Fotografen Verzeichnis deutscher Berufsfotografen:

Wie bewerbe ich mich erfolgreich als Fotograf?

Wie fasse ich idealerweise ein Bewerbungsschreiben ab?

Im Grunde ist es ganz einfach, aber gerade das ist schwierig. Das Anschreiben sollte einfach, knapp und präzise sein uns vor allem aber die Motivation zeigen, warum gerade Du gerade diesen Beruf wählen möchtest.

 

Wie muss ein Lebenslauf aussehen?

Am Einfachsten und Übersichtlichsten ist ein tabellarischer Lebenslauf. Ein handgeschriebener, chronologischer Lebenslauf ist heute unüblich und sollte nur auf ausdrücklichen Wunsch der Ausbildungsstelle gewählt werden. Hier findet Ihr ein Muster für einen tabellarischen Lebenslauf.

Wie präsentiere ich meine Bewerbungsunterlagen?

Die Bewerbungsunterlagen müssen in jedem Fall sauber, vollständig, richtig sortiert und bei jeder Bewerbung individuell auf den jeweiligen Fotografen bzw Fotobetrieb zugeschnitten sein. Einige wichtige Punkte haben wir ganz oben auf dieser Seite zusammengefasst.

Worauf sollte ich beim Versand der Bewerbung achten?

Ein Vorstellungsgespräch steht an - auf was muss ich achten? Die wichtigsten Regeln und Vorschläge haben wir hier zusammengestellt.  

Wo finde ich Betriebe, bei denen ich mich bewerben kann?

Wir haben hier eine List mit den uns bekannten ausbildenden Betrieben: Fotolehre - die ausbildende Betriebe
Auch könnt Ihr Euch bei den IHKs informieren oder in der Fotojobbörse einfach ein kostenloses Inserat für einen Ausbildungsplatz zum Fotografen aufgeben.


Bewerbungsfoto in S/W oder Farbe

wichtig: Du bewirbst Dich bei einem Fotografen - also investiere bitte in ein gutes, aussagefähiges Profi-Foto! Jegliche privat entstandenen Fotos haben in Bewerbungen nichts zu suchen. Achte außerdem darauf, dass Du auf dem Foto seriös und sympathisch aussiehst. Gerade Sympathie ist ein häufig unterschätzter Faktor bei Bewerbungsfotos. Zu empfehlen ist ein einfarbiges Oberteil mit Kragen, vorzugsweise Hemd oder Bluse und langen Ärmeln. Auffälliger Schmuck, grelle Schminke, extravagante Frisuren etc. können nachteilig sein.

Kopie des Schulabschlusszeugnisses bzw. des letzten verfügbaren Zeugnisses

Verschicke niemals die Originale, sondern nur Kopien. Die Kopien müssen von einwandfreier Qualität sein.
Es kann vorkommen, dass Firmen beglaubigte Kopien Deiner Zeugnisse verlangen. Beglaubigungen werden von Einwohnermeldeämtern, Bürgerbüros, Schulen und auch von Kirchenämtern durchgeführt.
Manchmal wird auch ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Dieses erhältst Du von dem für Dich zuständigen Einwohnermeldeamt. Allerdings solltest Du eine Wartezeit einkalkulieren (etwa 2 -3 Wochen).

Eigene fotografische Arbeiten

Wenn vorhanden sehr von Vorteil: ca. 20 eigene fotografische Arbeiten SW oder Farbig.
Die Aufnahmen sollten ca. 18x24 oder 24x30 (oder flächengleich) sein.
Die Aufnahmen sollten im/mit Passepartout-Karton präsentiert werden
Die Aufnahmen sollten in einer Mappe zusammengefasst sein (keine fliegenden Blätter - sonst lieber keine Bilder!)
Die Aufnahmen sollten keine Urlaubsfotos und Schnappschüsse sein - vielmehr erste Versuche, bestimmte Vorstellungen in Bilder umzusetzen


Der Versand der Bewerbungsunterlagen

Es ist nicht nur wichtig, was Du verschickst, sondern auch, wie Du es verschickst. Dein Ansprechpartner muss sich leicht in Deinen Unterlagen zurechtfinden. Deshalb solltest Du die Dokumente in folgender Reihenfolge zusammenstellen und in einer PDF-Datei zusammenfassen:

1. Bewerbungsschreiben
- Absender: Gib neben Deiner Adresse auch Telefon und Deine Email an, damit man Dich schnell erreichen kann. Verwende eine seriöse Emailadresse (also nicht grüne_nase@gmx.de)
- richte das Bewerbungsschreiben an einen konkreten Ansprechpartner (ist dieser nicht aus der Stellenanzeige ersichtlich: vorher anrufen und Fragen)   
- Faustregel zur Länge: eine Seite genügt,

2. Lebenslauf - mit Bewerbungsfoto oben rechts und Unterschrift am Ende

3. Deine Zeugnisse, soweit sie erforderlich sind (Abschluss - und Schulübergangszeugnisse) - beachte bitte: immer zuerst das neueste und die anderen zeitlich sortiert folgend.

4. Falls Du an für den künftigen Beruf wichtigen Kursen in der Schule teilgenommen hast - eine Liste dieser Kurse

5. dann sonstige Unterlagen (sofern sie zu Deiner Bewerbung passen. z.B. passt die Sieger-Urkunde eines Fotowettbewerbes, aber nicht die Ehrenurkunde der Bundesjugendspiele)


Achte unbedingt darauf, dass Du für alle Dokumente eine einheitliche, gut leserliche Schrift (Arial, Times New Roman) und dieselbe Schriftgröße verwendest. Alle Unterlagen müssen ordentlich auf weißem DIN A4 Papier ausgedruckt werden. Nur schwarz drucken. Für jede Bewerbung alle Dokumente neu ausdrucken und am besten auch eine neue Bewerbungsmappe verwenden.

Darauf solltest Du beim Postversand achten:
- Die Bewerbung keinesfalls knicken, einen ordentlichen Umschlag verwenden, ausreichend frankieren und ordentlich beschriften (der Umschlag ist der erste Eindruck von Dir)

Beim Versand der Unterlagen per Email:
- in die Email: kurzen, netten, höflichen Text
- alle anderen Dokumente als Anlage in einem einzigen Dokument im pdf.-Format
- Die Reihenfolge im pdf entspricht der der Papier-Bewerbung. Achte auf die Größe, 3MB sollte Maximum sein.
- Benenne die Anlage mit Deinem Namen, z.B. Lisa_Schulz_Bewerbung.pdf

Dein Vorstellungstermin

- Plane die Anfahrt richtig.
- Schau Dir auf dem Stadtplan an, wo genau das Unternehmen ist.
- Plane einen Zeitraum für eventuelle Hindernisse (Verkehrsstau, Zug- oder Strassenbahn-Verspätung etc.)fest ein
- Du musst unbedingt pünktlich und ohne Verspätung in dem Unternehmen, bei dem Du Dich vorstellen
willst, ankommen.
- Du musst ausgeruht dort erscheinen. Es hat keinen Zweck, abgekämpft und gestresst in das Gespräch zu gehen.
- Wenn auf dem Weg zu dem Bewerbungsgespräch eine nicht vorhersehbare Verzögerung auftritt, musst Du sofort Deinen Gesprächspartner telefonisch informieren, also nimm Dir seine Telefonnummer mit.

Für die eigentliche Vorstellung solltest Du Dich mental vorbereiten - folgende Fragen / Themenkomplexe werden mit hoher Wahrscheinlichkeit angeschnitten:

- Was wissen Sie über unser Unternehmen ?
- Weshalb bewerben Sie sich bei uns ?
- Erzählen Sie etwas über sich!
- Wie würden Sie sich charakterisieren ?
- Welche besonderen Kurse haben Sie in der Schule besucht ?
- Wo liegen Ihre besonderen Stärken/Schwächen ?
- Welche beruflichen Ziele haben Sie sich gesetzt ?
- Was machen Sie in Ihrer Freizeit ?
- Warum sollten wir gerade Sie einstellen ?

Wichtig - es gibt unerlaubte Fragen

Wenn Dir solche unerlaubten Fragen gestellt werden, darfst Du auch lügen.

Deine tatsächliche Reaktion in einem solchen Fall sollte aber der Situation angepasst sein - entscheide nicht übereilt und lehne die Beantwortung der Frage nicht gleich mit dem Hinweis darauf ab, das eine solche Frage nicht gestellt werden darf. Du musst weiter Gesprächsbereitschaft signalisieren. Du kannst Dich z.B. freundlich erkundigen, warum Dir diese Frage gestellt wird: "Warum ist diese Frage für meine Einstellung wichtig?" Vielleicht gibt es für eine solche Frage einen verständlichen Grund - dann kannst Du eine solche Frage vielleicht doch beantworten. Deine Notbremse im Ernstfall ist eine Lüge - aber Vorsicht! Du darfst nur in diesen Fällen die Wahrheit "biegen", ansonsten können unwahre Angaben während des Einstellungsgespräches der Grund für eine Kündigung sein, wenn die Wahrheit bekannt wird.

Die wichtigsten nicht erlaubten Fragen sind:

- Gehören Sie einer Partei/Gewerkschaft an?
- Gehören Sie einer Religionsgemeinschaft an?
- Leben Sie in geordneten Vermögensverhältnissen?
- Sind Sie vorbestraft ?
- Sind Sie schwanger ?
- Werden Sie bald heiraten?
- Sind Sie gesund ? (*)
- Sind Sie schwerbehindert?

* als Jugendlicher unter 18 Jahren musst Du allerdings eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, in der festgestellt wird, ob Du den Anforderungen des Berufslebens gewachsen bist.

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