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Gettyimages erlaubt privaten Nutzern die kostenlose Verwendung von 35 Millionen Bildern



Gettyimages gestattet privaten Nutzern die Verwendung von gut der Hälfte Ihres Bildbestandes - nämlich von 35 Millionen Bildern. Die Bedingung ist, dass die Bilder über einen Embed Code, den Getto anbietet, eingebunden werden. Die Einbindung ist denkbar einfach gehalten und nicht einmal eine Anmeldung ist erforderlich. Unter den freigegebenen Bildern findet man ab sofort ein Facebook- und Twittersymbol sowie das Icon für die Einbettung. Angezeigt wird dann ein html Code, der in die eigene Seite eingebunden werden kann.

Das Kalkül dahinter ist denkbar einfach. Abmahnungen bei der widerrechtlichen Verwendung von Bildern auf einer privaten Homepage oder in sozialen Netzen lohnen sich kaum. Da hat sich getty wahrscheinlich gedacht, dass wenn Sie dem Bildklau schon nicht Herr werden können, sie doch wenigstens einen Nutzen daraus ziehen können.

Zum einen enthält die Einbindung des Bildes einen Link zu gettyimages, unter dem die Bildrechte erworben werden können und ist somit kostenlose Werbung für Getto. Zum anderen behält sich gettyimages die Möglichkeit vor, zukünftig Werbung an den Bildern einzublenden und auch die Nutzerdaten auszuwerten. Somit erhält Getty eine gute Datensammlung von bisher oft ohnehin unberechtigt verwendeten Bildern, wie sie eingesetzt und wie oft abgerufen werden.

Welcher Blog nun als kommerziell eingestuft wird und welcher als privat, dürfte sicherlich nicht einfach festzumachen sein. Denn getty scheint sogar die Einbindung von Werbung auf einem Blog nicht unbedingt als kommerzielle Nutzung zu sehen. Leider gibt es da noch keine genauen Richtlinien.

Dass dieses Modell wegweisend für den zukünftigen Bildermarkt werden könnte, ist zu befürchten. Unwahrscheinlich dürfte sein, dass die Fotografen an etwaigen zukünftigen Werbeeinnahmen deutlich beteiligt werden. Und so stellt sich aus Fotografensicht die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, weiterhin gegen unberechtigte Nutzung vorzugehen, als die Verwendung zu erlauben und diesen Weg zu gehen. Zumindest dürfte sich bei vielen Nutzern somit der Glaube festigen, dass man als "privater" Nutzer es nicht so genau nehmen muss mit den Bildrechten.

Andererseits ist das vielleicht aber auch ein richtiger Schritt in die Zukunft. Es könnte sogar möglich sein, dass ein Bild, dass für wenige Euro verkauft wurde, über die gesamte Zeit der Nutzung ein Vielfaches an Werbeeinnahmen generieren könnte und so dem Fotografen mehr Geld in die Kasse spielt, als die derzeitige Form der Bildlizenzierung.

Einen ähnlichen Weg geht gettyimages auch seit Kurzem mit pinterest. Dort sucht getty automatisch nach Bildern, deren Rechte exklusiv bei getty liegen und versieht diese mit den fehlenden Credits. Zusätzlich erhält getty eine Nutzungsgebühr, die dann mit dem Fotografen geteilt wird. Aus rechtlicher Sicht ist das etwas befremdlich, dass derjenige, bei dem die Rechte liegen, sich um eine nachträgliche Lizenzierung kümmert. Eventuell muss man sich aber einfach auch daran gewöhnen, dass dieser Weg derzeit eine gute Lösung darstellt und eventuell zukünftig viel öfter gegangen wird.






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