Fotografen Verzeichnis deutscher Berufsfotografen:

Wo liegen die Honorare für Fotografen, wie werden Neukunden akquiriert und wo ergeben sich Zukunftschancen? Teil 1/2

Umfrage Berufsfotografen 2014/ 2015

Von über 3000 professionellen Fotografen wollten wir wissen, wie sie die Entwicklung in der Fotografie bewerten und wo Chancen und Risiken liegen. Die diesjährige Jahresumfrage von Berufsfotografen ergab erneut spannende Einblicke in den Berufsalltag der Profifotografen und zeigt die Entwicklung der professionellen Auftragsfotografie.

Alle Fotografen, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben bereits das PDF mit der Auswertung erhalten. Für alle anderen gibt es einen Downloadlink im zweiten Newsbeitrag in einigen Tagen.

 

UNSERE AUSWERTUNG  

In den Zahlen spiegelt es sich wieder - die professionelle Fotografie ist eine Branche, in der Eigeninitiative zählt, wie in kaum einer anderen. Egal, ob man als Fotograf neu am Markt oder schon ein alter Hase ist, ohne viel Engagement kommt man nicht weit. Aktiv auf Kunden zugehen, sich permanent weiterbilden und die eigene Kreativität durch freie Projekte am Leben halten sind Aktivitäten, die für viele Berufsfotografen mittlerweile einen festen Platz im Alltag haben.
So planen rund 60 % 1-2 Tage im Monat für Weiterbildung ein. Und 70 % der Fotografen verwirklichen jedes Jahr mindestens ein freies Projekt, um selber Ideen umzusetzen und damit Werbung für die eigene Leistung bei potentiellen Kunden zu machen.
Schön zu sehen ist, dass die Zufriedenheit im Job im Vergleich zu den letzten Jahren trotz eines stärker werdenden Konkurrenzdruckes nicht abgenommen hat. Fotograf zu sein ist und bleibt somit für Viele einfach der schönste Beruf, den man ausüben kann.

  

WELCHE AUSBILDUNG HAT EIN FOTOGRAF?  

Um als Fotograf langfristig bestehen zu können, benötigt man neben etwas Glück vor allem viel Eigeninitiative. Da wundert es nicht, dass mittlerweile immer mehr junge Fotografen keine klassische Ausbildung durchlaufen haben. Der Anteil der Quereinsteiger ist im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gestiegen und liegt nun ähnlich hoch wie der der handwerklichen Ausbildung. 34,6 % haben übrigens angegeben, zusätzlich auf ihrem Ausbildungsweg auch als Fotoassistent gearbeitet zu haben. Somit ist das Assistieren bei erfahrenen Fotografen für Viele ein wichtiger Schritt vor der Selbstständigkeit, vor allem um Praxiswissen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.

  

 

IN WELCHER RECHTSFORM SIND FOTOGRAFEN TÄTIG?

Rechtlich gesehen sind die befragten Fotografen zu 91% als Einzelunternehmen tätig, bei den übrigen Geschäftsformen ist die GbR am beliebtesten.

 

WIE VIELE FOTOGRAFEN SIND FREIBERUFLICH TÄTIG?

Für die Allgemeinheit sind Fotografen bekanntlich Einzelkämpfer. Und tatsächlich gaben 92 % der Befragten an, als freier Fotograf unterwegs zu sein. 

 

SEIT WIE VIELEN JAHREN SIND DIE BEFRAGTEN FOTOGRAFEN IM GESCHÄFT?

Von den befragten Fotografen waren nur 1,5 Prozent seit weniger als einem Jahr aktiv. Zwischen einem und 30 Jahren gab es wie auch im letzten Jahr eine recht gleichmäßige Verteilung. Somit kann man davon ausgehen, dass die Ergebnisse der Umfrage einen guten Einblick liefern, denn sie stammen sowohl von Berufsanfängern, als auch von den “alten Hasen” im Geschäft.

 

WELCHE ARBEITSBEREICHE HAT EIN FOTOGRAF?

Da sich die wenigsten Fotografen nur auf einen einzelnen Arbeitsbereich spezialisiert haben, war in diesem Themenbereich Mehrfachnennung möglich. People- und Porträtfotografie sind die am stärksten vertretenen Arbeitsbereiche. Die Werbung steht als lukrativer Bereich in diesem Jahr mit 68,5 % auf Platz 2. CHART   SEITE 6 WIE WAR DIE AUFTRAGSLAGE? Ähnlich wie im letzten Jahr bewerten rund 15% die Auftragslage des letzten Jahres mit “sehr gut”. Auch die übrigen Werte haben sich im Vergleich mit der letzten Befragung nicht signifikant verändert. Das ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass viele Fotografen eine Nische besetzt haben und die Auftragslage sich nicht negativ entwickelt hat.

 

 

WIE VIELE BUCHUNGSTAGE HAT EIN FOTOGRAF IM MONAT?

Der Lohn aller Akquisebemühungen oder des langjährig aufgebauten guten Rufs schlägt sich letztendlich in der Anzahl der Buchungstage im Monat nieder. Wobei man hier noch weiter differenzieren müsste. Ein hoch dotierter Werbefotograf hat bei 5 Buchungstagen im Monat sicherlich ein höheres Einkommen als ein Eventfotograf mit 20 Buchungstagen.

 

In einigen Tagen folgt Teil 2 der Auswertung. Dort gibt es dann das komplette PDF zum Download sowie die Charts zu folgenden Punkten: 

- Fotografie-Tagessatz im Bereich Werbung, Privatkunden, Redaktionelle Shootings 

- Overtime bei Fotografen

- Berechnung von Nutzungsrechten bei Fotografen

- Neukundenakquise

- Zukunftschancen und Einschätzungen der Fotografen

__________________          

Diese Umfrage und die darin enthaltenen Grafiken dürfen im Zuge einer redaktionellen Berichterstattung honorarfrei - auch in Teilen - unter folgenden Bedingungen verwendet werden: bei online Nutzung: 1) deutliche Nennung von Berufsfotografen.com als Urheber 3) Verlinkung auf "www.berufsfotografen.com" oder diesen Beitrag 4) Beleglink an mail@berufsfotografen.com. Bei offline Nutzung: 1) deutliche Nennung von Berufsfotografen.de als Urheber 2) deutliche Nennung der Domain in dieser Form im Fließtext: www.berufsfotografen.com 3) Belegkopie. Für Fragen stehen wir unter: mail@berufsfotografen.com jederzeit gerne zur Verfügung. Design und Illustration: Anika Kaiser        

 

 




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