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Fotograf Tobi Bohn

"Kundenaufträge dürfen sehr gerne sehr viel Spaß machen" - Fotograf Tobi Bohn im Interview

 

BF: Hallo Herr Bohn, was ist für Sie das Tolle am Beruf, warum sind Sie eigentlich Fotograf geworden?

Tobi Bohn: Schon immer habe ich die Fotografie als kreativen Ausgleich genutzt und dann irgendwann einfach entschieden, den großen Schritt zu wagen und mein Hobby zum Beruf zu machen. Vorab hatte ich versucht, mit einem Jura-Studium einen anständigen Karriereweg einzuschlagen, aber auch schnell gemerkt, dass mich das auf Dauer nicht glücklich machen wird.

 

BF: Welche fotografische Ausbildung haben Sie und seit wann sind Sie als Fotograf selbstständig? Wie schnell kamen die ersten Aufträge? 

Tobi Bohn: Ich habe eine klassische, dreijährige Ausbildung bei den Hoffotografen in Berlin gemacht. Dort bin ich aus dem Businessportrait-Bereich nach knapp zwei Jahren in den Werbefotografie-Bereich gewechselt und hatte den ersten Kontakt zur Industrie- und Panoramafotografie. Die Selbständigkeit kam etwa drei Jahre nach Abschluss meiner Ausbildung. Zum Glück konnte ich zusammen mit meinem Geschäftspartner Oli Keinath diverse Kunden übernehmen, so dass die ersten Aufträge nahtlos nach der Anstellung kamen.

 

BF: Gibt es einen Bereich in der Fotografie, in dem Sie besonders gerne arbeiten? 

Tobi Bohn: Klar! Ich stehe total auf die Industriefotografie. Es ist immer wieder toll, in den unterschiedlichsten Unternehmen hinter die Kulissen zu schauen. Wenn mich das dann auch noch rund um die Welt schickt, bin ich richtig glücklich. Am liebsten fotografiere ich im 360°-Panorama-Stil. Ich mag hier die Kombination aus hohem technischen Anspruch in der Planung und den kreativen, teils unvorhersehbaren Ergebnissen in der Produktion.

 

BF: Manche Aufträge sind emotional oder inhaltlich besonders schön. Hatten Sie einen Auftrag, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Tobi Bohn: Für einen Kunden aus dem deutschen Mittelstand habe ich Indien besucht, um vor Ort Produktionsstätten aber auch die Charity-Projekte des Kunden zu fotografieren. Der Besuch in einem Ausbildungszentrum für Kinder aus schwierigen familiären Verhältnissen war ein ganz besonderer Tag für mich. Viele meiner bisherigen Lieblingsbilder sind dort entstanden.

 

BF: Sehen Sie sich als Künstler und die Fotografie als Berufung oder ist das ein ganz normaler Job?

Tobi Bohn: Ein normaler Job ist die Fotografie sicher nicht. Ich sehe mich aber in erster Linie als Dienstleister uns als kreativer Handwerker. Kunst machen wohl eher andere. Aber das schließt ja zum Glück nicht aus, dass die Fotografie eine Berufung ist. 

  

BF: Wie wird man als Fotograf erfolgreich und wie behauptet man sich möglichst lange? 

Tobi Bohn: Ich glaube, dass Durchhaltevermögen und Beständigkeit zwei sehr wichtige Zutaten sind. Für eine erfolgreiche, lange Zusammenarbeit ist es aus meiner Sicht außerdem unglaublich wichtig, ein freundlicher, mitdenkender Typ zu sein, der Probleme für den Kunden löst und keine neuen schafft. 

 

BF: Was dürfen Kunden von Ihnen erwarten, wenn Sie gebucht werden? Was zeichnet Ihre Fotografie aus? 

Tobi Bohn: Eine sorgfältige Planung, dadurch reibungslose Abläufe und natürlich meinen vollen Einsatz für tolle Bilder. Und wenn es nach mir geht, darf das ganze auch sehr gerne sehr viel Spaß machen! 

 

BF: Welchen Weg raten Sie jungen Menschen, die heutzutage Fotograf werden wollen?

Tobi Bohn: Ich kann die Ausbildung in einem guten, großen Studio echt empfehlen. Hier ist es am einfachsten, einen weit gefächerten Einblick zu bekommen, den Alltag eines Fotografen wirklich kennen zu lernen und realistische Vorstellungen vom zukünftigen Job zu bekommen. Und dazu gehört eben auch, dass man nicht den ganzen Tag fotografiert - ganz im Gegenteil. Ansonsten sind Assistenzen (am besten in vielen unterschiedlichen Bereichen) sicher auch ein guter Weg, wenn man darauf achtet, nicht irgendwann den Absprung ins eigene Fotografieren zu verpassen.

BF: Und zu guter letzt - was macht ein Bild für Sie persönlich zu einem richtig guten Foto? 

Tobi Bohn: Wenn ich durch ein Portfolio blättere, kurz stehenbleibe und noch mal zurück blättere - dann ist es ein gutes Foto.

 

 

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