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Fotograf Harald Steffen

"Ein Bereich ist mir zu wenig" - 10 Fragen an Fotograf Harald Steffen

 

BF: Was ist für Sie das Tolle am Beruf, warum sind Sie eigentlich Fotograf geworden?
Harald Steffen: Für mich waren es auch ein wenig Selbstverwirklichungsgründe zum Beispiel Emotionen darstellen, freie Planung und Umsetzung von Ideen, Arbeiten mit Menschen. Fotos zeigen oft das Produkt oder den Menschen usw. alleine, losgelöst, ein Alleinstellungsmerkmal. Aber manchmal zeigen die Aufnahmen die Beziehungen zueinander – Sujet vs Photograf, die Einstellungen zueinander, ein Bauchgefühl, auch wenn es „nur“ eine Vase ist. Schafft man es, dies auszudrücken, die Eindrücke die entstanden sind festzuhalten und zu kommunizieren - ist man glaube ich, am Ziel.

BF: Welche fotografische Ausbildung haben Sie und seit wann sind Sie als Fotograf selbstständig? Wie schnell kamen die ersten Aufträge?
Harald Steffen:  Abgebrochene (brotlose Kunst) Ausbildung, erst rein technische und kaufmännische Ausbildung bis zur Promotion – was nun natürlich in manchen Belangen recht hilfreich ist, das ist auch lange so geblieben und ich „mache“ es und halte Vorlesungen natürlich sehr sehr gerne! Ich habe lange Musikelektronik „gemacht“, das hat irgendwie auch mit Obsession und Emotionen zu tun, jedenfalls in meiner Tiefe. Aber, nach einer längeren meistens autodidaktischen Lern – und vor allem Findungsphase kommen nun die ersten kleinen Aufträge. Ich bin allerdings auch erst seit 2018 - in einer recht schwierigen Phase momentan - dabei und handle professionell. Daher fehlt mir hierbei die Ausdruckskraft absolut. Aber, es ist immer der erste Auftrag, der wichtigste Auftrag, die erste Anspannung und das erste Lampenfieber und die Freude auf die Aufnahmen und Ergebnisse - betreibt man etwas professionell, sollte diese Magie niemals enden.

BF: Gibt es einen Bereich in der Fotografie, in dem Sie besonders gerne arbeiten?
Harald Steffen: Schwerpunktmäßig geht es in Richtung Peoplephotografie mit ganz vielen Verästelungen hierin, Einschlägen der Technik, klar, siehe oben… und der Architektur. Ein Bereich ist mir aber auch zu wenig, Einschränkungen machen die Scheuklappen enger.

BF: Manche Aufträge sind emotional oder inhaltlich besonders schön. Hatten Sie einen Auftrag, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?
Harald Steffen: Ein ganz früher TFP Auftrag eines Aktshootings, wir haben uns ewig unterhalten und Tee getrunken, hin und wieder eine Aufnahme gemacht, es war ein, ich sage mal - sehr familiäres Problem, was man deutlich an den Aufnahmen entdecken kann. Sowas hatte ich kürzlich nochmal, daher kamen die Erinnerungen wieder hervor, passt wohl bisschen zu den Emotionen die ich darstellen mag. Einen weiteren Auftrag hatte ich in einer der umsatzstärksten Technologie unseres Landes (…) dabei habe ich sehr viel Unterstützung, Wertschätzung, Hilfe und Freundlichkeit gespürt, ich bin neu – klar, aber das hat mich überwältigt, phantastisch.

BF: Sehen Sie sich als Künstler und die Fotografie als Berufung oder ist das ein ganz normaler Job?
Harald Steffen: Ich versuche ehrlich zu fotografieren, das was ich gerade sehe, so wie ich es im Moment erlebe, manchmal ist es ein Teil von mir. Daher denke ich, etwas weniger an Künstler – aber der reine Dokumentierer bin ich auch nicht. Für einen „ganz normalen Job“ ist die intrinsische Obsession zu groß. Das passt nicht.

BF: Wie wird man als Fotograf erfolgreich und wie behauptet man sich möglichst lange?
Harald Steffen: Hier fehlen mir absolut Erfahrungswerte, dabei muss ich von Meistern noch sehr viel lernen. Ich denke, Ehrlichkeit, Offenheit, Direktheit.. und in manchen Dingen meine, mir im Sternbild Stier nachgesagte, Sturheit an etwas zu glauben und daran verbissen zu arbeiten sind – sicher hilfreich.

BF: Was macht ein Bild für Sie zu einem guten Foto?
Harald Steffen: Qualität, Ausdruckskraft, Emotion, Story, ganz oft längeres und wiederholtes Hervorholen des Bildes.
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