
<br />
<br />
Und hier die Sieger der einzelnen Kategorien:<br />
Gesamtsieger und Sieger der Kategorie Portr&auml;t: Peter Schulte, Hamburg<br />
Titel der Arbeit: Ganz nah dran<br />
<img width="550" height="550" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Peter%20Schulte.jpg" /><br />
<br />
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Kategorie-Sieger Landschaft / Natur: Sebastian M&ouml;lleken, Oberhausen<br />
Titel der Arbeit: Tagebau<br />
<img width="550" height="413" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Sebastian%20M%C3%B6lleken.jpg" /><br />
<br />
<br />
Kategorie-Sieger Architektur / Industrie: Sebastian Keitel, K&ouml;ln<br />
Titel der Arbeit: Home<br />
<img width="550" height="446" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Sebastian%20Keitel.jpg" /><br />
<br />
<br />
Kategorie-Sieger Fotojournalismus / Editorial: Lisi Niesner &amp; Georg Hochmuth, Wien<br />
Titel der Arbeit: Call of the deep<br />
<img width="550" height="369" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Lisi%20Niesner%20Georg%20Hochmuth.jpg" /><br />
<br />
<br />
Kategorie-Sieger Freie / Konzeptionelle Fotografie: Daniel Wetzel &amp; Gregor Schuster, Berlin &amp; Darmstadt <br />
Titel der Arbeit: Supermodels<img width="550" height="571" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Daniel%20Wetzel%20Gregor%20Schuster.jpg" /><br />
<br />
<br />
Beste Nachwuchsarbeit: Silke Schwarz, Berlin<br />
Titel der Arbeit: 17 qm &ndash; Warten auf Heimat<br />
<img width="550" height="825" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotografin%20Silke%20Schwarz.jpg" /><br />
<br />
Die Bildserien aller Sieger und Nominierten sind hier zu sehen: <a target="_blank" href="http://www.felix-schoeller-photoaward.com">www.felix-schoeller-photoaward.com</a><br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/glueckwunsch-an-peter-schulte-zum-gewinn-des-felix-schoeller-photo-award-2013</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Vom Fotografen zum Videofilmer - welche Chancen bietet der Filmbereich? Im Gespräch mit Olaf Jahnke</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/vom-fotografen-zum-videofilmer-welche-chancen-bietet-der-filmbereich-im-gespraech-mit-olaf-jahnke</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Olaf Jahnke lebt bei Frankfurt und hat schon vor &uuml;ber 20 Jahren von der Fotografie in den Filmbereich gewechselt. Wir haben mit ihm &uuml;ber seine Erfahrungen und die Chancen gesprochen.
<div><br />
<iframe width="550" height="305" src="//www.youtube.com/embed/aE_h4Ow4TU8" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe> <br />
<br />
BF: Herr Jahnke, Filme werden immer wichtiger und viele Fotografen &uuml;berlegen, Ihr Angebot zu erweitern. Wie sind Sie vom Fotografen zum Kameramann geworden?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Bei den Kameraleuten der alten Generation arbeiteten ja viele vorher auch schon als Fotograf. Das ist also immer schon eine naheliegende Weiterentwicklung gewesen. Ich habe eine handwerkliche fotografische Ausbildung in einem auf Reportage spezialisierten Betrieb absolviert. Wir hatten 5 Fotografen und 10 Laboranten. <br />
Ein wichtiger Punkt war damals f&uuml;r mich, langfristig eine Perspektive im Beruf zu haben. Schon 1987 wurden die Honorare f&uuml;r Zeitungsfotografen nicht mehr angehoben und auch in der Eventfotografie wollte damals kaum noch ein Auftraggeber Geld f&uuml;r einen professionellen Fotografen ausgeben. <br />
Ich habe mich dann bei der FAZ beworben und 1987 meine ersten Jobs als Kameraassistent gemacht. Im Filmbereich ist das ein gleitender Prozess. Man f&auml;ngt als Assistent an und lernt dann nach und nach im Job das Wichtige. Angefangen beim Ton &uuml;ber die Vorg&auml;nge von der Planung bis hin zum Schnitt.<br />
<br />
<br />
BF: Welche typischen Fehler machen Fotografen beim ersten Videodreh?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Ich h&ouml;re &ouml;fter von Fotografen, die zum Beispiel bei einem Event neben den Fotos auch einen kurzen Film drehen m&ouml;chten. Der Fotograf filmt dann meist einzelne Clips und f&uuml;gt die zusammen. Erst danach merkt er, dass es damit noch lange nicht getan ist. Denn ohne dass er sich mit dem Thema Dramaturgie auseinandergesetzt hat, bleibt das eine Diashow mit bewegten Bildern. Auch die Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten im Schnitt sind vielen Fotografen nat&uuml;rlich fremd. <br />
<br />
<br />
BF: In der Hochzeitsfotografie bieten viele Fotografen auch heute schon Film an.<br />
<br />
Olaf Jahnke: Da ist die Dramaturgie auch klar, man braucht kaum O-T&ouml;ne und man kann das Ganze einfach mit Musik unterlegen. Musikrechte sind generell ein gro&szlig;es Thema im Videobereich.<br />
F&uuml;r viele Filmer sind Hochzeiten zudem nicht sehr interessant, weil der zeitliche Aufwand schon bei der Aufnahme sehr hoch ist. &Uuml;ber die Jahre hat sich bei meinen Jobs ein Verh&auml;ltnis ergeben, bei denen ich 25% Zeit f&uuml;r Planung, 25% f&uuml;r Filmen und 50% f&uuml;r die Postproduktion aufwende. Alleine mit dem Schnitt ist es ja auch nicht getan. Da braucht es Vor- und Abspann, Grafikeinblendung, Effekte und den Ton.<br />
<br />
<br />
BF: Gibt es noch andere Fallstricke, wenn man sich an das Thema wagt?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Viele Kunden erwarten, dass sie ein fertiges Produkt bekommen und das k&ouml;nnen viele Fotografen derzeit nicht liefern. Einen Film zu produzieren ist komplex. Fotografen neigen anf&auml;nglich auch dazu, einfach viel zu lange Szenen zu zeigen. Profis, die einer Dramaturgie folgen, schneiden h&auml;ufig nur ganz kurz. Und wie schon gesagt: Gerade der Ton wird oft v&ouml;llig untersch&auml;tzt.<br />
<br />
<br />
BF: Sie sagten, dass sich die Situation f&uuml;r Pressefotografen schon Ende der 80&rsquo;er verschlechterte.<br />
<br />
Olaf Jahnke: Fr&uuml;her hatte ein Pressefotograf 3 oder 4 Termine am Tag. Ich kenne heute Kollegen, die jeden Tag durch die Stadt hetzen und 10 Termine t&auml;glich besuchen, um Ihr Einkommen zu sichern. Die Situation hat sich in diesem Bereich massiv verschlechtert und da merke ich, dass ich damals die richtige Entscheidung getroffen habe.<br />
<br />
<br />
BF: Die Konkurrenz im Filmbereich d&uuml;rfte doch auch zunehmen?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Nat&uuml;rlich ist auch hier ein Konkurrenzdruck sp&uuml;rbar. Vor allem da die Einstiegskosten nicht mehr wie vor einigen Jahren so hoch sind. Vor mini DV oder bandlosen Aufnahmeformaten hat eine Ausr&uuml;stung immer &uuml;ber 100.000 DM gekostet.  Heute sind die Kosten mit einigen tausend Euro eher &uuml;berschaubar und gerade im Journalismus hat sich das nat&uuml;rlich bemerkbar gemacht. Waren fr&uuml;her zudem immer dreik&ouml;pfige Teams unterwegs, sieht man heute oft auch nur einen Einzelnen, der zum Beispiel einen Beitrag f&uuml;r ein Regionalmagazin macht. <br />
<br />
<br />
BF: Sie arbeiten im Bereich Imagefilm: Wer sind Ihre Auftraggeber?<br />
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Olaf Jahnke: Fr&uuml;her hie&szlig; der Imagefilm Industriefilm und das h&ouml;rt sich zum einen schon teuer an, zum anderen verdeutlicht es, um welche Kunden es da ging. Meist haben gro&szlig;e Unternehmen diese Filme dann auf Messen gezeigt. <br />
Seitdem es schnelles Internet gibt, ist Video auch f&uuml;r kleinere Firmen interessant. Da wird es sicher auch in Zukunft noch ein Wachstum geben, auch die Endverbraucher erwarten in vielen Bereich heute Videos. Sei es auf der Internetseite als Produkterkl&auml;rung oder als Imagefilm. Ich arbeite somit meist f&uuml;r Industriekunden oder mittelst&auml;ndische Unternehmen und drehe Filme vom Imagefilmen f&uuml;r ein Unternehmen &uuml;ber die Eventbegleitung auf Veranstaltungen bis hin zu Filmen, die dann als Visualisierung von Produkten eingesetzt werden. Gerade f&uuml;r Hersteller ist Video eine sehr gute M&ouml;glichkeit, Produkte zu erkl&auml;ren. Mit einem Video kann man relativ g&uuml;nstig verdeutlichen, wie ein Produkt funktioniert und damit sehr viele Menschen erreichen. Das ersetzt sicher die eine oder andere Bedienungsanleitung und entlastet die Hotline.<br />
<br />
<br />
BF: Wo sehen Sie die Zukunft im Filmbereich? Haben sich neue Marktfelder ergeben?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Bis vor einigen Jahren dachte ich, dass durch das Internet im Journalismus ein Markt f&uuml;r Filmer entstehen w&uuml;rde. Aber dort wird derzeit auch kaum Geld angefasst und viel &uuml;ber Agenturen abgewickelt.<br />
Mittlerweile sehe ich die Chancen eher darin, dass viele Firmen zuk&uuml;nftig Bedarf haben werden. So gibt es ja jetzt schon Angebote wie BMW-tv, die dem Kunden schon knapp 1000 Filme rund um ihre Produkte anbieten.<br />
Die Leute wollen zudem authentische Videos und das ist ein gro&szlig;er Vorteil zur Fotografie. Eine Geschichte kann man weit einfacher im Film vermitteln. <br />
<br />
<br />
BF: Also werden viele Unternehmen zuk&uuml;nftig eigene Filmkan&auml;le haben?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Bestimmt. Wobei Werbefilme nat&uuml;rlich nicht immer das sind, was Kunden dann auch gerne sehen m&ouml;chten. Aber bei Events, wie der DTM ist sicherlich ein hohes Interesse der Fans an Berichten und Videos rund um die Veranstaltung gegeben. In solchen Bereichen ist Video ein gutes Werkzeug zum Marketing und Firmen werden es immer st&auml;rker einsetzen.<br />
<br />
<br />
BF: Wie kann man sich Ihrer Meinung nach heute am Besten als Fotograf oder Filmer behaupten?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Man sollte immer versuchen, sich vom Markt abzuheben und nat&uuml;rlich sich stetig weiterentwickeln. Das hei&szlig;t nat&uuml;rlich auch, dass man ein offenes Ohr f&uuml;r Kunden haben muss. Welche Dienstleistungen werden gew&uuml;nscht und wie kann ich die W&uuml;nsche meiner Auftraggeber m&ouml;glichst gut erf&uuml;llen.<br />
Zudem muss man gut vernetzt sein. Es ist immer wieder erstaunlich, dass h&auml;ufiger Filmer oder Fotografen f&uuml;r Auftr&auml;ge gebucht werden, obwohl sie einige Hundert Kilometer entfernt sind. <br />
<br />
<br />
BF: Mit welcher Technik arbeiten Sie haupts&auml;chlich?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Ich arbeite mittlerweile mit einer Blackmagic Cinema http://www.blackmagicdesign.com Filmkamera. Im Vergleich mit den Canon Kameras bietet mir diese eine Aufl&ouml;sung von 2.5K, sodass ich sp&auml;ter in ein Bild reinzoomen kann. Gerade auch in der Anpassung an mein Schnittsystem bietet die Kamera viele spezielle Einstellungen, die die Arbeit erleichtern. Und nicht zuletzt ist der Kontrastumfang weit h&ouml;her und somit die Bildqualit&auml;t einfach ausgewogener.<br />
<br />
<br />
BF: Sehen Sie f&uuml;r Fotografen einen Zwang oder eine Chance, auch Film mit anzubieten?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Der Markt im Filmbereich ist genauso wie in der Fotografie gut besetzt. Sollten jetzt wirklich viele Fotografen in den Filmbereich wechseln, wird das kaum zu einer Verbesserung der Bedingung f&uuml;r Fotografen f&uuml;hren. Video oder Film wird zudem immer aufwendiger bleiben und gerade die Zeit der Nachbereitung wird von vielen anf&auml;nglich stark untersch&auml;tzt. Wenn man als Fotograf Film und Filmproduktion nur nebenbei und zus&auml;tzlich zum Tagesgesch&auml;ft machen m&ouml;chte, wird man es schwer haben, sich &uuml;berall ausreichend einzuarbeiten.<br />
<br />
Eine Option f&uuml;r Fotografen w&auml;re, eine Kooperation mit jmd einzugehen, der den Schnitt &uuml;bernimmt. Dann kann der Fotograf dem Auftraggeber einen fertigen Film liefern und zudem auch Einfluss auf das Ergebnis nehmen. Ich arbeite f&uuml;r einige Fotografen in diesem Modell und das klappt ganz gut. <br />
<br />
<br />
BF: Sie &uuml;bernehmen dann also die Produktion des Filmes?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Die Fotografen, f&uuml;r die ich das mache, kennen Ihre Grenzen. Bei einfachen Jobs schneiden Sie den Film meist selber mit Premiere. Wenn es komplizierter wird und beispielsweise Ton dazukommt, komme ich dann ins Spiel. Viele Fotografen wollen sich einfach auch nicht mit Schnitt und der ganzen Technik dahinter befassen.<br />
<br />
<br />
BF: Sie geben auch Seminare f&uuml;r angehende Filmer.<br />
<br />
Olaf Jahnke: Als Fotograf muss man vor allem erst einmal lernen, eine Videoproduktion zu planen. <br />
Ich habe in den letzten Jahren einige Seminare in Frankfurt gegeben, in denen ich meine Erfahrung mit der Videoproduktion weitergegeben habe. Da waren ungef&auml;hr 30 % Fotografen und 60% Journalisten. R&uuml;ckblickend betrachtet sind viele der Fotografen im Anschluss dann doch bei der Fotografie geblieben.<br />
<br />
<br />
BF: Benutzen Sie Stockmaterial f&uuml;r Ihre eigenen Filme?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Bisher nicht, ich denke aber dar&uuml;ber nach, selber Material &uuml;ber diese Anbieter zu vermarkten. Ob sich das dann am Ende rechnet, bin ich unsicher. <br />
Man muss sich dann sicherlich noch viel st&auml;rker darauf konzentrieren, was gerade gefragt ist und zumindest zeitlich geht das sicher zu lasten von sch&ouml;nen Jobs.<br />
<br />
<br />
BF: Was w&uuml;rden Sie Fotografen raten, die im Bereich Film starten m&ouml;chten?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Sicherlich hilfreich w&auml;re es, den einen oder anderen Kurs zum Thema Dramaturgie und Schnitt zu besuchen. Egal mit welcher Kamera, ohne Videostativ geht es zudem einfach nicht. Ansonsten w&uuml;rde ich jedem raten, so einfach wie m&ouml;glich anzufangen. Sicher sind Dollys, steady cam oder slider sch&ouml;n, aber man sollte erst einmal die Grundlagen sicher beherrschen.<br />
<br />
<br />
BF: Ben&ouml;tigt man eine Ausbildung, um in dem Bereich erfolgreich sein zu k&ouml;nnen?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Nein, sicher nicht. Aber sie ist durchaus vorteilhaft. Kameramann ist ein ungesch&uuml;tzter Beruf aber genauso wie in der Fotografie muss man den Job beherrschen, um erfolgreich im Markt agieren zu k&ouml;nnen. <br />
<br />
<br />
BF: Haben Sie den Schritt von der Fotografie in den Film einmal bereut?<br />
<br />
Olaf Jahnke: Ich fotografiere immer noch gerne, bin aber gl&uuml;cklich im Bereich Film. Wirtschaftlich gesehen bin ich im Film besser aufgehoben.<br />
<br />
<br />
BF: Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
&nbsp;<br />
<br />
Vita: <br />
<img width="175" height="253" style="float:right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px; alt=" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Olaf_Jahnke.jpg" />  Fotografenausbildung und T&auml;tigkeit 1982-86<br />
Kameraassistent 87-90<br />
Kameramann  seit 1990<br />
Fernsehreporter ab 2001<br />
Eigene Film- und Videoproduktion 2009<br />
Seminare f&uuml;r ev. Medienh&auml;user, djv und ard.zdf.Medianakademie<br />
<br />
<br />
Kunden: <br />
Gies &amp; Heimburger<br />
EBIKE Advanced Technologies<br />
Momberger Group<br />
Continental<br />
Klinikum Frankfurt H&ouml;chst<br />
Klinikum Offenbach<br />
Stadt Frankfurt am Main<br />
Deutsche Bank Business TV&nbsp;u.a.<br />
<br />
<br />
<br />
Video und Bild: &copy; Olaf Jahnke</div>    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/vom-fotografen-zum-videofilmer-welche-chancen-bietet-der-filmbereich-im-gespraech-mit-olaf-jahnke</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Fotograf Sven Döring gewinnt den acatech Preis für Technikfotografie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-sven-doering-gewinnt-den-acatech-preis-fuer-technikfotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="369" alt="" src="/data/fotograf sven doering.jpg" /><br />
<br />
Der Dresdener Fotograf Sven D&ouml;ring hat mit dem hier gezeigten Bild den diesj&auml;hrigen Preis f&uuml;r Technikfotografie in H&ouml;he von 5000&euro; gewonnen. Er &uuml;berzeugte die Jury mit einem Bild, dass moderne Forschung in einer romantisch anmutenden Bildsprache zeigt. <br />
Aufgenommen wurde das Foto im Labor der Hochschule f&uuml;r Technik und Wirtschaft in Dresden. Es zeigt den Versuch, den Ertrag und das Wachstum von&nbsp;Gurkenpflanzen mit Hilfe vonLEDs zu optimieren und zu erforschen.<br />
<br />
Dieser Preis wird j&auml;hrlich vergeben und hat das Ziel, neue technische Entwicklungen verst&auml;ndlich darzustellen und wird von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften verliehen.<br />
<br />
Das ebenfalls mit 5000&euro; dotierte Stipemdium erh&auml;lt dieses Jahr der Fotograf Uwe H. Martin f&uuml;r sein Projekt einer Bildreportage&nbsp;&uuml;ber Georessourcen, Bodennutzung und moderne Landwirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Er m&ouml;chte landwirtschaftliche Projekte in Afrika in Hinblick auf die Chancen und Risiken der benutzten Technologien dokumentieren.<br />
<br />
Mehr &uuml;ber den acatech PUNKT Preis findet man auf den Seiten:&nbsp;<a target="_blank" href="http://www.journalistenpreis-punkt.de/preis-zielsetzung.html">journalistenpreis-punkt.de</a><br />
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<br />
Foto: Sven D&ouml;ring, Preistr&auml;ger 2013 Journalistenpreis Punkt<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-sven-doering-gewinnt-den-acatech-preis-fuer-technikfotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Faces of Talent - Till Brönner zeigt fotografische Portraits von Musikern</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/faces-of-talent-till-broenner-zeigt-fotografische-portraits-von-musikern</link>
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      <iframe src="//player.vimeo.com/video/76534382" width="550" height="309" frameborder="0" webkitallowfullscreen="" mozallowfullscreen="" allowfullscreen=""></iframe>
<div><br />
Till Br&ouml;nner ist den meisten Menschen als exzellenter Jazz-Trompeter bekannt. F&uuml;r seine musikalischen Leistungen wurde er drei Mal mit dem Echo ausgezeichnet und war 2009 sogar f&uuml;r einen Grammy nominiert.</div>
<div>Mit &auml;hnlicher Hingabe widmet er sich nun auch der Schwarz-Weiss Fotografie und zeigt in den Werkhallen in der Ausstellung FACES OF TALENT Kollegen und Legenden aus dem Musikbusiness.<br />
<br />
Die Portr&auml;taufnahmen dieser Ausstellung sind&nbsp;auch mit einer Leica S2 entstanden, denn Till Br&ouml;nner gilt als gro&szlig;er Fan der Marke.</div>
<div>Wer keine Zeit hat, die lohnenswerte Ausstellung zu besuchen, erh&auml;lt in dem Video einen Einblick in die fotografische Arbeit von Till Br&ouml;nner. Interessant sind auch die Parallelen, die er zwischen Jaszzmusik und der Fotografie zieht.<br />
<br />
Die Galerie WERKHALLEN I OBERMANN I BURKHARD findet man in der&nbsp;Hauptstra&szlig;e 121 in 53424 Remagen-Oberwinter.</div>
<div>Zu sehen sind die Bilder noch bis zum 7.11. N&auml;here Informationen findet man auch auf den Seiten der Galerie:&nbsp;<a target="_blank" href="http://www.werkhallen.net">www.werkhallen.net</a><br />
<br />
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<img width="550" height="367" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20till%20broenner.jpg" /><br />
<img width="0" height="0" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20till%20broenner.jpg" /></div>    ]]>
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    <title>Der BVPA lädt zur PICnight 2013 in Frankfurt</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/der-bvpa-laedt-zur-picnight-2013-in-frankfurt</link>
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    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/bvpa1.jpg" width="550" height="116" alt="" /><br />
Was ist beim Fotografieren und Ver&ouml;ffentlichen von Kunstgegenst&auml;nden wie Gem&auml;lden, Skulpturen und Installationen zu beachten und wer h&auml;lt die Rechte an Kunstwerken verstorbener K&uuml;nstler?<br />
<br />
Wenn es um die digitale Reproduktion und Ver&ouml;ffentlichung von Kunstgegenst&auml;nden geht, wird es rechtlich heikel und un&uuml;bersichtlich: Urheberrecht, Nutzungsrecht,Schutzfrist, Gemeinfreiheit, Recht an Reprofotos, Werke im &ouml;ffentlichen Raum, VG Bild-Kunst,... . <br />
<br />
Bei der PICnight Frankfurt am 31. Oktober schafft der BVPA Klarheit.&nbsp;Rechtsanwalt G&ouml;tz Schneider-Rothhaar von der Kanzlei FUHRMANN WALLENFELS steht an diesem Abend als Referent und Experte zum Thema bereit. Der Fachanwalt f&uuml;r Urheber- und Medienrecht arbeitet seit 1994 ausschlie&szlig;lich in den Bereichen des Urheber- und Medienrechts in der Unterhaltungs- und Vermarktungsbranche. Er vertritt seitdem national wie international Personen und Unternehmen im Zusammenhang mit den Themen Musik, Film, TV, Internet, Werbung, Fotografie und Design.<br />
<br />
In der Melobar, im idyllischen Hof der ehemaligen Hausener Brotfabrik, erwartet die Teilnehmer ein interessanter Impulsvortrag mit anschlie&szlig;endem Networking bei einem Fingerfood-Buffet.<br />
<br />
Der Eintritt zur PICnight kostet f&uuml;r Mitglieder des BVPA 45,00 EURO, f&uuml;r Nicht-Mitglieder 59,00 EURO inkl. MWSt. und beinhaltet den Vortrag sowie ein Buffet mit zwei Freigetr&auml;nken (inkl. Wein und Bier). <br />
<br />
Anmeldung zur PICnight sind unter  <a href="http://info@bvpa.org" target="_blank">info@bvpa.org</a> m&ouml;glich.<br />
<br />
Die PICnight findet statt am 31.10.2013 von<br />
19:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr in der<br />
Melobar, Bachmannstr 2-4, 60488 Frankfurt am Main.<br />
<br />
Mehr zum BVPA findet man unter <a href="http://www.BVPA.org" target="_blank">BVPA.org</a><br type="_moz" />    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/der-bvpa-laedt-zur-picnight-2013-in-frankfurt</guid>
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    <title>Leica M RED - ein Unikat wird versteigert </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/leica-m-red-ein-unikat-wird-versteigert</link>
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    <![CDATA[
      <img width="550" height="354" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/LEICA%20M_RED%20%205b.jpg" /><br />
<br />
Wieder einmal hat es Leica geschafft und kann sich mit einem wegweisenden Kameradesign schm&uuml;cken.&nbsp;<br />
<br />
Entstanden ist die Leica M RED aus einer Kooperation mit zwei der gefragtesten Produktdesignern unserer Tage: Jony Ive und Marc Newson. <br />
<br />
Wo <a target="_blank" href="http://www.marc-newson.com">Marc Newton</a> als Produktdesigner f&uuml;r M&ouml;belunikate wohl nur Designliebhabern ein Begriff ist, d&uuml;rfte fast jeder die Arbeiten von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Ive">Jony Ive</a> kennen. Denn seit 1997 ist er f&uuml;r das Design der Apple-Produkte verantwortlich und hat das Bild der Marke vom iMac bis zum iPhone wesentlich gepr&auml;gt.<br />
<br />
F&uuml;r einen guten Zweck haben sich nun Jony Ive, Marc Newton und Leica zusammengetan und in mehrmonatiger Arbeit ein Design entwickelt, dass sowohl die charakteristischen Merkmale einer Leica, als auch die von Apple beinhaltet. &Uuml;ber 500 Modelle und 1000 Prototypenteile wurden hergestellt, bevor die Leica M RED letztlich als Unikat gefertigt wurde.<br />
<br />
Dieses wundersch&ouml;ne Einzelst&uuml;ck wird nun im November auf der RED Auktion bei Sotheby's in New York versteigert. Die Erl&ouml;se gehen an den <a target="_blank" href="http://www.theglobalfund.org/en/">Global Fund to Fight Aids,Tuberculosis and Malaria.</a><br />
<br />
Wie hoch der Mindestpreis angesetzt wird, ist bisher nicht bekannt. Dennoch&nbsp;wird die Kamera als Weihnachtsgeschenk f&uuml;r die meisten Menschen wohl unerschwinglich sein. <br />
<br />
Aber auch wenn die Eckdaten der Kamera f&uuml;r den K&auml;ufer sicherlich unerheblich sind, hier sind sie: Die M Red hat ein Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm, ein Geh&auml;use aus eloxiertem Aluminium und nat&uuml;rlich einen Vollformat CMOS Sensor.<br />
<br />
Die teuerste Leica wird die M RED aber wohl dennoch kaum werden. Denn das&nbsp;ist derzeit der Prototyp der M3 aus dem Jahre 1923, der letztes Jahr f&uuml;r unfassbare 2.16 Millionen Euro bei <a target="_blank" href="http://www.westlicht-auction.com/index.php?id=43">Westlicht</a>&nbsp;versteigert wurde.<br />
<br />
Update: Bei der Versteigerung wurden unfassbare 1.8 Millionen f&uuml;r die Leica M-Red Kamera geboten. Der K&auml;ufer ist bislang unbekannt. Mehr dazu auf <a href="http://www.stern.de/digital/computer/apple-designer-jony-ive-versteigert-einzelstuecke-fuer-guten-zweck-2073308.html">stern.de</a><br />
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<img width="550" height="336" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/LEICA%20M_RED%204b.jpg" /><br />
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<img width="550" height="401" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/LEICA%20M_RED%203b.jpg" /><br />
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<img width="550" height="413" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/LEICA%20M_RED%202b.jpg" /><br />
<br />
<img width="550" height="413" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/LEICA%20M_RED%20b.jpg" /><br />
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  <item>
    <title>&quot;Die Freiheit im Beruf als Fotograf ist das Schönste&quot; - im Gespräch mit Fotograf Sven Jachens.</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-freiheit-im-beruf-als-fotograf-ist-das-schoenste-im-gespraech-mit-fotograf-sven-jachens</link>
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    <![CDATA[
      <img width="550" height="366" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Sven%20Jachens%203.jpg" /><br />
<br />
BF: Herr Jachens, Sie arbeiten seit einigen Jahren erfolgreich als freiberuflicher Fotograf. Wie war Ihr beruflicher Werdegang?<br />
<br />
Sven Jachens:  Ich bin der klassische Quereinsteiger, der aus Interesse an der Fotografie zum Beruf gekommen ist. Die berufliche Qualifikation wurde bisher noch von keinem Kunden erfragt. In den meisten F&auml;llen entscheidet das Portfolio, ob ein Kunde einem vertraut und ob man den Job bekommt. Der Titel oder die Ausbildung ist den meisten Kunden nicht so wichtig.<br />
<br />
<br />
BF: Wie ist der Quereinstieg bei Ihnen gelungen und wie haben Sie sich die Fotografie angeeignet?<br />
<br />
Sven Jachens: Ich sehe mich als gelernter Autodidakt. Vor 20 Jahren bin ich &uuml;ber einen Bekannten zur Fotografie gekommen und habe noch im analogen Bereich meine ersten Gehversuche unternommen. <br />
Meine Begeisterung auf professionellem Niveau wurde dann erst richtig geweckt, als man im Internet die ersten interaktiven Panoramabilder sehen konnte. Ich fand das spannend und habe mich in die Thematik eingearbeitet. Recht bald kamen dann auch die ersten Auftr&auml;ge von Firmen aus der Umgebung aufgrund meiner Beispiele auf der damaligen Internetseite.<br />
<br />
<br />
BF: Seit wann arbeiten Sie dann professionell als freiberuflicher Fotograf?<br />
<br />
Sven Jachens: Ich habe mich vor zehn Jahren richtig als Fotograf selbstst&auml;ndig gemacht und mir bis dahin die Grundlagen f&uuml;r den Beruf durch ein Selbststudium geschaffen. Der Berufswunsch ist genauso wie die Auftr&auml;ge &uuml;ber die Zeit gewachsen und irgendwann war der Schritt in die Selbstst&auml;ndigkeit dann die logische Konsequenz.<br />
<br />
<br />
BF: Hatten Sie von Anfang an Auftr&auml;ge?<br />
<br />
Sven Jachens: Da der Weg zum Berufsfotografen bei mir ein schleichender Prozess war, wuchsen auch die Anfragen langsam und &uuml;ber eine l&auml;ngere Zeit. Die ersten Jobs waren bei mir Panoramen. Obwohl sie eine gro&szlig;e Leidenschaft von mir sind, w&auml;re es sicher nicht einfach gewesen, nur davon zu leben. Nach und nach kamen deshalb auch Auftr&auml;ge aus anderen Bereichen hinzu, sodass ich jetzt ziemlich breit aufgestellt bin und von Hochzeiten &uuml;ber Portraits, Architektur und Produkte in vielen Bereichen arbeite.<br />
<br />
<br />
BF: Wo sehen Sie selber Ihren Fokus als Fotograf?<br />
<br />
Sven Jachens: Das ist f&uuml;r mich mittlerweile ganz klar die Hochzeitsfotografie. Gerade in dem Bereich erf&auml;hrt man viel Zuspruch und die Art der Fotografie mit Menschen liegt mir. Aber ich tanze schon auf vielen Hochzeiten. Eine weitere Passion ist die, teilweise sehr intensive, digitale Bildbearbeitung. Ich liebe es aus &ldquo;normalen&rdquo; Portraits echte Eyecatcher zu erstellen und dann bei Kunden den Wow-Effekt zu erleben. Breit aufgestellt zu sein, ist gerade in einer kleineren Stadt wie Bremerhaven sicherlich von Vorteil.<br />
Das hei&szlig;t aber nicht, dass es in jenseits der Gro&szlig;st&auml;dte unbedingt leichter ist, als Fotograf zu arbeiten. Denn auch hier gibt es neben den niedergelassenen Fotografen mit Ladengesch&auml;ft oder dem mit einem Fotostudio, etliche Freelancer, die sich im Markt tummeln. Die Konkurrenz hat zudem gerade in den letzten Jahren deutlich zugenommen.<br />
<br />
<br />
BF: Wie kommen die Jobs bei Ihnen meistens zustande?<br />
<br />
Sven Jachens: Bei Hochzeiten sind meine Auftraggeber nat&uuml;rlich Privatkunden. Aber auch wenn ich f&uuml;r Unternehmen arbeite, kommen die Jobs oft &uuml;ber pers&ouml;nliche Kontakte oder Empfehlungen. Gut vernetzt zu sein ist in der Fotografie ein wichtiger Punkt.<br />
<br />
<br />
BF: W&uuml;rden Sie jungen Menschen den Einstieg in den Beruf empfehlen?<br />
<br />
Sven Jachens: Heute hat jeder eine Kamera im Handy und gute Bilder sind auch mit einfachster Technik m&ouml;glich. Dadurch nimmt die Konkurrenz immer mehr zu. Andererseits ist es auch heute so, dass wenn die Qualit&auml;t stimmt, man auch Auftr&auml;ge &uuml;ber dem normalen Preisniveau erh&auml;lt. Und das wird in Zukunft sicher auch der Fall sein.<br />
<br />
<br />
Bf: Wie wird zuk&uuml;nftig der Fotograf bestehen k&ouml;nnen &ndash; sehen Sie den Filmbereich als Chance?<br />
<br />
Sven Jachens: Man muss sich auf die Auftraglage einstellen und flexibel sein. Qualit&auml;t und die Arbeit in einer Nische sind auch vorteilhaft. Gelegentlich bekomme ich Anfragen aus dem Filmbereich. Bisher habe ich das immer abgelehnt, denn das sehe ich als einen v&ouml;llig anderen Bereich an. <br />
Ich denke die Zukunft liegt in der Fotografie eher darin, gute Qualit&auml;t und zudem einen guten Service zu bieten als in der Videoerstellung.<br />
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BF: Arbeiten Sie im Stockbereich?<br />
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Sven Jachens: Das habe ich versucht, aber bei der Vielzahl der hochgeladenen Bilder und der Konkurrenz bei den geringen Verg&uuml;tungen kommt das f&uuml;r mich nicht infrage. <br />
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BF: Was genau macht den Beruf Fotograf f&uuml;r Sie so interessant?<br />
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Abgesehen davon, dass man viel mit Menschen zu tun hat, liebe ich es einfach so viel drau&szlig;en zu sein. Gerade beim Location Scouten findet man immer wieder Ecken, die man auch in der eigenen Stadt noch nie gesehen hat. Die Freiheit in diesem Beruf ist mir sehr wichtig und somit ist die Fotografie ein idealer Beruf, der mich erf&uuml;llt. Und, wie bereits erw&auml;hnt, die digitale Nachbearbeitung bei Portraits - hier starte ich immer mal wieder freie, also kostenlose Shootings, um sp&auml;ter Stunden am Computer in der Nachbearbeitung zu verbringen und so meiner Kreativit&auml;t freien Lauf zu lassen.<br />
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BF: War der Weg &uuml;ber den Quereinstieg r&uuml;ckblickend der richtige?<br />
<br />
Sven Jachens: Im Nachhinein kann man sicher immer einige Dinge anders machen, aber letztendlich war die Entscheidung f&uuml;r die Fotografie und der Weg &uuml;ber ein autodidaktisches Lernen f&uuml;r mich genau der richtige. Auch die Arbeit als Freelancer ohne eigenes Studio oder Ladengesch&auml;ft finde ich ideal. Sich seine Kunden aussuchen zu k&ouml;nnen bzw. auch mal einen Job ablehnen zu k&ouml;nnen, empfinde ich als gro&szlig;e Freiheit.<br />
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BF: Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<br />
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Mehr Informationen und Bilder gibt es in seinem Profil auf berufsfotografen: <a target="_blank" href="http://www.berufsfotografen.com/jachens-27570-bremerhaven/4817">Fotograf Sven Jachens</a>&nbsp;oder auf seiner <a target="_blank" href="http://jachens.net/">Internetseite</a><br />
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<img width="550" height="366" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Sven%20Jachens%202.jpg" /><br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-freiheit-im-beruf-als-fotograf-ist-das-schoenste-im-gespraech-mit-fotograf-sven-jachens</guid>
  </item>
  <item>
    <title>In der Galerie C/O Berlin ausstellen? &quot;My Secret Life&quot; macht es möglich</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/in-der-galerie-c-o-berlin-ausstellen-my-secret-life-macht-es-moeglich</link>
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    <![CDATA[
      <img width="0" height="0" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Jasmin%20Kokkola.jpg" /><img width="550" height="311" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Jasmin%20Kokkola.jpg" /><br />
<br />
Zum ersten Mal sucht C/O Berlin weltweit Fotografen und K&uuml;nstler, die an einer gro&szlig;en Ausstellung partizipieren. Bis zum 1. November 2013 k&ouml;nnen Fotografen ihre Serien zum Thema My Secret Life einreichen und mit ihren Bildern die Ausstellung mitgestalten.<br />
<br />
Aus den eingesandten Arbeiten w&auml;hlt eine Fachjury 13 Positionen aus. Diese Fotografen werden ab dem 7. Dezember 2013 in einer Open-Air-Ausstellung vor dem Amerika Haus pr&auml;sentiert. Zudem werden die drei besten Positionen mit der Publikation in der n&auml;chsten Ausgabe der C/O Berlin Zeitung ausgezeichnet.<br />
<br />
Ob versteckte Aff&auml;re, Doppelleben als Agent, poltische Intrigen, &auml;rztliche Schweigepflicht oder allt&auml;gliche Heimlichtuerei &ndash; Geheimnisse, R&auml;tselhaftes und Undurchschaubares &uuml;ben stets eine starke Faszination aus. Gerade heute, da Wissen frei und st&auml;ndig verf&uuml;gbar ist. Was jedoch ist das Besondere am Geheimen? Wieso erh&ouml;ht sich das Interesse, wenn verborgene Dinge an die &Ouml;ffentlichkeit gelangen? &bdquo;Eine von Geheimnissen durchweg beherrschte Gesellschaft ist nicht entwicklungsf&auml;hig, weil ihr der notwendige Kommunikationsraum fehlt. Eine Gesellschaft ohne Geheimnis ist aber &auml;hnlich eingefroren, weil ihr der N&auml;hrboden f&uuml;r die Entfaltung von M&ouml;glichkeiten fehlt.&ldquo; Wie der Philosoph Georg Simmel analysiert, z&auml;hlen nicht totale Enth&uuml;llung und Transparenz, sondern das Undurchsichtige, was nicht gezeigt und preisgegeben wird. Somit ist jeder Mensch ein Experte im Verbergen und balanciert tagt&auml;glich auf dem schmalen, teils lustvoll-gef&auml;hrlichen Grat zwischen der absoluten Kontrolle &uuml;ber ein Geheimnis und der Angst vor dessen Entdeckung. Mit dieser Ausstellung l&auml;dt C/O Berlin Fotografen und K&uuml;nstler ein, eigene Geheimnisse visuell zu l&uuml;ften und Einblicke in Strategien des Verbergens zu geben.<br />
<br />
Der Ursprung f&uuml;r dieses Thema ist das aktuelle Geheimnis von C/O Berlin selbst. Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist der neue Standort, das Amerika Haus am Bahnhof Zoo, seit zwei Monaten hinter einer wei&szlig;er Plane verborgen. Was genau hinter der Verh&uuml;llung geschieht, wird erst 2014 sichtbar, wenn C/O Berlin das Geb&auml;ude wiederer&ouml;ffnet. Bis dahin zeigt C/O Berlin Fotografieausstellungen Open Air vor dem Amerika Haus. 24 Stunden pro Tag, sieben Tage pro Woche und f&uuml;r jeden kostenlos zug&auml;nglich<br />
<br />
Wie bewirbt man sich? Fotografen k&ouml;nnen sich mit Serien zwischen f&uuml;nf und zehn Bildern in digitaler Form bewerben. Zu den Fotografien muss eine kurze Projektbeschreibung eingereicht werden. F&uuml;r die Bearbeitung der Anmeldung wird eine Geb&uuml;hr von 10 Euro erhoben.<br />
<br />
Detaillierte Informationen und Teilnahmebedingungen unter <a target="_blank" href="http://www.co-berlin.org">www.co-berlin.org</a><br />
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Foto: &copy;&nbsp;Jasmin Kokkola<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/in-der-galerie-c-o-berlin-ausstellen-my-secret-life-macht-es-moeglich</guid>
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  <item>
    <title>&quot;Ich würde immer wieder diesen Beruf ergreifen&quot; - im Gespräch mit dem Fotografen Thomas Rathay</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-wuerde-immer-wieder-diesen-beruf-ergreifen-im-gespraech-mit-dem-fotografen-thomas-rathay</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="153" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Fotograf%20Thomas%20Rathay%20news.jpg" /><br />
<br />
BF: Herr Rathay, sie haben mit 35 erst relativ sp&auml;t Ihren Abschluss als Fotodesigner gemacht. Woher stammt das Interesse an der Fotografie?<br />
Thomas Rathay: Ich fotografiere seit meiner fr&uuml;hen Jugend, habe damals schon selbst entwickelt und wollte eigentlich immer journalistisch t&auml;tig werden. In der DDR war es f&uuml;r mich aber nicht attraktiv. Nach 14 Jahren in einem anderen Beruf kamen gesundheitliche Probleme zur Abneigung gegen die schlechten Arbeitszeiten hinzu und so begann ich 2003 eine Ausbildung zum Fotodesigner.<br />
<br />
BF: Sie haben sich dann f&uuml;r ein Fotodesignstudium an der privaten Lazi Akademie entschieden &ndash; warum haben Sie gerade diese Schule gew&auml;hlt und wie hoch waren die Kosten?<br />
Thomas Rathay: An der LAZI-Akademie wurde mir alles in Bezug auf das Fotografieren f&uuml;r Werbezwecke und auch die Vermarktung meiner Bilder beigebracht. Das war mir lieber, als z.B. eine k&uuml;nstlerische Ausbildung wie an der FH Bielefeld, an der ich mich auch umgesehen hatte. Die Kosten meiner Ausbildung beliefen sich auf ca. 11.000 &euro;, wurden mir aber als Umschulung durch die BG erstattet.<br />
<br />
BF: Seit 2005 sind Sie als Fotojournalist und Fotodesigner t&auml;tig. Wussten Sie vorher, wie der Alltag sein w&uuml;rde, oder hatten Sie eine ganz andere Vorstellung vom Beruf Fotograf?<br />
Thomas Rathay: W&auml;hrend der Ausbildung wurde ich zwar schon etwas auf den Alltag vorbereitet, letztlich habe ich mir aber erst bei meinem Praktikum in Hamburg ein richtiges Bild machen k&ouml;nnen. Dort war ich 4 Monate bei einem Fotojournalisten und entschloss mich danach sofort, es ebenfalls als Freiberufler zu versuchen.<br />
<br />
BF: Wie sind Sie an Ihre ersten Jobs gekommen und wie ging es dann weiter?<br />
Thomas Rathay: In den ersten Monaten meiner Selbstst&auml;ndigkeit machte ich eine Reise zu verschiedenen Redaktionen in Deutschland und stellte mich dort mit meiner Mappe vor. Meinen allerersten Kunden habe ich noch immer, durch verschiedene Wechsel in Bildredaktionen kam ich auch an andere Magazinkunden. Ich bleibe aber auch immer am Ball und stelle mich per Mail oder noch lieber pers&ouml;nlich bei potenziellen Neukunden vor. <br />
<br />
BF: Wie wichtig sind diese pers&ouml;nlichen Kontakte in der Fotografie?<br />
Thomas Rathay: Ich bin der Meinung, dass mich meine Kunden genauso kennen sollten wie ich sie. Da ich als Vertreter meiner Auftraggeber zu deren Kunden geschickt werde, sollte ein pers&ouml;nlicher Kontakt und vor allem Vertrauen vorhanden sein. Pers&ouml;nliche Kontakte helfen auch als Gedankenst&uuml;tze, falls wie schon beschrieben der Bildredakteur seinen Arbeitgeber wechselt.<br />
<br />
BF: Wie akquirieren Sie Kunden? Machen Sie Termine und gehen mit der Mappe vorbei oder haben Sie nur noch PDF oder ein iPad zum Zeigen der Bilder? <br />
Thomas Rathay: Termine am Telefon machen und dann nach M&ouml;glichkeit mit Bildern erscheinen, die begeistern. Das ist der Idealfall. Oftmals bekommt man diese Chance aber nicht mehr, sondern darf nur das PDF per Mail schicken. Ich versuche auch immer, nach der Mailvorstellung einmal pers&ouml;nlich in Erscheinung zu treten.<br />
<br />
BF: Gibt es auch in Ihrem Bereich einen Preisdruck und falls ja, wie entgegnen Sie diesem?<br />
Thomas Rathay: Nat&uuml;rlich wollen alle immer den billigsten Preis. Ich gehe bei diesem Preisdruck nur so weit mit, wie ich es mir selbst gegen&uuml;ber rechtfertigen kann. Wenn ich zu einem Termin gehe und das Gef&uuml;hl habe ich werde ausgebeutet, kommen auch keine guten Ergebnisse zustande und das  schadet meinem Ruf. Ich sage solchen Preisdr&uuml;ckern lieber ab und konzentriere mich auf meine &bdquo;guten&ldquo; Kunden. Das Gleiche mache ich auch mit Kunden, die sich &uuml;ber sogenannte &bdquo;Buy out&ldquo; &ndash; Vertr&auml;ge alle Rechte sichern wollen und daf&uuml;r nicht angemessen zahlen. Das klingt jetzt sicher etwas arrogant, ist es aber nicht. Ich versuche immer mit meinen Kunden zu reden meinen Standpunkt klar darzustellen und zu argumentieren. Meistens verstehen mich die Bildeink&auml;ufer, k&ouml;nnen aber auch nichts machen.<br />
<br />
BF: Viele junge Menschen wollen Fotograf werden. W&uuml;rden Sie zum Beruf in der heutigen Zeit raten?<br />
Thomas Rathay: Absolut JA, wenn man das Fotografieren liebt und viel daf&uuml;r in den Hintergrund stellen mag und nicht unbedingt reich werden muss, um gl&uuml;cklich zu sein. Ich w&uuml;rde es jederzeit wieder so tun!<br />
<br />
BF: W&uuml;rden Sie r&uuml;ckblickend wieder ein Fotodesignstudium machen oder eher eine schulische oder handwerkliche Ausbildung bzw &uuml;ber Praktika und Assistenzen lernen?<br />
Thomas Rathay: Ich w&uuml;rde es wieder so machen, aber auch &uuml;ber ein Studium nachdenken, wenn ich j&uuml;nger w&auml;re. Praktika sind zur Findung der richtigen fotografischen Ausrichtung auch sehr entscheidend, da man dabei erf&auml;hrt, wie der Alltag wirklich l&auml;uft. Allerdings darf man sich nicht als ewiger Praktikant ausnutzen lassen, sondern bald den Sprung ins Berufsleben wagen.<br />
<br />
BF: F&uuml;r welche Auftraggeber arbeiten Sie? Machen Sie freie Projekte, um neue Kunden zu akquirieren?<br />
Thomas Rathay: Ich arbeite meist f&uuml;r Magazin- und Buchverlage, mache Bilder f&uuml;r zwei bis drei ausgew&auml;hlte Agenturen, aber meist nur als Zweitverwertung.<br />
Firmen, die Bilder eines Events oder auch f&uuml;r ihre Brosch&uuml;ren und Webauftritte brauchen sind genauso meine Kunden, wie &ouml;ffentliche Einrichtungen. Auch habe ich mittlerweile Kunden, die mich als Referenten f&uuml;r einen Diavortrag oder einen Fotoworkshop buchen. Alles, was mit Fotografie zu tun hat, ist letztlich mein Job.<br />
<br />
BF: Die Zahl der Fotografen ist in den letzten Jahren extrem gestiegen - macht sich das in Ihrem Bereich bemerkbar? <br />
Thomas Rathay: Ich merke nicht unbedingt, dass es mehr Fotografen gibt. Es ist schon immer schwierig, Auftr&auml;ge zu bekommen. Mittlerweile habe ich meinen Fotostil etwas gepr&auml;gt und werde deswegen gerne gebucht, aber auch abgelehnt, wenn es nicht passt. <br />
<br />
BF:  Gerade im Journalismus machen Fotografen oft einfach auch Videos mit. Nehmen Sie Auftr&auml;ge im Bereich Film an und falls ja, wie tief sind Sie in die Materie des Filmens eingestiegen?<br />
Thomas Rathay: Ich filme bisher noch nicht. Gerade im Bereich der Firmenfotografie wird die Nachfrage st&auml;rker und ich werde mich da hineinversetzen m&uuml;ssen. Wieder eine neue Herausforderung!<br />
<br />
BF: Sie sind als Fotojournalist auch bei Freelens Mitglied - wo liegen die Vorteile?<br />
Thomas Rathay: Freelens gibt einen guten R&uuml;ckhalt im Fotografenleben. Ich kann mich mit Kollegen austauschen und keiner will den anderen &uuml;bervorteilen. Es werden Jobs weitergegeben, wenn man selbst keine Zeit daf&uuml;r hat. Es gibt kostenlose Rechtsberatung bis zu einem gewissen Grad und auch sonst wissen die Kollegen und die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung meist Rat bei Fragen zum Thema Fotografie. Desweiteren treten wir als Gemeinschaft bei Streitigkeiten auf, wenn es um die Themen Vertr&auml;ge und Nutzungsrechte geht.<br />
<br />
BF: Sie geben j&auml;hrlich Fotokurse in Schweden, bzw veranstalten Fotoreisen. Was motiviert Sie dazu und was f&uuml;r Teilnehmer sind dann mit dabei?<br />
Thomas Rathay: Ich m&ouml;chte gerne mein Wissen in Sachen Fotografie an interessierte Menschen weitergeben und diesen Aspekt mit dem Thema OUTDOOR zu verbinden macht mir besonders viel Spa&szlig;. Die Teilnehmer sind sehr unterschiedlich in den Voraussetzungen und der Ausr&uuml;stung, doch am Ende lernt jeder etwas in der Woche und auch ich bekomme viele neue Ideen, kreativen Input und lerne neue Kamerasysteme kennen. Vor allem begegne ich aber immer wieder vielen spannenden Menschen und verbringe eine intensive Zeit mit ihnen.<br />
<br />
BF: Heute wollen Auftraggeber oft vieles, aber m&ouml;glichst wenig bezahlen. Denken Sie, dass man mit der Einstellung &bdquo;Qualit&auml;t braucht Zeit und kostet Geld&ldquo;, zuk&uuml;nftig Jobs bekommt? Wie sollte man sich als Fotograf positionieren?<br />
Thomas Rathay: Dem Aspekt Qualit&auml;t kostet Geld stimme ich zu. Zeit ist nicht immer so entscheidend, denn auch durch Schnelligkeit, besonders in der Nachbearbeitung kann ich als Fotograf punkten. Das hei&szlig;t auch mal Nacht- und Wochenendarbeit, die man sich auch bezahlen lassen sollte. Auf keinen Fall unter Wert verkaufen lautet die Devise. Wenn es zu billig ist, denken die Kunden auch schon, dass es nicht gut sein kann. Alles ist immer wieder auch Bauchgef&uuml;hl, Erfahrung und Verhandlungsgeschick, oft spielt auch gegenseitige Sympathie mit.<br />
<br />
BF: Haben Sie einen festen Tagessatz oder variieren Sie je nach Auftraggeber und Art des Jobs? Wie handhaben Sie die Nutzungsrechte?<br />
Thomas Rathay: F&uuml;r gro&szlig;e Projekte, bei denen sich die Vertragspartner kennen, gibt es feste S&auml;tze, ansonsten ist es f&uuml;r jeden individuell zu berechnen, wie schon in der vorherigen Frage beschrieben.<br />
Nutzungsrechte vergebe ich je nach Anfrage, normalerweise gebe ich aber keine ausschlie&szlig;lichen Rechte ab.<br />
<br />
BF: Wo sehen Sie sich in Zukunft als Fotograf und was denken Sie, wie die Fotografie in einigen Jahren aussieht?<br />
Thomas Rathay: Ich werde auf jeden Fall meinen Job so lange aus&uuml;ben, wie es die Gesundheit zul&auml;sst. Auch versuche ich meine Bilder vermehrt selbst zu vermarkten, d.h. freie Arbeiten zu erstellen und diese anzubieten. Vielleicht auch selber B&uuml;cher zu speziellen Themen erstellen. Eine Zusammenarbeit mit einer freien Journalistin wird weiter intensiviert und f&uuml;hrt hoffentlich bald zum gew&uuml;nschten Erfolg. Es ist ein Projekt in Planung, aber das bleibt noch unser Geheimnis ;)<br />
Im Bereich der k&uuml;nstlerischen Fotografie werden sich neue Felder auftun, mit denen noch gutes Geld verdient werden kann, denn der Kunstmarkt &ouml;ffnet sich erst jetzt langsam den Fotografien.<br />
<br />
Mehr Bilder findet man auf seinem <a target="_blank" href="https://www.berufsfotografen.com/thomas-rathay-photodesign-70563-stuttgart/4809">Fotografen Profil</a>&nbsp;bei uns.<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-wuerde-immer-wieder-diesen-beruf-ergreifen-im-gespraech-mit-dem-fotografen-thomas-rathay</guid>
  </item>
  <item>
    <title>DGPh Tagung in Berlin mit dem Schwerpunkt Fotografiegeschichte</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/dgph-tagung-in-berlin-mit-dem-schwerpunkt-fotografiegeschichte</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <p class="p1">Die Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Photographie (DGPh) richtet am 1. und 2. November 2013 im Museum f&uuml;r Fotografie in Berlin eine Tagung mit dem Thema Zeitfragmente. Neue Tendenzen der Photographiegeschichte aus. Neben einem Gang durch die Geschichte der Photographie von 1850 bis heute wird ein Ausschnitt aus dem breiten Spektrum an kunst- und kulturhistorischen, sozial- und literaturwissenschaftlichen sowie wissenschaftshistorischen Themen der eingereichten Arbeiten des DGPh-Forschungspreis f&uuml;r Photographiegeschichte pr&auml;sentiert werden.</p>
<p class="p3">Seit den 1990er Jahren hat sich die Forschung zur Photographiegeschichte enorm erweitert, und dies nicht nur quantitativ, sondern auch im Hinblick auf ihre Gegenst&auml;nde und Methoden. L&auml;ngst richtet sie sich nicht mehr nur auf technische Bedingungen der Bildproduktion, auf unterschiedliche Pr&auml;sentationsformen oder das Werk herausragender Photok&uuml;nstler, deren Bedeutung ohnehin von den wechselnden Konjunkturen eines schwankenden Kunstmarktes abh&auml;ngig ist. Photographie wird heute vielmehr als konstitutiver Bestandteil vielf&auml;ltiger Facetten der Gesellschaft gesehen und von der Photogeschichtsschreibung entsprechend reflektiert.</p>
<p class="p3">Die Tagung <span class="s1">Zeitfragmente. Neue Tendenzen der Photographiegeschichte </span>streift in ihrem Gang durch die Geschichte der Photographie zentrale Themen der Entwicklung von 1850 bis heute, von der Photographie im englischen K&ouml;nigshaus &uuml;ber die Stereoskopie zur Portr&auml;tphotographie in Zentralafrika und in Pariser Ateliers, von photographischen Ausstellungen &uuml;ber Photographie als wissenschaftliches Instrument zum photographisch illustrierten Buch, und vom Polaroid &uuml;ber zeitgen&ouml;ssische k&uuml;nstlerische Photographie zu modernen Bildarchiven.</p>
<p class="p3">Die Tagungsgeb&uuml;hr betr&auml;gt &euro; 20 f&uuml;r DGPh Mitglieder und Studenten und &euro; 25 f&uuml;r andere. Anmeldungen sind bis zum 18. Oktober online m&ouml;glich unter <span class="s2"><a href="http://www.dgph.de/sektionen/geschichte_archive" target="_blank">http://www.dgph.de/sektionen/geschichte_archive</a><br />
<span class="s1"><br />
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</span></span></p>
<p class="p2">&nbsp;</p>    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/dgph-tagung-in-berlin-mit-dem-schwerpunkt-fotografiegeschichte</guid>
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  <item>
    <title>Die Nachfrage nach schwarz weiß Filmen und Prints ist da - Ilford eröffnet ein neues Fachlabor für Fotografen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-nachfrage-nach-schwarz-weiss-filmen-und-prints-ist-da-ilford-eroeffnet-ein-neues-fachlabor-fuer-fotografen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Wer h&auml;tte das gedacht: W&auml;hrend <a target="_blank" href="http://www.ilford.com/">Ilford Schweiz</a>&nbsp;zu k&auml;mpfen hat, baut der losgesagte britische Teil unter <a target="_blank" href="http://www.ilfordphoto.com">Ilford Photo / Harman</a> seinen Gesch&auml;ftsbereich weiter aus.<br />
<br />
Schon einige Zeit betreibt Ilford / Harman in den UK ein Fachlabor und bietet neben der Entwicklung von Kleinbild, Mittelformat und Gro&szlig;format schwarz-wei&szlig; Filmen (bis 8*10'') auch Abz&uuml;ge sowie das Einscannen von Negativen an. Die Nachfrage ist jetzt so gro&szlig; geworden, dass in den USA ein weiteres Labor in Betrieb genommen wurde. Bis zur respektablen Gr&ouml;&szlig;e von 50*50 inch (127cm*127cm) k&ouml;nnen Abz&uuml;ge auf PE Papier bestellt werden und bei der Filmentwicklung sind sogar Pull- und Pushentwicklungen m&ouml;glich.<br />
Gerade die Filmentwicklung bei gleichzeitigem Einscannen der Bilder d&uuml;rfte f&uuml;r viele interessant sein, da auch die Kosten &uuml;berschaubar sind. Die Filmentwicklung und der Scan in der Gr&ouml;&szlig;e von 2000*3000 px liegen beispielsweise bei 16USD.<br />
Bleibt die Frage, ob Ilford auch im deutschsprachigen Raum ein schwarz wei&szlig; Labor er&ouml;ffnen wird und ob die derzeitige Nachfrage nach analogen Angeboten auch in Zukunft h&auml;lt.&nbsp;<br />
Sicherlich werden Profis und Galerien gerade bei schwarz wei&szlig; auch zuk&uuml;nftig auf Handabz&uuml;ge Wert legen, somit d&uuml;rfte die Zielgruppe im Markt der ambitionierten Amateure liegen, der sicherlich auch zuk&uuml;nftig &auml;hnlich gro&szlig; bleiben wird.    ]]>
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  <item>
    <title>„Es gibt nichts Faszinierenderes als Menschen“ Ein Gespräch mit Fotograf Hartmut S. Bühler über die Leidenschaft in der Fotografie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/es-gibt-nichts-faszinierenderes-als-menschen-ein-gespraech-mit-fotograf-hartmut-s-buehler-ueber-die-leidenschaft-in-der-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Hartmut S. B&uuml;hler arbeitet als Portrait- und Reportagefotograf seit 1989 in D&uuml;sseldorf. Er hat den Wandel der Fotografie von analog zu digital miterlebt und etliche Prominente vom DIE ZEIT-Verleger Gerd Bucerius &uuml;ber Dennis Hopper bis Wim Wenders portraitiert.<br />
<br />
<img width="550" height="372" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/fotograf%20hartmut%20buehler%20dennis%20hopper.jpg" /><br />
<br />
BF: Herr B&uuml;hler, Sie sind ein erfahrener Fotograf und seit mittlerweile 25 Jahren im Gesch&auml;ft. Wie haben Sie sich so lange behaupten k&ouml;nnen? Sicherlich haben Sie gute wie auch schwierige Zeiten erlebt.<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Ich bin in der guten Position, relativ fr&uuml;h erkannt zu haben, dass ich einzig f&uuml;r die Fotografie brenne. Wenn man eine wirkliche Leidenschaft f&uuml;r etwas entwickelt und beharrlich seinen Weg geht, sind die &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nde nicht Ausschlag gebend. Niemand hat mich zu dem Beruf gezwungen und deshalb w&uuml;rde Jammern nichts helfen. Ich habe auch in andere Berufe hineingeschaut, aber Fotograf zu sein war immer der einzige Beruf, f&uuml;r den ich wirklich durchs Feuer gehe.<br />
<br />
<br />
BF: Was genau fasziniert und motiviert Sie in der Fotografie? Ist es der Vorgang oder das Endergebnis?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Ich fotografiere haupts&auml;chlich Menschen und das bedeutet f&uuml;r mich, dass ich mich intensiv mit der jeweiligen Pers&ouml;nlichkeit auseinandersetze, bevor ich sie portr&auml;tiere. Wahrscheinlich mache ich das auch deshalb schon so gerne, da ich am Anfang meiner Karriere als Journalist gearbeitet habe. Ich freue mich auch immer, Prominente zu portr&auml;tieren und empfinde so eine Begegnung dann oft als ein Privileg.<br />
<br />
<br />
BF: Sind sie eher ein Fotojournalist oder ein Portr&auml;tfotograf?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Ich sehe mich selber als Fotojournalist und das finde ich auch viel spannender, als ein reiner (Studio-)Portr&auml;tfotograf zu sein. Sich Zeit zu nehmen, um sich mit Menschen zu besch&auml;ftigen und zu versuchen, dem Portr&auml;tierten gerecht zu werden, liegt mir sehr am Herzen. Meist arbeite ich f&uuml;r PR-Agenturen, Printmagazine oder Unternehmen.<br />
<br />
<br />
BF: Sie haben immer wieder freie Projekte gemacht. 2008 haben Sie sich mit dem D&uuml;sseldorfer Serienm&ouml;rder Peter K&uuml;rten besch&auml;ftigt und sich mit den Tatorten fotografisch auseinandergesetzt. Im letzten Jahr entstand ein Projekt mit den Sch&uuml;lern einer Musikschule, die Sie an ihren Lieblingsorten portr&auml;tiert haben. Was motiviert Sie zu diesen Projekten?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Als Freiberufler habe ich auch freie Zeit, die sinnvoll genutzt werden will. Und wenn sich dann noch tolle Themen vor der Haust&uuml;r finden lassen, umso besser. Ich bin da einfach mit Leidenschaft dabei und verzichte gerne im Gegenzug auch auf den einen oder anderen Auftrag. Gerade in der heutigen Zeit sollte man sowieso nicht jeden Job annehmen. Es ist mir immer wichtig, dass der Auftraggeber meiner Arbeit auch eine gewisse Achtung entgegenbringt.<br />
<br />
<br />
BF: Neben viel Motivation und Zeit kostet jedes freie Projekt immer auch Geld. Sicherlich ist es sch&ouml;n, danach eine eigene Ausstellung zu haben aber umso sch&ouml;ner ist es, wenn man auch eine Verg&uuml;tung erh&auml;lt oder die Bilder vermarkten kann. Wie finanzieren Sie die Projekte und verwerten Sie Ihre Bilder auch &uuml;ber Bildagenturen?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Die Projekte werden zu 100 Prozent von mir selber finanziert. Ich habe auch schon versucht, Sponsoren zu gewinnen, das war leider bisher vergeblich. Eine Verwertung &uuml;ber Bildagenturen gelang mir nur einmal: mit einer Serie &uuml;ber den Schriftsteller Georges Simenon und seine Geburtsstadt L&uuml;ttich.<br />
<br />
<br />
BF: Ihre Bilder findet man auch in den Bilddatenbanken von Visum und Ullstein. Haben Sie es einmal mit microstock Anbietern versucht? Einige Fotografen machen mit diesen Kleinstbetr&auml;gen ja ganz ordentliche Ums&auml;tze.<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Ich kann mir nicht vorstellen, mit microstock Anbietern zusammen zu arbeiten. Einfach, weil ich mit Leidenschaft fotografiere und es mir wichtiger ist, am Ende des Tages ein gutes Bild zu haben, als etliche belanglose Fotos. In den microstock Agenturen wird ja oft thematisch und qualitativ eher der Geschmack der breiten Masse bedient. Das liegt mir nicht.<br />
<br />
<br />
BF: Haben Sie eine handwerkliche Ausbildung und sich direkt nach dem Abschluss selbstst&auml;ndig gemacht?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Ich habe eine Ausbildung als Werbetexter absolviert und davor ein Volontariat bei einer mittelgro&szlig;en Tageszeitung. Von meinen Kollegen wollten damals alle schreiben und kaum jemand fotografieren. Bei mir war das Gegenteil der Fall und so habe ich anf&auml;nglich von einem Reportagefotografen der Zeitung das n&ouml;tige Wissen beigebracht bekommen. Danach habe ich bei verschiedenen Fotografen als Assistent gearbeitet. Ich habe schnell gemerkt, welche fotografische Richtung mir gef&auml;llt. Zus&auml;tzlich musste ich mir vieles autodidaktisch beibringen &ndash; die Akquise, das kaufm&auml;nnische Wissen - und habe dementsprechend gerade in meinen Anfangsjahren viel Lehrgeld gezahlt.<br />
<br />
<br />
BF: Wie sind Sie an Ihre ersten Auftr&auml;ge gekommen? <br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Das war eher zuf&auml;llig. 1988/89 habe ich als Journalist f&uuml;r das &bdquo;COPY &ndash; Magazin f&uuml;r Medien, Kommunikation und Kreation&ldquo;, vom Handelsblatt Verlag in D&uuml;sseldorf gearbeitet und war oft unzufrieden mit den Bildern, die andere Fotografen geliefert haben. Ich habe dann dort sowohl geschrieben, als auch fotografiert und als das Magazin eingestellt wurde, bin ich meinem Herzen gefolgt und habe mir gesagt: Probiere es doch einfach als Fotograf. Und seitdem arbeite ich in dem Beruf. &Uuml;brigens: Ich schreibe wieder: &uuml;ber fotografische Themen f&uuml;r den Fotoblog Ruhrspeak.de des Pixelprojekts Ruhrgebiet (das Pixelprojekt Ruhrgebiet sammelt serielle Fotografie zu einzelnen Aspekten der Region Ruhrgebiet im Internet).  <br />
<br />
<br />
BF: Die Zahl der Fotografen ist in den letzten Jahren extrem gestiegen - wie macht sich das in Ihrem Bereich bemerkbar? <br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Schon in der analogen Zeit ist der Kuchen nicht gr&ouml;&szlig;er geworden und immer mehr wollten etwas von ihm abschneiden. Heute hat sich alles ver&auml;ndert. Millionen Handyfotografen mischen gerade auch im journalistischen Bereich mit. Als Fotograf wird man sich zuk&uuml;nftig immer mehr spezialisieren m&uuml;ssen.<br />
<br />
<br />
BF: Wie wurden Jobs im Fotojournalismus eigentlich vor 20 Jahren bezahlt? Gab es feste Preise?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Man konnte sich auf eine gewisse Gage einstellen und da wurde auch nicht auf jede Mark geachtet. Die Wertsch&auml;tzung des Fotografen war damals auch eine viel h&ouml;here. Nat&uuml;rlich werden die ber&uuml;hmten Fotografen damals wie heute gebucht und hofiert, f&uuml;r die breite Masse ist es aber sicherlich schwieriger geworden.<br />
<br />
<br />
BF: Hat sich durch die Umstellung auf digital viel bei Ihnen ver&auml;ndert? Seit wann arbeiten Sie mit Digitalkameras f&uuml;r Ihre Kunden?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Ich bin erst relativ sp&auml;t vor zehn Jahren auf digital umgestiegen. Die Vorteile &uuml;berwogen dann letztlich doch. <br />
Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung sehe ich aber keine wirkliche Kosteneinsparung beim Fotografen durch die Umstellung auf digital. Denn Auftraggeber empfinden es heutzutage oft als selbstverst&auml;ndlich, dass man mit der neuesten Technik kommt. Das war zu analogen Zeiten nicht der Fall und f&uuml;hrt zu h&ouml;heren Investitionen als fr&uuml;her.&nbsp;Zudem fehlt mir ein wenig die Spannung, die man als analoger Fotograf hatte, wenn sich die Filme im Entwicklungsprozess befanden. Und der Kaffee und die Flachsereien mit den Fachlaboranten waren oft am&uuml;sant.<br />
<br />
<br />
BF: Haben Sie einen festen Tagessatz oder variieren Sie je nach Auftraggeber und Art des Jobs? Wie handhaben Sie die Nutzungsrechte?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Das variiert bei den verschiedenen Auftraggebern. Das Preisgef&uuml;ge heutzutage hat sich aber gegen&uuml;ber der analogen &Auml;ra stark ge&auml;ndert. In Bezug auf die Nutzungsrechte wollen Auftraggeber heute nat&uuml;rlich gerne immer alle Rechte ohne die Zahlung von Lizenzgeb&uuml;hren durchsetzen. Der Druck hat &uuml;ber die Jahre somit stetig zugenommen.<br />
<br />
<br />
BF: Wie verhalten Sie sich bei Auftraggebern, die versuchen, die Preise stark zu dr&uuml;cken?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Ich denke, eine gewisse Qualit&auml;t hat auch ihren Preis. Aus Wertsch&auml;tzung vor der eigenen Arbeit sollte man immer versuchen gut zu verhandeln und auch mal einen Auftrag mit schlechten Bedingungen ablehnen. W&uuml;rde ich jeden Job machen, der mir angeboten wird, w&uuml;rde ich meine Integrit&auml;t verlieren.<br />
<br />
<br />
BF: Fotograf ist nach wie vor ein beliebter Beruf. W&uuml;rden Sie einem jungen Menschen heute raten, Fotograf zu werden?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Sicher. Die Frage ist doch, ob jemand f&uuml;r den Beruf wirklich brennt. Und wenn das der Fall ist, gibt es f&uuml;r denjenigen einfach auch keine Alternative. Wie die finanzielle Situation im Berufsleben aussieht, ist viel vom Geschick des Einzelnen abh&auml;ngig. Aber wer wirklich f&uuml;r etwas begeistert gl&uuml;ht, f&uuml;r den ist das nebens&auml;chlich. Jeder sollte versuchen, seinen Traum zu leben. Gerade heutzutage wird da nat&uuml;rlich auch viel Eigeninitiative von den Berufsanf&auml;ngern gefordert.<br />
Jedem jungen Fotografen muss klar sein, dass das Fotografenleben bei den meisten in Abschnitte unterteilt ist. Da gibt es eine Bl&uuml;tezeit und die Jahre davor und danach. Gerade in den schwierigen Zeiten muss man Biss zeigen und oft mit Leidensf&auml;higkeit weitermachen.<br />
<br />
<br />
BF: Film und Fotografie verschmelzen immer mehr. Werden die Berufe ganz in einander aufgehen oder sind sie doch zu verschieden? <br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Viele Kunden verlangen heute beides: die Dateien aus der Fotokamera und die Dateien des bewegten Bildes. Film bzw. Videografie interessiert mich sehr, ein Video habe ich bisher realisiert: mit einem ber&uuml;hmten Kammerorchester. <br />
Ich denke zuk&uuml;nftig wird es nicht mehr den typischen Fotografen geben. Fotografen werden eher Dienstleister sein und je nach Anspruch und Qualit&auml;tsforderungen des Auftraggebers sowohl Bilder wie auch Filme anbieten. <br />
<br />
<br />
BF: Ver&auml;ndert sich der Qualit&auml;tsanspruch der Auftraggeber?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Jeder m&ouml;chte heute die bestm&ouml;gliche Qualit&auml;t zum g&uuml;nstigsten Preis und das f&uuml;hrt oft eher zu Mittelma&szlig;. In Zukunft wird sicher viel &ouml;fter das reine Abbild ausreichen, wo fr&uuml;her ein gutes Foto gefragt war. In dieses Schema passen auch Fotografen, f&uuml;r die die Fotografie nur ein Mittel zum Geldverdienen ist und bei denen alleine der Durchsatz z&auml;hlt. F&uuml;r mich gibt es keinen eindeutigen Unterschied zwischen angewandter Fotografie und k&uuml;nstlerischen Arbeiten - ich habe es immer vorgezogen, lieber weniger Bilder zu machen und daf&uuml;r mit h&ouml;herem Anspruch.<br />
<br />
<br />
<br />
BF: Sie zeigen ein Portrait von Dennis Hopper in Ihrem Portfolio. Wie ist es entstanden?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Das Foto entstand 1988 f&uuml;r &bdquo;COPY&ldquo;. Der Fototermin war zwar vereinbart, dennoch war es ein Gl&uuml;cksfall, dass Hopper mir erlaubte, ihn zu portraitieren. Er sagte: &bdquo;I give you 60 seconds&ldquo;. Ich habe damals an der Kunsthalle D&uuml;sseldorf zwei unterschiedliche Motive fotografiert. Und zwar mit einer Nikon FM2 und mit Kodak T-Max Pro schwarzweiss Film. Damals stellte er eigene gro&szlig;formatige Fotos aus in der Galerie Hans Mayer in D&uuml;sseldorf. Zehn Jahre sp&auml;ter habe ich ihn dann im Auftrag des Magazins Focus erneut bei seiner zweiten Foto-Werkschau bei Hans Mayer fotografiert. Diesmal mit der 6x6 Hasselblad. Ich habe ihm 1998 dieses Portrait (siehe Abbildung) gezeigt und &uuml;berreicht und es hat ihm sehr gefallen. Ich habe heute noch den von ihm signierten Abzug.<br />
<br />
<br />
BF: Wo sehen Sie sich in Zukunft als Fotograf und was denken Sie wie die Fotografie in einigen Jahren aussieht?<br />
<br />
Hartmut S. B&uuml;hler: Ich pers&ouml;nlich liebe und brauche diese Freiheit, die mir der Beruf als Fotograf erm&ouml;glicht und werde sicher noch lange weiter fotografieren.<br />
In Bezug auf die Fotografie glaube ich an eine stetige Weiterentwicklung. Genauso wie es nicht mehr den Fotografen gibt, der mit Fachkamera und Labor auf einem Pferdewagen unterwegs ist, wird der stetige Wandel die einzige Konstante sein. Die M&ouml;glichkeiten, die es jetzt jedem erm&ouml;glichen mit wenig Aufwand Fotos in einem bestimmten Look zu machen, sind enorm. Die Frage ist, ob das nur belanglose Fotos in tollem Look sind, oder auch Bilder, die inhaltlich ber&uuml;hren. <br />
<br />
BF: Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<br />
<br />
<br />
<br />
Ein Portfolio der Arbeiten von Hartmut S. B&uuml;hler findet man auf seinem <a target="_blank" href="https://www.berufsfotografen.com/hartmut-s-buehler-40237-duesseldorf/4588">Fotografen Profil</a>&nbsp;auf berufsfotografen,<br />
oder auch direkt auf seiner Seite: <a target="_blank" href="http://www.hsbuehler.com">www.hsbuehler.com</a><br />
Hartmut S. B&uuml;hler schreibt auch im Fotoblog auf <a target="_blank" href="http://www.Ruhrspeak.de">Ruhrspeak.de</a><br />
<br />
<br />
Vita:  <br />
<img width="175" height="175" style="float:right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px; alt=" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/fotograf%20hartmut%20b%C3%BChler.jpg" />  Berufsfotograf seit 1989. Davor Journalist und Werbetexter. <br />
<br />
Ausstellungen: <br />
&quot;Rheine Tr&auml;ume&ldquo; anl&auml;sslich der Photokina 2012 im Carlswerk K&ouml;ln-M&uuml;lheim<br />
geplant ist eine weitere Teilnahme an &quot;Rheine Tr&auml;ume&ldquo; zusammen mit Kollegen des Fotografenverbandes FreeLens e. V. zur Photokina 2014<br />
&quot;Rheine Tr&auml;ume-Musikerportraits&quot; in der Clara Schumann- Musikschule D&uuml;sseldorf in 11/12-2012<br />
&quot;Rheine Tr&auml;ume-Portraits&quot; ab 14. September in der Mestrenger M&uuml;hle, 52393 Vossenack<br />
geplant 2014: eine gro&szlig;e Portraitausstellung in der Tonhalle D&uuml;sseldorf. Fr&uuml;here Ausstellungen zeigten Portraits aus dem Mittleren Westen/USA und Portraits aus Havanna/Kuba<br />
2004 Ausstellung im Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf &ndash; &ldquo;100 D&uuml;sseldorfer K&ouml;pfe&ldquo;<br />
in K&uuml;rze erscheint ein Bildband &uuml;ber Utah.<br />
<br />
Kunden: <br />
ABC Euro RSCG - BBDO Germany - Deutsche Bank - Lufthansa - DER SPIEGEL - DIE ZEIT - Ford - Frankfurter Allgemeine Zeitung - Grey Worldwide D&uuml;sseldorf - HAVAS - Henkel - manager magazin - Messe D&uuml;sseldorf - Publicis Groupe - strellson - stern - WirtschaftsWoche - Wirtschaftsjournalist - Tchibo - OTTO Versand - Zurich Gruppe Deutschland u. a. m.<br />
<br />
<br />
<br />
Foto Dennis Hopper: &copy; Hartmut S. B&uuml;hler<br />
Foto Portrait: &copy; Christoph Kniel<br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/es-gibt-nichts-faszinierenderes-als-menschen-ein-gespraech-mit-fotograf-hartmut-s-buehler-ueber-die-leidenschaft-in-der-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Kodak ist gerettet – doch bleibt aus Fotografensicht kaum etwas übrig</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/kodak-ist-gerettet-doch-bleibt-aus-fotografensicht-kaum-etwas-uebrig</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="309" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/kodak.jpg" /><br />
<br />
Der Slogan &bdquo;you press the button &ndash; we do the rest&ldquo; hat &uuml;ber Jahrzehnte so gut wie alle Fotografen begleitet. Gegr&uuml;ndet im Jahre 1892 lief es &uuml;ber 100 Jahre h&ouml;chst erfolgreich f&uuml;r die amerikanische Firma. Als eines der weltweit bekanntesten Unternehmen sprudelten die Gewinne aus der analogen Fotografie kr&auml;ftig und Kodak galt stets als hoch innovatives Unternehmen. So hat die Firma anf&auml;nglich mit besonders einfach zu bedienenden Kameras den Markt der Fotoamateure f&uuml;r sich gewonnen und nicht nur mit den Kodachrome Diafilmen Jahrzehnte lang hohe Standards gesetzt. <br />
<br />
Dass Kodak dann die digitale Fotografie derart verschlafen konnte, kann man kaum verstehen. Denn der Konzern hat  auch in seinen besten Jahren immer nach neuen M&auml;rkten gesucht und innovative Ideen umgesetzt. <br />
So hat Kodak 1976 eine Sofortbildkamera vorgestellt, die erst nach Rechtsstreitigkeiten mit Polaroid wieder aus dem Verkehr genommen werden musste. Manch einer wird sich auch noch an das <u><a target="_blank" href="http://www.kameramuseum.de/2filme/discfilm.htm">Kodak Disc System</a></u> erinnern, bei dem der Film kreisf&ouml;rmig angeordnet war. Dadurch war es m&ouml;glich, effizienter Abz&uuml;ge herzustellen. Allerdings war die Bildqualit&auml;t m&auml;&szlig;ig und nur wenige Kamerahersteller stellten eigene Produkte her. <br />
Auch mit dem Versuch, 1996 mit APS den Fotomarkt zu revolutionieren, scheiterte Kodak. Zwar war auch diese Idee nicht schlecht und trug dem technischen Fortschritt Rechnung, aber ein kleineres Negativformat (16,7*30,2mm) und die Speicherung von Belichtungsdaten auf einem Magnetstreifen reichten nicht aus, um die Massen zu begeistern. Als kurze Zeit sp&auml;ter die ersten Digitalkameras auf den Markt kamen, wurde das APS System um 2003 wieder eingestellt. <br />
<br />
Gerade aber auch im digitalen Bereich war Kodak Vorreiter: Schon im Jahre 1975 hatte Kodak die erste digitale Kamera entwickelt und 1990 auf der Photokina mit der <u><a target="_blank" href="http://www.nikonweb.com/dcs100/">DCS100</a></u> das erste kommerzielle Digiback f&uuml;r die Nikon F3 vorgestellt. Mit 1.3 Millionen Pixel war das System gerade gut genug f&uuml;r redaktionell arbeitende Fotografen, die sich daraus einen zeitlichen Vorteil versprachen. Das System hatte einen externen Speicher und war zudem klobig und sehr teuer (13.000 - 25.000 USD), so dass sich die Verk&auml;ufe in Grenzen hielten. <br />
<br />
Den digitalen Wandel im Massenmarkt verschlief Kodak dann v&ouml;llig und geriet immer mehr ins Straucheln. So stellte das Unternehmen nach und nach etliche Filme und Papiere ein, verkaufte Patente und Firmenteile und reduzierte die Mitarbeiterzahl drastisch.<br />
Hatte Kodak 1991 noch einen Rekordumsatz von &uuml;ber 19 Milliarden US Dollar bei 60.000 Mitarbeitern zu verzeichnen, schaffte das Unternehmen 2011 nur noch 6 Milliarden bei rund 17.000 Angestellten.<br />
<br />
2012 musste Kodak Insolvenz anmelden und hat nach weiteren Umstrukturierungen und dem Verkauf eines Unternehmensteiles jetzt das Insolvenzverfahren wieder verlassen. &Uuml;brig bleibt von dem Unternehmen, mit dessen Produkten etliche Generationen von Fotografen gearbeitet haben, ein Druckspezialist f&uuml;r Firmenkunden.<br />
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Wie 2012 bekannt wurde, hatte Kodak lange Zeit auch in anderen Bereichen eine besondere Stellung. Denn seit 1974 hatte das Unternehmen sogar einen eigenen <u><a target="_blank" href="http://derstandard.at/1336696800048/Uran-Kodak-Geheimer-Atomreaktor-im-Keller">Atomreaktor f&uuml;r Materialtests im Keller</a></u>.&nbsp;<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/kodak-ist-gerettet-doch-bleibt-aus-fotografensicht-kaum-etwas-uebrig</guid>
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    <title>„Das war teures Lehrgeld“ - über die Kunst, in der Fotografie zu bestehen. Ein Interview mit Fotograf Thomas Degen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/das-war-teures-lehrgeld-ueber-die-kunst-in-der-fotografie-zu-bestehen-ein-interview-mit-fotograf-thomas-degen</link>
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    <![CDATA[
      <img width="550" height="785" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/thomas%20degen%20i-D%20cover.jpg" /><br />
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Der M&uuml;nchner Fotograf Thomas Degen hat 20 Jahre lang in der Mode f&uuml;r Zeitschriften wie Vogue und Firmen wie Strenesse Werbung, Kataloge und Editorials fotografiert. Das hier gezeigte Bild stammt aus den Anf&auml;ngen seiner fotografischen Arbeit und wurde 1982 auf einem der ersten Cover des i-D Magazins ver&ouml;ffentlicht.<br />
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Ab Mitte der 90er Jahre fotografierte er mehr im Bereich der Peoplefotografie und mittlerweile vermarktet er seine Bilder auch &uuml;ber Stockanbieter. Wir haben mit ihm &uuml;ber sein Leben als Fotograf gesprochen und auch dar&uuml;ber, wie es gelingen kann, m&ouml;glichst lange als Fotograf gebucht zu werden.<br />
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BF: Herr Degen, Sie haben vor &uuml;ber 30 Jahren angefangen zu fotografieren. Zu einer Zeit, als die handwerkliche Fotografie noch sehr stark war und der Beruf von wenigen Profis ausgef&uuml;hrt wurde. Haben Sie eine fotografische Ausbildung?<br />
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Thomas Degen: Ich habe nach meinem Abitur und Zivildienst bei einigen Fotografen assistiert, die mir pers&ouml;nlich gefallen haben. Eine Fotoschule kam f&uuml;r mich nicht infrage, denn damals hatten die Schulen ein hohes Anforderungsprofil. Da musste man mit Kleinbild, Mittelformat und Plattenkamera ankommen und wurde ganz klassisch ausgebildet. <br />
Viele der Fotografen, die damals in der Mode und in der Werbung im Gesch&auml;ft waren, hatten auch keine Lehre oder Ausbildung und fotografierten mit Kleinbildkameras. Ich habe durch das Assistieren und durch eigenes Engagement all das gelernt, was ich f&uuml;r den Beruf ben&ouml;tigt habe. <br />
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BF: Das hei&szlig;t, Sie waren der klassische Quereinsteiger, der sich selber durchbei&szlig;en musste. Wie sch&auml;tzen Sie die Berufsausbildung heute ein?<br />
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Thomas Degen: Viele der Schulen und Fotostudieng&auml;nge sind mittlerweile sehr gut. So kommen j&auml;hrlich viele gut ausgebildete, neue Fotografen auf den Markt. In den 70er Jahren war der Lehrplan vieler &bdquo;Fotoschulen&ldquo; nicht auf einem aktuellen Stand. Die Folkwang Uni war aber auch schon damals ein gefragter Ort f&uuml;r ein Fotostudium, wenn man Bildjournalist werden wollte. <br />
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BF: Ist der Weg &uuml;ber eine schulische oder universit&auml;re Ausbildung Ihrer Meinung nach heutzutage zielf&uuml;hrend? Oft k&ouml;nnen junge Fotografen konzeptionell arbeiten, haben eine schicke Mappe aber wenig Ahnung davon, wie sie an Jobs kommen.<br />
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Thomas Degen: Ich bin ein Verfechter des Praktikums oder der Assistenz im wahren Gesch&auml;ftsleben. Denn da lernt man aus der Praxis. Man sollte aber unbedingt bei mehreren Fotografen assistieren, sonst denkt man leicht, es g&auml;be nur einen einzigen Weg zum guten Bild. <br />
Ich habe anf&auml;nglich bei einem Reportagefotografen gearbeitet und bin dann zu einer Modefotografin gegangen. Das hat mir damals richtig Spa&szlig; gemacht und letztlich habe ich dann von dieser Fotografin meinen ersten Kunden geerbt. So bin ich einfach an meine ersten Jobs gekommen. Es gab dann eine &Uuml;bergangszeit, wo ich neben meinen eigenen Jobs immer wieder freie Assistenzen &uuml;bernommen habe, wenn die Bezahlung gestimmt hat oder ich von dem Fotografen noch etwas lernen konnte. <br />
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BF: Und dann kamen die ersten eigenen Jobs?<br />
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Als die deutsche Vogue aufgemacht hat, habe ich mich da vorgestellt und durch Sympathie und auch etwas Gl&uuml;ck dort Jobs bekommen. Und so kam dann &uuml;ber pers&ouml;nliche Kontakte ein Job nach dem anderen. F&uuml;r mich war es auch sehr wichtig, relativ schnell Erfahrungen in London, Mailand und Paris zu machen. Das waren die klassischen Lehr- und Wanderjahre, die es fr&uuml;her bei jeder Zunft mit den &bdquo;fahrenden Gesellen&ldquo; gab und die es bis heute bei den Zimmerleuten gibt. <br />
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BF: Heutzutage klagen viele Fotografen dar&uuml;ber, dass Magazine wenig zahlen. Wie war es damals, als Sie anfingen?<br />
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Thomas Degen: Die Situation war sicherlich etwas besser, wobei mir das als junger Fotograf nicht so wichtig war. Tolle Bilder machen zu d&uuml;rfen, die dann auch gedruckt wurden, war die eigentliche Motivation f&uuml;r mich. Dass ich damals f&uuml;r die brandneue i-D arbeiten durfte, kam &uuml;ber pers&ouml;nliche Kontakte zustande. Das Magazin war gerade erst gegr&uuml;ndet worden und hatte nat&uuml;rlich auch kein Budget f&uuml;r Fotografie. Ich habe f&uuml;r etliche Ausgaben umsonst fotografiert, einfach weil ich bei der Umsetzung einen gro&szlig;en Freiraum hatte und es wahnsinnig Spa&szlig; gemacht hat.<br />
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BF: Von solchen Jobs kann man schwer leben, wie ging es dann weiter?<br />
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Es hat nicht lange gedauert, bis sich durch diese Jobs wichtige Kontakte ergaben und nach weiteren prestigetr&auml;chtigen Ver&ouml;ffentlichungen gut bezahlte Auftr&auml;ge folgten. Im R&uuml;ckblick ist es sogar so, dass bei dieser damaligen Street Photography etliche Fotos entstanden sind, die modehistorisch relevant sind und in den letzten Jahren in Ausstellungen &uuml;ber i-D weltweit gezeigt wurden. Vor ein paar Wochen erst hat das Victoria &amp; Albert Museum in London ein Bild f&uuml;r eine Ausstellung &uuml;ber die 80er Jahre angefordert. F&uuml;r mich war dieser Weg damals also der absolut richtige in den Beruf des Fotografen.<br />
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BF: Das hier gezeigte Coverfoto ist f&uuml;r damalige Verh&auml;ltnisse sehr abstrakt. Wie lief die Zusammenarbeit mit Magazinen, speziell mit der i-D?<br />
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Thomas Degen: Auf die Gestaltung des Covers hatte ich keinen Einfluss. Ich habe das damals parallel auf Diafilm und SW-Negativfilm fotografiert und Terry Jones von i-D hat diese Gestaltung gemacht. Die einzige Vorgabe war das zugekniffene Auge wie bei allen i-D Titeln. Nick Knight hat diesen Titel vor einigen Jahren als &bdquo;das ultimative i-D cover&ldquo; bezeichnet. Das hat mich sehr gefreut. Mit Scarlett, dem Modell, bin ich heute noch befreundet. Die Club-Queen der 80er Jahre besch&auml;ftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit &bdquo;urban gardening&ldquo;. <br />
Die Zusammenarbeit mit i-D unterschied sich deutlich von der Praxis bei anderen Zeitschriften. Jeder konnte mitmachen und wenn die Bilder gut waren und in das Konzept passten, wurden sie auch ver&ouml;ffentlicht. Terry Jones sagte den Fotografen &bdquo;Geht raus, sprecht interessante Menschen an, fotografiert sie auf H&ouml;he des K&ouml;rpermittelpunktes mit einem Normalobjektiv von Kopf bis Fu&szlig;. Und macht mit ihnen ein kleines Interview (&bdquo;likes and dislikes&ldquo;).<br />
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BF: Und wie war das Arbeiten f&uuml;r andere Redaktionen?<br />
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Bei den &quot;normalen&ldquo; Modemagazinen gab es nationale Unterschiede. In Deutschland brachten die Redakteurinnen meistens Ausrisse von franz&ouml;sischen Heften wie &bdquo;Elle&ldquo; oder &bdquo;marie claire&ldquo; mit und sagten dann &bdquo;So h&auml;tten wir das gerne, aber bitte nicht so extrem und mit anderem Licht&ldquo;. In anderen L&auml;ndern gab es das nicht, aber heute ist das meines Wissens allgemein &uuml;blich. Als ich das erste Mal f&uuml;r die italienische Vogue fotografierte, war die Redakteurin fast entr&uuml;stet, als ich sie fragte, ob ich irgendwelche Vorgaben beachten m&uuml;sse. Sie meinte: &bdquo;Wir haben Deine Mappe gesehen und die Bilder haben uns gefallen. Du machst es einfach so, wie Du es am besten findest und ich helfe Dir, wenn Du etwas brauchst.&ldquo; Italiener waren ab sofort meine Lieblingskunden und die Bildresultate waren meistens besser als in Deutschland. <br />
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BF: Sie haben die Fotografie somit sehr praxisnah gelernt. Gab es r&uuml;ckblickend etwas, was Ihnen bei den ersten Jobs gefehlt hat?<br />
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Thomas Degen: Grundkenntnisse in BWL oder Buchhaltung w&auml;ren sehr n&uuml;tzlich gewesen. Davon hatte ich keine Ahnung und bei meinen Assistenzen war das nie ein Thema. Anfangs arbeitete ich nur redaktionell und musste gar keine Rechnungen schreiben, weil &bdquo;per Anstrich&ldquo; gezahlt wurde. Bei meinem ersten Werbejob habe ich meine Rechnung unterschrieben losgeschickt und da hat der Kunde einfach mal &bdquo;Betrag dankend erhalten&ldquo; r&uuml;bergestempelt. Das war teures Lehrgeld. Das n&ouml;tige Wissen habe ich mir dann nach und nach bei meinem Steuerberater erfragt. Sp&auml;ter habe ich meinen Assistenten immer wieder angeboten, ihnen auch auf diesem Gebiet Kenntnisse zu vermitteln, aber das hat die genauso wenig interessiert wie mich, als ich angefangen habe. <br />
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BF: Hat sich der Markt der Modefotografie stark ver&auml;ndert?<br />
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Thomas Degen: Fotografie als Beruf ist definitiv nicht einfacher geworden. Ich habe Mitte der 70&rsquo;er zu assistieren angefangen und da gab es in M&uuml;nchen vielleicht 15 Modefotografen. Die Zahl hat sich dann langsam vervielfacht. Zuerst durch die Assistenten, die sich selbstst&auml;ndig gemacht haben und sp&auml;ter durch die ganzen Schulen und durch Quereinsteiger. Da ist klar, dass der Markt jedes Jahr h&auml;rter wird. <br />
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BF: Und der Umgang mit der Kamera?<br />
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Im Zeitalter der Digitalfotografie hat man die M&ouml;glichkeit, sofort das Ergebnis zu &uuml;berpr&uuml;fen und kann durch Bildbearbeitung viele Fotos retten, die fr&uuml;her schon allein wegen ungenauer Belichtung in der Tonne gelandet w&auml;ren. Bis vor 10 Jahren wurde sehr viel mit Diafilm gearbeitet, da konnte man im Nachhinein nicht einmal abwedeln oder nachbelichten . Die Farbtemperatur musste schon bei der Aufnahme mit leichten Filtern auf den Objektiven korrigiert werden. Ein gutes Dia abzuliefern war nicht ganz einfach und allein dadurch gab es f&uuml;r die Fotografen weniger Konkurrenz.<br />
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BF: Es gibt ein &Uuml;berangebot an Fotografen auf dem Markt. Und zudem kommen bei den vielen Schulen in Deutschland jedes Jahr auch noch hunderte neue Fotografen dazu...<br />
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Thomas Degen: Das ist &uuml;brigens auch im Filmbereich so. Und der Nachwuchs ist dann oft scharf darauf, die ersten Jahre umsonst zu arbeiten, nur um Kontakte zu kn&uuml;pfen und professionelle Arbeitsproben zu bekommen. Wenn man reiche Eltern hat, ist das bestimmt eine feine Sache.<br />
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BF: Sie verwerten mittlerweile einige Ihrer Bilder auch &uuml;ber Stockanbieter. Wie kam es dazu?<br />
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Thomas Degen: Ab dem Jahr 2000 waren in einer Zeitschrift, f&uuml;r die ich damals viel gearbeitet habe, immer mehr Stockfotos zu sehen und ich bekam immer weniger Auftr&auml;ge. Diese Bilder waren auch richtig gut. Ich hatte mich schon &ouml;fters gefragt, warum manchen Redaktionen erst im Winter einf&auml;llt, dass sie f&uuml;r die Maiausgabe sch&ouml;ne Fr&uuml;hlingsbilder brauchen, die man im Februar in Deutschland beim besten Willen nicht produzieren kann. In dieser Zeit habe ich angefangen, Bilder auf eigenes Risiko zu produzieren, weil es nur eine Frage der Zeit war, bis diese Bilder angefragt wurden. Wichtiger Teil der Ver&auml;nderungen auf dem Bildermarkt war auch die neu entstandene M&ouml;glichkeit der Bildsuche im Internet, die das umst&auml;ndliche Bestellen und Verschicken von Originaldias abl&ouml;ste. <br />
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Ich habe irgendwann gemerkt, dass es im Stockbereich immer wieder Themen gibt, die noch nicht besetzt sind und die ich aufgrund meiner langen Erfahrung gut f&uuml;llen kann. Sicherlich sind die Verdienste pro Bildverkauf gering, aber daf&uuml;r muss man sich auch um nichts k&uuml;mmern und das l&auml;uft einfach nebenbei. Das ist nat&uuml;rlich nicht vergleichbar mit den Tagess&auml;tzen in der Mode, aber eben eine unkomplizierte Art von Bildverk&auml;ufen.<br />
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BF: Sie konkurrieren auf solchen Plattformen mit Amateurfotografen. Wie sehen Sie das? <br />
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Thomas Degen: Ich habe letztlich einen bekannten Naturfotografen gesprochen, der bei einem Vortrag gefragt wurde, ob er auch Eisb&auml;ren in der Arktis oder L&ouml;wen in der Serengeti fotografiert. Seine Antwort war, dass er das nicht mehr fotografieren m&uuml;sse, weil damit kein Geld mehr zu verdienen sei. Solche Bilder w&uuml;rden mittlerweile Zahn&auml;rzte von ihren teuren Safarireisen mitbringen. Und das trifft die Situation ganz gut. In Bereichen, wo weder spezielles Fachwissen noch konzeptionelles oder organisatorisches Arbeiten n&ouml;tig ist, sind die Chancen auf gute Verdienste f&uuml;r einen Profifotografen geringer geworden. Aber man muss auch sagen, dass gerade im Naturbereich Amateure richtig gute Bilder machen.<br />
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BF: Die Technik wird immer besser und g&uuml;nstiger, Ausschnitte kann auch jeder w&auml;hlen und die n&ouml;tigen Handgriffe in Photoshop kann man sich gut bei youtube aneignen...<br />
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Thomas Degen: Viele Amateure k&ouml;nnen heute wirklich gut mit Photoshop umgehen. Vor manchem engagierten Amateur kann sich der eine oder andere Profi schon f&uuml;rchten. Oft sind die Ergebnisse sehr gut, denn der Amateur schaut selten auf die Zeit, die er in das Bild steckt. <br />
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BF: Was w&uuml;rden Sie denn einem jungen Menschen heute empfehlen, der gerne Fotograf werden m&ouml;chte. <br />
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Thomas Degen: Ich w&uuml;rde ihm raten, in diesen Zeiten erst gar nicht Fotograf zu werden. <br />
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BF: Wobei es ja doch etliche Fotografen gibt, die auch heute sehr gut verdienen.<br />
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Thomas Degen: Nat&uuml;rlich, ich habe auch 20 Jahre lang sehr gut verdient. Die Frage ist nur, welcher Fotograf das &uuml;ber 30 oder 40 Jahre lang schafft. Ein Bekannter hat mal gesagt: Es gibt nichts Traurigeres als einen alten Fotografen.<br />
Zwar gibt es selbst in der Mode welche, die bis ins hohe Alter gut gebucht werden, aber dann muss die Fotografie auch immer an erster Stelle im Leben stehen und nicht das Privatleben. Und viele Fotografen, die bis zur Rente gut im Gesch&auml;ft waren, fallen mir nicht ein. <br />
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BF: Wie kann man es schaffen, sich zu behaupten?<br />
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Thomas Degen: Man muss sich auf ein Gebiet fokussieren und darin besonders gut sein. Und man sollte nat&uuml;rlich die Bilder liefern, die auch von der Zielgruppe ben&ouml;tigt werden. Und damit haben viele Fotografen Probleme. Wenn es dem Kunden reicht, dass das Produkt scharf ist und der Untergrund wei&szlig;, bringt es nichts, noch ein Streiflicht zu setzen oder viel zu retuschieren. <br />
Ich habe mittlerweile das Gef&uuml;hl, dass die heimlichen Stars mittlerweile sowieso die Bildbearbeiter sind. Die werden oft besser bezahlt als die Fotografen. Am Set wird immer schnell gesagt &bdquo;das machen wir dann in der Post&ldquo; und in der Post wird das dann doch schnell teurer als gedacht. <br />
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BF: CGI und Photoshop wird die Zukunft der Fotografie speziell im Produkt- oder Architekturbereich sicherlich sehr stark beeinflussen. Wo kann man als Fotograf heute noch gut verdienen?<br />
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Thomas Degen: F&uuml;r viele Fotografen hat sich mittlerweile die Hochzeitsfotografie als der Markt im Endkundengesch&auml;ft herauskristallisiert, in dem Menschen noch Geld ausgeben und ein Fotoprofi gefragt ist. Einige Fotografen geben auch Schulungen oder gerade Naturfotografen leben oft von Ihren Vortr&auml;gen oder als Leiter von Fotoreisen und Workshops.. Aber auch in allen anderen Bereichen gibt es immer Fotografen, die gut im Gesch&auml;ft sind. Der Gro&szlig;teil der Fotografen aber hat zu k&auml;mpfen. F&uuml;r viele ist es zudem auch schwer sich einzugestehen, nicht mehr oder auch nicht in dem Ma&szlig;e gefragt zu sein, wie sie es gedacht haben. Meiner Erfahrung nach muss man, um sich als Fotograf zu behaupten, immer am Ball bleiben und vor allem flexibel sein.<br />
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BF: In den letzten Jahren hat sich die Fotografie stark ver&auml;ndert. Gibt es Ihrer Meinung nach eine Konstante? Etwas, dass ein Foto zu einem guten Foto werden l&auml;sst &ndash; egal, mit welcher Technik man fotografiert?<br />
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Thomas Degen: Ich denke schon, denn egal, wohin sich die Fotografie in Zukunft entwickelt, die Liebe zu dem Thema, dass man fotografiert, wird immer der wichtigste Punkt bleiben. Ich bin fest davon &uuml;berzeugt, dass wir nur dann in etwas wirklich gut sind, wenn wir davon begeistert sind. Das Geheimnis jedes dauerhaften Erfolgs besteht darin, sich diese Begeisterung zu erhalten oder sie immer wieder erneuern zu k&ouml;nnen.<br />
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BF: Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch<br />
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Ein Portfolio der Arbeiten von Thomas Degen findet man auf seiner Seite:&nbsp;<a target="_blank" href="http://www.thomasdegen.de">thomasdegen.de</a><br />
Foto: &copy; Thomas Degen<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/das-war-teures-lehrgeld-ueber-die-kunst-in-der-fotografie-zu-bestehen-ein-interview-mit-fotograf-thomas-degen</guid>
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    <title>Camera Work zeigt den schwedischen Fotografen Blaise Reutersward</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/camera-work-zeigt-den-schwedischen-fotografen-blaise-reutersward</link>
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    <![CDATA[
      <img width="550" height="264" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/blaise-reutersward.jpg" /><br />
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Ab dem 24. August zeigt Camera Work in Berlin einige Arbeiten von Blaise Reutersward. <br />
Blaise Reutersward lebt in Stockholm und hat sich mittlerweile zu einem renommierten zeitgen&ouml;ssischen Fotografen entwickelt. Seine Werke wurden international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen pr&auml;sentiert. <br />
Einige seiner werblichen und redaktionellen Arbeiten kann man sich auf den Seiten seiner <a target="_blank" href="http://blinkproduction.com/photographers/blaise-reutersward/">Repr&auml;sentanz Blink</a> ansehen oder wer wissen m&ouml;chte, wie er aussieht, findet <a target="_blank" href="http://models.com/people/blaise-reutersward">hier ein Portrait</a>&nbsp;sowie weitere Arbeiten von ihm.<br />
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Im Jahre 2012 hat er sich mit deutschen Landschaften und Aktstudien befasst, von denen einige jetzt von Dienstag bis Samstag, jeweils von 11-18 Uhr in der Kantstrasse 149 gezeigt werden.<br />
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Camera Work schreibt &uuml;ber die Arbeiten:<br />
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&quot;Obwohl sich die Sujets Akt und Landschaft auf den ersten Blick stark unterscheiden, ist es dank Reuterswards Bewusstsein f&uuml;r Komposition und atmosph&auml;rische Farbgebung m&ouml;glich, beide in einen harmonischen Einklang zu bringen und dar&uuml;ber hinaus einen Dialog entstehen zu lassen. &Uuml;berdies besitzen beide Genres in den Arbeiten von Reutersward einen Sinn f&uuml;r das Mystische &ndash; ein Merkmal, das durch die Illusion von scheinbar perfekter Form und klassischer Sch&ouml;nheit unterstrichen wird. Der makellose K&ouml;rper eines weiblichen Aktes spiegelt sich in diesem Kontext in den Landschaften wider, welche die Balance nat&uuml;rlicher Elemente wie Wasserf&auml;lle oder Felsenformationen in ihren verschieden Schattierungen und Auspr&auml;gungen aufzeigen. Der Akt und die Landschaft haben das innere Gleichgewicht und die nat&uuml;rliche Form gemein, verdeutlichen aber auch, dass Perfektion nicht mehr als eine Illusion ist.&quot;<br />
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Blaise Reutersward<br />
Aktstudien und Deutsche Landschaften<br />
Ausstellung vom 24. August &ndash; 12. Oktober 2013 CAMERA WORK &sdot; Kantstra&szlig;e 149 &sdot; 10623 Berlin <br />
&Ouml;ffnungszeiten: Dienstag &ndash; Samstag &sdot; 11&ndash;18 Uhr<br />
mehr auf <a target="_blank" href="http://www.camerawork.de">camerawork</a><br />
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Akt: &copy; BLAISE REUTERSWARD, AKTSTUDIE 1204, GREVGATAN, STOCKHOLM<br />
Landschaft:&nbsp;&copy; BLAISE REUTERSWARD, DEUTSCHE LANDSCHAFT 1208, SYLT, NORTH OF KAMPEN FACING NORTH SEA<br />
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  <item>
    <title>Das Revival der Petzval Linse im Jahre 2013</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/das-revival-der-petzval-linse-im-jahre-2013</link>
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    <![CDATA[
      <iframe width="550" height="308" src="//www.youtube.com/embed/VhChIKdm7gU" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe> <br />
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Als Daguerre 1837 sein Positivverfahren auf Grundlage der Camera obscura entwickelte, gab es nur handgeschliffene Linsen, die in den Folgejahren von Optikern nach Erfahrungswerten hergestellt wurden.&nbsp;<br />
1840 berechnete dann der Wiener Mathematiker Josef Maximilian Petzval mit viel Aufwand zum ersten Mal ein Objektiv auf mathematischem Wege und nach optischen Gesetzen. Mit diesem relativ verzeichnungsfreien und zudem lichtstarken Objektiv war es in der Praxis das erste Mal m&ouml;glich, auch Menschen mit einer zumutbaren Verschlusszeit von 15-30sec zu fotografieren.<br />
Von 1840 bis 1862 wurde dieses Petzvalobjektiv dann von Voigtl&auml;nder in einer St&uuml;ckzahl von &uuml;ber 50.000 St&uuml;ck produziert und weltweit erfolgreich vertrieben.<br />
<br />
Die Lomographische Gesellschaft hat jetzt das Petzval Objektiv nachgebaut und eine Version f&uuml;r moderne Kameras entwickelt, die sich an Canon und Nikon adaptieren l&auml;sst. Mit einer Blenden&ouml;ffnung von F2,2 und einer Linsenverg&uuml;tung ist das Objektiv zudem auch lichtstark genug, um keine fotografischen W&uuml;nsche offen zu lassen. <br />
Das &quot;neue Petzval&quot; h&auml;lt sich ansonsten so weit wie m&ouml;glich an das Original und soll von der Abbildungsleistung &auml;hnliche Verzeichnungen und Bildfeldw&ouml;lbungen aufweisen. Dadurch bekommt es den f&uuml;r die Petzval Linse charakteristischen  Bokeh-Effekt. Die Blende l&auml;sst sich wie fr&uuml;her &uuml;ber ein Einstecksystem bis F16 schlie&szlig;en. <br />
<br />
Die Lomographische Gesellschaft wirbt auf <a href="http://www.kickstarter.com/projects/lomography/the-lomography-petzval-portrait-lens?ref=live" target="_blank">kickstarter</a> um 100.000 USD, um die Produktion im Zenit Werk in Russland zu starten. Mittlerweile haben sie weit &uuml;ber 1 Million Dollar eingenommen, was ein gigantischer Marketingerfolg ist. <br />
<br />
Wer aber die lomographische Gesellschaft als ein studentisches Spa&szlig;projekt ansieht und die Lomographie als Eintagsfliege abtut, dem sei dieser Artikel auf Spiegel empfohlen, der &uuml;ber den Lomo-Hype und &uuml;ber die Entstehung von der Vereinsgr&uuml;ndung 2005 &uuml;ber die Lomographische GmbH bis zur Lomographischen AG berichtet: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/25-jahre-lc-a-a-640219.html" target="_blank">Spiegel<br />
</a>Dem Artikel zufolge d&uuml;rfte die Lomographische AG 2009 einen Jahres&uuml;berschuss von 1,66 Millionen Euro erwirtschaftet haben.<br />
<br />
Mittlerweile sind weit &uuml;ber 2000 Objektive &uuml;ber Kickstarter verkauft und werden ab Dezember 2013 ausgeliefert. Der regul&auml;re Preis wird bei 499,00 Euro liegen.<br />
<br />
Bleibt die Frage nach dem Sinn dieser Linse und hier gibt es sicherlich verschiedene Meinungen. Vertreten die einen Fotografen die Auffassung, dass die Technik v&ouml;llig egal ist und nur der Inhalt des Bildes z&auml;hlt, ist f&uuml;r andere der Look weit wichtiger als das Motiv. <br />
Da die professionelle Fotografie aber seit etlichen Jahrzehnten auch ohne das Petzval Objektiv ausgekommen ist und zudem auch die wenigsten Profifotografen mit bildfehlerbehafteten Kameras wie der Lomo fotografieren, wird sich die Nachfrage wohl vor allem auf den Amateurbereich beziehen.&nbsp;    ]]>
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    <title>2013 hat Nikon die 80 Millionen Marke für Nikkor Objektive geknackt</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/2013-hat-nikon-die-80-millionen-marke-fuer-nikkor-objektive-geknackt</link>
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    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/nikon80mio.jpg" width="550" height="200" alt="" /><br />
Dieses Jahr feiert das NIKKOR-Objektiv, das erstmalig 1933 auf den Markt kam, sein 80-j&auml;hriges Jubil&auml;um und passend zu den 80 Jahren hat Nikon die 80 Millionen Marke geknackt:<br />
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1959 brachte dann die Nippon Kogaku K.K. die Nikon F sowie das erste NIKKOR-Objektiv f&uuml;r Spiegelreflexkameras auf den Markt und aktuell hat die St&uuml;ckzahl der insgesamt produzierten Objektive 80 Millionen erreicht. Alleine im Zeitraum November 2012 bis Juli 2013 waren es alleine schon 5 Millionen.<br />
Eine unfassbare Zahl, denn letztlich halten Objektive ja doch eine ganze Weile und zudem ist Nikon ja nicht der einzige Anbieter auf dem Markt.<br />
<br />
Das aktuelle Portfolio an NIKKOR-Objektiven f&uuml;r Nikon Kameras mit Wechselobjektiven umfasst aber derzeit auch mehr als 80 Objektivtypen f&uuml;r die unterschiedlichsten Anwendungen. Darunter Ultraweitwinkel- und Superteleobjektive, Fisheye-Objektive, Zoomobjektive, Makroobjektive und PC-E-Objektive, sowie die 1 NIKKOR Objektive f&uuml;r die kompakten Nikon 1 Systemkameras.<br />
<br />
Der Name NIKKOR entstand &uuml;brigens, indem am Ende von &quot;Nikko&quot;, der in lateinische Schrift &uuml;bertragenen Abk&uuml;rzung von Nippon Kogaku K.K., der Buchstabe &quot;R&quot; angef&uuml;gt wurde &ndash; eine zu dieser Zeit &uuml;bliche Praxis bei der Namensgebung f&uuml;r Objektive.<br />
<br />
Es bleibt interessant, wer sich im Profibereich langfristig durchsetzen wird: Canon, Nikon oder doch Hasselblad?<br />
<br type="_moz" />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/2013-hat-nikon-die-80-millionen-marke-fuer-nikkor-objektive-geknackt</guid>
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  <item>
    <title>Stehaufmännchen Ilford - doch keine Insolvenz in der Schweiz?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/stehaufmaennchen-ilford-doch-keine-insolvenz-in-der-schweiz</link>
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    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/ilford.jpg" width="550" height="363" alt="" /><br />
<br />
Rund hundert Jahre florierte das Gesch&auml;ft mit Filmen, Chemikalien und Papieren und es gibt wohl keinen &auml;lteren Fotografen, der bei Ilford nicht gleich an FP4, ID-11 oder Multigrade denkt.&nbsp;<br />
<br />
Ilford versorgte seit 1880 Generationen von Fotografen mit Verbrauchsmaterialien. 1989 wurde die Firma dann von einem Papierhersteller &uuml;bernommen und als der digitale Wandel kam, begann zuerst ein drastischer Stellenabbau und 2004 folgte die Insolvenz der deutschen und englischen Niederlassung. Der britische Teil trennte sich in dem Zuge ab und firmiert seitdem erfolgreich unter &quot;Ilford Photo Harman Technologies&quot;, wohingegen die Schweizer &quot;Ilford Imaging Switzerland&quot; erst im&nbsp;Juli 2005 von einem japanischen Spezialpapierkonzern und dann&nbsp;2010 von einem Finanzinvestor &uuml;bernommen wurde. Vor wenigen Tagen meldeten verschiedene Medien, dass Ilford Schweiz Insolvenz anmelden musste. Scheinbar ging danach alles ziemlich schnell, denn wie&nbsp;<a href="http://druck-medien.net/aktuell/newsdetail/article/20201-ilford-wende-fuer-fotopapierhersteller/newsdetail/" target="_blank">druck&amp;medien</a> jetzt berichten, hat &auml;hnlich wie bei der britischen Ilford, ein Teil des Managements die schweizer Sparte &uuml;bernommen. <br />
Bleibt zu hoffen, dass es Ihnen genauso schnell gelingt wieder schwarze Zahlen zu schreiben, wie 2004 der britischen Belegschaft.<br />
<br />
Was viele nicht wissen ist, woher der Name eigentlich stammt:&nbsp;Ilford wurde um 1880 von Alfred Hugh Harman unter dem Namen Britannia Works gegr&uuml;ndet und produzierte &ouml;stlich von London fotografische Materialien. Und zwar in einem kleinen Ort namens Ilford.<br />
<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/stehaufmaennchen-ilford-doch-keine-insolvenz-in-der-schweiz</guid>
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    <title>Amazon Art bringt Galeristen und Käufer zusammen. Eine Chance für die Fotokunst?
</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/amazon-art-bringt-galeristen-und-kaeufer-zusammen-eine-chance-fuer-die-fotokunst</link>
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    <![CDATA[
      Immer schon wurden Kunstwerke auf Versteigerungen, Kunstmessen und in Galerien gehandelt und seit einigen Jahren hat auch die Fotografie einen festen Platz auf dem Kunstmarkt gefunden. Dazu beigetragen hat auch Lumas, die vor einigen Jahren mit Ihrem Konzept f&uuml;r bezahlbare Fotokunst frischen Wind in den Markt der Fotografie brachten. Lumas &quot;m&ouml;chte, dass sich jeder hochwertige k&uuml;nstlerische Fotografien in musealer Qualit&auml;t leisten kann - und das selbst in gr&ouml;&szlig;eren Formaten&quot;. Handsignierte Werke sind schon ab 120&euro; zu haben, bei &quot;Open Editions&quot; sogar schon ab 60&euro;. Das ist f&uuml;r K&auml;ufer sehr g&uuml;nstig und bietet f&uuml;r den Fotok&uuml;nstler den Zugang zum Massenmarkt. <br />
<br />
Neben Lumas sind in den letzten Jahren vermehrt Online Initiativen zur Vermarktung von Kunst entstanden. Zumindest bisher aber konnte sich keine so richtig durchsetzen. International gibt es zum Beispiel Artspace.com, Oricura.com und Artworks24.com, in Deutschland sind Artflash.de und Auctionata.com entstanden.<br />
<br />
Mit Amazon Art hat jetzt ein Anbieter den Markt betreten, der eine ungeheure Reichweite und somit einen gro&szlig;en Wettbewerbsvorteil hat. Mit &uuml;ber 40.000 Werken und tausenden K&uuml;nstlern ist jetzt der online Marktplatz f&uuml;r Kunst gestartet. Interessant daran ist die Selektion der Kunstwerke. Nach dem Amazon Prinzip wird von Amazon nur die Plattform angeboten und die Kunstwerke werden von weltweit etlichen Galerien eingestellt. Das garantiert neben einer gewissen Qualit&auml;t auch eine einfache Vergleichbarkeit der Preise. Nat&uuml;rlich ist das Preissegment auf dem Niveau von Galerien, aber das ist ja auch im Interesse des K&uuml;nstlers. Somit hilft Amazon Art gerade auch der Fotokunst und den Fotok&uuml;nstlern, einen gr&ouml;&szlig;eren Markt zu erreichen.<br />
<br />
Auch wenn Amazon Art alles andere als chic ist, wird es sicher eine ernst zu nehmende Handelsplattform f&uuml;r Kunst und nat&uuml;rlich auch die Fotokunst sein. So kann man derzeit genauso ein diamantenbesetztes Bild von Damien Hirst f&uuml;r 500.000$ kaufen, wie einen Monet f&uuml;r 2.5 mio$. Teuerster Fotoabzug ist mit 120.000$ derzeit der Marlboro Mann vom D&uuml;sseldorfer Fotografen Dieter Blum. Auch Fotografien von Henri Cartier-Bresson, David LaChapelle, Horst P. Horst und Frank Horvat werden f&uuml;r einige tausend $ genauso angeboten, wie kleine Polaroidbilder von eher unbekannteren Fotografen f&uuml;r unter 100$.<br />
<br />
Bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt aber alleine die Tatsache, dass aus einige gr&ouml;&szlig;ere Galeristen mit dabei sind, l&auml;sst auf mehr hoffen.<br />
<br />
Spa&szlig; an der neuen Seite haben zumindest derzeit etliche, die Kommentare wie diese abgeben:  &quot;It's a beautiful painting, and I'm glad I purchased it. The only problem I have is that I couldn't figure out where to hang it. Every other day, I ring my bell and wait for my butler to come. &quot;Jeeves, can you please move the Monet to the solarium?&quot; &quot;Jeeves, can you please move the Monet to the library? No, not that library. The one on the third floor.&quot; It's a small painting, so finding a space where it can be showcased is difficult.&quot;<br />
<br />
Amazon Art findet man &uuml;ber die Amazon Seite oder direkt hier: <a href="http://www.amazon.com/b/?node=6685269011" target="_blank">http://www.amazon.com/b/?node=6685269011</a><br />
<br />
<br />
Bild: &copy; <a href="http://www.veer.com" target="_blank">AndreaA - veer.com</a>    ]]>
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    <title>Moving images - nie zuvor waren sich Fotografie und Film so nah
</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/moving-images-nie-zuvor-waren-sich-fotografie-und-film-so-nah</link>
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    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/adf_logo.jpg" width="550" height="309" alt="" /><br />
<br />
Der adf entstand vor &uuml;ber 10 Jahren&nbsp;aus der Idee, einen Verein zur F&ouml;rderung der digitalen Fotografie zu gr&uuml;nden. Gef&uuml;hrt wird er von Dr. Martin Knapp und Thomas Gerwers, den gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Gesellschaftern der GFW Photo Publishing GmbH, die unter anderem die Zeitschriften Fotohits und Profifoto herausgeben.<br />
<br />
Im September veranstaltet der adf nun ein Symposium mit dem Thema &quot;Moving Images&quot; und l&auml;dt alle Interessierten dazu ein.&nbsp;An zwei Tagen wird es im Kongresszentrum der Messe K&ouml;ln verschiedene Vortr&auml;ge und Diskussionen geben, wie sich die Fotografie weiterentwickelt und welche M&ouml;glichkeiten ein Fotograf hat, den Bereich Film mit anzubieten. Eine&nbsp;begleitende Produktausstellung rundet das Symposium ab.<br />
<br />
Da die Fotografie immer st&auml;rker mit dem Film verschmilzt, sollte sich jeder Fotograf fragen, ob er in seinem jeweiligen Arbeitsbereich auch Filme mit anbieten kann. Denn schon heute lassen sich sogar ambitionierte Projekte mit DSLRs relativ einfach und g&uuml;nstig umsetzen. Derzeit sind viele noch z&ouml;gerlich und Fotografen wie Filmer halten oft an ihren angestammten Arbeitsbereichen fest. Aber im Amateurbereich zeigt sich schon heute, dass Fotografie und Film eng beieinander liegen und es nur eine Frage der Zeit ist, bis erwartet wird, dass ein Fotograf auch einfache Filme schneiden kann, genauso wie ein Filmer einfache Fotos liefern wird (wie es heute ja schon im Reportagebereich &uuml;blich ist).&nbsp;<br />
<br />
Neben Canon, dem Hauptsponsor des adf Imaging Symposiums 2013, werden Datacolor, EIZO, HENSEL-VISIT mStore - Apple Premium Reseller, Olympus, Panasonic und Walimex ihre neuesten Produkte pr&auml;sentieren. Die Ausstellung ist ganzt&auml;gig, auch w&auml;hrend der Vortr&auml;ge, ge&ouml;ffnet.<br />
<br />
Referenten sind:<br />
Richard Walch,&nbsp;<br />
Marie Schuller,&nbsp;<br />
Michael Claushallmann,<br />
Rebekka Strau&szlig; und<br />
Kathryn Ferguson&nbsp;<br />
<br />
Eine &Uuml;bersicht &uuml;ber das Programm findet man auch auf den Seiten des <a href="http://www.adf.de/events/moving-images/ueberblick/" target="_blank">adf</a>.&nbsp;<br />
<br />
Das adf Imaging Symposium 2013 &bdquo;Moving Images&ldquo; findet am 24./25. September 2013 im 4. OG des Congress Center Ost, K&ouml;lnmesse statt.<br />
<br />
Zu den Mitgliedern z&auml;hlen derzeit der Arbeitskreis Werbe-, Mode-, Industriefotografie (AWI), der Centralverband der Deutschen Berufsphotographen (CV), der Verband art &amp; professional photographers international (APPI), der Verband der F&uuml;hrungskr&auml;fte der Druckindustrie (FDI) sowie die Technical Image Press Association (TIPA). sowie der &raquo;pic&laquo; (Professional Imagers Club).<br />
Laut Satzung f&ouml;rdert der Verein die digitale Fotografie und Bildverarbeitung durch Seminare, Veranstaltungen sowie mit der Durchf&uuml;hrung von Tests und Untersuchungen von Produkten.<br />
<br />
<br />
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    <title>Dresdner Stipendium für Fotografie - Bewerbung noch bis 15.8. möglich</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/dresdner-stipendium-fuer-fotografie-bewerbung-noch-bis-15-8-moeglich</link>
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    <![CDATA[
      <img width="550" height="309" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/dresdner(2).jpg" /><br />
<br />
Noch bis zum 15. August kann man sich f&uuml;r das&nbsp;Dresdner Stipendium f&uuml;r Fotografie&nbsp;der Stiftung Kunst &amp; Kultur der Osts&auml;chsischen Sparkasse Dresden bewerben.<br />
<br />
Dem Gewinner winkt eine freie Unterkunft f&uuml;r 3 Monate sowie eine F&ouml;rderung von 1000&euro; im Monat und 1000&euro; f&uuml;r Materialkosten.<br />
<br />
Es richtet sich an alle, die selbst&auml;ndig oder hauptberuflich als Fotograf/in arbeiten oder einen k&uuml;nstlerischen Studienabschluss besitzen, mindestens eine &ouml;ffentliche Personalausstellung bzw. eigene Publikation mit fotografischen Arbeiten nachweisen k&ouml;nnen und ihren Lebensmittelpunkt nicht in Dresden haben.<br />
<br />
Mit dem Stipendium werden k&uuml;nstlerische oder dokumentarische Projekte gef&ouml;rdert. Dabei soll die fotografische Auseinandersetzung mit der Stadt Dresden eine zentrale Rolle spielen.&nbsp;<br />
<br />
Die als Ergebnis des Stipendiums entstandenen Arbeiten sollen durch eine Ausstellung der Technischen Sammlungen Dresden einer breiten &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich gemacht werden.<br />
<br />
Zeitraum: M&auml;rz bis Mai 2014<br />
Bewerbungsfrist (Posteingang): 15. August 2013<br />
Weitere Informationen unter: <a target="_blank" href="http://www.tsd.de">www.tsd.de<br />
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    <title>Die Renaissance der Dunkelkammer - es gibt wieder Starterkits fürs Labor!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-renaissance-der-dunkelkammer-es-gibt-wieder-starterkits-fuers-labor</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="205" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/fotoimpex(1).jpg" alt="" /><br />
<br />
Wie lange ist es her, dass man als Berufsfotograf zuletzt in der Dunkelkammer stand? Und wann hat man sich dann entschlossen, all das Jobo Zeug, die ATL und die Colenta Duchlaufentwicklungsmaschine dem Sperrm&uuml;ll zu &uuml;bereignen, da niemand so etwas noch haben wollte? Sicher d&uuml;rfte das bei den meisten schon vor 5-10 Jahren passiert sein.<br />
<br />
Umso sch&ouml;ner war vor einigen Tagen die Pressemeldung, dass fotoimpex jetzt ein Starterkit f&uuml;r die analoge Filmentwicklung und das Herstellen von Abz&uuml;gen vertreibt, da die Nachfrage nach Laborarbeit scheinbar st&auml;ndig steigt.&nbsp;<br />
<br />
Analog ist wieder in und in dem Kit ist sogar ein &Uuml;bungsfilm mit dabei, um das Einlegen zu trainieren ;-) Wo fr&uuml;her die Laborarbeit oft nerviger Alltag war, ist es mittlerweile f&uuml;r viele Amateure einfach spannend und etwas ganz besonderes, einen Film selber zu entwickeln.<br />
<br />
Sch&ouml;n war die Zeit, wo man sich Gedanken machen musste, ob man den Film pusht oder pullt und ob die Chemie nicht doch schon langsam verbraucht ist...<br />
<br />
Mehr zum Starterkit auf <a href="http://fotoimpex.de/" target="_blank">fotoimpex</a> oder auf <a href="http://www.adox.de/" target="_blank">adox</a><br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-renaissance-der-dunkelkammer-es-gibt-wieder-starterkits-fuers-labor</guid>
  </item>
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    <title>Ein Stipendium und der Preis für Technikfotografie - dotiert mit je 5000 Euro</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ein-stipendium-und-der-preis-fuer-technikfotografie-dotiert-mit-je-5000-euro</link>
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    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Andreas%20Meichsner_04.jpg" width="0" height="0" alt="" /><img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Andreas%20Meichsner_04.jpg" width="550" height="413" alt="" /><br />
<br />
&quot;Technische Inhalte buchst&auml;blich auf den Punkt zu bringen, f&ouml;rdert Akzeptanz und st&auml;rkt die Qualit&auml;t der journalistischen Auseinandersetzung mit Technik und Innovation&quot; Das ist die Motivation, die hinter dem Wettbewerb steht.<br />
<br />
Seit 2005 verleiht die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften den Preis f&uuml;r Technikfotografie und vergibt 2013 auch wieder ein Fotostipendium.<br />
Gefragt sind inhaltlich pr&auml;zise, allgemein verst&auml;ndliche und nat&uuml;rlich fotografisch &auml;sthetische Auseinandersetzungen mit dem Thema Technik. <br />
Bedingung bei Bildeinreichungen ist, dass die eingereichten Bilder oder Serien zwischen dem 1.4.12 und dem 5.8.13 entstanden sind.&nbsp;F&uuml;r das Fotostipendium muss man ein Expos&eacute; des geplanten Projektes einreichen.&nbsp;Beide Preise sind mit 5.000 Euro dotiert.<br />
<br />
Einsendeschluss ist der 5. August 2013<br />
<br />
Mehr zum Fotowettbewerb sowie die Teilnahmebedingungen findet man hier:&nbsp;<a href="http://www.journalistenpreis-punkt.de/" target="_blank">punkt<br />
</a><br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Andreas%20Meichsner_03.jpg" width="550" height="413" alt="" /><br />
<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Andreas%20Meichsner.jpg" width="550" height="364" alt="" /><br />
<br />
alle Bilder <a href="http://www.andreasmeichsner.de/" target="_blank">Andreas Meichsner</a> (Preistr&auml;ger Kategorie Foto 2012)<br />
<br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ein-stipendium-und-der-preis-fuer-technikfotografie-dotiert-mit-je-5000-euro</guid>
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  <item>
    <title>Hasselblads Kompaktkamera Stellar: rund 20 mio Pixel und ein schickes Design</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/hasselblads-kompaktkamera-stellar-rund-20-mio-pixel-und-ein-schickes-design</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Hasselblad%20Stellar_1.jpg" width="550" height="411" alt="" /><br />
<br />
Nach der Lunar hat Hasselblad nun mit Stellar eine Kompaktkamera vorgestellt, die ebenfalls aus der Kooperation mit Sony hervorgegangen ist. Mit &uuml;ber 20 mio Pixeln, einem ordentlichen Zoom und Full HD kann sich die Kamera durchaus sehen lassen. Mit dabei ist wie bei der Lunar wieder der aus sechs verschiedenen H&ouml;lzern (und Kohlefaser) w&auml;hlbare Griff.&nbsp;<br />
<br />
Mit einem Preis von rund 1500&euro; ist die Stellar durchaus kein Schn&auml;ppchen, sieht aber nat&uuml;rlich weit besser aus als die Sony RX100 f&uuml;r rund 550&euro;, auf deren Grundlage die Stellar entstanden sein d&uuml;rfte. &Auml;hnlich wie bei der Lunar, die weitgehend baugleich mit der Sony NEX-7 ist, hat Hasselblad wohl wieder um eine Sonykamera ein schickes Geh&auml;use gebaut.<br />
<br />
Somit wird die Stellar vor allem bei dejenigen punkten, die viel Wert auf das Aussehen der Kamera legen und weniger auf einen g&uuml;nstigen Preis oder technische Neuheiten.<br />
<br />
Hasselblad sagt dazu: &quot;Die Kamera soll sowohl enthusiastische Amateure als auch jene K&auml;ufer begeistern, die sich keine Gedanken um Blendenwerte und Brennweiten machen und dennoch herausragende Fotos und hochwertige Videos aufnehmen m&ouml;chten.<br />
Die Stellar eignet sich f&uuml;r absolute Fotografieneulinge, erlaubt aber auch die manuelle Kontrolle &uuml;ber die einzelnen Funktionen der Kamera. Nach dem Kauf erhalten Sie die Kamera zusammen mit einer Handschlaufe aus naturgegerbtem italienischem Leder in einer edel und auserlesen anmutenden Schmuckschatulle.&ldquo;<br />
<br />
mehr zur Kamera auf:&nbsp;<a href="http://www.hasselblad-stellar.com" target="_blank">hasselblad-stellar.com</a><br />
<br />
<br />
die wichtigsten technischen Daten:<br />
<br />
&bull; 13,2 mm &times; 8,8 mm (Typ 1,0) Exmor CMOS-Sensor<br />
&bull; Gesamtpixelzahl: ca. 20,9 Megapixel<br />
&bull; Carl Zeiss Vario-Sonnar T* 3,6&times;-Zoomobjektiv f = 10,4 mm &ndash; 37,1 mm (28 mm &ndash; 100 mm (35 mmFilm- Entsprechung)) F1,8 (W) &ndash; F4,9 (T) <br />
&bull; Automatische Belichtung, Blendenpriorit&auml;t, Verschlusszeitpriorit&auml;t, Manuelle Belichtung, Szenenwahl (13 Modi)<br />
Wei&szlig;abgleich<br />
<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Hasselblad%20Stellar_2.jpg" width="550" height="411" alt="" /><br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Hasselblad%20Stellar_3.jpg" width="550" height="305" alt="" /><br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/hasselblads-kompaktkamera-stellar-rund-20-mio-pixel-und-ein-schickes-design</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Lytro Lichtfeldfotografie - die Zukunft der Fotografie?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/lytro-lichtfeldfotografie-die-zukunft-der-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/lytro2.jpg" width="550" height="275" alt="" /><br />
<br />
Ein kleiner, zweifarbiger Quader, gerade einmal 4 &times; 4 cm breit und rund 11 cm lang soll erneut f&uuml;r un&uuml;berwindbar gehaltene Grenzen der Fotografie sprengen. Die Rede ist von der Lytro Lichtfeldkamera, die eine v&ouml;llig neue Art der Fotografie und Bildnutzung erm&ouml;glicht. Sie macht das Fokussieren vor der Aufnahme &uuml;berfl&uuml;ssig.<br />
<br />
Als Ren Ng das fertige Foto, das er von der kleinen Tochter seiner Freunde gemacht hatte, betrachtete, war er mit dem Ergebnis unzufrieden. &bdquo;Ich h&auml;tte die Sch&auml;rfe lieber auf die Augen gelegt statt &ndash; wie tats&auml;chlich im Foto &ndash; etwas weiter hinten&ldquo;, erinnert sich der Gr&uuml;nder und CEO des kalifornischen Unternehmens Lytro an einen der ersten Anst&ouml;&szlig;e zur Entwicklung einer Lichtfeldkamera f&uuml;r breite Verbraucherschichten. &bdquo;Von meinen Studien der Lichtfeldfotografie an der Stanford University wusste ich, dass eine nachtr&auml;gliche Korrektur der Sch&auml;rfe bei Lichtfeldaufnahmen m&ouml;glich ist.&ldquo; Allerdings war dies den Forschern dort bisher nur unter Laborbedingungen mithilfe von Hunderten zusammengeschalteter Kameras gelungen. Der Verdienst von Dr. Ren Ng ist es nun, das Prinzip dieser aufw&auml;ndigen Versuchsanordnung so zu verkleinern, das es sich in einem kompakten Kamerageh&auml;use unterbringen l&auml;sst.<br />
<br />
Das ist ihm mit der neuen Lytro Kamera perfekt gelungen. Mit ihr lassen sich sogenannte Lichtfeldbilder einer Szene aufzeichnen, in denen der Fotograf oder Betrachter sp&auml;ter auf dem Monitor der Kamera oder auf dem Display eines Tablets, Smartphones beziehungsweise PCs die gew&uuml;nschte Sch&auml;rfenebene im Nachhinein festlegen kann.<br />
Basis f&uuml;r die in der Lytro Kamera eingesetzte Lichtfeldtechnik ist die mehrfach ausgezeichnete Dissertation von Dr. Ren Ng. Sie lieferte den theoretischen Hintergrund f&uuml;r die folgende Entwicklung dieser ungew&ouml;hnlichen Kamera, die es nicht nur erlaubt, die Sch&auml;rfe eines Fotos nach der Aufnahme festzulegen, sondern es gleichzeitig erm&ouml;glicht, von der 2D-Bildansicht auf 3D zu wechseln oder auch beim Betrachten eines Bildes eine Ver&auml;nderung der Perspektive vorzunehmen.<br />
<br />
Bei der Aufzeichnung von Lichtfeldern werden nicht nur, wie bei konventionellen Kameras &uuml;blich, Helligkeit und Farbe einzelner Bildpunkte erfasst, sondern auch die Richtung der Lichtstrahlen, die auf ein Pixel treffen. Damit wird es m&ouml;glich, jeden einzelnen Punkt im Raum des anvisierten Motivausschnittes zu definieren. Deshalb ist in der Lichtfeldfotografie nicht mehr von Megapixeln die Rede, sondern von sogenannten Megarays, sprich Megastrahlen. Um die Richtung der durch das Objektiv auf den Sensor fallenden Lichtstrahlen feststellen zu k&ouml;nnen, verwendet die Lytro Kamera eine kleine optische Glasplatte vor dem Sensor, auf der ein speziell angeordnetes Muster mit Mikrolinsen angebracht wurde.<br />
<br />
Die so gesammelten Daten einer Szene beschreiben deutlich mehr Eigenschaften eines Motivs als konventionelle Kameras, bei denen die Richtungsinformationen der einfallenden Lichtstrahlen komplett verloren gehen. Um diese zus&auml;tzlichen Bildinformationen nutzen zu k&ouml;nnen, wurde f&uuml;r die Lytro Lichtfeldkamera eine v&ouml;llig neue Bildverarbeitungssoftware entwickelt. Dieser kommt in der Lichtfeldfotografie, die insgesamt mehr auf Software und die von ihr verwendeten Algorithmen basiert als auf Hardware-Komponenten, eine ganz besondere Bedeutung zu. Hier steckt auch das gr&ouml;&szlig;te Potenzial f&uuml;r weitere Entwicklungen der Lichtfeldfotografie. Wichtige M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Zukunft sieht Dr. Ren Ng beispielsweise in der Schnelligkeit der Erfassung und Verarbeitung der Daten, in der Optimierung von Aufnahmen bei wenig Licht.<br />
<br />
Die speziellen Anforderungen der Lichtfeldtechnik f&uuml;hrten auch zu dem ungew&ouml;hnlichen Design sowie der neuartigen Bedienerf&uuml;hrung der Lytro Kamera. Aber auch bei den M&ouml;glichkeiten der Nutzung der Aufnahmen st&ouml;&szlig;t die Lichtfeldfotografie in neue Dimensionen vor. Nicht nur der Fotograf, auch der Betrachter kann die Bilder interaktiv erforschen, die Sch&auml;rfe ver&auml;ndern und mit der Perspektive experimentieren. Die im Hintergrund arbeitende Software ist in den Aufnahmen implementiert und muss nicht extra installiert werden. Dr. Ren Ng spricht von Living Pictures, die jedem Betrachter eine andere, neue Geschichte erz&auml;hlen k&ouml;nnen.<br />
Die Lytro Kamera ist das erste Lichtfeldaufzeichnungsger&auml;t f&uuml;r den Consumer-Markt. Sie wiegt gerade einmal 214 g und ist mit einem 8-fach Zoomobjektiv mit einer Lichtst&auml;rke von 1:2 &uuml;ber den gesamten Brennweitenbereich ausgestattet. Die Bedienung erfolgt &uuml;ber nur zwei Schalter f&uuml;r An- und Ausschalten der Kamera beziehungswese f&uuml;r die Ausl&ouml;sung. Alle anderen Einstellungen werden &uuml;ber den Touchscreen-Monitor vorgenommen.<br />
<br />
Als erster Schritt in eine &bdquo;fokusfreie&ldquo; Fotografie verf&uuml;gt die Lichtfeldfotografie &uuml;ber ein gewaltiges Entwicklungspotenzial, das bis hin zu v&ouml;llig neuen Aufnahme- und Ausgabem&ouml;glichkeiten reicht. Die interaktiv am Bildschirm nutzbaren Living Pictures sind nur ein Anfang. 3D-Prints auf Lenticular Medien oder sogar die Ausgabe von dreidimensionalen Skulpturen und Plastiken &uuml;ber neuartige 3D-Drucker sind weitere Zukunftsvisionen der Verfechter und Vorreiter dieser revolution&auml;ren Aufnahmetechnik.<br />
<br />
Sicher wird es noch einige Zeit dauern, aber sollte es gelingen die Qualit&auml;t erheblich zu steigern, steht einer weiteren Revolution in der Fotografie nichts im Weg. Alleine schon die Sch&auml;rfe nachtr&auml;glich legen zu k&ouml;nnen ist einfach ein unwiderstehliches Angebot f&uuml;r jeden Fotografen.<br />
<br />
<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/lytro1.jpg" width="550" height="274" alt="" /><br type="_moz" />
<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Lytro%20Stacked.jpg" width="550" height="431" alt="" /><br />
<br />
Bilder: &nbsp;New York by Eric Cheng -&nbsp;<a href="https://www.lytro.com/" target="_blank">Lytro<br />
</a>Bilder:&nbsp;The kiss (by Topher Martini) -&nbsp;<a href="https://www.lytro.com/" target="_blank">Lytro<br />
Quelle: </a><a href="http://www.prophoto-online.de/digitalfotografie" target="_blank">prophoto-online<br />
</a>    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/lytro-lichtfeldfotografie-die-zukunft-der-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Als Fotograf kurz vor der Selbstständigkeit? Feedback bei S&amp;F holen!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/als-fotograf-kurz-vor-der-selbststaendigkeit-feedback-bei-sundf-holen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="393" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/portfolio-fotograf.jpg" /><br />
<br />
Eine tolle Sache f&uuml;r alle Fotografen, die sich gerade selbstst&auml;ndig machen wollen und noch am Portfolio arbeiten: Scholz &amp; Friends bietet in Hamburg Mappenchecks an, bei denen man sich schon vor dem ersten Agenturtermin ein Feedback holen kann.<br />
<br />
Im englischsprachigen Raum sind diese Mappensichtungen f&uuml;r den Nachwuchs schon lange &uuml;blich und mit S&amp;F bietet jetzt auch eine deutsche Agentur&nbsp;&ldquo;Book-Crits&rdquo; an.<br />
<br />
Einfach unter <a href="javascript:void(location.href='mailto:'+String.fromCharCode(98,111,111,107,99,114,105,116,64,115,45,102,46,99,111,109)+'?')">bookcrit@s-f.com</a>&nbsp;um ein Vorstellungsgespr&auml;ch bitten, mit der Mappe hingehen, und in einem pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch bekommt man Feedback und Tipps f&uuml;r die Pr&auml;sentation der Arbeiten.<br />
<br />
Eine super M&ouml;glichkeit, um fr&uuml;hzeitig erste Kontakte zu kn&uuml;pfen und vor allem auch um seinen eigenen Wert und den der Arbeiten besser einsch&auml;tzen zu k&ouml;nnen. Sollte man sich als Fotograf, wenn man f&uuml;r Agenturen in der Werbung arbeiten m&ouml;chte, sicher nicht entgehen lassen!<br />
<br />
Wer zudem einmal nachrechnen m&ouml;chte, wie hoch der eigene Tagessatz als Fotograf sein muss, um &uuml;ber die Runden zu kommen, dem sei unser kostenloser <a target="_blank" href="http://www.berufsfotografen.com/honorarrechner">Tagessatz - Honorarrechner f&uuml;r Fotografen</a> empfohlen.<br />
<br />
Weitere Informationen zum Honorar als Fotograf, zu der Einr&auml;umung von Nutzungsrechten, zu Verb&auml;nden und den Aussichten in der Fotografie findet man auf unser &Uuml;bersichtsseite&nbsp;<a target="_blank" href="https://www.berufsfotografen.com/beruf-fotograf/168">Beruf Fotograf</a>.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/als-fotograf-kurz-vor-der-selbststaendigkeit-feedback-bei-sundf-holen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Dekamired - die Folkwang Uni gibt Einblicke in die Arbeit der Fotografie-Studenten</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/dekamired-die-folkwang-uni-gibt-einblicke-in-die-arbeit-der-fotografie-studenten</link>
    <description>
    <![CDATA[
      &nbsp;<img width="0" height="0" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/dekamired.jpg" /><img width="550" height="402" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/dekamired.jpg" /><br />
<br />
Seit 2011 erscheint die gro&szlig;formatige Zeitung des Fachbereiches Fotografie zweimal j&auml;hrlich im Semestertakt. Neben der Vorstellung der aktuellen Arbeiten der Studierenden gibt es Interviews wie in der letzten Ausgabe mit Stephan Erfurt, dem Gr&uuml;nder und Direktor von <a target="_blank" href="http://www.co-berlin.info/de/">C/O Berlin</a> und die Vorstellung von Fotoausstellungen in der <a target="_blank" href="https://galerie52.folkwang-uni.de/">Galerie 52</a>.<br />
<br />
Die Zeitung hat zwar nur eine Auflage von 2000 St&uuml;ck, aber dennoch ist es sehr interessant, einen Einblick in die gr&ouml;&szlig;tenteils k&uuml;nstlerischen Arbeiten der Studierenden zu erhalten. Gerade die inhaltliches Auseinandersetzung mit einem Thema und das konzeptionelle Herangehen an die Fotografie ist sch&ouml;n zu sehen.<br />
<br />
Sicherlich ist die Zeitung auch eine gute Au&szlig;enwerbung f&uuml;r die Folkwang Uni und sch&ouml;n gestaltet ist sie obendrein. Zu bestellen ist die Ausgabe unter diesem Link: <a target="_blank" href="http://dekamired.folkwang-uni.de/dekamired-bestellen/">Dekamired Bestellung</a><br />
Mehr &uuml;ber den Studiengang Fotografie und die Zeitung dekamired liest man <a target="_blank" href="http://dekamired.folkwang-uni.de/vorwort-4/">auf dem Blog</a> oder <a target="_blank" href="http://www.folkwang-uni.de/">auf der Seite der Uni.</a><br />
<br />
Das Foto zeigt eine Seite der Zeitung Dekamired mit Arbeiten von Sungeun Claire Choi, Andrea Becker-Weimann, Lilli Wimmer, Caspar S&auml;nger und Maurice Kaufmann, die in der Galerie52 ausgestellt wurden.<br />
<br />
Bleibt noch die Frage nach dem Namen Dekamired.<br />
Der Miredwert gibt in der Fotografie die Verschiebung der Farbtemperatur an. Dass man ihn erfunden hat, liegt daran, dass ein Unterschied zwischen 6000 und 6100 Kelvin kaum zu sehen ist und einer zwischen 2900 und 3000 Kelvin sehr deutlich. Je niedriger die Farbtemperatur, desto deutlicher wir der Farbunterschied f&uuml;rs Auge. Mit dem Miredwert kann man nun die Fabverschiebung verst&auml;ndlicher und einfacher in Zahlen ausdr&uuml;cken.<br />
Ein Dekamired ist somit 10 Mired. Mehr dazu auf <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mired">wikipedia</a>.<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/dekamired-die-folkwang-uni-gibt-einblicke-in-die-arbeit-der-fotografie-studenten</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Noch bis zum 31.8.2013 mitmachen - der mit 25.000€ dotierte Felix Schoeller Photo Award 2013</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/noch-bis-zum-31-8-2013-mitmachen-der-mit-25-000-dotierte-felix-schoeller-photo-award-2013</link>
    <description>
    <![CDATA[
      &nbsp;<img width="550" height="96" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/schoeller_artikel_2.jpg" /><br />
<br />
Noch bis zum 31.8. kann man&nbsp;beim ersten Felix Schoeller Photo Award&nbsp;mitmachen und es lohnt sich. Denn in f&uuml;nf Kategorien werden jeweils 2.000&euro; Preisgeld vergeben und der Gesamtsieger erh&auml;lt sogar 10.000&euro; als Gewinnsumme.<br />
Zus&auml;tzlich gibt es noch einen Nachwuchf&ouml;rderspreis f&uuml;r alle in der Ausbildung, im Fotostudium oder im Praktikum befindlichen angehenden Fotografen. Dieser wird in H&ouml;he von 5.000&euro; als Sachpreis vergeben. Der Gewinner kann den Gutschein in einer der Calumet Filialen einl&ouml;sen.<br />
<br />
Einsendungen sind per Upload in folgenden Kategorien m&ouml;glich:<br />
<br />
&bull; Portr&auml;t, Landschaft<br />
&bull; Natur, Architektur<br />
&bull; Industrie, Foto-Journalismus<br />
&bull; Editorial, Freie / konzeptionelle Fotografie sowie<br />
&bull; Beste Nachwuchsarbeit<br />
<br />
Die Jury besteht neben Michael Dannenmannaus Ellen Dietrich, Ressortleiterin Foto der Wochenzeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo;,  Werner Lippert, NRWs bedeutender Ausstellungsmacher, Thomas Gerwers, Mitherausgeber und Chefredakteur von &bdquo;ProfiFoto&ldquo; sowie J&ouml;rg Winde, Fotograf und Lehrender an der FH Dortmund.<br />
<br />
Die Preisverleihung wird dann im Oktober in Osnabr&uuml;ck stattfinden. Es wird eine Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum / Felix Nussbaum Haus geben, bei der die Bilder der Sieger und die der Nominierten f&uuml;r ca. sechs Wochen im Museums zu sehen sein werden.<br />
<br />
Mehr zum Award, die Teilnahmebedingungen und alle Informationen findet man unter:&nbsp;<a target="_blank" href="http://www.felix-schoeller-photoaward.com">felix schoeller photoaward</a> <br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/noch-bis-zum-31-8-2013-mitmachen-der-mit-25-000-dotierte-felix-schoeller-photo-award-2013</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die neuen Räume von C/O Berlin - die erste Fotoausstellung über die Historie des Gebäudes</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-neuen-raeume-von-c-o-berlin-die-erste-fotoausstellung-ueber-die-historie-des-gebaeudes</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="203" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/eroeffnung.jpg" /><br />
<br />
Nach etlichen Jahren im wundersch&ouml;nen, alten Postfuhramt in Mitte hat das C/O Berlin jetzt eine feste Bleibe gefunden. Die n&auml;chsten 16 Jahre l&auml;uft der neue Mietvertrag im geschichtstr&auml;chtigen Amerikahaus am Bahnhof Zoo, dass jetzt erst noch f&uuml;r einige Zeit umgebaut werden muss.&nbsp;<br />
Sch&ouml;n auch, dass sich dann zwei gr&ouml;&szlig;ere Galerien f&uuml;r Fotografie in Laufweite voneinander befinden, denn das Haupthaus von Camera Work ist quasi um die Ecke. Man k&ouml;nnte fast meinen, dass die beiden Galerien die N&auml;he zueinander suchen.&nbsp;Camera Work hatte ja 2012 eine Dependance in der ehemaligen j&uuml;dischen M&auml;dchenschule Berlin er&ouml;ffnet, in direkter N&auml;he zu C/O Berlin.<br />
<br />
Aber zur&uuml;ck zu C/O Berlin: Vor dem neuen Domizil wird jetzt in &uuml;ber 100 Fotografien die Geschichte des Amerika Hauses gezeigt. Eine rund um die Uhr zug&auml;ngliche Open Air Ausstellung mit Schautafeln und historischen Bildern, die noch bis zum 15. September&nbsp;die turbulente Geschichte des Geb&auml;udes zeigen.<br />
<br />
Erbaut vom Berliner Architekten Bruno Grimmek in den 1950er Jahren beherbergte das&nbsp;Amerika Haus zuerst eine Bibliothek mit Schwerpunkt auf amerikanischer Literatur&nbsp;und wandelte sich dann&nbsp;immer mehr in eine Art Bildungs- und Kulturzentrum mit dem Fokus Amerika. Seit 2001 war es stark gesichert und verschloss sich immer mehr der &Ouml;ffentlichkeit. Umso sch&ouml;ner, dass es ab 2014 wieder zug&auml;nglich ist und es auch wieder Ausstellungen zu sehen geben wird. Schon Lyonel Feininger, Robert Rauschenberg und Gordon Parks stellten hier ihre Werke aus.<br />
<br />
Die jetzt er&ouml;ffnete Fotoausstellung &quot;Bourgeoisie, Swing und Molotow-Cocktails&quot;&nbsp;wurde von C/O Berlin initiiert und von Dr. Hans Georg Hiller von Gaertringen kuratiert.<br />
<br />
Das Amerika Haus im Wandel der Zeit<br />
Hardenbergstra&szlig;e 22&ndash;24 in Berlin-Charlottenburg <br />
Ausstellung 13. Juli bis 15. September 2013<br />
Webseite <a target="_blank" href="http://www.co-berlin.info/de/">C/O Berlin</a><br />
<br />
<br />
<img width="0" height="0" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/eroeffnung.jpg" /><br />
<img width="550" height="400" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/plakat.jpg" /><br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-neuen-raeume-von-c-o-berlin-die-erste-fotoausstellung-ueber-die-historie-des-gebaeudes</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Unterwegs als Fotograf, zahlt die Kameraversicherung bei Trickdiebstahl?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/unterwegs-als-fotograf-zahlt-die-kameraversicherung-bei-trickdiebstahl</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <iframe width="550" height="308" src="//www.youtube.com/embed/4YWaloz-Duw?" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe>  <br />
<br />
Wenn man als Fotograf alleine unterwegs ist, trifft man immer wieder Menschen, die neugierig sind was man da so macht, die die&nbsp;Kamera sehen wollen, die Fragen stellen oder einfach nur zuschauen. Das ist oft nett, aber man sollte in solchen Momenten mehr als aufmerksam sein. Denn immer wenn die Technik teuer aussieht, zieht es unweigerlich Diebe an. Je mehr man sich alleine drau&szlig;en bewegt und je professioneller und teurer das Equipment aussieht, umso h&auml;ufiger kommt es auch zu Diebst&auml;hlen.<br />
<br />
Einige journalistisch arbeitende Fotografen bekleben deshalb einfach die Kamera mit Gaffer-Tape. Nach einigen Tagen sieht das so abgeschrubbelt und alt aus, dass sich niemand mehr f&uuml;r die Kamera interessiert.<br />
<br />
Aber wie sieht es jetzt mit einem Trickdiebstahl aus wie in dem Video, zahlt da die Versicherung und falls ja, wie viel?&nbsp;Wir haben bei einem der erfahrensten Kameraversicherer f&uuml;r professionelle Berufsfotografen in Deutschland nachgefragt: Bei Andreas Matthiessen von <a target="_blank" href="http://www.kameraversicherung.de">kameraversicherung.de</a>.<br />
<br />
<br />
BF: Herr Matthiessen, in dem Video sieht man einen Trickdiebstahl durch mehrere Personen. Was hat der Fotograf falsch gemacht?<br />
AM: Grunds&auml;tzlich sollte man nat&uuml;rlich immer die Kamera nur dann sichtbar zeigen, wenn man auch fotografiert. Kulturell gesehen ist es in einem fremden Land&nbsp;aber oft auch nicht leicht einzusch&auml;tzen, ob die Menschen nur freundlich interessiert sind oder einen mit anderen Absichten bedr&auml;ngen. So schnell wie m&ouml;glich das Weite suchen oder lautstark versuchen, eine &Ouml;ffentlichkeit herzustellen, wenn es brenzlig wird, kann manchmal noch einen Schaden abwenden.<br />
Aber einen richtigen Vorwurf kann man dem Fotografen auf Grundlage des Filmes wohl nicht machen.&nbsp;<br />
<br />
BF: Als der Fotograf den Diebstahl bemerkt hat, h&auml;tte er da irgendwie handeln m&uuml;ssen?<br />
AM: Nein, die Versicherung verlangt nat&uuml;rlich nicht, dass sich jmd in Gefahr bringt.<br />
<br />
BF:&nbsp;Wie h&auml;ufig im Jahr kommt es eigentlich&nbsp;zu so einem schnellen Trickdiebstahl, in den mehrere Diebe involviert sind? Man hat den Eindruck, dass der Fotograf keine Chance hatte. Bevor er gemerkt hat, was passiert ist, war es auch schon vorbei.<br />
AM: Das passiert immer wieder, aber weit h&auml;ufiger sind Einbruchdiebst&auml;hle.<br />
<br />
BF: Macht es bei der Versicherung einen Unterschied, ob man Opfer eines Trickdiebstahles oder eines normalen Diebstahls geworden ist?<br />
AM: Eine Versicherung unterteilt meist grob in&nbsp;Einbruchdiebstahl,&nbsp;einfachen Diebstahl (ohne Einbruch), Trickdiebstahl (wie in diesem Fall), Beraubung und r&auml;uberische Erpressung. Da hier keine Bedrohung zu erkennen war, handelt es sich wohl um einen Trickdiebstahl.&nbsp;In den meisten aktuellen Policen gibt es keine Unterscheidung in diesen Punkten.<br />
<br />
BF: Wie sieht es mit der Schadensregulierung in so einem Fall aus, wenn ich eine normale Kameraversicherung bei Ihnen habe, zahlt die das?<br />
AM:&nbsp;Im Rahmen der Allgefahrendeckung der von uns angebotenen Versicherung w&auml;re dieser Diebstahl - so wie ich ihn aus dem kurzen Video gesehen habe - gedeckt gewesen. F&uuml;r eine abschlie&szlig;ende Beurteilung ist das Video nat&uuml;rlich zu kurz.<br />
<br />
&nbsp;BF: Muss ich immer den Selbstbehalt zahlen oder wie ist das geregelt bei einem Trickdiebstahl?<br />
AM: Ob und wie hoch der Selbstbehalt ist, ist in jedem Vertrag separat geregelt. Da gibt es verschiedene Konstellationen, die man in dem abgeschlossenen Vertrag findet. Diese Bedingungen sind nat&uuml;rlich dann f&uuml;r alle Sch&auml;den gleich. Es gibt also keinen Sonderfall bei einem Trickdiebstahl.<br />
<br />
BF:&nbsp;Welcher Versicherungsfall ist eigentlich der h&auml;ufigste: Einbruch, Verlust oder Trickdiebstahl?&nbsp;<br />
AM: Der h&auml;ufigste Schaden ist definitiv Einbruchdiebstahl in Fotostudios und Autos. Bei Autos ist unter anderem zu beachten, dass es abgeschlossen sein muss und die Technik nicht grob fahrl&auml;ssig sichtbar im Innenraum liegen darf. Grunds&auml;tzlich gilt unsere angebotene Kameraversicherung auch nachts und in Leihfahrzeugen.<br />
<br />
BF: Wie sollte man sich als Fotograf verhalten, wenn man bestohlen wurde? Muss man immer erst zur Polizei und wann meldet man den Schadensfall bei der Kameraversicherung?<br />
AM: Egal wo auf der Welt: Der erste Gang sollte die polizeiliche Anzeige sein. Die Angabe der entwendeten Ger&auml;te ist nat&uuml;rlich zwingend erforderlich. Am Besten gleich mit den Seriennummern. Die gehen dann oft gleich mit in die Fahndung und helfen, das Diebesgut zuordnen zu k&ouml;nnen. In den n&auml;chsten Tagen muss der Schaden dann bei uns gemeldet werden.<br />
<br />
BF: Wie lange dauert die Regulierung, wenn der Schadensfall eingetreten ist?<br />
AM: Wenn die Schadensanzeige und die polizeiliche Meldung bei uns eingegangen ist und keine Nachfragen bestehen, wird ein Schaden meist innerhalb von wenigen Tagen reguliert. Wichtig ist dabei auch ein Eigentumsnachweis der gestohlenen Gegenst&auml;nde in Form von zum Beispiel der Rechnung.<br />
<br />
BF: Welcher Wert wird dann eigentlich ersetzt? Der Neuwert oder der Restwert des Fotoequipments?<br />
AM: Ersetzt wird eine Kamera im Neuwert gleicher Art und G&uuml;te. Das hei&szlig;t, wenn ich eine Kamera vor einigen Jahren&nbsp;f&uuml;r 5000&euro; neu gekauft habe, bekomme ich nicht die 5000&euro; ersetzt, sondern den Wert, den die Kamera zum Zeitpunkt des Diebstahls neu kostet. Man bekommt also das Produkt ersetzt und nicht den ehemaligen Kaufpreis.&nbsp;<br />
<br />
BF: Wie verh&auml;lt es sich, wenn die gestohlenen Sachen von einem Kamerarent geliehen waren. Welche Versicherung gilt dann eigentlich?<br />
AM: Meist sind die Leihobjekte &uuml;ber den Rent versichert. Welche Bedingungen da gelten und wie hoch die Selbstbeteiligung ist, kann variieren. Da sollte man immer beim Verleiher vorher nachfragen. Sollte der Rent keine Versicherung haben und der Fotograf hat bei uns eine Kameraversicherung, bieten wir bei den aktuellen Neuvertr&auml;gen im Rahmen der Vorsorgeversicherung einen kostenlosen Zusatzschutz, der in bestimmten Grenzen den Schaden reguliert.<br />
<br />
BF: Was ist, wenn ich auf einem Fotojob bin und am n&auml;chsten Tag die Kamera oder das gestohlene Equipment wieder ben&ouml;tige?<br />
AM: Die bei uns angebotene Kameraversicherung deckt solche Notf&auml;lle nat&uuml;rlich ab, so dass eine Produktion weitergehen kann. Der Fotograf kann sich das Equipment dann kurzfristig mieten.<br />
<br />
BF: Macht eine Kameraversicherung f&uuml;r jeden Fotografen Sinn, oder gibt es bestimmte Einschr&auml;nkungen?<br />
AM: Sicherlich ist das Produkt f&uuml;r jeden Fotografen interessant, wenn sich der&nbsp;Wert seiner Technik im Rahmen eines Kleinwagens oder mehr bewegt und ein Verlust der Technik existenzbedrohende Auswirkungen h&auml;tte.<br />
Einen Verdienstausfall zu erleiden, oder einen Diebstahl selbst bezahlen zu m&uuml;ssen, gerade wenn man bestohlen wurde, geh&ouml;rt sicherlich zu den unangenehemen und zudem auch unn&ouml;tigen Erfahrungen.<br />
<br />
BF: Vielen Dank f&uuml;rs Gespr&auml;ch<br />
<br />
Mehr zu der Versicherung und &uuml;ber Andreas Matthiessen findet man auch auf folgender Seite&nbsp;<a target="_blank" href="http://www.kameraversicherung.de">kameraversicherung.de</a><br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/unterwegs-als-fotograf-zahlt-die-kameraversicherung-bei-trickdiebstahl</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Fotograf Olaf Martens - Das Unperfekte ist ja das Schöne - eine Fotoausstellung nahe Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-olaf-martens-das-unperfekte-ist-ja-das-schoene-eine-fotoausstellung-nahe-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/16%20Olaf%20Martens_Treppenhaus(1).jpg" width="550" height="446" alt="" /><br />
<br />
Fotograf Olaf Martens hat im Laufe seiner Karriere von Akt &uuml;ber Werbung bis hin zu Mode und Architektur in vielen Bereichen gearbeitet und doch ist er sich in einem Punkt treu geblieben. Er&nbsp;sagte einst in diesem <a target="_blank" href="http://www.seenby.de/interview/olaf-martens">Interview auf seen.by</a>:&nbsp;&quot;Seid authentisch! Baut nicht die Sachen am Computer...&nbsp;Heute wird in der Bild&auml;sthetik oft glattretuschiert. Doch dabei ist das Unperfekte das eigentlich Sch&ouml;ne...&quot;&nbsp;<br />
<br />
Olaf Martens wurde 1963 in Halle geboren und studierte von 1985 bis 1992 Fotografie an der Hochschule f&uuml;r Grafik und Buchkunst in Leipzig. Vom Ende der 1990er Jahre an fotografierte er auch internationale Werbekampagnen. Seine Arbeiten wurden in etlichen Magazinen publiziert und seine Fotografien sind in den Sammlungen&nbsp;Goetz und F. C. Gundlach vertreten.<br />
<br />
Noch bis zum 18. August 2013 zeigt die EINEARTGALERIE Fotografien von Olaf Martens. Die Arbeiten besch&auml;ftigen sich mit dem Spiel der Gegens&auml;tze wie Dekadenz und Armut, dick und d&uuml;nn, sch&ouml;ne Verf&uuml;hrung und grauer Alltag, sch&auml;bige Kulisse und k&uuml;nstliche Welt.&nbsp;<br />
<br />
Die EINEARTGALERIE bietet eine Edition mit den Fotografien der Ausstellung zum Kauf an. <br />
Limitierte Auflage: 15., handsigniert, auf Wunsch mit Passepartout und Rahmen, auf Alu-Dibond oder unter Acrylglas.<br />
<br />
Ausstellung vom 30.06. bis 18.08.2013<br />
Heimat &amp; Tapeten  <br />
Fotografien von Olaf Martens<br />
<br />
EINEARTGALERIE<br />
15834 Rangsdorf, Seebadallee 50<br />
Mi &ndash; Fr + So 14 &ndash; 18 Uhr<br />
<a target="_blank" href="http://eineartgalerie.de/">www.eineartgalerie.de</a><br />
<br />
Mehr &uuml;ber Olaf Martens erf&auml;hrt man auf: <a target="_blank" href="http://www.seenby.de/interview/olaf-martens">seen.by</a>, <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olaf_Martens">wikipedia</a>, <a target="_blank" href="http://www.olafmartens.com/pgs/de/index.html">olafmartens.com<br />
</a><br />
Und einige seiner B&uuml;cher findet man hier auf amazon (affiliatelinks):<br />
<br />
<iframe src="http://rcm-eu.amazon-adsystem.com/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=berufsfotografen-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=3936618453" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> <iframe src="http://rcm-eu.amazon-adsystem.com/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=berufsfotografen-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=3897900173" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>  <br />
<br />
alle Bilder &copy; Olaf Martens<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-olaf-martens-das-unperfekte-ist-ja-das-schoene-eine-fotoausstellung-nahe-berlin</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Food Fotograf des Jahres 2014 - ein internationaler Wettbewerb </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/food-fotograf-des-jahres-2014-ein-internationaler-wettbewerb</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Food_Photographer_2014.jpg" width="550" height="275" alt="" /><br />
<br />
zum dritten Mal in Folge ist der Pink Lady&reg; Food Photographer of the Year ausgeschrieben.<br />
<br />
Noch bis zum 31. Januar 2014 k&ouml;nnen Food Fotografen ihre Bilder in insgesamt 16 Kategorien einsenden. Im April 2014 wird dann aus allen Einsendungen der&nbsp;Pink Lady&reg; Food Photographer of the Year 2014 gew&auml;hlt. Dem Sieger winken neben Ruhm und Ehre ein Preisgeld in H&ouml;he von&nbsp;5.000 Pfund, also rund 6.000 Euro.<br />
<br />
Die &uuml;ber 20 k&ouml;pfige Jury setzt sich dieses Jahr aus einem illustren Kreis zusammen: vom Kunsth&auml;ndler, &uuml;ber eine Creative Director, einen Koch, Verleger, Blogger, Food stylistin bis hin zu einem Fotografen und der Gr&uuml;nderin von mumsnet ist ein ziemlich breites Spektrum vertreten.&nbsp;Auch Andy Macdonald,&nbsp;der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer vom Hauptsponsor Pink Lady&reg; ist in der Jury vertreten.<br />
<br />
Mit mehr als 5500 Einsendungen war der Wettbewerb im letzten Jahr durchaus erfolgreis. Gewonnen hat 2013 die rum&auml;nische Fotografin Alexandrina Paduretu.<br />
<br />
Mehr zum Wettbewerb und die <a target="_blank" href="http://www.pinkladyfoodphotographeroftheyear.com/2014/register">Bedingungen zur Teilnahme findet man hier</a>.<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/food-fotograf-des-jahres-2014-ein-internationaler-wettbewerb</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Jeder Verschluss klingt anders und mit 30.000USD an Nikon Kameras kann man damit sogar Musik machen.</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/jeder-verschluss-klingt-anders-und-mit-30-000usd-an-nikon-kameras-kann-man-damit-sogar-musik-machen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <iframe width="550" height="308" frameborder="0" src="//www.youtube.com/embed/497hoS_kvjM" allowfullscreen=""></iframe><br />
<br />
Bei einem Besuch in den R&auml;umen von den Nikon Professional Services kam der Fotograf&nbsp;Benjamin Von Wong auf die Idee, die ganzen Nikons zusammenzutragen und mal zu versuchen, ob man nicht mit den verschiedenen Verschl&uuml;ssen, Beeps und anderen Ger&auml;uschen, die eine Kamera so macht, etwas vern&uuml;nftiges hinbekommt.<br />
<br />
Wie auf dem Video zu sehen ist hatte er eine Menge Spa&szlig; bei der Aufnahme und das ganze h&ouml;rt sich zudem auch noch wirklich gut an. <br />
<br />
Den Sound gibts sogar f&uuml;r die richtigen Nikon-Fans unter den Fotografen als Klingelton zum Download bei <a target="_blank" href="https://soundcloud.com/andrewkesler/nikon-symphony-official-jingle">soundcloud</a><br />
<br />
<br />
<br />
<br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/jeder-verschluss-klingt-anders-und-mit-30-000usd-an-nikon-kameras-kann-man-damit-sogar-musik-machen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>125 Jahre National Geographic - die Ausstellung zum Magazinjubiläum in Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/125-jahre-national-geographic-die-ausstellung-zum-magazinjubilaeum-in-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/41_Schonlau_BaumWurzeln_2011%20Internet.jpeg" width="550" height="364" alt="" /><br />
41 &copy; Dieter Schonlau, Wurzel eines Urwaldbaums, Borneo, 2011<br />
<br />
<br />
&ldquo;Inspiring people to care about the planet&ldquo; &ndash; Menschen zu inspirieren, den Planeten wichtig und ernst zu nehmen &ndash; ist das erkl&auml;rte Ziel der National Geographic Society. <br />
<br />
Die im Jahr 1888 von 33 Mitgliedern, vornehmlich Forschern und Wissenschaftlern, gegr&uuml;ndete gemeinn&uuml;tzige Organisation ist Herausgeber des National Geographic Magazins, das sich mit Themen aus Natur, Geographie, Geschichte, Naturwissenschaft, Kultur und Fotografie befa&szlig;t. <br />
Seit ihrer Gr&uuml;ndung hat die Gesellschaft mehr als 10.000 Forschungsprojekte gef&ouml;rdert. Das Magazin wurde unter anderem bei den National Magazine Awards 2011 (dem Oscar des Magazinjournalismus) in den Kategorien General Excellence Print und Fotografie ausgezeichnet. Seit 1999 erscheint das Magazin in Deutschland. <br />
<br />
Bei der Fotoausstellung in Berlin werden Arbeiten von Fotografen, die sich intensiv mit den Themengebieten des Magazins auseinandergesetzt haben, gezeigt. Die 55 ausgew&auml;hlten Fotografien sind auch eine kleine Zeitreise durch die Geschichte des Magazins. <br />
Zu sehen ist nat&uuml;rlich auch die Aufnahme des damals 12 Jahre alten afghanischen M&auml;dchens in einem pakistanischen Fl&uuml;chtlinglager. Aufgenommen hat das Bild der&nbsp;Fotograf Steve McCurry. Es wurde auch in der S&uuml;ddeutschen Zeitung hochgelobt: &quot;...Der misstrauische bis &auml;ngstliche Blick dieses sch&ouml;nen M&auml;dchens entwickelte sich bald zu einem millionenfach publizierten Symbol f&uuml;r die Schrecken des Krieges.. (<a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/national-geographic-zum-verschwaegert-mit-der-ganzen-welt-1.1580224-14">hier zu lesen</a>)&quot; <br />
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Das Magazin zeichnet sich vor allem auch durch die Unterst&uuml;tzung fotografischer Langzeitprojekte aus. So werden einige der Arbeiten der Fotografin Jodi Cobb gezeigt. F&uuml;r National Geographics arbeitete sie ein Jahr lang an einer Serie &uuml;ber globalen Menschenhandel und konnte so&nbsp;in bis dahin der &Ouml;ffentlichkeit unzug&auml;ngliche Gesellschaften vordringen. Entstanden sind vielschichtige, intelligente Bilder, die manchmal erschrecken, einen dabei aber immer auch ber&uuml;hren und nie aufgesetzt wirken. <br />
Das sorgsame fotografische Arbeiten, da&szlig; das Magazin erm&ouml;glicht, wird durch Aufnahmen fernab von Effekthascherei honoriert. An anderer Stelle werden die Bilder sehr viel spektakul&auml;rer und demonstrieren eine weitere St&auml;rke des Mediums: Natur, Wissenschaft und Technik so zu zeigen, wie man sie zuvor noch nicht gesehen hat. Zu den vielen weiteren Fotografen, die zu sehen sind, z&auml;hlen unter anderem David Doubilet, Annie Griffiths, Paul Nicklen, Joanna Pinneo, Norbert Rosing und Chris Johns. Weitere Informationen zu dieser Fotoausstellung in Berlin unter <a target="_blank" href="http://www.nationalgeographic.de">www.nationalgeographic.de</a><br />
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Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. und das Magazin National Geographic pr&auml;sentieren jetzt die Fotoausstellung &quot;125 Jahre NATIONAL GEOGRAPHIC&quot;:<br />
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Er&ouml;ffnung der Ausstellung ist am Donnerstag, den 11. Juli 2013, um 19:30 Uhr mit der Begr&uuml;&szlig;ung durch Gisela Kayser, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus <br />
Weitere Redner sind: Thomas S. Miller, Gesandter-Botschaftsrat f&uuml;r &ouml;ffentliche Angelegenheiten der Vereinigten Staaten von Amerika sowie Dr. Erwin Brunner, Chefredakteur National Geographic Deutschland <br />
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Die Ausstellung l&auml;uft vom 12. Juli bis 14. August, jeweils von Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei <br />
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<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/21_Steinmetz_KarawaneInDerWueste_1999%20Internet.jpg" width="550" height="372" alt="" /><br />
21 &copy; George Steinmetz, Karawane in der W&uuml;ste, Niger, 1999<br />
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<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/5_VanLawick_JaneGoodall_1964%20Internet.jpg" width="550" height="367" alt="" /><br />
05 &copy; Hugo van Lawick, Affenforscherin Jane Goodall, Tansania, 1964<br />
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<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/9_McCurry_AfghanischesMaedchen_1984%20Internet(1).jpg" width="550" height="825" alt="" /><br />
09 &copy; Steve McCurry, Afghanisches M&auml;dchen, Pakistanisches Fl&uuml;chtlingslager, 1984<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/125-jahre-national-geographic-die-ausstellung-zum-magazinjubilaeum-in-berlin</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Action Cams werden immer beliebter - über 300.000 sollen 2013 alleine in Deutschland verkauft werden!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/action-cams-werden-immer-beliebter-ueber-300-000-sollen-2013-alleine-in-deutschland-verkauft-werden</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="310" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/actioncams_artikel.jpg" /><br />
<br />
Mit einer Zunahme der Hersteller und einer immer breiter werdenden Modellpalette, gelingt den Action Cams 2013 der Sprung vom Ger&auml;t f&uuml;r Extremsportler zu einer Freizeitkamera f&uuml;r den breiten Markt.<br />
<br />
Wie der Photoindustrie-Verband e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main gemeinsam mit der GfK und seiner 100-prozentigen Tochtergesellschaft, der Prophoto GmbH, berichtet, finden die Action Cams immer mehr Anh&auml;nger, was sich in der positiven Absatzentwicklung widerspiegelt. <br />
<br />
F&uuml;r 2013 wird mit dem Absatz von 300.000 Action Cams fast eine Verdopplung von 160.000 im Jahr 2012 prognostiziert. Einher mit dem verst&auml;rkten Verbraucherinteresse geht eine wachsende Anzahl von Anbietern. Aber auch die Modellvielfalt hat deutlich zum Vorjahr zugenommen, so der Vorsitzende des Photoindustrie-Verbandes, Christoph Thomas. <br />
Auszumachen ist zudem, dass nicht nur Extremsportler, wie beispielsweise Mountainbiker, Kletterer und Skifahrer, auf Action Cams setzen, sondern auch viele andere Freizeitsportler, die zum Beispiel am Wochenende im Familienkreis eine Fahrradtour unternehmen. Absatzf&ouml;rdernd wirkt sich zudem der wachsende Zubeh&ouml;rmarkt mit einer Zunahme an Halterungen f&uuml;r diese Kameras aus. Diese beschr&auml;nken sich l&auml;ngst nicht mehr auf Helme, Lenker und Co., sondern selbst f&uuml;r Vierbeiner gibt es inzwischen Vorrichtungen - so ist man bei den Entdeckungstouren immer im Bilde, wie Christoph Thomas ausf&uuml;hrt. Ein weiteres beliebtes Gebiet f&uuml;r Action Cams ist die Drohnenfotografie, die in Deutschland immer mehr Zuspruch findet.&nbsp;<br />
<br />
Mit Beginn der anstehenden Sommerferien in Deutschland prognostiziert Christoph Thomas eine verst&auml;rkte Nachfrage, denn Aktivurlaube stehen bei Verbrauchern hoch im Kurs.	 PIV<br />
<br />
Einen aktuellen Kameravergleich mit action cams hat die c't Ende Juni mit der Contour+2, der GoPro Hero 3, der JVC GC-XA BE und der Cansports Evo 1080 Pro ver&ouml;ffentlicht. Zu lesen ist die <a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Action-Cams-im-c-t-Haertetest-1908780.html">hier auf heise.de</a>.<br />
&nbsp;<a id="fck_paste_padding">﻿</a>    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/action-cams-werden-immer-beliebter-ueber-300-000-sollen-2013-alleine-in-deutschland-verkauft-werden</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Fast jeder Fotograf kennt sie - aber was macht die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) eigentlich genau?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fast-jeder-fotograf-kennt-sie-aber-was-macht-die-deutsche-gesellschaft-fuer-photographie-dgph-eigentlich-genau</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/dgph_artikel.jpg" width="550" height="136" alt="" /><br />
<br />
Die DGPh gilt unter vielen jungen Fotografen als ein Relikt der alten Zeit. Der Zeit also, als man noch analog fotografierte, der Meistertitel noch etwas galt und es eine klare Trennung zwischen Amateur- und Profifotografen gab.<br />
<br />
Sicher passt bei der DGPh auf den ersten Blick auch alles in diese Schublade: die Schreibweise von Fotograf mit &quot;Ph&quot;, sowie das nicht einsehbares Mitgliederverzeichnis von rund 1000 in- und ausl&auml;ndischen Mitgliedern. Mitglied kann man zudem nur werden, wenn man&nbsp;aufgrund eigener Verdienste um die Fotografie von zwei weiteren Vereinsmitgliedern vorgeschlagen und durch den Vorstand berufen wird.&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Das wirkt alles etwas elit&auml;r und steif und doch leistet der Verein einen bedeutenden Beitrag f&uuml;r die deutsche Fotografie in der heutigen, schnellebigen Zeit.&nbsp;<br />
Mit seinen Tagungen, Ehrungen und der Vergabe von Stipendien&nbsp;fokussiert der Verein den Blick immer wieder auf qualitativ hochwertige Fotografie jenseits vom Kommerz. Er unterst&uuml;tzt dadurch Fotografen, K&uuml;nstler und den fotografischen Nachwuchs.<br />
<br />
So sieht die DGPh Ihr Ziel in der Pflege von der &quot;kulturellen, gesellschaftlichen und &auml;sthetischen Bedeutung der Photographie als Bildmedium. Die DGPh l&auml;sst sich dabei von der &Uuml;berzeugung leiten, dass dem photographischen Bild in unserer modernen Kommunikations-, Informations- und Mediengesellschaft eine zentrale Bedeutung f&uuml;r die allgemeine &ouml;ffentliche Bewusstseinsbildung zukommt.<br />
Die DGPh f&ouml;rdert die zukunftsweisende Schulung des Sehens, die Allgemeinbildung der visuellen und medialen Wahrnehmung sowie die fachspezifische, professionelle Ausbildung.&quot;, wie auf der <a target="_blank" href="http://www.dgph.de/dgph">Internetseite zu lesen</a> ist.<br />
<br />
<br />
Folgende Preise werden von der DGPh vergeben:<br />
<br />
- Der Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Photographie - f&uuml;r bedeutende Leistungen im Bereich der Photographie auf k&uuml;nstlerischem, humanit&auml;rem, karitativem, sozialem, technischem, erzieherischem oder wissenschaftlichem Gebiet<br />
<br />
- Der Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Photographie - f&uuml;r die vorbildliche Anwendung der Photographie in der Publizistik&nbsp;<br />
<br />
- Der Otto-Steinert-Preis - ein Stipendium f&uuml;r eine zu erstellende, zeitlich begrenzte photographische Arbeit.<br />
<br />
- Der DGPh - Bildungspreis - f&uuml;r innovative wissenschaftliche und praxisbezogene Abschlussarbeiten sowie k&uuml;nstlerische Projekte im Bereich der Vermittlung von und mit Photographie.<br />
<br />
- Der DGPh - Forschungspreis Photographiegeschichte - ein Stipendium f&uuml;r&nbsp;schriftliche Arbeiten, die die Geschichte oder die Theorie der Photographie zum Gegenstand und eine origin&auml;re wissenschaftliche Forschung als Ziel haben.&nbsp;<br />
<br />
- Der Herbert-Schober-Preis - f&uuml;r hervorragende Leistungen in der medizinischen und wissenschaftlichen Photographie&nbsp;<br />
<br />
- Der Robert-Luther-Preis - f&uuml;r die Anerkennung und F&ouml;rderung j&uuml;ngerer Wissenschaftler und der Anregung zur wissenschaftlichen Bearbeitung photographischer Probleme.&nbsp;<br />
<br />
<br />
Damit der Verein weiterhin zukunftsf&auml;hig bleibt, wurden jetzt in zwei Sektionen die neuen Vorst&auml;nde gew&auml;hlt:<br />
&nbsp;<br />
In der Sektion &quot;Bildung und Weiterbildung&quot; wurden&nbsp;als die Vorsitzende&nbsp;Dr.&nbsp;Sandra Abend (2.v.l.) und&nbsp;Jan&nbsp;Schmolling (1.v.l.) und Prof. Klaus Dier&szlig;en (3.v.l.) als Stellvertreter ernannt.<br />
<br />
Die Sektion Kunst, Markt und Recht best&auml;tigte die Sektionsvorsitzende Dr. Christiane E. Fricke (4.v.l.) und ihren Stellvertreter Simon Schwinge (5.v.l.). Vervollst&auml;ndigt wird der Sektionsvorstand mit Barbara Lauterbach (6.v.l.) als zweite stellvertretende Vorsitzende.<br />
<br />
Weitere Informationen &uuml;ber die DGPh und die Leistungen findet man auf der <a target="_blank" href="http://www.dgph.de">Internetseite</a>.<br />
<br />
<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fast-jeder-fotograf-kennt-sie-aber-was-macht-die-deutsche-gesellschaft-fuer-photographie-dgph-eigentlich-genau</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Der BFF (Bund Freischaffender Foto-Designer) ist tot – lang lebe der BFF (Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter)!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/der-bff-bund-freischaffender-foto-designer-ist-tot-lang-lebe-der-bff-berufsverband-freie-fotografen-und-filmgestalter</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/BFF_artikel(1).jpg" width="550" height="314" alt="" /><br />
<br />
Den BFF &nbsp;mit seinen derzeit knapp 450 auf der Seite gelisteten Mitgliedern gibt es seit &uuml;ber 40 Jahren und in all der Zeit hat er sich als elit&auml;rer Verein der besten deutschen Fotografen positioniert. Mit einem strengen Aufnahmeverfahren wurde all die Jahre darauf geachtet, dass sich diese Tradition fortsetzt. Vor der Aufnahme eines neuen Mitgliedes entschied eine Gutachterkommission anhand der Mappe und der Vita dar&uuml;ber, ob der Fotograf auch in das Niveau &bdquo;reinpasst&ldquo;. <br />
<br />
J&auml;hrlich erschien mit dem BFF Buch zudem ein meist 500 Seiten starkes Buch mit den besten Arbeiten der Mitglieder. F&uuml;r viele Fotografen und Werber war es auch in Zeiten des Internets noch ein Standardwerk, um mal zu schauen, wer im letzten Jahr was gemacht hat. <br />
Neben dem gro&szlig;en BFF Buch gab es in einigen Jahren auch ein Juniorbuch und an dem zeigte sich zuerst, dass sich die Zeiten &auml;ndern. War es f&uuml;r viele Fotografen vor allem Prestige, sich einige Seiten im gro&szlig;en Buch zu erkaufen, sahen die Junioren scheinbar oft den Nutzen nicht mehr, im kleinen Buch mit Bildern vertreten zu sein. So erschien es in letzter Zeit unregelm&auml;&szlig;ig.<br />
<br />
Nachdem im letzten Jahr schon das BFF Buch durch ein Magazin ersetzt wurde, folgt jetzt die Neuausrichtung des Vereines. Aus dem &bdquo;Bund freischaffender Fotodesigner&ldquo; wurde 2013 der &bdquo;Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter&ldquo;. Die Namens&auml;nderung soll der Tatsache Rechnung tragen, dass das Berufsbild Fotograf zuk&uuml;nftig kaum noch von dem eines Filmgestalters zu trennen sei und ist nat&uuml;rlich auch eine &Ouml;ffnung, um den BFF wachsen zu lassen. Im Juni 2013 waren knapp 450 Mitglieder im Verzeichnis der Seite zu finden, darin eingeschlossen die Ehrenmitglieder.<br />
<br />
Etwas gewagt scheint der Schritt, die &Uuml;berpr&uuml;fung der Bilder durch die Gutachterkommission nur f&uuml;r &bdquo;BFF professional&ldquo; Mitgliedschaften beizubehalten. Die einfache Mitgliedschaft als &bdquo;BFF member&ldquo;  ist ab sofort nicht zertifiziert und sogar studentische Mitgliedschaften werden angeboten.<br />
<br />
Demzufolge sind auch die Beitr&auml;ge von 80 bis 600 Euro j&auml;hrlich gestaffelt. Es gibt <a target="_blank" href="http://bff.de/publish/viewfull.cfm?objectid=e9f30c54_b3b2_dce2_a9f1ec7f950f157a">wie hier beschrieben</a> jetzt: Student / Junior / Member / Professional / Hall of fame / Partner Mitgliedschaften. &nbsp;<br />
<br />
Ob der BFF es schafft, sich als Verein weiter zu behaupten und es seinen Mitgliedern schmackhaft machen kann, &bdquo;Professional Member&ldquo; zu werden, wenn man auch weit g&uuml;nstiger einfach &bdquo;BFF Member&ldquo; sein kann, wird die Zukunft zeigen. Vor allem auch wird es interessant, ob sich die &quot;BFF Professionals&quot; in einem Verein wohl f&uuml;hlen, in dem fast jeder x-beliebige Fotograf Mitglied werden kann. <br />
<br />
Passend zur radikalen Neuausrichtung sucht der BFF jetzt auch einen neuen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. <a target="_blank" href="http://www.profifoto.de/index.php?id=342&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=18147&amp;cHash=0a3a3a9ddbe755ddf1d07e4a682d44dc">Die Ausschreibung findet man hier</a>.<br />
<br />
&nbsp;    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/der-bff-bund-freischaffender-foto-designer-ist-tot-lang-lebe-der-bff-berufsverband-freie-fotografen-und-filmgestalter</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Kamera und Handy verschmelzen in Zukunft. Das Stativgewinde und die ansteckbare LED Leuchte fürs iPhone gibts schon jetzt.</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/kamera-und-handy-verschmelzen-in-zukunft-das-stativgewinde-und-die-ansteckbare-led-leuchte-fuers-iphone-gibts-schon-jetzt</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="550" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/manfrotto_klyp_01.jpg" /><br />
<br />
Mit dem iPhone l&auml;sst sich schon  seit l&auml;ngerem ganz passabel fotografieren und sogar ganze Filme sind mittlerweile auf ihm entstanden. <br />
Manfrotto hat jetzt eine H&uuml;lle auf den Markt gebracht, an der man sowohl ein Stativ als auch eine LED-Leuchte befestigen kann: den klyp. Was auf den ersten Blick recht amateurhaft aussieht, wird professionelle Fotografen in Zukunft immer st&auml;rker besch&auml;ftigen. Je mehr Leute fotografieren und je g&uuml;nstiger, schneller und besser die Hilfsmittel werden, desto besser kann jeder Laie einfache, fotografische Aufnahmen machen. Schon jetzt gibt es Kameras mit der Smile Funktion, die nur ausl&ouml;st, wenn der fotografierte l&auml;chelt und zudem auch die Augen ge&ouml;ffnet sind...<br />
<br />
Aber zur&uuml;ck zum neuen klyp von Manfrotto, der drei Fliegen mit einer Klappe fangen will: Zum einen ist es eine einfache Schutzh&uuml;lle f&uuml;rs iPhone, zum anderen hat die H&uuml;lle zwei Adapterclips (Blitzschuh und Stativgewinde) f&uuml;r eigenes Zubeh&ouml;r  und zum dritten kann man zudem einfach eine LED Leuchte anstecken und steht so nicht mehr im Dunkeln. <br />
Das ist eine nette Idee, die sicherlich gut ankommen wird. Die meisten bisher angebotenen Adapter um ein iPhone auf ein Stativ zu schrauben hatten einen Haken: Man musste die Schutzh&uuml;lle entfernen oder sie waren etwas klobig.<br />
<br />
Hier eine keine &Uuml;bersicht zum Vergleich (amazon links/affiliate)<br />
<br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=berufsfotografen-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=B00AAKERD6" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>  <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=berufsfotografen-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=B004K86EJY" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>  <iframe src="http://rcm-eu.amazon-adsystem.com/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=berufsfotografen-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=B007K8M1PC" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=berufsfotografen-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=B009CYBAPO" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>  <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=berufsfotografen-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=B009CYBAXG" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>   <br />
<br />
Die einfachere Variante ist ab sofort f&uuml;r 29,90&euro; und der Manfrotto klyp mit der ML 240 LED-Dauerlicht Leuchte f&uuml;r 89,90&euro; UVP zu erhalten.<br />
<br />
Ferner gibt es jetzt aber auch noch eine nette App von manfrotto:  Die Steuerung des Ausl&ouml;sers durch Schall. Also ideal f&uuml;r das Selbstportr&auml;t: Kamera aufstellen, sich positionieren und in die H&auml;nde klatschen, um das Foto zu machen.<br />
<br />
Die Klyp-App gibts ab sofort kostenfrei im iTunes Store: <a target="_blank" href="https://itunes.apple.com/app/klypapp /id599576521?ext=downloadapp">https://itunes.apple.com/app/klypapp /id599576521?ext=downloadapp<br />
</a><br />
Und die Klyp iPhone-H&uuml;llen werden im regul&auml;ren Handel vertrieben.<br />
<br />
<img width="550" height="361" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/manfrotto_klyp_02.jpg" /><br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/kamera-und-handy-verschmelzen-in-zukunft-das-stativgewinde-und-die-ansteckbare-led-leuchte-fuers-iphone-gibts-schon-jetzt</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die Gewinner des Vienna International Photo Award für Dokumentar-Fotografie stehen fest</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-gewinner-des-vienna-international-photo-award-fuer-dokumentar-fotografie-stehen-fest</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Der VIPA award (Vienna International Photo Award) wurde gerade zum zweiten Mal vergeben und hat sich zum Ziel gesetzt, die Aufmerksamkeit auf die dokumentarische Fotografie zu lenken. Er zeichnet Fotografen aus, die die Pressefotografie als Kunst verstehen. &bdquo;Die Einzigartigkeit der Dokumentationsfotografie liegt in der Visualisierung einer breiten Variation der Themen, ihrem ausgepr&auml;gten Bildcharakter und einer Pluralit&auml;t ihrer Perzeptionen in einer Form, die von der Presse- oder Kunstfotografie nicht aufgegriffen wird&ldquo;, schreibt der Veranstalter <a target="_blank" href="http://thevipawards.com/2013/?page_id=10&amp;lang=de">auf seiner Seite</a>.&nbsp;<br />
<br />
Interessant daran ist unter anderem die Kategorie &bdquo;Smartphone&ldquo;, in der die amerikanische Fotografin <a target="_blank" href="http://www.allisonshelleyphotography.com/">Allison Shelley</a> &nbsp;gewann. <br />
Allison Shelly war feste Fotografin bei der Washington Times und hat in etlichen Magazinen von der NY-Times &uuml;ber den Guardian und dem Spiegel ver&ouml;ffentlicht. Ihr Siegerbild entstammt einer Serie &bdquo;Between the Red and Black&ldquo; und wurde in der Mongolei aufgenommen.<br />
<br />
<img width="550" height="547" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/vipa_award_smartphone.jpg" /><br />
<br />
&copy; Allison Shelley	<br />
<br />
<br />
Das Siegerbild in der Amateurkategorie stammt von dem jungen polnischen Fotografen <a target="_blank" href="http://krzysztofracon.com/">Krzysztof Racon</a>&nbsp;<br />
<br />
<img width="550" height="542" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/vipa_award_amateur.jpg" /><br />
<br />
&copy; Krzysztof Racon <br />
<br />
<br />
Und den mit 4000&euro; dotierten Hauptpreis gewann der von INSTITUTE vertretene britische Fotograf <a target="_blank" href="http://www.davidchancellor.com/">David Chancellor</a>, der 2010 einen World Press Photo Award f&uuml;r seine &bdquo;elephant story&ldquo; und 2012 einen Preis beim Sony World Photography Award gewann.<br />
&nbsp; <br />
<img width="550" height="445" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/vipa_award_profi.jpg" /><br />
<br />
&copy; David Chancellor/INSTITUTE	<br />
<br />
Mehr zum Award findet man auf der <a target="_blank" href="http://www.thevipawards.com">Seite des Veranstalters</a>.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-gewinner-des-vienna-international-photo-award-fuer-dokumentar-fotografie-stehen-fest</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Fotograf Robert Adams: The Place We Live. Die Retrospektive des fotografischen Werks</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-robert-adams-the-place-we-live-die-retrospektive-des-fotografischen-werks</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="535" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/robert%20adams_artikel_01.jpg" /><br />
<br />
Der Fotograf Robert Adams (Jahrgang 1937) h&auml;lt seit Jahrzehnten die Ver&auml;nderungen der Landschaft des amerikanischen Westens in undramatischen und sachlichen schwarz-wei&szlig; Aufnahmen fest. Er gilt als einer der wichtigen zeitgeschichtlichen amerikanischen Fotografen des letzten Jahrhunderts und ist in den USA dementsprechend bekannt. In Europa wurde er erst relativ sp&auml;t entdeckt und erst vor wenigen Jahren wurde sein Werk entsprechend gew&uuml;rdigt.<br />
<br />
2006 erhielt er den &bdquo;Deutsche B&ouml;rse Photography Prize&ldquo; und gewann 2009 den hoch dotierten &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.hasselbladfoundation.org/2009-robert-adams/en/">Hasselblad Foundation Award</a>&ldquo;.<br />
<br />
Mit mehr als 300 fotografischen Originalabz&uuml;gen w&uuml;rdigt nun das Josef Albers Museum in Bottrop in einer Ausstellung sein Werk. Vom 30. Juni bis zum 29. September ist die Ausstellung mit dem Titel &bdquo;The Place We Live&ldquo; zu sehen und ist sicher nicht nur f&uuml;r journalistisch arbeitende Fotografen eine kleine Reise wert!<br />
<br />
Robert Adams hat &uuml;brigens auh unter dem Titel&nbsp;&bdquo;Why People Photograph&ldquo;&nbsp;ein Buch mit Essays herausgebracht und besch&auml;ftigt sich darin in poetischer Form mit der Kunst und der Fotografie als Ausdrucksform. <br />
Ein tolles Geschenk f&uuml;r den kleinen Geldbeutel, zu beziehen auch &uuml;ber amazon:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0893816035/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0893816035&amp;linkCode=as2&amp;tag=berufsfotografen-21">Why People Photograph: Selected Essays and Reviews by Robert Adams (affiliate)</a><img width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=berufsfotografen-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0893816035" /><br />
<br />
<br />
Fotograf Robert Adams: The Place We Live.<br />
Retrospektive des fotografischen Werks<br />
30. Juni bis 29. September 2013<br />
<br />
Josef Albers Museum <br />
Quadrat Bottrop<br />
Im Stadtgarten 20 <br />
46236 Bottrop<br />
Tel.: 02041/29716<br />
<a target="_blank" href="http://www.bottrop.de ">www.bottrop.de  </a><br />
<br />
<br />
<img width="550" height="525" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/robert%20adams_artikel_02.jpg" /><br />
<br />
<img width="550" height="428" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/robert%20adams_artikel_03.jpg" /><br />
<br />
<img width="550" height="440" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/robert%20adams_artikel_04.jpg" /><br />
<br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-robert-adams-the-place-we-live-die-retrospektive-des-fotografischen-werks</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Die 4. Ausgabe von PhotoKlassik ist erschienen - einem Magazin nur für die analoge Fotografie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-4-ausgabe-von-photoklassik-ist-erschienen-einem-magazin-nur-fuer-die-analoge-fotografie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="413" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/photoklassik_artikel_hassi.jpg" /><br />
<br />
Mit PhotoKlassik ist Ende letzten Jahres ein neues Magazin auf den Markt gekommen, dass sich ganz der analogen Fotografie widmet. Mittlerweile ist es zum vierten Mal erschienen und das ist Grund genug, einmal genauer hinzusehen.<br />
<br />
Wolfgang Heinen, einer der Herausgeber und ehemals in der Verlagsleitung der <a target="_blank" href="http://www.photopresse.de/">Photopresse</a> besch&auml;ftigt, sowie einer der Gr&uuml;nder von digit!, hat zum Start der Zeitung den Inhalt auf <a target="_blank" href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/fruhbucher-abonnement-fur-photoklassik/ ">Sp&uuml;rsinn</a> folgenderma&szlig;en beschrieben: &bdquo;Wir wollen unterhalten, informieren und &uuml;ber die aktive Fotografie auf Film berichten &ndash; auch Sofortbildfilm und andere... Aber eines muss immer gew&auml;hrleistet sein: Vom Praktiker, f&uuml;r Praktiker. Und auch Einsteiger m&uuml;ssen sich wiederfinden k&ouml;nnen.&ldquo;<br />
<br />
In der aktuellen Ausgabe findet man ein breites Spektrum der analogen Fotografie. Neben einem interessanten Interview mit dem Mannheimer Fotografen Robert H&auml;usser, zweifelsohne einem der bekanntesten Nachkriegsfotografen Deutschlands und 1985 ausgezeichnet mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (f&uuml;r sein k&uuml;nstlerisches Lebenswerk), sticht besonders ein Artikel &uuml;ber den D&uuml;sseldorfer Fotografen Stefan Milev (vertreten von <a target="_blank" href="http://www.kombinatrotweiss.de/">Kombinat rotweiss</a>) hervor. Dieser berichtet &uuml;ber seine Arbeiten mit Gro&szlig;format auf Polaroidmaterial. Mehr zu seinen Arbeiten findet man auch auf <a target="_blank" href="http://stefanmilev.blogspot.de/">seinem Blog</a>.<br />
&nbsp;<br />
<img width="550" height="413" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/photoklassik_artikel_sofortb.jpg" /><br />
<br />
In weiteren Teilen gibt es eine Abhandlung &uuml;ber die Geschichte von Hasselblad, eine Vorstellung der Contax T3 sowie ein Interview mit <a target="_blank" href="http://www.robinbell.com">Robin Bell</a>, einem der letzten professionellen schwarz-weiss Laboranten, der f&uuml;r ber&uuml;hmte Fotografen Ausstellungsbilder abzieht und &uuml;ber seine Liebe zur Dunkelkammerarbeit spricht.<br />
<br />
<img width="550" height="413" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/photoklassik_artikel_besessen.jpg" /><br />
<br />
Daneben richtet sich das Heft an ambitionierte Amateure und bietet Artikel &uuml;ber die Grundlagen der Belichtungsmessung, Panoramafotografie und erkl&auml;rt den Umgang mit Gro&szlig;formatkameras.<br />
<br />
Zu finden ist das sch&ouml;n gemachte und weitgehend werbefreie Heft f&uuml;r 9,80&euro; im regul&auml;ren Zeitschriftenhandel oder auch direkt bei <a target="_blank" href="http://www.photoklassik.de">photoklassik.de</a>.<br />
&nbsp;<br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-4-ausgabe-von-photoklassik-ist-erschienen-einem-magazin-nur-fuer-die-analoge-fotografie</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Expedition: Unterwegs im ewigen Eis – eine Ausstellung von Fotograf Thomas Steuer</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/expedition-unterwegs-im-ewigen-eis-eine-ausstellung-von-fotograf-thomas-steuer</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/thomas_steuer_artikel_01.jpg" width="550" height="367" alt="" /><br />
<br />
Der Fotograf Thomas Steuer studierte an der&nbsp;Fachhochschule Krefeld Kommunikationsdesign und in Dortmund Fotodesign und wurde in den letzten Jahren mit etlichen Auszeichnungen ausgezeichnet.<br />
<br />
F&uuml;r seine neue Ausstellung &quot;Unterwegs im ewigen Eis&quot; hat er die Expedition&nbsp;des Forschungsschiffes Polarstern sechs Wochen lang begleitet und besuchte die&nbsp;Forschungsstation Neumayer III.<br />
Die auf dieser Reise entstandenen Bilder zeigen die antarktische&nbsp;Weite in ihrer eindrucksvollen M&auml;chtigkeit.&nbsp;Schnee und Eis werden auf den gro&szlig;formatigen Fotografien zu abstrakten Strukturen,&nbsp;Forschungsger&auml;te zu Skulpturen in der endlosen Landschaft.<br />
<br />
Der nur scheinbare Gegensatz zwischen wissenschaftlicher&nbsp;Rationalit&auml;t und der einsamen Natur&nbsp;l&ouml;st sich in den Arbeiten von Thomas Steuer&nbsp;auf. Entstanden ist&nbsp;eine Ausstellung, die Forschung in ihrer &auml;sthetischen Form zeigt.<br />
<br />
<br />
&bdquo;Expedition &ndash; Fotografien von Thomas Steuer&ldquo; wird noch bis zum&nbsp;&nbsp;11. Oktober 2013&nbsp;in der DFG-Gesch&auml;ftsstelle (Kennedyallee 40 / 53175 Bonn) gezeigt.&nbsp;<br />
Ge&ouml;ffnet ist sie jeden Donnerstag von 16 &ndash;19 Uhr&nbsp;sowie nach Vereinbarung, Telefon 0228 885-2045<br />
<br />
Weitere Infomationen zur Ausstellung und zum Fotografen:<br />
<a target="_blank" href="http://www.dfg.de/expedition ">www.dfg.de/expedition<br />
</a><a target="_blank" href="http://www.thomassteuer.com">www.thomassteuer.com<br />
</a><br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/polarstern-002.jpg" width="550" height="364" alt="" /><br />
<br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/expedition-unterwegs-im-ewigen-eis-eine-ausstellung-von-fotograf-thomas-steuer</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Fotoequipment &quot;inkognito&quot; und einfach transportieren: Der neue &quot;Logistics Manager&quot;</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotoequipment-inkognito-und-einfach-transportieren-der-neue-logistics-manager</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="367" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Manager_30_artikel_1.jpg" /><br />
<br />
<br />
Wem eine Zargesbox zu blechern, ein Pelicase zu unhandlich ist und wer zudem nicht m&ouml;chte, dass jeder gleich sieht, dass es sich um teure Technik handelt, f&uuml;r den gibt es mit dem &quot;Logistics ManagerTM 30&quot; eine gute Alternative. Wie ein Trolley zu ziehen, unauff&auml;llig im Design, bealstbar und zudem aus wasserabweisendem Material gearbeitet, l&auml;sst der Koffer kaum W&uuml;nsche offen. Nat&uuml;rlich ist er nicht wie eine Zargesbox f&uuml;r den Postversand geeignet, aber daf&uuml;r passt jede Menge Equipment hinein und die variable Einteilung ist ungemein praktisch.<br />
Ideal f&uuml;r Fotografen, die mit etwas mehr Equipment und &ouml;fter auch ohne Assistent unterwegs sind wie zum Beispiel Event- Sport- oder Hochzeitsfotografen.<br />
Ganze 0,6 Kubikmeter passen in den 76cm hohen Koffer und sowohl ein verstaubares Stahlkabel mit Schloss, als auch eine regensichere H&uuml;lle sind im Lieferumfang enthalten.<br />
<br />
&bull;	Passend f&uuml;r Lichtequipment, Videorigs oder die DSLR Ausr&uuml;stung mit gro&szlig;en Teleobjektiven bis hin zu einem 4,0/600 mm Objektiv<br />
&bull;	Flexible Seitentaschen passend f&uuml;r Lampenstative <br />
&bull;	Netztaschen f&uuml;r Kleinteile auf der Innenseite des Deckels <br />
&bull;	Seitenfach mit Stahlkabel und TSA Zahlenschloss <br />
&bull;&nbsp;Handgriffe auf drei Seiten <br />
&bull;	Leicht zug&auml;ngliches gro&szlig;es Organizerfach auf dem Deckel <br />
&bull;	Gro&szlig;es dehnbares Vorfach f&uuml;r Laptop oder Reflektoren <br />
&bull;	Abschlie&szlig;bare Rei&szlig;verschlussschieber <br />
&bull;	Variable Einteilung durch verschiedene, unter anderem PE verst&auml;rkte&nbsp;Trennw&auml;nde <br />
&bull; Visitenkartenfach <br />
&bull;	Verwendung von strapazierf&auml;higem Ballistic Nylon <br />
&bull;	Hochwertige YKK&reg; Rei&szlig;verschl&uuml;sse <br />
&bull;	Nahtversiegelte Regenschutzh&uuml;lle im Lieferumfang<br />
<br />
Ma&szlig;e Innen: 35 x 70 x 21 &ndash; 25,5 cm (BxHxT) <br />
Ma&szlig;e Au&szlig;en: 40 x 76 x 29 cm (BxHxT) <br />
Gewicht: ca. 7,3 &ndash; 9,1 kg (abh&auml;ngig vom verwendeten Zubeh&ouml;r) <br />
UVP: EUR 499,75<br />
<br />
<br />
<img width="550" height="305" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Manager_30_artikel_2.jpg" /><br />
<br />
<img width="550" height="305" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Manager_30_artikel_3.jpg" /><br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotoequipment-inkognito-und-einfach-transportieren-der-neue-logistics-manager</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Interview mit dem Fotografen John Sexton, einem der letzten Fotoassistenten von Ansel Adams</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/interview-mit-dem-fotografen-john-sexton-einem-der-letzten-fotoassistenten-von-ansel-adams</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="313" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/John%20sexton_artikel2.jpg" /><br />
<br />
Wer schon einmal einen Originalabzug von Ansel Adams gesehen hat, d&uuml;rfte erstaunt gewesen sein, wie schwer die Tonalit&auml;t der Aufnahme ist und wie satt die dunklen T&ouml;ne wirken.<br />
John Sexton war ein langj&auml;hriger Assistent und Freund von Ansel Adams und hat sein Werk als Fotograf in gewisser Weise fortgef&uuml;hrt. Seine ersten B&uuml;cher &quot;listen to the trees&quot; und &quot;quiet light&quot; zeigen beeindruckende Landschaftsaufnahmen mit einem herausragenden Tonwertreichtum. Und ganz anders als die Bilder von Ansel Adams haben diese Aufnahmen eine ungeahnte Leichtigkeit, die auch den Reiz bei ganz gew&ouml;hnlichen Motiven ausmachen. Die Bilder scheinen zu leuchten und haben eine ungeahnte Brillianz in den Tonwert-Abstufungen.<br />
<br />
Epson hat jetzt ein langes, interessantes Interview &uuml;ber John Sexton ver&ouml;ffentlicht. Er erz&auml;hlt weniger &uuml;ber die technische Komponente der Fotografie als viel mehr dar&uuml;ber, was ihn antreibt und was ein besonderes Bild ausmacht. Die Technik m&uuml;sse man beherrschen, aber das seien auch nur die Grundlagen. In der technischen Ausarbeitung g&auml;be es zudem auch keinerlei Geheimnisse. Was ein gutes Bild ausmacht, sei die individuelle Beziehung zu dem Motiv, dass man fotografiert. In dem fertigen Bild vermitteln zu k&ouml;nnen, was einen dazu bewegt hat, dieses eine Bild aufzunehmen, das sei das wahre Geheimnis in der Fotografie.<br />
<br />
Nicht nur f&uuml;r die Freunde der Schwarz-Weiss Fotografie ist dieses Interview somit eine tolle Bereicherung. Gerade auch um dieses &quot;innere Brennen&quot; und die Leidenschaft von John Sexton&nbsp;f&uuml;r die Fotografie zu sehen, lohnt sich das Video&nbsp;auf der <a target="_blank" href="http://www.epson.com/cgi-bin/Store/jsp/Landing/black-and-white-printing-tutorials-expert-interviews.do">Epsonseite</a>&nbsp;auf jeden Fall.<br />
<br />
Und wer noch ein - zugegeben nicht ganz g&uuml;nstiges - Geschenk f&uuml;r einen befreundeten Fotografen sucht, dem k&ouml;nnen wir die beiden Bildb&auml;nde empfehlen: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NFHFV2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002NFHFV2&amp;linkCode=as2&amp;tag=berufsfotografen-21">Fotograf John Sexton, Quiet Light (affiliate link)</a><img width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=berufsfotografen-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B002NFHFV2" />  und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0821219529/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0821219529&amp;linkCode=as2&amp;tag=berufsfotografen-21">Fotograf John Sexton - Listen to the Trees (affiliate link)</a><img width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=berufsfotografen-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0821219529" /> <br />
&nbsp;<br />
<br />
<img width="550" height="266" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/amazon_artikel.jpg" /><br />
<br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/interview-mit-dem-fotografen-john-sexton-einem-der-letzten-fotoassistenten-von-ansel-adams</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Fotograf Jo Röttger - Landscape &amp; Memory - Buchpräsentation am  23. Juni in Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-jo-roettger-landscape-und-memory-buchpraesentation-am-23-juni-in-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      &nbsp;<img width="550" height="429" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/joroettger_artikel.jpg" /><br />
<br />
LANDSCAPES AND MEMORY<br />
Jo R&ouml;ttger<br />
<br />
&nbsp;Der Hamburger Fotograf Jo R&ouml;ttger, Jahrgang 54 und ehemaliger Student an der FH Dortmund, hat lange f&uuml;r die Zeit gearbeitet und trat 1984 der Fotgrafengruppe Visum bei. Neben seiner journalistischen Arbeit realisierte er immer wieder eigene Projekte und spielt dabei gerne mit Kameras von Kleinbild bis Gro&szlig;format.<br />
Jetzt hat er eine Bundeswehreinheit vom &Uuml;bungsgel&auml;nde in Deutschland bis zum Auslandseinsatz begleitet und stellt die Ergebnisse unter dem Titel&quot;in Form eines Buches vor.<br />
<br />
Die Buchpr&auml;sentation findet am Sonntag, den 23. Juni 2013, 18.00 Uhr im Raum f&uuml;r Fotografie in Berlin statt:<br />
<br />
pavlov&rsquo;s dog<br />
raum f&uuml;r fotografie<br />
Bergstrasse 19<br />
10115 Berlin<br />
<br />
Einen Einblick in das Buch und mehr &uuml;ber seine Arbeiten findet man auf seiner Seite: <a target="_blank" href="http://www.joroettger.com/portfolio/Landscape_Memory/index.htm">Jo R&ouml;ttger</a><br />
N&auml;heres &uuml;ber die Galerie auf&nbsp;<a target="_blank" href="http://pavlovsdog.org">pavlovsdog.org<br />
</a><br />
<br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotograf-jo-roettger-landscape-und-memory-buchpraesentation-am-23-juni-in-berlin</guid>
  </item>
  <item>
    <title>INTIMATE - Eine Ausstellung von Studierenden der &quot;Intermedia&quot; Klasse an der hgb in Leipzig</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/intimate-eine-ausstellung-von-studierenden-der-intermedia-klasse-an-der-hgb-in-leipzig</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Unter dem Titel&nbsp;INTIMATE werden in Leipzig ab dem 22.6. ausgew&auml;hlte Arbeiten der Studierenden der Klasse &quot;Intermedia&quot; der&nbsp;Hochschule f&uuml;r Grafik und Buchkunst ausgestellt.<br />
Kuratiert wurde die Ausstellung von Prof. Alba D&rsquo;Urbano und Till Exit und befasst sich mit der Frage: &quot;Who am I? &hellip;in this place? &hellip;at this moment in time?&quot; Die Ergebnisse zeigen eine individuelle und intime Auseinandersetzung mit diesem Thema.<br />
<br />
<img width="550" height="314" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Kai-HendrickWindeler_EscapeTheLandscape_2011.jpg" alt="" /><br />
<br />
Kai-Hendrick Windeler<br />
Escape the Landscape, 2011<br />
Backlight-Print<br />
45 x 80 x 20 cm<br />
<br />
Beteiligte K&uuml;nstler/innen:<br />
Maria Auerbach, Sven Bergelt, Gottfried Binder, Natalia Bougai, Alba D&lsquo;Urbano, Till Exit, Valerio Figuccio, Nora Frohmann, Molina Ghosh, Edna Martinez, John Mirabel, Robson Missau Olbertz, Anna Katharina Schierholz, Varinka Schreurs, Jakub Simcik, Johannes Stoll, Diego Vivanco, Kai-Hendrik Windeler<br />
<br />
<br />
zu sehen in der Galerie EIGEN + ART in Leipzig vom&nbsp;22.06. - 20.07.2013&nbsp;<br />
<br />
EIGEN + ART<br />
Spinnereistra&szlig;e 7 / Halle 5<br />
04179 Leipzig<br />
<br />
Die Er&ouml;ffnung ist am&nbsp;Samstag , dem 22. Juni 2013 &nbsp;von 17 - 20 Uhr <br />
<br />
N&auml;here Informationen auf der Seite der&nbsp;<a href="http://www.hgb-leipzig.de/fkdurbano/?page_id=6481" target="_blank">hgb</a> oder auf&nbsp;<a href="http://www.eigen-art.com/" target="_blank">EIGEN +ART</a><br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/intimate-eine-ausstellung-von-studierenden-der-intermedia-klasse-an-der-hgb-in-leipzig</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Fashion-Nerds und Sammler aufgepasst: Hier kommt das ultimative Geschenk für Fotografen: Die LEICA D-LUX 6 Sonderedition by G-Star RAW</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fashion-nerds-und-sammler-aufgepasst-hier-kommt-das-ultimative-geschenk-fuer-fotografen-die-leica-d-lux-6-sonderedition-by-g-star-raw</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Leica%20D-Lux%206%20G-Star_artikel2(2).jpg" width="550" height="357" alt="" /><br />
<br />
Nach Kooperationen mit Cannondale (Fahrr&auml;der), Vitra (M&ouml;bel) und Land Rover gibt es jetzt also eine Sonderedition der Leica D Lux 6. Dieses Mal mit dem&nbsp;Jeanshersteller G-Star.&nbsp;<br />
Zugegeben klingt das etwas ungew&ouml;hnlich, aber zumindest vom Design her ist das Sondermodell durchaus gelungen: Die Leica ist beledert und bekommt ihr markantes Design durch eine Punktstruktur. Passend dazu gibt es ebenfalls im RAW Look und&nbsp;aus dem gleichen Leder gefertigt eine Tasche mit G-Star Branding.&nbsp;<br />
<br />
Die technischen Spezifikationen der Leica D-Lux 6 &bdquo;Edition by G-Star RAW&ldquo; entsprechen dem serienm&auml;&szlig;igen Kameramodell mit einem&nbsp;1,7&quot;-CMOS-Bildsensor und dem Brennweitenbereich von 24 bis 90 mm.<br />
<br />
Das Sammlerst&uuml;ck wird nur &uuml;ber Leica Stores zum Preis von 999&euro; UVP vertrieben. Damit liegt das Sondermodell knapp 300&euro; &uuml;ber dem Preis der regul&auml;ren Kamera bei amazon: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00AAF1LBW/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00AAF1LBW&amp;linkCode=as2&amp;tag=berufsfotografen-21">Leica D-LUX 6 (affiliate)</a><img width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=berufsfotografen-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B00AAF1LBW" /> &nbsp;<br />
<br />
Weitere Informationen zur Kamera gibt es auch auf der&nbsp;<a target="_blank" href="http://leica.de/">Leica Seite</a>.<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fashion-nerds-und-sammler-aufgepasst-hier-kommt-das-ultimative-geschenk-fuer-fotografen-die-leica-d-lux-6-sonderedition-by-g-star-raw</guid>
  </item>
  <item>
    <title>World Press Photo 13 - Fotoausstellung im Willy Brandt Haus Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/world-press-photo-13-fotoausstellung-im-willy-brandt-haus-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Im Willy-Brandt-Haus in Berlin ist wieder einmal eine interessante Fotoausstellung zu sehen. Noch bis zum 7. Juli werden 143 Arbeiten von allen 54 preisgekr&ouml;nten Fotografen aus 33 Nationen gezeigt. Mit dabei ist nat&uuml;rlich auch das diesj&auml;hrige Siegerbild vom schwedischen Fotografen&nbsp;Paul Hansen. <br />
<br />
<img width="550" height="367" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/01_Paul%20Hansen%20artikel.jpg" /><img width="0" height="0" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/01_Paul%20Hansen%20artikel.jpg" /><br />
World Press Photo des Jahres 2012 -&nbsp;01 &copy; Paul Hansen, Schweden, Dagens Nyheter -&nbsp;Trauerzug in Gaza, Gaza-Stadt, Pal&auml;stinensisches Gebiet<br />
<br />
Eine Gruppe von M&auml;nnern in Gaza-Stadt tr&auml;gt die Leichen von zwei Kindern zu Grabe. Die Geschwister waren in ihrem Elternhaus bei einem israelischen Luftangriff ums Leben gekommen.&nbsp;<br />
<br />
Der j&auml;hrliche WORLD PRESS PHOTO Award, vergeben von der World Press Photo Foundation, ist der weltweit gr&ouml;&szlig;te und renommierteste Wettbewerb f&uuml;r Pressefotografie. Die Stiftung vergibt jedes Jahr in 18 Kategorien Preise f&uuml;r die besten Pressefotos. Eine international besetzte Jury w&auml;hlte das WORLD PRESS PHOTO aus mehr als 103.481 Fotografien von 5.666 Fotografen aus 124 L&auml;ndern aus.<br />
<br />
N&auml;heres zu der Ausstellung &nbsp;findet man auf der Seite vom <a target="_blank" href="http://www.willy-brandt-haus.de/">Willy-Brandt-Haus</a><br />
<br />
WILLY-BRANDT-HAUS<br />
Stresemannstr. 28 <br />
10963 Berlin&nbsp;<br />
t&auml;glich 12-20.00h (26.6. geschlossen)&nbsp;<br />
<br />
<img width="550" height="366" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/09_Micah%20Albert_artikel.jpg" /><br />
09 &copy; Micah Albert, USA, Redux Images f&uuml;r Pulitzer Center on Crisis Reporting -&nbsp;M&uuml;llsammlerin auf einer der gr&ouml;&szlig;ten M&uuml;llhalden Afrikas, Nairobi<br />
<br />
<img width="550" height="825" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/16_Stefen%20Chow%20artikel.jpg" /><br />
16 &copy; Stefen Chow, Malaysia, f&uuml;r Smithsonian - Ai Weiwei, K&uuml;nstler und Dissident, China<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/world-press-photo-13-fotoausstellung-im-willy-brandt-haus-berlin</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Für die Fans von Tokina Objektiven: Das neue AT-X 12-28 PRO DX für Nikon-Fotografen ist da</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fuer-die-fans-von-tokina-objektiven-das-neue-at-x-12-28-pro-dx-fuer-nikon-fotografen-ist-da</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="514" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Tokina%20AT-X%2012-28%20PRO%20DX_artikel.jpg" /><br />
<br />
<br />
<br />
Tokina stellt mit dem Modell AT-X 12-28 PRO jetzt&nbsp;f&uuml;r Nikon DSLR-Kameras einen Nachfolger des erfolgreichen Weitwinkelobjektivs AT-X 124 PRO DX II vor.<br />
<br />
Die Brennweite wurde etwas verl&auml;ngert (12-28mm), aber vor allen wurde an der Abbildungsqualit&auml;t geschraubt. Die Glaskonstruktion ist jetzt auch auf DX-Sensoren von &uuml;ber 20 Megapixel optimiert - ideal also f&uuml;r die Nikon D800 oder D7100.<br />
<br />
Ebenso wurden der Autofokus und&nbsp;die Verg&uuml;tung des Objektivs verbessert. Die Frontlinse hat die schon von anderen AT-X-Objektiven bekannte Wasser und Schmutz abweisende&nbsp;&bdquo;WaterProof Coating&ldquo;&nbsp;Zusatzbeschichtung. Diese Beschichtung hat noch einen guten Nebeneffekt: Sie ist sehr hart und kratzfest und sch&uuml;tzt somit die Frontlinse auch mechanisch vor Kontrast mindernden&nbsp;Kratzern.<br />
<br />
Das Ergebnis ist ein robustes Objektiv, das die Vorteile von Superweitwinkelzoom-Objektiven und Standardzooms miteinander verbindet.&nbsp;Mit einem Gewicht von 530 g ist das Tokina etwas schwerer, was aber letztlich an der Metallfassung liegt. Daf&uuml;r h&auml;lt es im professionellen Gebrauch sicher mehr aus als ein reines Kunsttoffgeh&auml;use. In einigen Monaten soll dann auch eine Version f&uuml;r Canon Fotografen folgen.<br />
<br />
Technische Details<br />
&bull; Brennweitenbereich: 12-28 mm <br />
&bull; Max. Blenden&ouml;ffnung: 4 (konstant &uuml;ber den vollen Brennweitenbereich)<br />
&bull; Min. Blenden&ouml;ffnung: 22 (konstant &uuml;ber den vollen Brennweitenbereich)<br />
&bull; Optischer Aufbau: 14 Linsen in 12 Gruppen&bull;Reflexminderung: Mehrschichtverg&uuml;tung (MC)<br />
&bull; Bildwinkelbereich: 99,37&deg; bis 54,73&deg;&bull;Min. Aufnahmeabstand: 25 cm<br />
&bull; Max. Abbildungsma&szlig;stab: 1:4,94&bull;Scharfstellsystem: Innenfokussierung<br />
&bull; Zoomsystem: Drehzoom<br />
&bull; Preis: ca. 659 EVP incl Mwst.<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fuer-die-fans-von-tokina-objektiven-das-neue-at-x-12-28-pro-dx-fuer-nikon-fotografen-ist-da</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Lowepros neuer Kamerarucksack mit seitlichem Schnellzugriff auf die Kamera - praktisch und schnell</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/lowepros-neuer-kamerarucksack-mit-seitlichem-schnellzugriff-auf-die-kamera-praktisch-und-schnell</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/transit_350AW_artikel_1.jpg" width="550" height="392" alt="" /><br />
<br />
Kamerataschen bieten nat&uuml;rlich einen komfortablen Tragekomfort und einen guten Schutz der Kameraausr&uuml;stung, sehen aber auch immer nach Kamerataschen aus. <br />
Gerade wenn man als Fotograf an Orten ist, wo man weder als Tourist noch als Fotograf auffallen m&ouml;chte, ist eine m&ouml;glichst unauff&auml;llige Kameratasche eine gute Sache. Und je schneller man an die Kamera herankommt, umso besser. <br />
Hier bietet Lowepro mit den neuen Transit Sling 250 AW und Transit Backpack 350 AW&nbsp;Taschen jetzt eine gute L&ouml;sung an: Dank eines UltraFlex&trade;-Systems, kann man die Ausr&uuml;stung entweder f&uuml;r einen schnellen Zugriff seitlich oder als topload (mit l&auml;ngerer Optik) verstauen.<br />
<br />
Gerade die seitliche L&ouml;sung bietet einen entscheidenden Vorteil: Mit Hilfes des &quot;Sling Gurtes&quot;, kann man die Tasche einfach und schnell vom R&uuml;cken nach vorne ziehen. &Uuml;ber die seitliche Rei&szlig;verschluss&ouml;ffnung kommt man dann als Fotograf direkt an die Kamera.<br />
<br />
Die Transit Modelle haben einen verstaubaren H&uuml;ftgurt f&uuml;r l&auml;ngere Touren sowie ein &quot;All Weather AW Cover&trade;&quot; und sind ab sofort&nbsp;zu einem UVP von 99,90 Euro (Transit Sling 250 AW) und der Transit Backpack 350 AW f&uuml;r 119,90 Euro erh&auml;ltlich. <br />
<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/transit_350AW_artikel_2.jpg" width="550" height="442" alt="" /><br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/lowepros-neuer-kamerarucksack-mit-seitlichem-schnellzugriff-auf-die-kamera-praktisch-und-schnell</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Der Hamburger Fotograf Gerd George stellt aus: “Le Grand Bordel”, 19.06.-12.07 </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/der-hamburger-fotograf-gerd-george-stellt-aus-le-grand-bordel-19-06-12-07</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Gerd George lebt und arbeitet seit vielen Jahren als Fotograf in Hamburg, wird von <a target="_blank" href="http://kaitietz.de">Kai Tietz</a> vertreten und hat in der Vergangenheit etliche Preise gewonnen.&nbsp;Neben der Werbefotografie umfasst sein Werk auch redaktionelle Arbeiten f&uuml;r gro&szlig;e Magazine mit aktuellen Themen, Reportagen und Reisen, sowie erfolgreiche Buchprojekte. N&auml;heres zu seinen Arbeiten findet man auf <a target="_blank" href="http://www.gerdgeorge.de">gerdgeorge.de</a>.<br />
<br />
Vom&nbsp;19.06. &ndash; 12.07.2013 ist in der Kulturreich Galerie in Hamburg&nbsp;eine Ausstellung zu sehen, in der seine Bilder anl&auml;sslich des Erscheinens des Buchs &bdquo;Le Grand Bordel&ldquo; pr&auml;sentiert werden.<br />
<br />
Den Kern der Ausstellung bilden 20 Werke, darunter gro&szlig;formatige Aufnahmen von etwa 140 x 110 Meter.&nbsp;Die szenischen Stillleben erz&auml;hlen Geschichten vom gemeinsamen Essen und Trinken, von Freundschaften, von S&uuml;dfrankreich und Hamburg &ndash; aufwendig und liebevoll inszeniert.<br />
<br />
&quot;Ein Ausstellungsbuchprojekt &uuml;ber das Essen, die Freundschaft und die Mafia, &uuml;ber<br />
Maler, Dichter und Monsieur Nicolas Polverino, selbstbewusste Haush&auml;lterinnen,<br />
den Kommunismus und Sartre, Monsieur Dior, das Klempnerhandwerk, die<br />
Sch&ouml;nheit der Frauen und die des Lichts, &uuml;ber Steilkurven und Savoir survivre und<br />
die h&ouml;chst bemerkenswerten Wogen, auf denen die Rezepte von Picassos<br />
Haush&auml;lterin von der C&ocirc;te d`Azur an die Elbe schwappten.&quot;<br />
<br />
<br />
&ldquo;Le Grand Bordel&rdquo;, Fotografien von Gerd George - Die Bilder zum Buch der Gechichte des Neffen der Haush&auml;lterin von Picasso<br />
<br />
<img width="550" height="413" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/george_artikel1.jpg" /><br />
<br />
<img width="550" height="413" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/george_artikel2.jpg" /><br />
<br />
<br />
Zu sehen in der kulturreich Galerie Hamburg,&nbsp;Wexstra&szlig;e 28 vom&nbsp;19.06. &ndash; 12.07.2013. <br />
Die&nbsp;Ausstellungser&ouml;ffnung ist am 19.06.2013, 19 Uhr, in der Reihe &ldquo;Kunst trifft Kulinarik&rdquo;.<br />
<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/der-hamburger-fotograf-gerd-george-stellt-aus-le-grand-bordel-19-06-12-07</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Moofe sucht Fotografen und bietet Support</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/moofe-sucht-fotografen-und-bietet-support</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="412" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/moofe_artikel(1).jpg" /><br />
Wenn vor einigen Jahren die Agentur wegen eines Autoshootings zum Fotografen kam, war auf dem Layout oft das ideale Sujet zu sehen: Das Auto stand in der gepflegten Auffahrt vor dem modernen, gerade errichteten Haus in Alleinlage. Hinter dem Haus erstreckte sich die malerische Bucht und den grandiosen Blick aufs Meer kr&ouml;nte die untergehende Sonne im Gegenlicht.&nbsp;<br />
Nun begann f&uuml;r den Fotografen die Planung. Auf welchem Kontinent scheint derzeit verl&auml;sslich die Sonne, wo gibt es solche H&auml;user, kann das Auto dorthin gebracht werden, welche Produktionsfirma, welcher Locationscout, welche Teammitglieder sollen angefragt werden.<br />
<br />
Nicht selten wurden solche Projekte ziemlich aufwendig und teuer. Und zuletzt blieb immer auch das Risiko, dass das Wetter tagelang nicht mitspielt und die Kosten sich erh&ouml;hen oder das Ergebnis leidet.<br />
<br />
Kein Wunder, dass Autokunden und Agenturen immer h&auml;ufiger die Autos am Rechner in fertige Bilder hineinrendern lassen oder im Extremfall sogar auch gleich die Bauwerke, die Natur und Stra&szlig;en am Rechner&nbsp;rendern lassen.<br />
<br />
Was f&uuml;r den Fotografen &uuml;brig bleibt, ist die Supervision bei der Postproduktion, das Erstellen der einzelnen Parts oder aber das Fotografieren der Location ohne Auto, daf&uuml;r aber mit HDR-Sph&auml;ren.<br />
<br />
Mittlerweile gibt es einige Bildagenturen, die sich darauf spezialisiert haben, gerade Locations, Hintergr&uuml;nde, Stra&szlig;en und Sph&auml;ren f&uuml;r Autoproduktionen anzubieten. <br />
<br />
Eine der international t&auml;tigen Bildagenturen ist moofe, die jetzt einen Schritt weitergehen und Fotografen aktiv mit Know-how und Tipps unterst&uuml;tzen, wie man am Besten HDR-Sph&auml;ren aufnimmt und die Daten aufbereitet. Auch gibt moofe Tipps, was gerade von Agenturen gesucht wird, so dass man als Fotograf darauf reagieren kann.<br />
<br />
Letztlich muss man als Fotograf noch&nbsp;ein gutes Auge f&uuml;r die Location Fotografie mitbringen, eine vern&uuml;nftige Kamera besitzen, am richtigen Ort zur richtigen Zeit sein und nat&uuml;rlich den Wunsch haben,&nbsp;in dem Bereich selbst&auml;ndig zu arbeiten und die Bilder auf eigene Kosten vorzufinanzieren.&nbsp;<br />
Gerade f&uuml;r Architekturfotografen oder Location Scouts d&uuml;rfte das aber durchaus interessant sein. Sind diese erfahrungsgem&auml;&szlig; viel unterwegs und oft auch an Orten, die gerade erst fertig gestellt wurden und somit sauber und unbekannt sind. Der zeitliche Mehraufwand sollte sich in Grenzen halten und als Nebeneinnahme k&ouml;nnte das durchaus interessant sein.<br />
<br />
Weitere Informationen findet man <a target="_blank" href="http://photographers.moofe.com">unter diesem link.</a><br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/moofe-sucht-fotografen-und-bietet-support</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Ich bin ein Berliner&quot; - Sonderausstellung zum 50. Jahrestag der berühmten Rede von Kennedy</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-bin-ein-berliner-sonderausstellung-zum-50-jahrestag-der-beruehmten-rede-von-kennedy</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Vor ziemlich genau 50 Jahren besuchte John F. Kennedy als erster US Pr&auml;sident West-Berlin und hielt am 26. Juni 1963 am Rathaus Sch&ouml;neberg vor rund 450.000 Menschen seine bekannte Rede, in der er den ber&uuml;hmten Satz sagte: &bdquo;Ich bin ein Berliner&ldquo;.<br />
<br />
Diesem f&uuml;r Deutschland und gerade auch f&uuml;r Berlin bedeutenden Besuch widmet das Museum &quot;THE KENNEDYS&quot; eine Sonderausstellung vom 20. Juni bis zum 29. September.&nbsp;Mit &uuml;ber hundert seltenen Photographien, zahlreichen historischen Dokumenten, seltenen Filmaufnahmen sowie eindrucksvoller Memorabilia, widmet sich die Ausstellung nicht nur dem Berlin-Besuch, sondern dem gesamten Deutschland-Aufenthalt des US-Pr&auml;sidenten. <br />
<br />
Als ein besonderes Ausstellungshighlight gibt es ganzt&auml;gig Filmvorf&uuml;hrungen der ber&uuml;hmten und bewegenden Kennedy-Rede am Rathaus Sch&ouml;neberg.<br />
<br />
Im Rahmen der Ausstellung l&auml;dt das Museum auch zu zahlreichen Sonderf&uuml;hrungen ein. Informationen und Termine auf <a target="_blank" href="http://thekennedys.de">thekennedys.de</a><br />
<br />
Das Museum The Kennedys wird von Camera Work betrieben und ist unter folgender Adresse zu finden:<br />
Auguststra&szlig;e 11-13<br />
10117 Berlin-Mitte<br />
ge&ouml;ffnet von&nbsp;Dienstag bis Sonntag von 11 - 19 Uhr<br />
<br />
<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/thekennedys_artikel2(1).jpg" width="550" height="365" alt="" /><br />
<br />
POLIZEIHISTORISCHE SAMMLUNG BEIM POLIZEIPR&Auml;SIDENTEN IN BERLIN<br />
Von einem Fenster aus aufgenommen zeigt diese Photographie die immense Zuh&ouml;rerzahl bei Kennedys Rede vor dem Rathaus Sch&ouml;neberg. Sch&auml;tzungen gehen davon aus, dass sich an jenem Tag 120.000 bis 450.000 Menschen auf dem Platz versammelt hatten. Der damalige &raquo;Rudolf-Wilde-Platz&laquo; wurde nach der Ermordung John F. Kennedys zu dessen Ehren in &raquo;John-F.-Kennedy-Platz&laquo; umbenannt.<br />
Berlin, 26. Juni 1963<br />
<br />
<br />
<img src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/thekennedys_artikel3(1).jpg" width="550" height="363" alt="" /><br />
<br />
POLIZEIHISTORISCHE SAMMLUNG BEIM POLIZEIPR&Auml;SIDENTEN IN BERLIN<br />
<br />
<br />
<img width="550" height="359" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/thekennedys_artikel1.jpg" /><br />
<br />
&copy; WILL MCBRIDE, KENNEDY, BRANDT UND ADENAUER VERLASSEN DAS BRANDENBURGER TOR, BERLIN, 26.06.1963<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br type="_moz" />
<br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/ich-bin-ein-berliner-sonderausstellung-zum-50-jahrestag-der-beruehmten-rede-von-kennedy</guid>
  </item>
  <item>
    <title>THE FLOOD WALL II - Eine Slide-Show und Ausstellung von Fotografen in der Galerie exp12, Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/the-flood-wall-ii-eine-slide-show-und-ausstellung-von-fotografen-in-der-galerie-exp12-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="383" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/exp12_artikel.jpg" /><br />
<br />
exp12 ist der Zusammenschluss k&uuml;nstlerisch arbeitender Fotografen, die sich an der Ostkreuzschule f&uuml;r Fotografie in Berlin kennengelernt haben und die bereits mit Ausstellungen im In- und Ausland hervorgetreten sind.<br />
<br />
Am 21. Juni - dem Tag der &quot;F&ecirc;te de la musique&quot; - wird die im letzten Jahr erfolgreich gestartete Slide-Show-Reihe &quot;The Flood Wall&quot; mit einer Projektion fortgesetzt.&nbsp;Es ist gleichzeitig die Er&ouml;ffnung einer Ausstellung um das Fotobuch. <br />
<br />
Neben den Fotografien an den W&auml;nden liegen K&uuml;nstlerb&uuml;cher und&nbsp;weitere Ver&ouml;ffentlichungen der beteiligten K&uuml;nstler in den R&auml;umen&nbsp;von exp12 zum Bl&auml;ttern aus. Die Auswahl erfolgte unter der Pr&auml;misse,&nbsp;neue Arbeiten anerkannter K&uuml;nstler neben Newcomer verschiedener&nbsp;kultureller Herkunft und mit unterschiedlichen fotografischen&nbsp;Herangehensweisen zu pr&auml;sentieren.&nbsp;Neben internationalen G&auml;sten sind die Fotografen von exp12 vertreten.<br />
<br />
Die Galerier&auml;ume finden sich hier:<br />
<br />
exp12 / exposure twelve<br />
Greifswalder Str. 217<br />
10405 Berlin<br />
<br />
<br />
Und N&auml;heres zu den Ausstellungen findet sich hier: <a target="_blank" href="http://www.exp12.com">www.exp12.com</a><br />
<br />
Fotografen der Bilder: Anni Leppala und Dorothee Baumann<br />
<br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/the-flood-wall-ii-eine-slide-show-und-ausstellung-von-fotografen-in-der-galerie-exp12-berlin</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Kostenlose Portfolio-Viewings für Fotografen mit renommierten Experten auf dem Fotofestival Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/kostenlose-portfolio-viewings-fuer-fotografen-mit-renommierten-experten-auf-dem-fotofestival-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="185" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/fotofestival_klein.jpg" /><br />
<br />
<br />
Das diesj&auml;hrige Fotofestival hat begonnen und es bietet sich die einmalige Chance, die eigene Mappe von preisgekr&ouml;nten Kollegen und Bildredakteuren von Zeitungen, Magazinen, Foto- und Nachrichtenagenturen&nbsp;sichten zu lassen.<br />
Diese Reviews sind kostenlos und der Zugang mit einem Tages- oder Wochenticket m&ouml;glich. <br />
Das Beste daran: Bei der Anmeldung kann man sogar angeben, zu wem man gerne m&ouml;chte.<br />
<br />
Wer also immer schon mal wissen wollte, was z. Bsp&nbsp;Kai-Uwe Heinrich (Leiter der Fotoredaktion vom Tagesspiegel), oder Rocco Castoro (Chefredakteur vom VICE Magazin) von den eigenen Arbeiten h&auml;lt und wie sie die Chancen als Fotograf einsch&auml;tzen, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.<br />
<br />
Hier die Liste der Fotoexperten, die zur Verf&uuml;gung stehen:<br />
<br />
Anna Spakova, Kuratorin, Bildredakteurin, aktuell Director of Photography, Agentur RIA Novosti <br />
<br />
Bernd von Jutrczenka, Mitglied der Chefredaktion und Chef der Bilderdienste dpa<br />
<br />
Bruno De Cock, International Photo Editor u. Fotograf, &Auml;rzte ohne Grenzen, Belgien<br />
<br />
Christopher Morris, Fotograf, Agentur VII (Portfolio Viewings am 3. Tag seines Workshops, setzt Teilnahme am Workshop voraus)<br />
<br />
Isabelle Wirth, Bild-Chefin AFP Berlin<br />
<br />
Kai-Uwe Heinrich, Leiter der Fotoredaktion, Der Tagesspiegel<br />
<br />
Kathryn Cook, Fotografin/Agence VU,<br />
<br />
Paul Maria Kern, Senior Art Director, Atlantic Times, (Hrsg. Theo Sommer)<br />
<br />
Rocco Castoro, Chefredakteur VICE Magazin, USA und VICE.com<br />
<br />
<br />
Die Portfolio Viewings dauern 15-20 Minuten und finden an allen Tagen der Profiwoche statt.<br />
<br />
Um daran teilnehmen zu k&ouml;nnen, einfach eine Mail mit&nbsp;Kontaktdaten, CV, den Arbeitsschwerpunkten als Fotograf sowie 8-10 niedrig aufgel&ouml;ste Bildproben an: review@berlin-fotofestival.de senden.<br />
<br />
Bitte nicht vergessen dazuzuschreiben, bei welchem Reviewer die Portfoliosichtung stattfinden soll.<br />
<br />
Weitere Informationen auf der Seite <a target="_blank" href="http://berlin-fotofestival.de/portfolio-viewings/">Fotofestival 13 Berlin</a><br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/kostenlose-portfolio-viewings-fuer-fotografen-mit-renommierten-experten-auf-dem-fotofestival-berlin</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Auf in die Schweiz - die Art Basel öffnet vom 14.6. - 17.6.2013 </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/auf-in-die-schweiz-die-art-basel-oeffnet-vom-14-6-17-6-2013</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Wer die Art Cologne verpasst hat und nicht bis zum Herbst und zu den Berliner Kunstmessen warten m&ouml;chte, sollte dieses Wochenende einen kleinen Ausflug in die Schweiz machen.<br />
<br />
Denn die 44. Art Basel &ouml;ffnet in diesem Jahr vom 14.-17.6. ihre Tore und verspricht wieder einmal Kunst auf hohem Niveau. Seit 1970 findet die Kunstmesse j&auml;hrlich statt und hatte im letzten Jahren &uuml;ber 60.000 Besucher. Auf &uuml;ber 30.000 qm pr&auml;sentieren sich internationale Galerien und K&uuml;nstler, es gibt Vortr&auml;ge und Veranstaltungen.<br />
<br />
Seit die Fotografie sich in den letzten Jahren immer st&auml;rker als eigenst&auml;ndige Kunstform behaupten konnte, lohnt sich ein Besuch f&uuml;r jeden Fotografen. Denn gerade Kunstmessen, die dem Handel von Werken dienen, k&ouml;nnen ziemlich interessant und inspirierend sein. Im Gegensatz zu Galerien wird hier viel st&auml;rker das gezeigt, was von den Galeristen als &quot;gut zu verkaufen&quot; angesehen wird. Nirgends sonst kann man so gut einen Einblick erhalten, welche Art der Fotografie als Kunstform von internationalen Galerien gerade hoch im Kurs ist.<br />
Und wo sonst findet man so viele Originale von internationalen Gr&ouml;&szlig;en der Fotografie auf engem Raum?<br />
<br />
&Ouml;ffnungszeiten: 14.-17.6.2013 von jeweils 11-19h<br />
Ort: Basel, Messehallen 1 und 2<br />
<br />
mehr zu den teilnehmenden Galerien unter <a target="_blank" href="http://artbasel.com">artbasel</a><br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/auf-in-die-schweiz-die-art-basel-oeffnet-vom-14-6-17-6-2013</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Gewinnen Sie als Fotograf das Sinarback eVolution86 H im Wert von ca.18.000€!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/gewinnen-sie-als-fotograf-das-sinarback-evolution86-h-im-wert-von-ca-18-000</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="232" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/sinar_artikel.jpg" /><br />
<br />
Sinar bietet derzeit die M&ouml;glichkeit, den Workflow im eigenen Fotostudio kostenlos analysieren zu lassen. F&uuml;r Trade-In und Umbau oder Ausbau des Systems bieten sie L&ouml;sungen vom Objektiv &uuml;ber die Fachkamera bis zum 192 Megapixel R&uuml;ckteil.<br />
<br />
Wer sich beraten lassen m&ouml;chte, gerade auch in Hinblick auf das neue eShutter System sollte unter diesem Link das Formular ausf&uuml;llen. Dann einfach an&nbsp;<a href="javascript:void(location.href='mailto:'+String.fromCharCode(99,111,110,116,97,99,116,64,115,105,110,97,114,46,99,104)+'?')">contact@sinar.ch</a>&nbsp;senden und man nimmt automatisch an der Verlosung der Preise im Herbst 2013 teil:<br />
<br />
1. Preis: Sinarback eVolution86 H (im Wert von CHF 22'800 / &euro; 18'240)<br />
2. Preis: 3 Jahre SCP Sinar Care Protection Vollgarantie (Wert CHF 10'000.- / &euro; 8'000)<br />
3. Preis: Umbau von 2 Objektiven ins Sinar eShutter System (Wert CHF 5'000 / &euro; 4'000)<br />
Ein sch&ouml;ner Anreiz sich als Sinar Fotograf jetzt mit einem Upgrade auf das neue eShutter System zu besch&auml;ftigen.<br />
<br />
<br />
Die Fotografin <a target="_blank" href="http://www.evacasado.com/">Eva Casado</a> sagt zu dem verbesserten eShutter System in einem Testimonial von Sinar:<br />
<br />
&quot;Der Zeitgewinn ist markant. Bei manuellen Objektiven muss f&uuml;r das Livebild via digitales R&uuml;ckteil jedes Mal der Verschluss ge&ouml;ffnet, wieder geschlossen und f&uuml;r die Aufnahme gespannt werden. Obwohl dies einfach und nat&uuml;rlich erscheint, ist es belastend und hemmt den Arbeitsfluss massiv. Besonders bei Aufnahmen von Food und Interior, wo wir jeweils viele Variationen schiessen und in Echtzeit kontrollieren.<br />
<br />
Durch den Einsatz von Sinar eShutter wird unser Workflow deutlich schneller. Auch unsere Kunden sch&auml;tzen das, weil vom Computer mit Livebild ebenfalls der Verschluss ge&ouml;ffnet und geschlossen werden kann. Dies ist eine gro&szlig;artige Erleichterung, wir m&uuml;ssen weder zur Kamera noch den Spannmechanismus f&uuml;r jede Aufnahme bet&auml;tigen&hellip;&quot;<br />
&nbsp;    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/gewinnen-sie-als-fotograf-das-sinarback-evolution86-h-im-wert-von-ca-18-000</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Wenn der Auslöser der Nikon oder Canon zu laut ist - eine Bauanleitung für ein Gehäuse zur Geräuschreduzierung</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wenn-der-ausloeser-der-nikon-oder-canon-zu-laut-ist-eine-bauanleitung-fuer-ein-gehaeuse-zur-geraeuschreduzierung</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Was im normalen Fotografenalltag nicht weiter auff&auml;llt, kann in einigen Situationen arge Probleme bereiten: Ein Foto zu machen ist nach wie vor keine lautlose Angelegenheit, denn das Klappen des Spiegels macht Ger&auml;usche.<br />
<br />
Wer &ouml;fter in Aufnahmestudios, am Filmset, oder im Theater fotografiert oder wer auf die Pirsch nach Tieren geht, wei&szlig; gut, wie laut und st&ouml;rend das Ausl&ouml;sen sein kann.&nbsp;<br />
Bevor man sich nun mit den Tonleuten am Set anlegt oder die Tiere verscheucht, sollte man sich &uuml;ber eine vern&uuml;nftige L&ouml;sung Gedanken machen:<br />
<br />
<a target="_blank" href="http://www.dantabar.com">Dan Tabar</a> ist ein Fotograf aus Phoenix und hat sich dem Problem auf pragmatische Weise angenommen. Mit 80 USD Materialkosten ist das Geh&auml;use zur Ger&auml;uschreduzierung ein wirkliches Schn&auml;ppchen im Vergleich zu den 1000 USD, die <a target="_blank" href="http://www.soundblimp.com">jpi</a>, einer der bekanntesten Anbieter auf diesem Gebiet, derzeit fordert. Und wie das Video zeigt, f&uuml;hrt der Eigenbau zu einer deutlichen Reduktion. Auf der Seite von jpi ist &uuml;brigens ebenfalls ein Video zu sehen und unserer Meinung nach ist bei der professionellen Variante &auml;hnlich viel bzw. wenig zu h&ouml;ren.<br />
<br />
<iframe width="550" height="308" src="http://www.youtube.com/embed/WfkTPH5EJqY" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe><br />
<br />
<br />
Eine &Uuml;bersicht der verwendeten Materialien sieht man auf diesem Bild. Viel ist es nicht was man ben&ouml;tigt und obwohl die Anleitung aus den USA stammt, d&uuml;rfte es &auml;hnliche Produkte auch in Deutschland in jedem Baumarkt geben.<br />
<br />
<img width="550" height="263" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/dantabar_artikel.jpg" /><br />
<br />
Die genaue Bauanleitung sowie weitere &Uuml;berlegungen von Dan Tabar findet man auf seinem Blog: <a target="_blank" href="http://www.dantabar.com/blog/">Dan Tabar Blog</a>&nbsp;oder auch <a target="_blank" href="http://www.blairbunting.com/blog/guest-post-diy-sound-blimp-project/">hier.<br />
</a><br />
Viel Erfolg beim Bauen!<br />
<br />
<br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wenn-der-ausloeser-der-nikon-oder-canon-zu-laut-ist-eine-bauanleitung-fuer-ein-gehaeuse-zur-geraeuschreduzierung</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Vollversion oder Upgrades: Capture One Pro 7 oder Capture One Express 7 zum reduzierten Preis</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/vollversion-oder-upgrades-capture-one-pro-7-oder-capture-one-express-7-zum-reduzierten-preis</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Mit der neuen Version 7 von capture One hat phase one eine Software auf dem Markt gebracht, die neben einer schnelleren RAW-Konvertierung auch eine verbesserte Rauschreduzierung und feinere Detailaufl&ouml;sung bietet.<br />
<br />
<img width="550" height="341" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/capture_one_artikel.jpg" /><br />
<br />
Wer immer schon eine eigene Version besitzen - oder von der Testversion upgraden wollte, sich aber nicht durchringen konnte, den vollen Preis zu zahlen, f&uuml;r den schl&auml;gt jetzt die Stunde:<br />
<br />
Noch bis Ende der Woche bietet Phase One im online Store allen Fotografen die M&ouml;glichkeit, die Einsteigerversion Capture One Express 7 mit ca. 50% Rabatt und die Capture One Pro 7 Version mit 20% Rabatt zu kaufen. Nat&uuml;rlich gilt dies sowohl f&uuml;r die MAC als auch die PC Version. Die Rabatte gibt es auch nicht nur auf die Vollversionen, sondern nat&uuml;rlich auch auf alle Upgrades von den alten Versionen 3-6.<br />
<br />
Capture One Express 7 kostet somit nur noch 34,50&euro;! <a target="_blank" href="http://www.phaseone.com/de-de/Online-Store/Capture-One-Express-7.aspx">Hier gehts zum online Store</a><br />
<br type="_moz" />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/vollversion-oder-upgrades-capture-one-pro-7-oder-capture-one-express-7-zum-reduzierten-preis</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Neues 11-22mm Objektiv von Canon</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/neues-11-22mm-objektiv-von-canon</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="277" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/EF-M%2011-22mm%20f4-5_6%20IS%20STM_artikel.jpg" alt="" /><br />
<br />
Mit dem neuen EF-M 11-22mm 1:4-5,6 IS STM verst&auml;rkt Canon seine Objektivserie mit EF-M Bajonett. Es ist f&uuml;r die kompakte, spiegellose Canon Systemkamera EOS M konzipiert und das erste EF Superweitwinkel-Zoomobjektiv mit optischem Bildstabilisator. Neben dem vielseitigen Weitwinkel-Brennweitenbereich &uuml;berzeugt es mit einer erstklassigen optischen Leistung und einer neuen einziehbaren Objektivkonstruktion. Das EF-M 11-22mm 1:4-5,6 IS STM ist die perfekte Erg&auml;nzung f&uuml;r die EOS M und empfiehlt sich f&uuml;r die Landschafts- und Architekturfotografie.&nbsp;<br />
<br />
<br />
Ob Stadt &ndash; Land &ndash; Fluss: kreative M&ouml;glichkeiten f&uuml;r tolle Aufnahmen  Das EF-M 11-22mm 1:4-5.6 IS STM erweitert die kreativen M&ouml;glichkeiten f&uuml;r vielf&auml;ltige Motive. Sein Brennweitenbereich von 11 &ndash; 22 Millimetern bietet einen enorm weiten Bildwinkel. Er gestattet eine starke Ann&auml;herung an das Motiv und er&ouml;ffnet damit die M&ouml;glichkeit, aus direkter N&auml;he viel von der Umgebung auf dem Bild festzuhalten &ndash; ideal f&uuml;r dramatisch wirkende und atmosph&auml;rische Aufnahmen. Die Naheinstellgrenze liegt im &Uuml;brigen bei nur 0,15 Metern.<br />
Der innovative Dynamic IS Bildstabilisator sorgt f&uuml;r verwacklungsarme ruhige Full-HD-Videos, indem er die noch st&auml;rkeren Formen der Kameraverwacklungen beim Filmen in Bewegung ausgleicht. Die Canon STM Technologie sorgt f&uuml;r die kontinuierliche, nahezu ger&auml;uschlose Scharfstellung bei der Videoaufzeichnung. Das optimiert beim Filmen die Tonqualit&auml;t erheblich und sorgt f&uuml;r ungebrochenen Videogenuss.<br />
<br />
Das Objektiv ist voraussichtlich ab Ende Juli 2013 zum Preis von 399 Euro im Handel erh&auml;ltlich.<br />    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/neues-11-22mm-objektiv-von-canon</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Das rechte oder linke? - ein kleiner Selbsttest, welches das dominante Auge ist!</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/das-rechte-oder-linke-ein-kleiner-selbsttest-welches-das-dominante-auge-ist</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="360" style="font-size: 12px;" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Augendominanz_artikel.jpg" /><br />
<br />
Ob man Rechtsh&auml;nder oder Linksh&auml;nder ist, kann jeder einfach beantworten. Ob aber das rechte oder das linke Auge das dominante Auge ist, wei&szlig; dagegen fast niemand.<br />
<br />
Jeder Fotograf hat zwar ein Auge, mit dem er lieber durch den Sucher blickt. Aber interessanterweise handelt es sich dabei nicht unbedingt um das dominante Auge. Denn gelernt haben die meisten, einfach mit dem rechten Auge durch einen Sucher zu schauen. Welches nun das dominante Auge ist, l&auml;sst sich aber mit einem simplen Trick herausfinden:<br />
<br />
Zielen Sie mit den Fingern am ausgestreckten Arm auf etwas in der n&auml;heren Umgebung (hier die Ente durch den Kreis aus Daumen und Zeigefinger). Wichtig dabei ist, dass&nbsp;beide Augen ge&ouml;ffnet sind und man die Finger fokussiert. Schlie&szlig;t man nun abwechselnd das eine, dann das andere Auge, liegt das angepeilte Objekt einmal im Kreis der Finger und einmal daneben. <br />
Wenn nun das angepeilte Objekt im Kreis liegt, ist das dominante Auge ge&ouml;ffnet und man wei&szlig;, ob man eine rechtsseitige oder linksseitige Augendominanz hat.<br />
<br />
Macht es nun fotografisch gesehen einen Unterschied, ob man mit dem dominanten Auge fotografiert?<br />
<br />
Zwar unterdr&uuml;ckt das dominante Auge die Eindr&uuml;cke des anderen Auges (wie in unserem kleinen Test) und ist zudem auch schneller bei der Erfassung des Blickfeldes, aber einen relevanten Vorteil gibt es im Fotografenalltag sicher nicht. Den einzigen Unterschied bemerkt man bei einer Beeintr&auml;chtigung der Augen. Denn die des dominanten Auges wird immer viel st&auml;rker wahrgenommen.&nbsp;<br />
<br />
Mehr dazu auf wikipedia: <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augendominanz">Augendominanz</a><br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/das-rechte-oder-linke-ein-kleiner-selbsttest-welches-das-dominante-auge-ist</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Sammler aufgepasst - die nächsten Kamerabörsen in München und Essen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/sammler-aufgepasst-die-naechsten-kameraboersen-in-muenchen-und-essen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="0" height="0" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Pentacon_Super_MD_RT_klein_2artikel.jpg" /><img width="550" height="166" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/Pentacon_Super_MD_RT_klein_2artikel.jpg" /><br />
<br />
War es vor 10 Jahren noch gang und gebe, auf Kamerab&ouml;rsen und bei speziellen H&auml;ndlern nach gebrauchter Fototechnik zu suchen, hat sich der Markt dank Internet und Ebay drastisch ver&auml;ndert.&nbsp;<br />
<br />
Aber f&uuml;r alle, die sich an alter Fertigungskunst und mechanischen Meisterwerken&nbsp;erfreuen,&nbsp;f&uuml;hrt kein Weg an den B&ouml;rsen vorbei. Wo sonst kann man&nbsp;eine&nbsp;Pentacon Super Weltraumkamera oder andere Rarit&auml;ten aus der N&auml;he sehen und nach der ersten eigenen Kamera suchen?<br />
<br />
Hier die Termine im Juni (im Juli finden keine B&ouml;rsen statt) <br />
<br />
Kamerb&ouml;rsen f&uuml;r Amateure, Sammler und Profifotografen im Juni<br />
<br />
8.6. M&uuml;nchen<br />
was? 11. Bayerische Kameraboerse <br />
wann? 10-17 h &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<br />
wo? Kolpinghaus Zentral - Adolf-Kolping-Str. 1<br />
<br type="_moz" />
15.06. in Essen<br />
was? 21. Revier Kameraboerse<br />
wann? 10-17 h &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br />
wo?&nbsp;Zeche Carl &nbsp;- Wilhelm-Nieswandt-Allee 100<br />
<br />
<br />
Mehr Informationen unter <a target="_blank" href="http://www.kameraboersen.de">kamerab&ouml;rsen.de<br />
</a><br />
<br />
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    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/sammler-aufgepasst-die-naechsten-kameraboersen-in-muenchen-und-essen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Neues aus dem Hause Hama - Filter mit 30 Jahre Garantie zum Verbleib auf dem Objektiv</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/neues-aus-dem-hause-hama---filter-mit-30-jahre-garantie-zum-verbleib-auf-dem-objektiv</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="432" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/pr726_prfd2_Hama_Professional_Filter_artikel.jpg" /><br />
<br />
Neues aus dem Hause Hama: Die&nbsp;Professional-Filter-Serie wurde erweitert
<p>&nbsp;</p>
Mit der Professional-Serie baut Hama nun sein Filterangebot f&uuml;r Profis und anspruchsvolle Hobbyfotografen aus. Das Sortiment umfasst HTMC-verg&uuml;tete L-Protect-Filter aus &bdquo;CrownLensGlass&ldquo;&nbsp;zum dauerhaften Verbleib auf der Kamera, UV 390-Protect-Filter mit C14-Verg&uuml;tungsschichten und achtfach verg&uuml;tete Pol-Cir-Filter. <br />
<br />
Aber was bringt eigentlich eine Mehrfachverg&uuml;tung?&nbsp;<br />
<br />
An jeder Glas-Luftfl&auml;che wird auffallendes Licht reflektiert. Diese Reflexe gelangen bildwirksam auf Sensor oder Film. Sie bewirken Unsch&auml;rfen und kontrastarme Farben. Au&szlig;erdem entsteht an jeder Fl&auml;che ein Lichtverlust von ca. 4 %. Durch Aufdampfen hauchd&uuml;nner, transparenter Metallverbindungen wird das Glas entspiegelt und Reflektionen verhindert. Das garantiert hohe Farbintensit&auml;t und Kontraststeigerung.
<p>&nbsp;</p>
Nat&uuml;rlich haben die Filter eine spezielle, schmale Wide-Fassung und das &nbsp;Frontgewinde ist gr&ouml;&szlig;er als das eigentliche Filtergewinde. Das&nbsp;erm&ouml;glicht das Einschrauben eines weiteren Filters, einer Gegenlichtblende oder das Aufsetzen eines Objektivdeckels.<br />
<br />
Alle drei Varianten sind in bis zu neun verschiedenen Gr&ouml;&szlig;en erh&auml;ltlich und passen somit auf alle g&auml;ngigen Objektive.&nbsp;Bis zu vierzehn Verg&uuml;tungsschichten lassen Hama au&szlig;erdem 30 Jahre Garantie auf die Filter geben.
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div>&nbsp;</div>    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/neues-aus-dem-hause-hama---filter-mit-30-jahre-garantie-zum-verbleib-auf-dem-objektiv</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Verbesserte Softboxen von Broncolor</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/verbesserte-softboxen-von-broncolor</link>
    <description>
    <![CDATA[
      <img width="550" height="350" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/bron_artikel2.jpg" alt="" /><br />
<br />
Softboxen gibt es wie Sand am Meer. Aber wenn die Box nach dem 10. Einsatz noch nicht auseinanderfallen soll, wenn saubere Kanten bei Einspiegelungen, eine homogene Lichtverteilung, ein m&ouml;glichst gespannter Diffusionsstoff und eine solide Verarbeitung gew&uuml;nscht ist, bleiben viele no-name Hersteller auf der Strecke.<br />
<br />
Broncolor hat sein Softbox Programm &uuml;berarbeitet und bietet mittlerweile nun 9 verschiedenen Gr&ouml;ssen und Formen an.<br />
<br />
<img width="550" height="350" alt="" src="http://www.berufsfotografen.com/data/image/news/bron_artikel2%20Kopie.jpg" /><br />
<br />
Alle Boxen bieten mit drei einzelnen Diffusoren eine Abstufungsm&ouml;glichkeit vom weichen Licht mit leichter Mittelbetonung bis hin zur perfekt homogenen Verteilung &uuml;ber die ganze Fl&auml;che. Zwei der Diffusoren sind bereits im Lieferumfang enthalten, der dritte und auch ein Lichtgitter sind noch zus&auml;tzlich erh&auml;ltlich. <br />
<br />
Sch&ouml;n sind auch die Adapterm&ouml;glichkeiten f&uuml;r fremde Blitzger&auml;tehersteller: Die Boxen sind so problemlos mit dem entsprechenden Adapter an Profoto, Hensel, Elinchrom, Bowens, Multiblitz-Profilux, Varilux und auch an Kamerablitzen einsetzbar.<br />
<br />
<br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/verbesserte-softboxen-von-broncolor</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Nachruf zum Tod von Reinhard Fittkau, Fotograf und Mitgründer des PIC-Verbandes</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/nachruf-zum-tod-von-reinhard-fittkau-fotograf-und-mitgruender-des-pic-verbandes</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Reinhard Fittkau - 1949 - 2011<br />
<br />
Reinhard Fittkau war Mitbegr&uuml;nder, Initiator, langj&auml;hriger Vorsitzender und Ehrenvorsitzender des PIC-Verbands.<br />
<br />
Reinhard Fittkau, stets hilfsbereiter, pers&ouml;nlicher Freund, herausragender Fotograf, erfolgreicher Unternehmer, vorbildlicher Ausbilder, Pionier der digitalen Fotografie mit selbst erarbeitetem, hochkar&auml;tigem Fachwissen und der felsenfesten &Uuml;berzeugung, dass wir alle noch viel lernen m&uuml;ssen, ist &uuml;berraschend und kaum 62 Jahre alt, an einem Herzinfarkt gestorben.<br />
Einen angemessenen Nachruf zu schreiben fehlt mir die Distanz. Fest steht, uns hat jemand verlassen, der zu den Menschen geh&ouml;rt, die dass Salz dieser Erde sind. <br />
Das muss ich sagen. Leb wohl, Reinhard.<br />
<br />
Mike Biedermann, Gr&uuml;nder von berufsfotografen, November 2011<br />
<br />
<br />
Mehr &uuml;ber Reinhard Fittkau und sein Engagement in der digitalen Fotografie erf&auml;hrt man in diesem <a href="http://www.profifoto.de/nc/news/artikel/article/trauer-um-reinhard-fittkau-pionier-der-digitalen-fotografie-verstorben/" target="_blank">Artikel auf Profifoto</a><br />
Sehr interessant ist auch dieser&nbsp;von ihm gehaltene Vortrag mit dem Bericht &uuml;ber seinen Einstieg in die digitale Fotografie. Zu lesen ist er unter <a href="http://www.pic-verband.de/pdf/RF-Referat.pdf " target="_blank">diesem Link</a>.&nbsp;Er gibt einen sch&ouml;nen Einblick in die Anf&auml;nge der digitalen Fotografie im Jahre 1990 und seine Gedanken und Vorstellungen &uuml;ber die Einsatzm&ouml;glichkeiten des Digitalfotografie. Harr Fittkau schloss damals den Vortrag mit den Worten: &quot;Im n&auml;chsten Jahr wird es den neuen Philips-Chip geben, der hat eine Aufl&ouml;sung von 2000 x 3000 Pixel&hellip;  Die digitale Fotografie ist reif und wer gelernt hat, mit elektronischen<br />
Daten umzugehen, kann nur Erfolg haben.&quot;<br />
<br />
Dennoch hat es bei vielen Fotografen noch gut 10 Jahre gedauert, bis sie wirklich und vollst&auml;ndig gewechselt haben. Wenn man die rasanten Fortschritte sieht, die die Digitalfotografie heutzutage von Jahr zu Jahr macht, kommen einem &nbsp;die 10 Jahre von den Anf&auml;ngen bis zu einsatzf&auml;higen, massentauglichen System geradezu ewig vor. Interessant wird zu sehen sein, wann Handys mit Digitalkameras vollends verschmelzen und ob sich das Mittelformat dauerhaft als Profil&ouml;sung h&auml;lt.    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/nachruf-zum-tod-von-reinhard-fittkau-fotograf-und-mitgruender-des-pic-verbandes</guid>
  </item>
  <item>
    <title> Wird die Künstlersozialkasse am 19.9.2008 abgeschafft?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/wird-die-kuenstlersozialkasse-am-19-9-2008-abgeschafft</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Der Streit um die K&uuml;nstlersozialkasse eskaliert - Bundesregierung, betroffene K&uuml;nstlerverb&auml;nde und Politik f&uuml;hren mit unterschiedlichen Argumenten eine verbissene  Diskussion. Ausl&ouml;ser ist eine Empfehlung zum &quot;Entwurf des Dritten Gesetzes zum Abbau b&uuml;rokratischer Hemmnisse insbesondere der mittelst&auml;ndischen Wirtschaft&quot;  hervor, &uuml;ber die im Bundesrat am 19. September abgestimmt wird. Kulturstaatsminister Bernd Neumann lehnt diesen Vorsto&szlig; &quot;entschieden ab&quot;.<br />
&nbsp;&nbsp;<br />
Er betonte: &quot;Die K&uuml;nstlersozialversicherung ist eine unverzichtbare Einrichtung und eine der Grundlagen f&uuml;r die Vielfalt des kulturellen Lebens in Deutschland.&raquo; Es gehe <br />
bei der K&uuml;nstlersozialversicherung nicht nur um die Absicherung f&uuml;r den einzelnen K&uuml;nstler, sondern &laquo;auch um die Zukunft Deutschlands als Standort der Kreativ- und <br />
Kulturwirtschaft&quot;.<br />
<br />
Laut Bundesrat haben sich der Wirtschaftsausschuss, der Ausschuss f&uuml;r Frauen und Jugend, der Finanzausschuss und der Ausschuss f&uuml;r Innere Angelegenheiten f&uuml;r eine <br />
Abschaffung der K&uuml;nstlersozialversicherung ausgesprochen.<br />
Konkret hei&szlig;t es: &quot;Der Aufwand bei der Feststellung der Abgabenpflicht und bei der Durchf&uuml;hrung des Verfahrens, die verst&auml;rkten Kontrollen durch die Deutsche Renten- versicherung bei der Ermittlung der abgabepflichtigen Unternehmen sowie die Verpflichtung zur Beantwortung eines mehrseitigen Fragebogens f&uuml;hren zu einer <br />
gro&szlig;en B&uuml;rokratie.&quot;<br />
<br />
Kulturrats-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Olaf Zimmermann: &quot;In Wirklichkeit geht es den sieben Bundesl&auml;ndern darum, die abgabepflichtigen Unternehmen und &ouml;ffentlichen K&ouml;rper-schaften auf Kosten der K&uuml;nstler von ihren&nbsp; Sozialver-sicherungspflichten zu befreien.&quot; <br />
<br />
Die K&uuml;nstlersozialversicherung wurde 1983 gegr&uuml;ndete. Sie finanziert sich mit ca. 50 Prozent durch die Beitr&auml;ge der Versicherten, mit ca. 20 Prozent durch Bundeszusch&uuml;sse und mit ca. 30 Prozent durch eine Abgabe der Kunst und Publizistik verwertenden Unternehmen. 160.000 Mitglieder sind zur Zeit in der K&uuml;nstlersozialkasse versichert.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Mehr Informationen:<br />
http://www.artist-forum.de/offen/downloads/ksk.pdf<br />
http://www.kuenstlersozialkasse.de<br />
http://freie-wildbahn-ev.de<br />
<br />
17.09.2008, Mike Biedermann<br />
&nbsp;<br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/wird-die-kuenstlersozialkasse-am-19-9-2008-abgeschafft</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Rent One Hauptsitz jetzt im Zentrum der Hauptstadt</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/rent-one-hauptsitz-jetzt-im-zentrum-der-hauptstadt</link>
    <description>
    <![CDATA[
      rent-one mit neuer Hauptfiliale im Zentrum Berlins.  rent-one als full-service Ausstatter im Bereich Kamera-, Licht- und Fotoproduktionstechnik er&ouml;ffnete im Sommer 2008 seine neue Hauptfiliale im Herzen der Hauptstadt mit guten Lade- und Parkm&ouml;glichkeiten.<br />
&nbsp;<br />
Am zentral gelegenen Standort in der L&uuml;tzowstra&szlig;e 68 im Bezirk Mitte-Tiergarten erhalten Fotografen und Produktioner professionelle Technik von Herstellern wie Canon Profilinie, Hasselblad H-System, SINAR Hy6 und P3-System mit aktuellen Digital-R&uuml;ckteilen f&uuml;r diverse Mittelformat-Systeme. Im Bereich Lichttechnik ist rent-one der Ansprechpartner f&uuml;r HEDLER Systemlicht, Profoto und Elinchrom.<br />
Neben den Kerngesch&auml;ften Technikverleih und Mietstudios verkauft rent-one Neuware von namhaften Herstellern wie California Sunbounce, LEE-Filter, Manfrotto, HEDLER Systemlicht, Profoto, Elinchrom u.a. <br />
Das umfangreiche Verleihprogramm mit Verkauf erh&auml;lt man auch in der Filiale in der Metzer Str. 30 im Szenebezirk Prenzlauer Berg.<br />
Weiterhin betreibt rent-one eines der gr&ouml;&szlig;ten s&auml;ulenfreien Mietstudios in Berlin-Tempelhof, unweit des historischen Flughafens. Die beiden Studios garantieren ein ruhiges Arbeitsumfeld und bieten ideale Bedingungen f&uuml;r kleine und gro&szlig;e Foto- oder Videoproduktionen.<br />
<br />
Alle Kontaktdaten, aktuelle Informationen &uuml;ber Verleihprogramm und Mietpreise, Studiodaten, Neuheiten und Verkaufsaktionen erh&auml;lt man im Internet.<br />
&nbsp;<br />
weitere Informationen finden Sie direkt auf der rent-one-Website.<br />
http://www.rent-one.de<br />
<br />
22.08.2008, Mike Biedermann    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/rent-one-hauptsitz-jetzt-im-zentrum-der-hauptstadt</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Neuer Kodak-Sensor in der Hasselblad H3DII-50</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/neuer-kodak-sensor-in-der-hasselblad-h3dii-50</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Ein Raw-File mit 300 MB - eine Aufl&ouml;sung von 6.132 x 8.176 Pixel: Der neue Kodak-Sensor in der Hasselblad H3DII-50 bringt dar&uuml;ber hinaus eine Lichtempfindlichkeit von 50 ISO bis 400 ISO (per Software auf bis zu 800 ISO erweiterbar) und eine Bildfolge von etwa 1,5 Sekunde (33 Bilder pro Minute) mit. F&uuml;r ca. 23.000 Euro geh&ouml;rt die Kamera damit zum Teuersten, was sich der Fotograf zulegen kann.<br />
&nbsp;<br />
Der neue 50-Millionen-Pixel-Sensor von Kodak hat derzeit die h&ouml;chste Aufl&ouml;sung in der Mittelformat-Fotografie und ist damit weltweit der erste 50-Megapixel-CCD-Bildsensor. <br />
<br />
Michael Miller von Kodak preist die Neuentwicklung markig an: &bdquo;Professionelle Fotografen m&ouml;chten mit ihren Digital-kameras immer mehr Bilddetails aufnehmen und erwarten von den Ger&auml;ten eine h&ouml;here Leistung. Das fordert uns heraus, immer neue Technologien und Produkte f&uuml;r diesen wichtigen Markt zu entwickeln!&ldquo;<br />
Kodak hat nach eigenen Angaben auch die Farbwieder-gabetreue verbessert und durch eine Innovation im Aufzeichnungsbereich (Unterst&uuml;tzung der neuen, kleineren der Pixel von 6,8 Mikrometer auf 6,0 Mikrometer) die Voraussetzung f&uuml;r einen schnelleren Datendurchsatz geschaffen. Au&szlig;erdem erreicht man eine schnellere Bildfolge, k&uuml;rzere Verschlusszeiten, eine verbesserte Farbwiedergabe und geringeren Stormverbrauch und damit eine l&auml;ngere Batterieverf&uuml;gbarkeit .  Die Serienfertigung des Chips soll im letzten Quartal des Jahres beginnen.<br />
<br />
11.06.2008, Mike Biedermann    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/neuer-kodak-sensor-in-der-hasselblad-h3dii-50</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Berufsfotografen.com feiert 8. Geburtstag</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/berufsfotografen-com-feiert-8-geburtstag</link>
    <description>
    <![CDATA[
      M&uuml;nchen, 28.04.2008 - Das Internetangebot Berufsfotograf en begeht dieser Tage ohne gro&szlig;e Feierlichkeiten sein  8-j&auml;hriges Bestehen. Dieses Portal ist im herk&ouml;mmlichen Sinn keine Suchmaschine. Suchmaschinen arbeiten mit Datenbanken und stellen deren Inhalt per Abruf zur Verf&uuml;gung. Berufsfotografen ist vor allem keine Maschine, sondern das Produkt einer kleinen, sehr menschliche Crew.<br />
&nbsp;<br />
Alle Eintr&auml;ge werden redaktionell &uuml;berpr&uuml;ft, per Hand einge- ragen und stehen somit Google &amp; Co. uneingeschr&auml;nkt als echte Texteintr&auml;ge zur Verf&uuml;gung.  Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen Sie auf diesem Portal Berufsfotografen suchen und finden. Und Fotoassistenten, Fotostudios, die sich auf Aufnahmen von Privatpersonen spezialisiert haben, Casting-Agenturen, Location-Scouts, Fachh&auml;ndler, Fotografen-Repr&auml;sentanten, Fachanw&auml;lte f&uuml;r Urheberrecht, Sachver- st&auml;ndige f&uuml;r Fotografie, Mietstudios f&uuml;r Fotografie, TV und Film, Bildarchive und ein hohes Potenzial an berufsspezifischer Kompetenz.   Ein weiterer Unterschied zu allen anderen Anbietern in diesem Bereich: Als Internet-Verzeichnis verfolgt Berufsfotografen.com nicht das Ziel, alle in Zusammenhang mit Fotografie vorhandene Web-Sites aufzulisten, die im Internet verf&uuml;gbar sind - daf&uuml;r stehen gen&uuml;gend andere Portale bereit.   Den Nutzern werden nur solche Web-Sites angeboten, die von professionellen Auftrags-Fotografen betrieben werden. Dies bedeutet, dass die eingetragenen Fotografen ihren Job hauptberuflich betreiben, entsprechende Rechnungen stellen und &uuml;ber eine Steuer-Nr. und/oder eine Mwst.-Idendifikations-Nr. verf&uuml;gen sowie das gesetzlich erforderlichen Impressum auf Ihrer Site f&uuml;hren.<br />
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In den vergangenen 8 Jahren verzeichnete Berufsfoto- grafen.com &uuml;ber 9.800 Anmeldungen - nur 2.809 dieser Anmeldungen konnten im Rahmen der Regeln der Site eingetragen werden. Anne Kathrin Biedermann, GF von Professional Photographers Ltd.: &quot;Viele der abgelehnten  Seiten zeigten wirklich tolle Fotografie - aber das ist nicht unsere Messlatte. Wir geben nur Profis eine Plattform, denn nur die garantieren unseren Nutzern, dass sie jederzeit f&uuml;r  eine geplante Produktion zur Verf&uuml;gung stehen und &uuml;ber die entsprechende Erfahrung verf&uuml;gen.&quot;  Neben den Eintr&auml;gen betreibt Berufsfotografen.com eine Job-B&ouml;rse speziell f&uuml;r Fotografen. Hier k&ouml;nnen sowohl Ausbildungspl&auml;tze als auch Medien- und Fotografenjobs angeboten werden. Die Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz ist kostenfrei. Die Job-B&ouml;rse hat, wie alle anderen Angebote von Berufsfotografen.com, einen gro&szlig;en Vorteil: Durch die hohe Spezialisierung der Site entsteht praktisch kein Streuverlust.  Das die Macher von Berufsfotografen.com dar&uuml;ber hinaus jederzeit f&uuml;r fachliche Anfragen fast aller Art per Mail oder Telefon zur Verf&uuml;gung stehen, wird als selbstverst&auml;ndlich gesehen.  &quot;Das gr&ouml;&szlig;te Plus der Plattform bietet sich jedoch den Nutzern der kostenpflichtigen Eintr&auml;ge - hier besteht jeder Eintrag praktisch aus einer eigenen HTML-Seite auf unserem Server. <br />
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Diese Seite wird bei der gr&ouml;&szlig;ten Suchengine (GOOGLE) mit Hilfe so genannter Sitemaps einzeln indiziert, enth&auml;lt die wesentlichen Keywords des Kunden und andere wichtige HEAD-Eintr&auml;ge: All das mit dem Ziel, die Home-Page des eingetragenen Fotografen weiter im Netz zu verbreiten.&quot; erkl&auml;rt uns die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Anne Kathrin Biedermann, &quot;Und das zu Preisen, die im Schnitt nicht mehr als 5,- Euro im Monat ausmachen! - Au&szlig;erdem benutzen wir bei diesen Eintr&auml;gen ein bestimmtes Verschl&uuml;sselungsverfahren f&uuml;r die Mail-Adressen. Das automatische Auslesen und die widerrechtliche Nutzung wird damit nahezu unm&ouml;glich und die Adress-Inhaber bleiben somit von der &uuml;bliche Spam-Flut weitgehend verschont. <br />
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Dieser Service kann einfach nicht kostenfrei geleistet werden - ich zitiere hier gerne den gro&szlig;en englischen Sozialreformer des 18. Jahrhunderts, John Ruskin. Er sagte: Die Gesetze der Wirtschaft verhindern stets, f&uuml;r wenig Geld einen gro&szlig;en Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, m&uuml;ssen Sie f&uuml;r das Risiko immer etwas hinzurechnen. Und wenn Sie sich das leisten k&ouml;nnen, haben Sie auch genug Geld, um f&uuml;r die bessere Leistung zu bezahlen.&quot;<br />
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Mike Biedermann&nbsp;    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/berufsfotografen-com-feiert-8-geburtstag</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Heute: need more pixel GmbH eröffnet in Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/heute-need-more-pixel-gmbh-eroeffnet-in-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Der Fotofachh&auml;ndler f&uuml;r Profis, die need more pixel GmbH  er&ouml;ffnet heute in Berlin seine Hauptniederlassung. Das Angebot ist ganz auf die Anforderungen und Bed&uuml;rfnisse von Berufsfotografen abgestimmt. Der neue Full-Service- Anbieter hat alles, was zur professionellen Bildgestaltung und -bear beitung notwendig ist.<br />
&nbsp;<br />
Neben einem umfassenden Hardware-Sortiment bietet need more pixel hervorragende Beratung.  Das Team um die beiden Firmeninhaber Thomas Pollack und J&ouml;rg Hagitte besucht auf Wunsch die Kunden, um vor Ort passende Konzepte und L&ouml;sungen zu entwickeln, Workflows zu optimieren oder die Umstellung von analoger auf digitale Technik zu begleiten. Besonders in der digitalen Fotografie sind die beiden Fotografen und Kaufleute Thomas Pollack  und J&ouml;rg Hagitte, bekannt von Probis Media Solutions, Hamburg, zu Hause.  &bdquo;Berlin und seine Fotografen brauchen einen kompetenten Partner, der sie mit ihrem Handwerkszeug versorgt&ldquo; meint Thomas Pollack &bdquo;und in unserem Showroom in der Ritterstr. 3  k&ouml;nnen die Marktneuheiten von den Fotoprofis getestet werden. <br />
<br />
Wir bieten sowohl den Fotografen als auch Firmen und Beh&ouml;rden, der Industrie und Universit&auml;ten unsere Kompetenz  an&ldquo;.  Das Hardware- und Beratungsangebot wird erg&auml;nzt durch Schulungen und Workshops. Die Angebote von need more pixel k&ouml;nnen auch finanziert, gemietet oder geleast werden.   Hersteller setzen ihr Vertrauen bereits in need more pixel: die junge Firma ist Nikon NPS- H&auml;ndler, Canon CPS-H&auml;ndler, Olympus E-Systempartner, Hasselblad ProH&auml;ndler, Elinchrom- Fachh&auml;ndler und Berlins einziges Quato-Kompetenz-Center.   Der Showroom in der Kreuzberger Ritterstr. 3 ist Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr ge&ouml;ffnet. <br />
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24.4.2008, Mike Biedermann&nbsp;    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/heute-need-more-pixel-gmbh-eroeffnet-in-berlin</guid>
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  <item>
    <title>Beta-Version der Online-Bildbearbeitung Photoshop Express steht ab sofort im Netz</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/beta-version-der-online-bildbearbeitung-photoshop-express-steht-ab-sofort-im-netz</link>
    <description>
    <![CDATA[
      &nbsp;&quot;Wir starten mit einer englischen Version f&uuml;r den US-Markt und wollen das Angebot sp&auml;ter auf andere Regionen und Sprachen ausweiten&quot;. So k&uuml;ndigte  Doug Mack, Adobe-Vizepr&auml;sident die englischsprachige Photoshop-Express-L&ouml;sung vor.<br />
&nbsp;<br />
Weitere Sprachversionen werden k&uuml;nftig angeboten, Termine wurden nicht genannt. Auf die US Software kann jedoch bereits jeder kostenfrei zugreifen, der auf seinen Rechner den Flash Player 9 installiert hat.  Adobe stellt zur Ablage der Bilder zwei Gigabyte Speicher zur Verf&uuml;gung. Und, typisch f&uuml;r Adobe, ohne trickreiche Fu&szlig;angeln, tief versteckt in den allgemeinen Nutzungsbe-dingungen, geht auch hier gar nichts: Adobe darf die hoch-geladenen Bilder kostenlos ver&ouml;ffentlichen, ver&auml;ndern, in andere Publikationen aufnehmen und damit Geld verdienen; <br />
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Weltweit und unwiderruflich. Au&szlig;erdem beh&auml;lt sich Adobe das Recht vor, die Fotos an Dritte zu lizenzieren.  Die Bildbearbeitung funktioniert einfach - und ist mit der Profi-Version von Photoshop nicht vergleichbar. Aber mit einer Auswahl an Photoshop-Filtern und Werkzeugen kann jeder Anwender seine Bilder bearbeiten - es gibt keine Schieberegler oder &auml;hnliches, sondern das Programm stellt eine Reihe von Vorher-Nachher-Ansichten zur Verf&uuml;gung, aus denen der Anwender ausw&auml;hlen kann.  <br />
<br />
Adobe reagiert mit diesem Online-Programm auf den Siegeszug der digitalen Fotografie - die Anwender sollen schnell und unkompliziert Ihre Bilder f&uuml;r Web-Sites, zum Versand per Mail oder f&uuml;r Internet-Galerien aufbereiten k&ouml;nnen. Die Adobe-Basistechnologien Flex und Flash erm&ouml;glichen die Arbeit am heimischen Bildschirm, ohne ein Programm auf ihren Rechner installieren (und kaufen) zu m&uuml;ssen. Ein Vorteil im Vergleich zu solchen fest  installierten Programmen ist, dass die Onlineversion automatisch aktualisiert werden. Photoshop Express funktioniert mit dem Internet Explorer und Mozilla Firefox sowie auf den Betriebssystemen Windows, Mac und Linux. <br />
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Weitere Infos  http://www.adobe.com/products/photoshopexpress/  &nbsp;<br />
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28.3.2008, Mike Biedermann    ]]>
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  <item>
    <title>20 Jahre Förderkreis Porträt / Jubiläums-Jahrestreffen 2008</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/20-jahre-foerderkreis-portraet-jubilaeums-jahrestreffen-2008</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Vor 20 Jahren ins Leben gerufen, ist der F&ouml;rderkreis Portr&auml;t heute die gr&ouml;&szlig;te unabh&auml;ngige Initiative moderner Portraitstudios in Deutschland.  Mit seinen fast 600 Mitgliedern aus Deutschland und den benachbarten L&auml;ndern ist er der zentrale Knotenpunkt f&uuml;r wertvolle Kontakte, berufliche Weiterbildung und individuelle Beratung professioneller Portraitfotografen.<br />
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Das Jubil&auml;ums-Jahrestreffen 20 JAHRE F&Ouml;RDERKREIS PORTR&Auml;T findet vom 9. - 11. M&auml;rz 2008 traditionell im Sauerland Stern Hotel in Willingen statt und wird erwartungsgem&auml;&szlig; die bisher gr&ouml;&szlig;te Veranstaltung, die der F&ouml;rderkreis Portr&auml;t bislang initiiert hat.   Aufgrund der internationalen Zusammenarbeit des F&ouml;rder-kreis Portr&auml;t mit Portraitgruppen aus dem n&auml;heren Ausland wie zum Beispiel D.I.P.P. (NL) und youngpp (CH) werden auch Teilnehmer aus &Ouml;sterreich, der Schweiz, Polen und den Niederlanden erwartet.   Neben einem umfangreichen Programm mit Vortr&auml;gen und Arbeitsproben von hochkar&auml;tigen internationalen People- fotografen werden interessante Ausstellungen, Pr&auml;sentationen, Preisverleihungen, R&uuml;ckblicke, Ausblicke und Diskussionsforen rund um die Portraitfotografie angeboten.  Ein wichtiger Bestandteil beim Jahrestreffen sind die Bewertung und Pr&auml;mierung der Bildwettbewerbe. Erstmals gibt es einen offenen Wettbewerb in 5 Kategorien. 181Fotografen gaben hierzu im Vorfeld insgesamt 599 Bilder ab. Nach einer Vorjurierung k&ouml;nnen alle Mitglieder des F&ouml;rderkreis Portr&auml;t die besten Arbeiten im Internet sehen und ab dem 30. Januar bewerten.<br />
<br />
Dem Anlass entsprechend hat der F&ouml;rderkreis Portr&auml;t f&uuml;r das Vortragsprogramm drei au&szlig;ergew&ouml;hnliche Highlights arrangiert. Als Top-Referenten pr&auml;sentieren sich der amerikanische Wedding-photographer David Jay, die russischen Art/Nudefotografen Aleksey &amp; Marina mit ihrer au&szlig;ergew&ouml;hnlichen &quot;Photopaint Art&quot; und der deutsche Fashion- und Beautyfotograf Alfred S&auml;rchinger.  Der erst 28-j&auml;hrige David Jay ist im Moment der Shootingstar der amerikanischen Hochzeitsfotografie. Neben seiner au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Fotografie wird er &uuml;ber sein &quot;FreeStyle-Marketing&quot; referieren und stellt seine neuen Strategien unternehmerischen Handelns vor. David Jay z&auml;hlt zu den Top-Ten Hochzeitsfotografen Amerikas und ist &quot;Silver Member&quot; des WPJA.  Das kreative K&uuml;nstlerduo Aleksey &amp; Marina ist Mitglied der &quot;Creative Union of Artists of Russia&quot; und der IFA (International Federation of Artists). In den beiden Genres &quot;Photopaint Art&quot; und &quot;traditionelle Fotografie&quot; sind sie die Meister Ihres Fachs. Beim Betrachter hinterl&auml;sst ihre Nude- und Artfotografie eine ganz eigene, sehr dauerhaft pr&auml;sente Impression von nahezu unwirklicher Sch&ouml;nheit. <br />
<br />
Alfred S&auml;rchinger geh&ouml;rt seit vielen Jahren zu den auch international renommierten, deutschen Modefotografen. Es gibt kaum eine Modezeitschrift, in der seine Fotos noch nicht ver&ouml;ffentlicht wurden. Neben einigen wenigen Modelabels fotografiert S&auml;rchinger haupts&auml;chlich f&uuml;r die italienische Vogue und Grazia, sowie Burda-International. Au&szlig;erdem produziert er f&uuml;r Corbis, eine der weltgr&ouml;&szlig;ten Bildagenturen in New York. Der Stil seiner Arbeiten ist unverkennbar, anspruchsvoll und &auml;sthetisch sch&ouml;n.  Die zwei Abendveranstaltungen mit einem abwechslungs-reichen Programm bilden traditionell wieder einen H&ouml;he-punkt des Jahrestreffens. Beim festlichen Galaabend &bdquo;Hollywood Night&ldquo; am 9. M&auml;rz werden Awards an die Gewinner der Bildwettbewerbe in den verschiedensten Kategorien verliehen. Der Themenabend am 10. M&auml;rz wird unter dem Motto &bdquo;20 Jahre Zirkus Pomp&ouml;s&ldquo; in einem dekorierten Festsaal gefeiert.  Begleitet wird die komplette Veranstaltung von einer gro&szlig;en Fachausstellung der Fotoindustrie, zu der sich bereits 25 namhafte Aussteller und Sponsoren fest angemeldet haben. <br />
<br />
Die Teilnehmer des Jahrestreffens k&ouml;nnen sich hier &uuml;ber Neuheiten, Produkte und Dienstleistungen der Fachindustrie beraten lassen. Hauptsponsoren der Veranstaltung sind Bogen Imaging und Kodak.  Neben den Mitgliedern des F&ouml;rderkreis Portr&auml;t und seinen ausl&auml;ndischen Partnergruppen sind alle interessierten Foto-grafinnen und Fotografen zum Besuch der Veranstaltung herzlich eingeladen.  Veranstaltungsgeb&uuml;hren: f&uuml;r Mitarbeiter der F&ouml;rderkreisstudios und Einzelmitglieder:  &euro; 280,00  f&uuml;r Studioinhaber des F&ouml;rderkreis Portr&auml;t: &euro; 370,00 f&uuml;r sonstige Teilnehmer: &euro; 485,00  Unterbringung erfolgt in Doppel- oder Mehrbett-Appartments.&nbsp;  Zuschlag f&uuml;r ein Einzelzimmer pro Nacht: &euro; 22,00  In der Veranstaltungsgeb&uuml;hr sind enthalten: 2 &Uuml;bernachtungen, Vollpension, Besuch aller Vortr&auml;ge und Seminare der gesamten Veranstaltung und des Rahmen-programms, inkl. der beiden Abendveranstaltungen. Weitere Infos/Prospekt:  Es k&ouml;nnen auch einzelne Tage der Veranstaltung gebucht werden.  <br />
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22.02.2008, Mike Biedermann<br />    ]]>
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  <item>
    <title>Beratung und Coaching für Fotografen</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/beratung-und-coaching-fuer-fotografen</link>
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    <![CDATA[
      &quot;Wie gestalte ich mein Portfolio, und wer sind meine Zielkunden?&ldquo; Diese Fragen sollten sich nicht nur Berufseinsteiger stellen. &bdquo;Ist meine Selbstdarstellung marktgerecht, und was ist eigentlich &bdquo;state of the art&ldquo; bei Werbeagenturen, Artbuyern oder Artdirektoren? Von der eigenen Pr&auml;sentation h&auml;ngt es ab, ob Interesse beim Kunden geweckt wird und ein Auftrag zustande kommen kann.<br />
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<br />
Deshalb sollten Fotografen ausreichend Aufmerksamkeit investieren, wenn es darum geht, ihr Portfolio f&uuml;r die Akquisition der Wunsch- und Zielkunden zu erstellen und marktorientiert auszurichten.  Sie sind Einzelk&auml;mpfer?  Silke G&uuml;ldner, Coach und Consultant f&uuml;r Fotografen in Hamburg, hilft, wenn es darum geht, das kreative Potenzial von Fotografen sichtbar zu machen und auf die Schiene zu bringen. Selbst viele Jahre als Artdirektorin und Repr&auml;sentantin f&uuml;r Fotografen t&auml;tig, hat sie f&uuml;r gro&szlig;e Marken und Unternehmen Werbeauftritte konzipiert und visuell umgesetzt.  Zu ihren Klienten z&auml;hlen Berufseinsteiger ebenso wie etablierte Fotografen, Fotodesigner, Fotojournalisten oder Fotok&uuml;nstler. Die fotografische Ausrichtung geht &uuml;ber People- und Portr&auml;tfotografie, Automobil, Mode und Lifestyle, Werbung, Architektur und Landschaft bis hin zu Stills und Food.<br />
<br />
Besonders f&uuml;r junge Fotografen, die nach dem Studium Informationen &uuml;ber den Markt der Auftragsfotografie ben&ouml;tigen, ist Coaching hilfreich, um ihr Potenzial sichtbar zu machen.  Das Beratungsangebot umfasst neben fundiertem Portfolio-Feedback die &Uuml;berpr&uuml;fung und Konzeption eines eigenst&auml;ndigen Corporate Designs bis zur Homepage, aber auch Pr&auml;sentationstraining und Akquisitionstraining. Als Handlungsgrundlage dient die Erstellung eines Positioning Statements und einer Zielformulierung f&uuml;r die berufliche Strategie. Dabei ist die Ausrichtung auf die Zielgruppe die wesentliche Basis f&uuml;r ein gutes Selbstmarketing jedes Fotografen.  Wer tiefer einsteigen m&ouml;chte, kann seine F&auml;higkeiten im Bereich Kommunikation, soziale Kompetenz und Team-F&auml;higkeit verbessern. Erforderliche Soft Skills f&uuml;r Fotografen, die kommerziell arbeiten, um im &bdquo;engen Markt&ldquo; der Fotografie auf sich aufmerksam zu machen und selbstbewusst zu agieren.  Oft gen&uuml;gen schon wenige Coaching-Einheiten, um den eigenen Kurs zu korrigieren und neue Impulse aufzunehmen. Die Zusammenarbeit kann aber auch langfristig angelegt sein, sodass die Beratungsinhalte &uuml;ber mehrere Monate umgesetzt werden k&ouml;nnen.  <br />
<br />
&Uuml;berpr&uuml;fen Sie Ihren Standpunkt!   Zur Triennale im April haben Fotografen die M&ouml;glichkeit, ein &bdquo;First Aid Package&ldquo; bei Silke G&uuml;ldner zu buchen. Es umfasst Feedback f&uuml;r das Portfolio und Corporate Design inkl. Aussendungen sowie die Erstellung eines Kurzprofils. Das Angebot gilt von April bis September und kostet 180,-. <br />
&nbsp;<br />
Mehr Info: http://www.silkegueldner.de<br />
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22.02.2008, Mike Biedermann<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/beratung-und-coaching-fuer-fotografen</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Variochromat - gegen den Trend, aber Spitzenqualität</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/variochromat-gegen-den-trend-aber-spitzenqualitaet</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Der Variochromat Digitalvergr&ouml;&szlig;erer belichtet im Gegensatz zu anderen Ausgabesystemen auf konventionellem Foto-papier. Dieses wird im Anschluss traditionell chemisch entwickelt. Obwohl er auf alle fotografische Materialien belichten kann, liegt seine besondere St&auml;rke in der Digital-belichtung auf PE- und Barytpapier. Und im Gegensatz zu vielen anderen Verfahren k&ouml;nnen sich die Ergebnisse zu Recht Fine-Art-Prints nennen! Die Archiv-Festigkeit von 300 - 500 Jahren bei Barytpapieren ist ein angenehmer Nebeneffekt.<br />
&nbsp;<br />
Der Variochromat Digitalvergr&ouml;&szlig;erer wurde erstmals auf der Photokina 2004 vorgestellt und seitdem von seinem Konstrukteur Kai Sandner best&auml;ndig eiterentwickelt und insbesondere insbesondere f&uuml;r die Wiedergabe der Tonwerte &quot;getunt&quot;. So setzt beispielsweise das Bundesarchiv in Koblenz seit zwei Jahren ein Variochromat-Ger&auml;t ein, um Zweit-Vorlagen auf Film und Barytpapier von historischen Aufnahmen herzustellen. Die Haltbarkeit von archivfest verarbeitetem Barytpapier kann mit 300 bis 500 Jahren angegeben werden und &uuml;bertrifft damit wohl die Haltbarkeit jedes anderen digitalen oder analogen Mediums. Belichtungen auf Barytpapier mit gl&auml;nzender Oberfl&auml;che erreichen dazu einen Dichteumfang von bis zu 2,5 (log) und sind entsprechend brilliant. Die Transformation von numerischen Werten einer Bilddatei zu Dichten (Tonwerten) auf einem Fotomaterial erfolgt durch einen herstellerspezifischen Algorithmus. Die Dichtekurve nimmt ihren Anfang in der Minimaldichte (Bildwei&szlig;) und steigt bis zur Maximaldichte (Bildschw&auml;rze) an. Der Kurvenverlauf zwischen diesen beiden Endpunkten wird durch den so genannten Gammawert beschrieben.  Man sollte zun&auml;chst vermuten, dass die optimale Kurvengestalt eine lineare Verbindung zwischen Minimal- und Maximaldichte sei. Tats&auml;chlich werden aber bessere Ergebnisse erreicht, wenn die Dichtekurve etwas nach unten hin gebogen ist. Das menschliche Auge nimmt Helligkeitsunterschiede in hellen Bildteilen besser war als in dunklen.  Die Variochromat-Software ber&uuml;cksichtigt dieses Sehverhalten bei der Berechnung der Tonwerte.  Durch die entsprechende Biegung der Dichtekurve ist der Kontrast einer Variochromat-Vergr&ouml;&szlig;erung in den Lichterpartien deutlich flacher als in den Schatten. Der Belichtungsvorgang erfolgt in mehreren Teilbelichtungen. Die Variochromat-Software unterteilt jedes zu belichtende Bild in mehrere Dichtezonen. Die dazugeh&ouml;rigen numerischen Werte einer Datei werden dabei herausgerechnet und in aufeinander folgenden Durchg&auml;ngen jeweils optimiert belichtet. Durch dieses Mehrfach-Belichtungsverfahren ergibt sich eine tats&auml;chliche Graustufentiefe von 10 Bit (1024 Tonwerte) bei einer Aufl&ouml;sung von ca. 30,7 Millionen Pixeln.  Variochromat Bilder weisen auf Grund dieses Verfahrens sehr feine Abstufungen und eine hervorragende Detailzeichnung in den Lichtern und Schatten auf.  Der Variochromat ist ein digitaler Vergr&ouml;&szlig;erer, der sich vom mechanischen Aufbau und in der Handhabung an klassische Vergr&ouml;&szlig;erungsger&auml;te anlehnt. Statt einer B&uuml;hne zur Aufnahme von Negativen ist er mit einer hochauf-l&ouml;senden Katodenstrahlr&ouml;hre ausger&uuml;stet. Diese dient zur Bilderzeugung und hat eine Aufl&ouml;sung von 6400x4800 Bildpunkten. Der Variochromat wurde in den Jahren von 1995 bis 2003 vom Polycolor Fotofachlabor in Essen unter der Leitung von Kai Sandner in Zusammenarbeit mit Elektronik- und Mechanikfirmen entwickelt.  Mit dem Ger&auml;t k&ouml;nnen Filme und Fotopapiere von 4x5&quot; bis 60x80 cm belichtet werden. <br />
&nbsp;<br />
Mehr Info: www.variochromat.de<br />
<br />
1.11.2007, Mike Biedermann<br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/variochromat-gegen-den-trend-aber-spitzenqualitaet</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Lotus View Camera - Aufnahmeformat 50x60 cm

</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/lotus-view-camera-aufnahmeformat-50x60-cm</link>
    <description>
    <![CDATA[
      &nbsp;Megabyte, Pixel, Sensor ..... wem das in Zusammenhang mit Fotografie nervt, der sollte sich bei dem  in &Ouml;sterreich ans&auml;ssigen Kamerahersteller der &quot;Lotus View Camera&quot; umsehen. Dort werden erstklassige Kameras auf eine Art produziert, die das Technik-Herz wirklich h&ouml;her schlagen l&auml;sst. Vom Format 4x5&quot; bis zum Format 20x24&quot; (50x60 cm) werden dort alle Aufnahmeger&auml;te aus Holz und Metall hergestellt. Mit Pixeln oder Megabyte will dort niemand zu tun haben.<br />
&nbsp;<br />
Lotus View Camera 50x60 cm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />
Der Hersteller versichert au&szlig;erdem w&ouml;rtlich: &quot;Alle Holteile sind aus Kirschbaumholz gefertigt - wir verwenden kein &quot;Regenwald-Holz&quot;! Die Metallteile sind aus pulverbeschichtetem oder schwarz eloxiertem Aluminium oder aus Messing. Durch die Form und Struktur der Kn&ouml;pfe und Hebel sind diese sehr angenehm zu handhaben. Im Lieferumfang unserer Kameras ist eine Objektivplatte enthalten.&quot;  <br />
&nbsp;<br />
Mehr Info: http://www.lotusviewcamera.at<br />
&nbsp;<br />
18.10.2007, Mike Biedermann    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/lotus-view-camera-aufnahmeformat-50x60-cm</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Notebookzelt iCap jetzt auch für mini Notebooks</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/notebookzelt-icap-jetzt-auch-fuer-mini-notebooks</link>
    <description>
    <![CDATA[
      &nbsp;Weltweit der erste ma&szlig;geschneiderter Sonnen- und Regenschutz f&uuml;r 9&rsquo; bis 13&rsquo; Notebooks:  Das Notebookzelt iCap 15+, bei Profi-Anwendern, unter Profis l&auml;ngst ein Geheimtipp, bekommt mit iCap 12+ ein kleines Schwesterchen. Knapp gr&ouml;&szlig;er als ein CD-Tasche und selbst&ouml;ffnend bieten iCaps den Notebooks im Freien ein Dach &uuml;ber dem Kopf.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Die Macwelt-Redaktion hat iCap 15+ getestet und bescheinigt, dass es effektiv die Sonne abschirmt. So sei das Display bei grellem Sonnenlicht noch gut sichtbar. Gleichzeitig hat iCap die Aufgabe, die teuren Notebooks vor Wasser, Hitze, und Staub zu sch&uuml;tzen.  Sportfotografen haben die iCaps f&uuml;r sich schon lange entdeckt: Bundesligaspiele finden fast bei jedem Wetter statt und die Notebooks der Profis sind bei mit diesen kleinen Dingern w&auml;hrend der neunzig Minuten bestens gegen Sonne und Regen gefeit.  Outdoor-Anwender wollen ihre hightech-Helfer im Freien nutzen und merken, dass das oft gar nicht geht: Zu viel Sonne, Regen oder auch Wind und Spritzwasser! iCap sch&uuml;tzt davor durch eine Reihe von Features, wie z.B. Klappen, um die vordere Bedienungs&ouml;ffnung zu verkleinern, lichtundurchl&auml;ssiges, reflektierendes Material, rutschfester Boden und Befestigungsschlaufen, um dem Wind zu trotzen.   Mit iCap 12+ bietet sich eine passende H&uuml;lle f&uuml;r kleine Notebooks (bis 13&quot; und knapp auch 14&quot;), eingepackt in ihre runde Rei&szlig;verschlusstasche 20 cm gro&szlig;, 3 cm flach und weniger als 200 gr. wiegt (Herstellerangaben). Mann/Frau kann es also immer dabei haben.<br />
<br />
Mehr Information www.icap-shop.de <br />
<br />
07.09.2007, Mike Biedermann    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/notebookzelt-icap-jetzt-auch-fuer-mini-notebooks</guid>
  </item>
  <item>
    <title>&quot;Beruf Fotograf&quot;: Die neue Serie in PHOTOGRAPHIE</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/beruf-fotograf-die-neue-serie-in-photographie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Die Zeitschrift PHOTOGRAPHIE bewirbt lautstark Ihre neue Serie 'Beruf Fotograf': &quot;Model-Shooting in Mailand, Paparazzo-Job in Paris, Safari-Auftrag am Sambesi&ldquo;: Kaum ein Beruf ist so spannend und vielseitig wie der des Profifotografen. Auch die Technik spielt mit - denn mit der boomenden Digitalfotografie haben sich in den letzten Jahren v&ouml;llig neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r den erfolgreichen Einstieg ins Fotobusiness aufgetan.&quot;<br />
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Und dann kommt ein wundersch&ouml;ner Satz, der so recht in's Bild passt, frei nach dem stark inflation&auml;rem Motto: Alles easy: &quot;Schon heute entstehen mit preiswerten Amateur-Kameras professionelle Aufnahmen, die noch vor wenigen Jahren teures Spezialequipment und jahrelange Erfahrung erforderten.&quot; Da schie&szlig;t der PR-Redakteur wohl weit &uuml;ber's Ziel hinaus. Aus dem Gegenteil erst wird ein Schuh, der passt. Jeder Berufsfotograf wei&szlig;: Gerade beim Einsatz der Digitaltechnik im professionellen Bereich ist pr&auml;zise Arbeit und umfangreiches Wissen und K&ouml;nnen angesagt - das hochentwickelte analoge Filmmaterial verzeiht manchen Aufnahmefehler, der bei digitalen Systemen oft erst durch aufw&auml;ndig Nachbearbeitung &quot;repariert&quot; werden muss.   Hier sollte gerade ein Magazin wie PHOTOGRAPHIE nicht so sehr &quot;auf den Putz hauen&quot; - Seriosit&auml;t gerade in Hinsicht auf die in Aussicht gestellten Informationen hinsichtlich der Ausbildungsm&ouml;glichkeiten ist eher angebracht. <br />
<br />
Dennoch ist die angek&uuml;ndigte Serie wohl sehr hilfreich angelegt: Welche Richtung einschlagen zum Traumberuf? Studium, Lehre, Akademie? Welcher Weg f&uuml;hrt schnell und effizient zum Ziel? Welche Anforderungen stellt die Ausbil-dung, wie bringt man sich ins Gespr&auml;ch - und was hat es mit der ber&uuml;hmten &quot;Mappe&quot; auf sich? Fundierte Antworten auf diese Fragen will ab sofort PHOTOGRAPHIE geben, das international renommierte Magazin f&uuml;r digitale und analoge Fotografie. In der September-Ausgabe (ab 14. August im Handel) startet die gro&szlig;e PHOTOGRAPHIE-Serie &quot;Beruf Fotograf&quot;. Fachautoren und Berufsprofis geben Hilfestellung und Anregungen f&uuml;r den optimalen Start in einen vielseitigen Traumjob. N&uuml;tzliche Weblinks, gut recherchierte Literatur-empfehlungen und echte Geheimtipps runden die Serie ab, die sich nicht nur an Berufseinsteiger wendet, sondern auch Umsteigern in spe wertvolles R&uuml;stzeug an die Hand gibt.   Eine Onlinebegleitung mit mehreren Teilen zur Serie finden sie unter www.photographie.de, w&auml;hrend die Serie im Heft mindestens 5-teilig wird. &nbsp;<br />
<br />
Mehr Information www.photographie.de<br />
<br />
15.08.2007, Mike Biedermann    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/beruf-fotograf-die-neue-serie-in-photographie</guid>
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    <title>Fotografenausbildung: Wildwest im Fotografenhandwerk</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fotografenausbildung-wildwest-im-fotografenhandwerk</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Das die Neuordnung der Handwerksrolle nicht unbedingt ein Geniestreich war, ist landl&auml;ufig bekannt. Das eine solche Neuordnung &quot;von oben&quot; politisch erforderlich wurde, war abzusehen. Das Handwerk hatte lange genug selbst vers&auml;umt, mit den Ver&auml;nderungen und Anforderungen der Zeit Schritt zu halten und eine innere Erneuerung und Umstrukturierung einzuleiten.<br />
&nbsp;<br />
Die zus&auml;tzliche Verordnung, &uuml;ber mehrere Jahre hinweg auch solchen Betrieben die Ausbildung zu genehmigen, die nicht &uuml;ber die entsprechende Eignung (im Handwerk: die Meisterpr&uuml;fung) verf&uuml;gen, kann wohl nur von solchen Politikern gefordert worden sein, die Sorge um die Menge der zur Verf&uuml;gung stehenden Ausbildungspl&auml;tzen zeigen wollten. Solche politischen Akteure sind offensichtlich grunds&auml;tzlich von jeder lebensnahen Sach- und Fachkenntnis befreit - und von der F&auml;higkeit zwischen Qualit&auml;t und Quantit&auml;t unterscheiden zu k&ouml;nnen auf jeden Fall.   <br />
<br />
Verwunderlich ist es deshalb nicht, dass einzelne Betriebe phantasievolle eigene Ideen verwirklichen, um den Verordnungsirrsinn zu entgehen. Von Stammtischparolen  wie &quot;k&uuml;nftig zahle ich meinen Auszubildenden keine Ausbildungsbeihilfe mehr, sondern bei mir muss bezahlen, wer ausgebildet werden will&quot; bis zu angeblich umfassenden  Ausbildungsangeboten innerhalb einer Praktikanten-T&auml;tigkeit (die so nicht zul&auml;ssig sind!) sind hier kreative, wenn auch nicht immer gesetzestreue Angebote zu beobachten.   Das Bundesarbeitsgericht kam in einer Entscheidung vom 13. M&auml;rz 2003 (6 AZR 564/01) zu dem Schluss: &quot;Praktikant ist, wer sich f&uuml;r eine vor&uuml;bergehende Dauer zwecks Erwerb praktischer Kenntnisse und Erfahrungen einer bestimmten betrieblichen T&auml;tigkeit und Ausbildung, die keine systematische Berufsausbildung darstellt, im Rahmen einer Gesamtausbildung unterzieht, weil er diese f&uuml;r die Zulassung zum Studium oder Beruf, zu einer Pr&uuml;fung oder anderen Zwecken ben&ouml;tigt.&quot;<br />
<br />
Den Fotografenmeister Ralph T. &nbsp;ficht das nicht an. Er bietet auf seiner HomePage unter dem Link &quot;Jobs&quot; an:   &quot;Wir bieten interessierten und lernwilligen -und nur solchen - ein Langzeitpraktikum an , mit der gleichen Ausbildungsverg&uuml;tung wie zuvor. Halbj&auml;hrlich wird ein Zeugnis ausgestellt in dem eine Beurteilung &uuml;ber die bis zum dem Zeitpunkt erreichte Qualifikation ausgestellt wird. Parallel stellt der Ausbildungsleiter praxisbezogene Aufgaben, welche zu einer hochwertigen und rep&auml;sentativen Mappe verarbeitet werden soll, die sp&auml;ter als Bewerbungs-, und Qualifikationsunterlage dienen soll.   <br />
<br />
Die Vorteile:<br />
&bull;	praxisbezogenen Ausbildung ohne unwichtigen Details konzentration auf das Wesentliche<br />
&bull;	transparetere Ausbildung durch Beurteilung des Ausbilders nicht der Schule<br />
&bull;	Theoretischer Unterricht - JA ! ...aber nur praxisbezogen und keine Formeln die sp&auml;ter eh&acute; jeder vergi&szlig;t und die niemand zum Geld verdienen braucht!<br />
&bull;	keine Bindung an den Betrieb durch Vertr&auml;ge -die Aubildung dauert nur so lang wie es beide Seiten (Auszubildener und Ausbilder) f&uuml;r richtig und effektiv halten!<br />
&bull;	eingesparte Finanzen werden in Workshop&acute;s oder Lehrg&auml;nge investiert die nach den W&uuml;nschen und Bed&uuml;rfnissen des Auszubildenden zusammen mit dem Ausbilder ausgesucht werden. Keine Einheitslehrg&auml;nge! Nachweis der Qualifikation durch Urkunde der Workshop- bzw. Seminarleiter<br />
&bull;	Motivation durch Leistungsdruck! Wie im Arbeitsleben sp&auml;ter auch kann man sich nicht auf einem praktisch unk&uuml;ndbaren Ausbildungsvertrag ausruhen sondern ist gefordert Leistung zu zeigen ... oder die Konsequenzen zu tragen!<br />
&bull;	M&ouml;glichkeit zu wechseln des Ausbildungsbetriebs um eine breit gefechertere Ausbildung zu erhalten.  -schneller am Ziel durch mehr Leistungsbereitschaft, zielgerichtete Ausbildung (wir gehen von ca. 2 Jahren aus)<br />
&bull;	bessere Chancen bei der sp&auml;teren Stellensuche druch kontinuierliches Vorbereiten ( z.B.Mappe ) &quot;<br />
<br />
Das nach solch einer &quot;Ausbildung&quot; jemand eine Anstellung aufgrund der Qualifikationsnachweise durch Workshop- oder Seminarleiter erh&auml;lt, ist zweifelhaft - unzweifelhaft scheint lediglich, dass Fotografenmeister Ralph T. w&auml;hrend des von ihm offerierten &quot;Langzeitpraktikums&quot; eine &auml;u&szlig;erst preiswerte Arbeitskraft besch&auml;ftigt. Hierzu ist zur Information die Lekt&uuml;re der Site: http://www.recht-im-praktikum.de&nbsp; (eine Information des Rechtsanwalt Christian Regnery, Berlin) zu empfehlen. Dort findet man u.a.  &quot;Bei vielen Praktika, die nicht gerade im Rahmen einer anerkannten Ausbildung gemacht werden, handelt es sich rechtlich oft um ganz gew&ouml;hnliche Arbeitsverh&auml;ltnisse.  Denn, so das Bundesarbeitsgericht (BAG): &hellip;ein Praktikant schaut und h&ouml;rt zu, l&auml;uft mit, probiert auch mal selbst aus - er ist aber mit seinen Verrichtungen nicht in die  t&auml;gliche Arbeit des Betriebes eingebunden&hellip;.&quot; und<br />
&quot;Indizien daf&uuml;r, dass nur ein Scheinpraktikum vorliegt, sind insbesondere L&auml;nge der Arbeitszeit, feste Dienstpl&auml;ne, eigener Arbeitsplatz und Kontakt mit Dritten, Kunden etc.&quot;  Was der Fotografenmeister T. also da auf seiner Site wirklich anbietet, kann maximal eine &quot;betriebliche Ausbildung&quot; oder ein &quot;Anlernen&quot; sein - keinesfalls eine Ausbildung oder gar ein anerkannter Ausbildungsgang!<br />
<br />
31.07.2007, Mike Biedermann<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/fotografenausbildung-wildwest-im-fotografenhandwerk</guid>
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  <item>
    <title>Broschüre über die fotografische Ausbildung in Deutschland
</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/broschuere-ueber-die-fotografische-ausbildung-in-deutschland</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Ruth E. Westerwelle hat die Brosch&uuml;re &quot;Fotografische Ausbildung in Deutschland&quot; neu &uuml;berarbeitet. Texte und Interviews zur aktuellen Situation des Berufes &bdquo;Fotograf/in&ldquo;, sowie ausf&uuml;hrliche Beschreibung der Studieng&auml;nge FotoDesign, bzw. Kommunikationsdesign und eine &Uuml;bersicht fotografischen Berufsfelder werden vorgestellt.&nbsp;<br />
Im Hauptteil befindet sich ein umfangreiche Adressenteil der Ausbildungsm&ouml;glichkeiten in Deutschland. Am ausf&uuml;hr- lichsten sind die Berliner Adressen (die Autorin veranstaltet seit Jahren selber Mappenkurse in Berlin und ist dort als Foto-Dozentin t&auml;tig). Au&szlig;er den &uuml;blichen Kopf- und Adress-Daten findet man hier exakte Angaben zum Status der jeweiligen Schule, welchen Abschluss man erwerben kann, Bewerbungs- und Startzeiten, gew&uuml;nschte Mappen-anforderungen, Kosten, Schwerpunkte der unterschied-lichsten Schulen, Themen- und Unterricht- aufbau und welche Voraussetzungen verlangt werden.<br />
<br />
Schade, dass der Ver&ouml;ffentlichzeitpunkt wohl etwas ungl&uuml;cklich gew&auml;hlt ist: Die aufgef&uuml;hrte Unterrichstst&auml;tten &quot;APH Hamburg&quot; und &quot;BBZ M&uuml;nchen&quot; existieren nicht mehr. Das BBZ M&uuml;nchen wurde vom Betreiber zum Jahresende 2006 geschlossen und die APH-Hamburg ist im Januar 2007 in Insolvenz gegangen.<br />
<br />
<br />
Sowohl der Berlin-Teil, als auch der &uuml;brige Adressenteil ist unterteilt nach Berufs(Fach)schulen incl. der privaten Schulen und Akademien und den entsprechenden Fachbereiche der Universit&auml;ten. Zum Teil wird auf erkl&auml;rende Interviews oder Artikel zu den einzelnen Adressen hingewiesen.<br />
<br />
Ein nachfolgendes Kapitel befasst sich mit dem bundesweiten Angebot f&uuml;r die passende Mappen-, bzw. Berufsvorbereitung. <br />
<br />
Abgerundet wird diese praktische und sehr &uuml;bersichtliche Brosch&uuml;re durch einen ausf&uuml;hrlichen Adressenteil der Berufs- und Interessenverb&auml;nden, Ausbildungsportale, <br />
Stellenb&ouml;rsen, eine Auswahl von Fach-Internetadressen und Literaturhinweise.<br />
&nbsp;<br />
Informationen:<br />
&nbsp;<br />
2. &Uuml;berarbeitete Auflage<br />
Selbstverlag Ruth E. Westerwelle<br />
www.berlinerFotoSalon.de&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
29.07.2007, Mike Biedermann<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/broschuere-ueber-die-fotografische-ausbildung-in-deutschland</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Zoonar: Das Hamburger Bildportal auf ungewöhnlichen Wegen.</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/zoonar-das-hamburger-bildportal-auf-ungewoehnlichen-wegen</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Mit einem ungew&ouml;hnlichen Preismodell, Honorar-Aussch&uuml;ttungen von bis zu 80 Prozent und neuen Absatzideen will die junge Bildagentur Zoonar im prosperierenden Markt der Online-Bildportale mitmischen. Bei Zoonar ist alles ein wenig anders.<br />
<br />
Neben Standardpreisen zwischen l,- und 1200,-Euro f&uuml;r den Online-Sofortkauf k&ouml;nnen Art-Buyer den Fotografen eigene Preisvorschl&auml;ge unterbreiten. &bdquo;Die Preise bei Zoonar sind dadurch flexibel und projektnah&quot;, berichtet Michael Krabs, Initiator und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des jungen Bildportals. &bdquo;Wer nicht feilschen m&ouml;chte, kann nat&uuml;rlich alle Bilder rund um die Uhr zu Festpreisen erwerben und sofort downloaden&quot;, berichtet Krabs weiter. Die Festpreise sind dabei in drei Stufen eingeteilt: Discount, Standard und Premium. Der Discountpreis richtet sich an Web- und Grafikdesigner mit kleinem Budget, der Standardpreis liegt bei rund 60% des MFM-Niveaus. <br />
<br />
Im Preissegment &bdquo;Premium&quot; werden schlie&szlig;lich aufwendige Fotoproduktionen f&uuml;r hochwertige Nutzungen und Kampagnen angeboten. Laut Krabs befinden sich &bdquo;rund 70% der Daten im Standard-Segment, wobei der Discountbereich deutlich aufholt&quot;. &bdquo;Auch bei uns zeigt sich der Trend zum g&uuml;nstigen Foto. Aber es spielen auch zunehmend Profifotografen Bilder im Premiumbereich ein, denn nach wie vor werden f&uuml;r hochwertige Bilder gute Preise gezahlt&quot;, so Krabs. Ungewohntes bietet Zoonar auch den Fotografen: Neben ungew&ouml;hnlich hohen Honoraranteilen von bis zu 80 Prozent haben Fotografen eine weitgehende Kontrolle &uuml;ber Preise, Lizenzen und Bildweitergaben. Sie k&ouml;nnen eigene Arbeiten mittels eines eigenen Bild-Shops sowie &ouml;ffentlichen Lightboxen zus&auml;tzlich vermarkten, und die eigene Homepage mit den eingespeisten Bildern verkn&uuml;pfen. F&uuml;r Michael Krabs sind die Leistungen eine logische Folge der Marktentwicklung: &bdquo;Immer mehr Bilder werden zu immer g&uuml;nstigeren Preisen angeboten. Profis brauchen daher h&ouml;here Aussch&uuml;ttungen und die M&ouml;glichkeit, Ihre Agenturen als Werbeplattform f&uuml;r Auftr&auml;ge zu nutzen, um mittelfristig ihr Auskommen zu sichern.&quot;  Das auch Amateurfotografen bei Zoonar einspielen k&ouml;nnen, ist weniger erfreulich. &bdquo;Die Bildredaktion sichtet jedes Bild einzeln, so dass allein die Qualit&auml;t &uuml;ber die Aufnahme ins Archiv entscheidet&quot;, berichtet Krabs. <br />
<br />
Zum Einspielen der Bilder stellt Zoonar den Fotografen einen kostenlosen Media Manager zur Verf&uuml;gung, der auch das Bearbeiten der IPTC-Informationen einschlie&szlig;lich der Schlagworte erm&ouml;glicht. Alle Bildeinspielungen sind innerhalb von 48 Stunden online. Fotografen oder Agenturen mit hochwertigem Bildstock k&ouml;nnen auf Antrag komplette Portfolios einspielen. In Kombination mit der gezahlten Provision von bis zu 80 Prozent ein recht attraktives Angebot.  Das Billig-Segment erlaubt, dass Zoonar auch private Verbraucher als Kundengruppe ins Visier nimmt. So k&ouml;nnen einzelne Motive als Postkarte mit Text auf Vorder- und R&uuml;ckseite versendet werden. Weitere Ideen wie ein Postershop sind in Planung. Zoonar wendet sich aber nicht nur an Fotografen, Redaktionen und Agenturen, sondern auch an Betreiber themennaher Websites. &bdquo;Webmaster erhalten von uns &uuml;ber ein Partnerprogramm Vermittlungsprovisionen von zehn Prozent des jeweiligen Auftrages&quot;, verr&auml;t Krabs. In K&uuml;rze startet Zoonar mit der englischen Sprachversion. Dann geht es laut Krabs &bdquo;erst so richtig los&quot;.  Warten wir's ab - der Bildermarkt ist launisch.  Mehr Informationen:  http://www.zoonar.com <br />
<br />
<br />
06.06.2007, Mike Biedermann<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/zoonar-das-hamburger-bildportal-auf-ungewoehnlichen-wegen</guid>
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    <title>Monika Mailwald ist verstorben</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/monika-mailwald-ist-verstorben</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Ihr Beruf war die Fotografie. Wesentliche Teile ihrer Freizeit hat sie als stellvertretende OM in die Ausbildung Jugendlicher investiert aber Ihre wirklich gro&szlig;e&nbsp; Leidenschaft war ein Segelboot und achterlicher Wind:<br />
<br />
Monika Maiwald, Fotografin aus dem Raum M&uuml;nchen ist nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von nur&nbsp; 49 Jahren von dieser Welt abberufen worden.&nbsp;  In Memoriam lie&szlig;e sich viel sagen &uuml;ber unsere Kollegin und Freundin. Da sie im Leben nicht sehr viel von langen S&auml;tzen und gro&szlig;en Worten gehalten hat, werde ich ihr solche auch jetzt und an dieser Stelle ersparen.&nbsp;  Was ich ihr sagen m&ouml;chte, ist ein wirklich gro&szlig;es Danke. Ein Danke daf&uuml;r, dass sie immer gesagt, was sie dachte und immer getan, was sie gesagt hat: Von dieser Sorte&nbsp; Mensch leben nicht so viele unter uns.&nbsp;  Uns allen bleibt das Andenken an eine Freundin und der Wunsch, dass Ihr letzter T&ouml;rn stets von guten Winden begleitet wird.&nbsp; <br />
<br />
25.05.2007, Mike Biedermann<br />
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/monika-mailwald-ist-verstorben</guid>
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    <title>Jenoptik schluckt Sinar</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/jenoptik-schluckt-sinar</link>
    <description>
    <![CDATA[
      &nbsp;51% der Anteilsscheine der Sinar AG hatte Jenoptik bereits 2005 &uuml;bernommen - die Haupteigner- und Gr&uuml;nderfamilie Koch hat das im schweizerischen Feuerthalen ans&auml;ssige Unternehmen komplett abgegeben.<br />
&nbsp;<br />
Jetzt hat Jenoptik auch die restlichen 49 Prozent der Sinar AG gekauft. Das Traditionsunternehmen Sinar wird damit zur 100-prozentigen Tochterfirma. Dies teilte der Konzern am Dienstag in Jena mit.  &Uuml;ber finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Sinar hat zur Zeit 50 Mitarbeiter und wird nach der vollst&auml;ndigen &Uuml;bernahme als 100-prozentige Tochter von JENOPTIK in die Sparte Laser &amp; Optik integriert. <br />
<br />
Diese Tochter soll die Ger&auml;te von Sinar und die von Jenoptik gemeinsam mit Partnern entwickelte professionelle Kamera- und Kameramodule global vermarkten. Jenoptik betrachtet es als strategisches Ziel, die Tochter Sinar als f&uuml;hrenden Systemanbieter in der Spitzengruppe der weltweiten Anbieter f&uuml;r die professionelle digitale Fotografie zu festigen.  Dar&uuml;ber hinaus soll der Marktanteil im Premiumsegment f&uuml;r digitale Mittelformatkameras stark ausgebaut werden.<br />
&nbsp;<br />
Infos &uuml;ber die Unternehmen:<br />
http://www.sinar.ch<br />
www.jenoptik.com<br />
<br />
<br />
25.04.2007, Mike Biedermann    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/jenoptik-schluckt-sinar</guid>
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  <item>
    <title>3. Salon für Fotografie in Berlin</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/3-salon-fuer-fotografie-in-berlin</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Am 23. und 24. M&auml;rz 2007 findet zum dritten Mal der Salon fuer Fotografie in Berlin statt. <br />
<br />
Das zweit&auml;gige gr&ouml;&szlig;te Branchen-Get-Together Europas mit Portfolio Review bietet wieder parallel zum ADC direkten Kontakt zu Kreativen.&nbsp;<br />
Anmelden k&ouml;nnen sich Agenten, Model Agenturen, HMS-Agenturen, Produktionsfirmen, Bildagenturen, Supply, Magazine.<br />
<br />
Freie Fotografen haben die M&ouml;glichkeit, Ihr Portfolio in der Pr&auml;senz-Bibliothek abzugeben. <br />
<br />
&Ouml;ffnungszeiten: Freitag 11 - 19 Uhr, Samstag 11 - 19 Uhr<br />
Gleisdreieck, Luckenwalder Str. 4-6- 10963 Berlin Mitte<br />
<br />
22.12.2006, Mike Biedermann<br type="_moz" />
<br />    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/3-salon-fuer-fotografie-in-berlin</guid>
  </item>
  <item>
    <title>die Fotografen Ausbildungsordnung wird neu gefasst
</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-fotografen-ausbildungsordnung-wird-neu-gefasst</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Am 13. Januar tagen in K&ouml;ln die mit der Neuordnung der Ausbildungsordnung f&uuml;r Fotografen befassten Gremien  des Centralverbandes Deutscher Berufsfotografen (276 Mitglieder).  Sie wollen die bestehende Ausbildungsordnung modernisieren und den sich ver&auml;nderten technischen Vorgaben anpassen.<br />
&nbsp;<br />
Der handwerkliche Ausbildungsberuf Fotograf/Fotografin ist hoch gef&auml;hrdet: Noch im Jahr 2000 stellten 30% der ca. 4000 ausbildungsberechtigten Betrieben immerhin &uuml;ber 1.200 Ausbildungspl&auml;tze zur Verf&uuml;gung.   Mitte 2005 existierten 5.379 Fotografenbetriebe in der BRD von denen ca. 4.600 ausbildungsberechtigt waren. Das Ausbildungsangebot schrumpfte auf 15% der Betriebe und ca. 720 Ausbildungspl&auml;tze pro Jahr. <br />
<br />
Die Frage ist, ob dieser Verband unter diesen Umst&auml;nden eine solche Aufgabe &uuml;berhaupt noch stemmen kann. Mit 276 Mitgliedern repr&auml;sentiert der CV nur noch 5,1% aller ausbildungsberechtigten Betriebe. Das ist ihm sicher nicht zum Vorwurf zu machen, er ist nicht der einzige Verband, der in den letzten Jahren einen rapiden Mitgliederschwund und eine st&auml;ndig sinkende Zahl von engagementbereiten Mitstreitern verzeichnen musste.  Es ist auch nicht sinnvoll, zur&uuml;ck zu schauen und nach den Gr&uuml;nden zu suchen, warum von einst &uuml;ber 1.500 Mitgliedsbetrieben heute nur noch 276 vorhanden sind.   Eine ernsthafte &Uuml;berlegung sollte es allerdings wert sein, ob man hier nicht einfach &quot;das Handtuch werfen&quot; sollte. &nbsp;<br />
&nbsp;<br />
▪	Die Handwerkskammern, denen dieser Beruf zugeordnet ist, haben schon vor 20 Jahren vers&auml;umt, interne Restrukturierungsma&szlig;nahmen einzuleiten und ihre T&auml;tigkeitsfeld mehr in den Dienst ihre (Zwangs-) Mitglieder zu stellen, anstatt auf bequemen Posten dahin zu d&auml;mmern.<br />
▪	Die Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte hat nicht stattgefunden - jedenfalls nicht auf der Ebene, auf der handwerkliche Ausbildung stattfindet. Die Schulpolitik, soweit sie Berufsschulen betrifft, ist hilf- und ratlos.<br />
▪	Die Hau-Ruck-Aktionen (so z.B. die &Auml;nderung der Handwerksordnung und die Schr&ouml;der-Regelung, das auch ausbilden darf, wer selber nicht ausgebildet ist) der letzten Regierung haben an der Gesamtsituation nichts &auml;ndern k&ouml;nnen - schlimmer, sie haben die Ausbildungsbereitschaft der kleinen Betriebe nachhaltig lahmgelegt.<br />
Das alles sind Brocken, die auch ein Verband mit weniger hausgemachten Schwierigkeiten letztlich kaum &uuml;berstehen kann.<br />
<br />
Und all das in einer Welt, in der die Gier nach Fotos, nach Bildern, Jahr f&uuml;r Jahr um mehr als 10% w&auml;chst! In einer Welt, in der gerade riesige Fortschritte auf dem Gebiet der Fotografie gemacht werden.<br />
<br />
Niemand soll jetzt kommen und die These vertreten, dass handwerkliche fotografische Ausbildung schlecht, &uuml;berfl&uuml;ssig oder unwert sei. <br />
Wer das behauptet, der schaue sich die Gewinner so genannter Awards der Fachhochschulabsolventen oder der Universit&auml;ts-Absolventen der fotografischen Fachrichtungen an: Verglichen mit den Arbeiten, die Auszubildende des Handwerks in ihrer Gesellenpr&uuml;fung vorlegen m&uuml;ssen, halte ich es lieber mit dem Handwerk und einer Feststellung von Auguste Rodin (Das Testament): &quot;&Uuml;bet unaufh&ouml;rlich. Ihr m&uuml;sst Euch an das Handwerk gew&ouml;hnen. Die Kunst ist nur Gef&uuml;hl. Aber ohne die Wissenschaft von den K&ouml;rpern, den Verh&auml;ltnissen, den Farben, ohne die Geschicklichkeit der Hand bleibt das lebendigste Gef&uuml;hl gel&auml;hmt.&quot;<br />
<br />
<br />
07.12.2006, Mike Biedermann<br />    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-fotografen-ausbildungsordnung-wird-neu-gefasst</guid>
  </item>
  <item>
    <title>500 &quot;Schuss&quot; in der Sekunde</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/500-schuss-in-der-sekunde</link>
    <description>
    <![CDATA[
      500 mal in der Sekunde wird in Deutschland auf den Kameraausl&ouml;ser gedr&uuml;ckt. Oder: der gemeine Deutsche fotografiert f&uuml;nf mal mehr als zu guten alten Analog-Zeiten - das jedenfalls behauptet der Photoindustrie-Verband (PIV). Und folgert: &quot;Wenige Wochen vor der photokina in K&ouml;ln ist der Fotomarkt trotz der erwarteten R&uuml;ckg&auml;nge im analogen Bereich gut aufgestellt&quot;.<br />
<br />
Ein weiterer Schluss: Das Digitalbilder-Gesch&auml;ft habe deshalb enorme Potenziale.  Eine mutige Interpretation - Kamera-Ausl&ouml;ser befinden sich heute auch an den meisten Mobiltelefonen und der Kameramarkt ist in Deutschland so gut ges&auml;ttigt wie nie zuvor. <br />
<br />
Ob sich aus dieser Tatsache gleich Optimismus f&uuml;r die Bilderhersteller ableiten l&auml;sst, kann bezweifelt werden. Der Verbraucher wird nicht allen Schrott, den er digital festgehalten hat, auch als Papierbild ausbelichten lassen und selbst seinen Festplattenspeicher nicht damit zukleistern wollen. <br />
Ganz abgesehen davon, dass die Menge der Ausl&ouml;sevorg&auml;nge wohl kaum gez&auml;hlt sondern nach irgendwelchen Fantasie-Kriterien wohl nur gesch&auml;tzt sein d&uuml;rfte.  Realistischer ist da schon die Marktentwicklung anderer fotografischer Produkte in diesem Jahr: Legt man die bisherige Entwicklung in den Monaten Januar bis August zugrunde, so l&auml;sst sich f&uuml;r das Gesamtjahr ein Marktvolumen f&uuml;r Amateurfotoprodukte sowie ausgew&auml;hlte Imagingprodukte in Deutschland von mehr als sechs Milliarden Euro erwarten. Damit erg&auml;be sich f&uuml;r die Imaging-Branche ein leichtes Plus gegen&uuml;ber dem Vorjahr.  Wertzuw&auml;chse gibt es gegenw&auml;rtig vor allem bei digitalen Spiegelreflex- und Multimediakameras, Blitzger&auml;ten und Wechselobjektiven, Small Photo Printern sowie den entsprechenden Fotopapieren.<br />
<br />
<br />
17.08.2006, Mike Biedermann<br />
&nbsp;    ]]>
    </description>
    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/500-schuss-in-der-sekunde</guid>
  </item>
  <item>
    <title> Fünf Tage – fünf Talente</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fuenf-tage-fuenf-talente</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Die Realisierung des eigenen Foto-Projekts in einem Traum-Studio, assistiert von einem Star-Fotografen sowie Gewinne im Gesamtwert von &uuml;ber 50.000 Euro ! &nbsp;&nbsp;<br />
<br />
Wer sich in der Berufsausbildung zum Fotografen oder im Fotodesign-Studium befindet und nicht &auml;lter als 25 Jahre ist, kann bei dem au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Nachwuchswettbewerb mitmachen, den der Arbeitskreis Digitale Fotografie e.V. (adf) zusammen mit den Zeitschriften FOTO HITS Magazin und ProfiFoto sowie zahlreichen anderen Unterst&uuml;tzern durchf&uuml;hrt. <br />
<br />
Unabh&auml;ngig ob Assistent, Azubi oder Student!   Den Gewinnern erm&ouml;glicht der Wettbewerb die Realisierung des eigenen Foto-Projekts in einem 60 m2 gro&szlig;en Traum-Studio live auf der photokina 2006. Aus den eingereichten Arbeiten wird eine hochkar&auml;tige Jury f&uuml;nf interessante Projekte ausw&auml;hlen, die an einem der photokina-Tage zwischen dem 26. und 30. September auf dem Messestand des adf e.v. realisiert werden. In dieser Jury, die ebenso prominent wie vielseitig besetzt ist und die Facetten zeitgen&ouml;ssischer Fotografie von Kunst bis Kommerz bestens abdeckt, finden sich: Professor Gerhard Vormwald, Werner Pawlok, Uli Staiger,Friedrun Reinhold, Professor Heiner Schmitz, Achim R&ouml;sch, Thomas Hoepker, Walter Schels, Thomas Herbrich und andere.  Passend zu den letztendlich ausgew&auml;hlten Projekten werden aus diesem illustren Kreis auch die f&uuml;nf Mentoren-Assistenten rekrutiert!  <br />
<br />
Denn der Star an Deiner Seite - ist ein besonderes Highlight des Shooting Star Contest 2006: Prominente Fotografen in der Rolle eines &bdquo;Assistenten&ldquo; der ganz besonderen Art werden die Aufgabe eines Mentors &uuml;bernehmen und dem jeweiligen Kandidaten mit Rat und Tat an seinem Projekt-Tag zur Seite stehen.  Die f&uuml;nf ausgew&auml;hlten Kandidaten und gleichberechtigten Gewinner des &bdquo;Shooting Star Contest 2006&ldquo; werden sich zudem nach Abschluss der Aktion &uuml;ber eines von f&uuml;nf &uuml;ppigen Hard-, Soft- und Know-Ware-Paketen im Gesamtwert von &uuml;ber 50.000 Euro freuen k&ouml;nnen.  Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Wettbewerbs: www.shooting-star-contest.de<br />
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04.08.2006, Mike Biedermann<br />
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    <title>Digitale Abzüge im Internet - ein Anbietertest
</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/digitale-abzuege-im-internet-ein-anbietertest</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Firmen, die digitale Bilddaten &uuml;ber das Internet annehmen und daraus Fotos machen, gibt es viele. <br />
Die Verkaufspreise dieser Bilder im Format 10x15 (Beispiel) beginnen bei 6 Cent und werden nochmals g&uuml;nstiger, <br />
wenn mehrere Abz&uuml;ge pro Motiv bestellt werden.<br />
Tests, die die Qualit&auml;t solcher Abz&uuml;ge oder die Relation der Qualit&auml;t im Verh&auml;ltnis zum Preis bewerten, gibt es noch mehr.<br />
<br />
Wir haben einige der Bildproduzenten selber getestet - jeweils &uuml;ber einen Zeitraum von mehr als 4 Wochen und mit sehr unterschiedlichen Motiven und auch mit sehr unterschiedlichen Dateien. &quot;Schrottiges&quot; war genauso vertreten wie hochwertiges, professionell erstelltes Material. Wir haben uns bei den jeweiligen Bestellungen immer penibel an die Ratschl&auml;ge der jeweiligen Anbieter gehalten - und unsere Bestellung von jeweils den gleichen Dateien haben wir jeden unserer Kandidaten mindestens 10 mal innerhalb von 4 Wochen ausarbeiten lassen. <br />
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Die Bildpreise f&uuml;r das von uns bestellte Format 13x18 lagen zwischen 19 und 39 Cent, als Bildoberfl&auml;chen haben wir glanz, matt und &quot;gerasterte&quot; Oberfl&auml;chen gew&auml;hlt. <br />
Uns hat interessiert, ob unsere 8 &quot;Kandidaten&quot; in der Lage sind, &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum hinweg eine gleichm&auml;&szlig;ig gute Qualtit&auml;t zu liefern.<br />
<br />
Eines unserer Motive war ein SW-Bild, dass wir sowohl als SW-Datei als auch als RGB-Datei geschickt haben - und an diesem Motiv war immer am schnellsten zu erkennen, dass immer wieder gleiche Bildergebnisse &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum hinweg faktisch nicht zu bekommen sind. Nur einer der kleineren Anbieter hat das mit nur minimalen Abweichungen geschafft - der Rest der Ausarbeiter hat zum gro&szlig;en Teil so unterschiedliche Ergebnisse geliefert, dass kaum zu glauben ist, dass alle Bilder im gleichen Betrieb ausgearbeitet wurden. <br />
<br />
Unser Test hat sicher keine absolut allgemeinverbindlichen Ergebnisse geliefert - aber ein Ratschlag l&auml;sst sich aufgrund unserer Test-Erfahrung wohl verallgemeinern. Wer professionelle, gleichm&auml;&szlig;ige Ergebnisse von seinem Bildlieferanten erwartet, der sollte sich eine alte Volksweisheit zu Herzen nehmen: &quot;Drum pr&uuml;fe, wer sich ewig bindet, ob er nicht doch was bess'res findet!&quot;<br />
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Den Anbieter, der uns mit gleich bleibenden Ergebnissen auf h&ouml;chstem Niveau &uuml;berzeugt hat, erreichen sie hier<br />
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14.07.2006, Mike Biedermann&nbsp;    ]]>
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    <title>Bildpiraten chancenlos?</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/bildpiraten-chancenlos</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Die florierende Industrie der Produkt-Piraterie kommt ohne Kameras kaum aus: Die einen nutzen Sie, um Produkte zu fotografieren, die anschlie&szlig;end nachgemacht werden. Die anderen drehen Videos, wenn Filme als Urauff&uuml;hrung gezeigt werden, um sie anschlie&szlig;end im Internet anzubieten. Der in diesem Zusammenhang entstehende Schaden bel&auml;uft sich j&auml;hrlich auf ca. 3 Milliarden US$.<br />
<br />
Das Georgia Institute of Technology in Atlanta hat jetzt den Prototyp eines Ger&auml;te vorgestellt, dass solche unerw&uuml;nschten Aufnahmen erfolgreich verhindern kann. Kamerasensoren werden von der vorgestellten Technik erkannt, der Sensor wird im Moment der Aufnahme mit einem schwachen Laser &quot;angeschossen&quot; - aufgrund der auftreffenden Lichtmenge findet eine so hohe &Uuml;berbelichtung statt, das verwertbares Bildmaterial nicht entstehen kann. Diese Technik funtioniert sowohl bei Foto- als auch bei Video-Kameras. Neben dem erw&auml;hnten Laser wird auch noch eine Infrarot-Laser-Variante entwickelt, um die Kameras &quot;unbemerkt auszuschalten&quot;.<br />
<br />
Der vorgestellte Prototyp funktioniert zwar noch nicht sehr zuverl&auml;sssig (so l&auml;sst er sich z.B. von Ohrringen noch irritieren, die er f&uuml;r Aufnahmeger&auml;te h&auml;lt), doch Professor Gregory Abowd, der Leiter des Forschungs- und Entwicklungsprojektes ist zuversichtlich, dass die Entwicklungsarbeit in nicht allzulanger Zeit beendet sein und eine zuverl&auml;ssige Funtionalit&auml;t erwartet wird.<br />
Die Entwicklung d&uuml;rfte auch deshalb z&uuml;gig voran gehen, weil Produktpiraterie immense wirtschaftliche Verluste bedeutet. Um das zu verhindern, werden Forschungsmittel f&uuml;r die die Abwehr von Produkt-Piraterie relativ z&uuml;gig genehmigt. <br />
<br />
Die Produkt-Piraten wird's kaum st&ouml;ren - sie werden eben auf analoge Technik zur&uuml;ckgreifen, die keinen Sensor hat , den man orten kann :)<br />
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07.07.2006, Mike Biedermann<br />
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    <title>Fujicolor schließt Labor in der Schweiz</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/fujicolor-schliesst-labor-in-der-schweiz</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Die Fotofinishing-Gruppe Fujicolor schlie&szlig;t Ende September dieses Jahres ihren Fotolaborbetrieb in Dielsdorf in der Schweiz. Die Auftr&auml;ge werden k&uuml;nftig in Deutschland gefertigt. <br />
Lediglich Marketing- und Verkaufsaktivit&auml;ten werden k&uuml;nftig von diesem Standort aus noch betrieben.<br />
<br />
Von dieser Rationalisierungsma&szlig;nahme sind 51 Arbeits-pl&auml;tze betroffen - Fuji beabsichtigt hier die Auflage eines Sozialplanes, um gr&ouml;&szlig;ere soziale H&auml;rten zu vermeiden.<br />
<br />
Lt. Fuji hat sich das Bildumsatzvolumen in der Schweiz mit der Entwicklung der digitalen Fotografie um mehr als 50% vermindert. Die dadurch entstandenen &Uuml;berkapazit&auml;ten habe die Preise erheblich gedr&uuml;ckt - gleichzeitig war es erforderlich, hohe Investitionen zu t&auml;tigen, um mit der Entwicklung im Bereich der digitalen Fotografie Schritt zu halten.<br />
<br />
In Europa ist in den letzten Jahren nahezu jeder zweite Finisher-Betrieb von den beiden gro&szlig;en der Branche (CEWE und Fuji) &uuml;bernommen oder geschlossen worden.<br />
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07.07.2006, Mike Biedermann    ]]>
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    <title>Kodak schließt weitere Fabriken</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/kodak-schliesst-weitere-fabriken</link>
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    <![CDATA[
      Der gro&szlig;e gelbe Bruder muss sparen und schlie&szlig;t auch den Betrieb, der in Europa die Entwicklung des legend&auml;ren Kodachrome II &uuml;bernommen hatte:  KODAK SA, Avenue de Longemalle 1, 1020 Renens.<br />
<br />
Nachdem der Film von Kodak jedoch weiter produziert wird, m&uuml;ssen sich seine Fans mit der Entwicklung jetzt an das Labor Dwayne's Photo, Kansas wenden. <br />
<br />
Geschlossen wird ebenfalls die Fertigung von synthetischen Chemikalien in Kirby, England und die die Konfektionierung von R&ouml;ntgenfilmen in Chalon-sur-Saone (Frankreich).  Diese wirtschaftlich erforderlichen Ma&szlig;nahmen kosten ca. 400 Arbeitspl&auml;tze.<br />
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21.06.2006, Mike Biermann    ]]>
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    <title> Nikon glänzt im digitalen Bereich</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/nikon-glaenzt-im-digitalen-bereich</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Nikon hatte zu Beginn dieses Jahres mitgeteilt, dass die Produktion analoger Kameras (und Zubeh&ouml;r) bis auf die Modelle F6 und FM10 eingestellt wird.<br />
Im Digitalbereich dagegen vermeldet der Hersteller jetzt Rekordzahlen: Der Gewinn konnte um 20% im Gesch&auml;ftsjahr 05/06 gesteigert werden und betr&auml;gt jetzt 200 Mio. Euro nach Steuern.<br />
<br />
Das operative Ergebnis von 8,9 Milliarden Euro hat sich nahezu verdoppelt.<br />
Diese Ergebnisse f&uuml;hrt Nikon auf Kostensenkungsprogramme und niedrige Lagerbest&auml;nde zur&uuml;ck - und auf einen niedrigen Yen, der die Exporterl&ouml;se kr&auml;ftig befl&uuml;gelt hat.<br />
<br />
F&uuml;r das laufende Jahr will Nikon einen Nettogewinn von 4 Mrd. Euro bei einen Umsatz von 104 Mrd. Euro erwirtschaften. Neben der Kamera-Sparte wird hier auch der Verkauf von Fl&uuml;ssigkeitskristall-Bildschirmen, Speicherchips und Pr&auml;zisionsmaschinen beitragen. <br />
<br />
http://www.nikon-precision.com/ <br />
http://www.nikon.de/ <br />
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15.05.2006, Mike Biedermann<br />
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  <item>
    <title>Silberpreis auf höchstem Niveau seit 1983 - Ein Problem für die analoge Fotoindustrie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/silberpreis-auf-hoechstem-niveau-seit-1983-ein-problem-fuer-die-analoge-fotoindustrie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Der Silbermarkt erlebt derzeit einen fast beispiellosen H&ouml;henflug. Seit vergangenen September verteuerte sich das Edelmetall um mehr als 90 Prozent. Die erstmalige Genehmigung eines b&ouml;rsennotierten Fonds f&uuml;r Silber an der Wall Street trieb die Notierungen am 15.4.06 auf 13,03 $, den h&ouml;chsten Stand seit 1983. Am Freitag, den 20.4.06&nbsp; ging der Preis f&uuml;r eine Feinunze Silber um 13,8 Prozent auf 12,53 Dollar zur&uuml;ck - im Mai pendelt der Preis um 12 Dollar - immer noch ein hoher Stand.<br />
<br />
Manager der analogen Fotoindustrie kommentierten diese Fakten so: &quot;Bei Verbrauchsmaterialien wie Filmen werden Preisanpassungen folgten. Selbst wenn man sich auf dem Terminmarkt abgesichert hat, kann man sich so einer Entwicklung nicht entziehen.&quot; <br />
<br />
Kodak hat aufgrund des Preisanstieges von Silber Sparma&szlig;nahmen eingeleitet. Bei Produkten im medizinischen medizinischen Bereich wurden Preiserh&ouml;hungen angek&uuml;ndigt. <br />
<br />
Fuji wiegelt dagegen ab. &quot;Wir beobachten die Entwicklung, sehen im Augenblick aber noch keine Notwendigkeit zu handeln,&quot; sagte ein Sprecher. Der Konzern habe in den vergangenen Jahren den Silberbedarf deutlich senken k&ouml;nnen. <br />
<br />
Die Fotoindustrie geh&ouml;rt zu den wichtigsten Abnehmern von Silber. F&uuml;r Film- und Paperhersteller, die das Preisrisiko nicht durch Terminkontrakte abgesichert haben, kommen die hohen Silberpreise zur Unzeit. Der digital Anpassungs-prozess ist noch nicht abgeschlossen. Die Branche k&auml;mpft und der Druck ist hoch, wie das Beispiel der rasanten Pleite von Agfa Photo letztes Jahr gezeigt hat.<br />
<br />
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12.05.2006, Mike Biedermann<br />
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    <title>die neue Hasselblad H2D-39 ist da</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/die-neue-hasselblad-h2d-39-ist-da</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Lange angek&uuml;ndigt endlich ist sie da, die Neue von Hasselblad. Erwartungsgem&auml;ss schl&auml;gt sie einige Rekorde: Die H2D-39 arbeitet mit einem 39 Megapixel-Sensor, der mehr als doppelt so gro&szlig; ist, wie die Sensoren in den heutigen 35mm-Analogkameras. Er enth&auml;lt mehr und gr&ouml;&szlig;ere Pixel. Auf diese Weise gew&auml;hrleistet die H2D-39 eine &uuml;berragende Bildqualit&auml;t mit Moir&eacute;-freier Farbwieder-gabe und realisiert selbst in nur schwach beleuchteten Oberfl&auml;chen keine Abt&ouml;nung oder Abrisse. <br />
Der 39-Megapixel-Sensor erstellt die umfangreichsten Dateien, die derzeit in der professionellen Fotografie existieren und die ideal f&uuml;r anspruchsvollste, hochaufl&ouml;sende Druckanwendungen sind. Zudem bieten sie hohe Flexibilit&auml;t und Kontrolle &uuml;ber die k&uuml;nstlerische Gestaltung beim Beschneiden oder Vergr&ouml;&szlig;ern von Fotos f&uuml;r den Druck. Die H2D-39 bietet die bestm&ouml;gliche Aufnahmequalit&auml;t: Jedes Foto beweist die &uuml;berragende Leistungsst&auml;rke aller Kameras und Objektive des H-Systems und wird zus&auml;tzlich &uuml;ber die digitale APO Korrektur-Technologie optimiert.<br />
<br />
Beim Farbmanagement d&uuml;rfte dieses Ger&auml;t ebenfalls die Nase vorn haben: Herk&ouml;mmliche Farbmanagementl&ouml;sungen setzen dem professionellen Digitalfotografen gewisse Grenzen, da er gezwungen ist, ein bestimmtes Farbprofil zu w&auml;hlen, um eine bestimmte Aufgabe zu erf&uuml;llen - etwa beim Fotografieren verschiedener Hautt&ouml;ne, Metalle, Stoffe, Blumen etc. Um dieses Problem aus der Welt zu schaffen, entwickelte Hasselblad ein neue, leistungsstarke Farbfunktion f&uuml;r die hauseigene Bildbearbeitungssoftware FlexColor. Die Funktion sorgt f&uuml;r eine hohe Farbzuverl&auml;ssigkeit. Hautt&ouml;ne, spezielle Produktoberfl&auml;chen und andere schwierige Farben werden damit absolut naturgetreu wiedergegeben.<br />
<br />
Das neue Hasselblad RAW-Datenformat 3F RAW (3FR) macht die neue Farbfunktion &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich. Es stellt sicher, dass Bilder, die mit digitalen Kameras oder Backs aus der Hasselblad-Produktreihe aufgenommen wurden, effektiv und sicher auf allen verf&uuml;gbaren Medien (CF-Card, Datenbank etc.) gespeichert werden k&ouml;nnen. Das Dateiformat spart 33 Prozent Speicherplatz. In Verbindung mit der digitalen Architektur der integrierten Hasselblad-Kameras erlaubt es die neue Technologie, bis zu 35 Aufnahmen pro Minute zu schie&szlig;en. <br />
<br />
Und nat&uuml;rlich ist auch der Preis f&uuml;r diese Maschine ein Rekord: Ca. 30.000 Euro kostet das Teil!<br />
Mehr Info: http://de.hasselblad.com<br />
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12.05.2006, Mike Biedermann<br type="_moz" />    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/die-neue-hasselblad-h2d-39-ist-da</guid>
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    <title>RAW aufgeschlüsselt </title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/raw-aufgeschluesselt</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Am 25. April 2006 wurde die gro&szlig;e Umfrage der OpenRAW Initiative ver&ouml;ffentlicht: Erstmals systematische Datenerhebung zu RAW-Formaten!<br />
Eine Digitalkamera heute gekauft - auch morgen noch ein Ger&auml;t zum Arbeiten? Wie weit schr&auml;nken heutige Entscheidungen der Kamerahersteller den Zugriff von Fotografen auf ihre eigenen Bilder ein? Und werden Archive in einigen Jahren noch lesbar sein?<br />
&Uuml;ber 19.000 Digitalfotografen und Sammler aus aller Welt haben sich in einer gro&szlig; angelegten Umfrage der OpenRAW Initiative zur Digitalfotografie und dem Wert von RAW-Dateien - gespeicherte Rohdaten, wie sie der Sensor einer Digitalkamera sieht - ge&auml;u&szlig;ert. Die Initiative war daran interessiert zu erfahren, wie Fotografen mit dem 'digitalen Negativ' arbeiten und wie sie ihren Workflow f&uuml;r die Zukunft sehen.<br />
<br />
Vom 31. Januar bis zum 15. M&auml;rz 2006 hatten alle Fotografen, Bibliothekare, Galeristen und Archivare Gelegenheit, sich an der Umfrage zu beteiligen. Ziel der vor einem Jahr gegr&uuml;ndeten OpenRAW Initiative war, mehr &uuml;ber die tats&auml;chlichen Arbeitsabl&auml;ufe, Umstellungen und Probleme im Zusammenhang mit digitaler Fotografie zu erfahren. Gleichzeitig sollten alle, die mit Digitalfotos zu tun haben, die M&ouml;glichkeit erhalten, den Herstellern zu sagen, was sie von ihren Kameras erwarten. Sechs Wochen lief die Umfrage, an der &uuml;ber 19.000 Menschen teilnahmen - professionelle Fotografen, Amateure, und Fachleute rund ums Bild - beantworteten 25 Fragen zu ihrer Arbeit mit digitalen Aufnahmen. Durchschnittliche fotografische Erfahrung: 19,5 Jahre.<br />
Die Umfrage liegt dank der Arbeit von Dierk Haasis aus Hamburg nun auch in deutscher &Uuml;bersetzung vor.<br />
&nbsp;<br />
12.05.2006, Mike Biedermann&nbsp;<br />
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  <item>
    <title>Mamiya vor der Umstrukturierung</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/mamiya-vor-der-umstrukturierung</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Der japanische Mittelformat-Spezialist Mamiya zieht sich aus dem Gesch&auml;ft zur&uuml;ck. Wie das Unternehmen mitteilte, wird Mamiya das Gesch&auml;ft mit optischen Ger&auml;ten zum 1. September 2006 aufgeben. Das Unternehmen wird sich k&uuml;nftig auf das Kerngesch&auml;ft mit Elektro- und Sportger&auml;ten konzentrieren. <br />
Die Sparte Optische Instrumente und Kameras hat Mamiya an ein eigens daf&uuml;r gegr&uuml;ndetes Unternehmen, die Cosmos Scientific Systems Inc., verkauft. Mitarbeiter, die in diesem Bereich besch&auml;ftigt waren, wurden entlassen. Sie werden jedoch wahrscheinlich von der Cosmos Scientific Systems Inc. &uuml;bernommen. Das Unternehmen will den Service f&uuml;r Mamiya-Ger&auml;te &uuml;bernhemen - ob dort auch Kameras produziert werden sollen, steht noch nicht fest.<br />
<br />
Nachdem Mamiya mit der 22 MP-Kamera ZD erst sehr sp&auml;t und z&ouml;gerlich auf den Markt kam und diese auch nur schleppend abgesetzt wurde, sah sich Mamiya nicht mehr in der Lage, die herben Verluste wesentlich zu verringern, die seit 2005 immer dramatischer anstiegen.&nbsp;<br />
<br />
Mai 2006, Mike Biedermann<br type="_moz" />    ]]>
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  <item>
    <title>Red Bull Illume Image Quest</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/red-bull-illume-image-quest</link>
    <description>
    <![CDATA[
      Mit dem Red Bull Illume Image Quest, hat Red Bull einen einzigartigen internationalen Fotocontest ins Leben gerufen: Wir suchen die besten, innovativsten, kreativsten, au&szlig;ergew&ouml;hnlichsten und spannendsten Action-, Free- sowie Extremsportfotos der Welt. <br />
<br />
Liebe/r Fotograf/innen,<br />
<br />
F&uuml;r zehn Kategorien k&ouml;nnt Ihr Euch noch bis 15. Juli bewerben und die internationale Experten-Jury aus den Bereichen Action Sports, Lifestyle, Design und Fotografie von Eurem Bild &uuml;berzeugen. Wenn Ihr das getan habt und ausgew&auml;hlt wurdet, dann k&ouml;nnt Ihr als einer von 50 Fotografen/innen Mitte Oktober nach USA reisen. Dort seid Ihr Teil einer gigantischen Fotoausstellung, bei der das 'Red Bull Image of the Year 2006' gew&auml;hlt wird - dieses wird aus den jeweiligen Gewinnern der zehn Kategorien bestimmt.<br />
<br />
Als Gewinner des Red Bull Illume Image Quest 2006 kannst Du Dir - in Absprache mit uns - das Fotoshooting Deiner Tr&auml;ume realisieren: Mit dem Red Bull-Athleten Deiner Wahl, am Ort Deiner Tr&auml;ume und zu Deinem gew&uuml;nschten Zeitpunkt!<br />
<br />
Weitere Informationen &uuml;ber Red Bull Illume Image Quest 2006, die Kategorien sowie Preise erhaltet Ihr bei www.redbullillume.com. Hier k&ouml;nnt Ihr dann &uuml;ber das Bewerbungsformular teilnehmen.<br />
<br />
14.4.2006, Mike Biedermann<br />
<br />    ]]>
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    <guid>http://www.berufsfotografen.com/news/red-bull-illume-image-quest</guid>
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  <item>
    <title>OpenRAW recherchiert weltweit das Anwender-Handling der RAW-Technologie</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/openraw-recherchiert-weltweit-das-anwender-handling-der-raw-technologie</link>
    <description>
    <![CDATA[
      OpenRAW recherchiert aktuell weltweit grunds&auml;tzliche Informationen zur Handhabung der RAW-Image Technologie unter Digitalphotographen und interessierten Anwendern in der Praxis.<br />
Gefragt wird nach Erfahrungen, Anforderungen, Vorlieben und Bed&uuml;rfnissen im Umgang mit dem RAW-Datenformat, dem so genannten &quot;digitalen Negativ&quot;. Die Auswertung der Umfrageergebnisse soll ein detailliertes Bild von der Situation im Umgang dem RAW-Format vermitteln.<br />
<br />
Probleme der RAW Technologie:<br />
Seit die M&ouml;glichkeiten, die in den digitalen Bestandteilen von RAW-Formaten stecken besser verstanden werden, sehen viele Digitalphotopraphen die RAW Technologie als eines der besten Hilfsmittel um eine bestm&ouml;gliche Bildqualit&auml;t f&uuml;r sich und ihre Kunden zu erzielen. Dennoch wurden sich w&auml;hrend des vergangenen Jahres viele Photographen, Photo-Archivare und andere an Digital Imaging Beteiligte &uuml;ber das Fehlen eines stabilen, allgemeing&uuml;ltigen Standards f&uuml;r Digitalbilder im RAW-Format bewusst.<br />
<br />
Konfrontiert mit dem Wildwuchs einer Vielzahl propiet&auml;rer RAW-Formate &mdash; die oft auch zwischen aufeinander folgenden Kameramodellen eines jeden Kameraherstellers differieren &mdash; haben Imaging Professionals und ambitionierte Amateure deutliche St&ouml;rungen in ihrem digitalen Workflow und Beschr&auml;nkungen in der Wahl ihrer Software-Werkzeuge hinnehmen m&uuml;ssen.<br />
<br />
Diese Expansion der blo&szlig;en Anzahl propiet&auml;rer RAW-Formate und der &Uuml;bergang zu einer Verschl&uuml;sselungspraxis von RAW-Formaten seitens der Kamerahersteller, um die in RAW-Formaten tats&auml;chlich enthaltenen Informationen zu verschleiern, haben Bef&uuml;rchtungen hinsichtlich der Haltbarkeit von RAW-Formaten f&uuml;r die Langzeitarchivierung von photographischem Material laut werden lassen. Einige Hersteller, deren Kameras propiet&auml;re RAW-Formate produzierten, haben ihr Gesch&auml;ft bereits aufgegeben, mit unbekannten Konsequenzen f&uuml;r zuk&uuml;nftigen Zugang zu diesen Digitalbildern. Viele Photographen sind davon &uuml;berzeugt, dass Raw-Daten aktueller Kameramodelle zuk&uuml;nftig m&ouml;glicherweise nicht mehr zug&auml;nglich sein werden, wenn die Produktion dieser Modelle eingestellt wird.<br />
<br />
Warum eine Umfrage?<br />
Obwohl diese Thematik in vielen Photographie-Foren diskutiert worden ist, haben wir sehr geringe systematische Informationen &uuml;ber die Erfahrungen, Anforderungen, Vorlieben und Bed&uuml;rfnisse von Photographen angesichts der RAW Imaging Technologie. Eines ist klar &mdash; viele Photographen und Archivare glauben, dass Kamerahersteller wichtige Entscheidungen &uuml;ber RAW Image Technologie treffen, fast oder ganz ohne Input derjenigen, die dieses Equipment kaufen und nutzen, oder die in die Konservierung photographischer Arbeiten involviert sind. Die OpenRAW Umfrage m&ouml;chte Photographen und anderen interessierten Beteiligten die Gelegenheit geben ein Mitspracherecht in der weiteren Entwicklung von RAW Image Technologie zu bekommen.<br />
<br />
Der Fragebogen der Onlineumfrage wird, beginnend mit dem 31. Januar 2006, f&uuml;r acht Wochen zug&auml;nglich sein. Das Datum wurde aus einem geb&uuml;hrenden Anlass gew&auml;hlt: Es ist der 168. Jahrestag einer Rede von William Fox Talbot vor der Royal Society of London im Jahre 1839. In dieser Rede wurde erstmals das Verfahren der so genannten &quot;photogenen Zeichnung&quot; (des Lichtdrucks) basierend auf einem Papier-&quot;Negativ&quot; beschrieben, mit dem man eine unbegrenzte Menge Kopien von Bildern herstellen konnte.<br />
<br />
Wir bitten jeden Anwender von RAW Bildformaten die OpenRAW Webseite unter http://openraw.org/survey/ zu besuchen und den Fragebogen zur Bestandsaufnahme auszuf&uuml;llen. Das wird ungef&auml;hr 10-15 Minuten in Anspruch nehmen.<br />
<br />
Die Auswertung der Umfrage wird von einem ehrenamtlichen internationalen Team bei OpenRAW koordiniert. Der Fragebogen ist daher in einfacher englischer Sprache gehalten. Wir bitten um Ihr Verst&auml;ndnis. Alle Antworten werden absolut anonym und vertrauensvoll behandelt werden. Die OpenRAW Organisation und ihre Umfrage haben keinerlei Verbindung mit irgendwelchen gesch&auml;ftlichen oder kommerziellen Interessen. Die Absicht der Umfrage ist es professionellen Photographen und Photoamateuren ein Mittel zu geben, um ihre Erfahrungen, Anforderungen, Vorlieben und Bed&uuml;rfnisse den Kameraherstellern, den Firmen zur Softwareentwicklung, und anderen Beteiligten in Schl&uuml;sselpositionen der Digital Imaging Industrie mitzuteilen.<br />
<br />
&Uuml;ber die Auswertungsergebnisse der Umfrage wird auf der OpenRAW Webseite berichtet werden. Wir glauben gute Entscheidungen seitens der Digitalphotoindustrie sollten die Bed&uuml;rfnisse, Anforderungen und Vorlieben der Photographen in Betracht ziehen, die durch dieses Medium ihren Lebensunterhalt bestreiten oder ihren k&uuml;nstlerischen Visionen Ausdruck verleihen. Wir werden die Ergebnisse der Umfrage breit streuen, in der Hoffnung, dass die Zukunft der Zunft davon profitieren m&ouml;ge.<br />
<br />
Weitere Informationen unter: http://openraw.org<br />
<br />
02.02.2006, Mike Biedermann<br type="_moz" />    ]]>
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    <title>Nikon am Scheideweg - drastischer Rückgang bei analogen Kameras</title>
    <link>http://www.berufsfotografen.com/news/nikon-am-scheideweg-drastischer-rueckgang-bei-analogen-kameras</link>
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      Der Verkaufsr&uuml;ckgang analoger Kameras war dramatisch: Im ersten Quartal 2005 lag der Umsatz-Anteil analoger Kameras und Zubeh&ouml;r nur noch bei 3% des Gesamtumsatzes des Unternehmens.<br />
Der japanische Kamera-Hersteller will im analogen Bereich nur noch die Profi-Linie mit den Kameras F6 und FM10 weiterf&uuml;hren. Alle anderen analogen Produkte wie z.B. Aufnahme- und Vergr&ouml;&szlig;erungsobjektive werden k&uuml;nftig nicht mehr hergestellt. <br />
Serviceleistungen in diesem Bereich will Nikon noch 10 Jahre aufrechterhalten.&nbsp;&nbsp;<br />
<br />
19.01.2006, Mike Biedermann<br type="_moz" />
<br />    ]]>
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